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Pecunia mit Unterstützung von SEPA-Daueraufträgen

Pecunia, eine open source Lösung auf dem Mac in Sachen Online-Banking, hatte ich ja erst kürzlich in einem Review recht ausführlich vorgestellt.

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Mit der vor ein paar Tagen erschienenen neuen Version 1.0.9 wird nun eine Sache unterstützt, an der es bisher mangelte: SEPA-Daueraufträge.

Die neue Version 1.0.9 von Pecunia ist ab sofort im Mac App Store sowie im Downloadbereich verfügbar. Es wurden einige Fehler behoben und Pecunia unterstützt jetzt auch SEPA-Daueraufträge. Da viele Banken schon vor dem 1. Februar Daueraufträge auf SEPA umgestellt haben, konnten mit den vorigen Pecunia-Versionen diese nicht mehr geladen oder geändert werden.

Pecunia ist wie gesagt open source und damit kostenlos. Dennoch werben die Entwickler natürlich für Spenden aber auch für Mitarbeit.

Pecunia (AppStore Link) Pecunia
Hersteller: Frank Emminghaus
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download
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Review: Pecunia · Open Source Onlinebanking-App für den Mac

Bei meinen Reviews zum Thema Geldmanagement-Apps für den Mac, egal ob es nun StarMoney, MoneyMoney, Outbank oder MoneyWiz waren, wurde in den Kommentaren konstant eine App als Alternative erwähnt: Pecunia

Von der Konkurrenz unterscheidet sich Pecunia dahingehend, dass die App open source und damit prinzipiell kostenlos bzw. Donationware ist.

Oberfläche

Startet man Pecunia zum ersten Mal, findet man sich in einer recht aufgeräumten Oberfläche wieder.

Links sind die einzelnen Konten und Kategorien zu finden, rechts die Umsätze und darunter die Details zu einem ausgewählten Umsatz. Oben links können die Konten über ein (Pfeil-)Icon aktualisiert bzw. umfangreiche Statistiken abgerufen werden.

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Konto hinzufügen

Bevor es jedoch losgeht, sollte man seine Konten einrichten.

Hier setzt Pecunia, das übrigens schon seit 2006 in Entwicklung ist, auf die quelloffene HBCI-Bibliothek hbci4java. Als Verfahren werden Einschritt, iTAN, mobileTAN, chipTAN und chipTAN optisch unterstützt.03-Bildschirmfoto 2013-11-18 um 17.39.47 Kopie

Leider ist die Einrichtung eines auf PIN/TAN setzenden Kontos nicht ganz so einfach wie bei konkurrierenden Produkten. Man muss beispielsweise wissen, wie sich die Benutzerkennung seiner Bank zusammensetzt, welche HBCI-Version genutzt wird und vor allem wie die PIN/TAN-URL seiner Bank lautet. Das lässt sich zwar alles mit Google & Co. herausfinden, ist aber mit zusätzlicher Arbeit verbunden. Sollte es dennoch nicht klappen oder Fehlermeldungen auftreten, hilft eventuell das Nachrichtenlog (Cmd+L) der Lösung auf die Spur zu kommen.

Darüber hinaus wird ab Pecunia 1.0 auch die HBCI-Chipkarte mit Kartenleser (DDV-Chipkarte + Lesegerät von ReinerSCT) unterstützt. Andere Chipkarten (SECCOS) können bisher noch nicht verarbeitet werden.

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Kategorisierung

Ist diese erste Hürde genommen, werden sämtliche Umsätze synchronisiert.

Auf der linken Seite sieht man dann auch schon eine automatische Kategorisierung der eingelesenen Umsätze.

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Diese hierarchisch aufgebaute Kategorisierung, die auf festen Regeln basiert, lässt sich natürlich jederzeit ändern.

Durch einen Doppelklick (mit einem Einfachklick kann man Kategorien umbenennen) kann man beispielsweise die Währung, die Farbe (wichtig für die Statistiken) oder das Icon anpassen. Über die Regeldefinition (roter Pfeil) lassen sich bestehende Regeln zu jeder Kategorie verändern.

Wem das alles zu kompliziert ist, kann seine Umsätze auch per drag-and-drop in die passende Kategorie hineinschieben. Neue Kategorien oder Unterkategorien lassen sich übrigens unten links durch das Plus-Icon anlegen. Über das Minus-Zeichen werden Kategorien gelöscht.

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Umsatz-Detailanzeige

Für detailliertere Angaben zu den einzelnen Umsätzen steht die Umsatz-Detailanzeige zur Verfügung.

Diese lässt sich jederzeit unten rechts über ein Dreiecksymbol (leider im Screenshot nicht so gut zu sehen; daher der Pfeil) zuschalten. Neben den üblichen Angaben wie Kontonummer, Verwendungszweck u.s.w., kann man hier auch Tags vergeben bzw. Anhänge in Form von Dateien (z.B. Rechnung oder Kassenzettel) zu jedem Umsatz hinzufügen.

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Überweisungen/Daueraufträge

Außerdem lassen sich mit Pecunia auch Überweisungen oder Daueraufträge ausführen.

Diese Überweisungen können ‘normal’ oder termingesteuert sein. Dazu, und das wird spätestens ab dem 01.02.2014 uns alle treffen, wird die SEPA-Überweisung (Infobox) unterstützt.

Hier auch direkt eine kleine Einschränkung, was die Daueraufträge betrifft:
Sind diese schon als SEPA-Dauerauftrag konfiguriert, werden sie in Pecunia nicht angezeigt, da Pecunia diese Geschäftsvorfälle noch nicht unterstützt. Der Entwickler ist aber dran und verspricht diese Funktionalität noch bis Ende 2013.

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Statistiken/Reporting

Eine der ganz großen Stärken von Pecunia ist das extrem umfangreiche Reporting, von dem es im Endeffekt vier unterschiedliche Ausprägungen gibt.

  • Saldoreporting: Grafische Auswertung des Saldoverlaufs über einen angegebenen Zeitraum
  • Kategoriereporting: Grafische Auswertung der einzelnen Einnahme- und Ausgabekategorien in einem bestimmten Zeitraum
  • Kategorieverlauf: Grafische Auswertung des Verlaufs von Kategorieumsätzen über einen angegebenen Zeitraum
  • Kategorievergleich: Vergleich von Kategoriewerten bestimmter, wählbarer Perioden Saldoreporting, Kategoriereporting

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Außerdem kann man sich einen Kalender einblenden lassen und so auf Klick exakt für jeden Tag im Jahr seine Ausgaben und Einnahmen einsehen.

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Die Startseite ist ein relativ neues Feature, das erst kürzlich mit der neu veröffentlichten Version 1.0.8 von Pecunia dazu kam.

So kann man in den Einstellungen Parameter festlegen, die bei jedem App-Start in einem Übersichtsbildschirm angezeigt werden.

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Sonstiges

Zu den kleineren Features von Pecunia, die natürlich nicht unerwähnt bleiben sollen, zählen beispielsweise der Im- und Export von Daten im CSV-Format.

Dazu kann man Kontoauszüge, Überweisungslisten oder auch Reports (Kategorie- und Saldenreports) ausdrucken.

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Auch bei geplanten Features spielt man mit offenen Karten und hat beispielsweise schon das Verwalten von Depots, eine Budgetverwaltung bzw. ein Budgetreporting angekündigt.

Einstellungen

Die Einstellungen zu Pecunia sind quasi selbsterklärend.

Neben der schon angesprochenen Startseite, kann man hier die Sicherheit anpassen, den Speicherort der Datenbank oder die Darstellung ändern.

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Preise und Verfügbarkeit

Pecunia ist wie gesagt open source und damit kostenlos. Dennoch werben die Entwickler natürlich für Spenden aber auch für Mitarbeit.

Pecunia braucht Unterstützung! Die Entwicklung von Pecunia könnte wesentlich schneller vorangehen, wenn sich noch weitere Helfer fänden, z.B. Programmierer und Tester. Grundsätzlich verfolgen wir das Prinzip learning-by-doing, aber je weitreichender die Erfahrungen in der Programmierung mit Objective-C und Cocoa sind, umso besser.

Also, melde Dich!

Der Source Code von Pecunia befindet sich in einem öffentlichen Git-Repository. Außerdem gibt es die Pecunia Google Group für an der Entwicklung Interessierte.

Die finalen Versionen von Pecunia werden generell immer kostenlos im Mac App Store angeboten. In Notfällen, gerade wenn eine Bank intern irgendwas umstellt und dadurch die Umsatzabfrage o.ä. nicht mehr funktioniert, finden sich Vorabversionen aber auch immer mal wieder auf der Pecunia Homepage.

Pecunia (AppStore Link) Pecunia
Hersteller: Frank Emminghaus
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download

FAZIT

Wahnsinn! Einfach nur Wahnsinn, was Pecunia drauf hat. Auch wenn man derzeit durch die Umstellung auf SEPA hier und da mit Problemen, derer sich die Entwickler aber durchaus bewusst sind, zu kämpfen hat, bin ich sehr beeindruckt, was hier in den vergangenen Jahren für eine App auf die Beine gestellt worden ist.

Das Einzige, was ich wirklich zu bemängeln habe, ist die in seltenen Fällen etwas zähe Performance. Ansonsten Chapeau!

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

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StarMoney für den Mac mit SEPA-Unterstützung

Entwickler Star Finanz GmbH hat gestern seine Mac-Version von StarMoney (unser Review) auf Version 1.5 aktualisiert.

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Erwähnenswert ist dieses Update, da nun endlich auch SEPA-Überweisungen, -Daueraufträge oder -Umbuchungen unterstützt werden. Die Ganze ist zwar noch nicht ganz mit der Windows-Version von StarMoney vergleichbar aber immerhin ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Neue Funktionen von Version 1.5.0

  • SEPA-Überweisung
  • SEPA-Terminüberweisung (Bestandsabfrage, Einreichen, Löschen)
  • SEPA-Dauerauftrag (Bestandsabfrage, Einreichen, Löschen)
  • SEPA-Übertrag (auch SEPA-Umbuchung genannt)
  • SEPA-Zahlungsvorlage

Preise und Verfügbarkeit

StarMoney wird über den Mac App Store und als normale Downloadversion für momentan 19,99 Euro verkauft. Dazu gibt es mittlerweile auch eine kostenlose und auf 60 Tage begrenzte Testversion.

Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

StarMoney - Online-Banking und Haushaltsbuch (AppStore Link) StarMoney - Online-Banking und Haushaltsbuch
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+4
Preis: 19,99 € Download
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Review: StarMoney · Onlinebanking und Finanzmanagement-App für OS X und iOS (Gewinnspiel inside)

StarMoney von der Star Finanz GmbH kennt der eine oder andere sicherlich als ziemlich perfekte Finanzverwaltungs-Software von Windows.

Diese App gibt es jetzt schon seit ein paar Monaten auch nativ für OS X. Ich habe mir StarMoney für den Mac nachfolgend endlich mal etwas näher ansehen können und werde Euch abschließend mitteilen, wie sich die App gegen die Konkurrenzprodukte Outbank, MoneyMoney, MoneyWiz & Co. schlägt.

Bevor es jedoch losgeht, soll ein kleiner Rückblick folgen:
StarMoney gab es bereits vor einigen Jahren schon einmal als Mac-Version, die damals aber kläglich gescheitert ist. Das lag nicht etwa an irgendwelchen fehlenden Funktionen, sondern vielmehr an der technischen Umsetzung. Diese erforderte neben X11 auch die Laufzeitumgebung Darwine, was man Mac-Usern, vom dazukommenden veralteten Bedienkonzept mal abgesehen, im Jahr 2009 nun wirklich nicht mehr zumuten konnte.

Von diesen ganzen Problemen hat man sich bei der neuen App komplett verabschiedet und somit, zumindest äußerlich, eine recht gute native Mac-App geschaffen.

REVIEW

Direkt nach dem ersten Start muss man einen neuen Benutzer inkl. Passwort anlegen, welches bei jedem Start von StarMoney abgefragt wird. Alternativ kann man auch bestehende Nutzer aus den iOS Apps von StarMoney, S-Banking, S-Finanzstatus oder der Sparkasse übernehmen.

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Anschließend geht es an die Einrichtung der einzelnen Bankkonten. Unterstützt werden neben Giro-, Kreditkarten-, Spar-, Darlehens- und Wertpapier- auch Festgeld-, LBS-Bauspar- und diverse Offline-Konten, wie beispielsweise Bar- oder Haushaltskonten.

Dank HBCI/FinTS 2.2 und 3.0 inkl. Support vielfältiger PIN-/TAN-Verfahren (iTAN, chipTAN, smartTAN, TAN-Generator, smsTAN, mTAN…) sind hier in der Regel keine Probleme zu erwarten. Dazu lassen sich auch Daten aus der StarMoney Banking Cloud, sofern man diese schon über eine StarMoney ID genutzt hat, importieren.

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Man sollte dennoch vor dem Kauf auf der StarMoney Homepage (rechte Sidebar) über die Bankleitzahl prüfen, ob seine eigene Bank überhaupt unterstützt wird, denn mit hardwarebasierte Verfahren wie einer HBCI-Chipkarte oder einer HBCI-Datei kann StarMoney aktuell leider nicht umgehen.

So sind beispielsweise die Commerzbank, die Targo Bank oder die VW-Bank außen vor und für StarMoney unerreichbar. Gleiches gilt übrigens für ein PayPal- oder Miles & More Konto.

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Hat man alle seine Konten eingerichtet, findet man sich in folgender, recht aufgeräumten Oberfläche wieder, die neben den einzelnen Bank-Accounts auch alle Umsätze, sowie eine statistische Auswertung anzeigt.

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Diese (automatische) Aufteilung in Kategorien und Unterkategorien funktioniert durch ein lernendes neurales Netz schon beim initialen Einrichten der Konten sehr gut; kann aber natürlich jederzeit für jeden Umsatz manuell angepasst werden. Diese manuellen Kategorie-Anpassungen merkt sich StarMoney und führt sie bei späteren Buchungen selbstständig aus.

Als Auswertung stehen ein Kategoriereport, bei dem Einnahmen und Ausgaben gegenüber stehen, sowie ein Budgetreport, für vorher festgelegte Budgets pro Kategorie, als Balken- und Netzdiagramm zur Verfügung.

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Für einen Zahlungsauftrag stehen Überweisungen, Überträge (Umbuchungen), Terminüberweisungen, Daueraufträge und Zahlungsvorlagen zur Verfügung; Lastschriften, SEPA- oder Sammelüberweisungen sucht man leider vergeblich.

Ein recht geniales Feature sind an dieser Stelle aber die Zahlungsvorlagen, mit denen man säumigen ‘Kunden’ per E-Mail eine komplett ausgefüllte Zahlungsvorlage zusenden kann. Hat dieser ‘Kunde’ ebenfalls StarMoney installiert, genügen wenige Klicks um StarMoney aus dieser E-Mail heraus zu öffnen und die Zahlungsaufforderung zu bezahlen.

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Funktional muss definitiv noch die automatische Rechnungsübernahme erwähnt werden, sofern man bankspezifische Dinge per Cmd+C in die OS X Zwischenablage kopiert. Dazu sind auch die über 200 unterstützten Währungen interessant, so dass beispielsweise auch das Einrichten von Fremdwährungskonten kein Problem darstellt.

Man kann darüber hinaus auch Umsätze nach Suchbegriffen bzw. bestimmten Zeitabschnitten filtern oder die App über Keyboard-Shortcuts steuern. Auch zeitgesteuerte Bankkontenaktualisierungen, Sendeprotokolle oder das Drucken bzw. Exportieren von Umsätzen oder Auswertungen funktioniert einwandfrei.

Des Weiteren kann man in StarMoney ältere Umsatzdaten aus beispielsweise StarMoney für Windows importieren. Dazu steht eine Importfunktion für die Formate CSV, MT940, QIF oder OFX zur Verfügung.

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Preise und Verfügbarkeit

StarMoney wird über den Mac App Store für momentan 19,99 Euro verkauft. Eine kostenlose Testversion gibt es leider nicht.

Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

StarMoney - Online-Banking und Haushaltsbuch (AppStore Link) StarMoney - Online-Banking und Haushaltsbuch
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+4
Preis: 19,99 € Download

Wie ich anfangs beim Import von Konten schon erwähnte, gibt es StarMoney auch als App für das iPhone/iPod touch und das iPad. Der Funktionsumfang ist nahezu identisch mit der OS X Version.

Ein Unterschied ist mir dennoch aufgefallen:
Mit den mobilen Versionen von StarMoney kann man SEPA-Überweisungen ausführen, was mir die Hoffnung gibt, dass diese Funktion demnächst auch für den Mac verfügbar sein wird.

Zur Installation auf dem iPhone bzw. iPad wird minimal iOS 4.3 vorausgesetzt.

StarMoney - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen (AppStore Link) StarMoney - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+4.5
Preis: 4,49 € Download
StarMoney iPad - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen (AppStore Link) StarMoney iPad - Sicheres Banking bei Banken und Sparkassen
Hersteller: Star Finanz GmbH
Freigabe: 4+4.5
Preis: 5,49 € Download

Und wo wir gerade bei mobilen Apps sind: StarMoney wird auch für Android und Windows Phone angeboten.

FAZIT

StarMoney für den Mac hinterlässt bei mir einen durchweg positiven Eindruck, wobei ich hier etwas ausholen muss.

Auf der einen Seite läuft die App sehr stabil, lässt sich wirklich gut nutzen und besitzt eine Mac-UI, der man die Herkunft von Windows nur stellenweise anmerkt. Auf der anderen Seite, und das ist sowohl im Mac App Store, als auch in vielen Foren der größte Kritikpunkt, ist der Funktionsumfang nicht im Geringsten mit der Windows-Software zu vergleichen.

Nun muss ich aber sagen, dass ich StarMoney für Windows, mangels Windows, überhaupt nicht kenne und diesen Gesichtspunkt in meiner Wertung komplett außen vor lasse; auch wenn es natürlich schade ist, dass StarMoney für den Mac im Vergleich zu Windows beschnitten wurde.

Ich möchte viel lieber auf die Konkurrenz um Outbank oder MoneyMoney schauen und da schlägt sich StarMoney wirklich prächtig. Endlich gibt es eine App, die Onlinebanking und eine vernünftige Auswertung der Umsätze gescheit unter einen Hut bekommt. Hier krankt es sowohl bei Outbank (das noch ganz andere Probleme hat), als auch bei MoneyMoney (meinen bisherigen Favoriten).

Für zukünftige Versionen von StarMoney für den Mac wünsche ich mir dennoch die Nutzung von hardwarebasierte Verfahren (HBCI-Chipkarte…), was eine Unterstützung von mehr Banken zur Folge hat, mehr Auftragsarten (SEPA-Überweisung…) und vor allem eine Synchronisation (über iCloud o.ä.) mit den beiden mobilen iOS Apps.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

VERLOSUNG

Entwickler Star Finanz GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Mac App Store Promo Codes von StarMoney für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 08.07.2013, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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MoneyMoney 2 · OS X Onlinebanking reloaded?

Letzten Sommer hatte ich an dieser Stelle ein recht ausführliches Review zur Online-Banking App MoneyMoney geschrieben.

Als ein bis dahin überzeugter Nutzer des direkten Konkurrenten OutBank wurde ich recht schnell ein Fan von MoneyMoney. Die App ist einfach klarer strukturiert, der (Überweisungs-)Workflow geht besser von der Hand und hey… über das seinerzeit pink angestrichene Design konnte ich hinwegsehen.

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Um es jetzt mit den Worten des von mir sehr geschätzten Bob Dylan zu sagen: The Times They Are A-Changin’…

So wurden Anfang Dezember 2012 MoneyMoney 2 und Mitte Januar 2013 OutBank 2 veröffentlicht. Während die stoeger it GmbH, der Entwickler von Outbank, ihr Produkt groß ankündigte, ging das Upgrade von MoneyMoney recht leise über die Bühne. Ehrlich gesagt bekam ich es nur zufällig durch eine Randnotiz bei Twitter mit.

Was ist neu?

Es gibt dezente Anpassungen an der die App-Oberfläche. So wurden beispielsweise, wie in den unteren Screenshots zu sehen, alle pinken Elemente gegen blaue getauscht. Dazu werden einige neue Banken bzw. Kreditkarten unterstützt.

Weitere Neuerungen gibt es nicht. Insofern trifft mein ‘altes’ MoneyMoney 1 Review auch für MoneyMoney 2 zu, mitsamt allen Features. Einzig mein Fazit werde ich am Ende dieses Artikels aktualisieren ;-)

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Wieso eine Version 2?

Eine durchaus berechtigte Frage, die sich auch sehr viele Nutzer von MoneyMoney 1 stellen. Die Lösung ist darin begründet, dass MoneyMoney von der Raureif GmbH durch die MRH applications GmbH übernommen und anschließend ohne große Neuerungen unter dem Namen MoneyMoney 2 vermarktet wurde bzw. wird.

Das stieß vielen Nutzern sauer auf und die Reaktion war entsprechend; von Abzocke und Kundenverarschung war die Rede… der Shitstorm war perfekt.

Berechtigt? Nun, ich kann natürlich diejenigen verstehen, die MoneyMoney 1 kürzlich gekauft hatten und mit der nicht vorher groß angekündigten Version 2 bzw. Übernahme von MoneyMoney 1 vor den Kopf gestoßen wurden. Auf der anderen Seite stehen seit der Veröffentlichung von MoneyMoney 1 vor knapp zwei Jahren etliche kostenlose Updates, ein super Support und ein weiterhin sehr gutes Produkt. Darüber hinaus ist MoneyMoney 1 weiterhin voll funktionsfähig. Einzig auf neue Features bzw. eventuelle Sicherheitsupdates muss man verzichten. Und sind wir ehrlich: MoneyMoney 1 ist in seiner ‘letzten’ finalen (Mac App Store-)Version 1.4.4 vom Oktober 2012 die wesentlich bessere Methode für Online-Banking, als dass es jeder Internet-Browser aktuell ist. Die letzte Download-Version 1.4.5 der App wird auf der MoneyMoney-Homepage (Direktlink) nach wie vor zum Download angeboten.

Was jetzt?

Ich verstehe wie gesagt beide Seiten: Den neuen Eigentümer der App, der natürlich Geld verdienen will und den Bestandskunden, der sich auf den Schlips getreten fühlt.

Ich will es mal so sagen: Eine Übernahme schön und gut; so etwas passiert halt hin und wieder aber es hätte mit Sicherheit einiges besser laufen können, damit beide Partien voneinander profitieren. Im aktuellen Fall war meiner Meinung nach Stress vorprogrammiert.

So wird bis dato für die Download-Version von MoneyMoney 1 leider kein Upgrade auf die neue Version angeboten, was eher so semi und vor allem mehr als unverständlich ist. Außerdem hätte man mit einem ‘Einführungspreis’ für ein oder zwei Wochen von sechs oder sieben Euro starten können, um den ersten Ärger frischer ‘Altkunden’ damit abzufedern. Alte Mac App Store Kunden schauen nämlich vollends in die Röhre, denn MoneyMoney wurde dort entfernt und bisher nicht wieder veröffentlicht (soll aber noch im Q1 2013 nachgeholt werden). Hier muss man aber auch sagen, dass sich ein Upgrade auf Version 2 durch den Eigentümerwechsel eh ausgeschlossen hätte. Die MAS-Regeln lassen es nicht zu, dass man eine App von einen zum anderen Account (Raureif -> MRH applications) überträgt. Das führt mich wieder zum Einführungspreis der Downloadversion u.s.w…

Es gibt so viele weitere Möglichkeiten, den Bestandskunden etwas entgegenzukommen. Im Endeffekt ist das Ganze eher suboptimal verlaufen und hinterlässt ein gewisses Gschmäcke.

Migration MoneyMoney 1 zu MoneyMoney 2

Entschließt man sich zum Upgrade von MoneyMoney, sollte man vorher ein Backup der alten Datenbank mit dem Namen MoneyMoney.sqlite machen. Dort sind alle Einstellungen und Kontodaten enthalten, die so bei der Installation von MoneyMoney 2 nicht neu eingerichtet werden müssen.

Die Datenbank findet man entweder über das MoneyMoney Hilfe-Menü oder in folgendem Verzeichnis, sofern man, so wie ich, die Mac App Store Version von MoneyMoney 1 besaß.

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~/Library​​/Containers​​/​net.raureif.moneymoney​​/​Data​​/​Library​​/​Application ​Support​​/​MoneyMoney​​/​Database

Anschließend diese Datei in das folgende neue Verzeichnis kopieren und MoneyMoney 2 wie gewohnt nutzen.

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~/Library​​/​Application Support​​/​MoneyMoney​​/​Database

FAZIT

Allen Umständen zum Trotz ist MoneyMoney 2 weiterhin eine wunderbare App, die ich mehrmals die Woche nutze um Überweisungen zu tätigen oder einfach nur die Kontostände zu checken. Die App funktioniert wunderbar, läuft stabil und ohne größe Systemlast, hat tolle Features (gerade Sm@rtPaste™ ist sensationell) und sieht dabei gut aus.

Zur perfekten App fehlt eigentlich nur ein Kassenbuch und eine Nutzerverwaltung, damit beispielsweise auch der Rest der Familie seine Konten im Blick hat. Übrigens hätte eines dieser beiden Feature eine Version 2 gerechtfertigt und niemand wäre böse gewesen. Aber das nur am Rande ;-)

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

MoneyMoney 2 wird, wie schon erwähnt, momentan nur über die altbekannte Webseite des Entwicklers verkauft und kostet 15,00 Euro. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Die Skeptiker unter Euch können MoneyMoney 2 in einer Testversion 30 Tage lang kostenlos in vollem Umfang testen.

-> http://moneymoney-app.com

OutBank 2 vs. MoneyMoney 2

Dieser Vergleich drängt sich natürlich auf und ich möchte kurz meine Meinung dazu aufzeigen.

Vom Scheunentor großen Sicherheitsloch zum initialen Release von OutBank 2 einmal abgesehen, muss ich nach näherer Betrachtung der App leider sagen, dass das Upgrade eine Verschlimmbesserung der bisherigen Version ist. Das fängt bei der extrem unübersichtlichen und unaufgeräumten Oberfläche an, geht bei der im Vergleich zu MoneyMoney langsamen Aktualisierung der Kontostände oder doppelten Buchungen weiter und gipfelt in unerklärlichen Abstützen und Instabilitäten. Dementsprechend mies fallen auch die Bewertungen im Mac App Store aus, wo von Bananen-Software, Dilettantismus oder ‘bezahlten’ Beta-Test die Rede ist.

Um es kurz zu sagen: OutBank 2 für den Mac wurde großspurig angekündigt und ist, da reißt die gut funktionierende iCloud-Synchronisierung zur iOS-App auch nichts mehr heraus, grandios gescheitert… Klarer Vorteil MoneyMoney!

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Mogelpackung? · OutBank 2 für den Mac und iOS veröffentlicht // UPDATE

Gestern war es nun doch endlich soweit und die Onlinebanking-App OutBank wurde in Version 2 für den Mac und iOS veröffentlicht.

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Was ist neu?

  • Neues OutBank-Design mit intuitiverer Benutzeroberfläche
  • Verschlüsselte iCloud-Synchronisierung (optional aktivierbar) – automatischer und sicherer Abgleich aller Daten zwischen beliebig vielen OutBank-Installationen (iOS und OS X)
  • Retina Optimierung
  • Anzeige fälliger terminierter Überweisungen sowie Daueraufträgen
  • Anzeige von Tagessalden in der Umsatzliste (sofern durch die Bank unterstützt)
  • Berechneter Tagessaldo für Kassenbücher (Offline-Konto)
  • Filterung von Umsätzen (auch Kontenübergreifend) nach selbstdefiniertem Zeitraum
  • Festlegen von Favoriten in der Kontaktliste
  • Kategorien können aus Auswertung nun ausgeschlossen werden
  • Integrierte Hilfe
  • Verbesserte Performance
  • Aktualisieren aller Konten per “Scroll-To-Refresh”
  • Diverse weitere Optimierungen

Hört sich erst einmal recht umfassend und neu an, gerade wenn ich an die iCloud-Synchronisierung denke.

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Ich selber habe beide Apps jetzt noch nicht ausgiebig getestet und kann daher wenig sagen aber wenn ich mir die App Store Bewertungen im MAS und iTunes so ansehe, hält sich die Begeisterung doch sehr in Grenzen. Was irgendwie schade ist; gerade weil im Vorfeld so viel Wind um die App gemacht wurde.

Davon mal abgesehen bin ich dennoch gespannt etwas tiefer in OutBank 2 einzutauchen, um mir mein eigenes Urteil zu bilden; zumal für Bestandskunden der Mac-Version OutBank 2 als kostenloses Upgrade angeboten wird. Die iOS-Version ist komplett neu und muss auf jeden Fall gekauft werden.

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Apropos: Allen Unkenrufen zum Trotz sollte man preislich gesehen sofort zuschlagen. Günstiger wird es demnächst ganz sicher nicht. Während die iOS-Version, die auf dem iPhone, iPad und iPod touch gleichermaßen läuft, momentan nur 1,79 Euro kostet, wird für die Mac-Version aktuell 8,99 Euro verlangt. Beide Einführungspreise sind bis zum 31.01.2013 gültig und zur Installation müssen mindestens iOS 6 bzw. OS X 10.7 oder neuer vorhanden sein.

Wer die Mac-Version vor dem Kauf testen will, sollte einen Blick auf die kostenlose Trial-Version werfen, die einige Einschränkungen hat. Für iOS wird leider keine Testversion angeboten.

OutBank (AppStore Link) OutBank
Hersteller: stoeger it GmbH
Freigabe: 4+3.5
Preis: 8,99 € Download
OutBank (AppStore Link) OutBank
Hersteller: stoeger it GmbH
Freigabe: 4+4
Preis: 18,99 € Download

Was denkt Ihr, unabhängig vom System, über OutBank 2? Ein sinnvolles Upgrade oder eher eine Mogelpackung, da die ‘alten’ (i)OutBank Versionen, die selbstverständlich weiter ohne Einschränkungen funktionieren, mangels brauchbarer Neuerungen vollkommen ausreichend sind?

// UPDATE 18.01.2013 14:30 Uhr

Wie bei Chris zu lesen, schreibt die initiale Mac-Version von OutBank 2 das OutBank-Passwort im Klartext ins Systemlog (var/log/system.log). Ich kann daher momentan nur von der Nutzung von OutBank abraten, da es sich hierbei um ein ziemlich großes Sicherheitsleck handelt. Entwickler Stoeger IT ist informiert und hat sich der Sache bereits angenommen.

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OutBank BETA jetzt auch mit Überweisungen

Ich habe es irgendwie erst gestern Abend mitbekommen aber mit der aktuellen Beta der Onlinebanking-Software OutBank ist es nun möglich Überweisungen auszuführen.

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Eine essentielle Verbesserung gegenüber den ersten Betaversionen, mit denen man sich nur seine Bilanz anschauen konnte.

Wer selber testen möchte: Die aktuelle Beta von OutBank kann man sich hier kostenlos herunterladen. Ein Releasetermin der fertigen App ist leider noch nicht bekannt.

LINKS
http://www.outbank.de/