Pupil ist eine relativ neue App, mit der man aus der OS X Menüleiste heraus sehr schnell die Auflösung bei Macs mit Retina-Displays anpassen kann.
Dabei muss man sich auch nicht das Zahlenchaos der Retina MacBook Auflösungen merken, sondern passt das Display nach Platz, Text, Nativ oder halt Best Quality, was der Retina-Auflösung entspricht, an. Diese Label lassen sich in den Einstellungen zu Pupil übrigens jederzeit anpassen.
Will man das Ganze mit Hausmitteln von Apple machen, muss man die Systemsteuerung durchsuchen und und und… Pupil ist daher, ähnlich wie schon das vorgestellte Display Menu, ein unverzichtbarer Helfer auf Macs mit Retina Display.
Pupil kostet 5 US-Dollar und wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Travis Gertz verkauft. Zur Installation wird minimal OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.
Darüber hinaus wird eine kostenlose, auf zwei Wochen begrenzte Trial Version zum Testen angeboten.
Apple hat mit Mountain Lion leider viele Kleinigkeiten geändert, die alteingesessene Mac-User nun vermissen. Das fängt bei der fehlenden Anzeige zur Restakkulaufzeit an, geht bei den breiten Tabs oder fehlenden dauerhaften Einstellungen zur Schriftgröße im Safari weiter und endet irgendwann in den fehlenden Displayeinstellungen über die Menüleiste.
So muss man sich, leider, an 3rd-Party-Apps oder anderen Workarounds bedienen, wenn man auf diese Einstellungen Wert legt. Beispiel: Display Menu
Mit dieser kleinen, kostenlosen App kann man sich das Displaymenü zurück in die Menüleiste holen. Dort kann man neben den verschiedenen Auflösungen, Mirroring aktivieren bzw. deaktivieren oder auch die Bildwiederholrate und HiDPI einstellen. Apropos HiDPI: Laut Entwickler werden die beiden höchsten Auflösungen der Retina MacBooks nicht unterstützt.
Zur Installation von Display Menu wird minimal OS X Mountain Lion vorausgesetzt.
Ich muss mir erst einmal den Schlafsand aus den Augen wischen! Das liegt nicht etwa daran, dass quasi das gesamte neue Lineup von Apple schon Wochen vorher bekannt war… nein, es liegt einzig und alleine an Tim Cook. Ich habe wirklich selten so eine Schlaftablette auf der Bühne einer Apple Keynote gesehen.
Egal… kommen wir zur Hard- und Software.
Los ging es mit iBooks und iBooks Author, die beide aufgewertet und sinnvoll weiterentwickelt wurden. iTunes 11 sucht man übrigens noch vergebens aber der Oktober hat ja noch eine Woche; von daher keine Panik, es wird schon irgendwann kommen.
Weiter ging es mit Hardware, bei der es dann doch eine kleine, aber aus meiner Sicht eher unbedeutende Überraschung gab.
Neben dem erwarteten iPad Mini wurde auch das erst vor einem halben Jahr veröffentlichte iPad 3 in Sachen Prozessor, Lightning Connector und LTE-Modul aufgewertet und den aktuellen Standards angepasst. So weit, so gut… überraschend war in diesem Zusammenhang nur der Name, denn das Gerät heißt nicht etwa iPad 3 reloaded, sondern tatsächlich iPad 4.
Zusätzlich wurden dann noch, wie ebenfalls erwartet, ein neuer Mac Mini, iMac und das 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display vorgestellt.
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Ich will jetzt gar nicht großartig auf die Spezifikationen, Verfügbarkeiten oder Preise der einzelnen Geräte eingehen, denn die sind hinter den entsprechenden Links auf der Apple Homepage hinterlegt. Ich möchte vielmehr eine kleine eigene Wertung zur KeyNote abgeben:
Das iPad Mini ist meiner Meinung nach definitiv einen Blick wert. Gerade Leute, die noch mit dem iPad 1 unterwegs sind oder noch gar keinen Tablet PC besitzen, sollten einen Blick riskieren. Im Keynote-Video sah das iPad Mini, ganz entgegen meiner Erwartungen, sehr sehr cool aus. Mein Weg zum örtlichen Gravis-Store ist somit zu 100% eingeplant; ich könnte durchaus schwach werden! ;-)
Das iPad 4 ist für mich als Besitzer eines iPad 3 komplett uninteressant. Die Aufwertung des Prozessors richtet sich aber wohl eh eher an die ‘Zocker’ unter den iPad Besitzern; Lightning und LTE sind halt Anpassungen, die der Zeit geschuldet sind und sich am iPhone 5 orientieren. Warum man das Ganze allerdings iPad 4 nennen muss, wird wohl nur die Marketing-Abteilung von Apple beurteilen können…
Das Highlight dieser Keynote war für mich aber ohne Frage der neue iMac. Ich steht nun wirklich seit Jahren nicht mehr auf Desktop-Rechner, bin ausschließlich mit dem MacBook Air und externen Monitor zu Hause unterwegs aber dieses neue Stück Hardware ist schon ziemlich sexy!
Dazu muss natürlich auch das neue 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display erwähnt werden. Auch hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich derbe am Schwanken bin. Als Besitzer eines 11 Zoll MacBook Air, das ohne Frage weiterhin ein sehr gutes Gerät ist, wünsche ich mir schon hin und wieder mehr Platz auf dem Bildschirm; auch der Akku könnte etwas länger durchhalten… Naja, meinen Weg zu Gravis hatte ich ja eh schon gebucht ;-)
Nun aber zu euch! Nehmt bitte an der folgenden Umfrage teil oder sagt uns in den Kommentaren, was euch an der Keynote gefallen hat oder worüber ihr euch ärgert.
Das ist doch was… neben den unzähligen Live Tickern im Web (sind zwar auf die WWDC gemünzt, gelten heute aber auch), bietet Apple seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Keynote Video Livestream an.
Voraussetzung für das Streaming ist entweder ein Apple TV (zweite oder dritte Generation), in dem die Apple Special Events ein neues Icon auf dem Homescreen bekommen haben oder ein iOS-Device ab iOS 4.2 oder ein Mac mit mindestens Mac OS X 10.6 und Safari 4.
Den passenden Link findet ihr am Ende des Artikels.
Das Ganze wird in ca. 40 Minuten, um genau 19 Uhr MESZ, starten. Viel Spaß beim Anschauen.
… obwohl ja eh schon klar ist, was kommen wird:
iPad Mini
ein aktualisiertes iPad 3 mit Lightning Anschluss und in Deutschland funktionierendes LTE-Modul
neuer iMac
neuer Mac Mini
13 Zoll NextGen MacBook Pro mit Retina Display
Also ein Haufen Hardware, der hier und da sicher Verwendung finden wird.
Auf Softwareseite ist so gut wie nichts bekannt. Außer die aufs iPad Mini angepassten iOS Apps (u.a. iBooks) und das komplett überarbeitete iTunes 11 will mir spontan nichts einfallen.
Direkt ein zweiter Kurztipp für alle Besitzer eines MacBook Pro mit Retina Display hinterher:
Wer gerne mal Screenshots macht und diese gleichzeitig neben der Retina- auch in der normalen ‘none-Retina’ Auflösung, für z.B. Blogposts haben möchte, sollte einen Blick auf RetinaCapture wagen.
Diese kostenlose App erklärt sich quasi von selbst; OS X Mountain Lion wird zur Installation minimal vorausgesetzt.
Features:
Capture a window, the entire screen or a selected region of the screen
Take screenshots at 1x or 2x (Retina) resolutions, or both simultaneously
Save captures in the PNG, JPEG or TIFF file formats
Kurztipp für alle, die ein MacBook Pro mit Retina Display ihr Eigen nennen:
Mit den Retinizer könnt Ihr nicht an das Retina-Display angepasste Apps ‘pimpen’. Das Ganze macht gerade bei der Schrift sehr viel aus.
Einfach die entsprechende App via Drag-and-Drop in den Retinizer ziehen und schon wird die UI aufgeblasen. Ist der Effekt nicht mehr gewünscht, kann man die Apps natürlich auch wieder ‘de-retinizen’.
Known bugs:
Cannot tell if apps are retina ready unless they have set NSHighResolutionCapable in their Info.plist.
DON’T USE IT WITH ADOBE CREATIVE SUITE
It may have problems with apps that don’t use the defaults system
You must have Gatekeeper disabled or open the app with Ctrl-Click->Open, as I don’t (yet) have a Gatekeeper Certificate.
Ein Wallpaper, sowohl auf dem Home-, als auch auf dem Sperrbildschirm des iDevices ist ja immer so eine Sache. Ich persönlich passe es relativ oft an. Zum 4. Juli etwas patriotisch, zum Towel Day eher nüchtern und zwischendurch halt dies und das…
Bei Bernd bin ich vor ein paar Tagen auch ne ziemlich coole Sache gestoßen, die ich Euch nicht vorenthalten will.
Ausgehend von Photoshop Dateien kann man mit einem Editor seiner Wahl das Aussehen individuell anpassen. Es gibt verschiedene Hintergründe, Logos u.s.w., die man in der Ebenenansicht aktivieren bzw. deaktivieren kann.
Die PSD-Templates gibt es für das iPhone und iPad, jeweils als Retina und Nicht-Retina Version.
Na, auch noch etwas durchgeschwitzt? Aber es war ein verdientes Unentschieden zwischen England und Frankr… Jaja, ist ja gut! Konzentrieren wir uns auf das Wichtigste vom heutigen Tage: Apples Keynote auf der WWDC 2012.
Hardware
Wie vorher schon weitestgehend bekannt, aktualisierte Apple seine beiden bestehenden Laptop-Linien mit brandneuen Intel Ivy Bridge Prozessoren und USB 3.0. Obendrauf kamen beim MacBook Air noch die Option auf 8 GB RAM und einer 512 GB SSD, sowie die Erkenntnis, dass das 17 Zoll MacBook Pro eingestellt ist. Die Einstiegspreise blieben weitestgehend unverändert.
Darüber hinaus gab es eine mittlere Sensation, denn ein 15,4 Zoll Next Generation MacBook Pro, eine Mischung aus MacBook Air und dem ‘current gen’ MacBook Pro würde vorgestellt. Dieses ist dünner, demzufolge leichter und mit einem Retina Display (2880 x 1800 Pixel) ausgestattet. Dazu kommen eine bis zu 768 GB große SSD als Festplatte, bis zu 16 GB RAM, eine GeForce GT 650M Grafikkarte mit neuster Kepler Technologie, ein HDMI- und MacSafe 2 Anschluss, sowie KEIN DVD-Laufwerk und KEIN Ethernet Port. Der Einstiegspreis ist mit 2.279,00 Euro recht gepfeffert und wird in der BTO-Version an der 4.000,00 Euro Marke kratzen.
Wer jetzt noch mit einem Update für den iMac oder Mac mini gerechnet hat, wird schwer enttäuscht sein. Ich persönlich verstehe das nicht oder wird es in den kommenden Tagen ‘heimlich’ nachgeschoben? Auf jeden Fall ist dieser Schritt mehr als unverständlich!
Mein persönliches Hardware-Fazit
Mit Steve Jobs hätte Apple weiterhin nur zwei Notebook Reihen und sowohl auf USB 3.0, als auch einen HDMI-Anschluss würden wir weiterhin warten. Das soll aber kein Vorwurf sein, sondern eher ne Feststellung aber sei es drum.
Wer unbedingt Retina braucht und will, wird trotz des Preises zum next gen MBP greifen. Der Rest, bei dem ich mich einschließe, wird bestimmt nicht traurig sein, dass die bestehenden MacBook Air und Pro nur dezent, um nicht zu sagen ‘um das Nötigste’, aktualisiert wurden.
Ihr seid noch auf der Suche nach dem perfekten Wallpaper für euer iPad 3? Dann einfach mal den mobilen Browser öffnen und die recht schicke Webseite von 2048px besuchen.
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Das iPad ist nun schon vor einiger Zeit in seiner dritten Generation erschienen. Da ich mir das gut Stück gegönnt hatte, liegt natürlich nichts näher, als dieses dem iPad 1 meiner Eltern in einem kleinen Vergleich gegenüber zu stellen.
iPad 1 (Wi-Fi)
(links im Screenshot)
iPad 2 (Wi-Fi)
(außer Konkurrenz)
iPad 3 (Wi-Fi)
(rechts im Screenshot)
Gewicht
680 g
600 g
652 g
Maße (HxBxT)
242,8 x 189,7 x 13,4 mm
241,2 x 185,7 x 8,8 mm
241,2 x 185,7 x 9,4 mm
Prozessor
Single Core Apple A4 mit 1 GHz
Dual Core Apple A5 mit 1 GHz
Dual Core Apple A5X mit 1 GHz
Arbeitsspeicher
256 MB
512 MB
1024 MB
Display
9,7 Zoll mit 1024 x 768 Pixeln
(132 ppi)
9,7 Zoll mit 1024 x 768 Pixeln
(132 ppi)
9,7 Zoll mit 2048 x 1536 Pixeln
(264 ppi)
Neben dem zu vernachlässigenden Gewicht, fällt äußerlich als erstes der etwas veränderte Gehäuse auf, dass auf dem iPad 1 eckiger ist. Außerdem ist die Rückseite des iPad 1 etwas ‘ausgebeult’, was sich in der Dicke des Gerätes deutlich bemerkbar macht. Das iPad 3 hat, wie auch schon das iPad 2, dahingegen eine ebene Rückseite.
Die ganzen Anschlüsse, Schalter, Lautsprecher & Co. sind in fast exakt in der gleichen Position, sehen durch das eckige Gehäuse beim iPad 1 aber etwas anders aus.
Äußerlich sind zwischen dem iPad 1 und iPad 3 also schon einige Unterschiede vorhanden, die mich persönlich nicht allzu sehr stören.
Viel wichtiger ist meiner Meinung nach das Innenleben und, wie sollte es anders sein, komme ich zum Anfang auf das Retina Display zu sprechen, das nebenan bei Frank schon etwas näher thematisiert wurde.
Der Unterschied beider Displays fällt extrem auf, wenn beide Geräte nebeneinander liegen. Das iPad 1 (und auch das iPad 2) wirken im Gegensatz zum iPad 3 geradezu verpixelt, was auch die folgenden Screenshots (bitte draufklicken) mehr als nur bestätigen.
Davon ab ist der Geschwindigkeitsunterschied von rechenintensiven Apps geradezu auffällig. Damit meine ich nicht, dass beispielsweise Apps auf dem iPad 1 ruckeln und auf dem iPad 3 smooth laufen. Nein, es sind die Ladezeiten, die gerade bei Spielen wie Real Racing 2, dank besserem Prozessor und viermal soviel RAM, mehr als halbiert wurden.
Beim Internetsurfen, E-Mails abrufen, Feedreader leser oder Twittern sind beide Geräte, bis auf ein paar Sekundenbruchteile, ziemlich gleichauf.
Fazit
Soll man nun wechseln oder nicht?! Schwierig und nicht eindeutig zu beantworten. Wer ein iPad 2 besitzt, sollte dieses weiterhin behalten. Da sich hier im Prinzip außer dem Retina Display kaum etwas getan hat, lohnt es sich meiner Meinung nach überhaupt nicht und ich behaupte einfach mal, dass der normale Nutzer kaum einen Unterschied wahrnehmen wird.
Beim iPad 1 sieht die Sache schon etwas anders aus. Der Geschwindigkeitsvorsprung ist bei Spielen oder anderen grafisch intensiven Anwendungen schon sehr drastisch. Wer damit aber nichts am Hut hat und mit dem iPad 1 nur im Internet surft, Bücher liest, Bahnfahrpläne studiert, Pakete verfolgt oder Rezepte nachkocht sollte es dabei belassen. Zumal das über zwei Jahre alte iPad 1 nach wie vor mit dem aktuellen iOS 5.1 wunderbar läuft (*hust* Wie langlebig sind Android Geräte gleich noch mal?!).
Außerdem ist da natürlich noch die Front- und Backcamera, wenn auch ohne Blitz… falls man denn noch einmal Facetime/Skype nutzt oder ein Foto schießen will.
Nachfolgend noch ein kleines Video, dass meine Meinung noch etwas untermauert.