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Kurztest: TextBar v2 · GeekTool für die macOS Menüleiste (reloaded)

Stammleser dieses Blogs kennen TextBar bereits aus vergangenen Artikeln. Ähnlich wie bei BitBar kann man mit dieser App beliebigen Text bzw. Ausgaben von Skripten in der macOS Menüleiste anzeigen und in gewissen Abständen automatisiert aktualisieren lassen.

Vor ein paar Tagen ist nun TextBar 2 veröffentlicht worden. Nachfolgend die drei wichtigsten Neuerungen.

1. Dynamic Values

Ab sofort können eigentlich in den Einstellungen von TextBar festgelegte Werte überschrieben werden.

Bildschirmfoto 2017-01-17 um 16.42.14-minishadow

Dazu müssen entsprechende Skripte um eine dynamic section erweitert werden, die wiederum mit einem ----TEXTBAR---- eingeleitet wird.

Im nachfolgenden Skript wird beispielsweise die Ausgabe des date-Kommandos (abweichend von den TextBar-Refresh-Einstellungen) alle fünf Sekunden aktualisiert.

#!/bin/bash
date
echo "----TEXTBAR----"
echo "REFRESH=5"

Gleiches kann man mit Bildern bzw. den Icons machen, die der eigentlichen Skriptausgabe vorgeschaltet werden können.

Bildschirmfoto 2017-01-17 um 20.43.51

Darüber hinaus lassen sich jetzt auch die Auswertung von HTML-Code und, wie oben im Screenshot zu sehen, ganze Webseiten mit dynamischen Skripten in die Menüleiste integrieren.

#!/bin/bash
echo "aguDE"
echo "http://www.aptgetupdate.de"
echo "----TEXTBAR----"
echo "VIEWTYPE=URL"
echo "VIEWSIZE=600,400"
echo "IMAGE=:$HOME/scripts/images/aguDE.png"

2. Last Update

Ebenfalls oben im Screenshot zu sehen: für jedes laufende Skript und Kommando wird die Zeit der letzten Aktualisierung angezeigt.

3. TextBar Live

Hinter TextBar Live versteckt sich ein neuer Dienst, der den Status aller definierten TextBar-Elemente von mehreren Macs gleichzeitig im Browser anzeigt.

Bildschirmfoto 2017-01-16 um 21.20.38-minishadow

Dieser Dienst wird im monatlichen Abo angeboten.

Dabei ist der erste Mac kostenlos; die Small-Subscription mit zwei Geräten liegt bei einem US-Dollar/Monat, die Medium-Subscription mit fünf Macs bei 2 US-Dollar/Monat.

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Preise und Verfügbarkeit

Für Bestandskunden ist das Upgrade auf TextBar v2 kostenfrei.

Neukunden können die App für 2,99 US-Dollar direkt vom Entwickler kaufen. Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks vorausgesetzt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht außerdem eine auf sieben Tage begrenzte Testversion zur Verfügung. Bei GitHub findet man etliche kleine Skripte, die für den Einstieg bestens geeignet sind.

-> http://www.richsomerfield.com/apps/

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Review: WildTech Sleeve für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar

Dass mit dem Kauf eines neuen MacBooks (Pro) in der Regel weitere Ausgaben verbunden sind, ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Neben (USB-C-)Adaptern stehen meistens schützende Hüllen ganz oben auf der Liste.

Daher möchte ich nachfolgend ein passendes Sleeve vom deutschen Hersteller WildTech genauer vorstellen.

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Vorgeschichte

Nachdem ich mich vor ein paar Jahren bei meinem damaligen MacBook Air unter großer Skepsis für ein ähnliches Sleeve von Freiwild entschieden hatte, gibt es für mich mittlerweile nur noch einen Werkstoff: Wollfilz

Ich bin ein sehr großer Fan dieses robusten, langlebigen, atmungsaktiven sowie wasser- und schmutzabweisenden Materials. Sleeves aus Nylon oder Neopren?! Nie wieder!

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Wer suchet, der findet

Da ich die in meinem damaligen Review noch angepriesene Lasche mit Klettverschluss, auch aus ästhetischen Gründen, nicht mehr haben wollte, fragte ich die Ente nach alternativen Herstellern und wurde so ziemlich schnell bei WildTech fündig.

Das Sleeve wird in sage und schreibe 17 Farben angeboten und besticht durch sein minimalistisches Design.

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Die Verarbeitung des ca. 3,5 mm starken Naturproduktes erfolgt bei WildTech in Handarbeit und ist somit extrem hochwertig. Die Kontrastnaht bei der Öffnung ist doppelt vernäht.

Die Abmessungen des Sleeves für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar betragen ca. 238 x 335 x 7 mm bei einem Gewicht von ca. 152 g.

Damit einhergehend ist eine perfekte Passform selbstverständlich, weshalb auch auf besagte Verschlusssysteme verzichtet wird.

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Dass es hier tatsächlich auf den sprichwörtlichen Millimeter ankommt, sieht man auch daran, dass das Sleeve in jeweils 8 Varianten angeboten wird und somit zu allen aktuellen und vielen abgekündigten MacBooks kompatibel ist.

Preise und Verfügbarkeit

Das hier vorgestellte graue Sleeve für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar kostet im WildTech Shop 54,90 Euro. Durch eine Happy New Year Aktion , die noch bis zum 08.01.2017 läuft, kann man derzeit 20% sparen, so dass am Ende unter dem Strich 43,92 Euro stehen bleiben.

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Der Vollständigkeit halber sei auch erwähnt, dass WildTech neben Sleeves für Notebooks, auch Hüllen für Smartphones, Tablets, eBooks, externe Festplatten, Tastaturen, Mäuse u.v.m. im Angebot hat. Selbst individuelle Sleeves mit Text- oder Logo-Druck sind möglich.

-> http://www.wildtech-shop.de

FAZIT

Ich bin wirklich begeistert. Die herausragende Produktqualität und die perfekte Passform haben es mir echt angetan.

Und genau diese modellgenaue Fertigung ist auch der Grund, der WildTech von vielen anderen Anbietern unterschiedet. Das neue 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar (Late 2016) hat eben doch minimal andere Maße als ältere 13 Zoll MacBook Pro Retina (Early 2015 oder älter) oder ein 13 Zoll MacBook Air oder gar ein 13 Zoll Surface Book.

Für die persönliche Note steht zudem eine große Farbauswahl zur Verfügung, die man durch Text- oder Logo-Druck weiter individualisieren kann.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Review: Teufel Move BT · In-Ear Bluetooth Kopfhörer

Nachdem sich die Gerüchte um den fehlenden Kopfhöreranschluss bei der Vorstellung des iPhone 7 im September 2016 bewahrheitet hatten, war der Aufschrei zunächst groß. Erst recht, da Apple mit den AirPods zwar eine eigene Lösung vorstellte, diese aber auf Monate hin nicht verfügbar war. Und wer dieser Tage keine schnellen Finger in Apples Online bzw. sein (Warte-)Zelt vor einem Retail Store aufgeschlagen hatte, muss sich aktuell mit absolut lächerlichen sechs Wochen Lieferzeit zufriedengeben…

Andere Hersteller sind da schon wesentlich weiter. Beispielsweise ist der Move BT, ein Bluetooth In-Ear-Kopfhörer von Teufel, seit Oktober verfügbar. Ob dem Berliner Unternehmen mit diesem Gerät der große Wurf gelungen ist, soll das nachfolgende Review klären.

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Lieferumfang

  • Teufel Move BT In-Ear-Kopfhörer
  • Softcase für den Move BT
  • Reinigungs- und Transport-Tube
  • 4 Paar Silikon-Ohradapter (von XS bis L)
  • Kabelclip
  • Micro-USB Typ B Lade-Kabel (ca. 30 cm lang)

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Erster Eindruck

Wie von Teufel nicht anders zu erwarten, kommt der Kopfhörer in einer hübsch gestalteten Verpackung daher.

Die In-Ear-Kopfhörer selber bestehen aus Aluminium und Kunststoff und sind mit einem ca. 60 cm langen und ca. 2 mm dünnen Kabel verbunden. An diesem Kabel befindet sich auch die Fernbedienung sowie Freisprecheinrichtung, auf die ich später noch mal genauer zu sprechen komme.

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Das Gesamtgewicht ist mit 16 Gramm (6 Gramm pro Ohrstecker + 4 Gramm für Kabel/Fernbedienung) vergleichsweise schwer. Das macht sich auch an den Ohrsteckern bemerkbar, die beim ersten Auspacken erst mal etwas klobig wirken 🎧

Die Verarbeitung ist dahingegen tadellos und sehr hochwertig.

Technologie und Akku

Auf technischer Ebene setzt der Move BT, wie viele Bluetooth Produkte von Teufel, auf den aptX Codec, der ein kabelloses Streaming in CD-Qualität ermöglicht. Wann dieser Standard allerdings den Weg ins iPhone finden wird, so dass man dieses Feature auch endlich mal dort nutzen kann, steht leider weiter in den Sternen.

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Im Inneren arbeiten zwei aus Aluminium hergestellte Breitbandlautsprecher mit einem Durchmesser von je 5 mm. Für den Klang sorgen 5,8 mm große Neodym-HD-Treiber.

Der Frequenzbereich der Kopfhörer liegt zwischen 20 Hz und 20 kHz; die maximale Empfindlichkeit bei 100 dB (2,83 V / 1 m). Die Nennimpedanz beträgt 16 Ohm.

Zusätzlich ist eine Ein- und Ausschaltautomatik verbaut. Der integrierte Lithium-Ionen Akku kommt laut Hersteller überragende 20 Stunden ohne Nachladen aus. Das Aufladen selber dauert ca. 2 Stunden.

Im Alltag

Wo wir gerade beim Akku waren: in meinen Tests lag die Haltbarkeit bei ca. 16 bis 17 Stunden, was auch noch ein sensationell guter Wert ist. Dieser sehr gute Akku ist vermutlich auch der Grund für das etwas höhere Gewicht sowie die Größe der Kopfhörer.

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Ich kann auch jedem nur empfehlen sich mit den verschiedenen Größen der beigelegten Silikon-Ohradapter auseinanderzusetzen. Hat man hier das Passende gefunden, sitzt der Move BT fest im Ohr und bietet einen angenehmen Tragekomfort. Fahrradfahren oder Joggen sind so, trotz des Gewichtes, problemlos möglich.

Die Transport-Tube für die Ohradapter dienst übrigens gleichzeitig als Waschmaschine. Hier einfach die verschmutzen Ohradapter einlegen, warmes Wasser einfüllen, schütteln, fertig 🍸

In-Line-Fernbedienung

Zum Einschalten des Kopfhörers muss man den mittleren Knopf der Fernbedienung ca. 3 Sekunden lang drücken. Neben einer knackigen Power On Ansage, hört man bei erfolgreicher Herstellung der Bluetooth-Verbindung zusätzlich ein Connected. Außerdem blinkt eine blaue Status-LED. Die weiteren Funktionen der Bedientasten sind Play/Pause, Lautstärke, Telefonannahme oder die Aktivierung von Siri auf dem iPhone bzw. iPad.

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An der Fernbedienung ist darüber hinaus hinter einer Gummiabdeckung ein Micro USB Typ B Port zum Aufladen des Gerätes versteckt.

Des Weiteren ist ein Mikrofone für die schon angesprochene Nutzung von Siri oder zum Telefonieren vorhanden. Dabei wird die Musik automatisch pausiert. Auch Dank einer Echo- und Störgeräusch-Unterdrückung ist die Qualität beim Telefonieren für mein Empfinden wirklich sehr gut. Sollte es übrigens beim iPhone Probleme mit der Freisprecheinrichtung geben, hilft vielleicht dieser Tipp.

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Beeindruckend ist auch die sehr effektive Außenschalldämpfung des Kopfhörers, die einen störungsfreien Podcast- oder Musikgenuss ermöglicht. Es sind quasi kaum Umgebungsgeräusche wahrnehmbar, so dass man sehr gut von der Außenwelt abgeschnitten ist.

Dazu ist der Move BT spritzwasser- und staubgeschützt, was Einsätzen im Regen sehr entgegen kommt.

Klang

Mein Lieblingsthema bei Kopfhörern/Lautsprechern, da es natürlich rein subjektiv ist.

Ich empfinde das Klangbild des Move BT als sehr angenehm. Die Höhen und Mitten sind sehr ausgewogen; Stimmen kommen klar raus. Einzig der Bass könnte etwas druckvoller sein. Das hängt aber auch entscheidend von der gehörten Musik ab. Bei einem Podcast oder Rock fällt es halt weniger ins Gewicht als bei basslastiger ‘Musik’ wie Hip Hop; auch bei meinem ‘Bass-Referenzsong’ Ariel von Stephan Bodzin (damals™) kommt der Bass etwas mau rüber.

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Übersteuerungen sind bei normaler Lautstärke dahingegen kein Thema und erst bei voller Lautstärke hörbar.

Zusammenfassend lässt sich zum Klang vielleicht festhalten: der Move BT ist ein guter Allrounder.

Preise und Verfügbarkeit

Den Teufel Move BT kann man derzeit ausschließlich direkt vom Hersteller für 119,99 Euro kaufen.

Neben zwei Jahren Garantie kann man die Kopfhörer auch ganze acht Wochen testen und bei Nichtgefallen kostenlos zurücksenden.

-> https://www.teufel.de/move-bt

FAZIT

Von der Bassproblematik abgesehen ist der Move BT ein stimmiges Gesamtpaket, das durch seine Allrounder-Fähigkeiten sicher viele Freunde finden wird.

Dazu ist das Produkt fantastisch verarbeitet, was man u.a. auch daran merkt, dass man trotz des Nackenbandes keine Kabelgeräusche während des Musikhörens hat.

Wenn ich mir abschließend noch etwas wünschen darf: der Druckpunkt der Knöpfe an der Fernbedienung ist leider ziemlich fest. Hier sollte man bei einem eventuellen Move BT 2 ansetzen.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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Review: Teufel Bamster Pro · Bluetooth Lautsprecher

Ich hatte die letzten Wochen mal wieder die Möglichkeit etwas Hardware zu testen. Genauer gesagt geht es um den Teufel Bamster Pro, einen portablen Bluetooth Lautsprecher, der im Gegensatz zum Rockster XS eher für den Indoor-Einsatz konzipiert wurde. Nachfolgend mein Review:

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Lieferumfang

  • Teufel Bamster Pro BT-Lautsprecher
  • Ladeschale inkl. fest verbautes Netzteil
  • Papierkram

Erster Eindruck

Bevor es ans Eingemachte geht, steht natürlich das Unboxing auf dem Plan, das bei Teufel-Produkten ja mittlerweile zu einem kleinen Erlebnis geworden ist. In der hübsch gestalteten Verpackung verbirgt sich u.a. der Lautsprecher, der in einem nach unten offenen aber dennoch soliden Metallgehäuse aus sandgestrahltem, matt-eloxiertem Aluminium daherkommt. Der Boden besteht aus schlagfestem ABS-Kunststoff.

Bei Abmessungen von 8,20 x 20,40 x 7,8 cm (T x B x H) bringt der Bamster Pro handgemessene 765 Gramm (der Hersteller gibt 770 Gramm an) auf die Waage und ist damit etwas größer als sein Outdoor-Bruder Rockster XS.

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Durch sein Design ist der Lautsprecher nur liegend einsetzbar; bietet allerdings durch die mitgelieferte Ladeschale gleich ein schönes Feature, das ich bei vielen anderen BT-Lautsprechern bisher vermisst hatte.

Die Verarbeitung ist, wie nicht anders von Teufel zu erwarten, sehr hochwertig.

Technologie und Akku

Auf technischer Ebene setzt der Bamster Pro auf den aptX Codec, der ein kabelloses Streaming in CD-Qualität ermöglicht.

Im Inneren werkeln zwei aus Aluminium hergestellte Breitbandlautsprecher mit einem Durchmesser von je 50 mm. Für den nötigen Bums sorgen zwei aus Kunststoff gefertigte passive Basstreiber, die einen Durchmesser von je 46 mm aufweisen und eine untere Grenzfrequenz von 59 Hz ermöglichen. Ein digitaler Klangprozessor (DSP) sorgt zudem für eine optimale Basswiedergabe bei jeder Lautstärke.

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Der in diesem Zwei-Wege System eingebaute Class-D Digitalverstärker leistet 2 x 10 Watt und liefert einen Schalldruck von 100,6 dB auf 20 cm Entfernung.

Die Kopplung mobiler Geräte erfolgt per Bluetooth 4.0 oder NFC. Für die Oldschooler steht darüber hinaus ein 3,5 mm Klinkeneingang zum kabelgebundenen Verbinden von Geräten ohne Bluetooth zur Verfügung.

Zusätzlich sind eine Standby Funktion sowie eine Ein- und Ausschaltautomatik verbaut. Der verbaute 2.500 mAh Lithium-Ionen Akku kommt knapp 10 Stunden ohne Nachladen aus. Das Aufladen selber dauert ca. 3 Stunden.

Im Alltag

Der mit dem Teufel-Logo verzierte (LED-)Ring mit den sechs drum herum angeordneten Bedienelementen ist das zentrale Steuerungsgerät des Bamster Pro.

Ist der Lautsprecher eingeschaltet, leuchtet dieser Ring kurz rot auf und zeigt neben der Laustärke auf Knopfdruck auch den Zustand des Akkus an. Ist ein Smartphone oder Tablet per Bluetooth verbunden, leuchtet zudem die Bluetooth-Taste rot auf.

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Der Clou des Bamster Pro versteckt sich jedoch oben rechts zwischen der Bluetooth- und Track vor Taste. Auf Knopfdruck kann die von Teufel entwickelte Dynamore-Technologie zugeschaltet werden.

Dahinter versteckt sich eine Art Raumklang, der das wahrgenommene Stereo-Bild breiter wirken lässt als es das tatsächlich ist. Es werden quasi zwei normale Stereo-Lautsprecher im Raum simuliert. Über einen Cross-Correlation Filter wird zudem peinlich genau darauf geachtet, dass es zu keinen Überlagerungen der Signale kommt.

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Das Ganze funktioniert erstaunlich gut und war bei mir erst mal mit einem WOW-Effekt verbunden; gerade auch, weil ich den direkten Vergleich zu anderen Lautsprechern hatte. Ob diese Effekt allerdings jedermanns Sache ist, kann ich nur schwerlich beantworten. Ich habe mich in den letzten Wochen auf jeden Fall überzeugen lassen.

Darüber hinaus ist im Bamster Pro eine mit Echo- und Störgeräuschunterdrückung ausgestattete Freisprecheinrichtung integriert, die bei eingehenden Telefonaten die Musik automatisch pausiert.

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Für den mobilen Einsatz des Lautsprechers vielleicht noch interessant:
Neben dem schon angesprochenen 3,5 mm Klinkeneingang gibt es an der Unterseite noch einen Micro-USB-Anschluss. In diesem ist eine USB-Ladefunktion für Smartphones integriert. Außerdem kann man den Akku des Lautsprechers darüber auch aufladen, sofern die Ladeschale gerade nicht zur Hand ist.

Klang

Ein rein subjektives Thema, bei dem ich aber dennoch ziemlich zielsicher sagen, dass der Bamster Pro ein sehr angenehmes Klangbild hat. Die Stimmen sind klar; die Höhen, Mitten und Tiefen sehr homogen.

Dazu kommt, dass der Raumklangeffekt mit der Dynamore-Technologie wirklich saugut funktioniert.

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Ein Wort noch zum Bass:
Die beiden passiven Subwoofer an der Unterseite des Gerätes erzeugen für einen derart kleinen Lautsprecher einen sensationell guten Bass, der zu meinem Erstaunen teilweise sogar auf dem Fußboden zu spüren war. Selbst Bose muss sich meiner Meinung nach hier mit seinem SoundLink Mini II BT-Lautsprecher hinten anstellen.

Beim Bass gibt es natürlich auch Grenzen. Bei meinem ‚Bass-Referenzsong‘ Ariel von Stephan Bodzin (hach, damals™) wird es ab ca. der zweiten Minute etwas unsauber bzw. verzerrt, was aber schlicht und ergreifend am fehlenden Volumen des Lautsprechers liegt; Elektronik hin oder her.

Preise und Verfügbarkeit

Den Bamster Pro kann man in den Farben schwarz und silber entweder bei Teufel oder auch Amazon für 229,99 Euro kaufen. Dazu gibt es 12 Jahre Garantie.

Kauft man direkt beim Hersteller kann man den Lautsprecher ganze acht Wochen testen und bei Nichtgefallen kostenlos zurücksenden.

-> http://www.teufel.de/bamster-pro

FAZIT

Mit dem Bamster Pro ist Teufel im Segment der kleinen BT-Lautsprecher ein richtiges Meisterstück gelungen.

Der Lautsprecher ist ein sehr stimmiges Gesamtpaket, das sich mit seinen Alleinstellungsmerkmalen Dynamore-Technologie und Ladeschale von der unglaublichen Vielfalt der verfügbaren BT-Lautsprecher abhebt.

Auch der Preis, der ein wenig teurer als bei der Konkurrenz ist, ist meiner Meinung nach durch die enorme Produktqualität gerechtfertigt.

Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist das die vergleichsweise mäßige Akkulaufzeit, was bei einem Indoorgerät aber eigentlich geschenkt ist.

Außerdem sollte man trotz aller Mobilität des Bamster Pro beim ‘losen’ Transport im Rucksack o.ä. darauf achten, dass sich keine Kleinteile im nach unten offenen Gehäuse verfangen und im schlimmsten Fall die Basstreiber beschädigen.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Ausprobiert: Brother HL-L8250CDN · Drucken im Netzwerk

Vor ein paar Wochen erreichte mich ein ziemlich großes und schweres Paket. Im Inneren befand sich der Farblaserdrucker HL-L8250CDN von Brother, der mir ab sofort den Druckalltag erleichtern sollte.

Da ich jetzt nicht der ausgewiesene Experte für Drucker bin, möchte ich auch nicht mit technischen Spezifikationen des Gerätes, die eh jeder auf der Webseite des Herstellers einsehen kann, um mich werfen, sondern vielmehr den praktischen Nutzen testen. Genauer gesagt soll es in diesem Artikel um das Drucken im Netzwerk unter Mac OS X, iOS und Android gehen.

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Da der HL-L8250CDN (leider, leider!!!) kein integriertes WLAN-Modul besitzt, muss man den Drucker zunächst per LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Ob das jetzt direkt per Kabel oder über Powerline-Adapter geschieht ist unerheblich. Hauptsache der Drucker bekommt eine gültige (möglichst feste) IP-Adresse im Heimnetzwerk.

Diese (feste) IP-Adresse ist nämlich notwendig, um sich im Backend des Druckers anzumelden und ggf. nicht aktivierte Netzwerkprotokolle zu aktivieren. Warum, wie in meinem Fall, AirPrint nicht per default aktiviert war, kann ich abschließend nicht beurteilen. Auf jeden Fall muss dort der Haken gesetzt sein; andernfalls wird es u.U. mit dem Drucken unter OS X und iOS etwas problematisch.

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Pro-Tipp:
Da man sich eh schon im Backend befindet, kann man nun auch direkt nach neuer Firmware für den Drucker suchen. Das läuft quasi ähnlich wie bei einer Fritz!Box ab und ist sicher nicht zum Nachteil bei der weiteren Nutzung des Gerätes.

Mac OS X – AirPrint

Nachdem AirPrint aktiviert ist und der Drucker neu gestartet hat, muss man den Drucker in den OS X Systemeinstellungen > Drucker & Scanner über das Plus-Zeichen dem System hinzufügen.

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Ist der Drucker richtig im Netzwerk eingebunden, wird er ohne weiteres Zutun angezeigt. Beim Punkt ‘Verwenden:’ sollte man allerdings darauf achten, dass AirPrint als Protokoll ausgewählt ist. Passende Treiber werden vom OS X automatisch installiert.

Anschließend steht dem Drucken unter OS X mit allerlei Druckoptionen nichts mehr im Wege.

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iOS – AirPrint

Bei iOS läuft es, sofern man AirPrint einsetzen möchte, im Prinzip ganz ähnlich.

Man sucht sich eine Webseite oder ein Dokument und wählt über das Share-Icon den Drucken-Dialog aus. Daraufhin landet man in den Druckeroptionen, in denen man zunächst einmal den Drucker auswählen muss.

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Auch hier sollte nun, richtige Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker angezeigt werden.

Abschließend kann man vor dem eigentlichen Druckvorgang weitere Einstellungen wie Duplex, Farbdruck u.s.w. bei den Optionen einstellen.

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iOS / Android – Brother iPrint&Scan App

Wer nicht über AirPrint drucken möchte oder kann, findet in der kostenlosen iPrint&Scan App, die für iOS und Android angeboten wird, eine Alternative.

Nach Installation der App, wird, die richtigen Netzwerkeinstellungen vorausgesetzt, der Drucker mit seinen Funktionen (in meinem Fall ausschließlich “Drucken“) automatisch im Netzwerk erkannt und der App hinzugefügt.

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Anschließend bietet die App recht angenehme Zusatzfunktionen.

So lassen sich auf dem Smartphone gespeicherte Fotos, Dokumente oder E-Mails direkt anwählen und ausdrucken. Man hat aber auch die Möglichkeit die App mit Cloud-Diensten wie der iCloud, Dropbox, Evernote, Google Drive oder OneDrive zu verbinden und dort abgelegte Fotos, Dokumente etc. zu drucken. Ein Webseitendruck ist hier ebenfalls integriert.

In der Druckvorschau kann man daraufhin weitere Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Layout, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck und die Qualität anpassen. Quasi Dinge, die in diesem Umfang leider nicht von AirPrint abgedeckt werden.

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Darüber hinaus kann man beispielsweise im Browser über den Teilen-Dialog die iPrint&Scan Erweiterung zum Drucken nutzen.

Zur Installation werden iOS 8 bzw. Android 4.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos
Brother iPrint&Scan
Preis: Kostenlos

Android – Brother Print Service Plugin

Android-Nutzer haben mit dem Brother Print Service Plugin eine weitere Möglichkeit zum drahtlosen Drucken.

Bei meinem Galaxy S7 war nur das Druckdienste Plugin von Samsung installiert, so dass ich das Plugin von Brother aus dem Play Store nachinstallieren und als Standard-Druckerdienste Plugin definieren musste.

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Wählt man jetzt den oben zu sehenden Drucken-Dialog im Webbrowser oder Dateimanager aus, landet man in der Druckvorschau.

Auch hier kann man wieder Optionen wie Papiergröße, Anzahl der Kopien, Duplex, Farb-/Schwarzweiß-Druck oder die Ausrichtung festlegen.

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Zur Installation wird Android 5.0 oder höher vorausgesetzt.

Brother Print Service Plugin

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für den Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker beginnen bei knapp 159 Euro. Achte man zudem auf Angebote (inkl. Cashback u.ä.), ist das Gerät auch schon mal für deutlich unter 100 Euro zu bekommen.

Dazu gibt es 3 Jahre Vor-Ort-Hersteller-Garantie.

-> http://www.idealo.de/hl-l8250cdn-brother

FAZIT

Was das Drucken im Netzwerk angeht, bin ich wirklich sehr zufrieden. Die hier im Test aufgezeigten Möglichkeiten sind schnell eingerichtet und funktionieren tadellos.

Auch die Druckqualität ist insgesamt gut. Für großflächige Farbdrucke sollte man allerdings passendes Papier haben und keine Wunderdinge verlangen ;)

Es ist mir allerdings rätselhaft, weshalb man auf ein integriertes WLAN-Modul verzichtet. Das hat heutzutage quasi jeder Tintenstrahldrucker für 50 Euro mit an Bord…

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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Review: MindNode · Mind Mapping Tool für OS X und iOS (Gewinnspiel inside)

Beim Thema Mind Map war ich bisher immer sehr zurückhaltend. Diese Gedankenkarten sind mir zwar vereinzelt über den Weg gelaufen aber einen richtigen Anwendungszweck hatte ich dafür eigentlich nie.

Das änderte sich Anfang des Jahres schlagartig, so dass ich mich auf die Suche nach geeigneten Apps für den Mac machte. Zusammenfassend lässt sich hier vielleicht festhalten: es gibt vergleichsweise viel Freeware zur Erstellung von Mind Maps. Leider haben alle diese Tools mindestens eines der folgenden drei Probleme: sie sind eine optische Katastrophe, funktional eingeschränkt oder setzen zum Starten eine Installation von Java voraus (um beispielsweise eine Plattformunabhängigkeit zu gewährleisten).

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Lange Rede, kurzer Sinn: nachfolgend mein Review zu MindNode, das ich mir durch meine erfolglose Suche nach geeigneter Freeware genauer angesehen habe.

Was ist eine Mind Map?

Die Definition bei Wikipedia trifft es ziemlich genau auf den Kopf:

Eine Mind-Map (englisch: mind map; auch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt eine von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z. B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeit des Gehirns zur Kategorienbildung zu nutzen.

Es geht also darum Ideen oder Gedanken als Schlüsselwörter auf Linien visuell für jedermann greifbar dazustellen.

Lone Bubble

Der Ursprung einer jeden Mind Map ist die Lone Bubble, die das zentrale Thema der Mind Map definiert.

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Davon ausgehend werden mit einer Idee oder Schlüsselwort beschriftete Äste (Elternknoten), die wiederum verfeinerte Äste (Geschwister- und Kindknoten) haben können, hinzugefügt, so dass die Mind Map langsam wie die Äste eines Baumes wächst. Farblich unterschiedliche Äste helfen zudem bei der Orientierung.

Die Struktur und farbliche Kennzeichnung der Mind Map verrät also sehr schnell die verschiedenen Gedankenebenen bzw. Kategorien.

Grundlagen

In MindNode werden neue Knoten durch den Klick auf das Pluszeichen, das beim Überfahren eines bereits existierenden Knotens mit der Maus erscheint, automatisch erstellt und platziert. Alternativ kann man das Pluszeichen per drag-and-drop festhalten und den neuen Knoten selbst, beispielsweise zwischen zwei andere Knoten, platzieren. Shortcuts werden ebenfalls unterstützt.

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Dazu kann man (beschriftete) Verbindungen zwischen zwei Knoten mittels eines Pfeils herstellen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man auf eine Beziehung der beteiligten Knoten hinweisen möchte, die nicht durch den hierarchischen Aufbau der Mind Map deutlich wird.

Inhalte

Neben der eigentlichen Beschriftung der Knoten, die man in Schriftart, Ausrichtung, Farbe und Größe anpassen kann, spielen Bilder eine wichtige Rolle.

So kann man jedem Knoten zum besseren Verständnis per drag-and-drop ein eigenes Bild hinzufügen oder auch, wie im folgenden Screenshot zu sehen, ein Bild ohne weitere Beschriftung als eigenständigen Knoten definieren.

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Darüber hinaus werden von MindNode selber derzeit 75 vektorbasierte (Stichwort ‘Resizing’) Sticker angeboten, die man seinen Knoten hinzufügen kann.

Diese Sticker sind sowohl farbig, als auch zur Farbe des jeweiligen Knotens passend eingefärbt (in diesem Beispiel gelb) verfügbar.

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Über Notizen kann man jedem Knoten zusätzliche Informationen mitgeben.

Wie schon weiter oben im Screenshot zu sehen, sind Knoten mit Notizen durch ein kleines Icon gekennzeichnet. Fährt man mit der Maus über dieses Icon, wird die Notiz als popover angezeigt. Klickt man auf das Icon, kann man die Notiz verändern. Zusätzlich kann man über den Link-Knopf auf andere mit MindNode erstellte Mind Maps verweisen, die damit quasi als Anhang fungieren.

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To-Dos

Ein recht cooles Feature ist das Umwandeln eines Knotens in Aufgaben, so dass mit MindNode auch simple To-Do Listen erstellt und abgearbeitet werden können.

Die Umwandlung geschieht entweder per Kontextmenü oder über das Inhalts-Panel auf der rechten Seite. Vom Elternknoten ausgehend werden daraufhin alle in Linie folgenden Unterknoten als Aufgaben definiert, die über das neue vorangestellte kreisrunde Icon als erledigt markiert werden können. Der jeweilige Elternknoten zeigt dabei den Gesamtfortschritt an.

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Damit ist an dieser Stelle aber noch nicht Schluss, denn MindNode integriert sich auf Wunsch auch in Apples Erinnerungen App. Das heißt, dass man über das Sharing-Icon erstellte Aufgaben mit der Erinnerungen App synchronisieren kann.

Dabei wird aber nur der Titel und der Status (erledigt/nicht erledigt) der Aufgabe bzw. des Knoten synchronisiert. Der Name des Elternknotens oder Veränderungen sind außen vor; wobei Veränderungen über einen erneuten Export der Liste synchronisiert werden können.

Gliederung

Wer einen linearen bzw. traditionelleren Blick seiner Mind Map benötigt, kann die Gliederung über das entsprechende Outline-Icon in der Symbolleiste umschalten.

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Dort kann man seine Mind Map auch nach Inhalten durchsuchen oder offene To-Dos abhaken.

Import und Export

MindNode verfügt über eine recht umfangreiche Im- und Export-Funktion.

Während Mind Maps vom anderen Programmen wie MindManager, FreeMind und iThoughts direkt importiert werden können, kann MindNode auch Dateien im OPML-Format sowie als Gliederung aus einer Textdatei (*.txt, *.rtf, *.csv) öffnen.

Für den Export stehen das FreeMind-Dateiformat, OPML, Markdown, PDF, PNG und TIFF sowie für die reine Gliederung erneut das Textformat (*.txt, *.rtf, *.csv) zur Verfügung. Dazu kann man seine Mind Map über den Shortcut Shift+Cmd+M auch direkt in der Markdown Preview App Marked öffnen.

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Sonstiges

Die Mind Maps in MindNode haben kein festgelegtes Layout. Die Arbeitsfläche ist grenzenlos erweiterbar und passt sich dynamisch der Größe der Mind Map an. Dazu passt auch die Smart-Layout Funktion von MindNode, die umfangreiche Mind Maps automatisch anordnet. Man muss sich dann nur noch entscheiden, ob die Knoten links- bzw. rechtbündig oder auf beiden Seiten erscheinen sollen.

Um einen Gedankengang besonders hervorzuheben kann man außerdem Knoten einfalten bzw. ausblenden; das Verschieben von einem oder mehreren Knoten innerhalb der Mind Map (beispielsweise auf eine andere Gedankenebene) geschieht über simples drag-and-drop.

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In den vorangegangenen Screenshots sind vielleicht schon die verschiedenen Themes der Mind Maps aufgefallen. MindNode bietet von Haus aus neun Themes an, die von hell, dunkel, farbig oder schwarz/weiss ziemlich viel abdecken. Darüber hinaus kann man über die Panel Dokument und Format eigene Themes mit eigener Hintergrundfarbe, Knoten-Formen und -Rahmen sowie Zweigen und Verbindungen erstellen und zur schnellen Weiterverwendung in die Auswahlliste der Themes speichern.

Eine Suche-und-Ersetzen-Funktion (Shortcut: Cmd+F), die gerade bei komplexen Mind Maps hilfreich ist, ist ebenfalls vorhanden.

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Über den Shortcut Cmd+K kann man jedem Knoten einen Link hinzufügen, der auf Klick im Standard-Webbrowser geöffnet wird. Über eine pinch-to-zoom Geste lässt sich die erstellte Mind Map stufenlos vergrößern bzw. verkleinern.

Ein Vollbildmodus ist selbstverständlich auch dabei.

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Als abschließendes Feature noch ein paar Worte zur Synchronisation.

MindNode unterstützt den Sync über die iCloud, so dass sämtliche erstellte Mind Maps auch auf anderen Macs oder mit der iOS Version angesehen und bearbeitet werden können.

Darüber hinaus bieten die Entwickler mit MyMindNode einen kostenlosen Web-Service an, mit dem man Mind Maps mit Internet veröffentlichen und per Direktlink teilen kann.

Einstellungen

In den MindNode Einstellungen kann man das Knoten-Standardverhalten und die Shortcuts anpassen sowie seine mit MyMindNode geteilten Mind Maps verwalten.

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MindNode für iOS

Wie gerade schon angedeutet, wird MindNode auch für das iPhone und iPad als Universal-App angeboten.

Funktional sind beide Apps weitestgehend identisch. Zumindest fand ich in meinen Tests nur kleinere Unterschiede, was der Kompatibilität sehr entgehen kommt.

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Durch die Synchronisation mit der iCloud kann man bei der Bearbeitung der Mind Maps auch wild zwischen den Systemen springen.

Preise und Verfügbarkeit

MindNode 2 für OS X wird ausschließlich über den Mac App Store verkauft und kostet dort 29,99 Euro. Auf der Homepage des Entwicklers steht zudem eine kostenlose Testversion zum Herunterladen bereit.

Ein kostengünstiges Upgrade von der älteren MindNode Pro Version wird leider nicht angeboten.

Zur Installation wird OS X 10.10 minimal vorausgesetzt.

MindNode 2 – Delightful Mind Mapping
Entwickler: IdeasOnCanvas GmbH
Preis: 29,99 €

MindNode 4 für iOS kostet dahingegen 9,99 Euro und setzt iOS 8.0 oder neuer zur Installation voraus.

Fazit

MindNote macht Mind Mapping unter OS X und iOS massentauglich.

Die Bedienung ist intuitiv und damit sehr effizient. Auch funktional bleiben keine Wünsche offen. Verbesserungspotential sehe ich einzig bei der Performance, die bei extrem großen Mind Maps mit deutlich über 100 Knoten nicht mehr ganz so perfekt ist.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Der Entwickler IdeasOnCanvas hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel jeweils einen Promo Code von MindNode für den Mac und iOS zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem jeweils folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 06.06.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Review: Calendar 366 Plus · Menüleisten Kalender für OS X (Gewinnspiel inside)

Ich bin ja ein großer Fan von Menüleisten Kalendern, in denen man all seine Termine und Erinnerungen im schnellen Zugriff hat.

Mit Fantastical 2 hatte ich vor ca. einem Jahr eine zugegebenermaßen recht teure (aber gute) Variante einer solchen Lösung vorgestellt. Wesentlich günstiger ist der Bastel-Kalender mit TextBar; komplett kostenlos bietet sich beispielsweise Itsycal an.

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Mit Calendar 366 Plus gibt es seit Mitte Dezember 2015 aus deutscher Entwicklung einen weiteren sehr vielversprechenden Kandidaten, der seither stätig weiterentwickelt und verbessert wird.

Alexander, der kürzlich erst ein kleines Video-Tutorial zum Erstellen eines Kontextmenüs für Tastaturkürzel mit dem BetterTouchTool mit uns veröffentlichte, hat sich die App genauer angesehen. Nachfolgend sein sehr sehenswertes Video-Review:

Preise und Verfügbarkeit

Calendar 366 Plus wird sowohl über die Webseite als auch über den Mac App Store für derzeit 9,99 Euro verkauft. Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366 Plus - Der Menüleisten Kalender!
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 9,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die abgespeckte Version Calendar 366 (ohne Plus) erwähnt. Die App ist nur für die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste zuständig und schlägt mit 1,99 Euro zu Buche. Will man mehr, kann man die Plus Version mit Features wie das Erstellen von neuen Terminen und Erinnerungen durch natürliche Sprache, Wischgesten oder die Zuordnung von Adressen bzw. Orten zu Terminen oder Erinnerungen per IAP für 7,99 Euro freischalten.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €+

FAZIT

Calendar 366 Plus bietet alles, was ein Menüleisten Kalender leisten sollte; und zwar zu einem Bruchteil des Preises der Konkurrenz um Fantastical oder BusyCal.

Dazu das elegante Design und die exzellente Performance. Außerdem muss der sehr vorbildliche Support des Entwicklers erwähnt werden, der mit fast jeder größeren Version neue Features in die App integriert und auch auf User-Wünsche eingeht.

Daher auch bitte nicht über die 9,5/10 Punkten in der Bewertung wundern. Ich will für neue Features einfach etwas Luft nach oben dieser eigentlich jetzt schon glatten 10er App lassen ;)

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Vincent, der Entwickler von Calendar 366 Plus hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Coupon Codes seiner App zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 17.05.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway