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BitBar · Ausgaben von Skripten/Programmen in der OS X Menüleiste anzeigen lassen

Kurzer Hinweis auf BitBar, einer kleinen kostenlosen App, mit der man Ausgaben von ausführbaren Skripten bzw. Programmen in der Menüleiste von OS X anzeigen lassen kann.

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Dazu muss man nach dem ersten Start der App einen Plugin-Ordner festlegen, kopiert in diesen Ordner Skripte hinein und setzt BitBar mit dem Shortcut CMD+R zurück. Damit wird die Anzeige der App aktualisiert und die Ergebnisse aller im Plugin-Ordner befindlichen Skripte in der Menüleiste angezeigt.

Beispielsskripte für das Netzwerk, System, Bitcoin-Kurse oder Spotify sind bei GitHub zu finden. Man kann natürlich auch eigene Skripte schreiben. Wichtig ist nur, dass diese Skripte ausführbar sind, was im Terminal über den Befehl chmod +x skript.sh bewältigt werden kann.

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Und ja, BitBar erinnert stark an TextBar, das sich bei mir u.a. um einen Menüleisten-Kalender kümmert und das ich persönlich für die Verwaltung der Skripte im Vergleich zu BitBar etwas übersichtlicher finde.

-> https://github.com/matryer/bitbar

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Review: PDF Expert for Mac (Gewinnspiel inside)

Geht es um das Bearbeiten von PDF-Dateien unter iOS, führt meiner Meinung nach kaum ein Weg an PDF Expert vorbei.

Auf dem Mac nutze ich für derartige Aufgaben Apples eigene Vorschau.app, die für meine Ansprüche vollkommen ausreichend ist. Vorschau stößt in Sachen Features, Performance oder Komfort allerdings recht schnell an Grenzen, so dass sich Hardcore-PDF-Nutzer nach Alternativen umsehen müssen.

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Genau hier setzt der ukrainische Entwickler Readdle an versucht mit PDF Expert für den Mac die Lücke zwischen Vorschau und sehr mächtigen Tools wie beispielsweise dem mehrere hundert Euro teuren Adobe Acrobat zu schließen. Ob das gelungen ist, soll das nachfolgende Review klären.

Oberfläche

Wie nicht anders von Readdle gewohnt, gibt man sich auch bei seiner ersten finalen Mac-App keine Blöße. Die Oberfläche gefällt!

Unter dem Punkt How-To ist im oberen Bereich ein (in englischer Sprache gehaltenes) Handbuch versteckt. Darunter kann man seine eigenen PDF-Dateien öffnen oder vormals geöffnete Dateien erneut aufrufen. Auch die Symbolleiste mit den diversen Icons wirkt nicht überfrachtet.

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Erste Schritte

Neben dem Bearbeiten, auf das ich später genauer zu sprechen komme, ist das Lesen von PDF-Dateien ein Punkt, der zwar selbstverständlich ist aber nicht unerwähnt bleiben soll. Die Prozentangabe in der Symbolleiste zeigt außerdem den aktuellen Zoom der PDF-Datei an, der entweder dort direkt, per Shortcut oder über eine pinch-to-zoom Geste auf dem Dokument geändert werden kann.

Über den Finder kann man PDF Expert zudem als Standard-App für PDF-Dateien festlegen.

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Ein erstes neues Feature gegenüber Vorschau sind Tabs.

Öffnet man mehrere PDF-Dateien gleichzeitig, werden nicht, wie in Vorschau, einzelne Fenster aufgebaut, sondern ähnlich wie in einem Browser Tabs verwendet. Diese Tabs sind untereinander verschiebbar. Möchte man nun aber doch ein zweites oder drittes Fenster mit einer einzelnen PDF-Datei haben, kann man Tabs per drag-and-drop aus der App herausziehen. Auch dieses Verhalten kennt man von diversen Browsern.

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Die Anzeige eines vorhandenen Inhaltsverzeichnisses ist ebenfalls in PDF Expert integriert.

Leider kann man das Inhaltsverzeichnis nicht editieren. Man kann auch kein neues Inhaltsverzeichnis erstellen. Auf Nachfrage beim Entwickler sind diese beiden Features aber für zukünftige (kostenlose) Updates zur App geplant.

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Und um Nachfragen vorzubeugen:
PDF-Dateien, die mit einem Passwort gesichert sind, können von PDF Expert gelesen werden. Man kann aber weder das Passwort ändern, noch Passwörter einer PDF-Datei hinzufügen. Auch hier kam auf Nachfrage beim Entwickler: ‘is planned for future updates’.

PDFs bearbeiten

Nun aber zum Kernpunkt dieser App: dem Bearbeiten von PDF-Dateien.

Über eine recht praktische Thumbnail-Anzeige kann man mit Hilfe von Icons in der Symbolleiste Seiten einer PDF-Datei hinzufügen, mehrere PDF-Dateien zusammenfügen, einzelne oder mehrere markierte Seiten kopieren/einfügen, verschieben, rotieren, löschen sowie teilen und Seiten aus dem geöffneten Dokument als neue PDF-Datei speichern.

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All diese Features hat Vorschau auch.

Man muss PDF Expert allerdings zugutehalten, dass diese Aufgaben viel einfacher umgesetzt sind. Es genügt im Grunde genommen ein Klick, bis man das Gewünschte erreicht. Bei Vorschau muss man zwischendurch teilweise Handstände machen.

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Auch das Hinzufügen von Anmerkungen kennt man größtenteils aus Vorschau.

Aber auch hier gilt: man kommt, egal ob es nun Text-Highlighting, Notizen oder Formen sind, meiner Meinung nach einfach schneller ans Ziel. Zudem kann man seinen PDF-Dateien vorgegebene oder eigene (Text-)Stempel aufdrücken, was mit Vorschau nicht möglich ist.

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Eine kleine Besonderheit kommt den digitalen Unterschriften zu, die ich für Vorschau in einem Artikel Anfang des Jahres schon hinreichend beschrieben hatte.

In PDF Expert steht einem ‘nur’ die Tastatur, die den eingegebenen Namen in Schreibschrift umwandelt, und das Trackpad zur Erstellung einer Unterschrift zur Verfügung. Das Scannen einer Unterschrift per Kamera ist derzeit nicht möglich. Es gibt schlicht und ergreifend keine API in OS X, die dieses Feature zulässt. Readdle arbeitet aber an einer eigenen Lösung, so dass auch diese Funktionalität für spätere Updates geplant ist.

Man kann übrigens auch keine Unterschriften aus Vorschau importieren. Das liegt aber weniger an PDF Expert, sondern vielmehr an Apple, da Signaturen in Vorschau verschlüsselt vorliegen und somit kein Zugriff durch 3rd Party Apps möglich ist.

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Sonstiges

Wer seinen Dokumenten viele Anmerkungen hinzufügt, wird sich über die Zusammenfassung dieser pro Seite freuen. Außerdem kann man Lesezeichen setzen, zwei Seiten nebeneinander anzeigen lassen oder Dateien mit Klick auf das jeweilige Tab umbenennen. PDF Expert erinnert sich darüber hinaus auf welcher Seite man ein Dokument verlassen hat und zeigt genau diese Seite beim Öffnen des gleichen Dokumentes wieder an.

Auch das Ausfüllen von PDF-Formularen ist, egal ob es sich um Textfelder oder Checkboxen handelt, umgesetzt. Momentan werden allerdings nur Acro und Static XFA Formulare, die mit dem Adobe Acrobat bzw. Adobe LiveCycle erstellt wurden, unterstützt. Dynamic XFA Formulare sind derzeit noch außen vor.

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Über den Share-Knopf kann man Dokumente zudem per Mail, AirDrop, Messages & Co. teilen. Man kann Dokumente über eine Suchfunktion durchsuchen. Über die iCloud werden auf Wunsch Einstellungen, Signaturen u.ä. mit anderen Mac-Installationen sowie der iOS App von PDF Expert synchronisiert.

Continuity und Handoff sind ebenfalls integriert.

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Preise und Verfügbarkeit

PDF Expert wird sowohl im Mac App Store, als auch auf der Webseite der Entwickler zum Kauf von jeweils 19,99 Euro angeboten. Zum kostenlosen Testen steht eine zeitlich begrenzte Demo zum Herunterladen bereit. Zur Installation wird OS X Yosemite minimal vorausgesetzt.

PDF Expert by Readdle
Entwickler: Readdle
Preis: 19,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die iOS-Version von PDF Expert erwähnt, die kürzlich im Rahmen einer Promo sogar kostenlos angeboten wurde. Aktuell liegt der Preis wieder bei 9,99 Euro und zur Installation wird iOS 8 vorausgesetzt.

FAZIT

Ein Fazit fällt mir in diesem Fall schwer. Eine klare Empfehlung will mir im aktuellen Entwicklungszustand der App nicht über die Lippen.

Ich will es mal so sagen:
PDF Expert lohnt sich meiner Meinung nach momentan nur für Leute, die tagtäglich mit sehr vielen und vor allem sehr großen PDF Dateien arbeiten müssen. Hier kommen die Stärken der App gegenüber Vorschau klar heraus. Selbst mehrere hundert oder tausend Seiten starken PDF Dateien öffnen ohne jede Gedenksekunde, das Scrollen durch die Seiten ist butterweich…

Auf der anderen Seite fehlen mir persönlich einfach zu viele Features, um das anfängliche Ziel, nämlich das Schließen der Lücke zwischen Vorschau und Pro-Tools wie dem Adobe Acrobat, erreicht zu haben. Ich nenne nur einmal eine OCR-Funktionalität, einen Export in andere Dateiformate oder eine PDF-Manipulation, wie sie mit den Quartz-Filtern in Vorschau möglich ist. Dazu gehört auch das Schwärzen von sensiblen Textstellen oder die schon angesprochenen Probleme beim Ändern/Hinzufügen von Passwörtern bzw. dem nicht zu editierenden Inhaltsverzeichnis.

Auf Nachfrage bei Readdle versicherte man mir, dass viele dieser Features für kommenden Updates von PDF Expert geplant sind. Einen Zeitplan lies man sich natürlich nicht entlocken aber die ersten beiden Updates der App auf Version 1.1 bzw. 1.1.2 zeigen in die richtige Richtung.

Zusammenfassend lässt sich daher vielleicht festhalten: die Performance und viele Workflows von PDF Expert sind top; beim Funktionsumfang ist noch Luft nach oben.

aptgetupdateDE Wertung: (7/10)

Gewinnspiel

Entwickler Readdle hat hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Promo Codes von PDF Expert für den Mac zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende gleichwertige Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 07.12.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Im Test: devolo Home Control · Das Smarte Zuhause

Glaubt man den ganzen  News-Aggregatoren, ist Smart Home, also das intelligente Zuhause, das nächste große Ding.

Ich persönlich habe mich noch nie tiefgehender mit diesem durchaus spannenden Thema auseinander gesetzt. Der Zufall wollte es aber, dass eine Teststellung von devolo bei mir im Briefkasten landete, die ich die letzten Wochen genauer unter die Lupe nehmen konnte.

devolo_logo

Die Firma devolo mit Sitz in Aachen kannte ich bisher eigentlich nur durch die dLAN Powerline Produkte, mit denen man sehr einfach sein Heimnetzwerk über das Stromnetz der Steckdose erweitern kann. Nun also auch Home Control, das seit April 2015 mit verschiedenen Komponenten im Handel erhältlich ist.

Was steckt hinter Home Control?

Einfach gesagt geht es um die Automatisierung wiederholender Arbeitsabläufe in einer Wohnung bzw. eines Hauses. Das System von devolo setzt dabei auf das Hinterlegen von Regeln, die entweder zeitbasiert oder über eine Wenn-Dann-Bedingung angeschlossene Geräte ein- oder ausschaltet.

Aktuell gibt es acht verschiedene Komponenten, die in einem Baukastensystem frei miteinander kombiniert werden können. Die Kommunikation der Komponenten untereinander erfolgt dabei über die Z-Wave Funktechnik, die sich als Standard bei der Heimautomation durchgesetzt hat.

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Die zentrale Steuereinheit bildet beim devolo System die Home Control Zentrale, die für den Aufbau des Systems zwingend erforderlich ist. Die Zentrale wird exklusiv im Onlineshop von devolo für 129,99 Euro angeboten. Bei Amazon und vielen anderen Onlinehändlern wird diese Zentrale als Starter Paket mit einer Schalt- und Messsteckdose sowie einem Tür- und Fensterkontakt für aktuell 189,00 Euro verkauft.

Geht man allerdings von der blanken Home Control Zentrale aus, sind folgende Komponenten verfügbar:

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Hier sieht man schon, dass das smarte Zuhause eine recht kostenintensive Geschichte sein kann. Lohnt es sich?! Nachfolgend ein Test.

Ersteinrichtung

Zunächst muss man die Home Control Zentrale in die Steckdose stecken. Hat man sein Heim bereits mit Powerline-Adaptern ausgestattet, kann man die Zentrale, in der eine Powerline-Funktion integriert ist, dem bestehenden System hinzufügen und man muss nichts weiter machen. Besitzt man kein Powerline-Netzwerk, muss man die Zentrale, da sie leider keine WLAN-Funktion integriert hat, über den vorhandenen LAN-Port per Ethernet-Kabel mit dem eigenen Internet-Router verbinden.

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Die Zentrale sollte zudem möglichst zentral im Haus oder in der Wohnung aufgestellt sein.  Das hat den Hintergrund, dass die Z-Wave Funktechnik innerhalb von geschlossenen Gebäuden eine Reichweite von ca. 20 bis 40 Metern hat. Es kommt hier etwas auf die Wände an. Komponenten, die mit dem Stromnetz verbunden sind, dienen außerdem als Repeater und verstärken das Funksignal.

mydevolo.com

Nachdem die Zentrale eine Verbindung mit meinem Heimnetzwerk aufgebaut hatte, gab ich deren lokale Netzwerkadresse in den Browser ein; kennt man ja schon von diversen (Offline-)Konfigurationen einer FRITZ!Box. Doch anstatt die Konfiguration nun in einer Oberfläche direkt auf der Zentrale durchzuführen, wurde ich auf mydevolo.com weitergeleitet und sollte mir dort einen Account samt völlig irrelevanter persönlicher Daten wie Land und Geburtsdatum erstellen.

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Laut devolo werden diese Daten für eine Passwort Recovery genutzt. Dennoch wurde ich schon an dieser Stelle stutzig und fragte mich, was diese Online-Registrierung genau soll. Ein Smart Home System hatte ich mir bisher eigentlich immer etwas lokaler bzw. privater vorgestellt aber dazu später mehr.

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Eine Bestätigungsmail später war der Account jedenfalls freigeschaltet und man muss nach dem ersten Login nur noch seine Home Control Zentrale mit dem Account verknüpfen. Auch hier werden wieder, dieses Mal für die Wettervorhersage (egal, ob man diese nutzen will oder nicht), persönliche Daten wie Land, Stadt und Postleitzahl abgefragt ohne die man die Installation nicht fortführen kann.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war meine anfängliche Euphorie etwas verflogen und es machte sich immer mehr Skepsis breit.

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Die Home Control Zentrale wird übrigens automatisch über die öffentliche IP-Adresse vom my devolo Portal lokalisiert. Sollte es hier Probleme geben, hängt das eventuell mit der im Router oder internem Netz verwendeten Firewall zusammen, die die notwendigen Verbindungen blockiert. Folgende Ports müssen für den ausgehenden Datenverkehr zugelassen sein:

  • 123 UDP
  • 2443 TCP
  • 4433 TCP

Zur Sicherheit muss man jetzt noch die im Browser angezeigte Seriennummer der Zentrale bestätigen, um falsche Erkennungen zu vermeiden.

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Anschließend führte die Zentrale ein automatisches Firmware-Update durch und startete neu.

Ein Changelog oder gar eine Versionsnummer gab es hier leider nicht zu sehen, so dass im Dunklen bleibt, was genau die Firmware verbessert hat.

Geräte hinzufügen

An dieser Stelle muss ich devolo ein großes Kompliment aussprechen, denn das Hinzufügen von Geräten ist narrensicher.

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Man muss quasi nur das anzulernende Gerät im Browser auswählen und bekommt direkt eine Videoanleitung inkl. Beschreibung präsentiert.

Das ist wirklich super gelöst, da selbst technisch unversierte Leute hier sehr einfach zum Ziel gelotst werden.

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Abschießend gibt man jedem Gerät einen Namen, wählt oder erstellt den Aufstellort (Wohnzimmer, Badezimmer etc.) und fügt ein Symbol hinzu.

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Dieses Prozedere ist bei allen Komponenten identisch, was die Einrichtung extrem erleichtert. Man muss sich nur die Videos anschauen, die Beschreibung durchlesen und den Anweisungen folgen.

Montagematerial und Batterien sind übrigens im Lieferumfang aller Komponenten enthalten. Die Batterien sollen laut Herstellerangaben zwei Jahre bis zum ersten Tausch durchhalten.

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Heizung per Thermostat steuern

Nun kann man sich natürlich sehr viele Kombinationen der acht angebotenen Komponenten überlegen. Ich möchte das beispielhaft einmal mit dem Raum- sowie Heizkörperthermostat demonstrieren.

Zunächst muss man beide Komponenten über das devolo-Portal gruppieren. Dazu zieht man das Raum- sowie Heizkörperthermostat per Drag & Drop in die gleiche Gruppe und setzt in der Tabelle bei Syncron das Häkchen. So ist sichergestellt, dass die Sensoren dieser beiden Komponenten immer auf die gleiche Temperatur zielen.

In dieser Gruppierungen-Ansicht kann man beispielsweise auch erstellte Räume verwalten und hat so einen guten Überblick über sein intelligenteres Zuhause.

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Anschließend kann man sich den Zeitsteuerungen, Regeln und Szenen zuwenden, die ebenfalls sehr endkundenfreundlich per Drag & Drop erstellt werden.

Während die Begriff der Zeitsteuerung noch relativ selbsterklärend ist (bspw. schalte jeden Montag um 7:30 Uhr die Heizung im Badezimmer ein), kann man unter Regeln die schon angesprochenen Wenn-Dann-Bedingungen erstellen. In meinem Fall wird, wenn der Türsensor im Zustand geöffnet steht, eine E-Mail versendet und die Heizung ausgestellt. Eine ähnliche Regel kann man auch für den umgekehrten Fall erstellen u.s.w…

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Mit einer Szene kann man dahingegen mehrere einzelne Geräte, Gerätegruppen, Regeln und Zeitsteuerungen zusammenfassen und so Szenarien für das morgendliche Aufstehen, Stromsparen etc. erstellen.

Gerade in Verbindung mit der Fernbedienung lassen sich hier recht interessante Anwendungsfälle gestalten.

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Nachrichten

Wie schon angeklungen, kann das devolo Smart Home System auch selbstständig Nachrichten versenden.

Dazu muss man nur die Telefonnummern bzw. E-Mail Adressen hinterlegen, die im Fall der Fälle mit einer SMS oder E-Mail versorgt werden. Systemnachrichten wie Batteriestandswarnungen, Alarm- und Rauchsensoren sind standardmäßig schon aktiviert und können nach Belieben erweitert werden.

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Ein vergleichsweise neues Feature sind Push-Notifications, die definierte Zustandsänderungen auf dem Smartphone oder Tablet anzeigen.

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my devolo App

Apropos: die Steuerung des devolo Home Control Systems erfolgt in der Regel über den Webbrowser. Man hat aber auch die Möglichkeit die mobile my devolo App, die für iOS und Android angeboten wird, zu nutzen. Die zahlreichen Ein-Sterne-Bewertungen in den App Stores lassen allerdings schon Böses erahnen.

Ich mache es kurz: die App ist eine einzige Katastrophe. Sie ist nicht sonderlich stabil, teilweise extrem langsam und unübersichtlich. Im Endeffekt hat devolo dem bekannten my devolo Web-Portal auch nur eine mobile Ansicht verpasst, anstatt etwas Eigenes zu entwickeln, das einer mobilen App-Erfahrung im Jahr 2015 auch nur annährend würdig ist. Hier sollte devolo, gerade wenn man die tadellose Hardware zugrunde legt, eigentlich mehr Anspruch haben. Sehr schade!

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Fazit

Ich bin beim devolo Home Control System wirklich zwiegespalten.

Auf der einen Seite ist das Hinzufügen von Geräten sehr vorbildlich gelöst; auch das Erstellen von Regeln, Szenen u.ä. funktioniert gut. Selbst den Ladezustand der Batterien sowie die Statistiken einzelner Komponenten kann man über die Webseite einsehen und das Smart Home Tagebuch informiert über alle Vorgänge und Änderungen von Zuständen.

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Auf der anderen Seite will mir die von devolo angedachte Cloud-Lösung für das intelligente Zuhause überhaupt nicht gefallen. Muss das wirklich sein? Muss ein Hersteller wirklich wissen wann ich daheim bin? Wann oder warum eine Komponente ihren Zustand ändert? Meine klare Meinung: Nein!

devolo legt natürlich sehr großen Wert auf die Sicherheit und Anonymität der Daten, die auf deutschen Servern liegen. Ich persönlich habe dennoch Bauchschmerzen und wünsche mir lieber eine autarke Smart Home Lösung, die ich auch offline konfigurieren und nutzen kann; bei der ich flexibel festlege, was ich remote steuern möchte u.s.w. Mir ist natürlich klar, dass dieser Wunsch ein gewisses technisches Hintergrundwissen erfordert, das beim devolo System nicht zwingend notwendig ist.

Ich sehe hier aber ein gewisses Verbesserungspotential; gerade auch weil devolo für sein Portal keine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbietet und so die Steuerung meines Zuhauses hinter einer E-Mail Adresse ‘nur’ mit einem Passwort absichert.

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Die Verwendung der Z-Wave Funktechnik finde ich wiederum sehr gut. Der Vorteil gegenüber Apples HomeKit liegt einfach in der Verbreitung der Geräte, wobei HomeKit über eine (oder mehrere?!) Hardware Bridges auch mit konkurrierenden Protokollen umgehen kann. Eine kleine Recherche ergab, dass es aktuell über 250 Hersteller gibt, die an Produkten mit dem Z-Wave Standard arbeiten. Da die Sensoren aber herstellerunabhängig sind, kann man seinem devolo System auch Geräte anderer Hersteller hinzufügen. Das konnte ich in diesem Test zwar nicht ausprobieren; dennoch ist das ein sehr großer Pluspunkt!

Letztendlich muss jeder selbst die Entscheidung zwischen Komfort/Einfachheit und Basteln/Flexibilität/Sicherheit treffen. Ich sehe mich eher bei der letzteren Variante, so dass ich das devolo Home Control System nur eingeschränkt empfehlen kann.

-> http://www.devolo.de/home-control

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Ausprobiert: Deckset · Markdown Folien (Gewinnspiel inside)

Ich liebe gute Vorträge mit schlichten und passenden Folien.

Bei einem dieser Vorträge bin ich über Deckset gestolpert. Ich kannte zwar schon Hovercraft, bei dem man Folien in Textform per Markdown schreiben und dann über einen Webserver im Browser angezeigt bekommt. Ich war dennoch sehr neugierig.

Deckset for Mac Turn your notes into beautiful pre-minishadow

Deckset nutzt einen vergleichbaren Ansatz. Das Rendern der Folien und die Verwaltung stecken hier allerdings in einer App und man muss sich nicht extra um einen Webserver kümmern.

Zum Schreiben benutzt man einen (Markdown-)Editor seiner Wahl. Ein Foliensatz besteht hier auch nur aus einer Markdown-Datei und eventuell weiteren Mediendateien, die man in den Folien braucht. Das Ganze speichert man dann auch am besten in einem extra Verzeichnis, welches so natürlich gleich in ein Git-Repo eincheckt werden kann; ein weiterer Vorteil dieser kleinen Lösung.

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Die Markdown-Datei gliedert sich recht übersichtlich in den einzelnen Folien. Deckset biete ein paar Beispiel-Foliensätze, mit denen die Grundlagen aber auch die Besonderheiten erklärt werden. Eine Hilfe in der App ist ebenfalls vorhanden.

Folien gliedert man mit drei aufeinanderfolgenden Bindestricken; Überschriften, Listen u.s.w. folgen der typischen Markdown-Syntax. Besonderheiten sind z.B. Anweisungen wie [fit], die eine Überschrift automatisch so groß wie möglich anzeigt. Das Einfügen von Bildern ist selbstverständlich möglich aber auch Videos sind kein Problem. Die Videos können dabei lokal liegen oder auch direkt von YouTube eingebunden werden. (Hier würde ich persönlich aber immer die lokale Variante benutzen. „Konferenz-Internet“ ist ja nicht immer so genial wie beim jährlichen Chaos Congress.)

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Weiterhin kann man Code mit Syntax-Highlighting und Zitate aber auch Notizen (die nicht gerendert werden) in seinen Folien verwenden. Fußzeilen, Links, Emojis, formatierter Text oder die Nummerierung der Folien sind ebenfalls fester Bestandteil der unterstützten Syntax.

Das Rendern des Markdown-Textes wird, wie schon mehrfach erwähnt, von Deckset übernommen. So kann man sich die Folien direkt in der App im Fenster oder per Vollbild-Modus, wie man es in einer Präsentation benutzt, anzeigen lassen. Das Bildformat kann man zusätzlich auf 4:3 und 16:9 festsetzen.

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Die App bietet darüber hinaus 15 vorgefertigte Themes. Jedes Theme ist in mehreren Farbvariationen vorhanden und kann direkt umgeschaltet werden. Den kompletten Foliensatz kann man auch als PDF-Datei exportieren.

Eigene Themes kann man derzeit leider noch nicht gestalten. Die Entwickler denken über ein derartiges Feature aber zumindest schon mal nach ;)

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Preise und Verfügbarkeit

Deckset kostet im Mac App Store 29,99 Euro. Ein Formula-Support kann als In-App-Kauf für weitere 9,99 Euro hinzugekauft werden.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht auf der Webseite der Entwickler eine Demo bereit. Zur Installation wird minimal OS X 10.9 Lion vorausgesetzt.

Deckset: Turn your notes into beautiful presentations (AppStore Link) Deckset: Turn your notes into beautiful presentations
Hersteller: Unsigned Integer UG (haftungsbeschr�nkt)
Freigabe: 4+
Preis: 29,99 € Download

Fazit

Mir persönlich gefällt Deckset sehr gut. Man konzentriert sich auf das Wesentliche und hält sich nicht großartig mit Design auf. Darum kümmern sich die Themes, die meiner Meinung nach, sehr ausgewogen sind, so dass für jeden etwas dabei sein sollte.

In der B-Note gibt es kleinere Abzüge durch fehlenden Export der Präsentation zu Keynote oder PowerPoint und eine fehlende mobile App, die aus Gründen der Kompatibilität nice-to-have sind. Auch die Umsetzung des Vollbild-Modus ist meiner Meinung nach nicht mehr wirklich zeitgemäß, was aber einen generellen Umbau der Symbolleiste nach sich ziehen würde.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Verlosung

Der Berliner Entwickler Unsigned Integer UG hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel einen Promo Code von Deckset zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende gleichwertige Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 12.10.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Review: Acorn 5 · Bildbearbeitung unter OS X (Gewinnspiel inside)

Für mich als Hobbyfotograf und Teilzeitblogger gehört das Bearbeiten von Bildern sicherlich nicht zu den Kernaufgaben. Ich habe dennoch, gerade zum Schreiben von Reviews, relativ oft Kontakt mit derartigen Programmen.

Unter OS X schwöre ich seit Version 4 fast ausschließlich auf Acorn, das bei mir Pixelmator als bisheriges go-to Bildbearbeitungsprogramm abgelöst hat.

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Eben dieses Acorn wurde vor ein paar Wochen in Version 5 veröffentlicht. Nachfolgend ein Blick auf die wichtigsten Neuerungen.

Grundlagen

Acorn ist ein Image Editor, der meiner Meinung nach durch seine Einfachheit besticht und für den man auch kein Studium zur effektiven Nutzung absolviert haben muss.

Bei einem Installationsvolumen von gerade mal 25,4 MB (bei Version 5.1) bietet die App mit störungsfreien Filtern, Foto Effekten, Ebenen, Masken, diversen Farbanpassungen, sehr vielen Vektor-, Zeichen-, Mal- und Retuschierwerkzeugen, einem Web Export, PSD Im- und Export, einem RAW Image Import, einer ‘layered’ Screenshot-Funktion u.v.m. quasi alles, was man zum Erstellen und Bearbeiten von Bildern braucht.

Der vergleichsweise niedrige Kaufpreis und die wirklich sehr gute Performance, die mit Acorn 5 nochmals angestiegen ist, sprechen ebenfalls für sich.

Was ist neu?

Startet man Acorn 5 das erste Mal, fällt im Vergleich zum Vorgänger sofort die etwas veränderte Optik, gerade bei der Werkzeugleiste, auf. Das Ganze wirkt durch die Pastellfarben nun etwas frischer/moderner und passt sich so perfekt in OS X Yosemite bzw. OS X El Capitan ein.

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Die erste wirklich große Neuerung ist aber ein Formen-Editor, der in Acorn schlichtweg Shape Processor heißt.

Dahinter verstecken sich eine Reihe von Filter, die auf Basis von Vektoren anstatt von Pixeln arbeiten. Dazu sind diese Filter störungsfrei, was bedeutet, dass sie miteinander kombiniert und in einer Art Stapel untereinander angeordnet und somit jederzeit verschoben bzw. bearbeitet aber auch temporär deaktiviert werden können. All diese Aktionen werden, wie gewohnt, live im zu bearbeitenden Bild angezeigt, was für Vorher-/Nachhervergleiche sehr nützlich ist.

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Oben habe ich mal ein kleines Beispiel in weniger als zwei Minuten erstellt. Da man hier aber nicht genau sieht, wie das ganze Konstrukt entstanden ist, empfehle ich dieses Video, in dem Acorn-Entwickler Gus Mueller höchstpersönlich ein kleines Tutorial aufzeigt.

Auf eine ähnliche Art und Weise kann man unter Zuhilfenahme des Brush Designers auch recht schnell eigene Pinsel erstellen. Selbst das Importieren von Pinselformen aus Photoshop (*.abr Dateien) ist mit Acorn 5 möglich.

Darüber hinaus wurde das Snapping überabreitet, das nun sehr intelligent an markanten Punkten wie Ebenen- oder Bildgrenzen, am Raster, bei Schatten oder anderen Formen pixelgenau einrastet.

Gleiches gilt für das Ausschneiden von Bildern, bei dem man in Acorn 5 zusätzlich noch einen Winkel angeben kann.

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Eine weitere große Neuerung betreffen die Kurven- und Tonwertkorrekturen.

Wie im Screenshot zu sehen, werden Curves und Levels nun ebenfalls in einer Art Stapel störungsfrei angeordnet, lassen sich verschieben, deaktivieren u.s.w.; das Ganze sowohl auf Bitmap-, als auch Vektor-Ebenen. Man kann hier auch Presets speichern, um später Bilder schneller bearbeiten zu können.

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Sonstiges

Insgesamt bietet Acorn 5 unzählige Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion.

Neben den schon angesprochenen neuen Features, kann man jetzt PDF-Dateien direkt in Acorn importieren. Auch das Editieren von Image Metadaten (EXIF und IPTC-Daten) ist möglich. Es gibt Verbesserungen beim Arbeiten mit Bézier-Kurven, dem Web-Export sowie Im- und Export von PSD-Dateien. Man kann den Radius des inneren Kreises sowie die Anzahl der Zacken bei der Sternform anpassen, es wurden neue Filter und Füllmodi in die App integriert, man kann sich für Undo- und Redo-Schritte Notifications anzeigen lassen u.v.m… Interessierten empfehle ich daher definitiv den Blick ins umfangreiche Changelog.

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Wie bei Acorn üblich, kann man sich online eine recht ausführliche Dokumentation mit vielen Video Tutorials einsehen. Weitere Hilfe bei der Acorn Community kann man im Forum finden.

Preise und Verfügbarkeit

Acorn 5 wird sowohl im Mac App Store, als auch als normale Downloadversion, die sich leicht von der MAS-Version unterscheidet, verkauft. Ein Upgrade von Acorn 4 wird leider nicht angeboten (oder ich finde es nicht), was vermutlich am 50% reduzierten Einführungspreis der 5er Version von derzeit 24,99 Euro liegt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht zudem eine auf 14 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung. Zur Installation wird OS X Yosemite vorausgesetzt.

Acorn 5 - The Image Editor for Humans (AppStore Link) Acorn 5 - The Image Editor for Humans
Hersteller: Flying Meat Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 29,99 € Download

FAZIT

Well done Kirstin and Gus! ;)

So oder so ähnlich kann man Acorn 5 beschreiben. Es wurde an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, die das Arbeiten mit dem Programm weiter erleichtert. Dazu wurde etliche Bugs, die in Acorn 4 noch genervt haben, gefixt und an der Performanceschraube gedreht.

Negative Punkte, vielleicht von der fehlenden deutschen Lokalisierung abgesehen, wollen mir nicht einfallen.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Ich bitte auch um Nachsicht, dass ich keinen stichhaltigen Vergleich zum wohl größten Konkurrenten Pixelmator liefern kann, da ich die App schlichtweg zu selten nutze, um mir ein abschließendes Urteil erlauben zu können.

Es bleibt aber festzuhalten, dass die Community hinter Pixelmator nach wie vor wesentlich größer als bei Acorn ist. Das sieht man schon an den unzähligen YouTube-Videos und Blog-Artikeln zu Feature x oder Feature y. Dazu kommt natürlich noch die mobile Version von Pixelmator für iOS, wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass richtige Bildbearbeitung nur auf dem Desktop möglich ist.

Verlosung

Entwickler Flying Meat Inc. hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel eine Lizenz von Acorn 5 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende gleichwertige Lose enthalten sind:

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Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 06.10.2015, statt. Viel Glück!

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Review: Keyboard Maestro 7 · Automatisierung unter OS X (Gewinnspiel inside)

Als großer Fan von automatisierten Arbeitsablaufen führt für mich unter OS X kein Weg an Keyboard Maestro vorbei.

Die Software ist vor ein paar Wochen in der brandneuen Version 7 veröffentlicht worden und bildet meiner Meinung nach die perfekte Ergänzung zu Tastatur-Schnellstartern wie LaunchBar oder Alfred.

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Grundlagen

Bei Keyboard Maestro handelt es sich um ein Workflow-Automatisierungstool, das im Grunde genommen Apples Automator ähnelt. So kann man auch ohne große Programmierkenntnisse kleine Workflows erstellen, die das tägliche Arbeiten mit dem Mac sehr erleichtert.

Die Fähigkeiten von Keyboard Maestro gehen aber weit über die des Automators hinaus. Mit den über die Kombination von Actions und Triggern erstellten Macros lassen sich schier unendliche und vor allem teilweise extrem komplexe Workflows abbilden. Da ich in diesem Review aber ausschließlich auf die Neuigkeiten von KM7 eingehen werde, empfehle ich für den Einstieg eine Suche hier im Blog, mit der die grundlegende Funktionsweise von Keyboard Maestro in Form von Reviews früherer Versionen und der Vorstellung einzelner Macros genauer erklärt wird.

Was ist neu?

Ein Blick ins Changelog verrät, dass KM7 über 100 neue Features und Bugfixes mit sich bringt, von denen ich nachfolgend die wichtigsten ansprechen werde.

Neben sehr dezenten optischen Veränderungen des Hauptfensters, dem Keyboard Maestro Editor, in dem die Macros erstellt und verwaltet werden, führt KM7 neue Trigger ein.

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Die Hot Keys unterscheiden nun beispielsweise zwischen ist gedrückt, gedrückt gehalten, losgelassen oder mehrfach gedrückt (bis zu 4x). Dazu gibt es nun Trigger für den Wechsel des Fensterfokus, das Wechseln von Verzeichnissen, die Änderung der Zwischenablage oder den Schlafmodus des Macs.

Man hat also insgesamt mehr Möglichkeiten zum Auslösen von Macros, was generell immer eine gute Idee ist.

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Ein cooles Feature, gerade auch zum Entwickeln neuer Macros, ist das neue Gear Menu am rechten Rand jeder Aktion.

Hier kann man auf Knopfdruck einzelne oder die ebenfalls neuen Aktions-Gruppen deaktivieren, ausprobieren, umbenennen, Notizen hinzufügen, farblich markieren oder auch direkte Hilfe suchen.

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Apropos Hilfe: die wurde im KM7 wesentlich besser integriert, so dass man bei Fragen zu einzelnen Triggern, Actions, Token, Funktionen u.s.w. nun direkt an der richtigen Stelle im Keyboard Maestro Wiki landet.

Dass man sich nicht alle Macros merken, sondern sie in einer Alfred bzw. LaunchBar ähnlichen GUI suchen kann, sollte seit KM6 bekannt sein. Mit KM7 wurde dieses Feature (Shortcut: Shift-Ctrl-Alt-T) optisch aufgewertet und passt sich so perfekt in das Yosemite Design ein.

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Gleiches gilt auch für die neue Insert Action by Name Funktion (Shortcut: Ctrl-Cmd-A), mit der man ohne große Umwege in Schnellstarter-Manier Actions zu Macros hinzufügen kann.

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Eine wesentliche Erleichterung beim Erstellen von Macros ist auch das neue Autocomplete-Feature.

Wie aus gängigen Programmierumgebungen bekannt, werden nun Text- sowie Such-Token, Funktionen oder Variablen autovervollständigt, was letztendlich Zeit und Nerven spart.

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Zum schnellen Teilen von Macros via E-Mail, Messages oder auch über das Keyboard Maestro Forum wurde nun ein Sharing-Icon der Symbolleiste des Editors hinzugefügt.

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Ansonsten bietet KM7 noch etliche Verbesserungen, die hier natürlich nicht alle aufgezählt werden können.

Interessant ist vielleicht noch der Macro Inspector (Shortcut: Cmd-4), der exakt auflistet wann ein Macro erstellt, modifiziert und das letzte Mal genutzt wurde. Außerdem gibt es hier Angaben über die Nutzung des Macros und die dadurch eingesparte Zeit.

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Ebenfalls hilfreich, gerade wenn es um Maus-Events geht, ist das Mouse Display (Shortcut: Cmd-5), das abhängig von der gewählten Position des Bildschirms oder Fensters (die runden Bubbles im Mouse Display) die Koordinaten des Mauszeigers anzeigt und in die Zwischenablage kopiert.

Zu guter Letzt möchte ich noch die Farbpaletten ansprechen, mit denen man KM7 über einen Theme Editor seinen ganz eigenen Stil verpassen kann.

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Preise und Verfügbarkeit

Keyboard Maestro 7 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Stairways Software für 36 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von KM6 schlägt nach Prüfung der vorhandenen Lizenz mit 18 US-Dollar zu Buche.

Skeptiker greifen vor dem Kauf/Upgrade, wie gewohnt, zur kostenlosen Testversion. Zur Installation wird nun OS X Yosemite vorausgesetzt.

-> http://www.keyboardmaestro.com

FAZIT

Geht es um das Thema Automatisierung, führt unter OS X kein Weg an Keyboard Maestro vorbei. Das war schon in der Vergangenheit so und das hat sich auch mit der siebten Version, die an vielen Stellen sinnvoll erweitert wurde, nicht geändert.

Neukunden muss ich allerdings auch hier wieder auf den Weg geben, dass die App etwas Einarbeitungszeit erfordert. Jeder hat andere Workflows, die sich mit KM automatisieren lassen. Daher wird man anfangs sehr viel mit den über 250 verfügbaren Actions sowie eigenen Apple-, Java-, Perl-, Python-, Ruby-, Shell- oder Swift-Skripten herumprobieren müssen, um einen verwertbaren Nutzen aus der App ziehen zu können.

Einen guten Einstieg und viele Ideen zur Automatisierung liefert auf jeden Fall das schon erwähnte KM Forum sowie die Dokumentation des Entwicklers. Es lohnt sich auch definitiv der Blick in den Twitter-Account von Keyboard Maestro. Dort werden in schöner Regelmäßigkeit interessante Artikel und Links zu neuen Macros veröffentlicht.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

VERLOSUNG

Entwickler Stairways Software bzw. Firmengründer Peter N Lewis hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Keyboard Maestro 7 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende gleichwertige Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
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Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 29.09.2015, statt. Viel Glück!

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Review: Teufel Airy · Bluetooth Kopfhörer

Bluetooth-Kopfhörer sind mittlerweile nichts Besonderes mehr. Ich persönlich schätze die kabellose Freiheit am Kopf sehr und hatte mit dem Teufel Airy im vergangenen Urlaub einen geeigneten Testkandidaten an meiner Seite.

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Beim Airy handelt es sich um einen On-Ear Kopfhörer, was nichts anderes bedeutet, als dass der Kopfhörer auf den Ohren liegt und diese nicht komplett umschließt.

Lieferumfang

  • Teufel Airy BT-Kopfhörer
  • sehr stabile Transporttasche
  • Micro-USB-Kabel
  • 3,5 mm Klinkenkabel
  • Papierkram auf Deutsch und Englisch

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Erster Eindruck

Der Teufel Airy wird in den Farben anthrazit, weiß und ivory (Elfenbein farbend) angeboten und wiegt ca. 150 Gramm. Beim Design hat man auf Experimente verzichtet, so dass der Airy ziemlich schlicht bzw. besser gesagt zeitlos daherkommt.

Der Kopfhörer selber ist in der Höhe verstellbar, besteht aus mattem Kunststoff und ist extrem flexibel. Selbst ohne Transporttasche lässt sich das Gerät problemlos im Rucksack transportieren. Trotz des Kunststoffs sieht der Airy aber sehr wertig aus und besitzt keine scharfen Kanten. Am Bügel ist zudem ein weißes Silikonband verbaut, das beispielsweise zum Waschen abgezogen werden kann.

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Auch die aus Kunstleder bestehenden Ohrpolster lassen sich, gegen den Uhrzeigersinn gedreht, abnehmen und reinigen. Durch das im Zubehör erhältliche Airy Color Kit kann man seinen Kopfhörer sogar individuell gestalten. Die Polsterung am Ohr ist angenehm weich, so dass auch nach längerer Nutzung keine Druckstellen entstehen.

Technologie

Für die Techniker unter euch sei gesagt, dass Teufel beim Airy auf Bluetooth 4.0 mit dem aptX audio codec setzt, was ein kabelloses Streaming in CD-Qualität ermöglicht. Für den bassstarken Klang sorgen 40-mm-Linear-HD-Treiber, die von Neodym-Magneten angetrieben werden.

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Der Frequenzbereich der Kopfhörer liegt zwischen 20 Hz und 19,5 kHz; der maximale Schalldruck bei 100 dB.

Im Alltag

Die Kopplung der Kopfhörer erfolgt per Bluetooth oder NFC. Beide Methoden funktionierten in meinen Tests mit verschiedenen Geräten problemlos. Einzig bei der PlayStation 4 (XBox One konnte ich nicht testen) fand ich keine Lösung, was mangels eines hinterlegtem Profils aber Sony anzukreiden ist. Dieses Problem haben leider sehr viele BT-Kopfhörer.

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Sollte zur Kopplung übrigens mal ein PIN-Codes nötig sein, ist dieser werksseitig auf 0000 festgelegt. Ebenfalls komfortabel: es werden bis zu sechs unterschiedliche gekoppelte Geräte vom Airy gespeichert, was einen unkomplizierten Wechsel ermöglicht.

Möchte man seine Musik nicht vom gekoppelten Gerät aus steuern, kann man beim Airy verbaute Bedientasten an der Ohrmuschel nutzen. So lassen sich hier Befehle wie Play, Stop, Vor und Zurück umsetzen. Die Laustärke wird über ein im Teufel-Logo integriertes Rad gesteuert. Dieses Feature funktioniert allerdings nur über Bluetooth. Sobald der Kopfhörer über Klinke angeschlossen ist, wird die Elektronik umgangen.

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Erwähnenswert ist auch die integrierte und leider etwas blechern klingende Freisprecheinrichtung, die sich für eingehende Anrufe eignet und die die Musik im Fall der Fälle pausiert.

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Akku

Der verbaute Lithium-Ionen Akku hält laut Hersteller ca. 20h durch. Das Ganze ist aber sehr Lautstärkeabhängig. In meinen Tests brachte es der Airy immerhin auf 15 bis 18h. Das Laden dauert ca. 3h. Eine Schnellladefunktion ist integriert.

Klang

Hier kann ich natürlich nur einen subjektiven Eindruck wiedergeben. Für mein Empfinden ist der Klang bei den Höhen, Mitten und Tiefen sehr ausgewogen und keinesfalls zu basslastig (finde ich immer sehr nervig). Stimmen kommen klar rüber und ich hatte nicht das Gefühl, dass dem Airy klanglich die Luft ausgeht; egal welches Musikgenre ich auch gerade gehört hatte.

Auch Verzerrungen sind bei normaler Lautstärke absolut kein Thema und erst bei voller Lautstärke hörbar. Außerdem schirmt der Airy für einen On-Ear Kopfhörer sehr gut von Umgebungsgeräuschen ab.

Preise und Verfügbarkeit

Den Airy kann man entweder direkt bei Teufel oder auch bei Amazon kaufen. Die Preise beginnen bei ca. 127 Euro.

Ein Kauf direkt beim Hersteller hat übrigens den Vorteil, dass man den Kopfhörer acht Wochen Testen und bei Nichtgefallen zurücksenden kann. Zudem gibt es Teufel-like 12 Jahre Garantie.

-> http://www.teufel.de/teufel-airy

FAZIT

Klanglich hatte ich meine Begeisterung schon zum Ausdruck gebracht. Auch beim Sitz des Kopfhörers auf dem Kopf gibt es nichts zu meckern. Dieser ist fest sowie sehr bequem und durch das am Bügel verbaute Silikonband bzw. die sehr weichen Ohrpolster gibt es keine Druckstellen.

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Kritisieren muss ich allerdings die Mechanik der Bedientasten an der Ohrmuschel, die beim Drücken recht laut sind. Auch das Drehen am Lautstärkerad, ist, je nach eingestellter Lautstärke, deutlich hörbar. Hier hätte man vielleicht doch auf ein anderes Material als Kunststoff setzen sollen. Verbesserungswürdig ist auch das mitgelieferte Klinkenkabel, das mit seiner Textilummantelung eigentlich sehr cool ist. Hat man dieses Kabel allerdings unter seinen Klamotten mit einem Smartphone o.ä. verbunden, wird mit jeder Bewegung ein schubberndes Geräusch (Klamotten auf Kabel) auf die Kopfhörer übertragen, was bei entspannter Musik ziemlich nervig ist.

Dennoch bleibt ein sehr positiver Gesamteindruck zurück.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)