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Setapp · Das Netflix für macOS Apps

Man stelle sich einen alternativen (Mac) App Store ohne Werbung, ohne In-App-Käufe, ohne Demos und mit direkten Zugriff auf die Vollversionen aller dort vorhandenen Apps über die Sidebar des Finders vor…

Heraus kommt Setapp vom ukrainischen Entwickler MacPaw (bekannt von Apps wie CleanMyMac oder Gemini sowie der App-Management Plattform DevMate), das nach Vorbild diverser Streaming-Plattformen für Filme, TV-Serien oder Dokus über eine monatliche Gebühr (der erste Monat ist kostenlos) genau das möglich macht.

Users pay $9.99 per month and get unlimited access to a handpicked collection of high-quality apps. Instead of paying for upgrades, expensive in-app purchases to unlock important product features, or freemium apps that ‘trick’ users into buying more later, users of Setapp get access to fully functional software with the latest updates delivered continuously in the background.

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Nun stehe ich einem Abo-Modell für Apps seit jeher sehr kritisch gegenüber. Ich bin eher ein Fan des konventionellen Kaufens mit einem einmal zu zahlenden Preis, der sich nur durch größere Versionssprünge alle paar Jahre erneuert.

Bei Setapp liegen die Karten allerdings etwas anders. In diesem Store sind in der aktuellen Beta 49 Apps vorhanden, die ich durch dieses Subscription-Modell jederzeit Installieren und in vollem Umfang nutzen kann. Bis zum finalen Start von Setapp sollen es bis zu 300 Apps sein, wobei bei der App-Auswahl Qualität über Quantität stehen soll. Man kann zudem Apps vorschlagen.

Already, a wide range of Mac software applications are available including Ulysses, CodeRunner, Blogo, Marked 2, RapidWeaver 7, Eltima Player and Base. Under development for more than a year, Setapp is expected to include up to 300 apps as the service gains momentum.

Die Apps im Setapp Verzeichnis sind übrigens nicht komplett vorinstalliert. Es handelt sich hier lediglich um Aliases (zu erkennen am kleinen Pfeil rechts unten am App-Icon), die erst bei Bedarf mit einem einfachen Doppelklick installiert werden. Und selbst diese Aliases lassen sich löschen (und wiederherstellen), so dass die Größe des Verzeichnisses auch bei den angestrebten 300 Apps überschaubar bleibt.

Sehr cool ist außerdem, dass macOS Standard Features wie Spotlight Suche oder Services auch dann unterstützt werden, wenn die App nur als Alias existiert.

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Das Problem bei diesem ganzen Konzept ist natürlich, dass MacPaw andere Entwickler erst einmal von der Idee überzeugen muss; quasi neben dem direkten Verkauf der App über die Webseite oder per Mac App Store diesen dritten Weg per Abo zu gehen. Was es hier alles zu beachten bzw. zu überdenken gibt, hat der Entwickler von Marked, Brett Terpstra, sehr schön in einem kleinen Artikel festgehalten.

Nicht ganz unwichtig für den Erfolg eines solchen Stores ist natürlich die Bezahlung der Entwickler. Hier bietet Setapp zwei Einkommensquellen an. Zum einen basierend auf den Preis der App und den tatsächlichen Nutzern. Zum anderen gibt es eine Art Kopfgeld für Empfehlungen von Setapp, um deren Nutzerbasis zu steigern.

Revenue, equal to 70 percent of the total generated by their apps, is shared with developers based on which applications certain customers use during the billing cycle. As a reward, two-thirds of the remaining 30 percent goes to developers in the form of a ‘partner fee’ which is based on a lifetime value of each user they have brought to the platform.

Die verbleibenden 10% bleiben bei MacPaw, um die Kosten für die Administration und Infrastruktur der Plattform zu deckeln.

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Wenn ich nun davon ausgehe, dass MacPaw bis zum finalen Start von Setapp im (voraussichtlich) März 2017 die Marke von 300 qualitativ hochwertigen Apps erreicht und danach weiter stetig ausbaut, sehe ich durchaus gute Chancen, dass sich dieser alternative Store mit einem Abo-Preis von 9,99 US-Dollar pro Monat zum Erfolg entwickeln kann.

Vieles wird allerdings von den angebotenen Apps und damit der Überzeugungsarbeit von MacPaw abhängen. Im aktuellem Stadium fehlt mir persönlich das eine oder andere Zugpferd.

Wer Setapp nun selbst für den Zeitraum der Beta bis Ende Februar 2017 kostenlos ausprobieren möchte, kann sich seinen Invite auf der Setapp Homepage oder per Giveaway von Brett sichern.

Für Fragen steht zudem eine Knowledge Base zur Verfügung.

-> https://setapp.com

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Kurz vorgestellt: Yummy FTP Pro · FTP/S + SFTP + WebDAV/S-Client für macOS (Gewinnspiel inside)

Bei Yummy FTP Pro handelt es sich um einen  FTP/S, SFTP und WebDAV/S-Client für macOS, deren Hauptaugenmerk auf einer sehr hohen Übertragungsgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Produktivität liegt.

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Dabei spielt es auch keine Rolle, ob nur einzelne oder tausende Dateien übertragen werden sollen.

Dazu bietet die App eine umfangreiche Protokollierung, automatische Fehlerbehandlung, einen Lesezeichen-Manager (inkl. Cloud Sync), automatisches Reconnect & Resume und Built-in FTP Aliases. Man kann Verzeichnisse synchronisieren, eine Zeitplanung für spätere Übertragungen festlegen, automatische Backups planen oder die Bandbreite beschränken. Außerdem gibt es diverse Dateimanager-Funktionen wie ein zweigeteiltes Fenster, eine Listen- oder Spaltendarstellung, Filter für Dateien sowie Verzeichnisse oder Quicklook-Unterstützung.

Darüber hinaus kann man per Remote-Editing Dateien direkt auf dem Server mit dem eingebauten oder einem beliebigen externen Texteditor (SubEthaEdit, TextMate, Espresso, Smultron o.ä.) bearbeiten sowie einen Dateivergleich (per diff; hier wird allerdings Drittsoftware wie TextWrangler, BBEdit, FileMerge, DiffFork, Kaleidoscope o.ä. benötigt) zum Anzeigen der Unterschiede zwischen lokalen Dateien und Dateien auf dem Server durchführen.

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Damit sind aber längst nicht alle Features dieser App aufgezählt. Wer mehr wissen möchte, sollte die Homepage des Entwicklers Yummy Software aufsuchen.

Preise und Verfügbarkeit

Yummy FTP Pro wird über den Mac App Store und als normale Download-Version für derzeit 29,99 Euro verkauft. Durch diverse Promos (zuletzt beim Black Friday) kann man die App aber schon deutlich günstiger bekommen.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 30 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

Yummy FTP Pro
Entwickler: Martin Crane Limited
Preis: 29,99 €

Verlosung

Im Rahmen des Cyber Monday hatte ich bei Twitter versehentlich einen Promo Code von Yummy FTP Pro gewonnen, den ich hier, da ich die App schon länger besitze sehr erfolgreich nutze, verlosen möchte.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet diesen Freitag, den 02.12.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Espresso 3 · Code Editor für macOS lädt zur Beta ein

Kurzer Hinweis auf Espresso, einem sehr guten Code Editor für Webentwickler, der ab sofort in der neuen Version 3 als öffentliche Beta von jedermann kostenlos getestet werden kann.

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Leider sind keine Release Notes verfügbar, so dass ich nicht genau sagen kann, was sich gegenüber Version 2 getan hat. Mein erster zwei-Minuten-Eindruck ist aber durchaus positiv 😜

-> http://macrabbit.com/espresso

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Touch Bar Collection

…um einfach mal zu zeigen, dass die Touch Bar aus mehr als nur Smileys besteht 😉

macOS

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macOS – Systemeinstellungen

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macOS – Finder

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macOS – Safari

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macOS – Mail

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macOS – TextEdit (bzw. Textfelder im Allgemeinen)

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macOS – Nachrichten

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macOS – Vorschau

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macOS – Erinnerungen

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macOS – Kalender

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macOS – Kontakte

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macOS – (aus-/eingehende FaceTime-)Anrufe

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macOS – Karten

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macOS – QuickTime

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macOS – Rechner

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macOS – Screenshots

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Numbers

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Pages

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Keynote

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Neben den hauseigenen Apps von macOS unterstützen auch schon einige Drittanbieter die Touch Bar…

1Password

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Affinity Designer

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Airmail

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Cookie

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Pixelmator

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Das Beste natürlich zum Schluss: man kann auch das gute alte Doom in der Touch Bar spielen 😎

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macOS Tipp: PAM Modul zur Authentifizierung von Terminal Kommandos mit Touch ID

Bei den neuen MacBook Pro ist in der Touch Bar ja auch ein Touch ID Sensor zur Erkennung des Fingerabdrucks verbaut.

Dass man dieses Feature neben dem eigentlichen (Rechner-)Login oder Apple Pay auch für systembasierte Dinge nutzen kann, zeigt Entwickler Hamza Sood.

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Er hat ein PAM (Pluggable authentication module) Modul entwickelt, das es Nutzern (oder besser gesagt Power-Usern, die genau wissen was sie tun) erlaubt die Touch ID Authentifizierung für Terminal Kommandos wie sudo zu nutzen.

Installations- und Konfigurationsanweisungen sind bei GitHub zu finden.

-> https://github.com/hamzasood/pam_touchid

(via)

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TB3 enabler: Nicht unterstützte Thunderbolt 3 Geräte mit macOS Sierra nutzen

Über das Anschluss-Chaos mit Thunderbolt 3 hatte ich erst vor ein paar Tagen im Zusammenhang mit meinem Artikel zu USB-C berichtet.

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Mit diesem Artikel wird es auf jeden Fall nicht besser… ganz im Gegenteil…

Aus bisher unbekannten Gründen blockiert Apple einige Thunderbolt 3 Geräte unter macOS. Anstatt einer erfolgreichen Verbindung wird schlichtweg eine “unsupported” Nachricht angezeigt. Da diese Blockierung auf Software Level erfolgt (unter Windows via Bootcamp gibt es derartige Probleme nämlich nicht), kann man sie vergleichsweise einfach per Python Skript umgehen.

Dazu verweise ich nachfolgend bei GitHub auf den TB3 enabler, der die IOThunderboltFamily derart modifiziert, dass nicht unterstützte TB3 Geräte auch unter macOS Sierra funktionieren.

-> https://github.com/KhaosT/tb3-enabler

Wie immer bei solchen Hacks gibt es drei Dinge zu beachten:
Vorher ein Backup erstellen! Vorher ein Backup erstellen! Vorher ein Backup erstellen!

(via)

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Spark für macOS: E-Mail Client lädt zur Beta ein

Kurzer Hinweis auf Spark für den Mac, einem neuen E-Mail Client, für den man sich seit ein paar Tagen beim Entwickler für den Beta-Test registrieren kann.

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Ich nutze die schon länger verfügbare (und außerdem kostenlose) iOS Version von Spark seit einigen Monaten sehr erfolgreich auf dem iPad und iPhone und bin daher wirklich sehr auf dieses Release gespannt.

Features der iOS-Version, die es vermutlich auch in die macOS-Version schaffen werden:

  • intelligenter, gemeinsamer Posteingang
  • intelligente Suche
  • Signaturen
  • integriert sich mit vielen Cloud-Diensten (gerade für Anhänge interessant)
  • Schnellantworten
  • intelligente Benachrichtigungen
  • E-Mails als PDFs speichern
  • Personalisierbar (Smart Inbox, Multi-Touch-Gesten, Seitenleisten, Widgets…)
  • Schlummern-Funktion

-> https://sparkmailapp.com/beta