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Review: Calendar 366 Plus · Menüleisten Kalender für OS X (Gewinnspiel inside)

Ich bin ja ein großer Fan von Menüleisten Kalendern, in denen man all seine Termine und Erinnerungen im schnellen Zugriff hat.

Mit Fantastical 2 hatte ich vor ca. einem Jahr eine zugegebenermaßen recht teure (aber gute) Variante einer solchen Lösung vorgestellt. Wesentlich günstiger ist der Bastel-Kalender mit TextBar; komplett kostenlos bietet sich beispielsweise Itsycal an.

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Mit Calendar 366 Plus gibt es seit Mitte Dezember 2015 aus deutscher Entwicklung einen weiteren sehr vielversprechenden Kandidaten, der seither stätig weiterentwickelt und verbessert wird.

Alexander, der kürzlich erst ein kleines Video-Tutorial zum Erstellen eines Kontextmenüs für Tastaturkürzel mit dem BetterTouchTool mit uns veröffentlichte, hat sich die App genauer angesehen. Nachfolgend sein sehr sehenswertes Video-Review:

Preise und Verfügbarkeit

Calendar 366 Plus wird sowohl über die Webseite als auch über den Mac App Store für derzeit 9,99 Euro verkauft. Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage begrenzte Testversion zur Verfügung.

Zur Installation wird minimal OS X 10.10 vorausgesetzt.

Calendar 366 Plus - Der Menüleisten Kalender!
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 9,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die abgespeckte Version Calendar 366 (ohne Plus) erwähnt. Die App ist nur für die reine Anzeige des Kalenders in der OS X Menüleiste zuständig und schlägt mit 1,99 Euro zu Buche. Will man mehr, kann man die Plus Version mit Features wie das Erstellen von neuen Terminen und Erinnerungen durch natürliche Sprache, Wischgesten oder die Zuordnung von Adressen bzw. Orten zu Terminen oder Erinnerungen per IAP für 7,99 Euro freischalten.

Calendar 366
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: 1,99 €+

FAZIT

Calendar 366 Plus bietet alles, was ein Menüleisten Kalender leisten sollte; und zwar zu einem Bruchteil des Preises der Konkurrenz um Fantastical oder BusyCal.

Dazu das elegante Design und die exzellente Performance. Außerdem muss der sehr vorbildliche Support des Entwicklers erwähnt werden, der mit fast jeder größeren Version neue Features in die App integriert und auch auf User-Wünsche eingeht.

Daher auch bitte nicht über die 9,5/10 Punkten in der Bewertung wundern. Ich will für neue Features einfach etwas Luft nach oben dieser eigentlich jetzt schon glatten 10er App lassen ;)

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Vincent, der Entwickler von Calendar 366 Plus hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Coupon Codes seiner App zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 17.05.2016, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Canary Mail 2.0 · E-Mail Client für OS X lädt zum Beta-Test ein

Kurzer Hinweis auf Canary Mail, das seit heute Vormittag von jedermann kostenlos getestet werden kann.

screenshottest@2x

Der universal IMAP Client (inkl. Exchange EWS/OWA) legt laut Aussage der Entwickler sehr viel Wert auf Privatsphäre.

Every facet of Canary has been designed in accordance with our core philosophy of ensuring complete user privacy and offering reliable & snappy performance. Unlike other apps/services, using Canary is not contingent on providing access to your data.

Dazu ist er optisch recht hübsch anzusehen und bietet auch sonst schon passable Features, die weiter ausgebaut werden:

  • Read Tracking
  • Email Snooze
  • Unified Inbox
  • Fully Local
  • Gmail Labels & Filters
  • Attachments Browser
  • Quick Reply
  • Powerful Search
  • Amazing Performance

Vielleicht als erstes kleines Fazit: trotz meines recht kurzen Testzeitraums bin ich sehr auf kommende Versionen und Features der App gespannt. Die aktuelle Beta macht auf jeden Fall schon mal Spaß. Um es aber mit etablierten Apps wie Airmail bzw. Postbox oder gar E-Mail Client Schwergewichten wie MailMate aufzunehmen, muss funktional noch nachgelegt werden.

Canary Mail wird final in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Version über den Mac App Store verfügbar sein. Den Preis wollte der Entwickler leider noch nicht nennen. Zudem ist eine iOS-Version in der Pipeline. Infos dazu gibt es demnächst über den App-eigenen Twitteraccount.

-> http://canarymail.io

(via)

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OS X Tipp: BetterTouchTool · Ein Kontextmenü für Tastaturkürzel erstellen

Das BetterTouchTool gehört bei mir seit Jahren zur Standardausstattung eines jeden Mac. Da aber jeder Anwender, seinen täglichen Workflows entsprechend, derartige Tools anders einsetzt, finde ich es immer wieder spannend Neues auszuprobieren.

Ein großartiger Tipp, den wir letzte Woche schon bei Twitter geteilt hatten, kommt beispielsweise von Alexander.

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Über eine selbst zu definierende (Wisch-)Geste kann man eigentlich ‘auswendig zu lernende’ Shortcuts über ein Kontextmenü zum zeitsparenden Zugriff anzeigen lassen. Das Ganze funktioniert für jede App und intensiviert schlussendlich ein effektives Arbeiten.

Nachfolgend Alexanders Tutorial:

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das BetterTouchTool nach Ankündigung im Januar diesen Jahres mittlerweile das ’Pay what you want’-Lizenzmodell verfolgt. Nach einer Testphase von 45 Tage kostet eine Lizenz zwischen 3,50 Euro und 50 Euro.

Hier muss also jeder selbst entscheiden, wie er die Weiterentwicklung des Programms unterstützt.

-> https://www.boastr.net

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Tipp: Verschleißgrad des Akkus beim iPhone, iPad oder iPod touch prüfen

Neben dem rein äußerlichen Zustand stellt zu bei gebracht gekauften iOS Geräten meistens die folgende Frage: in welchem Zustand befindet sich der Akku mit Hinsicht auf Kapazität und bisherigen Ladezyklen.

Auf dem Mac kann man beispielsweise das hier schon öfter vorgestellte coconutBattery nutzen.

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Dazu einfach das iPhone per USB-Kabel mit dem Mac verbinden und den für iOS Geräte vorgesehenen Reiter in der App wählen.

-> http://www.coconut-flavour.com/coconutbattery/

Will man die Daten direkt auf dem iPhone oder iPad ohne den Umweg über eine Mac-App auslesen, empfiehlt sich die kostenlose App Battery Life.

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Die Werbung in der App lässt sich per IAP deaktivieren. Gleichzeitig wird ein Widget für die Heute-Ansicht freigeschaltet.

(thx Twitter)

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Blogo raus!

Ich bin ja ein Freund von Offline Blogeditoren, da mir das Backend von WordPress nicht wirklich gefällt.

So nutze ich abwechselnd, je nach Lust und Laune, MarsEdit, Desk, ecto oder Blogo. Letzteres hatten wir vor knapp 1½ Jahren in einem Review ausführlicher vorgestellt. Nun wurde Blogo, einhergehend mit einem neuen (Abo-)Geschäftsmodell sowie einer komplett neuen iOS App, in Version 3 neu aufgelegt und im Mac App Store veröffentlicht.

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Eigentlich ne coole Sache; im Fall von Blogo 3 aber eine zum Haare raufen!

Zum einen wurde mein bestens funktionierendes Blogo 2 von Blogo 3 gnadenlos und ohne jede Warnung überschrieben (thx autoupdate). Zum anderen wurde die App für mich unbrauchbar. Denn Blogo 3 fordert den Nutzer nach dem ersten Start auf einen Account zu erstellen. Warum? Die Entwickler erklären es so:

By creating a Blogo account all your content will be automatically synced between your Apple devices (Mac, iPad, and iPhone).

Ich soll also für bewusst lokal auf meinem Mac bzw. online auf unserem aguDE-Server liegende Entwürfe von Artikeln einen Account erstellen?! Damit diese zwischen den Geräten synchronisiert werden können?! Ich weiß gerade nicht, ob ich weinen oder lachen soll.

Damit aber nicht genug. Durch die Änderung des Geschäftsmodells wird Blogo 3 eine kostenlose App. Per In-App-Kauf kann man für 9,90 Euro/Monat bzw. 69,90 Euro/Jahr ein Pro-Abo abschließen und bekommt Multi Blog Management, Evernote Integration oder Kommentar Management oben drauf…

We’ll be offering Blogo completely free, and will charge a pro subscription for access to advanced features. Pro features include multiple blog management, Evernote integration, comment management, custom fields and social mirrors.

Ich traue es mich kaum zu sagen, aber das sind alles Dinge, die Blogo 2 out-of-the-box schon konnte. Jenes Blogo 2, das einmalig 13,99 Euro kostete und das im Zuge des Upgrade unbrauchbar überschrieben wurde. Ich bin gelinde gesagt stinksauer und da hilft es auch nicht, dass Nutzer von Blogo 2 das Pro-Abo mit Start von Blogo 3 und der iOS App für drei Jahre geschenkt bekommen.

If you purchased Blogo before the iOS launch, you will get 3 years of our Pro plan for free. For both Blogo Mac and iOS.

Versteht mich nicht falsch: jeder Entwickler soll mit seiner App Geld verdienen. Auch das Abo-Modell soll mich erst mal nicht stören. Hier muss halt jeder für sich selbst entscheiden. Aber im Gegensatz zu TextExpander, das neuerdings ja einen ähnlichen Abo-Weg geht, wurde mir hier eine wunderbar funktionierende Version kommentarlos überschrieben und mit einer sinnfreien Account-Pflicht belegt. Böses Faul!

Blogo - Simple, powerful blog editor app
Entwickler: Blogo, Inc
Preis: Kostenlos+
Blogo - Simple, powerful blog editor app
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Review: Airfoil 5 · Musik vom Mac oder PC auf externe Lautsprecher streamen

Apples AirPlay war Ende 2010 ein ziemlich heißes Ding. Immer mehr Apps, gerade unter iOS, nutzten im Laufe der Zeit dieses Protokoll, um Musik, Videos oder Fotos auf kompatible Geräte zu streamen. Auf dem Mac wurde AirPlay dahingegen eher stiefmütterlich behandelt. Es gab und gibt zwar vereinzelt Apps, die das Protokoll auch unter OS X unterstützen, aber eine alles erschlagende Lösung gibt es von Apple bis heute nicht.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich 3rd Party Apps, wie eben Airfoil, dieser Problematik annahmen und den Mac (und in diesem Fall auch den PC) in ein flexibel nutzbares AirPlay Device verwandeln.

Bildschirmfoto 2016-02-25 um 14.18.40 Grundlagen

Kurzgesagt ist Airfoil ein sehr smarter Weg, um die Audioausgabe eines bestimmten Programmes vom Mac oder PC auf in Netzwerk verbundene Lautsprecher (1-n Beziehung) zu streamen. Als Protokoll kam dabei in der jüngeren Vergangenheit, und ich spreche hier von Version 4.5, zu der ich Mitte 2011 auch schon ein Review geschrieben hatte, Apples AirPlay zum Einsatz.

Mitte Februar diesen Jahres wurde mit Airfoil 5 das erste große (paid) Upgrade seit über fünf Jahren veröffentlicht. Nachfolgend mein Blick auf die neuen Features der App.

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Was ist neu?

Von dezenten optischen Anpassungen der App, wie etwa größere Knöpfe und Slider, abgesehen, ist das wohl größte neue Feature die Unterstützung von Bluetooth Geräten.

Da Airfoil von einer Quelle zu verschiedenen Outputs senden kann, kann hier nun auch ein Mix aus Bluetooth und AirPlay kompatiblen Geräten wählen, die synchron die gleiche Musik abspielen.

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Neu sind auch die (Lautsprecher-)Gruppen, die in den Einstellungen von Airfoil gebildet werden können. Eine Gruppe umfasst in der Regel mehrere Lautsprecher und wird im Hauptfenster von Airfoil (siehe erster Screenshot) gesondert dargestellt. Anstatt die Lautsprecher also einzeln anzuklicken, kann man auf diese Weise mehrere Outputs mit nur einem Klick anwählen.

Hinter Silent Monitor versteckt sich ein automatisches Trennen von Lautsprecher X nach Y Minuten der Stille. Das hat gerade in Netzwerken, in denen man sich Lautsprecher teilt, Vorteile.

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Außerdem wurde der Equalizer etwas aufgebohrt.

Hatte man in Airfoil 4, zusätzlich zu den vorhandenen Presets, nur die Möglichkeit den Equalizer manuell anzupassen, kann man mit Airfoil 5 seine eigenen Kreationen nun endlich auch abspeichern und später direkt wiederverwenden.

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In den Advanced Speaker Options kann man zudem Lautsprecher, die zwar im Netzwerk hängen aber für das Streamen uninteressant sind, verstecken. Der Vorteil: derart markierte Lautsprecher werden im Hauptfenster von Airfoil nicht mehr angezeigt.

Darüber hinaus kann man hier die eigentlich von Airfoil vorgegebene automatische Synchronisation der Soundausgabe aller Lautsprecher anpassen. Die Latenz lässt sich, wie im Screenshot zu sehen, unabhängig voneinander pro Lautsprecher festlegen.

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Auch beim separat zu installieren Extra ‘Instant On’, welches die Wiedergabe von Audiodaten einer App ohne den Neustart dieser ermöglicht, gab es ein kleines Update: seit ein paar Versionen muss man den Mac nach Update dieses Extras nicht mehr neu starten.

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Als letztes neues Feature möchte ich Airfoil Satellite ansprechen.

Mit dieser kostenlosen App, die derzeit nur für OS X, Windows und iOS (universal) angeboten wird, kann man seinen eigenen Rechner bzw. sein iPhone, iPod touch oder iPad mit einem optional zu setzenden Passwort zum Empfangsgerät machen.

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Des Weiteren kann man die iOS-App als Fernbedienung für die Mac-App von Airfoil nutzen und so neben der Quelle auch die Lautstärke der Audioausgabe und den Output festlegen.

Wie bei der Vorgänger-App Airfoil Speakers, die weiterhin für Android und Linux aktuell und zu Airfoil 5 kompatibel ist, gestalteten sich diverse Tests mit dem iPhone bzw. iPad, Spotify, SoundCloud etc. auf den Mac und umgekehrt problemlos.

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Abschließend noch ein paar Worte zum Airfoil Video Player, der Bestandteil von Airfoil 3 und Airfoil 4 war und mit dem man lokale Videos auf dem Mac abspielen und die Audioausgabe im Sync auf AirPlay kompatible Geräte umleiten konnte: diesen Player gibt es schlichtweg nicht mehr. Mehr Infos dazu sind hier zu finden; der VLC Media Player wird als Alternative App empfohlen.

Preise und Verfügbarkeit

Airfoil 5 kostet für den Mac und Windows jeweils 29 US-Dollar und wird ausschließlich über den Store von Entwickler Rogue Amoeba Software verkauft. Dazu gibt es Upgrade Preise für frühere Versionen von Airfoil und ein Bundle, das beide Desktop Versionen enthält.

Zur Installation werden OS X Mavericks bzw. Windows 7 minimal vorausgesetzt.

-> https://rogueamoeba.com/airfoil

Airfoil Satellite für OS X, Windows und iOS bzw. Airfoil Speakers für Android und Linux sind kostenlose Apps und werden entweder direkt vom Entwickler oder in den entsprechenden App Stores zum Herunterladen angeboten.

Airfoil Satellite
Preis: Kostenlos
Airfoil Speakers for Android
Entwickler: Rogue Amoeba
Preis: Kostenlos

FAZIT

Coole App, die für mich seit Jahren zur Standardausstattung meiner Macs gehört. Auch wenn ich hier nur die jeweiligen Mac- und iOS-Versionen getestet hatte, gehe ich fest davon aus, dass bei Airfoil für Windows ein ähnlich positives Fazit herausgekommen wäre.

Für zukünftige Versionen von Airfoil habe ich allerdings drei Wünsche:

  1. Die Unterstützung von weiteren Audio Protokollen wie beispielsweise Chromecast Audio oder eine direkte Lösung für Sonos, wie SonoAir es macht. Zumindest für Chromecast haben die Entwickler eine zeitnahe Lösung in Aussicht gestellt.
  2. Das Streamen von mehreren unterschiedlichen Quellen an mehrere unterschiedliche Outputs. Dass man quasi die seit Airfoil 2 (wir schreiben das Jahr 2007) bestehende 1-n Beziehung in eine n-n Beziehung wandelt.
  3. Zu guter Letzt bin ich seit meinem Review zum Teufel Rockster XS Bluetooth Lautsprecher vom Stereo-Connect-Modus angefixt. Dass man also zwei identische Lautsprecher zu einem Stereo-Set verbinden kann. Airfoil geht mit den neuen Lautsprechergruppen schon mal in die richtige Richtung. Da geht bestimmt auch noch mehr ;)
aptgetupdateDE Wertung: (9/10)