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OS X Tipp: BetterTouchTool · Ein Kontextmenü für Tastaturkürzel erstellen

Das BetterTouchTool gehört bei mir seit Jahren zur Standardausstattung eines jeden Mac. Da aber jeder Anwender, seinen täglichen Workflows entsprechend, derartige Tools anders einsetzt, finde ich es immer wieder spannend Neues auszuprobieren.

Ein großartiger Tipp, den wir letzte Woche schon bei Twitter geteilt hatten, kommt beispielsweise von Alexander.

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Über eine selbst zu definierende (Wisch-)Geste kann man eigentlich ‘auswendig zu lernende’ Shortcuts über ein Kontextmenü zum zeitsparenden Zugriff anzeigen lassen. Das Ganze funktioniert für jede App und intensiviert schlussendlich ein effektives Arbeiten.

Nachfolgend Alexanders Tutorial:

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das BetterTouchTool nach Ankündigung im Januar diesen Jahres mittlerweile das ’Pay what you want’-Lizenzmodell verfolgt. Nach einer Testphase von 45 Tage kostet eine Lizenz zwischen 3,50 Euro und 50 Euro.

Hier muss also jeder selbst entscheiden, wie er die Weiterentwicklung des Programms unterstützt.

-> https://www.boastr.net

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Ausprobiert: Near Lock · Den Mac per iPhone oder Apple Watch automatisch sperren und entsperren

Ich war diesen Apps, die den Mac per Bluetooth automatisch sperren und entsperren, eigentlich immer recht skeptisch eingestellt. Stichwort: Zuverlässigkeit.

Da Near Lock derzeit aber über eine Promo die Pro-Version der App kostenlos freischaltet, fühlte ich mich zum Testen eingeladen. Skepsis hin oder her.

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Als ersten Schritt muss man sich die kostenlose Mac-Version von der Homepage des Entwicklers installieren und danach starten.

-> http://nearlock.me

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Gleiches muss natürlich auch mit der iOS Version auf dem iPhone geschehen. Sofern bei beiden Geräten Bluetooth aktiviert ist, sollte das anschließende Koppeln problemlos und weitestgehend automatisch passieren.

Hier als Hinweis: Wie anfangs erwähnt, wird die Pro-Version, die die App für die Hintergrundaktualisierung von iOS funktionsfähig macht, derzeit als kostenloser IAP angeboten.  

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Abschließend stellt man in der Mac-App die gewünschte Entfernung zum Sperren ein; bis maximal 10 Meter sind möglich.

Außerdem kann man weitere Features wie das Nutzen von Touch ID, die Wahl zwischen Ruhemodus oder Bildschirmschoner, das Aktivieren diverser Notifications, das Pausieren von Musik (funktioniert mit Spotify, QuickTime, VLC und iTunes) beim Ausloggen oder das Anzeigen einer Login/Logout History aktivieren.

Das Ganze funktionierte in meinen Tests wirklich erstaunlich gut. Selbst der von der App geschätzte Abstand zwischen den Geräten passte einigermaßen. Ich werde die App die kommenden Wochen weiter testen. Eventuell habe ich ja ein neues Spielzeug gefunden ;)

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Hang · Floating Browser Window für OS X

You will be able to watch your favorite videos and work hard at the same time.

Bei Hang handelt es sich, ähnlich wie schon bei der App Helium, um ein Floating Browser Window, das Videos unterstützter Videoportale immer On-Top auf alle geöffneten Fenster anzeigt.

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Hang erkennt dabei automatisch die vom Web-Browser in der Zwischenablage kopierte URL von YouTube, Vimeo, Vevo oder Dailymotion und spielt die Inhalte in einem kleinen Fenster ab. Zusätzlich kann man die Fenstergröße des Videos über das Menüleisten Icon anpassen.

Hang ist kostenlos und setzt OS X 10.11 zur Installation voraus.

Hang - Keep Youtube On Top
Entwickler: Yue He
Preis: Kostenlos
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Helium · Floating Browser Window für OS X

Du kennst das: Man schreibt einen Blogartikel und will nebenbei ein Video im Browser schauen. Du musst also die einzelnen Fenster anordnen und dabei darauf achten, dass der Browser von keiner anderen App überlappt und damit immer zu sehen ist… Gerade auf kleinen MacBooks ist das Platzproblem auf dem Desktop allgegenwertig.

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Dem wirkt Helium entgegen.

Bei dieser kleinen kostenlosen App, deren Source Code auch bei GitHub zu finden ist, handelt es sich um ein stufenlos anpassbares Browserfenster, bei dem man die URL über das Menü oder per Shortcut eingibt. Helium erkennt daraufhin automatisch Videoinhalte und zeigt auch nur diese an. Dabei ist das Fenster immer im Vordergrund (funktioniert auch bei Fullscreen-Apps) und kann zudem über das Menü in Transparenz und Zoom angepasst werden.

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Das Ganze funktioniert mit YouTube und Vimeo wirklich sehr gut. Laut Angaben des Entwicklers sollen auch Streamingportale wie Netflix unterstützt werden. Das konnte ich bisher leider nicht ausprobieren. Vielleicht kann aber jemand in den Kommentaren ein kurzes Feedback geben.

Helium wird seit ein paar Tagen in Version 2.0 über den Mac App Store zum Herunterladen angeboten. Zur Installation wird OS X Yosemite vorausgesetzt.

Helium
Entwickler: Jaden Geller
Preis: Kostenlos
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OS X Tipp: Label in Apple Mail prominenter anzeigen lassen

Auf meinen Mail-Index-Aufräumen-Artikel soll direkt ein weiterer Tipp für Apples Mail.app, der mir von Steffen aka Fischmütze per E-Mail zugesandt wurde, folgen.

Es geht um das Anzeigen von Labels in Mail, die im Standard ziemlich unauffällig nur durch ein farbiges Fähnchen gekennzeichnet sind.

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Besser bzw. wesentlich prominenter geht es mit verschiedenen AppleScripts, die gelabelte E-Mails komplett einfärben.

Wie man AppleScripts mit Hilfe von Alfred oder LaunchBar startet, hatte ich ja erst vor ein paar Tagen ausführlicher erklärt. Eleganter sind für diesen Fall allerdings App-Spezifische Tastaturkürzel, die man beispielsweise mit Keyboard Maestro oder auch BetterTouchTool erstellen kann.

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In meinem Fall muss ich in Mail also nur die Alt-Taste und eine passende Nummer drücken, um E-Mails einzufärben bzw. das korrespondierende AppleScript zu starten.

-> https://github.com/slith76/mail-label

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How-To: Wie man mit der Alfred App (oder LaunchBar) ein AppleScript ausführt.

Letzten Freitag hatte ich in einem Artikel ein kleines AppleScript zum Bereinigen des Indexes von Apple Mail veröffentlicht und geschrieben, dass man dieses Skript u.a. auch mit den Tastaturschnellstartern Alfred und LaunchBar starten kann. Daraufhin kam in den Kommentaren von Oli der Hinweis, dass das mit der Alfred App out-of-the-box nicht funktioniert.

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Nun bin ich Aufgrund der besseren Integration in OS X seit über einem Jahr LaunchBar treu und damit nicht mehr der ausgewiesene Alfred Experte. Allerdings hatte ich durch meinem Vergleich dieser beiden Schnellstarter noch im Hinterkopf, dass der Index anders aufgebaut ist.

Während LaunchBar seinen eigenen Index nutzt, den man sehr gezielt festlegen kann, setzt der Index von Alfred auf Spotlight auf. Da jedoch Dateien, die unter ~/Library/Scripts gesichert sind, zu den OS X Systemdateien gehören, sind sie für Spotlight nicht sichtbar. Das hat zur Folge, dass Alfred sowohl beim Öffnen von Dateien, als auch bei der direkten Eingabe des Dateinamens nichts findest und eine Suche bei Google, Amazon & Co. anstoßen möchte.

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Lösung 1

Um Alfred, von Symlinks und dergleichen abgesehen, dennoch zum Ausführen von AppleScripts, die unter ~/Library/Scripts gespeichert sind, zu bewegen, hilft, wie sollte es anders sein, ein Workflow. Ich empfehle AppScript.

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Hier muss man einfach das Keyword .as nutzen, das zunächst alle Skripte sucht und mit Druck der Enter-Taste ausführt.

Über Cmd-Enter wird das Skript zudem in Apples Skript Editor geöffnet bzw. mit Alt-Enter im Finder angezeigt.

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-> https://github.com/deanishe/alfred-appscripts

Lösung 2

Wenn du dich mit dieser sehr einfachen Methode nicht anfreunden kannst, kannst du deine AppleScripts natürlich auch außerhalb von  ~/Library/Scripts speichern. Dann musst du aber in den Einstellungen von Alfred zwei Haken beachten.

Zum einen bei Run AppleScript instead of opening unter Features > File Search > Advanced.

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Zum anderen bei AppleScript unter Features > Default Results.

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Der erste Haken sollte relativ selbsterklärend sein. Ist dieser nicht gesetzt, wird das AppleScript, anstatt ausgeführt, nur im Skript Editor geöffnet, was in den meisten Fällen nicht zielführend ist.

Der zweite Haken ist eher optional, wobei ich ihn setzen würde. Setzt man ihn nämlich nicht, muss man zum Öffnen des Skriptes das in Alfred definierte Keyword (in den meisten Fällen ‘open’) bzw. die Leertaste (für schnelle Dateisuche) nutzen.

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Ist der Haken gesetzt, kann man das Skript ohne diesen ‘Umweg’ direkt über den Dateinamen ausführen.

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Exkurs LaunchBar

Der Weg zum Ausführen von AppleScripts bei LaunchBar ist aufgrund des eigenen Indexes etwas anders.

Zunächst fügst du dem Index von LaunchBar das Verzeichnis ~/Library/Scripts hinzu…

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…und musst in den LaunchBar Einstellungen, analog zu Alfred, darauf achten, dass AppleScripts als Standard-Aktion beim Druck der Enter-Taste ausgeführt werden.

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Anschließend kannst du die Skripte über die Eingabe des Namens finden und starten.

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