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Review: Jot Pro V2 + Verlosung

Wir hatten hier vor ca. einem halben Jahr auf den Tablet Touch Stift von Adonit, dem Jot Pro hingewiesen. Mittlerweile hat Adonit diesen Stift einem kleinem Update unterzogen und ich habe mir diesen Stift noch mal neu angesehen.

Version 1 ist bei mir seit dem Test in regelmässiger Benutzung. Wenn ich etwas geschrieben habe oder die eine oder andere Skizze auf dem iPad gemacht habe, dann hatte ich diesen tollen Stift benutzt, der sich einfach am natürlichsten benutzen lässt.

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Die Benutzung im Gegensatz zu allen anderen Mitbewerbern unterscheidet sich vor allem in der verwendeten Stift-Spitze. Bei diesem Stift hat man annähernd ein normales Schreibgefühl. Alle anderen Stifte kommen meisten mit einer dicken Spitze daher, die einem einfach die Sicht auf den zu bemalenden Untergrund nimmt. Dazu ist der Adonit Stift sehr toll verarbeitet und hat sich auch in den letzten Monaten nicht abgenutzt. Ich hatte anfangs arge Bedenken, ob diese feine Konstruktion dieser ungewöhnlichen Spitze auf Dauer gut durchhält oder doch nach einer Weile abnutzt und aufgibt. Aber das war nach 6 Monaten überhaupt nicht der Fall und ich würde sagen, der Stift ist noch in einem sehr guten Zustand.

Version 2 ist nur eine kleine Überarbeitung. Wie man auf den Bildern sehen kann, wurde die Spitze etwas überarbeitet. So lässt sich die Spitze jetzt ganz fein eindrücken und man hat noch mehr das Gefühl man schreibt mit einem Stift auf Papier. Ansonsten stimmt die Qualität weiterhin. Die Spitze lässt sich mit der abschraubaren Kappe schützen, die man bei Benutzung als Verlängerung nutzen kann. Version 2 ist ebenfalls magnetisch, so dass sie auf dem iPad hält und nicht runterrutscht.

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FAZIT

Version 2 vom Jot Pro ist eine kleine, feine und sehr gute Weiterentwicklung eines tollen Stifts, den man unbedingt ausprobieren sollte, wenn man auf Tablets oder größeren Smartphones schreiben oder zeichnen will. Für mich persönlich immer noch der beste Stift für die kapazitive Display Technologie.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

VERLOSUNG

Die Presseabteilung von Adonis hat uns zwei Stifte zur Verfügung gestellt, die wir hier an euch verlosen dürfen. Dazu müsst ihr eine kleine Frage beantworten: Welcher Adonit Stylus hat gerade den IF product design award gewonnen? Die Antwort ist relativ leicht zu finden.

Wenn ihr sie gefunden habt, schreibt eine kurze Mail an verlosung@aptgetupdate.de mit dem Subject: adonit und der Lösung im Text und ihr seid mit dabei. Und wenn Ihr für Adonit Deutschland noch ein “Like” auf ihrer Facebook-Seite hinterlasst, dann wäre das prima. Das steigert aber die Gewinnchancen nicht.

Das Gewinnspiel endet am kommenden Donnerstag, den 31.01.2013. Viel Glück! 

http://adonit.net/jot/pro/
http://www.aptgetupdate.de/2012/05/21/jot-pro/
 
https://www.facebook.com/AdonitDeutschland 

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Review + Verlosung: CloudPull – Google-Datensicherung in benutzbar

Man kann ja von Google halten was man will, aber die Dinge die Sie in die Hand nehmen funktionieren. Seit dem ersten iPhone das ich besitze, verwende ich Google Mail und den Google Kalender. Google Kontakte und Google Docs auf meinen iOS-Gerätschaften lassen mich kalt. Der mobile Google Sync inklusive Push für Gmail und GCal funktioniert für mich zuverlässig. Die Dienste werden von mir ausschließlich auf den iOS-Geräten betrieben oder via Webinterface.

Sollte es jedoch irgendwo mal klemmen, dann ist es mit dem Support – zumindest als nicht zahlender Kunde – nicht weit her bei Herrn und Frau Google. Vor einiger Zeit war mein Google-Kalender kap0tt und alle Termine – besonders die geschäftlichen Termine waren nicht mehr zugänglich. (Mein Hitzewallungen wie in besten Wechseljahren könnt ihr Euch sicherlich vorstellen.) Für mich, der in seinem Kalendern lebt – sprich: alle Termine und Erinnerungen in den Kalender einträgt, um den Kopf freizuhalten und das Gefühl „irgend etwas vergessen zu haben“ minimal zu halten – eine mittlere Katastrophe. In diesem Fall hätte ich gern auf eine lokale Kopie aller meiner (geschäftlichen) Termine zugegriffen1.

Vor einigen Tagen flatterte mir ein Hinweis zu CloudPull über den Schirm. CloudPull setzt sich den Anspruch, alle verfügbaren Daten (Google Mail, Google Docs, Google Reader, Google Kalender und  Google Kontakte) zuverlässig als lokale Kopie zu speichern. Ich hatte die Gelegenheit die letzten Tage die Software ausführlich zu testen. Nachfolgend mein persönliches Review.

Überblick

Der Entwickler John Brayton beschreibt CloudPull auf seiner Website wie folgt – ich habe die Featurebeschreibungen durch eigene Anmerkungen und das [Exportdateiformat] der Datensicherung ergänzt:

CloudPull erstellt Datensicherungen der einzelnen Google-Dienste in folgenden Exportformaten:

  • E-Mail-Export [EMXL] aus Google Mail · Import als einzelne Dateien/Nachrichten in Apple Mail
  • Label-Export [MBOX] aus Google Mail · Import als Mailboxen in Apple Mail, …
  • Kontaktdaten-Export [VCF] aus Google Kontakte · Import als Visitenkarte ins Adressbuch, CoBook, …
  • Kalender-Export [ICS] aus Google Kalender · Import in iCal, Busycal, …
  • Dokumenten-Export [DOC; XLS; PPT; PNG] aus Google Docs · Import als Datei in Pages, Numbers, Keynote oder Microsoft Office
  • Feed-Export [WEBLOC] aus Google Reader · Import einzelner Abonnements in Safari, NetNewswire, …

CloudPull ist eine native Mac-Anwendung mit folgenden Eigenschaften:

  • Erstellung und Wiederherstellung einzelner Versionsstände (Snapshots)
  • Dateivorschau via Quicklook
  • Einfache Wiederherstellung einzelner Dateien über den Finder

Lokaler Zugriff auf alle gespeicherten Daten des Google-KontoKonto. CloudPull unterstützt bis zu 10 Google-Konten. Es können unterschiedliche Google-Konten (Firmenkonto, persönliche (private) Konten) unabhängig gesichert werden.

Konfiguration: Google Konto

Wer anwendungsabhängige Passwörter verwendet, der sollte einen neuen Eintrag unter: https://accounts.google.com/b/IssuedAuthSubTokens anlegen. Dieses Option ist nicht zwingend für den Betrieb von CloudPull erforderlich.

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen meine Passwörter nicht mehr nach eingesetztem Ort (Büro, Home, Mobil, …) zu benennen – sondern nach eingesetztem Gerät. In meinem Fall heißen die Geräte: @MacBook Pro/ ; @MacBook Air/ ; @iMac/ ; @iPhone/ ; @iPad/ ; @/Win7Möhre

Tipp: Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund mehr die 2 Faktor-Authentifizierung für das Google Konto nicht zu verwenden. Das zusätzliche Plus an Sicherheit ist der wirklich geringe Aufwand wert! Unter http://support.google.com/… bietet Google eine wirklich gut gemachte Anleitung inkl. Video an. (Der Link zum Authentifikator iOS + Android befindet sich unten in den Links.) Gleiches gilt meiner Meinung nach auch für den PayPal-Acount. Ich empfehle hier den Login mit zusätzlichem SMS-Sicherheitsschlüssel nachzurüsten.

Konfiguration: Google Mail-Konto

Wer seine E-Mails mit Mail.app, Postbox, MailMate, … abruft, der kann diesen Schritt sicherlich überspringen bzw. bei passender Einstellung werden die E-Mails als lokale Kopie vorgehalten. Da ich weder mit Mail.app, Postbox, MailMate & Co warm werde, nutze ich diese Programmoption.

Für die Datensicherung der E-Mails wird der IMAP-Support vorausgesetzt. Die Aktivierung erfolgt in Google Mail.

Gmail ‣ Einstellungen ‣  Weiterleitung und POP/IMAP https://mail.google.com/mail/#settings/fwdandpop

CloudPull · Installation & Konfiguration

Beim 1. Start fragt CloudPull höflich, ob es sich als Login-Item eintragen darf.

Ich persönlich finde das Verhalten der Entwickler sehr „löblich“, die hier explizit nachzufragen. Nichts stört mich mehr, als ungeliebte Login-Items. Die Einstellung für die News-Alerts sind Geschmacksache. Bei meiner Installation habe ich diese Einstellung aktiviert — eine Anpassung kann jederzeit im Konfigurationsdialog (Preferences ‣ News Alert) vorgenommen werden. Der Eintrag für die Mailingliste ist nur in diesem Konfigurationsdialog möglich. (Ein „unsubscribe“ kann sicherlich im nächsten Golden Hill Software Newsletter vorgenommen werden.)

CloudPull · Kontenkonfiguration

Die Integration der Google-Kontos ist denkbar einfach. Benutzername und Passwort werden im Einstellungsdialog abgefragt.

Nach erfolgter Überprüfung der Gmail-Kontoeinstellungen ändert sich die Schaltfläche “Required IMAP-Settings…” in “Select Labels…”

Nun können einzelne Label/Ordner ausgewählt werden – unter Umständen für den interessant, der nur eine oder bestimmte Labels lokal gesichert haben will. Ebenso können Nachrichten ohne Labelzuweisung in der Datensicherung einbezogen oder ausgeschlossen werden. Sinnvoll wenn Nachrichten noch „ungelabelt“ im Posteingang liegen.

Der Vollständigkeit erkläre ich nachfolgend noch alle weiteren Einstellungen:

Preferences ‣ General

Keep snapshots and outdated backups: Zeitangabe, wie lange einzelne Versionsstände vorgehalten werden. Die Einstellungen reichen von 30; 90 Tage; 1 Jahr; unbegrenzt.
Run as background app: CloudPull wird als Hintergrundanwendung ausgeführt. Das Docksymbol wird ausgeblendet. Ebenso erscheint CloudPull nicht im Programm-Umschalter ⌘+⇥

Preferences ‣ News Alert

 Check for CloudPull News Alerts: Die App prüft einmal am Tag ob Neuigkeiten zu CloudPull vorliegen. (In meiner Testphase hatte ich bisher noch keine Hinweise gesehen und kann nicht sagen in welcher Form die News präsentiert werden.)

Preferences ‣ Advanced

Perform Backups: Zeitangabe in welchem Zeitintervall die Backups ausgeführt werden.
Store backup files in: Pfadangabe wo CloudPull die Datensicherungen ablegt.
Standardeinstellung: ~/Library/Application Support/CloudPull/backups
Backup Exclusion Rules: Definition von Ausnahmeregeln für einzelne Datensicherungselemente

Anwendungsfall für Backup Exclusion Rules: Nachrichten aus Mailinglisten, bestimmte Dateinamen in Google Docs, Abonnements im Google Reader oder Kontaktdaten können somit vom Backup ausgeschlossen werden. Ich vermisse bei dieser Option die Unterstützung von regulären Ausdrücken um flexibler Elemente von der Datensicherung ausschließen zu können. Wäre mein Featurewunsch.

Anmerkung: Ich verwende für meine Datensicherung die Einstellung von 30 Tagen und eine Sicherung im Intervall von 12 Stunden. Da ich alle Daten via CrashPlan im Intervall von 1 Stunde sichere, reichen mir diese Einstellung. Eine Versionierung macht CrashPlan in meiner abonnierten Version eh.

Übersicht nach erfolgreicher Datensicherung

Google Mail: Auf der linken Seite finden sich alle ausgewählten Backupelemente. Die Gmail-Label werden unter der Gruppe „Labels“ dargestellt.

Google Docs: Auf der linken Seite finden sich alle ausgewählten Backupelemente. Eine Dateiansicht kann über die integrierte Vorschau erfolgen.

Option zur Datenwiederherstellung eines bestimmten Snapshots: CloudPull zeigt alle Backups tageweise und stundenweise an. Diese Einstellung richtet sich nach den Vorgaben unter: Preferences ‣ Advanced.

Abschließende Checkliste zur Installation zu ClouPull:

  • Überprüfung des Festplattenplatzes
  • Überprüfung der IMAP-Einstellungen im Google Mail-Konto
  • Erstellung eines anwendungsabhängigen Passwortes (bei aktivierter Option in den Google Kontoeinstellungen)
  • Definition von Ausnahmeregeln für Datensicherungselemente (Mailinglisten, sensible Daten, etc.)
Fazit

Wer eine eine einfache Möglichkeit sucht, sein Google Konto in regelmäßigen Abständen zu sichern und bei der E-Mail-Datensicherung auf Mail.app, Postbox, MailMate & Co verzichtet, findet in CloudPull ein zuverlässiges und durchdachtes Programm. Einziges Manko ist derzeit noch der fehlende Label-Support mit Umlauten (ÄÖÜäöüß) im Namen und die fehlende Unterstützung von regulären Ausdrücken – die für viele Anwender eh uninteressant sein dürfte. Von meiner Seite gibt es einen Kaufbefehl.

Wer noch die eine oder andere Anregung hat, was an dem Programm verbessert werden könnte, bitte einen Hinweis in die Kommentare schreiben! Ich ergänze dann meine E-Mail an den Autor.

Systemvorraussetzung & Infos
  • mind. Mac OS X Lion
  • Demoversion auf der Herstellerseite verfügbar (Laufzeit 30 Tage)
  • Geld-zurück-Garantie

Meine Wunschliste für kommende Versionen:

  • Unterstützung der Umlaute in Labels (äöüßÄÖÜ)
  • Support für reguläre Ausdrücke in den Backup Exclusion Rules

Verlosung

Der Programmautor hat uns 3 Lizenzen zur Verfügung gestellt. Bei einem App-Storepreis von 19,99 Euro ist unsere Verlosung wieder ein echtes Schmankerl.

Schreibt in die Kommentare warum ihr CloudPull unbedingt braucht. Die obligatorischen „führ mich zum Schotter“ Kommentare disqualifizieren sich wie immer selbst.

Ende der Verlosung Sonntag: 20.05.2012

UPDATE Auf Nachfrage einiger Interessierter hier, ob Nachrichten mit mehreren Label mehrfach gesichert werden erhielt ich direkt vom Entwickler folgende Antwort: „Nein, es werden keine Nachrichten mehrfach gesichert. Es wird nur ein Link zu den anderen Labels gespeichert.“

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

1(Anmerkung: Auf eine Rückmeldung des Google Supports zu meinem Kalender-Problems warte ich bis heute noch.)

LINKS

CloudPull-Website
http://www.goldenhillsoftware.com/
Twitter-Account · Golden Hill Software
https://twitter.com/goldenhillsw
GooglePlus · Golden Hill Software
https://plus.google.com/b/105022213977978983968

Google Authenticator für Android
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.authenticator2
Google Sync
http://www.google.com/mobile/sync/
Postbox
http://www.postbox-inc.com
Mailmate
http://freron.com
CrashPlan
http://www.crashplan.com

Ausgezeichneter Artikel zur Backupstrategie unter Mac OS X
http://www.haystacksoftware.com/blog/2012/01/7-facets-of-a-good-backup-strategy/ 

CloudPull - Backs Up Your Google Account to Your Mac (AppStore Link) CloudPull - Backs Up Your Google Account to Your Mac
Hersteller: John Brayton
Freigabe: 4+
Preis: 21,99 € Download
Google Authenticator (AppStore Link) Google Authenticator
Hersteller: Google, Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download

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Review: Yoink 2.1 · Zwischenstapeln leicht gemacht… inkl. Gewinnspiel

Es gibt so Software, die schaut man sich einmal an — befindet sie für äußerst nützlich und integriert sie in seinen täglichen Workflow.

2012-04-03 10h39_34

Mir flatterte vor einigen Tagen eine Meldung des Entwicklers Matthias Gansrigler von Eternal Storms Software per Twitter über den Schirm, die besagte, dass es eine neue Version seines Programms Yoink gibt. Vorweg: Yoink ist eines meiner Must-have-Programme auf dem Mac, ohne die ich mir ein effizientes Arbeiten nicht mehr vorstellen könnte und verdiente somit den persönlichen ★ Pick des Tages ★

Wie beschreibt man Yoink?

Yoink ist ein kleiner Zwischenablagespeicher in dem Objekte/Dateien zwischengeparkt werden können. Dies können einzelne oder auch mehrere Dateien/Objekte sein – die dann zu sogenannten Drags in Yoink zusammengeführt werden.

Der Clou des Programms ist aber, dass es einen der größten Mankos ins Lion löst: den Austausch von Objekten zwischen Vollbild-Applikationen.

Das Programm zeigt sich bei erkannter Drag & Drop-Bewegung am Bildschirmrand oder unmittelbar an der Mausposition. Letztere Funktion schätze ich gerade bei meinem iMac, da oft der Weg auf dem Trackpad nicht bis zum Bildschirmrad reicht.

Wie verwende ich Yoink in meinem Workflow?

Yoink dient hauptsächlich als Zwischenspeicher für Dateianlagen in E-Mails oder temporärer Ablageort bei größeren Ausschneiden & Einfügen-Aktionen im Finder.

Für Blogartikel, die ich ausschließlich mit Scrivener verfasse, dient Yoink als Ablageort für Screenshots oder Textschnipseleien. Screenshots oder Text-Clippings landen so nicht mehr auf direkten Weg auf der Platte – hält in meinem Fall den Schreibtisch sauber.

Andreas Zeitler alias @Zettt von den macosxscreencasts.com hat für eine der ersten Yoink-Versionen einen ausgezeichneten Screencast erstellt. (Bitte anständig flattern!) Die deutsche Version auf YouTube findet sich hier eingebunden. Alle weiteren Videos und einschließlich die Screencasts in englischer Sprache findet ihr in der Linkliste.

Beachtung verdient noch der ausgezeichnete Support für das Programm. Matthias reagiert schnell auf Anfragen und Verbesserungswünsche.

In diesem Zusammenhang ist mir ein kommendes Manko aufgefallen, das viele Programme in Zukunft ereilen könnte. Yoink kann nur manuell zu den Startobjekten hinzugefügt werden. Das Programm trägt hier schon den kommenden Sandbox-Regularien Rechnung.

Matthias Gansrigler hat aptgetupdateDE freundlicher Weise fünf Promocodes für den Mac App Store zur Verfügung gestellt, die wir an dieser Stelle gern verlosen möchten. Danke noch einmal Matthias!

Gewinnspielregeln

Schreibt bitte drei Gründe in die Kommentare warum und/oder wie Ihr Yoink gerne einsetzen würdet. Das Gewinnspiel endet am 06.04.2012. Die üblichen „Führ mich zum Schotter!“ Kommentare disqualifizieren sich selbst.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass Yoink im Mac App Store aktuell 2,39 Euro kostet und Mac OS X 10.7 Lion voraussetzt. Außerdem wird auf der Homepage eine Trial-Version angeboten, mit der man das Programm 15 Tage lang kostenlos testen kann.

Yoink (AppStore Link) Yoink
Hersteller: Matthias Gansrigler
Freigabe: 4+5
Preis: 4,49 € Download

Deutsche Version des Yoink-Screencast
http://www.macosxscreencasts.de/highlights/wofur-benutzt-man-yoink-oder-screenfloat/
Englische Version des Yoink-Screencast
http://www.macosxscreencasts.com/review/how-to-use-yoink-and-screenfloat/

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Angry Birds Plüschfiguren + Verlosung

Sind wir ehrlich:
Wer hätte vor knapp zwei Jahren mit der Veröffentlichung des Spiels mit so einem Hype gerechnet. Angry Birds hier, Angry Birds da… Es gibt glaube ich kaum noch etwas, was nicht schon irgendwie mit der Angry Birds Vermarkung-Maschinerie an den Mann bzw. an die Frau gebracht wurde. In China soll es sogar Spielplätze geben, die ausschließlich aus Angry Birds Figuren bestehen.

Sei es drum! Das Spiel, welches es für so ziemlich jede Plattformen gibt, ist nach wie vor der Knaller und wird vor allem durch regelmäßige Updates weiterhin am Leben gehalten.

DSC04386s

Seit einiger Zeit gibt es nun auch Angry Birds Plüschfiguren, d.h. Roter, Blauer, Schwarzer und Gelber Vogel, sowie die grünen, bemitleidenswerten Schweine. Damit aber nicht genug: Wenn man den Figuren auf den Kopf drückt, geben sie verschiedene, Angry Birds-typische Töne von sich. Während die Vögel lachen, grunzen die Schweine vor sich hin.

Wer Angry Birds noch nicht kennt, sollte sich folgende LIVE-Demo ansehen:

Sozusagen die Diddle-Maus für den Geek ;)

Gewinnspiel

aptgetupdateDE verlost in Zusammenarbeit mit getDigital.de zwei getDigital-Online-Shop Geschenkgutscheine für einen Roten Vogel aus der Angry Birds Familie. Für die Teilnahme sagt uns bitte wie und wann Ihr auf Angry Birds aufmerksam geworden seid. Das Gewinnspiel endet kommenden Freitag, den 07.10.2011.

Bitte verwendet zum Kommentieren nur gültige E-Mail Adressen. Sonst ist das mit der Gewinnbenachrichtigung schwierig und es wäre schade, wenn der Gewinn verfallen würde.

LINKS
Gadgets für Geeks by getDigital.de

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aptgetupdateDE Gewinnspiele goes Facebook?! [UPDATE]

Die Überschrift beschreibt schon, was wir genau vorhaben. Diese Idee schwirrt mir irgendwie auch schon länger im Kopf herum.

2011-09-07 17h20_26

Die Probleme bei unseren Gewinnspielen für Hard- und Software waren bisher eigentlich immer ähnlich gelagert.

  1. Man konnte sich in den Kommentaren nie richtig über die besprochene Soft- oder Hardware unterhalten, da zu viele Mitspieler den eigentlichen Diskussionsfaden durch den Teilnahmekommentar unterbrochen haben.
  2. Doppelteilnahmen waren nicht auszuschließen.
  3. Gewinnspiele ziehen Kommentare bzw. Teilnahmebestätigungen magisch an. Hier steht dann, so zumindest mein subjektiver Eindruck, manchmal nicht die Verwendung des Preises im Vordergrund, sondern einfach der schnelle K(l)ick etwas kostenlos abzustauben.
  4. Unsere Gewinnbenachrichtigungen per E-Mail wurden allzu oft nicht beantwortet und der Gewinn verfällt dementsprechend.

Diesen Punkten wollen wir nun etwas entgegen wirken und setzten hier auf unsere Facebook Fanseite, auf der jeder Artikel, also auch Gewinnspiele, kurz nach der Veröffentlichung verlinkt werden.

Es wird also eine kleine Hürde eingebaut, um sich die Teilnahme an kommenden Gewinnspielen zu sichern. Zum einen muss man sich bei Facebook einloggen, die aptgetupdateDE Fanseite besuchen, ggf. den ‘gefällt mir’ Knopf drücken und schlussendlich unter dem verlinkten Artikel einen Kommentar, in welcher Form auch immer, hinterlassen. Dass Gewinnbenachrichtigungen verloren gehen oder man doppelt an der Auslosung teilnimmt (jaja, der Facebook Zweitaccount, ich weiß ;) ), wird so ebenfalls nahezu 100% ausgeschlossen. Darüber hinaus kann auf dem Blog zum getesteten Produkt selber seine Meinung hinterlassen werden ohne, dass ‘störende’ Will-Haben-Kommentare dazwischen sind.

Nun sind Veränderungen nicht jedermanns Sache und uns ist natürlich auch klar, dass nicht jeder einen Facebook Account besitzt. Dennoch möchten wir dieses Modell in kommenden Gewinnspielen testen und schauen, wie es bei Euch angenommen wird. Um jetzt schon mal ein kleines Feedback zu bekommen bitte ich Euch an folgender Umfrage teilzunehmen.

Welche Schulnote bekommt die Keynote zur WWDC 2014 von dir?

View Results

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Davon ab sind wir natürlich für andere Vorschläge weiterhin offen. Wenn Ihr ne tolle Idee habt, wie wir ab sofort Gewinnspiele durchführen sollen, hören wir uns diese gerne an.

[UPDATE 08.09.2011 10:20 Uhr]
Das Wichtigste vorneweg: Die Idee mit Gewinnspielen bei Facebook ist gestorben.

Das liegt zum einen an Euch klaren Reaktionen und letztendlich auch an den Promotion Bestimmungen bei Facebook selber. Irgendwas wird sich bei unseren Verlosungen aber ändern. Was genau das sein wird, werden wir erneut überdenken und Euch hier mitteilen. Vorerst bleibt alles beim Alten.

LINKS
https://www.facebook.com/aptgetupdate

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Offline Bloggen mit Marsedit 3 + Verlosung

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Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Mac OS X Alternative zur Offline-Blogging-Software ecto, die zwar gerade unverhofft mal ein kleines Update bekommen hat, sonst aber eher stiefmütterlich behandelt wird. Mein heutiger Review-Kanditat ist die neue Version von Marsedit – Version 3 (genauer gesagt Version 3.0.2), die einige neue und interessante Features bietet. Ich habe Marsedit 3 jetzt 1 Woche lang im Test gehabt und möchte euch diese Software gerne hier vorstellen. Als kleines Smarkerle gibt es heute auch mal wieder etwas zu gewinnen.

 

Marsedit gibt es mindestens genauso lange wie ecto. Diese Software konnte mich bisher aber nicht überzeugen, weil man ausschliesslich nur im Source-Code schreiben konnte. Gerade beim Schreiben stören mich doch die HTML Tags sehr, so dass ich viel lieber in einem Rich-Text-Editor und ohne viel Schnick-Schnak herum schreibe. Seit der Version 3 bietet aber auch Marsedit eine solche Rich-Text-Editor-Funktionalität an und ich konnte mich in der letzten Woche davon überzeugen, dass sie sehr gut funktioniert. Gewohnte Shortcuts wie zB. Apfel-B für Text fett markieren, Apfel-I für kursiven und Apfel-U für unterstrichendenText sind vorhanden, Links können per Shortcut (Shift-Apfel-A) als Links eingefügt werden und Bilder lassen sich per Drag’n’Drop in den Text ziehen. Das sind so die grundsätzlichen Funktionalitäten, die ich für das Schreiben hier benötige.

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Letzteres funktioniert gut, ist aber noch nicht so ausgereift wie die konkurrierende Lösung von ecto. So kann man zwar Bilder mit dem Upload Utility einfügen, sie auch automatisch kleiner machen. Leider werden aber die großen Originalbilder nicht mit veröffentlicht, so dass man hier Hand anlegen muss, will man seinen Lesern auch die volle Auflösung anbieten. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, so genannte Styles anzuwenden. Diese sind über Templates änderbar. Vielleicht lässt sich so die gewünschte Funktionalität nachbilden.

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Bilder lassen sich aber auch über den Mediamanager hinzufügen. Hier kann man dann direkt aus iPhoto, Aperture und Lightroom heraus seine Artikel mit Bilder befüttern.

Der Rich-Text-Editor lässt sich jeder Zeit in den Source-Code Modus umschalten (Shift-Apfel-T). Am generierten Source-Code konnte ich bisher nichts aussetzen. Marsedit bietet einen einblendbaren Preview-Modus, der mit einem Template versehen werden kann, um den Text auch schon so anschauen zu können, wie er im Endeffekt auf dem Blog erscheinen wird. Der Source Code Editor hat, wie man es auch aus anderen Editoren gewohnt ist, Syntax Highlighting integriert.

Natürlich bietet MarsEdit auch die volle Bandbreite der Blogfeatures wie zum Beispiel Kategorien, die auch direkt aus dem Artikel-Modus heraus angelegt werden können (finde ich super), Tags, Artikel-Einstellungen wie Trackbacks, Kommentare oder den Veröffentlichungsstatus. Letztes braucht man zum Beispiel um einen Artikel erst mal als Draft im WordPress abzulegen. Lokale Drafts sind ebenfalls möglich. Leider werden Drafts in der Artikelübersicht nicht wie in ecto farblich abgesetzt, so dass man sie nicht leicht von schon veröffentlichten Artikel unterscheiden kann.

Wer das WordPress Feature “custom fields” benutzt, kann sich freuen, denn MarsEdit unterstützt auch diese eher selten genutzte Funktionalität. Zu der auch das Editieren von WordPress Seiten gehört, die man jetzt seit der 3er Version direkt auch offline verwalten kann.

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Marsedit ist eine Mac OS X Software und bietet dem Informationsjunkie auch eine Growl Unterstützung und zeigt dem Schreiber, wann ein Artikel erfolgreich veröffentlich wurde. Finde ich auch nicht schlecht.

Fazit

MarsEdit hat mit dieser Version einen großen Schritt nach vorne gemacht und bietet sich mir mehr und mehr als würdigen Nachfolger für ecto an. Fehlende Features hier und da sind durch aus zu verschmerzen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass MarsEdit auch weiterhin so aktiv weiterentwickelt wird, wie in der Vergangenheit und man sich weitere Neuerungen und Verbesserungen freuen kann. Für 39,99$ bekommt man eine solide und gut funktionierende Software, die uns Blogger sehr gut beim Offline Bloggen unterstützen kann. Wer Marsedit mal antesten will, kann zur 30-tägigen vollfunktionsfähigen Demoversion greifen. Marsedit 3.0 setzt Mac OS X 10.6 voraus.

Verlosung

Red Sweater hat uns 3 Lizenzen für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Wie immer hinterlasst einfach einen “Will ich haben”-Kommentar und ihr seid dabei. Die Verlosung endet in einer Woche am 21.06.2010.

Links
http://www.red-sweater.com/marsedit/

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Windows-7-Feeling unter OS X mit Cinch + Verlosung

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Microsoft hat mit Windows 7 ein erweitertes Fensterhandling eingeführt. Dieses kam auch bei dem überwiegenden Teil der Benutzer sehr positiv an. “Man mag es wirklich kaum glauben, aber AeroSnap ist wirklich eine der besten Entwicklungen welche Microsoft der Welt seit langem gebracht hat. Möchte gerne mal wissen von dem die das geklaut haben ;)” Wie Björn letzte Woche in diesem Artikel über AeroSnap schrieb, haben findige Entwickler genau dieses Verhalten auch gleich für ältere Windowsversionen eben mit AeorSnap z. B. für Windows XP implementiert. In den Kommentaren zu diesem Artikel tauchte dort der Hinweis zu Cinch auf, welches ich hier kurz vorstellen will. Vielen Dank für Hinweis.

Cinch ist eine Mac OS X Software, die eben dieses Windows 7 Verhalten auch für Mac OS X bereitstellen kann. Ich habe es mal an getestet und ich kann durchaus positives berichten:

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Beim ersten Starten von Cinch wird die Software konfiguriert. Hier kann man dann festlegen, ob Cinch beim Einloggen automatisch gestartet werden soll, ob die Updates automatisch eingespielt werden sollen usw. . Das Tool verhielt sich bisher ohne Nebenwirkungen, verbraucht so gut wie keine Systemresourcen bzw. geht damit sehr sparsam um.

Cinch kann man durchaus empfehlen, wenn man zum Beispiel auf die von Windows, Linux oder fast jedem anderen System oft vermisste Fenster-Maximierung nicht verzichten kann. Ich will hier auch keine Für-und-Wider-Diskusion über diese Maximierungsfunktion beginnen. Das hatten wir schon so oft und ich verstehe Apples Ansatz, mag aber persönlich auch lieber den “Geb mir die volle Größe”-Ansatz. Mit Cinch zieht man jetzt einfach das Fenster an die obere System-Menüleiste und schon wird dieses komplett aufgezogen. Zieht man es wieder runter, verkleinert es sich wieder zu seiner ursprünglichen Größe. Auch die Halbierung zweier Fenster erreicht man wie unter Windows 7 durch das Ziehen des Fensters an die jeweilige linke oder rechte Seite.

Leider bietet Cinch für mich als Tastaturjunkie keine Möglichkeit diese neue Fenstereigenschaften auch direkt per Tastenkürzel zu erreichen. Irradiated Software hat dafür ein weiteres kostenpflichtiges Tool im Programm: SizeUp (13$), mit dem genau diese und auch noch weitere Fensterbewegungen per Tastatur möglich sind.

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Cinch kann man auch gut im 2 Monitorbetrieb nutzen. Hier muss man aber Monitore etwas versetzt anordnen, dann klappt das Teilen der Fenster auch auf beiden Monitoren recht gut.

Die Software Cinch kostet 7$ und kann direkt auf der Herstellerseite gekauft werden. Cinch läuft ab Mac OS X 10.5 und aufwärts. Zum Testen kann man sich die Software hier runterladen und für ein paar Minuten ausprobieren.

Verlosung

Irradiated Software hat uns 3 Lizenzen für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Möchtet ihr einen dieser Lizenzen gewinnen, dann müsst ihr wieder mal nur einen “Muss ich haben”-Kommentar hinterlassen und uns dazu aber auch noch verraten, ob ihr Windows 7 einsetzt, einsetzen müsst oder komplett auf Windows verzichten könnt.

Links
http://www.irradiatedsoftware.com/cinch/
http://www.aptgetupdate.de/2010/02/12/windows-aerosnap/
http://www.irradiatedsoftware.com/sizeup/