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[Flash Games] Fantastic Contraption

Kürzlich wurde auch auf Fantastic Contraption aufmerksam gemacht.

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Bei diesem Flash Game geht es darum den rosa Ball in das gleichfarbige Feld zu befördern. Dazu stehen, ähnlich wie früher bei The Incredible Machine unter DOS, einige Hilfsmittel zur Verfügung. Teilweise recht knifflig das Ganze ;)

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LINKS
http://fantasticcontraption.com/
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Incredible_Machine

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Paint.NET – Open Source Bildbearbeitung

Vor einiger Zeit bin ich auf ein Paint.NET aufmerksam geworden.

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Es handelt sich hierbei um ein kostenfreies Bildbearbeitungsprogramm für Microsoft Windows, das unter dem Deckel der Open Source MIT Lizenz veröffentlicht wurde. Das Programm baut auf dem in Windows integrierten Programm „Paint“ auf und wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt.

Mittlerweile sieht es meiner Meinung nach aus wie Adobe Photoshop und ist auch im Funktionsumfang nicht weit davon entfernt. Paint.NET hat etliche Features. Es beherrscht u.a. den Umfang mit Layern, unterstützt ‚unlimited undo‘ oder das hinzufügen von Spezialeffekte. Zudem kann das Programm mit den Dateiformaten JPG, BMP, TIF, GIF, PNG, TGA und DDS umgehen und ist durch eine kleine Armee von PlugIns beliebig erweiterbar. So ist es damit beispielsweise möglich neue Effekte den Bildern hinzuzufügen oder zusätzliche Dateiformate ‚lesbar‘ zu machen.

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Das aktuelle Paint.NET v3.35 setzt das .NET Framework 2.0 und mind. Windows XP SP2 voraus – Vista wird ebenfalls in der 32 und 64 Bit Version unterstützt. Das Programm ist derzeit in neun Sprachen, u.a. auch deutsch, lokalisiert.

Hier gehts zum nur 1.6 MB (!!!) großen Download.

Bild 1.pngZusätzlich wurde unter dem ‚Mono-Project‚ eine Portierung Namens Paint-Mono umgesetzt. Durch dieses Projekt ist es möglich Programme, die unter dem .NET Framework für Windows entwickelt wurden, auch unter Unix, Linux, Mac OS und Solaris zum Laufen zu bringen.


LINKS
http://www.getpaint.net/index.html
http://code.google.com/p/paint-mono/
http://www.mono-project.com/Main_Page

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[Games] Team Fortress 2 – erneut Free Weekend

Wie York gestern schon schrieb, gibt es in den kommenden Tagen erneut ein kleines Geschenk von Valve. Team Fortress 2 kann wieder ein ganzes Wochenende kostenlos und ohne Einschränkungen getestet werden.

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Grund des Ganzen ist ein Update der Heavy-Klasse. Neben einem komplett neuem Spielmodus, zwei neuen Maps und dem typischen Update der Achievements, bekommt der Heavy eine neue Waffe, Killer-Boxhandschuhe und ein Sandwich zum genießen der Schlacht ;) spendiert.

TF2 wird über Valves Plattform Steam vertrieben und kostet derzeit 19,99 $. Ob und wie das Spiel dann Uncut in Deutschland während und nach dem freien Wochenende zu kaufen ist, bleib abzuwarten. Die Unterschiede beider Versionen kann man einem Artikel bei Schnittberichte entnehmen.

LINKS
http://steamgames.com/tf2/heavy/
http://schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=4539
http://www.gametrailers.com/player/38568.html

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VoIP Client für das iPhone

Ich nutze privat für meinen Festnetz-Telefonanschluss seit knapp zwei Jahren „Voice over IP“ und bin wirklich äußerst zufrieden. Keine Grundgebühr, gute Sprachqualität – SMS und Fax sind auch kein Problem.

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Nun sah ich, eher durch Zufall, das Sipgate neuerdings auch einen VoIP Client für das iPhone anbietet. Nun mag sich der eine oder andere fragen was das – in Zeiten von Flatrates – soll aber ich sehe da schon einen gewissen Sinn…

Zum einen sind die Flatrates beim iPhone Anbieter T-Mobile meines Wissens keine „echten“ Flatrates. Sie sind gestaffelt bis zu 1.000 Minuten pro Monat und nur auf deutsche Netze begrenzt. Wer also seine Freiminuten und -SMS aufgebraucht hat, muss mit den recht teuren Folgepreisen pro Minute und SMS leben. Zum anderen sind da ja auch noch die berühmt berüchtigten Roaming-Gebühren. Wer also vom Ausland nach Deutschland oder sonst wo in die Welt telefonieren möchte, muss mit teilweise erheblichen Kosten rechnen…

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…und genau an dieser Stelle kommt der VoIP Client von Sipgate ins Spiel. Sobald sich das iPhone in ein WLAN eingewählt hat, kann günstig über Sipgate telefoniert werden – und zwar überall hin von überall in der Welt.

Leider kann ich das Ganze, mangels iPhone, nicht ausprobieren. Ich werde aber Oliver, wenn er dann aus den Bergen zurück ist, mal drauf ansetzten und einen Test einfordern :)

Der Client befindet sich derzeit noch im Beta Stadium. Voraussetzung ist die iPhone Firmware 1.1.4 inkl. eines iPhones der ersten Generation. Zusätzlich benötigt man noch einen Sipgate Account. Dieser ist aber schnell angelegt und in der Basic Version völlig kostenfrei.

LINKS
http://www.sipgate.de
http://www.sipgate.de/iphone
http://www.sipgate.de/user/download_iphone.php

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[Test] BlackBerry Curve 8310

Ich hatte die letzten Tage die Zeit und Gelegenheit ein neues Spielzeug zu testen: den BlackBerry Curve 8310 vom Hersteller Research in Motion (RIM).

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Erster Eindruck:
Beim Auspacken des Gerätes fiel mir zuerst die Größe des Gerätes ins Auge. Ich finde es ist mit 107x60x15,5mm (HxBxT) – für ein Smartphone – passend dimensioniert und mit 111g auch noch recht leicht. Die Verarbeitung war tadellos und mich störte neben dem Vodafone Branding am unteren Ende des Smartphones eigentlich nur das Kunststoffgehäuse. Wieso wird hier nicht grundsätzlich (nicht nur bei Smartphones) auf ein edles Metallgehäuse gesetzt?! Aber ich rege mich schon seit Jahren drüber auf – wieso sollte sich das ausgerechnet hier ändern…

Lieferumfang:
Da kann man nun (fast) überhaupt nicht meckern. Neben dem Handy samt Akku wird ein USB Datenkabel, Stereo-Kopfhörer (3,5mm Klinke), ein Netzteil mit Adaptern für, ich glaube, Großbritannien (?) und Japan (?) und einem schwarzen Lederetui angeboten. Wünschenswert wäre ganz sicher noch eine microSD Karte für den erstmal verwaisten Erweiterungsslot gewesen. Die muss man sich leider extra dazu kaufen.

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Design:
In den Zeiten von iPhone & Co. müssen sich die Hersteller schon was ganz Besonderes einfallen lassen um mich vom Hocker zu reißen. Das schafft der BlackBerry leider nicht – was meinen Rücken schont :)
Neben dem schon erwähnten Kunststoffkleid fällt natürlich sofort die vollwertige QWERTZ Tastatur ins Auge. Hier kommt auch der große Kritikpunkt – wer soll diese Tastatur bedienen? Ich persönlich habe schon keine große Hand und trotzdem arge Schwierigkeiten eine einzelne Taste (ca. 4x5mm) zu treffen.
Zusätzlich bietet der Curve eine Art Trackball zum Navigieren im Menü. Hier sehe ich wiederum Schwächen in der Verschmutzung des Gerätes – was aber die Zeit zeigen wird. Der Trackball ist trotz alledem sehr gut zu bedienen – ich halte einen Joystick aber immer noch für die bessere Lösung.

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Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich neben einer zwei Megapixel Digitalkamera mit 5-fach Digitalzoom ein LED-Blitzlichtgerät. Hier fehlt meiner Meinung nach eine Abdeckung des Ganzen. Eine verkratzte und verstaubte Linse scheint mir hier vorprogrammiert.

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Display:
Das 50x38mm großen Display hat eine Auflösung von 320×240 Pixel und kann 65.536 Farben darstellen. Leider ist das Display nicht entspiegelt – was bei direkter Sonneneinstrahlung nachteilig ist. Auch ansonsten muss ich sagen das Display etwas matt wirkt und die Farben alles andere als „knallig“ sind. Dafür ist die Helligkeit aber sehr überzeugend.

Funktionsumfang:
Es handelt sich hier um ein Quad-Band Handy, das neben den typischen Infrarot- und Bluetooth-Funktionen über ein integriertes GPS-Gerät verfügt. Sehr lobenswert wie ich finde – was wiederum durch die fehlende UMTS-Funktion aber wieder zunichte gemacht wird. Wer also im Web surfen will, muss auf GRPS oder EDGE zurückgreifen.
Wie sich der BlackBerry durch das integrierte GPS als Navigationsgerät schlägt, habe ich nicht ausprobiert – mir aber sagen lassen das Google das Kartenmaterial liefert.

Als Symbian geplagter Handynutzer kam ich mit dem Betriebssystem des BlackBerry sofort gut klar. Die Bedienung ging mit dem Trackball gut von der Hand und lief trotz Java-Basis angenehm flüssig.

Abschließend bleibt zu sagen das der Akku nach knapp einer Woche noch halb voll ist – was ich als sehr gut ansehe. Anbei noch einige Vergleichsbilder mit einem Nokia E60 und einem Sony Ericsson W890i.

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LINKS
http://de.blackberry.com/

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[Gastbeitrag] AppleScript Project – Open Terminal Here

Gastautor: Florian Poeck

Nachdem sich Gero hier als Opera-Fan geoutet hat, hier das nächste Outing auf aptgetupdate.

Ich bin Terminal-Liebhaber.

Wer viel und gerne auf Konsolenebene unter Mac OS X arbeitet sucht immer wieder nach kleinen Tips & Tricks um den eigenen Workflow zu optimieren. Daher dreht es sich im Folgenden um das konstenlose AppleScript Programm OpenTerminalHere.

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Terminal.app ist in weiten Teilen ähnlich wie gängige Linux-Terminals und bietet daher auch das bekannte Tab-Completion / Command Line Completion, welches das umständliche komplette manuelle Eingeben von Pfaden erleichtert. Des Weiteren kann man Dateien oder Ordner z.B. aus dem Finder auch direkt ins Terminal ziehen um sich extrem lange Pfadeingaben zu erleichtern. Hier kommt die Drag & Drop-Stärke von Mac OS X zum Tragen.

Das Ganze ist also im Auslieferzustand schon relativ gut zu gebrauchen.

Wer jedoch häufig im Finder hin und her navigiert und daraus dann direkt ins Terminal springen will ohne wieder direkt im Home-Verzeichnis des eigenen Benutzeraccounts zu starten, wird sich über das bereits erwähnte OpenTerminalHere sehr freuen.

Funktionell handelt es sich dabei um ein AppleScript Toolbar Script, welches im Optimalfall in den Finder integriert wird – mehr zur Installation / Inbetriebnahme folgt später. Einmal in den Finder integriert kann man aus jedem beliebigen Ordner heraus direkt ein Terminal-Fenster öffnen und befindet sich ohne große Umstände direkt an der Wunschposition.

Aber nun zum praktischen Teil:

1. Download:
Downloadlink

2. Installation:
Nach dem Entpacken des ZIP-Archives findet man ein Mac-typisches .app vor.
Dieses sollte man, wie üblich, unter dem Mac OS X Programmverzeichnis / Applications ablegen. Wenngleich man den Installationsort auch nach Bedarf, wie üblich, anpassen kann.

3. Inbetriebnahme:
Um OpenTerminalHere.app nun in den Finder zu integrieren bitte den folgenden Schritten folgen:
3.1. Öffnet zwei Finder Fenster (Apple+N ist hier hilfreich)

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3.2 Wählt in der Menuzeile -> View / Ansicht -> Customize Toolbar / Ansicht anpassen ?

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Dies sollte einen Dialog öffnen der es ermöglicht die Finder Icons zu verändern / ergänzen.

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3.3 Zieht nun OpenTerminalHere.app aus eurem Installations-Verzeichnis in die Finder Toolbar.

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Das Resultat sollte in etwa so aussehen:

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3.4 Abschliessend den Customize Dialog beenden und fertig ist unsere Finder-Anpassung.

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4. Praxistest:
Navigiert nun zu einem beliebig verschachtelten Verzeichnis/Pfad eurer Wahl und drückt das neue Icon in eurer Finder-Toolbar und voila
…. ein Terminal-Fenster öffnet sich und ihr seit exakt in diesem Verzeichnis.

Auf diesem Wege lassen sich natürlich auch beliebig andere Programme in die Finder Toolbar integrieren, wobei weniger hier oft mehr ist.

Ich hoffe der eine oder andere freut sich über diesen kleinen Trick und geniesst seine tägliche Arbeit mit Terminal und Finder jetzt noch ein bißchen mehr =)

Danke fürs lesen und einen schönen Tag euch allen / schönen Urlaub für Oliver und wer sich sonst noch gerade in eben diesem befindet.

Dieser Beitrag ist Teil der Sommer-Aktion Gastautor auf aptgetupdate.de” und wir freuen uns auch weiterhin solche tollen Beiträge zu veröffentlichen. Vielen Dank Florian.

LINKS
http://en.wikipedia.org/wiki/Command_line_completion
http://www.apple.com/applescript/
http://www.entropy.ch/software/applescript/
http://fidel.vido.info/wordpress/