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Snow Leopard ausverkauft…

Ich war gerade in Downtown Rostock und wollte mir Apples neustes Meisterwerk – Mac OS X 10.6 – leisten. Ich habe zwei große Elektronik-Fachgeschäfte und unseren „verkappten“ Apple Store abgeklappert und wurde mehr als enttäuscht.

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Es war kein Schneeleopard zu bekommen. Waren etwa Rostocks zahlreiche Apple-Jünger schneller als ich und haben den knappen Vorrat weggekauft? Mitnichten… Auf Nachfrage wurde mir in allen drei Geschäften die gleiche Ausrede (!!!) geliefert:

„Unser Lieferant in Irland hat es nicht rechtzeitig geschafft uns mit Snow Leopard auszustatten. Bitte gedulden Sie sich bis kommende Woche Dienstag.“

Erinnert alles ein wenig an Olivers Leopard Odyssee von vor knapp zwei Jahren aber naja, wir leben hier ja in Mecklenburg Vorpommern und da dauert es bekanntlich ja immer ein wenig länger ;)

Gibt es Snow Leopard ab heute in euren Heimatorten im „freien“ Verkauf oder habt ihr es bei Apple online bestellt?

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[CydiaPerlen] biteSMS

Heute möchte ich wieder eine Perle aus Cydia vorstellen: biteSMS

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Einen Jailbreak des iPhone vorausgesetzt, findet man biteSMS in der BigBoss Source von Cydia. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, verewigt sich das nicht zu übersehene pinke Icon auf dem Springboard und die App kann fortan genutzt werden.

Jetzt kann man sich natürlich fragen: „Was soll das? Beim iPhone ist doch eine SMS.app dabei. Wieso also biteSMS?“

bitesms_logo_13_1.jpgNun, jeder SMS-Junkie wird mir da sicherlich zustimmen. Die SMS.app auf dem iPhone ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, „ausbaufähig“ und genau jetzt kommt biteSMS ins Spiel. Hier werden Features umgesetzt, die ich eigentlich auch von der normalen SMS.app erwarten kann, dort aber vergebens suche.

So gibt es einen Quick Reply, mit dem man aus jeder gerade laufenden App auf eine frisch angekommene SMS antworten kann, ohne die laufende App zu verlassen.

Ein ähnliches Feature versteckt sich hinter Quick Compose. Dort genügt, egal welche App gerade läuft, eine Betätigung der seitlichen Lautsprecherregelung am iPhone inkl. Touch auf den integrierten „Neue SMS“-Schriftzug und man kann eine SMS schrieben, ohne biteSMS direkt aufzurufen.

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Außerdem unterstützt biteSMS Smileys. Hier genügt ein Doppel-Touch inkl. anschließender Anwahl des kleinen biteSMS-Logos und man kann zwischen verschiedenen Smileys auswählen. Zudem kann man hier auch Informationen (Telefonnummer, Adresse etc.) von anderen Kontakten versenden. Dazu bedient sich biteSMS, wie sollte es anders sein, beim Mac OS X bzw. iPhone OS Adressbuch.

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Zusätzlich legt biteSMS ein Augenmerk auf die Privatsphäre. Während bei der iPhone eigenen SMS.app einkommende Nachrichten direkt auf dem Bildschirm angezeigt werden, kann man bei biteSMS präzise einstellen, was man genau sehen möchte: Gar Nichts, nur den Absender der SMS, nur den eigentlichen Text oder alles zusammen.

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Jetzt komme ich zum eigentlichen Grund, warum ich auf biteSMS aufmerksam geworden bin. In der Standard-iPhone-SMS.app fehlt leider jeglicher Buchstabencounter. Man weiß also nie genau, wie viele Zeichen von den 160 möglichen pro SMS noch übrig sind. Hier baut biteSMS einen kleinen Counter über den Senden-Button ein und das Problem ist gelöst. Des Weiteren kann hier durch den Touch auf den Fotoapparat die SMS zur MMS transformiert werden ;)

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Nun möchte ich noch kurz was zu den Kosten sagen. Bei biteSMS handelt es sich um eine kommerzielle App, die verschiedene Möglichkeiten zum Kauf anbietet. Nach der Installation hat man erstmal 30 Tage Zeit und kann die Trail-Version in vollem Umfang testen bzw. nutzen. Danach kann man sich entweder eine lebenslange Lizenz für 4,95 Euro oder so genannte biteSMS Credits kaufen.

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Diese Credits sind nichts anderes als Inklusiv-SMS, werden aber nicht über den Mobilfunkanbieters, sondern das biteSMS Netzwerk gesendet, verlängern die „Trail“ von biteSMS pro neuer Buchung um 12 Monate und kosten WELTWEIT nicht mehr als 6 Cent pro Credit bzw. schlussendlich SMS.

Ich persönlich bin ja von Natur aus sehr skeptisch was „Sonderangebote“, denn nichts anderes sind 6 Ct/SMS, angeht und habe das 50 SMS Paket für drei Euro gebucht und konnte keinen Unterschied zum normalen Versenden einer SMS über das Mobilfunknetz feststellen. Das gilt sowohl innerhalb, als auch außerhalb von Deutschland. Zudem sind die 6 Ct/SMS (wohlgemerkt weltweit) von kaum einem anderen Anbieter zu schlagen – zumindest kenne ich keinen.

IMG_0279.PNGWer sich aber nun nicht entscheiden kann, wie er seine SMS verschicken möchte: Mobilfunknetz oder biteSMS Credits, kann dieses in den Einstellungen vorher festlegen bzw. den Schnellwechsel aktivieren. Bei Schnellwechsel kann man sich während des Drückens auf den SMS-Sende-Knopf für jede SMS extra entscheiden, ohne vorher eine feste Einstellung zu treffen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur folgendes: Ist der „Senden“-Knopf pink erfolgt der SMS-Versand über das biteSMS Netzwerk, ist er blau, über den Mobilfunkanbieter.

Zusätzlich ersetzt biteSMS die Standard-iPhone-SMS.app vollständig. Eingehende SMS werden demzufolge nur noch in der biteSMS App und nirgends anders angezeigt. Dazu muss man biteSMS allerdings in den Einstellungen zum Standardprogramm für Nachrichten machen ;)

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Hier lassen sich auch viele andere Einstellungen treffen, eine SMS-Signatur festlegen, biteSMS Credits aufladen, die Gültigkeit der Lizenz überprüfen ect.pp.

Wer sich übrigens am pinken Icon von biteSMS auf dem Springboard stört, findet in Cydia den einen oder anderen Hack, mit dem man dieses Icon via Winterboard in das normale grüne Icon der Standard-iPhone-SMS.app verändern kann. Apropos: Des Weiteren kann man nun auch diese „überflüssig“ gewordene Standard-iPhone-SMS.app via SBSettings vom Springboard verstecken.

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LINKS
http://www.bitesms.com/

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[AppStorePerlen] Edwin + Verlosung

Edwin does not fart…

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So einfach und dennoch präzise könnte man Edwin von Juicy Cocktail beschreiben. Aber Spaß beiseite – Edwin ist eine App, mit der ihr Fotos durch schicke Effekte aufhübschen könnt.

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Dazu schießt man am Anfang einfach ein Foto oder wählt eines aus der Foto-Library des iPhone bzw. iPod Touch aus. Danach hat man die Wahl sein Foto durch sieben Rahmen und vier verschiedene Kamera-Stile zu verändern.

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So lassen sich durch die vier Kamera-Optionen, Default, Old Time, Holga und Lomo Style schon sehr schöne Effekte, wie beispielsweise ein Polaroid, erzielen.

Aufgewertet wird das Ganze durch die sieben verfügbaren Rahmen, die sich sauber ums Bild schmiegen. Dazu muss man über dem Bild einen der beiden Pfeile drücken und der Rahmen wird geändert.

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Ist man dann endlich mit seinem Werk zufrieden, kann dieses Bild durch einen „Touch“ vielfach verwendet werden. Entweder zur Library hinzufügen, an TwitPic senden, einem Kontakt zuweisen oder direkt per Email versenden.

Alles in einem eine schöne App aber ich habe zwei Kritikpunkte. Zum einen sollten die Rahmen, wie es bei den Kamera-Stilen ja der Fall ist, separat anwählbar sein. Das Durchklicken nervt etwas und das führt mich direkt zu Kritikpunkt zwei: Sobald ich nämlich den Rahmen oder den Kamera-Stil verändert habe, ist das neue Bild nicht direkt da, sondern muss „erschüttelt“ werden.

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Edwin kostet derzeit 1,59 Euro und steht im iTunes Store zum Kauf bereit. Außerdem wird die recht frische App bald ein Update erfahren. Rafael Bugajewski von Juicy Cocktail verriet mir sogar schon einige kommende Features:

  • Komplett überarbeitetes Interface (inkl. Backend-Quellcode)
  • Neue Filter und Rahmen
  • Schütteln als Option
  • Verbesserte Stabilität
  • Lite Version mit Werbeeinblendungen

Gerade das „Schütteln als Option“ Feature lässt mich freudig in die Zukunft blicken und meine gerade geübte Kritik verstummen ;)

Gewinnspiel

Wenn ihr schon immer eure Fotos auf dem iPhone bzw. iPod Touch aufwerten wolltet, hinterlasst bis morgen Abend, den 28. August 2009, 22 Uhr einen “Muss ich unbedingt haben”-Kommentar. Rafael hat uns zehn Promo Codes für den iTunes US-Store überlassen, die ich im Rahmen dieser Verlosung gerne weiterreichen möchte.

Stichwort iTunes US-Store – ein iTunes US-Account ist zum Einlösen dieser Promo Codes daher auch zwingend erforderlich ;) Viel Glück!

LINKS
http://www.juicycocktail.com
http://edwindoesnotfart.com
http://itunes.apple.com/WebObjects/…

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Spotify – eine Zusammenfassung

Nachdem es in letzter Zeit immer wieder Fragen in den Kommentaren zu meinem letzten Spotify Artikel gab, möchte ich heute auf einige Probleme eingehen und Lösungsvorschläge anbieten. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle mal wieder unser treuen Leserin Janina, die keine Mühen scheute und mich bei diesem Artikel vorzüglich unterstützte.

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14 Tage Einschränkung in Deutschland

Einen Spotify-Account zu bekommen, ist ja recht einfach – siehe letzter Artikel. Daveproxy.co.uk funktioniert übrigens nicht mehr, dafür kann mans über diverse andere verfügbare UK-Webproxies versuchen. Am besten nimmt man einen, der Glype-Software verwendet. Eine Liste findet sich auf http://proxy.org – ein Beispiel wäre http://ukhostcentre.co.uk.

Damals war es auch noch möglich, nach erfolgter Anmeldung seinen Account auf Deutschland umzustellen. Das geht inzwischen leider nicht mehr. Daher wird nach 10-12 Tagen nach Anmeldung bei Spotify folgende Meldung in Spotify eingeblendet:

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Ärgerlich, da ich Spotify einigen meiner Freude empfahl und danach für dieses Unglück verantwortlich gemacht wurde… ;)

Das ist aber mit ein wenig Aufwand zu beheben – man gibt in den Spotify-Einstellungen einfach einen UK-Proxy ein (hier z.B. einer, der im Moment funktioniert).

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Andere verfügbare Proxies sind beispielsweise auf http://www.xroxy.com, http://www.samair.ru/17.htm oder http://www.samair.ru/18.htm zu finden. Man muß nur darauf achten, dass der richtige Proxy-Typ ausgewählt ist. Eventuell muss man auch erst ein paar Proxies ausprobieren, bis es funktioniert. An dieser Stelle also etwas Geduld.

Nun die Einstellungen bestätigen, Spotify neu starten und der Warnhinweis sollte verschwunden sein. Nun denkt Spotify natürlich, dass man sich in Großbritannien befindet und fängt an Werbung einzublenden. Aber kein Problem: Zurück in die Einstellungen, Proxyeinstellungen auf „No proxy“ und neu starten. Jetzt beginnt der 14 tägige „Travel-Modus“ von Spotify erneut und man muss das gerade beschriebene Procedere nur rechtzeitig erneut durchführen.

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Wenn man übrigens den Warnhinweis ignoriert hat, kommt nach 14 Tagen folgendes:

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Aber auch hier können die Proxyeinstellungen angepasst werden und das Problem hat sich erledigt.

Playlisten

Eine der Besonderheiten bei Spotify sind ja die Playlisten, die man auch anderen Usern zur Verfügung stellen kann. Dazu gibt es im weltweiten Interweb mehrere Dienste, die Oliver auch schonmal gesondert in einem Artikel angesprochen und beschrieben hat. Ich möchte sie daher nur nochmals nennen:

Addons / Plugins

Ja, sowas gibt es auch bei Spotify und teilweise mit genialen Features. Eine schöne Übersicht habe ich bei The Pansentient League, übrigens DIE Spotify-Junkie-Seite im Netz, gefunden und möchte nun einige vorstellen:

List DJ

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Mit ListDJ werden in Spotify schlicht und ergreifend die Lyrics zum gerade abgespielten Song eingeblendet. Der Dienst ist, wie alles im Web 2.0, noch in der Beta Phase aber es sind schon sehr viele Songs „vertextet“ worden.

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Spot

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Bei Spot handelt es sich um eine iPhone App, die über Cydia installiert werden muss, also einen Jailbreak voraussetzt. Zu finden ist Spot in den Modmyi Repos und es ist einfach gesagt Spotify auf dem iPhone. Für die Nutzung wird allerdings ein kostenpflichtiger Premium Account bei Spotify vorausgesetzt.

Eine ähnliche App für Android-basierte Telefone ist im übrigen Droidify.

Spotify Remote-App

Die Spotify Remote-App wurde von Janina höchstpersönlich entwickelt. Es ist aber kein eigenständiges Programm, sondern eine Webapp, bereitgestellt durch Janinas Plugin für iSofa.

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Einmal (sehr schnell und einfach) installiert, stellt iSofa über einen Webserver auf dem Mac ein Webinterface zur Verfügung. Die Fernsteuerung ansich erfolgt dann mit dem iPhone über den Safari – daher ist weder eine Installation noch Jailbreak nötig. Dabei kann man, falls gewünscht, auch einen Passwortschutz vergeben.

Hier gehts zum Download.

Kurze Anleitung
Den Ordner /Library/iSofa/modules/02/02 auf dem Mac durch den Ordner „02Spotify“ aus dem ZIP-Archiv ersetzen. Dann die 14 Skripte (*.scpt) in den Ordner /Library/iSofa/scripts auf dem Mac einfügen. Jetzt auf dem iPhone im Safari die IP der Webapp eingeben (zu finden auf dem Mac unter http://127.0.0.1:9999/admin/), das Spotify-Icon in der Programmliste anklicken, zum Home-Bildschirm hinzufügen und fertig. Es gibt übrigens ein kleines Problem mit den Playlisten – es müssen immer 5 Suchergebnisse in der Liste sein, sonst verzählen sich Janinas Skripte ;)

Spotify Mac Remote

icon.pngSpotify Mac Remote ist ein Plugin für Spotify, mit dem man mit seine Mac Fernbedienung Spotify fernsteuern kann. So ist es möglich Songs abzuspielen, zu pausieren, Tracks zu wechseln oder die Lautstärke anzupassen. Außerdem werden Keyspan RF Remotes für ältere Macs und Mac Pros unterstützt.

Diese Plugin benötigt SIMBL und eine genaue Anleitung gibts an dieser Stelle.

Lastify

Durch Lastify wird der Last.fm Support von Spotify derart erweitert, dass ein Love, Ban und Tag Knopf hinzugefügt wird. Auch für diesen Hack wird wieder SIMBL benötigt. Support und alles weitere findet ihr auf dem Blog des Entwicklers George Brocklehurst.

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Spotifylinks Widget

Hierbei handelt es sich um ein Dashboard Widget, welches mit der spotifylinks Playlisten Webseite synchronisiert. Dabei wird der RSS-Feed der Seite genutzt und man hat so immer neue bzw. aktuelle Playlisten auf seinem Dashboard liegen.

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Fazit

Spotify rockt und zwar richtig!!! Ich hoffe ich habe hier nichts vergessen. Sollten noch Fragen auftreten oder ihr einen grandiosen Tipp für ein nicht erwähntes Plugin haben, kommentiert bitte.

LINKS
http://www.spotify.com/

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Mein Weg zum Safari Webbrowser

Ich habe seit letzter Woche ein Experiment laufen: Ich habe versucht meinen Standard-Internetbrowser, den Mozilla Firefox, gleichwertig durch Apples Safari zu ersetzen.

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Ich nutze den Firefox seit der Version 0.6 und habe ihn seitdem lieben gelernt. Dementsprechend und nicht zuletzt durch das Firefox-Killing-Feature, die unzählig verfügbaren Addons bzw. Extensions, fiel es mir nicht gerade leicht diesen Schritt zu gehen.

Warum habe ich es trotzdem getan? Je nachdem wie viele Addons man installiert hat und welche Einstellungen konfiguriert sind, braucht der Firefox Unmengen an RAM. Ich habe teilweise bis zu 700 MB nur durch den Firefox belegt gehabt. Nicht, dass mich hier jemand falsch versteht, denn auch ich sage: „Ungenutztes RAM ist verschenktes RAM“ aber dennoch finde ich dieses Verhalten mehr als dürftig. Außerdem ist meinem reinen Empfinden nach der Safari in der aktuellen Version 4.0.3 teilweise doppelt so schnell wie der Firefox 3.5.2.

Erstmal Gründe genug und so fing ich an:

Synchronisation der Bookmarks

Bild 1.jpgDas erste Problem, was ich hatte, war die Synchronisation meiner Lesezeichen zwischen dem Firefox und Safari. Da habe ich mich für Xmarks formerly known as Foxmarks entschieden.

Xmarks gibt es für den Firefox, Safari sowie Internet Explorer und mit diesem Addon werden die vorhandenen Lesezeichen inkl. auf Wunsch auch die gespeicherten Passwörter verschlüsselt online abgelegt und können zwischen verschiedenen Rechnern synchronisiert werden. Zusätzlich kann man dieses Backup auch online weiter bearbeiten und ggf. von Hand updaten.

Als weiteres Tool für die Synchronisation möchte ich noch AllBookmarks nennen, welches neben dem Firefox und Safari noch OmniWeb, Camino, Flock und zukünftig auch Opera unterstützt. Einziger „Nachteil“: AllBookmarks läuft nur auf einem Mac.

Safari Plugins

Des Weiteren hörte ich mich u.a. via Twitter nach brauchbaren Safari Plugins um. Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Reaktionen. Daraufhin möchte ich hier vier kostenlose Plugins vorstellen, die ich seitdem nutze und mich meinen guten alten Firefox ein wenig vergessen lassen ;)

Safari AdBlock

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Hier handelt es sich schlicht und ergreifend um einen OpenSource Werbeblocker, der sich über die Einstellungen im Safari wunderbar konfigurieren lässt.

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Erinnert ein wenig an das Firefox Plugin Adblock Plus und funktioniert sicher nach einem ähnlichen Prinzip.

Click to Flash

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ClickToFlash ist praktisch das Flashblock bzw. NoScript für den Safari Browser. So wird böses Adobe Flash geblockt, welches durch einen Klick aber wieder sichtbar gemacht werden kann – gerade bei Seiten wie YouTube o.ä. sehr hilfreich. Zusätzlich lässt sich eine Whiteliste für Webseiten und Applications erstellen.

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Die Konfiguration von ClickToFlash versteckt sich unter dem Menüpunkt Safari > ClickToFlash > Settings.

Safari Cookies

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Hierbei handelt es sich um den ultimativen Cookie Manager für Safari. Man kann auch hier eine Whitelist erstellen, gesammelte Cookies nach dem Beenden des Safari automatisch löschen, ein Log-File über die Cookie-Aktivitäten erstellen und und und.

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Alle nötigen Einstellungen werden auch hier in den Safari Preferences vorgenommen.

Glims

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Bei Glims handelt es sich um eine besondere Art von Plugin. Hier wird der Safari gleich eine ganze Reihe an neuen Features erweitert. Beispielsweise werden Thumbnails für Google und Yahoo, sowie Keyword-Suche für die Address Bar hinzugefügt, Fullscreen Browsing aktiviert oder die vorgegebenen Such-Engines oben rechts im Safari modifiziert.

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Auch hier lassen sich sämtlich Einstellungen wieder über die Safari Preferences erledigen.

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Fazit

Mir persönlich reichen vorerst diese vier Plugins und ich werde den Safari weiter nutzen. Mal schauen, wann ich den Firefox vergessen habe – deinstallieren bzw. löschen werde ich ihn auf jeden Fall nicht ;)

Abschließend möchte ich noch auf http://pimpmysafari.com/ verweisen. Das ist eine gute Seite, bei der man sich über viele Safari Plugins informieren kann. Apropos – zum kommerziellen Saft-Plugin wird Oliver in naher Zukunft etwas mehr zu sagen haben.

Was nutzt ihr für Plugins und wie seid ihr zum Safari gekommen?!

LINKS
http://www.xmarks.com/
http://my.foxmarks.com/
http://agilewebsolutions.com/products/all_bookmarks
http://burgersoftware.com/en/safariadblock
http://rentzsch.github.com/clicktoflash/
http://sweetpproductions.com/safaricookies/
http://www.machangout.com/
http://pimpmysafari.com/

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[Mac] CleanMyMac + Verlosung

Sonntag bei AptGetUpdate und keine tolle Software inkl. Gewinnspiel? Nein, sowas tun wir euch nicht an. Daher möchte ich heute CleanMyMac von der ukrainischen Softwareschmiede MacPaw Inc. vorstellen.

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CleanMyMac ist kurz gesagt ein Tool um sein System vom Datenmüll zu befreien und am ehesten wohl mit Monolingual oder Yasu zu vergleichen. CleanMyMac bietet aber weitaus mehr Features und ist optisch auch um einiges hübscher.

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Es ist mit dieser Software also möglich vermeintlich unnütze Daten, wie Cache- oder Logdateien und nicht benötigte Sprachen oder Architekturen aus den beim Mac üblichen mehrsprachigen universellen Binärdateien zu entfernen. Dazu kann man in den Einstellungen die gewünschten Optionen aktivieren und festlegen, welche Sprachen man auf jeden Fall bei seinen installierten Programmen behalten möchte.

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Danach genügt ein Klick auf den grünen Scan-Button unten links und CleanMyMac zeigt nach einiger Zeit den maximal zu gewinnenden Speicherplatz auf der Festplatte für die einzelnen vorher angewählten Optionen, wie Cache, Log etc.pp., an

Dabei hat CleanMyMac den Vorteil, dass man nun für jede einzelne auf seinem Mac installierte Software festlegen kann, ob man die Cache- bzw. Logdateien löschen oder behalten möchte. Gleiches gilt für die Sprachübersetzungen: Trotz der vorher in den Einstellungen konfigurierten bevorzugten Sprachen, kann man hier nochmals für jede App festlegen, was man genau für Sprachen löschen will.

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Bei den nicht ganz so unproblematischen PPC- bzw. Intel-Architekturen, bei denen es durchs Löschen schonmal zu Problemen kommen kann, kann man zusätzlich noch eine Ignoreliste für auf keinen Fall anzufassende Anwendungen konfigurieren.

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Unter Erweiterungen kann man beispielsweise zurück gebliebene Reste früherer Deinstallationen beseitigen. Hier kann man außerdem nicht mehr benötigte Widgets, Preference Panes oder Plugins löschen.

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Zudem hat CleanMyMac einen integrierten App-Uninstaller. Hierzu muss nur das zu löschende Programm via Drag & Drop in CleanMyMac gezogen werden. Daraufhin werden alle zu löschenden Dateien gesucht und schlussendlich durch den Entfernen-Button in den Papierkorb bewegt.

Zusätzlich kann hier die teilweise durchs Löschen von Applicationen „verwirrte“ Launch-Service-Datenbank neu aufgebaut werden.

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Wer nun neugierig geworden ist, kann sich die Trailversion herunterladen und bis zu 200 MB kostbaren Festplattenspeicher vom Datenmüll befreien.

CleanMyMac gibt es derzeit in zwei verschiedenen Lizenzmodellen. Zum einen kostet eine Lizenz mit 6 monatigen Support an Updates etc. 14,95 $ und zum anderen gibt es eine LifeTime-Support Lizenz für 29,95 $. Des Weiteren wird Mac OS X 10.4.11 vorausgesetzt.

Gewinnspiel

Nun seit ihr wieder am Zug und könnt eure Chance für den Gewinn auf eine von drei LifeTime CleanMyMac Lizenzen nutzen. Hinterlasst dazu bitte im Anschluss den obligatorischen „Muss ich unbedingt haben“-Kommentar und ihr seid dabei.

Das Gewinnspiel endet kommenden Sonntag, den 30. August 2009. Viel Glück!

LINKS
http://www.macpaw.com/cleanmymac

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Emulation auf dem Mac: SNES

Nachdem ich mich vor einiger Zeit mit der Emulation des NES auf dem Mac beschäftigt habe, möchte ich heute eine Möglichkeit zur Emulation des SNES auf dem Mac vorstellen.

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Das Super Nintendo Entertainment System war der Nachfolger des allseits beliebten NES und wurde im April 1992 in Europa veröffentlicht. Die Spielkonsole mit einem 16-Bit und heutzutage nostalgischen 3,58 MHz Hauptprozessor wurde weltweit ca. 49 Millionen mal verkauft.

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Als Emulator für Klassiker wie Super Mario World, The Legend of Zelda: A Link to the Past, Donkey Kong Country oder Secret of Evermore eignet sich der Snes9x vorzüglich. Das einstige Close-Source-Projekt, welches mittlerweile Open-Source ist und komplett in der Programmiersprache C geschrieben ist gibt es neben Windows auch für Linux und Mac.

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Die Einstellmöglichkeiten sind vorbildlich und auch die ROMs laufen durch den hohen Kompatibilitätsanspruch weitestgehend fehlerfrei.

Super Mario World (U) [!]-1.jpg Donkey Kong Country (U) (V1.2) [!].jpg Legend of Zelda, The - A Link to the Past (U) [!].jpg Super Mario Kart (U) [!].jpg

Apropos ROMs: Wie auch beim NES gibt es keine 100% legale Methode diese zu spielen. Die einzige Möglichkeit besteht derzeit darin, die eigenen originalen ROMs auszulesen und dann via Super NES Emulator zu spielen. Wie immer, hat Google aber auch dazu seine eigene Meinung ;)

Neben Snes9x kann ich noch BSNES als weiteren SNES Emulatoren für den Mac empfehlen.

LINKS
http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Nintendo_Entertainment_System
http://www.snes9x.com
http://snes9x.ipherswipsite.com
http://byuu.org/bsnes/