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[Test] invisibleSHIELD für das iPhone

Jeder kennt sicher das Problem: Man hat sein schickes, neues Mobiltelefon seit einer Woche und schon sind die ersten Kratzer zu sehen. Aber was hat man auch für Möglichkeiten?!

  • Eine Socke seines drei Monate alten Sohnes klauen
  • Hässliche Kunststoff- bzw. Silikonhüllen
  • Irgendwelche Leder-Etuis

Es gibt aber noch eine weitere Methode, die ich getestet und jetzt hier vorstellen möchte.

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Beim invisibleSHIELD von Zagg handelt es sich um eine Schutzfolie, die aus einem Material besteht, welches u.a. auch beim Militär zum Schutz von Rotorblättern bei Hubschraubern Anwendung findet. Diese Schutzfolie gibt es für eine ganze Reihe von Produkten. Das fängt beim Handy an, geht über diverse iPods, GPS Geräte und Kameras und endet bei Notebooks, PDAs und Spielekonsolen.

Ich konnte mit Oliver den Full-Body-Shield fürs iPhone 1st Generation und iPhone 3G bzw. 3GS testen.

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Lieferumfang

Neben den eigentlich Folien für die Front bzw. den Rücken des iPhones, lag die Montageflüssigkeit in Form es Sprays, ein Microfasertuch und eine Gift Card im Wert von 5 $ bei, die später auch zum blasenfreien Glattstreichen der beiden Folien dienen soll.

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Montage

Als allererstes sollte man das iPhone ausschalten und seinen Arbeitsplatz säubern, denn für die Montage hat die Sauberkeit höchste Priorität. Danach die Hände mit Wasser und Spüli (fettlösend) waschen und das iPhone mit dem mitgelieferten Microfasertuch gründlich putzen.

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Ich habe dann als erstes mit dem „Be-folien“ der Rückseite angefangen. Generell ist dies aber egal, denn die Vorgehensweise ist ähnlich.

Zunächst sollte man seine Finger und die dann vom Träger abgelöste Folie mit der Montageflüssigkeit besprühen. Das vereinfacht das Fixieren der Folien auf dem iPhone unheimlich, denn solange die Folie einigermaßen feucht ist, lässt sie sich gut auf dem Gerät verschieben. Die Ausrichtung sollte an der Kamera gerade nach unten erfolgen. Ist das vollbracht, kann man die Folie mit der mitgelieferten Gift Card festdrücken und glattstreichen. In dieser Phase sollte schon darauf geachtet werden, dass nicht allzu viele Blasen unter der Folie zurück bleiben. Diese am besten seitlich rausdrücken.

Die große Unbekannte sind die abgerundeten Ecken vom iPhone. Dort helfen keine Kreditkarten ect.pp. sondern nur die Handinnenfläche. Am besten zeigt das abschließende Video, was ich hier genau meine. Sitzt alles perfekt muss man das iPhone ca. 30 Minuten liegen lassen. In dieser Zeit zieht die Folie einigermaßen an und man kann letzte Blasen beseitigen.

Danach geht es mit der recht unkomplizierten Vorderseite nach genau dem gleichen Schema weiter.

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Fazit

Geduld ist eine Tugend und genau die braucht man für der Montage des invisibleSHIELDs. Man sollte sich Zeit lassen und gut eine Stunde einplanen. Die Folie selber braucht ca. 24h, bis sie endgültig fest sitzt und sich nicht mehr bewegt. Also etwas Vorsicht bei der Benutzung des Telefons noch am Tag der Montage.

Sind aber diese 24h überstanden, steht einer uneingeschränkten Benutzung des iPhones nichts mehr im Wege. Durch die Folie wird das Telefon super griffig und ist gegen alle Arten von Kratzern bestens geschützt. Man muss allerdings auch sagen, dass dadurch die Touch-Fähigkeit etwas leidet. Die Finger gleiten durch die etwas stumpfe Folie nicht mehr so flüssig wie gewohnt über den Touch-Screen. Wer damit aber Probleme hat, kann die Folie auf der Vorderseite auch weg lassen.

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Ich kann trotz des Preises von ca. 20 Euro für einen Full-Body-Shield eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Die Folie ist sehr dünn, aus einer gewissen Entfernung praktisch unsichtbar und erhält schlussendlich den Wert des iPhones trotz intensiver Nutzung. Nicht umsonst bietet Zagg auf den invisibleSHIELD 30 Jahre Garantie. Man muss schon sehr von sich überzeugt sein, um diesen Support bieten zu können.

Was nutzt ihr um eure Handies, PDAs etc. vor Kratzern zu schützen?

LINKS
http://www.zagg.com/invisibleshield/index.php

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Herstellern und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter und natürlich per E-Mail.

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