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Mein (beschwerlicher) Weg zu Snow Leopard

Nachdem ich Euch vor gut 14 Tagen mein Leid mit den Partitionstabellen dieser Welt geklagt habe, habe ich es nun endlich getan: Das Systemupdate auf Mac OS 10.6.

An dieser Stelle erstmal vielen Dank für die zahlreiche Hilfe in dem ersten Artikel und ich möchte nun meine Erfahrungen mit diesem Update weiterreichen, denn dieses gestaltete sich einfacher als gedacht – vorausgesetzt man hat genug Zeit ;)

Was ist zu tun?

1.
Zum Anfang muss man seine Daten natürlich auf einer externen Festplatte sichern. Dazu eignet sich am besten Apples wirklich geniale Time Machine. Man findet sie unter den OSX Systemeinstellungen.

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Dort wählt man einfach die zu sichernden Daten aus und fertig. Das Ganze dauert nun erstmal, natürlich abhängig von der Datenmenge, einige Stunden. Es ist also Zeit für den ersten Kaffee, auf den noch viele folgen werden ;)

Ich hatte die externe Festplatte während der folgenden Schritte im übrigen immer am Rechner angeschlossen.

2.
Nachdem Time Machine das Backup beendet hat, legt man die Snow Leopard DVD in sein Laufwerk und startet den Rechner mit gedrückter C-Taste neu. Nun bootet der Mac von der DVD und man befindet sich direkt in der Installationsroutine von Snow Leopard.

Hier kommt auch schnell wieder der altbekannte „Fehler“ mit dem MBR Partitionsschema zum Vorschein. Macht aber nichts, denn jetzt startet man aus dem Menü heraus das Festplatten-Dienstprogramm und partitioniert die Festplatte mit dem GUID Partitionsschema neu.

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3.
Nachfolgend steht der Snow Leopard Installation nichts mehr im Wege. Diese dauerte bei mir gute 30 Minuten (Stichwort: Kaffee) und wird abschließend mit einem automatischen Neustart inkl. dem grandiosen „OSX Willkommen“-Video gekrönt.

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4.
Nun muss man nur noch die Sprachauswahl mit „deutsch“ bestätigen und wird nachfolgend vorbildlich durch den Migrationsassistenten inkl. dem Zurückspielen der alten Daten des Time Machine Backups geführt.

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Auch hier ist wieder etwas Zeit einzuplanen.

5.
Ist alles positiv verlaufen, loggt man sich mit seinem alten Profil ein und sollte als erstes die Softwareaktualisierung laufen lassen.

Leider verhält sich das gute OSX hier keinen Deut besser als Microsofts Windows. Ich musste den Mac geschlagene 3x neu starten, bis keine Aktualisierungen mehr verfügbar waren…

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Danach ist aber alles überstanden und man hat ein aktuelles OSX auf seinem Mac.

Probleme

Während des Systemupdates hatte ich überhaupt keine Probleme.

Im laufenden Betrieb ist mir bisher folgendes aufgefallen:

  • bei Safari und Mail.app funktionierten einige Plugins nicht mehr, was sich aber schnell beheben ließ
  • die Firewall Little Snitch hatte sämtliche Konfigurationen vergessen, was mehr als ärgerlich war

Lohnt sich das Update?

Ich arbeite generell immer gerne mit einem aktuellen System. Schon allein dieser Gedanke lief mich das Update durchführen. Außerdem setzten immer mehr Apps 10.6 als Minimum voraus.

Rein äußerlich bzw. in der reinen Bedienung gleicht das neue Systems zu 99% dem guten alten OSX 10.5.8 ;)

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Herstellern und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter und natürlich per E-Mail.

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