Permalink

MobileNotifier – iOS-Notifications wie sie sein sollten

Im alternativen AppStore Cydia (Jailbreak erforderlich) ist gestern die dritte Beta vom MobileNotifier erschienen. Entwickler Peter Hajas will damit, nicht ganz zu Unrecht, die stiefmütterliche Behandlung der Push Notifications im iOS revolutionieren.

Photo Feb 28, 15 07 16 Photo Feb 28, 15 07 32 Photo Feb 28, 15 07 42

Um die aktuelle Beta zu installieren, muss folgende Adresse den Cydia Repos hinzugefügt werden:
http://phajas.xen.prgmr.com/repo

Anschließend startet man diverse Apps, legt das iPhone beiseite und wartet auf Replys bei Twitter, Facebook oder, ganz oldschool, auf eine SMS… Sobald irgendetwas in dieser Richtung eintrifft, meldet sich das iPhone und zeigt die Anzahl der Notifications im Lockscreen an. Es kommt also zu keinen iOS-typischen Popup-Fenstern mehr.

Photo Feb 28, 15 08 07 Photo Feb 28, 15 08 26 Photo Feb 28, 15 08 47

Auf eine SMS kann man via Einblendung auf dem “voll funktionsfähigen” Springboard sofort antworten, der Rest wird im sogenannten AlertDashboard, der MobileNotifier GUI (2x Homebutton), aufgelistet. Ein Tippen auf die entsprechende Push-Nachricht und man landet direkt in der dafür zuständigen App.

Trotz des Beta-Status ist MobileNotifier schon sehr gut nutzbar. Dennoch sind Bugs natürlich nicht ganz auszuschließen ;)

LINKS
http://www.peterhajas.com/blog/2011/2/27/mobilenotifier-beta3-copious-corn-flakes-1.html

Permalink

Mac: Programme in anderen Sprachen starten

Unter Mac OS X sind die meisten gängigen Programme in verschiedenen Sprachen zu bekommen. Möchte man abweichend von der eingestellten Systemsprache ein Programm in einer andern Sprache starten, kann man auf ein kleines Tool zurückgreifen, welches man als „Service“ in das entsprechende Verzeichnis kopiert. Entweder systemweit unter „/Library/Contextual Menu Items“ oder nur im Benutzerbereich unter „/Users/user/Library/Contextual Menu Items“.

Das Tool heißt LaunchAppPlugin und ist nicht so neu, aber durchaus praktisch. In meinem Fall wollte ich in iMovie einen englischen Trailer erstellen, was aber mit deutscher Spracheinstellung etwas schwierig ist, da alle automatisierten Texte natürlich leider nur in deutsch angeboten werden und eine Umstellung in iMovie wird nicht angeboten.

Bildschirmfoto 2011 02 28 um 10 58 46

Bildschirmfoto 2011 02 28 um 10 59 00

Die neu gewählte Sprache bleibt dabei nur bis zum nächstem Start dieses Programms aktiviert.

Diese kleine kostenlose App gehört zu iLocalize, ein Programm, um für Mac Programme Übersetzungen anzufertigen. Es kann aber separat und kostenlos geladen werden.

Links
http://www.arizona-software.ch/ilocalize/launchapp-plugin.html

Permalink

Mac OS X 10.7 Lion: Versionen (1)

Ich werde mir in den nächsten Wochen immer mal wieder ein interessantes neues Feature aus dem neuem kommendem Mac OS X Release herausgreifen und kurz vorstellen.

Bildschirmfoto 2011 02 28 um 08 11 44

Und starten möchte ich mit „Versionen“ bzw. Versions, mit dem Apple eine Art lokale Time Machine etablieren will, in dem Programme, die dieses Feature explizit unterstützen, automatisch bei jedem Öffnen eines Dokumentes bzw. in jeder Stunde während der Bearbeitung eine neue Version erstellen und speichern können. Auf diese Versionen kann man dann in einer Time Machine ähnlichen Oberfläche zeitlich versetzte Versionen eines Dokumentes vergleichen, zurückspielen usw.

In der aktuellen 10.7 Beta unterstützt Apple beigelegtes Textedit dieses Feature. Das sieht man zB. an dem neuem Funktionsreiter oben rechts im Programmfenster:

Screen Shot 2011 02 28 at 08 33 17

Mit „Schützen“ kann man das Dokument vor Veränderung schützen. Editiert man in diesem Modus die Datei erscheint automatisch ein Dialog, in dem man entweder das Dokument freigeben bzw. dublizieren kann. Will man alle Versionen sehen, drückt man „Alle Versionen durchsuchen …“ und landet im schon erwähnten Time Machine Modus:

Screen Shot 2011 02 28 at 08 34 16

Dabei kann man auch hier weiter am Dokument arbeiten, Textpassagen aus anderen Versionen kopieren oder die aktuelle Version durch eine ältere ersetzen.

Nun fragen wir uns natürlich alle, wie funktioniert Versions? Ist das ein Abklatsch von Time Machine, wo dateibasiert mit Hilfe von Links Sicherungen erstellt werden oder setzt Apple im neustem Release von Mac OS X auf eine modernere, eventuell „blockbasierte“ durch neue Filesystem-Features ermöglichte Methode?

Schaut man sich mal im Terminal um, so kann ein neues Filesystem entdecken, was automatisch erstellt wurde und die Größe der eigentlichen Partition hat. Eingebunden ist dieses Volumen nur-lesend, 100% belegt, als mtmfs Dateisystem.

Screen Shot 2011 02 28 at 08 27 46

In diesem Volume findet man eine auf dem ersten Blick sehr ähnliche Struktur vor, wie man sie auch schon von Time Machine her kennt.

Fügt man jetzt in einem Dokument eine Änderung ein, wird nicht das komplette Dokument noch mal gesichert und verbraucht dementsprechend Platz auf der Festplatte, wie das bei Time Machine der Fall war. Das sieht für mich schon sehr nach einem „blockbasiertem“ Verfahren aus. Hat Apple, nach dem sie das vielversprechende ZFS den Rücken gekehrt haben, Energie in ihr eigenes Dateisystem gesteckt und sehen wir mit Mac OS X 10.7 die ersten Früchte?

Wenn das wirklich so ist, dann würde ich „Versionen“ als eines der Killerfeatures für Mac OS X 10.7 Lion herausstellen. Mehr Details erfahren wir bestimmt in naher Zukunft. Sehr ihr das ähnlich oder braucht ihr so was überhaupt nicht?

Permalink

Sparrow Lite

Bildschirmfoto 2011 02 25 um 21 23 01

Eine kostenlose Version vom Mailclient Sparrow ist als Sparrow Lite im AppStore erschienen und kann so ganz gut getestet werden. Diese Lite Version unterstützt nur einen Account (bisher nur Google Mail, in Version 1.1 aber auch IMAP) und zeigt oben einen Werbebanner an.

[app 417418059]

[app 417250177]

Permalink

Die Parkscheibe für die Bibliothek

„In Brrrrraunschweig an der Uni, da herrrscht noch Orrrrdnung….“

So oder so ähnlich müssen sich die Studenten der Universitätsbibliothek Braunschweig fühlen, denn folgendes Bild wurde mir gerade von Andre per Email zugesandt.

Pausenscheibe

Jeder (Student) kennt das: Man kommt in die Bibo und kein Platz frei. Zusätzlich sind 50% dieser Plätze, typisch deutsch, nur mit Handtüch… ehh Büchern und anderen Arbeitsmaterialien belegt. Weit und breit kein Eigentümer zu sehen…

Die Unibibliothek Braunschweig hat das Problem aber erkannt und gibt neuerdings sogenannte Pausenscheiben an die Studenten aus. Ich dachte erst an einen verfrühten Aprilscherz aber man meint es anscheinend ernst:

Pausenscheiben
Um Ihnen trotz Klausur bedingten Platzmangels das Arbeiten in der UB zu ermöglichen, führen wir auf Ihren Wunsch die Pausenscheiben ein.
In den am meisten frequentierten Zeiten holen Sie sich bitte in der Zeit von 9 bis 19 Uhr beim Verlassen des Arbeitsplatzes im eigenen Interesse am Auskunftsplatz des jeweiligen Lesesaals (im Tünzelsaal an der Information) eine Pausenscheibe. Stellen Sie die Zeit ein, zu der Sie den Arbeitsplatz verlassen.
Tische ohne oder mit abgelaufener Pausenscheibe können unverzüglich abgeräumt werden, damit andere Nutzer den Arbeitsplatz einnehmen können. 
Seien Sie fair! Profitieren Sie von der Fairness anderer!

LINKS
http://www.biblio.tu-bs.de/
(via) (via)

Permalink

MacBook Pro oder NICHT MacBook Pro

Am heutigen Dienst… ehh Donnerstag war es endlich soweit und Apple brachte neue MacBook Pro unters Volk.

Große Neuigkeit sind die Intel Sandy Bridge Prozessoren mit integrierten Grafikkern und die „nextGen I/O“ Thunderbolt. Das bedeutet u.a., dass die Core2Duo Prozessoren nun endlich auch im 13 Zoll MBP das Zeitliche gesegnet haben und moderne Technologie zum Einsatz kommt. Die genauen technischen Spezifikationen bzw. einen Vergleich aller Modelle gibt es an dieser Stelle.

Bleibt die Frage: Lohnt sich ein Kauf?

Ich bin ehrlich: Ich will eigentlich zuschlagen. Mein 13″ MacBook Late 2008 (2 GHz Core2Duo, 4 GB DDR3 RAM, 500 GB HDD, NVIDIA GeForce 9400M) ist etwas in die Jahre gekommen und manchmal hakt es hier und da. Vom Akku ganz zu schweigen…

ABER: Unter der Voraussetzung, dass es beim neuen 13″ MBP wiederholt kein Hi-res Display (1440×900 Pixel) gibt, muss ich mir die Sache noch einmal genau überlegen. Denn, wenn man genau nachdenkt, ist der neue Prozessor der einzige Vorteil gegenüber meinem alten Gerät. Das neue Thunderbolt Interface ist meiner Meinung geschenkt und braucht kein Mensch. Und dafür mindestens 1.149 Euro?!

Ich werde wohl doch ne Nacht drüber schlafen müssen…

Wie seht Ihr das? Sind die neuen MacBook Pro der große Wurf oder hat Apple es versaut? Bitte nehmt dazu am nachfolgenden Vote mit Schulnotensystem teil bzw. hinterlasst einfach einen Kommentar.

[poll id=“31″]

Links
http://www.apple.com/de/macbookpro/

aptgetupdateDE unterstützen und über diesen Link im Apple Store einkaufen.