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Gesucht: Ein fairer T-Mobile Prepaid Tarif mit Datenoption

Ein iPhone, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Diesen, zugegebenermaßen, etwas provokanten Spruch habe ich vor knapp 2½ Jahren in einem ähnlichen Artikel verwendet…

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Zum Glück hat dieses Treiben der Deutschen Telekom seit knapp einem Jahr ein Ende und man bekommt das iPhone, wie jedes andere Telefon auch, im freien Verkauf und kann sich seinen Tarif alleine aussuchen. Genau hier möchte ich nun ansetzen.

Wie sicher der eine oder andere weiß, bin ich seit über zwei Jahren Kunde bei blau.de, die bekanntlich mit dem E-Plus Netz funken. Allen Unkenrufen zum Trotz bin ich eigentlich recht zufrieden. Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass, sofern man auf dem Land unterwegs ist, das Internet komplett seinen Dienst versagt oder maximal GPRS-Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Dann gibt es Situationen, wie Stadtfeste, Festivals, Silvester & Co., in denen das Netz durch Überlastung komplett zusammenbricht. Das betrifft aber nicht nur E-Plus, sondern auch O2 oder Vodafone.

Wie dem auch sei… Meine Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren haben mich eines gelehrt: Das Telekom Netz ist, zumindest in den Regionen Deutschland, in denen ich mich meistens aufhalte, von diesen Ausfällen überwiegend nicht bzw. nur teilweise betroffen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin derzeit auf der Suche nach einem guten Prepaid Tarif mit Datenoption im T-Mobile D1 Netz.

Nun gibt es im Netz eine Menge Vergleichsportale, die mehr oder weniger aktuell sind. Auch Wikipedia liefert gute Informationen. Schlussendlich ist es aber leider so, dass viele Anbieter, die sich mit dem Telekomlogo schmücken, entweder nur ausgewählte, meist weniger attraktive Tarife im D1-Netz haben oder Neukunden gar nicht mehr ins D1-Netz hineinlassen. Beste Beispiele hierfür sind Simfy/Maxxim (Neukunden nur noch im O2-Netz…) oder callmobile, bei denen der clever3 Tarif das D1-Netz von T-Mobile und der neue, kundenfreundlichere clever9 Tarif das D2-Netz von Vodafone nutzt. Ähnliches trifft auf klarmobile & Co. zu.

Es herrscht also ein heilloses Durcheinander und mich beschleicht das ungute Gefühl, dass man bei vielen Prepaid Anbietern nie zu 100% weiß, mit welchem Netz man gerade telefoniert bzw. im Internet surft. Woran das liegt und wieso so viele Prepaid Anbieter dem D1-Netz den Rücken kehren kann ich nur vermuten aber Transparenz geht deutlich anders! Das Problem bei der Sache ist nämlich, dass das genutzte Netz fast nie klar auf der Homepage der Anbieter steht, sondern man sich diese Informationen schwerlich selbst er-google-n muss.

Um es kurz zu machen:
Will man sicher gehen, dass man wirklich mit seinem Telefon im D1-Netz funkt, bleibt eigentlich nur congstar, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Telekom. Für mich als Wenigtelefonierer, der gerade mal zwei bis drei SMS pro Jahr schreibt und Wert auf ne stabile Datenverbindung legt, genau das Richtige.

Ich habe zumindest nichts Vergleichbares gefunden, lasse mich aber gerne von Euch eines Besseren belehren.

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YEEEEEEEES „GIANA SISTERS“ goes Mac

Meine Kopfschmerzen sind sofort verflogen, denn die großartige iOS Portierung von „GIANA SISTERS“ ist ab den 30.09.2011 als Mac-Version im AppStore verfügbar.

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Sie wird natürlich gleich geladen. Endlich kann ich diesen großartigen 80er-Jahre Jump-n-Run Titel auch auf dem Mac spielen. Und was soll ich euch sagen: mit einer richtigen Tastatur wird dieses Game richtig Spass machen. Derzeit läuft es wohl nur im Fenster-Modus (1024×768), aber ein Fullscreen-Modus wird laut Aussage des Entwicklers Bad Monkee und Kassa solution später nachgeliefert. Das Spiel wird bei der Veröffentlichung 3,99€ kosten. Großartige News oder?

 

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Nachtrag: Benchmark MacBook Air (mid 2011) vs. MacBook Pro (early 2010) by Geekbench

Als ich vor knapp 1½ Monaten mein MacBook Air geliefert bekommen habe, habe ich natürlich direkt einen Benchmark laufen lassen und diese Ergebnisse mit meinem alten MacBook (derzeit bei eBay *hust*) verglichen.

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Unter anderem kam Geekbench zum Einsatz, welches damals, in einer älteren Version, weder zu OSX Lion noch zur neuen Intel Sandy Bridge Architektur voll kompatibel war. Dementsprechend gab es natürlich ‘schlechte’ Ergebnisse ;)

Entwickler Primate Labs hat inzwischen aber nachgebessert und bietet neben einer voll kompatiblen Mac App Store-, auch eine neue Download-Version an. Nachfolgend ein aktueller Benchmark mit der MAS-Version:

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11 Zoll MacBook Air (mid 2011)

  • 1,8 GHz Dual-Core Intel Core i7 (i7-2677M)
  • Intel HD Graphics 3000 mit 384 MB shared memory
  • 4 GB DDR3 RAM (@1333 MHz)
  • 256 GB SSD (Samsung)
  • Mac OS X 10.7.1
  • Geekbench 2.2.2 (Mac App Store-Version, 32-bit/64-bit)

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Man sieht also, dass im Vergleich zum alten Benchmark nun ca. 1.000 Punkte mehr erreicht werden. Zudem beträgt der Unterschied zwischen dem 32-bit und 64-bit Benchmark knapp 200 Punkte.

Wer sich nun mit anderen Leuten messen möchte, kann seine Ergebnisse über den Submit-Button oben links beim Entwickler Primate Labs hochladen und gezielte Vergleiche anstellen. Meine detaillierten Ergebnisse für den 32-bit und 64-bit Benchmark habe ich dort natürlich auch veröffentlicht.

Neben meinem MBA, hat Oliver auch einen Geekbench Benchmark mit seinem MacBook Pro durchgeführt:

15 Zoll MacBook Pro (early 2010)

  • 2,66 GHz Dual-Core Intel Core i7 (i7-620M)
  • nVidia Geforce GT 330M mit 512 MB RAM und Intel HD mit 256 MB shared memory
  • 8 GB DDR3 RAM (@1067 MHz)
  • 120 GB SSD (Intel X25-M) + 500 GB HDD (Toshiba MK5055GSXF)
  • Mac OS X 10.7.1
  • Geekbench 2.2.2 (Mac App Store-Version, 32-bit/64-bit)

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Zum Benchmark selber kann man sagen, dass Multicore Prozessoren und, wie schon geschrieben, ein 32-bit und ein 64-bit Benchmark unterstützt werden. Des Weiteren genügt ein Klick und der ca. ein bis zwei Minuten dauernder Benchmark läuft selbstständig durch.

Mit Geekbench ist es auch möglich, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Will heißen, dass neben einer Version für Mac OS X, auch iOS, Linux, Windows und Solaris bedient werden. Während die iOS Version derzeit für 79 Cent angeboten wird, kostet die Version für Mac OS X im Mac App Store 10,49 Euro bzw. 12,99 US$ als normale Downloadversion. Warum die Downloadversion die Versionsnummer 2.2.0 und die Mac App Store Version 2.2.2 trägt, lies sich für mich leider nicht ergründen.

[app 377657310]
[app 409291719]

Wer möchte, kann Geekbench auch kostenlos testen. Einfach die passende Version herunterladen und starten. In dieser Testversion steht aber nur der 32-bit Benchmark zur Verfügung.

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LINKS
http://www.primatelabs.ca/geekbench/

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Ubuntu 11.10 (Oneiric Ocelot) Beta 2

Seit längerer Zeit habe ich mal wieder einen Blick in eine Ubuntu Beta geworfen. Zugegebenermaßen in einer virtuellen Umgebung, aber immerhin. Dafür habe ich ein paar interessante Dinge entdecken können.

Die aktuelle Beta 2, der im Oktober erscheinenden neuen Ubuntu Version 11.10 (namentlich Oneiric Ocelot) bietet endlich Unity auch im 2D Modus an und läuft damit auch in VMware und das doch auch sehr ordentlich. Und an dieses Interface mit seitlichen Dock und schnellem App-Starter kann man sich gewöhnen: schnell und sehr Mac-like. Ich wollte diesen Vergleich vermeiden, kann es aber irgendwie nicht.

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Der neue Start-/Einlog-Screen (erstmals nicht mehr GDM, sondern LightDM) sieht sehr übersichtlich aus. Gefällt mir persönlich klasse. (auch wenn die Farben immer noch nicht meine sind).

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Die beeindruckendste Neuerung ist das SoftwareCenter, welches so langsam wirklich an den AppStore herankommt. Sehr übersichtlich, schnell, Communityfunktionen mit Kommentaren und Bewertungen, Screenshots usw. In dieser Beta 2 ist eine Synchronisierungsfunktionion hinzugekommen, mit der man mehrere Rechner Software-technisch abgleich kann. Großartige Idee.

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Ubuntu One, den Cloud Dienst, habe ich auch gleich mal ausprobiert. 5GB bekommt man kostenlos und kann für weitere 40$ im Jahr auf 20GB erweitern. Diesen Platz kann man für Dateien nutzen bzw. für eine Bookmark- und Kontaktesynchronisation. Die Einrichtung klappte problemlos.

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Links
http://gb.releases.ubuntu.com//oneiric/

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Xcode richtig und komplett deinstallieren

Eines der ersten Programme, die ich bei meinem (immer noch supertollen) MacBook Air unter Lion installiert hatte, war das kostenlose Xcode aus dem Mac App Store. Ich kannte diesen ganzen Coderkram von Apple noch gar nicht und wollte mal einen Blick hinein werfen.

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Fazit:
Recht nett gemacht aber wirklich gebrauchen kann ich es nicht.

Gestern wollte ich Xcode nun wieder deinstallieren, was sich schwieriger gestaltete als erwartet. Lange Rede, kurzer Sinn… Man öffne das Terminal und gebe folgenden Befehl ein:

sudo /Developer/Library/uninstall-devtools –mode=all

Anschließend mit dem Administratorpasswort bestätigen und einige Zeit später war mein fast 8 GB großes Developer Verzeichnis komplett verschwunden. Nun sollte man noch via Spotlight nach ‘Xcode’ suchen und die leidigen Reste (alte Plist-Dateien, alte Projekte u.s.w.) per Hand löschen.

Ich glaube komplizierter geht es kaum. Danke Apple…

[app 448457090]

LINKS
http://developer.apple.com/xcode/
(via)