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Review: AirParrot · AirPlay your Mac’s screen to AppleTV

Ja, das AppleTV macht Spaß! Ich weiß gar nicht, warum ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin mir eines zu kaufen.

Dass in dieser kleinen Streamingbox weit mehr steckt, als Apple zulässt, wissen wir spätestens seit dem Jailbreak vom Apple TV 2 und darauf aufsetzenden Apps wie aTV Flash, Plex oder XBMC.  Ein Jailbreak vom neuen Apple TV 3 ist meines Wissens noch nicht in Sicht aber mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit.

Nun gibt es aber auch Apps, die ganz ohne Jailbreak die Funktionen des AppleTV sinnvoll erweitern. Eine dieser Apps ist AirParrot für den Mac.

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AirParrot nutzt Apples AirPlay, um kabellos den Bildschirm des Macs über das AppleTV auf den Fernseher oder Beamer zu übertragen.

Dazu sieht man nach dem Start der App ein kleines Icon in der OSX Menüleiste. Dort wählt man unter Devices sein AppleTV aus, wartet eine Sekunde und sieht dann einen 1:1 Clone seines Mac Screens auf dem Fernseher.

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Darüber hinaus kann man zusätzlich den Bildschirm des Mac um einen Full HD (1080p) Bildschirm erweitern oder das Audio Signal übertragen.

Für beide Vorhaben sind spezielle Display- und Audio-Treiber nötig, die via AirParrot installiert werden können. Wer darauf verzichten kann, kann den Bildschirm nur clonen und muss sich mit dem Sound aus dem Mac anstatt des Fernsehers begnügen.

Zusätzlich kann man auch nur spezielle Apps übertragen. Dazu muss die App aktiv auf dem (Mac-)Bildschirm zu sehen sein und kann nun über den Menüpunkt Specific App… auf den Fernseher übermittelt werden. Das gestaltet sich dann so, dass alles um diese App herum schwarz ist und wirklich nur das App-Fenster zu sehen ist.

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Die Einstellungen zu AirParrot sind recht überschaubar. Neben den Videoqualität, kann man hier die maximale Framerate einstellen oder den Mauszeiger verstecken. Über den Underscan-Regler kann man das Bild an seinen Fernseher anpassen. Damit sollte man etwas experimentieren, da die Performance unter hohen Einstellungen leiden kann. Außerdem kann man hier Informationen zur (Übertragungs-)Latenz einsehen.

Die neuste Beta (Version 1.3 beta4; Direktdownload) von Airparrot bietet in den Einstellungen zusätzlich die Möglichkeit 1080p, und damit die neue HD Auflösung vom Apple TV 3, zu aktivieren.

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OSX sieht auf nem Beamer oder Fernseher wirklich gut aus oder?! ;)

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Fazit

AirParrot überzeugt! Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie gut und problemlos das Ganze funktioniert. Trotz einer gewissen Latenz lässt es sich gut mit AirParrot auf dem Fernseher arbeiten. Gerade für spontane Präsentationen ohne Kabelchaos ist die App hervorragend geeignet. Selbst Filme oder Spiele kann man so via AirPlay ‘kabellos’ auf den Fernseher übertragen. Wobei da allerdings auch gesagt werden muss, dass es durch die Latenz, auch wenn es nur ein paar Millisekunden sind, auf Dauer etwas anstrengend für die Augen werden kann.

Außerdem ist es derzeit noch nicht möglich mit AirParrot mehrer AppleTV gleichzeitig anzusteuern.

[do action=“aguwertung“ wert=“8,5″/]

AirParrot setzt mindestens Mac OS X 10.6 und ein Apple TV 2 oder 3 voraus. Eine Einzelplatzlizenz kostet 9,99 US$, eine Multilizenz, die eine Installation auf bis zu fünf Macs erlaubt, schlägt mit 29,99 US$ zu Buche. Darüber hinaus kann man AirParrot vor dem Kauf in einer zeitlich begrenzten Trial Version kostenlos testen.

LINKS
http://airparrot.com/

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Die Zukunft? MacBook Touch (Video)

Das ist natürlich nur ein fiktives Video und ja, solche Ideen und sogar Umsetzungen gab/gibt es schon Jahre früher. Es war nur bisher nie benutzbar. Ich vermute aber mittlerweile, wir bewegen uns in genau diese Richtung. Wie sehr ihr das? Würdet ihr so einen Hybrid aus Notebook und Tablet haben wollen? Ich persönlich kann es mir derzeit sogar gut vorstellen, was ich aber vor ein paar Jahren (genauer gesagt vor dem iPad und dem Macbook Air) vehement verneint hätte. Systeme wie ChromeOS oder Windows 8 gehen ja in eine ähnliche Richtung.

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Mac: Virenscanner noch und nöcher… // UPDATE

Gestern Abend hatte ich noch auf die frisch erschienenen Bitdefender Anti Virus App für den Mac hingewiesen. Heute ziehen avast! (Version 7; immer noch Beta) und Avira mit ihren kostenlosen Antivirus bzw. Mac Security Lösungen nach.

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So langsam nimmt das Ganze echt etwas komische Züge an… Trotzdem viel Spaß beim Ausprobieren.

In beiden Fällen wird ein Intel Mac, sowie Mac OS X 10.5 bzw. 10.6 minimal vorausgesetzt.

[UPDATE 29.03.2012 12:50 Uhr]

Du ahnst es nicht… Kaum 24 Stunden sind vergangen und der nächste Virenscanner für den Mac ist da. Dieses Mal aus dem Hause Comodo, welches ebenfalls für seine Windows Software bekannt ist.

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Ein Intel Mac und Mac OS X 10.4 werden minimal vorausgesetzt.

LINKS
http://www.avast.com/free-antivirus-mac
http://www.avira.com/en/avira-free-mac-security
http://www.comodo.com/home/internet-security/antivirus-for-mac.php

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Review: ShareMouse · Maus und Tastatur an mehreren Geräten nutzen + Verlosung

Share Mouse ist ein Produkt von Bartels Media und ist dafür da, mehrere Rechner mit nur einer Maus und einer Tastatur bedienen zu können. Ich habe mir das Produkt mal angesehen. Ich benutze zwar mit Synergy ein ähnliches OpenSource Produkt, welches aber seit Lion sehr wackelig funktioniert.

Share Mouse kann bis zu 26 Windows PCs und Macs verbinden. Darüber hinaus verspricht es, Dateien und die Zwischenablagen zwischen diesen Rechnern zu übertragen.

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Ich habe dieses Produkt mit einem Macbook und einem Windows 7 PC ausprobiert. Die Installation verläuft auf beiden System schnell und einfach. Auf beiden Systemen kann man über ein Einstellungstool ShareMouse anpassen. So lässt sich zum Beispiel die Position der Monitore genau festlegen, so dass man optisch korrekt die Maus von einem Rechner zum anderen führen kann. Die Rechner lassen sich aber nicht nur über die Maus wechseln, sondern auch über eine konfigurierbare Schnellwahltaste. Der Wechsel wird optisch durch Pfeile und durch das Abdunkeln der nicht aktiven Bildschirme erleichtert.

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Das Drag’n’Drop von Dateien funktioniert ebenfalls sehr smooth. So kann man beliebige Dateien einfach mit der Maus von einem Rechner auf den anderen ziehen. Wenn man sich erst mal daran gewöhnt, dann will man es nicht mehr anders machen. Genauso gut funktioniert die Synchronisation der Zwischenablage.

Wenn man in einem größeren Netzwerk arbeitet, dann sollte man den zusätzlichen Zugriffsschutz aktivieren, damit nur autorisierte Systeme sich verbinden können. Alternative kann man diese Kommunikation auch noch verschlüsseln.

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Das Produkt macht einen überaus stabilen Eindruck und funktioniert prima an zwei Rechnern. Einziges Manko, es kostet pro lizensierten Rechner ca. 25€. In einer Demo-Version kann man ShareMouse mit zwei Rechner beliebig ausprobieren (aber auch nur wenn sich im Netzwerk kein Domaincontroller befindet). Darüber hinaus gibt es ein ShareMouse Freewareangebot, bei dem die App für den Nicht-Power-User komplett kostenlos ist.

Wenn sich ShareMouse über die Zeit als stabil herausstellt, dann sind 25€ pro Lizenz natürlich nicht zu viel und überaus angemessen. Ich bin derzeit ziemlich begeistert.

[do action=“aguwertung“ wert=“9″/]

Demo Video

Verlosung

Bartels Media hat uns eine Lizenz bestehende aus 3 Keys also für insgesamt 3 Rechner zur Verfügung gestellt, die wir hier an einen glücklichen Gewinner verlosen können. Dazu sagt mir bitte in den Kommentaren welche Rechnerkonfiguration fahrt ihr derzeit und warum könnt ihr Share Mouse gebrauchen. Die Verlosung läuft bis zum Sonntag, d. 01.04.2012. Viel Glück dabei.

-> http://www.keyboard-and-mouse-sharing.com/de/

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BrowserQuest: Mozilla lässt spielen

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Mozilla baut ein MMOG-Browser-Spiel mittels Javascript, HTML5 und CSS. Immer wieder beeindruckend was alles geht. Das Spiel selbst ist OpenSource lizensiert und haut einem jetzt nicht vom Hocker. Technisch gesehen finde ich es aber hoch interessant (Websockets, Node.js …). Das Spiel passt sich automatisch der Browsergröße an und lässt sich damit auch auf iPads und Smartphones spielen.

-> http://browserquest.mozilla.org/

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BadPlastic · Finanzüberblick bei Kreditkarten

Wer mehr als eine Kreditkarte besitzt und so langsam den Überblick über seine damit getätigten Ausgaben verliert, sollte sich BadPlastic ansehen.

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Eine entsprechende Disziplin beim Einpflegen der Daten vorausgesetzt, kann man sich mit dieser derzeit kostenlosen App (sonst 3,99 Euro) sehr einfach einen Finanzüberblick bei seinen Kreditkarten verschaffen.

Die grafische Oberfläche ist recht simple aber keineswegs hässlich. Eine Internetverbindung wird nicht benötigt, da wirklich alle Ausgaben per Hand und nach Datum getrennt eingetragen werden müssen. Mac OS X 10.7 Lion wird minimal vorausgesetzt.

[app 497207216]