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Quicksilver 1.0 · Mac

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After almost 10 years of testing, Quicksilver lays the beta tag to rest. (If the lack of an eszett brings a tear to your eye, you can always reminisce by hitting ⌥S on your keyboard). What does this release mean? It means more than just a change in the version numbering system – it signifies a maturity of Quicksilver and a sign of what’s to come.

Quicksilver, die Mutter aller Schnellstarter ist endlich nicht mehr Beta. Glückwunsch. Ich nenne Quicksilver einfach mal so, da dieses Tool nicht nur für mich, das erster dieser Art von Hilfsprogrammen war, mit der man nicht nur Apps super schnell starten, sondern darüber hinaus auch mittels erweiterbare Plugininfrastruktur beliebig mit unendlich viel Funktionen aufbohren konnte.

Schön das es mit Quicksilver irgendwie weiter geht. Es sah ja jahrelang eher traurig aus. Die grundsätzlichen Neuerungen werden in diesem Blogpost beschrieben. Ich für meine Wenigkeit bleibe bei Alfred und sehe erst mal keinen Grund daran etwas zu ändern.

http://blog.qsapp.com/post/46268365849/quicksilver-comes-of-age

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Review: Fantastical · Der bessere Kalender für den Mac?

Fantastical ist eine App, die schon etwas länger auf meiner Review-Liste stand und zu der ich nun auch endlich mal ein paar Worte verlieren möchte.

Fantastical ist, kurz gesagt, ein vollwertiger Ersatz für die Apple-eigenen Apps Kalender (fka iCal) sowie Erinnerungen und wird momentan für OS X und iOS, genauer gesagt dem iPhone bzw. iPod touch, angeboten. In diesem Review wird es ausschließlich um die Mac-Version gehen. Morgen folgt dann ein genauerer Blick auf das iOS-Pendant.

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Direkt nach der Installation befindet sich das Icon von Fantastical in der OS X Menüleiste. Die App wird auch ausschließlich von dort, entweder auf Mausklick oder via Shortcut, aktiviert bzw. bedient.

Als erstes fällt das wirklich sehr schöne und elegante Design der App ins Auge, die neben einem Kalender, auch anstehende Kalender-Events, sowie Erinnerungen anzeigt.

Hier merkt man auch schon die sehr gute Integration von Fantastical in OS X. Die Kalender-Events werden nämlich nahtlos aus der OS X Kalender.app (bzw. aus iCal in OS X 10.7 Lion und darunter), BusyCal, Outlook oder Entourage übernommen. Darüber hinaus werden iCloud-, Google- und Yahoo!-Kalender unterstützt, sofern diese in die Kalender-App integriert sind. Die in Fantastical angezeigten Erinnerungen werden demnach aus der OS X Reminder.app übernommen.

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Der Vorteil von Fantastical ist nun, dass man weder eine Kalender.app, noch die Reminder.app im Hintergrund laufen haben muss, um arbeiten zu können. Fantastical genügt als alleinige Instanz und synct nahtlos alle neuen, editierten oder gelöschten Ereignisse zur eigentlich dafür vorgesehenen App.

Die wichtigste Funktion von Fantastical ist sicherlich das Erstellen neuer Kalender-Events bzw. Erinnerungen.

Dazu aktiviert man die App und gibt oben links in ‘natürlicher Sprache’ seine Aufgaben ein. Fantastical versucht nun aus dieser Eingabe die prägnanten Dinge, wie Datum, Uhrzeit, Ort, URLs oder Personen zu erkennen, um daraus schlussendlich einen neuen Termin zu erstellen. Zusätzliche Dinge wie Priorität, Art des Kalenders, Teilnehmer oder Notizen lassen sich per Hand festlegen.  Außerdem ist es möglich den zu verwendenden Kalender durch ‘/ + Anfangsbuchstaben eines bestehenden Kalenders’ (siehe 1.) schon im Text zu konfigurieren.

Gleiches gilt auch für das Erstellen von Erinnerungen, die oben rechts unter dem Suchfeld durch einen Schalter (siehe 2.) erreicht werden.

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Sobald Namen bei der Erstellung von Events erwähnt werden, holt sich Fantastical diese Informationen aus dem OS X Adressbuch und kann so direkt Teilnehmer festlegen, die per E-Mail eingeladen werden.

Um schnell mal einen Termin zu stellen langt es auch auf ein Datum im Kalender doppelt zu klicken. Wenn man dann zusätzlich noch die Options-Taste (Alt) gedrückt hält, öffnet sich für den schnellen Zugriff direkt die OS X Kalender.app.

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So erstellte oder auch schon vorhandene Events lassen sich zudem direkt in Fantastical editieren bzw. löschen. Auch hier gilt, dass die verwendete Kalender-App bzw. die OS X Erinnerungen nicht im Hintergrund laufen müssen.

Man klickt einfach auf ein Ereignis und kann es, wie aus der Kalender-App gewöhnt, anpassen. Im ganz rechten Screenshot sieht man übrigens den von mir erstellten Termin in Apples-Kalenderapp, der von Fantastical während der Erstellung dorthin synchronisiert wurde.

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Wie schon erwähnt findet diese Synchronisierung nicht nur mit Apples Kalender, sondern auch mit BusyCal, Outlook oder Entourage statt.

Des Weiteren versteht Fantastical neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch sowie einen bunten Mix aus all diesen Sprachen und versucht daraus neue Events zu erstellen.

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Sucht man Kalender-Events oder Erinnerungen ist in Fantastical auch eine Live-Suche integriert.

Und apropos Erinnerungen: Diese können selbstverständlich auch editiert und sogar als erledigt markiert werden, indem man den farbigen Punkt links neben der Erinnerung abhakt. Auch hierzu muss die OS X Reminder.app nicht im Hintergrund laufen. Diesen Sync übernimmt Fantastical.

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In den Fantastical Einstellungen kann man den Standard-Kalender und -Liste oder die zu synchronisierten Ereignisse bzw. deren Darstellung festlegen oder einen Erinnerungs-Alarm konfigurieren, der automatisch abfährt.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical wird im Mac App Store und als ‘stand-alone’ Downloadversion auf der Homepage von Entwickler Flexibits angeboten. Beide Versionen kosten 17,99 Euro und weisen keine Unterschiede auf. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie gewohnt, zu kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version (Direktdownload).

Der Vollständigkeit halber ist die iPhone Version von Fantastical hier schon mal aufgeführt. Um die wird es aber erst morgen Vormittag genauer gehen.

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FAZIT

Ich nutze Fantastical jetzt seit nunmehr knapp zwei Wochen sehr regelmäßig und möchte diese App nicht mehr missen. Sie hat in meinem täglichen Workflow sowohl Apples Kalender als auch den Reminder (fast) komplett ersetzt. Die Stabilität der App und fantastische Integration in OS X tun ihr Übriges.

Einige Nachteile gibt es dennoch:

So können für erstellte Erinnerungen zwar ein Datum aber keine Zeit inkl. Alarm festgelegt werden. Hier ist eine Nachbearbeitung in Apples Reminder.app notwendig. Dazu gibt es manchmal Probleme bei der Interpretation der deutschen Sprache. Gerade Eingaben wie ’morgen Abend’ oder ‘übermorgen Nachmittag’ führen zeitlich zu Fehleingaben, die ärgerlich sind aber direkt in der Fantastical UI von Hand verbessert werden können. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Termine in englischer Sprache eintragen. Hier bestehen solche Probleme nicht.

Außerdem ist die Eingabe von wiederholenden Events nur eingeschränkt oder das Hinzufügen eines Datei-Anhangs, wie in Apples Kalender-App üblich, über Fantastical leider gar nicht möglich.

Werden diese Punkte verbessert, gibt es hier eine glatte 10er-Wertung. So reicht es für die OS X-Version nur zu 8 Punkten.

[do action=“aguwertung“ wert=“8″/]

[UPDATE 26.03.2013 – 17:00 Uhr]

Hier der Link zu unserem Review von Fantastical fürs iPhone bzw. iPod touch.

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Deutsche Telekom kooperiert mit Evernote

Schon erstaunlich, was bei der Deutschen Telekom in letzter Zeit so abgeht. Mal werden YouTube-Videos ausgebremst, dann gerüchteweise das DSL beschnitten und auf einmal kooperiert man wieder.

Nein, nicht mit seinen Kunden, sondern mit Evernote; dieser recht feinen, brauchbaren und plattformübergreifenden Notizenapp.

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Demnach bekommen Telekom-Kunden ein Jahr Evernote Premium, welches normalerweise 40 Euro kostet, geschenkt. Telekom-Kunden, die bereits Evernote Premium nutzen, können ihr Abo um ein weiteres Jahr kostenlos verlängern lassen.

Tolle Sache und nach dem großartigen Spotify der zweite Dienst, mit dem die Telekom eine Kooperation eingeht.

-> http://www.telekom.de/evernote

(via)

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Review: Medieval Merchants – Händler der Hanse (iPad)

Medieval Merchants – Händler der Hanse ist seit einigen Tagen im App Store für das iPad zu haben und hat sich erst mal relativ weit oben in den Charts festgesetzt. Wir haben einen genaueren Blick darauf geworfen, nicht nur weil dieses Spiel vom deutschem Entwicklerteam ‚rapidrabbit GbR‘ stammt, sondern ganz besonders weil dieses Spiel in unserer unmittelbaren Heimat, dem Nord-Ostsee-Raum spielt.

Medieval Merchants – Händler der Hanse spielt zur Zeiten der Hanse im 14. Jahrhundert und ist ein reines rundenbasiertes Strategiespiel rund um Handel, Geld und Macht.

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Im Mittelpunkt steht die Stadt Lübeck und das Ziel Bürgermeister dieser Stadt zu werden. Das Spiel bietet einen Singleplayer- und einen Multiplayer-Modus. Im Single-Player-Modus spielt man gegen drei Computergegner, die es ganz schön in sich haben. Die Spielstärken der Computergegner sind leider nicht einstellbar.

Um in das Spiel hineinzukommen gibt es eine Art Tutorial mit einfachen Aufgaben, die in das recht simpel gehaltene Spielprinzip einführen. Grob gesagt, geht es darum die eigene Flotte so clever wie möglich aufzubauen und die Waren auszusuchen, die die besten Gewinne garantieren. In Lübeck selbst hat man ein Lager, in dem man Waren zwischenlagern kann. Kosten entstehen z.B. durch die Schiffsbesatzung oder wenn ein Schiff von Piraten versenkt wird. Durch erfolgreich abgeschlossene Aufgaben der Hanse bekommt man Prestigepunkte. Um dann das Ziel ‚Bürgermeister von Lübeck‘ zu erreichen, muss man auch noch ein Blick auf den Städteausbau haben, um dadurch seinen Einfluß in der Stadt zu steigern.

youtube/watch?v=gvF-LsCmYzQ

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Die schlichte Umsetzung gefällt mir persönlich gut. Die Grafik ist recht niedlich gelungen und der Sound passend. Das Spiel selbst scheint mit weiteren Spielverlauf einen hohen strategischen Aspekt zu besitzen. Wer so ein wenig auf 80er bzw. 90er Jahre Spiele wie Patrizier, Vermeer, Die Fugger, Kaiser oder Hanse gestanden hat, dem wird Medieval Merchants – Händler der Hanse gefallen.

Es soll demnächst noch eine Version für OS X rauskommen, so dass man auch auf dem Mac seine Spiele per iCloud-Sync weiterspielen kann.

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Das Spiel kostet derzeit 2,69 Euro und ist trotz einiger Bugs, die recht häufig zu Abstützen führen, eine dicke Empfehlung wert. Die Entwickler haben auch schon eine neue Version bei Apple eingereicht, um diese Bugs zu beheben. Wenn man darauf achtet, dass man immer ein Schiff auf dem Wasser hat, stützt das Spiel seltener ab.

Eventuell könnte man noch die Schiffe der Gegner einblenden, damit der Bezug zu diesen nicht nur über die nackten Zahlen hergestellt wird.

Insgesamt ist die Umsetzung dieses alten Spielprinzips aber gut gelungen und sollte für viele Stunden Spaß sorgen. Ich bin gespannt auf die Mac-Umsetzung.

[do action=“aguwertung“ wert=“8″/]

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Review: iStat 2 · Server-Überwachung vom iPhone, iPad und iPod touch

Anfang des Jahres hatte ich an dieser Stelle iStat Menus 4, eine App zur lokalen Systemüberwachung des Macs aus der Menüleiste heraus, vorgestellt.

iStat 2, vom gleichen Entwickler, ist eine App für iOS, mit der man entfernte Server bzw. Rechner, egal ob Media-Center im Keller (Stichwort: Plex) oder den eigenen Mac bzw. Windows-PC, überwachen kann.

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Das ist insbesondere sinnvoll, wenn man die Festplatte, die CPU-Auslastung, den Hauptspeicher oder die Netzwerkauslastung mit einem kurzen Blick verfolgen möchte. Und dass natürlich ohne direkt in den ‘Serverraum’ (Keller) gehen zu müssen.

Damit der ganze Spaß funktioniert, brauchen wir natürlich entsprechende iStat Server-Software, die hier für den Mac, Windows und Linux kostenlos angeboten wird.

Ist diese Software installiert, werden Daten zur CPU, RAM, Netzwerk, Festplattenauslastung und -aktivität inkl. SMART Status, Temperaturen sowie Lüfter-Zustand und einiges mehr übertragen und auf dem iDevice angezeigt. Macs werden in diesem Fall übrigens über Bonjour automatisch gefunden; Windows und Linux Rechner müssen über die IP-Adresse hinzugefügt werden.

Um unberechtigten Zugriff auf die Serverdaten auszuschließen, wird beim Starten der Server-App, je nach Einstellung, ein Passcode bzw. Passwort erzeugt, welches auf dem iPhone oder iPad zum Datenzugriff eingegeben werden muss.

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Zu den meisten dieser Daten wird darüber hinaus noch eine History angelegt, die bis zu einem Jahr zurückverfolgt werden kann.

Möchte man diese ganzen Informationen auch außerhalb des Heimnetzwerkes auf seinem iPhone oder iPad sehen, muss neben dem Vorhandensein des mobilem Internets auch ein Port-Forwarding im heimischen Router und ggf. die Firewall konfiguriert sein. Dieser Port lässt sich in der Server-App frei definieren und ist per default auf 5109 festgelegt.

In den Einstellungen kann man die Reihenfolge der Anzeigen ändern, Anzeigen deaktivieren oder die Temperatur-Einheit festlegen. Dazu lässt sich die iCloud aktivieren, damit alle iGeräte im Sync sind.

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iStat kostet im App Store momentan 4,49 Euro und setzt minimal iOS 5 zur Installation voraus. Die dazu passende App iStat Server für den Mac, Windows und Linux ist, wie schon erwähnt, kostenlos.

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FAZIT

iStat ist zum Monitoring entfernter Hardware gedacht und macht diese Sache in einer sehr schicken UI recht gut.

Hier und da fehlen aber Bezeichnungen der X- bzw. Y-Achse, was die Anzeigen teilweise zum Ratespiel werden lassen. Dazu ist ein Eingreifen, beispielsweise ein Durchstarten des Servers mit dieser App nicht möglich. Dazu wird nach wie vor Fernwartungs-Software benötigt, die beispielsweise eine VNC-Verbindung zum Server aufbaut.

[do action=“aguwertung“ wert=“7,5″/]

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March madness im Mac App Store · Archy, Marko, Diagrammix und Singlemizer derzeit kostenlos

Im Laufe dieser Woche wurde für mein Empfinden recht viel mit kostenloser Software um sich geworfen.

Das fing mit dem MacUpdate Freebie Bundle an, ging mit sehr brauchbaren Freebies in unserer Freebies-Kategorie weiter und endet nun vorerst mit vier weiteren, temporär kostenlosen Apps im Mac App Store.

Und zwischendurch dann immer wieder diese Gewinnspiele bei aptgetupdateDE… echt schlimm! ;-)

Archy (kostet normalerweise 7,99 Euro)

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Archy ist ein ‚Datei-Manager‘ für den Cloud-Dienst Google Drive. Man kann dort gespeicherte Dokumente durchsuchen oder editieren, einer Hierarchie hinzufügen oder mit seinen Freunden teilen. Neue Dokumente werden per Drag-and-Drop hinzugefügt. Dazu gibt es einen Multi-Account Support.

Für die Zukunft ist darüber hinaus eine Integration der Cloud-Dienste Dropbox, SkyDrive und Box.net geplant. Die App sollte man daher definitiv im Auge behalten.

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Marko (kostet normalerweise 1,79 Euro)

Mit Marko kann man seine Markdown-Dokumente in HTML- oder PDF-Dateien umwandeln. Wer es halt braucht…

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Diagrammix (kostet normalerweise 17,99 Euro)

Mit Diagrammix kann man Diagramme aller Art (Workflows, Datenflußdiagramme, Netzwerkdiagramme…) erstellen. Quasi so ne Art Microsoft Visio für OS X.

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Singlemizer (kostet normalerweise 8,99 Euro)

Die mit Sicherheit interessanteste App dieses Artikels, die wir in einem kleinen Review auch schon vorgestellt hatten und die per Knopfdruck Dateiduplikate auf dem Mac findet und löscht.

Wer hier noch keine alternative App nutzt, sollte ohne Zögern zuschlagen.

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Alle vier Apps sind bis zum morgigen Sonntag kostenlos.

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Review: Paragon NTFS für Mac OS X (Gewinnspiel inside)

Auch 2013 gibt es das „ultimative“ plattformübergreifende Dateisystem nicht. Windows-Nutzer, dazu zähle ich besonders auch Umsteiger, brauchen meisten ein kompatibles Austausch-Dateisystem für Festplatten aller Art oder extra Partitionen auf dem Rechner, um Daten zwischen den Welten umher zuschieben.

Für mich und für viele andere User, die sich zwischen den Systemen bewegen müssen, hat sich NTFS als das Dateisystem herausgestellt, mit dem man am schmerzfreisten diese Austauschaufgaben erledigen kann. Es gibt alternative Wege, um diese Probleme zu lösen. Für mich persönlich war NTFS immer der einfachere Weg, auch wenn dieses proprietäre Dateisystem von Microsoft alles andere als frei ist. Das liegt vor allem daran, dass man so mit NTFS unter Windows keine großen Handstände vollziehen muss, sondern sich eher auf die alternativen Betriebssysteme konzentriert, die meiner Meinung nach eh besser mit unterschiedlichen Dateisystemen umgehen können.

Mac OS X kann seit Version 10.3 NTFS-Dateisysteme lesen, aber nicht schreiben. In Version 10.6 (Snow Leopard) wurde eine versteckte Schreibfunktionalität gefunden, die aber nicht offiziell freigegeben ist.

Quelle: Wikipedia

Wie auch unter Linux kann man sich kostenlos behelfen und mittels NTFS-3G oder OSXFuse NTFS-Schreib-Support installieren. Ich hatte noch in früheren Zeiten des Öfteren kleinere Probleme mit diesen offenen Treibern, so dass ich schon eine ganze Weile auf die kommerziellen Treiber von Paragon setze. Diese Treiber sind mittlerweile in Version 10 erhältlich und bieten einen recht problemfreien Umgang mit dieser ganzen Problematik.

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Ich hatte mir mal eine USB-Platte inkl. gebundelten Paragon NTFS Treiber gekauft. So bin ich zu dieser Variante gekommen und kann sie aus meiner Erfahrung heraus auch nur weiterempfehlen, da ich damit noch nie Probleme hatte und immer noch sehr zufrieden bin.

Paragon NTFS für Mac OS X Version 10

Die Installation erfolgt per Installationswizard und setzt „Admin-Rechte“ voraus. Nach der Installation muss das System neugestartet werden. Durch die Installation wird der native NTFS‐Treiber von OS X, der NTFS‐Partitionen leider nur lesen kann, deaktiviert.

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Nach dem Neustart ist außer der Eingabe des Lizenzschlüssels keine weitere Konfiguration notwendig. Man kann diese Software auch 10 Tage lang uneingeschränkt ausprobieren und ohne Eingabe des Keys fortfahren.

Der Zugriff auf die NTFS Partitionen erfolgt vollkommen transparent und erzeugt keine merkbare Systemlast im normalen Betrieb und auch nicht, wenn man diese NTFS Partitionen benutzt. Als unterstützte Medien werden Thunderbolt-, Firewire- (d.h. IEEE1394), USB 1.0-, USB 2.0-, USB 3.0-, SSD-, IDE-, SCSI- und SATA/eSATA-Festplatten angegeben. Getestet hat man Partitionen bis 10 Terabyte.

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Schlüsselfunktionen des Programms:

  • Erweiterte Treiber‐Engine, die auch unter starker Systemlast zuverlässige Funktionalität und Stabilität garantiert
  • Eine noch nie dagewesene Geschwindigkeit dank der Paragon UFSD™‐Technologie
  • Komplette Unterstützung von Mac OS X 10.5 Leopard, 10.6 Snow Leopard, 10.7 Lion und 10.8 Mountain Lion 
  • Eine erweiterte Unterstützung der HFS Plus Dateisystemfunktionen (POSIX Dateiattribute, Hardlinks, Symlinks, Data Fork und Resource Fork u.s.w.)
  • Eine erweiterte Unterstützung der NTFS Dateisystemfunktionen (SparseDateien, komprimierte Dateien/Ordner u.s.w.)
  • Unterstützung Mac OS X eigener erweiterter Attribute

Ich habe jetzt explizit einmal die Schreib-Lese-Geschwindigkeit von einer USB-2.0-Festplatte einmal mit dem NTFS Treiber und einmal mit dem Mac OS X Standard Dateisystem formatiert verglichen. Erstaunlicherweise weißt die NTFS Treiber schreibend sogar einen leicht besseren Wert dabei auf. Die Read-Werte liegen am Maximal-Wert von USB-2.0 und unterscheiden sich kaum.

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Verfügbarkeit und Preis

Die Paragon NTFS-Treiber kann man für 19,95 Euro direkt auf der Webseite kaufen. Hier findet man auch die kostenlose 10-Tage-Version.

-> http://www.paragon-software.com/de/home/ntfs-mac/

FAZIT

Die Paragon NTFS-Treiber sind ein sehr einfacher Weg, um mit NTFS-Partitionen auf dem Mac lesend und vor allem schreibend (!!!) umzugehen. Wie schon erwähnt integrieren sie sich problemlos ins System und laufen unbemerkt im Hintergrund.

Negatives kann ich gar nicht berichtigen, da es sich ja auch nur um Treiber handelt, die super funktionieren und die man im Normalfall nicht bemerkt.

[do action=“aguwertung“ wert=“10″/]

VERLOSUNG

Die Paragon GmbH hat uns drei Lizenzen für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Für eine Teilnahme nennt uns bitte Eure Erfahrungen zum Thema NTFS auf dem Mac.

Das Gewinnspiel endet kommenden Montag, den 25. März 2013.

Paragon NTFS vs. Tuxera NTFS

Diese Frage will natürlich beantwortet werden. Glücklicherweise hat Björn die Tuxera-NTFS-Treiber seit seinem Review von vor knapp 1,5 Jahren in der aktuellen Version 2012.3.6 nach wie vor installiert und im täglichen Einsatz.

Nachfolgend ein kleiner Vergleich, der aber natürlich nicht repräsentativ ist, da die Testumgebung bzw. der getestete USB-Stick und die Festplatte nicht identisch mit meinen Geräten beim Paragon-NTFS-Benchmark sind.

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Dennoch lässt sich vielleicht festhalten, dass beide Treiber unter USB 2.0-Bedingungen fast identische Ergebnisse liefern.

Einzig beim USB-Stick gibt es schreibend einen Einbruch, der sich in wiederholenden Tests genauso darstellte. Mag hier aber auch am etwas älteren USB-Stick und nicht an den Tuxera-Treibern liegen, da die ebenfalls getestete USB 2.0-Festplatte schreibend verhältnismäßig gute und mit den Paragon-Treibern fast identische Ergebnisse liefert.