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Fantastical für OS X: Erinnerungen nun mit Datum und Zeit möglich

Fantastical für den Mac (mein Review) hat gestern Abend ein kleines Update erhalten, das nicht unerwähnt bleiben soll.

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Neben einigen Bugfixes, u.a. für Mavericks, kann man nun endlich bei der Erstellung einer Erinnerung Zeitangaben hinzufügen.

Eine gute Sache, die mehr als überfällig war. Zum kompletten Changelog geht es hier lang.

Preise und Verfügbarkeit

Fantastical wird im Mac App Store und als ‘stand-alone’ Downloadversion auf der Homepage von Entwickler Flexibits angeboten. Beide Versionen kosten 17,99 Euro und weisen keine Unterschiede auf. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie gewohnt, zu kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version (Direktdownload).

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Zwei Dollar Dienstag · MenuMate, Yummy FTP, Text Extractor

Der Two Dollar Tuesday hält heute mal wieder ein paar erwähnenswerte Apps für Dich bereit:

MenuMate (kostet normalerweise 4,49 Euro)

Mit dieser App lässt sich das Menü über einen zu definierenden Shortcut direkt am Mauszeiger ausrichten.

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Yummy FTP (kostet normalerweise 8,99 Euro)

Ein sehr guter FTP/FTPS/SFTP Client.

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Text Extractor (kostet normalerweise 11,99)

Mit Text Extractor kann man gescannte PDF Dokumente und Bilder in durchsuch- und editierbaren Text umwandeln. Stichwort OCR.

Als Sprachen werden neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Italienisch, Schwedisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch, Spanisch und Portugiesisch unterstützt.

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Tipp: Nicht mehr verfügbare Apps aus dem App Store laden.

Dass Apple mit iOS 7 etwas kundenfreundlicher geworden ist, haben sie mit dem Feature ‘Eine ältere Version dieser App laden?’ erst kürzlich bewiesen.

Ist die gewünschte, ehemals gekaufte App aber nicht mehr im App Store gelistet, muss man einen etwas anderen Weg gehen. Die Lösung heißt Einkäufe bzw. Gekaufte Artikel, die unter iOS 6 teilweise nicht richtig funktionierte

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In iTunes bzw. iOS 7 (auf dem iPhone: Updates > Einkäufe) gibt es hingegen keine Schwierigkeiten und so lassen sich ohne Probleme uralte, längst nicht mehr verfügbare Versionen von Apps herunterladen und nutzen.

Ist jetzt nicht unbedingt ein Pro-Tipp für die Geeks unter Euch aber dennoch recht nützlich zu wissen, gerade für Nutzer älterer iPhones oder iPads.

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Review: Radium for iPhone ~ Perfect Internet Radio (derzeit sogar kostenlos)

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an mein Review zu Radium for Mac, welches nach wie vor die beste Internet Radio App für den Mac ist.

Radium ist nun auch schon seit ein paar Monaten für das iPhone verfügbar und hat letztes Wochenende ein recht bemerkenswertes iOS 7 Design Update bekommen. Nachfolgend mein Review.

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Oberfläche

Startet man Radium das erste Mal, sieht man schon das neue Design, in dem unter Umständen schon Radiosender vorkonfiguriert sind. Das liegt nicht etwa an irgendeiner Willkür des Entwicklers, sondern am iCloud Sync mit der Mac App. Dazu später mehr.

Die Steuerung der App ist auf jeden Fall recht einfach. Zieht man am Album-Cover vergrößert es sich; schiebt man es nach oben, hat man mehr Übersicht.

Neue Radiosender werden über Find more stations… hinzugefügt.

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Sender suchen

An dieser Stelle hat man jetzt die Möglichkeit Radiosender nach Name, Ort oder Genre zu suchen.

Das funktioniert soweit ganz gut aber gerade für die Suche nach einem Radiosender in einem bestimmten Ort oder eines Genres hätte ich mir eine detailliertere Suche wie beispielsweise in TuneIn gewünscht.

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Sender hören

Hat man seinen Radiosender gefunden, kann man ihn direkt in der Suche über das Herzsymbol favorisieren. Gleiches ist auch in der Hauptansicht möglich.

Nun aber zu einer Besonderheit von Radium. Nicht nur, dass für jeden Song das Album-Cover (sofern verfügbar) angezeigt wird… es werden auch sämtliche Kontrollelemente in den Farben des Covers eingefärbt.

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Dass das bei einem Radio, aufgrund der verschiedenen Songs, zu einer recht bunten Angelegenheit werden kann, sieht man in den nachfolgenden Screenshots.

Werden keine Songinformationen vom Radio übertragen bzw. wird das Album nicht erkannt, wird von Radium ein Dummy angezeigt.

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Selbstverständlich kann man einmal favorisierte Radiosender auch wieder löschen.

Dazu den entsprechenden Radiosender nach links swip-en und das ‚gebrochene‘ Herzsymbol drücken.

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Darüber hinaus bietet Radium auch auf dem Lockscreen ein Cover und Kontrollelemente, so dass die App, ähnlich wie der iOS Musikplayer, auch von dort gesteuert werden kann.

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Social Features

Dazu bietet Radium auch Sharing-Optionen per SMS/iMessage, Facebook oder Twitter. Am Beispiel von Twitter sieht man, dass der geteilte Link direkt auf Radium zeigt und beim Anklicken die Mac- oder iPhone App, sofern sie installiert ist, öffnet.

Zudem kann man hier den gerade gehörten Song in die iOS Zwischenablage kopieren, bei iTunes oder Amazon ansehen (kaufen), bei Google suchen, bei Last.fm scrobbeln oder der Radium Wunschliste hinzufügen.

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Diese Wunschliste erreicht man über das Zahnradsymbol in der Hauptansicht.

Da sie funktional identisch mit der Mac Version von Radium ist, dürfte es nicht überraschen, dass man auch hier aufgelistetes Songs nach kurzem Anspielen bei iTunes oder Amazon kaufen kann.

Dennoch ist diese Wunschliste ein sehr gutes Feature, denn wie oft sitze ich vor dem Radio, höre einen coolen Song und kann mich später nicht mehr daran erinnern.

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Auch nachfolgende Funktionen sind aus der Mac Version von Radium bekannt.

So gibt es wieder die Radio-Subscriptions, bei denen man sich anmelden kann und einen kleinen Equalizer, der sich automatisch, je nach Genre, auf den gespielten Song einstellt. Man kann hier auch selbst Hand anlegen oder ein anderes vordefiniertes Soundmuster auswählen.

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Einstellungen

Diese sind mehr als übersichtlich. So lassen sich neben AirPlay und die Verbindung zu Last.fm auch der schon angesprochene iCloud Sync aktivieren.

Letzterer hat den Vorteil dass sämtliche favorisierte Radiosender zwischen Mac und iOS oder auch auf mehreren iPhone oder iPod touch immer synchron sind.

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Preise und Verfügbarkeit

Radium ist eine iPhone-only App, läuft in 2x Vergrößerung aber auch auf dem iPad. Die App kostet normalerweise 1,79 Euro und wird momentan durch eine Promo kostenlos im App Store angeboten.

Wer da nicht zuschlägt, ist selber schuld! Zur Installation mit iOS 7 minimal vorausgesetzt.

Der Vollständigkeit halber sei auch hier wieder erwähnt, dass die Mac App von Radium (mein Review hatte ich anfangs verlinkt) momentan 7,99 Euro kostet.

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FAZIT

Ich nutze Radium für das iPhone jetzt schon relativ lange und kann mit ruhigem Gewissen behaupten, dass es auch unter iOS die beste Internet Radio App ist.

Verbesserungswürdig ist einzig die Suche nach Radiosendern (Stichwort: Orte und Genre) und eventuell eine Aufnahmefunktion wie bei TuneIn Pro, das sich übrigens seit der letzten Version 5.0.1 durch In-App Werbung wohl selbst erst einmal komplett aus dem Rennen geschossen hat.

[do action=“aguwertung“ wert=“9,5″/]

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Kaputt: 45W MagSafe Power Adapter // UPDATE

Dass Apples Kabel bzw. Netzteile keine Premium-Qualität haben, dürfte bekannt sein oder?

Ich weiß nämlich gar nicht, wie viele USB-Ladekabel ich für das iPhone bzw. iPad schon durchgebracht habe. Hier gibt es aber in Form von AmazonBasic, zumindest was den alten 30-pin Connector angeht, recht guten und vor allem günstigen Ersatz.

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Beim MacBook bin ich von derartigen Problemen bisher verschont geblieben; bis letzten Freitag.

Da wollte mein MBA nicht mehr so recht laden, was mir erst einmal ein Fragezeichen ins Gesicht trieb. Auf jeden Fall fiel mir nach einiger Zeit ein kleiner Riss des Kabels, direkt am Netzteil, auf, den man wohl als typisch für derartige MacBook Ladegeräte bezeichnen kann.

Was nun?

Genau das ist jetzt meine Frage an Dich, da mir hier jegliche Erfahrungswerte fehlen.

Soll ich einfach in den sauren (Vorsicht: Wortspiel) Apfel beißen und direkt bei Apple für 79,00 Euro ein neues Netzteil bestellen oder gibt es auch hier sehr gute günstige Alternativen, die sich gar nicht bzw. kaum vom Originalnetzteil unterscheiden?

Vielen Dank schon mal für Dein Feedback! :-)

UPDATE 26.11.2013 12:30 Uhr

Dank des Hinweises in den Kommentaren hatte ich gestern Vormittag mit dem Apple Support telefoniert. Dort wurde mir auf Kulanz ein kostenloses neues Netzteil versprochen, dass vor ein paar Minuten bei mir eintraf. Das alte defekte Netzteil muss zu Apple zugeschickt werden. Ein passender Rücksendebeleg (von Hermes) lag bei.

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Ich danke Euch an dieser Stelle für die vielen hilfreichen Tipps :-)

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Review: Fantastical 2 · Kalender- und Erinnerungen-App für das iPhone

Dass ich kein großer Fan von Apples eigener Kalender- und Erinnerungen App bin, ist mittlerweile vielleicht kein ganz großes Geheimnis mehr. Optisch hat sich seit OS X Mavericks bzw. iOS 7 zum Glück etwas getan aber funktional haben andere Apps nach wie vor die Nase vorne.

Da ich diese beiden out-of-the-box Dienste aber dennoch gerne nutze, mir die jeweiligen Standard-Apps nur nicht gefallen, müssen Alternativen, die auf die gleichen Daten zugreifen, her. Auf dem Mac bin ich nach etwas Herumprobieren bei Fantastical (mein Review) hängengeblieben. Unter iOS hatte ich mich damals ebenfalls für Fantastical (mein Review) entschieden, welches aber erst kürzlich durch Calendars 5 (mein Review) abgelöst wurde.

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Nun ist vor einigen Wochen Fantastical 2 erschienen. Wie sich die App im Alltag schlägt und wo die Unterschiede zu Calendars 5 liegen, erfährst du im folgenden Review.

Oberfläche

Direkt nach dem ersten Start fällt die runderneuerte, an iOS 7 angepasste Oberfläche auf.

An der grundsätzlichen Steuerung hat sich gegenüber der Vorgänger-App (zum Glück) nichts geändert. So kann man durch Ziehen am DayTicker zur Monatsansicht gelangen und vice versa. Dazu kann man sowohl beim DayTicker, als auch in der Monatsansicht durch die Tage bzw. Monate swipen und mit Tippen aufs Datum in der Titelleiste zum aktuellen Tag zurückspringen.

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Erinnerungen erzeugen

Eine der großen Neuerungen in Fantastical 2 ist die Unterstützung der iOS Erinnerungen.

Dafür steht beim Anlegen eines neuen Events (über das Plus-Symbol oben rechts) ein Schalter zur Verfügung, mit dem man problemlos zwischen Ereignissen, den eigentlichen Kalender Events, und Erinnerungen umschalten kann.

Wem das zu umständlich ist, kann durch Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo, Task oder Reminder am Satzanfang ein halbautomatisches Umschalten zu den Erinnerungen erzwingen.

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Die Eingabe der Events (egal ob Ereignis oder Erinnerung) erfolgt, wie von Fantastical 1 gewohnt, in natürlicher Sprache. Hier werden neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch verstanden. Die Eingabe an sich kann per Spracherkennung oder klassisch über die Tastatur erfolgen.

Bei der Tastatur hat man gegenüber anderen Apps den Vorteil, dass eine zusätzliche Sonderzeile für alle Zahlen, den Punkt und Doppelpunkt integriert ist, was gerade für Zeitangaben extrem praktisch ist.

Diese Zeitangaben werden nämlich von Fantastical 2 aus der Eingabe erkannt und in entsprechende Detaildaten umgewandelt. Außerdem lassen sich detaillierte Wiederholungen, Orte, Prioritäten und die Ereignisliste festlegen, in der die Erinnerung erstellt werden soll.

Darüber hinaus kann man die Ereignisliste, ebenfalls aus Fantastical 1 bekannt, auch schon bei der Eingabe durch ‚/ + Anfangsbuchstabe der Ereignisliste‘ angeben (siehe erster Screenshot).

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Kalender Events erzeugen

Neue Ereignisse werden nach dem gleichen Muster erstellt.

Gegenüber den Erinnerungen lassen sich hier aber noch die Zeitzone und Teilnehmer festlegen, die, sofern der Zugriff erteilt wurde, aus dem iOS Adressbuch kommen.

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Hat man das Event erstellt, lassen sich nachträglich durch Antippen jederzeit Änderungen einfügen oder einfach nur Details anzeigen.

Im nachfolgenden Screenshot sieht man dann auch schon, dass man aus diesem Ereignis heraus die Teilnehmer anrufen, ihnen eine SMS/iMessage oder E-Mail schreiben kann.

Ist das Event nicht mehr aktuell, kann es durch einen Links-Swipe gelöscht werden. Handelt es sich um ein wiederholendes Event, lassen sich auch alle zukünftigen Events löschen. Erinnerungen kann man übrigens auch durch Abharken des Kästchens vor der Erinnerung als erledigt markieren.

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Kalender Events duplizieren, verschieben oder teilen

Durch eine tap-and-hold Geste erscheint ein kleines Menü, mit dem man Events duplizieren, verschieben oder per E-Mail teilen kann. Das Ganze funktioniert zwar nur für Kalender Events und nicht für Erinnerungen, ist aber dennoch recht hilfreich.

Gerade das Duplizieren benötige ich häufiger und brauche für diesem Fall nur das neue Datum eingeben und bin damit schon fertig.

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Sonstiges

Zudem hat Fantastical 2 sehr viele kleinere Features, die erst nach und nach auffallen.

So kann man jederzeit durch eine tab-and-hold Geste auf dem Datum in der Titelleiste zu einem beliebigen Datum springen. Zieht man nur kurz am DayTicker bzw. der Monatsansicht, kommt eine Suchleiste zum Vorschein, mit der man über den Titel, Standort oder Teilnehmer nach Events suchen kann.

Außerdem sieht man hier im mittleren Screenshot das neue helle Theme von Fantastcial, das in den Einstellungen aktiviert werden kann. Die Anzahl der kleinen bunten Bubbles pro Tag in der Monatsansicht (im DayTicker sind es Striche), gibt die Anzahl der anstehenden Events an diesem Tag an. Das Ganze ist allerdings bei maximal vier gedeckelt. Stehen mehr als vier Events pro Tag an, werden auf diese Art nur die ersten vier Events angezeigt.

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Weitere neue Features sind der Landscape-View (besser Übersicht), 64-bit Support für das iPhone 5S und für iOS 7 die Hintergrundaktualisierung, sofern diese Sache in den iOS Einstellungen aktiviert ist.

Des Weiteren werden nicht nur lokale oder iCloud Kalender, sondern auch Google Kalender unterstützt und man kann Events über URL Actions erstellen (Klick, ganz unten in der FAQ), was gerade für Apps wie Launch Center Pro oder Drafts recht interessant ist.

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Einstellungen

Hier kann man u.a. die Art der Kalender, den Zeitzonen-Support (für Reisen wichtig) oder das Anzeigen der Orte in Apple oder Google Maps einstellen.

Dazu lassen sich der Standard-Kalender bzw. die Standard-Liste konfigurieren, Push-Notifications, Standarderinnerungen, das angesprochene helle Design oder die Icon Badge aktivieren.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 ist eine komplett neue App und damit für jedermann ein Paid-Upgrade. Die App kostet momentan 2,99 Euro und setzt iOS 7 zur Installation voraus.

Eine kostenlose Lite-Version wird nicht angeboten.

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Der Vollständigkeit sei hier auch noch mal die Mac-Version von Fantastical (mein Review hatte ich anfangs ja verlinkt) erwähnt, die nach wie vor bei Version 1.x steht und meine Hauptkalender-App unter OS X ist.

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Fantastical 2 vs Calendars 5

Aufmerksame Leser fragen sich nun natürlich welche App die bessere ist. Das ist meiner Meinung nach eine reine Geschmacksfrage, denn mal hat Fantastical 2 und mal Calendars 5 die Nase vorne. Ich werde nachfolgend einige Gründe auszählen.

Das betrifft zum einen das Design, das mir bei Calendars 5 wesentlich besser gefällt. Auch die fehlende native iPad App ist ein dicker Minuspunkt für Fantastical. Dazu, und das war auch schon ein Problem bei Fantastical 1, wird die deutsche ‘natürliche Sprache’ hin und wieder falsch interpretiert, was sehr ärgerlich ist. Als Beispiel sei nur mal ‘Morgen Abend’ erwähnt (die folgenden Screenshots sind vom letzten Donnerstag), das anstatt auf Freitag Abend, auf Samstag Abend gelegt wird. Diese Problematik lässt sich zwar durch die Eingabe des Events auf Englisch lösen, ist aber dennoch ein unschöner Bug. Bei Calendars 5 sind mir derartige Probleme nämlich noch nicht aufgefallen.

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Aber Fantastical 2 hat natürlich auch seine guten Seiten. So gefällt mir die zusätzliche Zeile an der Tastatur für die Zeitangabe. Auch das sehr einfache Umschalten (inkl. halbautomatischer Keywords) beim Erstellen einer Erinnerung bzw. Ereignisses ist gegenüber Calendars 5 sehr viel besser gelöst. Dazu gehört auch, dass Erinnerungen per ‘natürlicher Sprache’ erstellt werden können, was bei Calendars 5 momentan nur per Hand funktioniert.

Du siehst also: Mal gewinnt die eine, mal die andere App.

FAZIT

Fantastical 2 ist eine sehr, sehr gute Weiterentwicklung des Vorgängers und glänzt durch neue Features; allen voran der Integration der iOS Erinnerungen. Auch in Sachen Stabilität und Workflow gibt es nichts auszusetzen.

Dennoch gibt es, und das hat mein Vergleich mit Calendars 5 glaube ich gezeigt, Verbesserungspotential. Da sich pros-and-cons aber quasi aufheben, bekommt Fantastical 2 von mir die gleiche Wertung wie Calendars 5. Hier entscheidet einzig und alleine der persönliche Geschmack.

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