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Ausprobiert: Snap · Die Online Videothek von Sky

Online Videotheken gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Das fängt bei iTunes an und geht mit maxdome, LOVEFiLM oder Watchever weiter… Selbst Netflix soll auf dem Sprung sein.

Der neuste Spross nennt sich aber vorerst Snap und wurde vom Pay TV Anbieter Sky Mitte Dezember 2013 in Deutschland und Österreich veröffentlicht.

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Da bestehende Sky Kunden diesen Dienst bis Ende Januar 2014 kostenlos nutzen dürfen, nutze ich die Chance und möchte nachfolgend meine Erfahrungen mit der iOS App in einem Review bzw. Test darstellen.

Generell ist zu sagen, dass Snap momentan, neben iOS, nur auf dem Mac oder PC im Browser (Silverlight Plugin muss installiert sein) und neueren Samsung Smart TV (ab Baujahr 2012) verfügbar ist. Andere Systeme wie Android, Windows Phone, PlayStation oder XBox sind erst mal außen vor.

Für die breite Masse sind das schon mal denkbar schlechte Voraussetzungen aber sei es drum. Letztendlich zählt das Angebot an Filmen und Serien und die sieht man schon beim ersten Start der iOS App.

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Dass genau dieses Angebot an Filmen und Serien für diesen noch recht jungen Video-on-Demand Dienst überschaubar ist, sollte auf der Hand liegen. Es sind dennoch schon etliche Filme und Serien verfügbar. Wer sich hier einen Überblick verschaffen möchte, kann auch ohne Sky-/Snap-Account auf der Snap-Homepage herumstöbern.

Ich muss dennoch sagen, dass gerade das Serienangebot trotz HBO Blockbustern wie Boardwalk Empire, The Sopranos, The Wire oder Rome recht enttäuschend ist. Dieser Umstand, der auch für Filme gilt, hat zwei Ursachen: Zum einen das altbekannte Rechteproblem, zum anderen Sky Go.

Um sich nämlich inhaltlich vom Abrufdienst Sky Go zu unterscheiden, sind aktuelle Filme und Serien vorerst nur dort zu sehen. Snap Nutzer müssen hier also Geduld beweisen. Sky bietet auf seiner Homepage einen recht guten Vergleich von Sky Go und Snap, der die Unterschiede darstellt, an.

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Beim Abspielen von Inhalten auf dem iPhone, iPad oder iPod touch gibt es hingegen nichts zu meckern. Der Stream wird, abhängig von der Internetleitung, in SD und HD angeboten.

Für FSK 16 und FSK 18 Inhalte wird zusätzlich eine (Sky-)PIN verlangt.

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Darüber hinaus kann man Filme und Serien über das Sprechblasensymbol unten rechts auch in der Originalsprache ansehen. Untertitel gibt es, entgegen der Einstellmöglichkeiten in der App, leider noch nicht.

Ein weiteres cooles Feature der iOS Snap App ist AirPlay, mit dem man Filme und Serien über das Apple TV auf jeden Fernseher oder Beamer streamen kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die mit der neusten Version der Snap App behoben wurden, funktioniert das Ganze sehr gut und ist vom ‘normalen Fernsehen’ nicht zu unterscheiden. Allerdings muss das iPhone oder iPad ständig ‘aktiv’ sein. Im Ruhemodus funktioniert die AirPlay Wiedergabe bisher nicht.

Hat man kein Apple TV zur Hand, lässt sich der Stream auch über ein HDMI Kabel auf den jeweiligen Bildschirm übertragen.

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Ist man einmal nicht online oder möchte Filme und Serien unterwegs ohne Verbrauch von Datenvolumen anschauen, kann man mit Snap auch Inhalte in SD oder HD Qualität herunterladen und im sogenannten Offline Modus ansehen. Dazu muss leider auch gesagt werden, dass aus lizenzrechtlichen Gründen nicht alle Inhalte zum Download bereitstehen.

Das Herunterladen muss auf jeden Fall in Deutschland oder Österreich erfolgen. Das Ansehen ist weltweit möglich.

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Hat man Inhalte, die im Gegensatz zur Streaming-Variante beim Download nur mit der deutschen Tonspur zur Verfügung stehen, heruntergeladen, hat man 30 Tage Zeit sich diese anzusehen. Wurde ein Titel einmal abgespielt, verringert sich diese Zeit auf 48 Stunden.

Im Offline Modus können zudem bis zu 25 Titel, davon maximal fünf Filme, gespeichert werden. Wer derartiges vorhat, sollte auch genug freien Speicherplatz auf seinem iDevice haben, denn eine Stunde SD-Inhalte (888 kb/s) belegen ca. 350 bis 400 MB; HD-Inhalte (1288 kb/s) ca. 550 bis 600 MB.

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Preise und Verfügbarkeit

Wie ich anfangs schon schrieb ist für Sky Kunden dieser VoD Service bis Ende Januar kostenlos. Danach werden monatlich 4,90 Euro fällig, die zusammen mit den Sky-Gebühren vom Konto abgebucht werden.

Nicht-Sky-Kunden können Snap den ersten Monat kostenfrei nutzen und zahlen danach monatlich die branchenüblichen 9,90 Euro. Hier kann per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal gezahlt werden.

Eine Kündigung ist monatlich möglich und erfolgt immer zum Monatsende.

-> http://www.skysnap.de

FAZIT

Vorneweg sollte ich vielleicht sagen, dass Snap mein erster Versuch ist mich ernsthaft mit VoD im monatlichen Abo auseinander zu setzen. Mir fehlen also Vergleichsmöglichkeiten zu Watchever oder LOVEFiLM aber die kannst du vielleicht in den Kommentaren posten.

Ich finde Snap eigentlich ganz cool. Gerade das AirPlay Feature und der Offline-Modus haben es mir sehr angetan. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass die Inhalte sehr schnell ausgebaut werden sollten. Gerade bei den Serien, was mein persönlicher Hauptgrund für VoD ist, steht man sich mit Sky Go selbst im Weg. Es ist zwar klar, dass es zu Sky Go eine inhaltliche Abgrenzung geben muss aber hier sollte man irgendeinen anderen Weg gehen. Ich möchte gerne alle mir zur Verfügung stehen Serien offline ansehen oder per AirPlay aufs Apple TV streamen (was mit Sky Go nicht funktioniert).

Außerdem sollte sich Sky/Snap ganz schnell um die nicht unterstützten Geräten um Android & Co. kümmern. Dazu zählen dann natürlich, nach dem Vorbild von Watchever, auch native Apps für die PlayStation oder dem Apple TV.

Zum Schluss möchte ich noch kurz auf die iOS App von Snap eingehen, die meiner Meinung nach eine ähnliche Katastrophe wie die Sky Go App ist. Die Performance ist selbst auf aktuellen Geräten einfach nur mies und die Navigation sehr schlecht. Man muss allerdings auch sagen, dass die App stabil funktioniert (ich hatte in den bisher fünf Wochen Nutzung keine Abstürze), sofern man sich erst einmal an die Navigation bzw. die Verzögerungen dabei gewöhnt und das Gesuchte gefunden hat. Auch am Stream direkt gibt es nichts auszusetzen. Verbesserungen im Ruhemodus und AirPlay sind dahingegen wieder wünschenswert.

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Review: Simulus 4-CH-Quadrocopter (inkl. Gewinnspiel)

Copter sind nicht erst seit Amazon oder der DHL in aller Munde, sondern sind prinzipiell ein alter Hut und wecken bei mir immer wieder das Kind im Manne. Ich hatte schon vor ein paar Wochen ein recht niedliches Exemplar eines Quadrocopters als Review-Exemplar geordert und möchte hier an dieser Stelle natürlich auch ein paar Worte darüber verlieren. Außerdem können wir dieses Review-Exemplar dank dem Versandhaus Pearl auch an euch verlosen. Am Ende dieses Artikels mehr dazu.

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Der Simulus 4-CH-Quadrocopter kommt mit einem ordentlichen Joystick, Aufladekabel, Anleitung in deutscher Sprache und ein paar Ersatzflügel daher. Der Copter selbst ist recht gut verarbeitet und dazu noch wahnsinnig klein. Er passt quasi, bei einer Rumpflänge von nur 5,5 cm, in eine Hand. Die Fernsteuerung benötigt vier Batterien vom Typ AAA; der Copter selbst hat einen wechselbaren Akku verbaut, denn man über ein USB-Kabel direkt am Computer oder USB-Netzteil aufladen kann. Der Akku (380mAh) hält für ca. 7-8 Minuten. Mir kam es teilweise sogar länger vor. Am MacBook brauchte der Akku dann wiederum 15 bis 20 Minuten zum Aufladen. Der Ladestatus des Akkus wird am Kabel selbst durch eine LED angezeigt. Ein bisschen fummelig finde ich die Verbindungen zum Akku. Nach ein paar Mal ab- und wieder anstecken hat man es aber raus.

Auch wenn im dem Pearl Video behauptet wird, dieses Gerät wäre etwas für den Innenraum, muss ich doch sagen, dass man ohne Erfahrungen es erst einmal draußen ausprobieren sollte. Natürlich sollte es nicht windig sein. Am besten einen größeren Rasen suchen und dann losfliegen. Ich persönlich habe es nicht so mit der Steuerung im 3D-Raum. Zur Orientierung hat der Copter aber LEDs an den Rotorblättern. Zwei rote und zwei blaue LEDs, um immer sehen zu können, in welcher Richtung das Gerät gerade steht.

youtube/watch?v=O1nj2wEsFEI

Ziemlich viel Zeit muss man Anfangs in die Kalibrierung stecken. Hier gingen bei mir mehrere Akku-Ladungen drauf. Dazu hat man diverse Schalter an der Fernbedienung. Nicht ganz so einfach und deshalb würde ich sagen, dass dieses Spielzeug auf gar keinen Fall in Kinderhände gehört.

Die Steuerung größerer Copter ist um ein Vielfaches einfacher, da diese sich viel besser selbst kalibrieren und wie ein Brett in der Luft stehen ohne dass man etwas machen muss. Das ist bei dieser kleinen Version nicht der Fall. Hier heißt es tatsächlich: Übung, Übung, Übung. Ohne Zeit dafür wird man langfristig keinen Spaß haben.

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Der Copter selbst macht zudem sehr hochtönige Summ-Geräusche – etwa wie von einem Schwarm Bienen. Die eingebaute Kamera kann Videos mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln aufnehmen. Ich empfand sie jetzt nicht sonderlich scharf und dazu noch ziemlich wacklig. Das mag aber auch an meiner ‘Art’ der Steuerung gelegen haben ;-)

FAZIT

Ich hatte meinen Spaß mit dem Copter an der frischen Luft aber ich habe definitiv kein Talent zum Hubschrauber fliegen. Der Simulus 4-CH-Quadrocopter kostet bei Pearl 99,90 Euro. Nicht ganz billig aber durchaus gerechtfertigt.

Wer es aber wirklich ernst meint, sollte meiner Meinung nach eher ein bisschen sparen und sich gleich die AR Drohne 2 von Parrot kaufen.

-> http://www.pearl.de/a-NX1066-5955.shtml

VERLOSUNG

Die PEARL. GmbH hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel einen Simulus 4-CH-Quadrocopter zur Verfügung gestellt.

Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 23.01.2014, statt. Viel Glück!

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Mail Pilot · E-Mail Client landet final im Mac App Store

Erst im Dezember des letzten Jahres wurde Mail Pilot, ein aufgabenorientierter E-Mail Client für den Mac, als Public Beta veröffentlicht.

Seit heute ist die App final im Mac App Store verfügbar.

Leider gibt es (noch?!) keine kostenlose Testversion, so dass bei Interesse an der App der Einführungspreis von 8,99 Euro (50% reduziert) gezahlt werden muss. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

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Die ebenfalls verfügbare iOS App von Mail Pilot, von der übrigens Version 2 als kostenloses Upgrade beim Entwickler schon angekündigt wurde, ist der Vollständigkeit halber ebenfalls um 50% reduziert und wird zum identischen Preis von 8,99 Euro verkauft. Auch hier gilt leider: Es gibt keine kostenlose Testversion.

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Spotify hebt zeitliche Limitierungen des kostenlosen Accounts auf

Dass der Musikstreamingdienst Spotify seit Mitte Dezember des letzten Jahres auch einen kostenlosen mobilen Service anbietet, hat bestimmt der eine oder andere mitbekommen.

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Das Problem dieses kostenlosen Accounts war bisher die zeitliche Limitierung der Hördauer pro Monat.

Diese Begrenzung ist nun aufgehoben, so dass man jetzt auch mit dem kostenlosen Spotify Account (werbeunterstützt) unbegrenzt Musik hören kann.

-> http://news.spotify.com

(via)

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Box · 50 GB kostenloser Cloudspeicher nun auch für iOS Nutzer

Gestern Abend wurde die iOS App des Cloudspeicher Anbieters Box auf Version 3.0 aktualisiert.

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Neben einer aktualisierten Oberfläche, verbesserter Navigation oder schnellerem Rendering der gespeicherten Dokumente, können sich nun endlich auch iOS Nutzer durch einmaliges Einloggen in die App lebenslang 50 GB kostenlosen Cloudspeicher sichern. Der kleiner Nachteil ist, dass die maximale Dateigröße auf 250 MB begrenzt ist.

Wenn du die App bereits installiert hast, hilft aus- und wieder einloggen, um an dieses Gratisangebot zu kommen.

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NoBrainer der Woche: Yummy FTP – Fast & Reliable Pro FTP/SFTP/FTPS Client for OS X

Kurzer Hinweis aus der Schnäppchenecke:

Yummy FTP, ein sehr guter FTP, SFTP und FTPS Client, wird momentan im Mac App Store für gerade mal 89 Cent (sonst bis zu 8,99 Euro) angeboten.

Features

  • Volle Unterstützung des FTP-, FTPS und SFTP-Protokolls
  • Sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit (auch bei Synchronisationen)
  • Automatische Fehlerbehandlung
  • Ausgefeilte Synchronisation von Verzeichnissen
  • Zeitplanung für spätere Übertragungen
  • Bandbreiten-Beschränkung
  • Zweigeteiltes (Commander-Stil) oder einfaches Fenster
  • Listen- oder Spaltendarstellung
  • QuickLook-Unterstützung lokal und auf dem Server
  • Bearbeiten von Dateien direkt auf dem Server mit einem beliebigen Editor (Remote editing)
  • Eingebauter Texteditor
  • Vergleichen von Dateiunterschieden bei lokalen Dateien und Dateien auf dem Server (Diff)
  • Lesezeichenverwaltung mit Unterordnern
  • SSH-Verbindungen direkt im Terminal öffnen
  • Importieren von Lesezeichen aus anderen FTP-Programmen 
  • Dateien und Ordner filtern
  • Vollbildmodus
  • Unterstützung von Growl

Zur Installation wird Mac OS X 10.6.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

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