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Spark für macOS: E-Mail Client lädt zur Beta ein

Kurzer Hinweis auf Spark für den Mac, einem neuen E-Mail Client, für den man sich seit ein paar Tagen beim Entwickler für den Beta-Test registrieren kann.

sparkformac

 

Ich nutze die schon länger verfügbare (und außerdem kostenlose) iOS Version von Spark seit einigen Monaten sehr erfolgreich auf dem iPad und iPhone und bin daher wirklich sehr auf dieses Release gespannt.

Features der iOS-Version, die es vermutlich auch in die macOS-Version schaffen werden:

  • intelligenter, gemeinsamer Posteingang
  • intelligente Suche
  • Signaturen
  • integriert sich mit vielen Cloud-Diensten (gerade für Anhänge interessant)
  • Schnellantworten
  • intelligente Benachrichtigungen
  • E-Mails als PDFs speichern
  • Personalisierbar (Smart Inbox, Multi-Touch-Gesten, Seitenleisten, Widgets…)
  • Schlummern-Funktion

-> https://sparkmailapp.com/beta

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Herstellern und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter und natürlich per E-Mail.

23 Kommentare

  1. Ich hätte gern Sparrow in „neu“. Spartanisch, praktisch und gut.
    Bekommt aber keiner irgendwie so hin. :-(

    • Hast du Spark oder Airmail für iOS mal ausprobiert? Die beiden Clients haben definitiv ihren Charme. Es erinnert auf jeden Fall vieles an Sparrow.

      Und ich hoffe ja, dass Spark für macOS so etwas wie das neue Sparrow werden kann.

  2. Finde ich einen sehr vielversprechenden Client, solange er aber nicht direkt per imap Mails abholen kann sondern meine Zugangsdaten bei readdle gespeichert werden müssen fällt er für mich raus.

    • Ist das so? Is ja wie bei Nylas N1… Sorry aber so etwas fällt für mich absolut aus … NO WAY! Genauso gut kann man seine Credentials auch per Facebook oder Twitter posten …

      • Das wage ich stark zu bezweifeln.

        @Sebastian,
        wie kommst du darauf? Hast du irgend ne stichfeste Quelle oder ist das nur ne Vermutung?

        • Ich hätte es ja gern selbst getestet warte aber noch immer auf die versprochene Download-URL Mail. Wundern täte es mich prinzipiell nicht, da ja heutzutage gern „jeder“ zweite App-Dienstleister für irgendwelche fragwürdigen Sync-Dienstleistungen aka Adressenverkaufsserver seinen eigenen Service zwangsanbietet … natürlich nur zum „Vorteil“ des Kunden … Selbst Firmen wie Microschrott scheuen davor nicht – man erinnere sich nur an die Diskussionen um Outlook für iOS. Auch das oben erwähnte Nylas N1 verfolgt gleiches Geschäftsmodell. Von den ganzen „tollen“ Passwortverwalterdiensten im Netz ganz zu schweigen … Gerade Deutschen reicht ja heutzutage offenbar ein bloßes, nicht überprüfbares, Versprechen nicht direkt an die NSA auszuliefern und auch die Daten nicht anzuschauen, damit sie dann das Hirn an der Abendgarderobe abgeben …

        • Aus der Privacy Policy von Spark https://sparkmailapp.com/privacy

          „Accounts are added to Spark through OAuth where possible. Where OAuth is not supported we keep your account username and password on our secure servers. We then use the authorization provided to download your emails to our virtual servers and push to your device. We use Amazon Web Services (AWS) infrastructure to store your data. Apart from the AWS‘ security policies we take a number of measures to ensure that your data is never read by anyone else. We ensure that all transmission is secured with HTTPS so that no one else can access your data. Your account credentials are stored on secure cloud-based servers using asymmetric encryption.“

          Heißt also, wer kein oAuth nutzt gibt seine Daten direkt da ab. Aber auch mit oAuth loggt sich natürlich Spark in den Account ein, denn die nutzen einen eigenen Push Server was sie ebenfalls in der Policy beschreiben


          Spark servers download email headers and text parts from your email service provider and use them to compose push notifications. We delete email headers and text as soon as push message has been prepared and sent. We store messages and emails in encrypted form on secure cloud-based servers.
          When you delete your email account from Spark, we permanently delete your data and credentials from our servers after we get notification from the Spark app or from Apple Push Notifications Service

          Muss ja jeder für sich selbst entscheiden, aber für mich ist das leider nichts.

  3. Nach vielen ausprobierten Clients bin ich jetzt bei Postbox hängengeblieben, der tut das, was ich mir vorstelle und das muß ein anderer Client erstmal schaffen.;-)

    • Hatte ich auch mal getestet… Bin damals aber zurück zu Apple-Mail. Welche Vorteile haben Dich dazu bewogen bei Postbox zu bleiben?

      • Ich suchte einen Client, der vom Look & Feel her, Mail von Apple ähnlich ist, aber nicht die Bugs von Mail hat und der die klassische Ansicht bot, also links in einer Spalte die Konten, rechts in einer Spalte untereinander die Mailliste und der Inhalt. Ich mag dieses neumodische Dreispaltenlayout nicht und das lässt sich bei den meisten neuen Mailern nicht umschalten und ich bin, was Mailer anbelangt da eher altmodisch.
        Seit der kürzlich erschienenen Version 5 hat sich auch einiges getan gegenüber der 4er, gute Suchfunktion, Spambehandlung und Filterfunktionen machen PB für mich zum idealen Mailclient.

        • In diese Kerbe schlägt auch MailMate. In vielerlei Dingen klassisch, aber mit einigen Features, doe es woanders ni ht gibt. Alleine die smart folders sind der Hammer. Sie können z.B. dynamisch Unterordner erzeugen. Ich ein smart folder Tags fer Unterordner für jedes verwendete Tag bildet. Oder Filteroperationen wie „is [not] in „. Oder beliebig verschachteltd boolsche Ausdrücke und nicht nur „all“ oder „any“.

          • Mailmate hatte ich mir auch mal angeguckt, fand ich aber vom Design her nicht so besonders und das meiste was Mailmate bietet brauche ich sowieso nicht, mal abgesehen davon, daß ich einiges nicht besonders Intuitiv fand.

  4. Ich würde ja gerne mal bei den ganzen Simpel-Mail-Clients, die sich ja eher an die Mail-Noobs richten, mal sinnvolle Features sehen.

    Viele Leute nehmen, wenn sie eine neue Mail, bzw. einen neuen Thread schreiben wollen, einfach eine bestehende Mail, ändern den Betreff und denken, daß sie eine neue Mail erzegt haben. Da sie aber alle kein Threading benutzen, bemerken sie nicht mal, daß sie mitnichten einen neuen Thread erzeugt haben, sondern einen bestehenden übernommen haben. Und Leute wie ich, die Theading benutzen, dürfen sich nun mit Mails abärgern, die in bestehenden Threads hängen und so auch schwerer aufzuspüren sind. Ich suche häufig nach dem Schema „ist 2-3 Tage her und hat ungefähr Wort „Foo“ im Betreff“. Finde sowas mal. Ausgerechnet MailMate, was sich an Mail-Pros richtet, hat das passende Feature dagegen: Wenn ich den Betreff ändere, fragt MM nach, ob ich tatsächlich den Thread ownen möchte, oder nicht doch lieber einen neuen erstellen möchte.

    Alleine dieses Thema kann einem das Leben schwerer machen als nötig. :-/

  5. Statt dessen bauen die ein Like-Feature in einen Mail-Client… m(

    Sowas meinte ich. Es werden ständig unsinnige Features eingebaut, anstatt mal die wirklich Sinnvollen einzubauen, wie z.B. Features, die es dem Nutzer erlauben wenigs halbwegs „standardkonforme“ Mails zu erzeugen.

    Was so schlimm am Like-Feature ist? Ich will nicht mit aussagelosen Mails, jemand hätte eine Mail von mir gefallen, meine übersicht und den Platz ruinieren lassen.

    Ich frage mich, warum derartige Mail-Clients ständig durch die News-Landschaft gelobt werden, obwohl die außer optischen Spielereien, keinen wirklich sinnvollen Mehrwert bieten. Dieses Aufschieben-Feature mag ja auf dem ersten Blick ein sinnvolles Feature sein, aber daß dafür ein weiterer Dienst in Anspruch genommen werden muß, der damit Zugriff auf alle Mails hat… davon liest man gerne mal nichts bzw. es gibt daran kaum oder keine Kritik. Dabei ist das DER Punkt, über den man als User sehr sehr deutlich hingewiesen werden sollte.

    • Tja, es gab früher sogar Mailclients, die Threads richtig in Bäumen dargestellt haben, mit denen man alles richtig verfolgen konnte.
      Aber die Zeiten sind lange vorbei. :-(

      • Das trifft wohl nur auf diese Hipster-Clients zu. MailMate macht richtiges Treading und wenn ich mich richtig erinnere, Thunderbird und Postbox auch.

        Aber du hast insofern recht, daß doe breite Masse Clients ohne Threading nutzt oder es abgeschaltet hat.

        • Will man einen funktional richtig guten Mail-Client, geht sowieso nichts über MailMate. Ich hatte vor über zwei Jahren ein etwas ausführlicheres Review geschrieben, das weitestgehend noch seine Gültigkeit hat.

          Die Frage ist letztendlich: was ist mir ein Mail-Client wert?! Die 50 US$ für MailMate sind, auch wenn sie mehr als gerechtfertigt sind, nicht für jedermann tragbar.

  6. Das ist war. MailMate richtet sich nicht wirklich an den Gelegenheits-Mail-User.

    Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, daß die Hipster-Clients über die Maßen gehyped werden. Das geben die IMHO gar nicht her. Nur hübsch und mehr oder weniger eher frsgwürdige Features reichen da nicht. Es fehlen mir da einfach zielgruppengerechte Features, um wenigsten halbwegs erträgliche Mails zu generieren. Ein Like-Feature setzt der Negativliste allerdings hinzu. DAS braucht nun wirklich keiner, der Mails ernsthaft einsetzt.

  7. @grossmaggul (#14): Ja, MailMate benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, wenn man die fortgeschritteneren Feature nutzen möchte, aber man wird auch mit einer weitreichenden Anpassbarkeit belohnt (man lann sich da fast beliebig reinnerden).

    Falls es bei dir länger her ist, lohnt sich ein erneutdr Blick. Auch wenn die Versionssprünge nicht vermuten lassen, tut sich da sehr viel. Da passiert innerhalb eines .2er-Sprunges mehr als bei Apple Mail bei einem 1.-Sprung.

    • Ich bin ja mit Postbox zufrieden und es tut, was ich möchte, mehr will ich gar nicht. Um mich jetzt in Mailmate reinzunerden fehlt mir eigentlich die Zeit,:-)