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macOS Sierra: Homebrew als Standard Nutzer installieren

Install Brew and set up for macOS standard user

Möchte man unter macOS Sierra den Paketmanager Homebrew nutzen, muss man zunächst Administrator sein und anschließend eine Handvoll Befehle zum Installieren und Setzen der Rechte ins Terminal eingeben.

Als normaler Standard Nutzer, der in der Regel keine Admin-Rechte besitzt, steht man also vor einem Problem. Nicht nur, dass man aufgrund fehlender Rechte Homebrew gar nicht installieren kann; man kann die benötigten Rechte an /usr/local auch nicht setzen, da das sudo-Kommando mit dem Standard Nutzer nicht ausgeführt werden kann.

Eine Lösung dieser Problematik liegt im temporären Umwandeln des Standard Nutzers in einen Administrator. Das kann man über die macOS Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen realisieren, indem man bei Der Benutzer darf diesen Computer verwalten einen Haken setzt.

Nach einem Reboot ist man Administrator und kann das heute verlinkte Shell Skript im Terminal ausführen, das Brew installiert und die benötigten Rechte setzt.

sh install-brew.sh

Ist das Skript durchgelaufen, wandelt man den Administrator wieder in einen Standard Nutzer um und kann Brew stressfrei und ohne Admin-Rechte nutzen.

9 Kommentare

    • Homebrew ist quasi der AppStore für OpenSource Programme (+ alles was es sonst nur außerhalb des Apple AppStores gibt). Man kann sehr einfach nach einem Programm suchen (brew search …) und es sich mittels „brew install …“ installieren. Homebrew kümmert sich dann um alle Abhängigkeiten. OS X hat zwar schon ne Menge Tools mit an Board, die sind aber meistens nach der Veröffentlichung schon veraltet. Mittels „brew update“ hält man seine installierten Pakete aktuell. Das lässt sich auch alles wunderbar automatisieren. Ohne Homebrew wäre für mich OS X nur halb so gut …

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  1. su admin -c ‚install-brew.sh‘

    Tunnelt den ’sudo‘ Befehl erst durch den Admin Account, führt diesen dann als User aus.

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  2. konfluenzpunkt

    07.04.17, 14:01, #7

    Vielleicht noch zur Ergänzung:
    alias brewbrew=’brew -v update && brew -v upgrade && brew cask cleanup –verbose && brew -v cleanup –force -s && brew cask audit && rm -rf $(brew –cache)/* && brew -v –config && brew bundle dump –global –force -v && python –version‘

    Damit lasse ich in unregelmäßigen Abständen mein Homebrew aktualisieren.

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  3. man kann die benötigten Rechte an /usr/local auch nicht setzen, da das sudo-Kommando mit dem Standard Nutzer nicht ausgeführt werden kann.

    Kann man das in 10.12.x nicht mehr in der /private/etc/sudoers anschalten? Jaja, das braucht auch Admin-Rechte (oder gar Root, weiss ich nicht mehr).

    Eine Lösung dieser Problematik liegt im temporären Umwandeln des Standard Nutzers in einen Administrator. Das kann man über die macOS Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen realisieren, indem man bei Der Benutzer darf diesen Computer verwalten einen Haken setzt.

    Dazu braucht man aber auch ein Admin-Passwort, falls der Dialog gesperrt ist (Schloss-Icon links unten).

    Ach, übrigens: weniger Deppenblanks, bitte. Mir tun so Dinger wie „Standard Nutzer“ einfach weh beim Lesen.

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    • Kann man das in 10.12.x nicht mehr in der /private/etc/sudoers anschalten? Jaja, das braucht auch Admin-Rechte (oder gar Root, weiss ich nicht mehr).

      Admin-Rechte sind hier notwendig und das funktioniert natürlich auch mit Sierra. Ist mMn aber nicht empfehlenswert, da der Sinn des Standardnutzers dadurch etwas ad absurdum geführt wird.

      Die beste Lösung ist wohl der Kommentar #6 von Dirk. Einfach das sudo durch den Admin Account tunneln und gut.

      su adminuser -c ’somecommand‘

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