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macOS Firewall: Little Snitch 4 lädt zur Beta ein

Vor knapp fünf Jahren hatte ich an dieser Stelle Little Snitch 3, eine Software-Firewall für den Mac, ausführlicher vorgestellt.

Mit Little Snitch 4 kann seit ein paar Tagen im Rahmen einer öffentlichen Beta der Nachfolger von jedermann kostenlos getestet werden.

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Neu ist u.a. die überarbeitete Benutzeroberfläche, die besonders beim komplett neuen Netzwerkmonitor mit Visualisierung der Verbindungen auf Grundlage der eigenen geografischen Position zum Tragen kommt.

Dazu können Verbindungsalarme nun auch minimiert und die entsprechende Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Zu den weiteren Neuerungen zählen ein verbessertes Arbeiten mit (Little Snitch-)Profilen, ein automatischer Silent Mode, besseres Regel-Management (z.B. vordefinierte Regeln für iCloud & Co., Prioritäten bei Regeln, Prüfung von Code-Signaturen, klügere domainbasierte Filter durch Deep Packet Inspection) oder die Unterstützung von Apples Touch Bar.

Eine etwas detailliertere Auflistung ist hier zu finden.

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Little Snitch 4 kostet in der Einzelplatzlizenz 45 Euro; ein Upgrade von Version 2 oder 3 wird mit 25 Euro zu Buche schlagen. Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan oder höher vorausgesetzt.

Wer übrigens die Beta über den für LS4 final geplanten Releasetermin am 05.07.2017 hinaus testen möchte, kann mit einem temporären Lizenzschlüssel den Testzeitraum bis Mitte Oktober 2017 verlängern.

-> https://www.obdev.at/products/littlesnitch/index-de.html

Dazu auch gleich nochmals der Hinweis, dass eine Software-Firewall nicht nur positive Seiten hat 😉

Autor: Björn

Ich bin Björn und quasi der COO von aptgetupdateDE. Ich kümmere mich um die PR und allerlei Kontaktaufnahmen zu Herstellern und Softwareentwicklern. Erreichbar bin ich bei Twitter und natürlich per E-Mail.

3 Kommentare

  1. Niemals sollte man freiwillig die Angriffsfläche des eigenen Systems vergrößern, auch nicht für Pseudoschutz in Form einer Softfirewall. Aber klar, geben wir LittleSnitch (und deren Softwarefehler) Rechte auf Kernelebene…

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  2. Ich hab eine ganze Zeit lang LS benutzt. Abgesehen von den von Björn bereits erwähnten berechtigten Einwänden (http://www.macmark.de/osx_firewall_nonsens.php ) hab ich mehr und mehr genervt gefühlt, die ganzen Permissions für jede Software zu setzen. Bei der Abfrage war oft genug nicht klärbar welche Auswirkungen eine Reglementierung haben wird. Oft genug gab es dann auf Grund zu eng gesetzter Rules später Probleme, die man u.U. dann nicht gleich als eine LS Rule Problem erkannt hat. Immer öfter habe ich mich dann dabei erwischt die Rules so großzügig auszulegen, dass man also logische Konsequenz auch auf den Einsatz von LS verzichten konnte …

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    • Ist ja lustig,… wollte gerade auch auf macmark.de verweisen, wie ich das schon auf der iFun Seite letztens getan hatte. Je mehr Software mit Root-Zugriff unterwegs ist umso angreifbarer das System. Ich hatte eigentlich die LS Firewall durch aptgetupdate überhaupt kennengelernt und war eigentlich lange Zeit zufrieden bis irgendwann die Permissions Probleme gemacht haben. Um Software zu testen, wohin es telefoniert ist es ganz sinnvoll, aber als Absicherung des Systems eher eine weitere Lücke.

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