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Im Test: Aukey PA-Y12 USB-C Ladegerät mit 72 Watt Leistung

Vor ein paar Monaten hatte ich schon einige USB-C Netzteile von equinux in einer Review ausführlicher vorgestellt.

Heute möchte ich gleiches für ein 72 Watt USB-C Ladegerät von Aukey machen.

Lieferumfang

  • 72 Watt USB-C Ladegerät PA-Y12
  • Euro 8 Netzkabel (ca. 1m)
  • Papierkram

Ersteindruck

Das Ladegerät wird in einer wenig spektakulären braunen Pappschachtel ausgeliefert. Etwaige USB Kabel sucht man leider vergeblich im Lieferumfang.

Ähnlich wie bei der Tankstation von equinux sind neben dem USB-C Ladeanschluss (zwei) USB-A Anschlüsse vorhanden, um gleichzeitig Smartphones, Tablets, Bluetooth Lautsprecher o.ä. aufladen zu können.

Das Ladegerät selber besteht aus matt-schwarzem Kunststoff. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut.

Das mitgelieferte ca. 1m lange Euro 8 Netzkabel (IEC-60320-C7/C8) kann man für den Fall der Fälle natürlich problemlos durch ein längeres ersetzen.

Technische Daten

Das Netzteil liefert über den USB-C Anschluss durch Power Delivery auf verschiedenen Stromstärke- und Spannungsleveln bis zu 60 Watt Leistung. Damit lässt sich ohne weiteres ein 13 Zoll MacBook Pro aufladen. Selbst ein 15 Zoll MBP, das eigentlich ein 87 Watt Netzteil benötigt, lädt normal auf, sofern das Gerät nicht unter Volllast läuft oder externe Verbraucher angeschlossen sind.

Die beiden USB-A Anschlüsse liefern zusammen eine Leistung von 12 Watt, was die Gesamtleistung des Netzteils auf 72 Watt steigen lässt. Dabei setzt Aukey die hauseigene AiPower Technologie ein, die die maximale Aufladegeschwindigkeit angeschlossener Geräte erkennt.

Im Alltag

Um den Einsatz des Aukey Netzteils im Alltag zu bewerten, genügt im Prinzip ein Blick in die Systeminformationen des Macs bzw. der Einsatz von Tools wie coconutBattery (Plus).

In den Systeminformationen unter Stromversorgung wird das Ladegerät mit seinen 60W Leistung am USB-C Anschluss korrekt erkannt.

Da mir für macOS nach wie vor kein Tool bekannt ist, das die gerade vom Mac selbst verbrauchte Leistung für den Betrieb anzeigt, muss wieder die grobe Differenzrechnung aus zugeführter Leistung – Ladeleistung Akku – Wandlerverluste – Leistungsverluste herhalten.

Im Normalbetrieb (Surfen, E-Mails lesen etc.pp.) zeigt coconutBattery für den Ladestrom einen Wert von rund 40 Watt an. Das heißt im Umkehrschluss, dass der Mac aktuell rund 20 Watt für seinen Betrieb aus dem Netzteil zieht.

Damit sind die Werte mit dem Originalnetzteil von Apple sowie meinen bisher getesteten (Wand-)Netzteilen von equinux identisch.

Die beiden USB-A Anschlüssen liefern jeweils bis zu 2,4A bei 5V. Durch AiPower profitieren zudem viele Geräte bei den Ladezeiten.

Gleichzeitig muss man natürlich sagen, dass bei gleichzeitiger Nutzung der beiden USB-A Ports die 12W Gesamtleistung auf beide Anschlüsse aufgeteilt wird. Das hat zur Folge, dass sich das Netzteil an dieser Stelle gewissermaßen selbst limitiert und keine optimalen Spannungswerte mehr liefern kann.

Preise und Verfügbarkeit

Wie nicht anders zu erwarten, werden auch die Aukey-Netzteile über Online Stores wie Amazon oder eBay verkauft.

Das heute vorgestellte Aukey PA-Y12 USB-C Ladegerät mit 72W Leistung kostet bei Amazon derzeit 53,99 Euro.

-> https://www.amazon.de/dp/B07BK3TRCY

tl;dr

Dass das Thema USB-C kein einfaches ist, hatte ich an dieser Stelle schon hinlänglich beschrieben.

Bei den Ladegeräten kommt allerdings so langsam Bewegung in die Sache. Sofern die benötigten Wattzahlen stimmen, muss man im Prinzip nur noch ein hochwertiges USB-C zu USB-C Ladekabel haben.

Das ist nämlich nicht im Lieferumfang des Aukey PA-Y12 USB-C Netzteils vorhanden und muss separat gekauft werden. Hier verpasst Aukey die Chance sich nicht nur preislich, sondern auch über das mitgelieferten Zubehör von der Konkurrenz abzusetzen.

Für den Kampfpreis von derzeit knapp 54 Euro bekommt man dennoch ein sehr solides Stück Technik, das nicht nur USB-C Notebooks, sondern über die beiden USB-A Ports auch Smartphones, Tablets oder Bluetooth Geräte (mit den angesprochenen Einschränkungen beim gleichzeitigen Laden) zuverlässig aufladen kann.

Etwas schade ist dahingegen das fehlende Kabelmanagement. Gerade bei etwas längeren Netz- und Ladekabeln kommt hier ganz schön was zusammen 😉

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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Im Test: Bluestein Watchpop · Nylon Armbänder für die Apple Watch

Es ist nun knapp acht Monate her, als ich mich auf das Experiment Apple Watch eingelassen hatte. Mein finales Fazit dazu unterschreibe ich nach wie vor.

Heute soll es allerdings um Armbänder gehen, die ja direkt bei Apple (sagen wir es ruhig unverblümt) abartig teuer sind. Eher zufällig bin ich dann bei der Recherche nach alternativen Anbietern auf den aus Deutschland stammenden Hersteller Bluestein gestoßen, von dem ich mir vor einigen Monaten auch schon ein rotes Lederarmband gekauft hatte.

Vor ein paar Wochen hat Bluestein nun seine Nylon Armbänder in der zweiten Generation veröffentlicht und ihnen den Namen Watchpop verpasst. Hier eine kleine Review 🙂

Generell ist zu sagen, dass die Watchpop Armbänder in den beiden zur Apple Watch passenden Größen 38 mm und 42 mm angeboten werden und sie für alle bisherigen Generationen der Uhr passend sind.

Farblich ist die Farbe Schwarz vorherrschend. Neben der komplett schwarzen Variante gibt es auch fünf Armbänder, bei denen der linke und rechte Rand farblich abgesetzt ist. Dazu wird noch eine weiße Version angeboten, die schwarze Ränder hat.

Der Ersteindruck nach dem Auspacken ist sehr gut. Die Armbänder sind geruchsneutral. Die Verarbeitung ist erstklassig. Ich möchte sogar behaupten, dass es keine bzw. kaum Unterschiede zu Apples Sport Loop Armbändern aus Nylon gibt.

Die Verschlüsse/Konnektoren sind aus Metall hergestellt und extrem passgenau. Hier steht nichts über.

Die Breite des Armbandes beträgt 2,4 cm. Dazu ist es ca. 26,5 cm lang und wiegt 12 g.

Am Arm fühlt sich das Band sehr angenehm an. Es gibt auch so gut wie kein Spiel, so dass die Apple Watch fest anliegt. Mitverantwortlich dafür sind auch die sehr stabilen Klettverschlüsse.

Wie bei diesen Nylonbändern üblich, steht die sportliche Trageweise im Vordergrund. Durch das atmungsaktive Material kann man auch problemlos joggen gehen. Feuchtigkeit bzw. Schweiß stellen kein Problem dar.

Möchte man allerdings mit der Uhr schwimmen gehen, sollte man vielleicht auf eines dieser Sportarmbänder aus Silikon setzen. Hier ist Nylon dann doch das falsche Material 😉

Preise und Verfügbarkeit

Bluestein verkauft die Watchpop Armbänder über den eigenen Webstore. Der Preis liegt aktuell bei 29,00 Euro. Hin und wieder gibt es auch Promos, die den Preis weiter purzeln lassen. Hier muss man einfach mal die Augen offen halten bzw. den Newsletter von Bluestein abonnieren.

-> https://bluestein.de/collections/watchpop
-> https://watchpop.me

Darüber hinaus wird auch noch die erste Generation der Bluestein Nylon Armbänder für 19,99 Euro verkauft, was mal ein richtiger Schnapper ist.

tl;dr

Die Watchpop Armbänder bieten einen sehr guten Tragekomfort und sind auch qualitativ auf einem Niveau mit Apple.

Auch preislich sind die Armbänder sehr interessant. Erst recht wenn man sich farblich auf die letzte Generation für knapp 20 Euro einlassen kann.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Im Test: equinux tizi Tankstelle (60W) & tizi Tankstation (75W) · USB-C Netzteile für das MacBook Pro (Gewinnspiel inside)

Dass Apple seit Jahren mit seinen (USB-C) Ladegeräten nicht die glücklichste Figur macht, sollte hinlänglich bekannt sein. Von der generellen Qualität der Apple Netzteile einmal abgesehen, ist gerade der dafür aufgerufene Preis und das fehlende Kabelmanagement ein sehr großes Ärgernis.

Der Münchner Hard- und Softwarehersteller equinux versucht nun dieser Misere entgegenzuwirken und verkauft seit einigen Wochen neue leistungsstarke USB-C Netzteile, die sich perfekt zum Aufladen eines MacBook (Pro) eignen. Wie gut das funktioniert, soll heute Teil 2 meiner USB-C Ladegerät/Netzteil Testreihe klären.

Speziell geht es um die tizi Tankstelle und die tizi Tankstation, die beide über einen USB-C Anschluss bis zu 60 Watt Leistung liefern können. Die Tankstation hat zudem den Vorteil, dass es sich um eine 4-in-1 Lösung handelt, die zusätzlich noch drei USB-A Anschlüsse zum Laden für Smartphones oder Tablets integriert hat.

Das Gehäuse beider Netzteile besteht aus schwarzem Kunstsoff, wobei die Tankstelle den typisch glänzenden Klavierlack bevorzugt und die Tankstation komplett in matt daherkommt.

Ein weiterer äußerer Unterschied ist beim Netzstecker zu finden.

Während die Tankstelle diesen fest im Gerät integriert hat, ist die Tankstation flexibler aufgestellt und kann durch ein längeres Euro 8 Netzkabel (IEC-60320-C7/C8) kostengünstig verlängert werden.

Gemeinsam ist beiden Netzteilen die Auto Max Power Technologie, die für angeschlossene Geräte den optimalen Ladestrom über USB-C und USB-A (bei der Tankstation) ermittelt. Außerdem sind beide Geräte mit einer Übertemperaturabschaltung und einem Überlastschutz ausgestattet.

Doch wie schlagen sich die auf dem Papier sehr gut anzusehenden technischen Daten der tizi Netzteile in der Praxis?!

Apple 61W USB-C Power Adapter

Bevor ich dazu komme, möchte ich kurz auf die Messwerte des original 61W USB-C Power Adapters von Apple kommen, das meinem 13 Zoll MacBook Pro beilag.

Das Originalnetzteil erkennt man immer daran, wenn in den Systeminformationen > Stromversorgung > Informationen zum Ladegerät deutlich mehr Werte als nur die Wattzahl angegeben sind. Entscheidend ist aber tatsächlich die Leistung, die bei maximal 60 Watt liegt.

Den eigentlichen Ladestrom lasse ich mir über coconutBattery (Plus) anzeigen. Dieser Wert liegt im Normalbetrieb (Surfen, E-Mails lesen etc.pp.) bei gut 40 Watt. Heißt im Umkehrschluss, dass der Mac aktuell knapp 20 Watt für den Betrieb aus dem Netzteil zieht.

tizi Tankstelle USB-C (60W)

Zunächst folgt auch für die Tankstelle der Blick in die Systeminformationen. Die angezeigten Daten sind nun wesentlich sparsamer. Der entscheidende Teil sind allerdings wieder die vom Netzteil erkannten 60 Watt Leistung.

Bei identischen Bedingungen zeigt coconutBattery erneut gut 40 Watt Ladestrom für den Normalbetrieb an, was wieder auf knapp 20 Watt schließen lässt, die der Mac für seinen Betrieb benötigt.

tizi Tankstation USB-C + USB-A (75W)

Los geht es wieder mit den Systeminformationen zum Ladegerät, die mit einer Leistung von 60 Watt am USB-C Anschluss identisch zur Tankstelle und Apple Netzteil sind.

Auch beim Ladestrom bzw. der Leistung, die der Mac für den Betrieb benötigt, gibt es keine Überraschungen, so dass es erneut zu einer 40/20 Teilung kommt.

Gleichzeitig habe ich bei der Tankstation die USB-A Anschlüsse getestet.

Nutzt man nur einen einzelnen Anschluss, wird das Smartphone oder Tablet in der Regel per High-Power-Ladevorgang mit 2,4 Ampere (bei 5 Volt) bzw. 12 Watt aufgeladen. Nutzt man zwei oder sogar alle drei USB-A Anschlüsse parallel, werden die maximal zur Verfügung stehenden 15 Watt auf die genutzten Ports aufgeteilt, so dass das Aufladen der einzelnen Geräte wesentlich langsamer vonstattengeht.

Generell gilt aber, dass man auch sein Smartphone oder Tablet am USB-C Anschluss aufladen kann. Damit man allerdings von der zusätzlich zur Verfügung stehenden Leistung profitiert, muss beim iPhone 8 (Plus), iPhone X oder iPad Pro das original Apple USB-C auf Lightning Kabel verwendet werden. Andernfalls wird das Schnellladen per USB-PD nicht unterstützt und das Netzteil fällt dann auch beim USB-C Anschluss auf den USB-Standard von maximal 12 Watt zurück.

Dieser USB Standard gilt am USB-C Anschluss auch für Android Smartphones und Tablets. Durch die volle Konzentration der tizi Netzteile auf Apple Hardware, wurde bewusst auf die Kompatibilität zur Schnellladetechnologie Qualcomm QuickCharge (QC2.0/3.0) verzichtet.

Preise und Verfügbarkeit

Beide tizi Netzteile werden über den equinux Store (60W Tankstelle/75W Tankstation) und Amazon (60W Tankstelle/75W Tankstation) verkauft. Der Preis für die 60W Tankstelle liegt bei 49,99 Euro; der der 75W Tankstation bei 69,99 Euro.

-> https://www.tizi.tv/de/tizi_tankstelle_60W
-> https://www.tizi.tv/de/tizi_tankstation_75W

tl;dr

Obwohl es den USB-C Anschluss schon recht lange gibt, hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis andere Hersteller auf den Zug aufgesprungen und Netzteile mit entsprechenden Wattzahlen angeboten haben.

equinux zählt mit der 60W Tankstelle bzw. der 75W Tankstation gewissermaßen zu den Pionieren und bietet endlich eine echte Alternative zu Apples überteuerten Netzteilen. Das gilt übrigens auch für das 87W USB-C Netzteil, das dem 15 Zoll MacBook Pro (ab late 2016) beiliegt.

Dem MacBook 15″ Touch Bar liegt ein Apple 87 Watt Netzteil bei. Die vollen 87 Watt werden allerdings selten verwendet. Sie werden benötigt, wenn das MacBook Pro 15″ Touch Bar unter Volllast arbeitet, z.B. bei sehr prozessorintensiven Aufgaben, wie Spiele oder Videoschnitt Programme, oder wenn an den USB-C Ports des MacBook Pro weitere externe USB-C Verbraucher angeschlossen werden. In solchen Fällen, kann es vorkommen, dass das MacBook Pro 15″ entweder langsamer auflädt als mit dem Original-Netzteil oder sich gar entlädt. Massnahmen wie Beenden von rechenintensiven Apps, Verringern der Bildschirmhelligkeit und Abziehen externer USB-C Verbraucher hilft, den Stromverbrauch des Gerätes zu senken.
In der normalen Nutzung ist ein 60W Netzteil ausreichend, um eine vergleichbare Ladegeschwindigkeit wie das Originalnetzteil von Apple zu erreichen.

Als Meckerpunkte habe ich für beide Netzteile das leider fehlende Kabelmanagement. Für die Tankstelle kommen noch der “glossy” Look sowie durch den fest verbauten Stromstecker die fehlende Möglichkeit der (günstigen) Netzteilverlängerung hinzu. Bei der Tankstation ist es etwas schade, dass bei der gleichzeitigen Nutzung von zwei oder drei USB-A Ports mit langsamen Ladezeiten zu rechnen ist.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Gewinnspiel

Der Münchner Soft- und Hardwareherstellers equinux hat aptgetupdateDE eine tizi Tankstelle USB-C (60W) und eine tizi Tankstation USB-C + USB-A (75W) für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Tweet zur Review bei Twitter retweeten
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 09.05.2018, statt. Viel Glück!

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Im Test: equinux tizi Turbolader 2x ULTRA · Kfz Ladegerät mit USB-C Anschluss

Wer dieses Blog schon etwas länger liest, wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich hin und wieder die “tizi” USB-Ladegeräte vom Münchner Hard- und Softwarehersteller equinux teste.

Heute möchte ich eine zweiteilige Testreihe starten, in der ich tizi Ladegeräte mit USB-C Anschluss genauer vorstelle. Beginnen möchte ich mit dem Kfz-Ladegerät tizi Turbolader 2x ULTRA.

Diese Turbolader Ladegeräte fürs Auto sind im Prinzip ein alter Hut. Brandneu ist dahingegen ein USB-C Anschluss, über den man theoretisch sogar das MacBook (Pro) im Auto laden kann. Dazu aber später mehr.

Der neue USB-C Turbolader kommt im klassischen rot eloxierten Aluminiumkopf daher. Der Hals bzw. der Anschluss besteht aus schwarzem Kunststoff. Alles insgesamt sehr solide, sehr wertig.

Natürlich unterstützt auch der 2x ULTRA die Auto Max Power™ Technologie, die für angeschlossene Geräte den optimalen Ladestrom über USB-C und USB-A ermittelt. Außerdem hat das Gerät eine Status LED, einen Übertemperatur- und Überlastschutz.

Darüber hinaus zeigt ein Blick in die technischen Daten des 2x ULTRA, dass sich die bis zu 42 Watt Gesamtleistung in 12 Watt für den USB-A und 30 Watt für den USB-C Anschluss (nach dem USB-PD Charging Protocol) aufteilen.

Für den USB-A Anschluss bedeutet das im Prinzip, dass High-Power-Ladevorgänge mit bis zu 2,4 Ampere möglich sind.

Über den USB-C Anschluss ist wesentlich mehr herauszuholen bzw. man kann seine Geräte aufgrund einer besseren Leistung schneller aufladen. Dabei ist beim iPad Pro, iPhone X oder iPhone 8 allerdings darauf zu achten, dass man das original Apple USB-C auf Lightning Kabel verwendet und die Geräte eingeschaltet sind. Nur mit einem laufenden, aktiven iOS wird Schnelladen per USB-PD unterstützt.

Dem gegenüber steht Qualcomms QuickCharge Feature für Android Smartphones, zu denen die tizi USB-C Ladegeräte generell nicht kompatibel sind. Der Hersteller begründet diesen Weg wie folgt:

Eine Kompatibilität zu Qualcomm QuickCharge/QC würde die Leistung beim Laden von Apple iPads reduzieren. Allen Apple Nutzern können wir nur davon abraten, USB-C Ladegeräte mit QC Standard zu verwenden. Das QC Protokoll überlagert in einigen Fällen die Kommunikation mit Apple iPads, somit kann häufig eine optimale Ladeleistung nicht erreicht werden.
Bei unseren tizi USB-C Power Delivery Ladegeräten haben wir uns daher bewußt dafür entschieden, QC nicht zu integrieren. Das Netzteil ist voll für Apple Nutzer konzipiert und optimiert.

Das Ganze kann ich auch so bestätigen. Mein Samsung Galaxy S8 lieferte am USB-C Anschluss des Turboladers folgende (zu erwartende) Werte:
Knapp 600 mA bei eingeschaltetem Bildschirm sowie im Vordergrund laufender Navigation. Und gut 2,2 A bei ausgeschaltetem Bildschirm, was annähernd den vom Hersteller versprochenen 2,4 A entspricht.

Nun aber zurück zur anfänglich aufgestellten These, dass man auch ein MacBook Pro über den USB-C Anschluss im Auto laden kann. Kurzgesagt: Ja, es funktioniert.

Mein 13 Zoll Modell (late 2016) hat ja eigentlich ein 61 Watt Netzteil, das im Normalbetrieb nur selten voll ausgereizt wird. Insofern sollten die hier angebotenen 30 Watt Leistung ausreichen, so dass zumindest keine Entladung des Akkus stattfindet.

Die Praxis liefert folgendes Ergebnis:

Wie zu sehen, wird das Netzteil mit seinen 30 Watt Leistung schon mal anstandslos in den Systeminformationen des Macs erkannt.

Leider bekommt man unter macOS nirgendwo die Leistung anzeigt, die der Mac gerade selbst für den Betrieb aus dem Netzteil zieht. Es handelt sich aber grobgesagt um eine Differenzrechnung aus zugeführter Leistung – Ladeleistung Akku – Wandlerverluste – Leistungsverluste.

Über coconutBattery (Plus) lässt sich jedoch der Ladestrom ermitteln. Im Ruhezustand bzw. bei wenig aufwendigen Dingen wie Surfen im Web, E-Mails lesen oder auch das Schreiben eines Blogartikel liegt dieser Ladestrom mit dem USB-C Turbolader bei ca. 20 Watt. Heißt im Umkehrschluss, dass der Mac aktuell ca. 10 Watt für den Betrieb verbraucht.

Damit man allerdings die volle Leistung des Turboladers über den USB-C Anschluss abrufen kann, ist neben dem Netzteil auch das zu verwendende USB-C auf USB-C Ladekabel eine entscheidende Komponente. Dieses muss zwingend USB PD unterstützen. Andernfalls kommt es zu Leistungseinbußen oder das Aufladen funktioniert überhaupt nicht.

Für meine Tests habe ich diverse USB-C auf USB-C Kabel von Anker, Aukey und dem Hersteller des Turboladers equinux ausprobiert, die allesamt USB PD unterstützen und daher tadellos funktionieren.

Preise und Verfügbarkeit

Der tizi Turbolader 2x ULTRA wird über equinux Store sowie Amazon verkauft. Der Preis liegt aktuell bei reduzierten 49,99 Euro.

-> https://www.tizi.tv/de/tiziturbolader.html

tl;dr

Man bekommt beim tizi Turbolader 2x ULTRA genau das, was man erwarten darf: ein solides Ladegerät, mit dem man nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch sein MacBook (Pro) über den Zigarettenanschluss des Autos problemlos aufladen kann.

Etwas schade finde ich, dass nicht das ganze Gerät aus Aluminium hergestellt wurde. Aber vielleicht gibt es ja, wie schon bei den “nicht USB-C Turboladern”, irgendwann eine BLACK Premium Edition, die genau das hergibt und zusätzlich mehr als nur zwei Ladeports bietet.

Abschließend noch ein Wort zum Preis: Ja, dieser ist recht stolz. Ich weise in diesem Zusammenhang aber gerne nochmals darauf hin, dass equinux zwar in China produzieren lässt… Die Produktentwicklung und Qualitätskontrolle finden allerdings in Deutschland statt. Und das hat schlussendlich halt seinen Preis.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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50 Shades of Space Gray

Seit September 2013 verkauft Apple diverse Produkte in der Farbe space grau.

Michael Steeber von 9to5Mac hat kürzlich etwas näher hingeschaut und die Entwicklung dieser Farbe in den letzten Jahren ausführlicher aufgearbeitet.

Die bisher sechs verschiedenen Farbabstufungen von space grau werden schlussendlich in einer Tabelle übersichtlich zusammengefasst 🙂

(via)

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(PRODUCT)RED

Beim Kauf von neuer Hardware hat man ja in der Regel das Farbenproblem. Also in welcher Farbe möchte ich Gerät X oder Gerät Y mit mir herumtragen.

Seit meinem letzten iPhone bin ich langsam aber sicher zum Fan von Apples roten Special Editions mutiert und versuche tatsächlich auch das ganze Drumherum in dieser Farbe zu gestalten.

Apple ist bei Weitem auch nicht der einzige Hersteller, der sich an diesem sozialen Projekt, das sich in erste Linie der Bekämpfung von AIDS in Afrika widmet, beteiligt. Auch andere große Firmen wie Nike, Coca-Cola, Starbucks, Converse, Gap, Motorola oder Armani bringen von Zeit zu Zeit entsprechende Produkte auf den Markt. Bei Interesse empfehle ich das englische Wikipedia, das eine Liste samt Hintergrundinformationen parat hält.

Auf jeden Fall hat Apple nun wieder zugeschlagen und Anfang dieser Woche ein rotes iPhone 8 (Plus) samt roter Cases angekündigt. Dazu gibt es derzeit noch diverse Armbänder, Speaker oder Kopfhörer. Ein Blick lohnt sich meiner Meinung nach definitiv, zumal diese Angebote meist zeitlich begrenzt sind.

Ob ich mein rotes iPhone 7 gegen das 8er “tausche”, habe ich noch nicht final entschieden. Die neue Kombination von schwarzer Vorder- und roter Rückseite finde ich auf jeden Fall sehr gelungen ☎👍

-> https://www.apple.com/de/product-red

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Im Test: Koogeek Smart Light Bulb · Intelligente LED Glühbirne mit Unterstützung von HomeKit

Ende November letzten Jahres hatte ich im Rahmen einer Review die smarte Steckdose von Koogeek detaillierter vorgestellt. Ergänzend dazu: Durch ein mittlerweile veröffentlichtes Firmware-Update arbeitet diese Steckdose neben Apple HomeKit und Google Assistant nun auch mit Amazons Alexa zusammen.

Heute soll es allerdings um die smarte LED Glühbirne vom gleichen Hersteller gehen.

Erster Eindruck

Die Glühbirne wird in einer großen rechteckigen Verpackung geliefert. Beim Unboxing wird dann auch recht schnell klar, warum die Verpackung so groß ist. Die Birne selbst ist im Vergleich zu handelsüblichen Glühbirnen ein kleiner Riese 😉

Mit einer Breite von maximal 6 cm, einer Länge von knapp 14 cm (inkl. Fassung) und einem Gewicht von 245 g muss man erst mal eine Lampe finden, die passend ist.

Davon ab fühlen sich die verwendeten Materialen sehr gut an. Die Verarbeitung ist hervorragend.

Technische Daten

Für den Lampensockel kommt eine normale E27-Fassung zum Einsatz. Die Nennleistung der Glühbirne beträgt 8 Watt, was etwa einer herkömmlichen 60 Watt Birne entspricht.

Die Farbtemperatur liegt zwischen 2.700 und 6.000 Kelvin (Warmweiß bis Kaltweiß). Die abbildbaren 16 Millionen Farben werden mit einer Helligkeit von maximal 500 Lumen dargestellt.

Dazu ist die Birne auch nur für den Innenbereich des Hauses oder der Wohnung und nicht für den Einsatz mit Dimmern geeignet.

Für die maximale Lebensdauer gibt der Hersteller 25.000 Stunden an.

Konfiguration und Nutzung

Zur Kommunikation nutzt die Glühbirne WLAN. Dank HomeKit-Unterstützung muss man sich auch keine Gedanken um irgendeine Bridge machen.

Wie schon bei der Koogeek Steckdose, muss das WLAN im 2,4 GHz Frequenzband funken. Besitzt man einen Router der zusätzlich ein 5 GHz Netzwerk aussendet, ist darauf zu achten, dass beide Frequenzen eine identische SSID haben. Andernfalls kann es beim Erkennen der Glühbirne zu Problemen kommen.

Sind diese Voraussetzungen geschaffen, wird die Inbetriebnahme zum Kinderspiel.

Der einfachste Weg ist wieder über Apples Home-App. Hier scannt man den der Glühbirne beiliegenden HomeKit-Code oder gibt diesen per Hand ein. Anschließend benennt man die Glühbirne mit Namen und ordnet sie einem Raum im Haus zu. Das wars 🎉

Die Steuerung der Lampe kann nun über Apples Sprachassistenten Siri oder der Home-App erfolgen. Dazu hat man auch wieder die Möglichkeit die Koogeek Home App samt Widget und 3D Touch Funktionalität zu nutzen bzw. kann den Weg über das iOS Kontrollcenter gehen. Eine Sprachsteuerung über Google Assistant oder Amazons Alexa ist derzeit noch nicht möglich. Hier muss man also, wie schon bei der Streckdose, auf ein passendes Firmware-Update hoffen.

Darüber hinaus ist natürlich auch eine gewisse Automation möglich. Also eine Ein- und Ausschaltfunktion, die mittels Timer oder eventgesteuert zum Sonnenauf- bzw. -untergang funktioniert. Voraussetzung für diese Automation bzw. die Steuerung der HomeKit-kompatiblen Heimelektronik über das Internet sind dann wieder ein Apple TV (3rd oder 4th Gen), ein iPad oder ein HomePod.

Praxistest

In der Praxis ist es ja so, dass man nicht immer über Siri kommuniziert oder das Smartphone zur Steuerung des Lichts dabei hat. In der Regel führt der Lichtschalter zum Ziel. Und genau hier beginnt das Problem…

Trennt man nämlich die Glühbirne per Lichtschalter vom Strom, “vergisst” sie sämtliche Einstellungen und setzt sich auf die Standardeinstellungen zurück. Dieses Licht ist dann unglaublich grell und hat etwas von uralten Neonröhren. Es fehlt eigentlich nur noch ein Flackern, um die Krankenhaushölle perfekt zu machen 😟

Man ist also mit jedem manuellen Schaltvorgang gezwungen das Licht per App nachzujustieren. Verschlimmernd kommt hinzu, dass sich beim Anpassen der Helligkeit (< 50%) die Farben leicht aber bemerkbar verschieben.

Beides Dinge, die eigentlich nicht meine Vorstellung von einer smarten Glühbirne erfüllen.

Positiv muss man die Schaltzeiten erwähnen. Sowohl Farb- als auch Helligkeitsanpassungen werden unabhängig von der Steuerungsmethode schnell umgesetzt.

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für die smarte Koogeek Glühbirne beginnen derzeit bei knapp 30 Euro. Durch diverse Promos (hier lohnt hin und wieder der Blick Richtung Amazon) gab es das Leuchtmittel in letzter Zeit aber auch schon deutlich günstiger.

-> https://www.koogeek.com/p-lb1.html

Ergänzend zu Apples Home-App hier noch mal das in einigen Screenshots zu sehende Pendant von Koogeek, das iOS 9 bzw. Android 4.3 oder neuer zur Installation voraussetzt.

Koogeek Home
Koogeek Home
Entwickler: TOMTOP
Preis: Kostenlos
Koogeek - Smart Home
Koogeek - Smart Home
Entwickler: TOMTOP Inc.
Preis: Kostenlos

tl;dr

Die Koogeek LED Glühbirne reiht sich nahtlos in die Vielzahl der HomeKit-kompatiblen Geräte ein. Die Sprachsteuerung über Siri bzw. den korrespondieren Apps funktioniert tadellos.

Der Praxistest zeigt allerdings, dass es im Alltag Schwierigkeiten gibt, die das Handling mit dieser Birne unnötig verkompliziert und diese damit im Prinzip auch disqualifiziert.

Das hängt natürlich alles vom Einsatzort und der gewünschten Nutzung ab. Wer sich mit den genannten Problemen arrangieren kann, findet mit der Koogeek Glühbirne einen vergleichbar günstigen Einstieg in den Bereich Smart Home.

aptgetupdateDE Wertung: (6,5/10)