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EnergyBar · Supercharge your Mac’s Touch Bar

Mit EnergyBar können Besitzer eines MacBook Pro ihre Touch Bar pimpen.

Gelöst wird das Ganze über Widgets, die man in den Einstellungen von EnergyBar einzeln aktivieren kann.

Dazu gehören ein u.a. ein Dock, ein Now Playing Widget, das Wetter, eine Uhr oder der Stand des Akkus.

Bevor es jedoch losgeht, muss man die App in den Sicherheitseinstellungen > Datenschutz > Bedienungshilfen zulassen.

Die Einstellungen selber sind dann recht übersichtlich…

…und können über die Schaltfläche „Customize Touch Bar“ weiter individualisiert werden.

Das Ergebnis, das etwas an meine mit BetterTouchTool selbst gebaute Touch Bar erinnert, kann dann wie folgt aussehen:

EnergyBar wird kostenlos über GitHub verteilt. Die App kann aber auch über Cask installiert werden.

-> https://github.com/billziss-gh/EnergyBar

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Amphetamine · Schlafkontrolle für macOS

Tools wie Caffeine oder KeepingYouAwake sind unter macOS sicherlich die bekanntesten Apps, sofern man seinen Mac vorm Einschlafen abhalten möchte.

In der Grundfunktion identisch aber mit wesentlich mehr Features kommt Amphetamine daher.

Die kostenlose und werbefreie App versteckt sich nach dem Starten in der macOS Menüleiste und lässt sich u.a. über Shortcuts steuern.

Neben den üblichen Zeitintervallen kann Amphetamine auch in gewisser Weise automatisiert werden. Hier spielen definierbare Trigger eine entscheidende Rolle, die aufgrund aktiver Apps, verbundener Netzwerke (WLAN, VPN) oder externer Geräte (USB, Bluetooth, Display, Kopfhörer, Stromversorgung) sowie einer bestimmten IP-Adresse des Macs automatisch auslösen können. Es lassen sich auch sehr detaillierte Zeitpläne erstellen. Dazu kann man Amphetamine auch über AppleScript steuern.

Die automatische Deaktivierung der App kann über das Erreichen eines bestimmten Akkustandes ausgelöst werden.

Amphetamine steht kostenlos im Mac App Store zum Herunterladen bereit und setzt zur Installation OS X 10.11 El Capitan oder neuer voraus.

Amphetamine
Amphetamine
Entwickler: William Gustafson
Preis: Kostenlos
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macOS Tipp: Wie lange läuft die App eigentlich schon?

Vor ca. einem Jahr hatte ich mit Timing, das mittlerweile auch einen Sync über mehrere Macs anbietet, eine automatische Zeiterfassung ausführlicher vorgestellt.

Wem diese Lösung zu groß ist, kann aber dennoch für einzelne Apps mittels Terminal die aktuelle Betriebszeit herausfinden.

Zunächst benötigt man die Prozess ID (PID), die entweder über die macOS Aktivitätsanzeige oder mit folgendem Befehl über das Terminal herausgefunden werden kann:

ps ax | grep '[A]ppname'

Im Output ist die erste Zahl die PID.
Die eckigen Klammern beim Appnamen sind notwendig, damit sich grep nicht selbst findet. Den Unterschied sieht man weiter unten im Screenshot.

Ist die PID identifiziert, wird die Prozess Uptime über folgendes Kommando angezeigt:

ps -o etime= -p "PID"

Das Ausgabeformat ist mit dd-hh:mm:ss definiert.
Für mein Beispiel MailMate sind es demnach 3 Tage und eine knappe halbe Stunde.

Möchte man darüber hinaus die exakte Startzeit des Prozesses wissen, muss das Terminalkommando etwas erweitert werden:

ps -o lstart= -o etime= -p "PID"

Hier wird dann zusätzlich der Wochentag sowie das Datum inkl. Uhrzeit angezeigt.

(via)

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Datenschutz: „Wichtige Orte“ für macOS und iOS deaktivieren

Wenn es um das Verstecken wichtiger Einstellungen geht, ist Apple mit seinen Betriebssystemen ganz weit vorne.

Als Beispiel möchte ich die Wichtigen Orte nennen, unter deren Label Apple im Hintergrund Standortdaten des Macs, iPhones oder iPads sammelt.

Für die Deaktivierung dieses Features muss man die macOS Systemeinstellungen öffnen und unter Sicherheit > Privatsphäre > Ortungsdienste rechts in der Anzeige gaaanz nach unten scrollen.

Hier sind die Systemdienste zu finden, deren Details interessant sind.

Neben den ortsbasierten Vorschlägen, die für den Standardnutzer ebenso fragwürdig sind, muss man den Haken bei wichtige Orte entfernen.

In jedem Fall lohnt sich auch hier ein Klick auf die Details.

Dort sind die vom Mac bereits gesammelten Daten hinterlegt, deren Verlauf man auf Klick löschen kann.

Bei iOS verhält es sich im Prinzip ähnlich.

Die Einstellungen für die wichtigen Orte sind in den iOS Einstellungen unter Datenschutz > Ortungsdienste > Systemdienste (erneut ganz nach unten scrollen) zu finden.

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macOS Tipp: AirDrop zum macOS Dock hinzufügen

AirDrop hat sich bei mir mittlerweile zu einem Feature entwickelt, das ich relativ regelmäßig zum Teilen von Daten zwischen Macs und iOS Geräten nutze.

Unter macOS ist AirDrop nur über den Finder mit mehreren Klicks erreichbar. Einfacher geht es über ein Icon im macOS Dock.

Zur Identifikation der AirDrop App geht man den Weg über das Finder Menü > Gehe zu > Gehe zum Ordner…

Daraufhin gibt man im Finder folgenden Pfad ein:

/System/Library/CoreServices/Finder.app/Contents/Applications/

Nachdem man nun im richtigen Pfad ist, muss man die AirDrop App nur noch ins Dock ziehen und hat so im Prinzip seinen Shortcut.

Klickt man jetzt auf das Dock Icon, öffnet sich ein AirDrop Fenster, über das man beliebig Daten teilen kann.

Pro-Tipp:
In dem oben genannten Verzeichnis befindet sich übrigens auch die App für das iCloud Drive, die man natürlich auch zum Schnellzugriff ins Dock legen kann.

(via)

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macOS Tipp: Bilder in PDF konvertieren

Hin und wieder kommt er vor, dass ich Bilder als PDF-Datei abspeichern muss. Normalerweise öffne ich das Bild dann in Vorschau und exportiere es als PDF (Ablage > Als PDF exportieren…).

Kommt so etwas häufiger vor, gerade auch wenn es mehrere Bilder sind, ist dieser Weg recht nervig. Eine Lösung ist die Automatisierung dieses Prozesses mittels Automator.

Hier gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten.

Ich habe mich für einen Dienst entschieden, da dieser überall im System per Kontextmenü und ggf. auch Schnellstarter (Alfred, LaunchBar & Co.) verfügbar ist.

Zunächst muss man natürlich die Eingangsdateien festlegen.

Da ich ausschließlich Bilddateien konvertieren möchte, wähle ich auch genau das in einem ersten Schritt aus.

Da der Automator sehr viele Aktionen in seiner Bibliothek hat, sucht man jetzt entweder nach “PDF“ oder wählt die PDF-Kategorie in der Sidebar aus.

In jedem Fall ist die Aktion Neues PDF-Dokument aus Bildern interessant. Die verfügbaren Optionen für die Ausgabe bzw. Größe des Dokuments passt jeder seinen Vorlieben an.

Eigentlich könnte man an dieser Stelle den Dienst erstellen und nutzen. Leider sind Bilder, nicht zuletzt durch die vielen Farben, nach der Konvertierung in ein PDF oft schlecht zu erkennen bzw. das ganze Dokument ist in einem miserablen Zustand.

Hier können die von macOS zur Verfügung gestellten Quartz-Filter helfen, die ich seit einigen Jahren auch schon für das Verkleinern bzw. die Optimierung von PDF-Dateien nutze.

Die Aktion Quartz-Filter auf PDF Dokumente anwenden ist ebenfalls in der PDF-Kategorie zu finden.

Beim Hinzufügen der Aktion kommt eine Warnung, die für diesen Workflow mit “Nicht anwenden” beantwortet werden kann.

Abschließend wählt man in der Aktion den gewünschten Filter aus und speichert den Dienst.

Die Quartz-Filter werden übrigens im Colorsync-Dienstprogramm (/Programme/Dienstprogramme) verwaltet. Dort können auch jederzeit eigene Filter erstellt werden.

Hat man nun mehrere Bilder markiert, kann man den gerade erstellten Dienst entweder über das (App-)Menü, Kontextmenü oder Schnellstarter abfahren lassen.

Daraufhin landen alle markierten Bilder in einer PDF-Datei.

Wer hier das Pro-Level erreichen möchte, kann den Dienst in den macOS Systemeinstellungen > Tastatur > Kurzbefehle > Dienste sogar noch einem global im System anwendbaren Keyboard Shortcut zuordnen.

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How Long Left · Restlaufzeit für gerade aktive Kalender Events in der macOS Menüleiste anzeigen lassen

Vor einigen Jahren hatte ich mit Next Meeting eine App vorgestellt, die für anstehende Kalender Events einen Countdown in der macOS Menüleiste anzeigt.

How Long Left dreht den Spieß um und zeigt für gerade aktive Termine die Restlaufzeit an.

In den Einstellungen der App kann man außerdem festlegen welche Kalender überwacht oder wie oft Benachrichtigungen angezeigt werden sollen. Dazu kann man das Textformat sowie den Keyboard Shortcut festlegen.

Darüber hinaus liefert How Long Left auch ein Today Widget mit, das im Prinzip die identischen Informationen aus der Menüleiste anzeigt.

How Long Left wird kostenlos über den Mac App Store verteilt.

Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan oder neuer vorausgesetzt.

How Long Left
How Long Left
Entwickler: Ryan Kontos
Preis: Kostenlos