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Review: Cardhop · Kontakte Management App für macOS (Gewinnspiel inside)

Apple liefert mit macOS schon eine Reihe von Apps aus, die das Leben im Alltag erleichtern. Leider sind viele dieser Apps nicht wirklich zu Ende gedacht bzw. funktional recht eingeschränkt, so dass Anbieter von Drittsoftware Abhilfe schaffen müssen.

Für das Adressbuch bzw. die Kontakte möchte ich daher Cardhop detaillierter vorstellen.

Cardhop stammt vom gleichen Entwickler wie die Kalender- und Erinnerungen App Fantastical. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Cardhop nach dem Starten als aufklappbare Menüleisten App entpuppt, die aber auch von der Menüleiste entkoppelt genutzt werden kann.

Sofern man nun den Zugriff auf Apples Kontakte App gewährt, werden alle dort hinterlegten Kontakte auch in Cardhop angezeigt. Die Quelle (iCloud, Google, Facebook…) ist dabei unerheblich.

Ansonsten kann man sich auf Klick im linken Bereich alle bestehenden Kontaktgruppen sowie im rechten Bereich anstehende Geburtstage und kürzlich genutzte Kontakte anzeigen lassen.

Neben dem hier im Screenshot zu sehenden dunklen kann in den Einstellungen der App auch ein helles Design aktiviert werden.

Kontakte suchen, hinzufügen und editieren

Ähnlich wie Fantastical hat auch Cardhop einen integrierten Parser. Dieser erkennt dieses Mal aber keine Erinnerungen oder Kalender Events, sondern Kontakte.

Man kann also in mehr oder weniger natürlicher Sprache oder einfach hintereinander weg Kontaktdaten in die App eingeben und Cardhop sortiert diese Daten automaisch den einzelnen Feldern zu.

An Sprachen werden derzeit Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch unterstützt.

Wird dann doch irgendwann einmal etwas nicht richtig erkannt, kann man das Etikett entweder per Hand anpassen oder per Keyword vor dem eigentlichen Wert erzwingen.

Gerade letztgenannte Methode ist sehr wirksam wenn man zur Verwechslung neigende Telefon, Social Media oder Messenger Daten eingeben möchte.

Gleiches gilt natürlich auch für das Editieren von bestehenden Kontaktdaten. Hier gibt man zunächst den Namen, gefolgt von der Änderung oder Ergänzung ein.

Für das schnelle Hinzufügen von Kontaktdaten von Webseiten oder aus E-Mails gibt es noch einen entsprechenden Dienst, der auf verschiedene Art und Weisen (Kontextmenü, Schnellstarter etc.) gestartet werden kann.

Auch hier interpretiert der Parser die Daten und ordnet sie den passenden Feldern zu.

Zu guter Letzt, aber das ist vielleicht logisch, kann man Kontakte selbstverständlich auch suchen.

Interaktionen

Neben dem eigentlichen Anzeigen der Kontaktdaten, kann Cardhop mit diesen auch interagieren.

Das Ganze läuft ähnlich wie bei Schnellstartern (Stichwort: Alfred oder LaunchBar) über Keywords ab, die in allen von Cardhop unterstützten Sprachen funktionieren.

Man muss sie schlussendlich nur wissen und kann auf diese Weise recht schnell jemanden anrufen (inkl. Videoanruf), Nachrichten schreiben (iMessage, SMS), Mails versenden (funktioniert auch für Kontaktgruppen), Tweets absetzen, Wegbeschreibungen anzeigen, Webseiten aufrufen oder oder oder…

Sind mehrere Telefonnummern, Twitteraccounts oder E-Mail Adressen hinterlegt, wählt man das Richtige über die Pfeiltasten aus.

Während übrigens für E-Mails, Webadressen oder Nachrichten jeweils die in macOS festgelegte Standardsapp startet, kann man diese für Twitter und Navigation direkt in den Einstellungen von Cardhop festlegen.

Für Twitter wird die macOS Funktionalität sowie die Apps Twitter, Tweetbot und Twitterrific unterstützt. Bei den Karten sind es derzeit Apple und Google Maps.

Wichtig sind vielleicht noch die Keywords groß und kopieren.

Beim ersten wird ein ausgewähltes Attribut großflächig auf dem Bildschirm dargestellt; beim letzten in die macOS Zwischenablage kopiert (für Adressen nicht ganz uninteressant).

Auch hier kann man wieder über die Pfeiltasten zum richtigen Attribut navigieren oder es direkt über die Eingabe lösen.

Darüber hinaus kann man über diese Keywords auch Daten verarbeiten, die nicht Bestandteil eines Kontaktes sind.

Interessant ist dieses Feature für Telefonnummern, die über Worte kodiert sind. So etwas findet man zwar eher in den USA; funktioniert mit Cardhop aber auch hierzulande.

Schnell-Aktionen

Von den Interaktionen über Keywords angesehen, gibt es auch Schnell-Aktionen.

Das sind im Prinzip vier kleine Icons rechts neben jedem Kontakt, die per default eine Nachricht, E-Mail, Anruf oder Videoanruf zulassen.

Man kann die Schnell-Aktionen auch individuell anpassen, indem man einen Kontakt markiert und im Detailfenster mit einem Rechtklick und Kontextmenü die Zuweisung eines Icons ändert.

Möchte man die Schnell-Aktionen global für alle Kontakte ändern, führt der Weg wieder in die Einstellungen von Cardhop. Auch hier kommt wieder mit Klick auf das jeweilige Icon ein Kontextmenü zum Vorschein, über das die Anpassung läuft.

Hier sieht man übrigens auch, dass man für Anrufe entweder ein iPhone (Stichwort: Continuity bzw. WLAN Anrufe) oder Handy mit Bluetooth haben muss.

Gruppen

Kontaktgruppen sind ebenfalls ein großes Thema bei Cardhop.

Man kann Kontakte beispielsweise direkt beim Erstellen oder auch nachträglich über die Raute # einer oder mehreren Gruppen zuweisen. Das funktioniert natürlich auch über drag-n-drop von Kontakten in Gruppen und man kann auch neue Gruppen erstellen bzw. vorhandene löschen.

Interessant sind in diesem Zusammenhang intelligente Gruppen, die Anhand von definierten Kriterien dynamisch gebildet werden. Auch geschachtelte Eigenschaften sind möglich.

Und weil es hier gerade passt: Im unteren Bereich hat man die Wahl zwischen dem Anzeigen aller oder nur einer Gruppe von Kontakten.

Sonstiges

Beim Hinzufügen von Notizen kann gerade beim Telefonieren der Zeitstempel recht hilfreich sein.

Auch der Druckdialog ist extra an Cardhop angepasst worden. So kann man einen oder mehrere Kontakte für bestimmte Felder als Liste drucken. Aber auch der Druck von Briefumschlägen oder Etiketten ist direkt möglich.

Für das Drucken wird i.d.R. ein Tastaturkürzel bzw. der Weg über das Menü genutzt. Man kann einzelne Kontakte aber auch über das Keyword print bzw. druck drucken.

Außerdem kann Cardhop vCards per drag-n-drop oder über das Menü importieren und exportieren.

Auch das Teilen von Kontakten oder Anpassen der Textgröße ist möglich.

Preise und Verfügbarkeit

Cardhop wird entweder über den Mac App Store oder als Direktversion verkauft. Der Preis liegt derzeit bei 21,99 Euro.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine zeitlich begrenzte Testversion bereit. Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan oder höher vorausgesetzt.

Cardhop
Cardhop
Entwickler: Flexibits Inc.
Preis: 21,99 €

tl;dr

Entwicker Flexibits Inc. hat mal wieder das geschafft, wozu Apple anscheinend nicht in der Lage ist: Eine Kontakte-App nach meinem Geschmack zu programmieren. Zudem bin ich durch die Synchronisation über die iCloud mit allen Daten auch auf meinen mobilen Geräten immer up-to-date.

Natürlich hakt es hier und da mal. Ich nenne beispielhaft den Parser, der mit dem Format einer deutschen Adresse manchmal so seine Schwierigkeiten hat. Hier kommt es tatsächlich auf die Reihenfolge der eingegebenen Kontaktdaten an. Mit amerikanischen Adressen, die i.d.R. die Hausnummer vor dem Straßennamen haben, gibt es derartige Probleme nicht.

Aber auch Fantastical hat mal “klein” angefangen. Ich bin daher ziemlich sicher, und das haben die letzten Updates auch schon nachhaltig bewiesen, dass Cardhop mit jedem Versionssprung besser wird 😊

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Gewinnspiel

Flexibits Inc. hat aptgetupdateDE drei Lizenzen von Cardhop für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt wieder Gleam zum Einsatz (Link am Ende des Artikels), bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Tweet zur Review bei Twitter retweeten
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 08.06.2018, statt. Viel Glück!

-> Cardhop Verlosung

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Review: Little Snitch 4 · macOS Firewall (Gewinnspiel inside)

Über den Sinn oder Unsinn einer Software Firewall kann man sich vortrefflich streiten. Vor gut einem Jahr hatte ich mal einen passenden Artikel dazu verlinkt.

Fakt ist auf jeden Fall, dass derartige Tools nicht nur positive Seiten haben. Durch eine Kernel-Erweiterung hat die Software beispielsweise root-Rechte, was die potentielle Angriffsfläche eher vergrößert als minimiert.

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Ich möchte heute dennoch Little Snitch 4, die wohl bekannteste Software Firewall für den Mac, genauer vorstellen. Auf die Sinnfrage komme ich dann noch mal im Fazit am Ende dieser Review zurück 😉

Grundlagen

Little Snitch begleitet uns hier im Blog schon seit etlichen Jahren. Die letzte große Version wurde im September 2012 veröffentlicht und ist somit über fünf Jahre alt. Vor gut einem Jahr gab es dann erste Beta-Versionen zur neuen Version 4.0, die schlussendlich im Juli 2017 final veröffentlicht wurde.

Was macht die App überhaupt?

Einfach gesagt überwacht Little Snitch die Netzwerkaktivität des Macs. Das betrifft alle ein- und ausgehenden Verbindungen, die man auf unterschiedliche Weisen zulassen bzw. verbieten kann.

Die daraus resultierenden Regeln finden sich in der Little Snitch Konfiguration wieder. Dort können sie jederzeit angepasst oder deaktiviert werden. Dazu gibt es Profile, die auf Wunsch anhand des verbundenen WLANs (Stichwort: Hotspot) oder der geografischen Position des Macs automatisch gewechselt werden können. Über einen Leise-Modus, einer speziellen Betriebsart, läuft LS unauffällig und ohne Verbindungsalarme im Hintergrund.

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Außerdem verfügt die App über einen Netzwerkmonitor, mit dem man den gesamten Datenverkehr der letzten Stunde für jeden laufenden Prozess, Server, Protokoll und Port analysieren und den Traffic über Snapshots auch aufzeichnen kann.

Was ist neu?

Generell ist es ja so, dass sich LS immer dann mit einem Verbindungsalarm meldet, sobald eine App oder ein Service auf das Internet zugreifen will. Die Alarme sind je nach Konfiguration in den LS Einstellungen mal mehr, mal weniger geschwätzig.

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Gerade bei der Ersteinrichtung von LS bzw. beim Starten einer neu installierten App (liest hier zufällig jemand von Adobe mit?!) können diese Alarme recht nervig sein.

Aus diesem Grund wurde der Leise Modus gründlich überarbeitet.

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Ist dieser spezielle Betriebsmodus aktiv, läuft LS unaufgeregt im Hintergrund und lässt alle Verbindungen zu (ausgenommen die, die per bestehender Regel schon verboten sind). Gleichzeitig werden jetzt aber alle auflaufenden Verbindungen in einer Liste im Netzwerkmonitor dokumentiert.

Die dort mit einem blauen Klippschalter gekennzeichneten Verbindungen kann man jetzt per Klick oder über ein Kontextmenü in Regeln umwandeln. Auf diese Art kann man eine Vielzahl von Verbindungsalarmen umgehen, um zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe eine Entscheidung zu treffen.

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Auch der Netzwerkmonitor, der gerade schon in Ansätzen zu sehen war, wurde komplett neugestaltet.

Auf der linken Seite werden nun die Verbindungen und der Traffic der letzten Stunde angezeigt. Hier ist auch eine umfangreiche Suche integriert. In der Mitte findet sich eine Karte wieder, die in Echtzeit alle aktuellen und vergangenen Netzwerkverbindungen visualisiert. Dafür nutzt LS die geografische Position der IP-Adresse. Die angezeigten Orte müssen daher nicht immer zu 100% korrekt sein. Schlussendlich befindet sich auf der rechten Seite der Inspektor, der weiterführende Informationen zu allen laufenden oder dem gerade markierten Prozess anzeigt.

Teil dieses Inspektors ist der neue Recherche-Assistent, der zusätzlich auch in der Little Snitch Konfiguration und den Verbindungsalarmen verfügbar ist.

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Dahinter verbirgt sich im Prinzip ein Tool, dass es App-Entwicklern ermöglicht zusätzliche Informationen zur Regelerstellung bereitzustellen und ggf. Warnungen bei einer (eher ungewöhnlichen) Entscheidungsfindung auszugeben.

…we’ve introduced the Internet Access Policy (IAP) in Little Snitch 4. This allows third party app developers to bundle a policy file with their app that contains information about the Internet connections the app establishes and what purpose they serve. Little Snitch uses this information to help you decide whether to allow or deny a connection.

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Auch bei den etwas fortgeschrittenen Features hält LS Neuerungen parat.

So wird jede in LS mit Regeln vorsorgte App auf ihre Code-Signatur hin geprüft. Außerdem wird man vor Apps mit ungültiger oder (nach einem Update) veränderter Code-Signatur gewarnt, was schlussendlich der Sicherheit dient.

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Darüber hinaus wurde die Filtertechnik verbessert. Die Netzwerkfilter setzen jetzt auf Deep Packet Inspection, was deren Zuverlässigkeit erhöht bzw. ungewollte DNS-Sperren verhindert. Gerade wenn ein und dieselbe IP-Adresse mehreren Hostnamen zugeordnet ist (z.B. google.com vs. googleanalytics.com), ergeben sich nun Vorteile.

Nutzer des neuen MacBook Pro können sich zudem über die Unterstützung der Touch Bar freuen.

11a-Touch Bar Bild 2018-05-08 um 17.01.35-fs811b-Touch Bar Bild 2018-05-08 um 23.17.27-fs8 12-Bildschirmfoto 2018-05-08 um 17.02.07-fs8 Sonstiges

Von diesen größeren Veränderungen in LS4 abgesehen, gibt es auch wieder die etwas kleineren Features, die nicht unerwähnt bleiben sollen:

Nutzer von älteren Versionen der App werden sich über eine modernisierte Benutzeroberfläche freuen. Dazu kann man im Warn-Modus jetzt endlich auch einzelne Verbindungsalarme minimieren und die Entscheidung auf später verschieben. Außerdem kann man Regeln priorisieren, von vordefinierten Regeln für iCloud- und macOS-Diensten oder dem verbesserten Arbeiten mit Little Snitch Profilen profitieren.

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Preise und Verfügbarkeit

Little Snitch 4 wird ausschließlich über den Webstore seines österreichischen Entwicklers Objective Development Software GmbH verkauft. Eine Einzelplatzlizenz kostet 45 Euro. Dazu werden Mehrfach- sowie eine Familien-Lizenz zum Kauf angeboten.

Zum Testen steht eine kostenlose Demo bereit. Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan oder höher vorausgesetzt.

-> https://www.obdev.at/products/littlesnitch

tl;dr

Little Snitch ist ohne Frage auch in seiner vierten Version eine sehr gute Software Firewall, die im Vergleich zum Vorgänger an vielen Punkten verbessert wurde.

Das einzige offensichtliche Problem, das Little Snitch nach wie vor hat, sind die oft unklaren Auswirkungen von erstellten Regeln auf die Zukunft. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass irgendeine App oder ein Service (beispielsweise durch ein Update) von hier auf jetzt nicht mehr richtig funktioniert. Meiner Erfahrung nach sind dann meisten zu strikt gesetzte Regeln in LS ursächlich. Man muss also die bestehenden Regeln aufweichen, was hin und wieder zu einer sehr großzügigen Regelauslegung führt. In der Summe sind solche Anpassungen halt schade. Zumal der normale Endnutzer ohne eine entsprechende Suche bei Google & Co. oftmals gar nicht zu 100% entscheiden kann, ob eine Verbindung X für eine App lebensnotwendig ist oder nur den Zweck der Datenanalyse oder Werbung erfüllt. Gerade an diesem Punkt würde ich mir etwas mehr Führung durch Little Snitch wünschen.

Davon ab besteht natürlich das anfangs schon angesprochene (nicht sichtbare) Problem mit den root-Rechten der App. Ein potentieller Angreifer kann so im schlimmsten Fall die volle Kontrolle über Little Snitch und den Mac erhalten. Damit wird also genau das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich von einer Firewall erwartet: die Absicherung des Systems bzw. die Reduzierung der Angriffsoberfläche.

Hinzu kommt, dass LS nur “gewollten” Netzwerkverkehr kontrollieren kann. Trojaner oder andere bösartige Softwareschnipsel, die ebenfalls mit root-Rechten unterwegs sind, können LS gewissermaßen blind machen bzw. den Netzwerkverkehr vor LS verstecken. Dagegen ist keine Software Firewall dieser Welt geschützt. Wer also ganz genau wissen möchte was sein Rechner im Internet treibt, muss den Netzwerkverkehr an seinem Router abfangen bzw. ihn dort kontrollieren.

Daher muss schlussendlich jeder für sich selbst entscheiden, ob die Kontrolle oder der Schutz vor Google Analytics & Co. wichtiger ist als potentielle Gefahren.

Gewinnspiel

Der österreichische Entwickler Objective Development Software GmbH hat aptgetupdateDE eine Lizenz von Little Snitch 4 für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Tweet zur Review bei Twitter retweeten
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet Pfingstmontag, den 21.05.2018, statt. Viel Glück!

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Im Test: equinux tizi Tankstelle (60W) & tizi Tankstation (75W) · USB-C Netzteile für das MacBook Pro (Gewinnspiel inside)

Dass Apple seit Jahren mit seinen (USB-C) Ladegeräten nicht die glücklichste Figur macht, sollte hinlänglich bekannt sein. Von der generellen Qualität der Apple Netzteile einmal abgesehen, ist gerade der dafür aufgerufene Preis und das fehlende Kabelmanagement ein sehr großes Ärgernis.

Der Münchner Hard- und Softwarehersteller equinux versucht nun dieser Misere entgegenzuwirken und verkauft seit einigen Wochen neue leistungsstarke USB-C Netzteile, die sich perfekt zum Aufladen eines MacBook (Pro) eignen. Wie gut das funktioniert, soll heute Teil 2 meiner USB-C Ladegerät/Netzteil Testreihe klären.

Speziell geht es um die tizi Tankstelle und die tizi Tankstation, die beide über einen USB-C Anschluss bis zu 60 Watt Leistung liefern können. Die Tankstation hat zudem den Vorteil, dass es sich um eine 4-in-1 Lösung handelt, die zusätzlich noch drei USB-A Anschlüsse zum Laden für Smartphones oder Tablets integriert hat.

Das Gehäuse beider Netzteile besteht aus schwarzem Kunstsoff, wobei die Tankstelle den typisch glänzenden Klavierlack bevorzugt und die Tankstation komplett in matt daherkommt.

Ein weiterer äußerer Unterschied ist beim Netzstecker zu finden.

Während die Tankstelle diesen fest im Gerät integriert hat, ist die Tankstation flexibler aufgestellt und kann durch ein längeres Euro 8 Netzkabel (IEC-60320-C7/C8) kostengünstig verlängert werden.

Gemeinsam ist beiden Netzteilen die Auto Max Power Technologie, die für angeschlossene Geräte den optimalen Ladestrom über USB-C und USB-A (bei der Tankstation) ermittelt. Außerdem sind beide Geräte mit einer Übertemperaturabschaltung und einem Überlastschutz ausgestattet.

Doch wie schlagen sich die auf dem Papier sehr gut anzusehenden technischen Daten der tizi Netzteile in der Praxis?!

Apple 61W USB-C Power Adapter

Bevor ich dazu komme, möchte ich kurz auf die Messwerte des original 61W USB-C Power Adapters von Apple kommen, das meinem 13 Zoll MacBook Pro beilag.

Das Originalnetzteil erkennt man immer daran, wenn in den Systeminformationen > Stromversorgung > Informationen zum Ladegerät deutlich mehr Werte als nur die Wattzahl angegeben sind. Entscheidend ist aber tatsächlich die Leistung, die bei maximal 60 Watt liegt.

Den eigentlichen Ladestrom lasse ich mir über coconutBattery (Plus) anzeigen. Dieser Wert liegt im Normalbetrieb (Surfen, E-Mails lesen etc.pp.) bei gut 40 Watt. Heißt im Umkehrschluss, dass der Mac aktuell knapp 20 Watt für den Betrieb aus dem Netzteil zieht.

tizi Tankstelle USB-C (60W)

Zunächst folgt auch für die Tankstelle der Blick in die Systeminformationen. Die angezeigten Daten sind nun wesentlich sparsamer. Der entscheidende Teil sind allerdings wieder die vom Netzteil erkannten 60 Watt Leistung.

Bei identischen Bedingungen zeigt coconutBattery erneut gut 40 Watt Ladestrom für den Normalbetrieb an, was wieder auf knapp 20 Watt schließen lässt, die der Mac für seinen Betrieb benötigt.

tizi Tankstation USB-C + USB-A (75W)

Los geht es wieder mit den Systeminformationen zum Ladegerät, die mit einer Leistung von 60 Watt am USB-C Anschluss identisch zur Tankstelle und Apple Netzteil sind.

Auch beim Ladestrom bzw. der Leistung, die der Mac für den Betrieb benötigt, gibt es keine Überraschungen, so dass es erneut zu einer 40/20 Teilung kommt.

Gleichzeitig habe ich bei der Tankstation die USB-A Anschlüsse getestet.

Nutzt man nur einen einzelnen Anschluss, wird das Smartphone oder Tablet in der Regel per High-Power-Ladevorgang mit 2,4 Ampere (bei 5 Volt) bzw. 12 Watt aufgeladen. Nutzt man zwei oder sogar alle drei USB-A Anschlüsse parallel, werden die maximal zur Verfügung stehenden 15 Watt auf die genutzten Ports aufgeteilt, so dass das Aufladen der einzelnen Geräte wesentlich langsamer vonstattengeht.

Generell gilt aber, dass man auch sein Smartphone oder Tablet am USB-C Anschluss aufladen kann. Damit man allerdings von der zusätzlich zur Verfügung stehenden Leistung profitiert, muss beim iPhone 8 (Plus), iPhone X oder iPad Pro das original Apple USB-C auf Lightning Kabel verwendet werden. Andernfalls wird das Schnellladen per USB-PD nicht unterstützt und das Netzteil fällt dann auch beim USB-C Anschluss auf den USB-Standard von maximal 12 Watt zurück.

Dieser USB Standard gilt am USB-C Anschluss auch für Android Smartphones und Tablets. Durch die volle Konzentration der tizi Netzteile auf Apple Hardware, wurde bewusst auf die Kompatibilität zur Schnellladetechnologie Qualcomm QuickCharge (QC2.0/3.0) verzichtet.

Preise und Verfügbarkeit

Beide tizi Netzteile werden über den equinux Store (60W Tankstelle/75W Tankstation) und Amazon (60W Tankstelle/75W Tankstation) verkauft. Der Preis für die 60W Tankstelle liegt bei 49,99 Euro; der der 75W Tankstation bei 69,99 Euro.

-> https://www.tizi.tv/de/tizi_tankstelle_60W
-> https://www.tizi.tv/de/tizi_tankstation_75W

tl;dr

Obwohl es den USB-C Anschluss schon recht lange gibt, hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis andere Hersteller auf den Zug aufgesprungen und Netzteile mit entsprechenden Wattzahlen angeboten haben.

equinux zählt mit der 60W Tankstelle bzw. der 75W Tankstation gewissermaßen zu den Pionieren und bietet endlich eine echte Alternative zu Apples überteuerten Netzteilen. Das gilt übrigens auch für das 87W USB-C Netzteil, das dem 15 Zoll MacBook Pro (ab late 2016) beiliegt.

Dem MacBook 15″ Touch Bar liegt ein Apple 87 Watt Netzteil bei. Die vollen 87 Watt werden allerdings selten verwendet. Sie werden benötigt, wenn das MacBook Pro 15″ Touch Bar unter Volllast arbeitet, z.B. bei sehr prozessorintensiven Aufgaben, wie Spiele oder Videoschnitt Programme, oder wenn an den USB-C Ports des MacBook Pro weitere externe USB-C Verbraucher angeschlossen werden. In solchen Fällen, kann es vorkommen, dass das MacBook Pro 15″ entweder langsamer auflädt als mit dem Original-Netzteil oder sich gar entlädt. Massnahmen wie Beenden von rechenintensiven Apps, Verringern der Bildschirmhelligkeit und Abziehen externer USB-C Verbraucher hilft, den Stromverbrauch des Gerätes zu senken.
In der normalen Nutzung ist ein 60W Netzteil ausreichend, um eine vergleichbare Ladegeschwindigkeit wie das Originalnetzteil von Apple zu erreichen.

Als Meckerpunkte habe ich für beide Netzteile das leider fehlende Kabelmanagement. Für die Tankstelle kommen noch der “glossy” Look sowie durch den fest verbauten Stromstecker die fehlende Möglichkeit der (günstigen) Netzteilverlängerung hinzu. Bei der Tankstation ist es etwas schade, dass bei der gleichzeitigen Nutzung von zwei oder drei USB-A Ports mit langsamen Ladezeiten zu rechnen ist.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Gewinnspiel

Der Münchner Soft- und Hardwareherstellers equinux hat aptgetupdateDE eine tizi Tankstelle USB-C (60W) und eine tizi Tankstation USB-C + USB-A (75W) für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Tweet zur Review bei Twitter retweeten
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Mittwoch, den 09.05.2018, statt. Viel Glück!

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Im Test: equinux tizi Turbolader 2x ULTRA · Kfz Ladegerät mit USB-C Anschluss

Wer dieses Blog schon etwas länger liest, wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich hin und wieder die “tizi” USB-Ladegeräte vom Münchner Hard- und Softwarehersteller equinux teste.

Heute möchte ich eine zweiteilige Testreihe starten, in der ich tizi Ladegeräte mit USB-C Anschluss genauer vorstelle. Beginnen möchte ich mit dem Kfz-Ladegerät tizi Turbolader 2x ULTRA.

Diese Turbolader Ladegeräte fürs Auto sind im Prinzip ein alter Hut. Brandneu ist dahingegen ein USB-C Anschluss, über den man theoretisch sogar das MacBook (Pro) im Auto laden kann. Dazu aber später mehr.

Der neue USB-C Turbolader kommt im klassischen rot eloxierten Aluminiumkopf daher. Der Hals bzw. der Anschluss besteht aus schwarzem Kunststoff. Alles insgesamt sehr solide, sehr wertig.

Natürlich unterstützt auch der 2x ULTRA die Auto Max Power™ Technologie, die für angeschlossene Geräte den optimalen Ladestrom über USB-C und USB-A ermittelt. Außerdem hat das Gerät eine Status LED, einen Übertemperatur- und Überlastschutz.

Darüber hinaus zeigt ein Blick in die technischen Daten des 2x ULTRA, dass sich die bis zu 42 Watt Gesamtleistung in 12 Watt für den USB-A und 30 Watt für den USB-C Anschluss (nach dem USB-PD Charging Protocol) aufteilen.

Für den USB-A Anschluss bedeutet das im Prinzip, dass High-Power-Ladevorgänge mit bis zu 2,4 Ampere möglich sind.

Über den USB-C Anschluss ist wesentlich mehr herauszuholen bzw. man kann seine Geräte aufgrund einer besseren Leistung schneller aufladen. Dabei ist beim iPad Pro, iPhone X oder iPhone 8 allerdings darauf zu achten, dass man das original Apple USB-C auf Lightning Kabel verwendet und die Geräte eingeschaltet sind. Nur mit einem laufenden, aktiven iOS wird Schnelladen per USB-PD unterstützt.

Dem gegenüber steht Qualcomms QuickCharge Feature für Android Smartphones, zu denen die tizi USB-C Ladegeräte generell nicht kompatibel sind. Der Hersteller begründet diesen Weg wie folgt:

Eine Kompatibilität zu Qualcomm QuickCharge/QC würde die Leistung beim Laden von Apple iPads reduzieren. Allen Apple Nutzern können wir nur davon abraten, USB-C Ladegeräte mit QC Standard zu verwenden. Das QC Protokoll überlagert in einigen Fällen die Kommunikation mit Apple iPads, somit kann häufig eine optimale Ladeleistung nicht erreicht werden.
Bei unseren tizi USB-C Power Delivery Ladegeräten haben wir uns daher bewußt dafür entschieden, QC nicht zu integrieren. Das Netzteil ist voll für Apple Nutzer konzipiert und optimiert.

Das Ganze kann ich auch so bestätigen. Mein Samsung Galaxy S8 lieferte am USB-C Anschluss des Turboladers folgende (zu erwartende) Werte:
Knapp 600 mA bei eingeschaltetem Bildschirm sowie im Vordergrund laufender Navigation. Und gut 2,2 A bei ausgeschaltetem Bildschirm, was annähernd den vom Hersteller versprochenen 2,4 A entspricht.

Nun aber zurück zur anfänglich aufgestellten These, dass man auch ein MacBook Pro über den USB-C Anschluss im Auto laden kann. Kurzgesagt: Ja, es funktioniert.

Mein 13 Zoll Modell (late 2016) hat ja eigentlich ein 61 Watt Netzteil, das im Normalbetrieb nur selten voll ausgereizt wird. Insofern sollten die hier angebotenen 30 Watt Leistung ausreichen, so dass zumindest keine Entladung des Akkus stattfindet.

Die Praxis liefert folgendes Ergebnis:

Wie zu sehen, wird das Netzteil mit seinen 30 Watt Leistung schon mal anstandslos in den Systeminformationen des Macs erkannt.

Leider bekommt man unter macOS nirgendwo die Leistung anzeigt, die der Mac gerade selbst für den Betrieb aus dem Netzteil zieht. Es handelt sich aber grobgesagt um eine Differenzrechnung aus zugeführter Leistung – Ladeleistung Akku – Wandlerverluste – Leistungsverluste.

Über coconutBattery (Plus) lässt sich jedoch der Ladestrom ermitteln. Im Ruhezustand bzw. bei wenig aufwendigen Dingen wie Surfen im Web, E-Mails lesen oder auch das Schreiben eines Blogartikel liegt dieser Ladestrom mit dem USB-C Turbolader bei ca. 20 Watt. Heißt im Umkehrschluss, dass der Mac aktuell ca. 10 Watt für den Betrieb verbraucht.

Damit man allerdings die volle Leistung des Turboladers über den USB-C Anschluss abrufen kann, ist neben dem Netzteil auch das zu verwendende USB-C auf USB-C Ladekabel eine entscheidende Komponente. Dieses muss zwingend USB PD unterstützen. Andernfalls kommt es zu Leistungseinbußen oder das Aufladen funktioniert überhaupt nicht.

Für meine Tests habe ich diverse USB-C auf USB-C Kabel von Anker, Aukey und dem Hersteller des Turboladers equinux ausprobiert, die allesamt USB PD unterstützen und daher tadellos funktionieren.

Preise und Verfügbarkeit

Der tizi Turbolader 2x ULTRA wird über equinux Store sowie Amazon verkauft. Der Preis liegt aktuell bei reduzierten 49,99 Euro.

-> https://www.tizi.tv/de/tiziturbolader.html

tl;dr

Man bekommt beim tizi Turbolader 2x ULTRA genau das, was man erwarten darf: ein solides Ladegerät, mit dem man nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch sein MacBook (Pro) über den Zigarettenanschluss des Autos problemlos aufladen kann.

Etwas schade finde ich, dass nicht das ganze Gerät aus Aluminium hergestellt wurde. Aber vielleicht gibt es ja, wie schon bei den “nicht USB-C Turboladern”, irgendwann eine BLACK Premium Edition, die genau das hergibt und zusätzlich mehr als nur zwei Ladeports bietet.

Abschließend noch ein Wort zum Preis: Ja, dieser ist recht stolz. Ich weise in diesem Zusammenhang aber gerne nochmals darauf hin, dass equinux zwar in China produzieren lässt… Die Produktentwicklung und Qualitätskontrolle finden allerdings in Deutschland statt. Und das hat schlussendlich halt seinen Preis.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Review: Keyboard Maestro 8 · Automatisierung unter macOS (Gewinnspiel inside)

Geht es um das Thema automatisierte Arbeitsabläufe am Mac, führt bei mir kein Weg an Keyboard Maestro vorbei.

Diese oft extrem unterschätze Software war in den letzten Jahren immer mal wieder Bestandteil unserer Artikel, so dass auch der Workflow-Laie das Potential der App vielleicht schon erahnt hat. Heute möchte ich mit Keyboard Maestro 8 die neuste Version genauer vorstellen.

Grundlagen

Bei Keyboard Maestro handelt es sich um ein Workflow-Automatisierungstool, das im Grunde genommen Apples Automator ähnelt. So kann man auch ohne große Programmiersprachenkenntnisse Workflows erstellen, die das tägliche Arbeiten mit dem Mac erleichtern.

Die Fähigkeiten von Keyboard Maestro gehen dabei weit über die des Automators hinaus. Über eine Kombination aus Aktionen und Triggern lassen sich Macros erstellen, die den eigentlichen Workflow darstellen. Der Komplexität sind kaum Grenzen gesetzt. Für einen Einstieg empfehle ich eine Suche hier im Blog bzw. direkt den Blick ins Wiki oder den Supportbereich des Entwicklers. Auch der Twitteraccount des Entwicklers ist eine exzellente Quelle für neue Macros.

Was ist neu?

Das umfangreiche Changelog zeigt für KM8 über 100 neue Features und Bugfixes an. Ich werde mich daher für diese Review wieder ausschließlich auf die wichtigsten Neuerungen der neuen Version konzentrieren.

Neben einem neuen Assistance System, das bei der Fehlersuche innerhalb von Makros hilfreich ist, sind vor allem die neuen Aktionen und Trigger interessant.

Mit diesen neuen Features muss man in der Regel erst mal etwas experimentieren, um die nun neu geschaffenen Möglichkeiten gänzlich zu begreifen. Es kommt auch gar nicht mal so selten vor, dass neue Aktionen und Trigger bestehende Makros obsolet machen oder sie mit Blick auf die Komplexität erheblich vereinfachen.

Aktion: Send SMS / Send iMessage

Diese beiden neuen Aktionen nutzen Apples Nachrichten App und erlauben somit die Kommunikation mit der Außenwelt.

Wenn also irgendein Macro unsichtbar im Hintergrund läuft, kann man sich nun per Notifications (SMS oder iMessage) auf den Mac oder das Smartphone Updates senden lassen. Man muss einfach nur eine E-Mail Adresse oder Telefonnummer (bzw. wählt einen Empfänger aus den Kontakten) samt Nachrichtentext eingeben. Der Rest läuft automatisch.

Die KM Doku weist allerdings darauf hin, dass die SMS u.U. den falschen Empfänger erreichen kann. Daher sollte man auf sensitive Inhalte besser verzichten.

Aktion: Prompt With List

Macros waren bisher nicht wirklich interaktiv. Man könnte sie zwar mit Text oder Dateien füllen, diese Daten aber nicht on-the-fly definieren.

Mit der neuen Prompt With List Aktion hat man basierend auf der Zwischenablage, einer Variable, Datei oder Text Auswahlmöglichkeiten und kann den Input von Macros vor dem eigentlichen Start anpassen.

Touch Bar Support

Die Unterstützung der Touch Bar gehört, trotz der nach wie vor sehr stiefmütterlichen Behandlung durch Apple, zum guten Ton einer jeden App. So natürlich auch bei Keyboard Maestro.

Dazu kann man nun über die neue Aktion Get Touch Bar Selection verschiedene Knöpfe auf der Touch Bar abbilden und deren Ergebnis auf verschiedene Arten (neues Fenster, Notification, gespeichert als Variable oder in der Zwischenablage…) ausgeben.

Darüber hinaus kann man jetzt über die Aktion Show Palette of Macros (neben der separaten Palette) den Namen ausgewählter Marcos auf der Touch Bar anzeigen und die Marcos auch von dort starten. Gleiches gilt für Macros, die per Conflict Palette gestartet werden.

Trigger: Cron, Gesture, Idle, Audio Output Changed, Remote, Dragged File

Neben den neuen Aktionen, hat sich natürlich auch etwas bei den Triggern getan.

Über das Cron Format kann man Macros nun zeitlich basiert (Uhrzeit, Tag, Woche oder Jahr) abfahren lassen. Der Gesture Trigger macht gleiches auf Basis einer Geste auf dem Trackpad oder der Maus. Die Idle und Audio Output Changed Trigger sind selbsterklärend. Interessant ist noch der neue Remote Trigger, über den man Macros entfernt über einen Trigger Code per Webseite steuern kann.

Mit Keyboard Maestro 8.2 kam noch ein erwähnenswerter Dragged File Trigger hinzu, der u.U. das anfangs schon erwähnte Umbauen bestehender Macros erforderlich macht.

Möchte man beispielsweise den Pfad einer im Finder markierten Datei abrufen, kann folgendes Macro zum Ziel führen:

Gleiches erledigt das jetzt folgende Macro im Zusammenspiel mit dem neuen Dragged File Trigger.

Der Unterschied zur vorherigen Version besteht halt darin, dass man die Datei, von der man den Pfad haben möchte, auf das Marco innerhalb einer Palette “droppen” muss.

Applications Palette

Ebenfalls mit Keyboard Maestro 8.2 kam die Applications Palette hinzu.

Dieses Feature wird entweder über die Einstellungen oder das Menüleisten Icon von KM8 aktiviert und zeigt alle gerade laufenden Apps an.

Wie alle Paletten in KM kann man auch diese über den Theme Editor optisch anpassen oder spezielle Apps von der Anzeige ausschließen.

Zieht man jetzt Dateien oder Ordner auf eines der App-Icons in der Palette, werden diese Daten mit dieser App geöffnet bzw. verarbeitet. Mit einen Rechtsklick können über ein Kontextmenü weitere Aktionen ausgeführt werden.

Außerdem kann man über die Applications Palette mit Klick auf eines der Icons direkt zur App springen (quasi das klassische Cmd+Tab Feature von macOS).

Sonstiges

Bei KM8 gab es zudem sehr viele kleinere Anpassungen im Macro Editor, die man erst beim genauen Hinschauen oder Durchlesen der Release Notes wahrnimmt.

So bietet der Editor nun die volle Unterstützung von AppleScript.

Ganz nett ist auch das “draggen” von Dateien in Macros. Daraufhin werden nämlich automatisch zur Datei passende Aktionen erstellt. Zieht man beispielsweise eine App in ein Macro, folgt die Aktion Activate Application. Zieht man ein Skript hinein, folgt die Aktion Execute Script u.s.w.

Abschließend noch ein kleines Video vom Entwickler, das Keyboard Maestro 8 in bewegten Bildern vorstellt.

Preise und Verfügbarkeit

Keyboard Maestro 8 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Stairways Software für derzeit knapp 36 Euro (von aktuellen Dollarkurs abhängig) verkauft. Ein Upgrade wird nach Prüfung der vorhandenen Lizenz für 25 Euro angeboten.

Skeptiker greifen vor dem Kauf zur kostenlosen Testversion. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite oder neuer vorausgesetzt.

-> http://www.keyboardmaestro.com

tl;dr

Ich sagte ja bereits im ersten Satz dieser Review, dass Keyboard Maestro für mich bei automatisierten Arbeitsabläufen unverzichtbar ist. Ich kann gar nicht genau sagen, für was ich die App alles nutze…

Mit Version 8 wurde das Tool mit neuen Triggern und Aktionen sowie vielerlei Anpassungen beim Editor weiter verfeinert. Dazu kamen Anpassungen bei der Zwischenablagefunktion und ein erweiterter MIDI-Support, um auch mal Dinge zu nennen, die in der Review noch nicht erwähnt wurden.

Insgesamt kann ich Bestandskunden das Upgrade auf Version 8 bedenkenlos empfehlen. Neukunden werden anfangs wieder etwas Einarbeitungszeit mit dem Tool benötigen. Keyboard Maestro ist halt sehr speziell. Hinzu kommt, dass jeder andere Workflows hat, die sich mit dem Tool automatisieren lassen.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Auch dieses Mal hat uns Stairways Software wieder drei Lizenzen von Keyboard Maestro für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Tweet zur Review bei Twitter retweeten
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 23.04.2018, statt. Viel Glück!

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Im Test: Koogeek Smart Light Bulb · Intelligente LED Glühbirne mit Unterstützung von HomeKit

Ende November letzten Jahres hatte ich im Rahmen einer Review die smarte Steckdose von Koogeek detaillierter vorgestellt. Ergänzend dazu: Durch ein mittlerweile veröffentlichtes Firmware-Update arbeitet diese Steckdose neben Apple HomeKit und Google Assistant nun auch mit Amazons Alexa zusammen.

Heute soll es allerdings um die smarte LED Glühbirne vom gleichen Hersteller gehen.

Erster Eindruck

Die Glühbirne wird in einer großen rechteckigen Verpackung geliefert. Beim Unboxing wird dann auch recht schnell klar, warum die Verpackung so groß ist. Die Birne selbst ist im Vergleich zu handelsüblichen Glühbirnen ein kleiner Riese 😉

Mit einer Breite von maximal 6 cm, einer Länge von knapp 14 cm (inkl. Fassung) und einem Gewicht von 245 g muss man erst mal eine Lampe finden, die passend ist.

Davon ab fühlen sich die verwendeten Materialen sehr gut an. Die Verarbeitung ist hervorragend.

Technische Daten

Für den Lampensockel kommt eine normale E27-Fassung zum Einsatz. Die Nennleistung der Glühbirne beträgt 8 Watt, was etwa einer herkömmlichen 60 Watt Birne entspricht.

Die Farbtemperatur liegt zwischen 2.700 und 6.000 Kelvin (Warmweiß bis Kaltweiß). Die abbildbaren 16 Millionen Farben werden mit einer Helligkeit von maximal 500 Lumen dargestellt.

Dazu ist die Birne auch nur für den Innenbereich des Hauses oder der Wohnung und nicht für den Einsatz mit Dimmern geeignet.

Für die maximale Lebensdauer gibt der Hersteller 25.000 Stunden an.

Konfiguration und Nutzung

Zur Kommunikation nutzt die Glühbirne WLAN. Dank HomeKit-Unterstützung muss man sich auch keine Gedanken um irgendeine Bridge machen.

Wie schon bei der Koogeek Steckdose, muss das WLAN im 2,4 GHz Frequenzband funken. Besitzt man einen Router der zusätzlich ein 5 GHz Netzwerk aussendet, ist darauf zu achten, dass beide Frequenzen eine identische SSID haben. Andernfalls kann es beim Erkennen der Glühbirne zu Problemen kommen.

Sind diese Voraussetzungen geschaffen, wird die Inbetriebnahme zum Kinderspiel.

Der einfachste Weg ist wieder über Apples Home-App. Hier scannt man den der Glühbirne beiliegenden HomeKit-Code oder gibt diesen per Hand ein. Anschließend benennt man die Glühbirne mit Namen und ordnet sie einem Raum im Haus zu. Das wars 🎉

Die Steuerung der Lampe kann nun über Apples Sprachassistenten Siri oder der Home-App erfolgen. Dazu hat man auch wieder die Möglichkeit die Koogeek Home App samt Widget und 3D Touch Funktionalität zu nutzen bzw. kann den Weg über das iOS Kontrollcenter gehen. Eine Sprachsteuerung über Google Assistant oder Amazons Alexa ist derzeit noch nicht möglich. Hier muss man also, wie schon bei der Streckdose, auf ein passendes Firmware-Update hoffen.

Darüber hinaus ist natürlich auch eine gewisse Automation möglich. Also eine Ein- und Ausschaltfunktion, die mittels Timer oder eventgesteuert zum Sonnenauf- bzw. -untergang funktioniert. Voraussetzung für diese Automation bzw. die Steuerung der HomeKit-kompatiblen Heimelektronik über das Internet sind dann wieder ein Apple TV (3rd oder 4th Gen), ein iPad oder ein HomePod.

Praxistest

In der Praxis ist es ja so, dass man nicht immer über Siri kommuniziert oder das Smartphone zur Steuerung des Lichts dabei hat. In der Regel führt der Lichtschalter zum Ziel. Und genau hier beginnt das Problem…

Trennt man nämlich die Glühbirne per Lichtschalter vom Strom, “vergisst” sie sämtliche Einstellungen und setzt sich auf die Standardeinstellungen zurück. Dieses Licht ist dann unglaublich grell und hat etwas von uralten Neonröhren. Es fehlt eigentlich nur noch ein Flackern, um die Krankenhaushölle perfekt zu machen 😟

Man ist also mit jedem manuellen Schaltvorgang gezwungen das Licht per App nachzujustieren. Verschlimmernd kommt hinzu, dass sich beim Anpassen der Helligkeit (< 50%) die Farben leicht aber bemerkbar verschieben.

Beides Dinge, die eigentlich nicht meine Vorstellung von einer smarten Glühbirne erfüllen.

Positiv muss man die Schaltzeiten erwähnen. Sowohl Farb- als auch Helligkeitsanpassungen werden unabhängig von der Steuerungsmethode schnell umgesetzt.

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für die smarte Koogeek Glühbirne beginnen derzeit bei knapp 30 Euro. Durch diverse Promos (hier lohnt hin und wieder der Blick Richtung Amazon) gab es das Leuchtmittel in letzter Zeit aber auch schon deutlich günstiger.

-> https://www.koogeek.com/p-lb1.html

Ergänzend zu Apples Home-App hier noch mal das in einigen Screenshots zu sehende Pendant von Koogeek, das iOS 9 bzw. Android 4.3 oder neuer zur Installation voraussetzt.

Koogeek Home
Koogeek Home
Entwickler: TOMTOP
Preis: Kostenlos
Koogeek - Smart Home
Koogeek - Smart Home
Entwickler: TOMTOP Inc.
Preis: Kostenlos

tl;dr

Die Koogeek LED Glühbirne reiht sich nahtlos in die Vielzahl der HomeKit-kompatiblen Geräte ein. Die Sprachsteuerung über Siri bzw. den korrespondieren Apps funktioniert tadellos.

Der Praxistest zeigt allerdings, dass es im Alltag Schwierigkeiten gibt, die das Handling mit dieser Birne unnötig verkompliziert und diese damit im Prinzip auch disqualifiziert.

Das hängt natürlich alles vom Einsatzort und der gewünschten Nutzung ab. Wer sich mit den genannten Problemen arrangieren kann, findet mit der Koogeek Glühbirne einen vergleichbar günstigen Einstieg in den Bereich Smart Home.

aptgetupdateDE Wertung: (6,5/10)

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Review: WISO steuer: 2018 für den Mac · Steuererklärung 2017 (Gewinnspiel inside)

“The same procedure as last year, Miss Sophie?”

“The same procedure as every year, James.”

Auch wenn es für das Steuerjahr 2017 letztmalig Gültigkeit hat: Die Mehrzahl der Steuerzahler muss die Steuererklärung bis zum 31.05.2018 beim örtlichen Finanzamt abgeben.

Ich persönlich setze zur Anfertigung meiner Steuererklärung seit 2012 auf WISO steuer von der Buhl Data Service GmbH. Nachfolgend mein Test für die neuste Version.

Nach dem gewohnten Startbildschirm landet man im Startcenter, über das man folgende Erklärungen und Anträge bearbeiten kann:

  • Einkommensteuererklärung 2017
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2017/2018
  • Lohnsteuer-Ermäßigung 2018
  • Einkommensteuer-Vorerfassung und Prognose 2018
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung und weitere Anmeldungen 2018
  • Feststellungserklärung 2017
  • Umsatzsteuererklärung 2017
  • Gewerbesteuererklärung 2017
  • Gehaltsrechner 2014-2018
  • Fahrtenbuch 2018
  • Minijobs im Privathaushalt 2018
  • Zuzahlungsbefreiung Krankenkasse 2018

Grundlagen und Altbekanntes

Wie immer werde ich mich für diese Review auf die Erstellung der Einkommensteuererklärung konzentrieren und zunächst einmal altbekannte Features und Funktionen nennen.

Grundsätzlich gliedert sich die Einkommensteuererklärung in die vier großen Bereiche Steuererklärung vorbereiten, Daten erfassen, Steuererklärung optimieren und Steuererklärung abgeben. In einem optionalen fünften Schritt kann man den Steuerbescheid vom Finanzamt gegen seine selbst erfassten Daten prüfen und ggf. direkt Einsprüche vorbereiten und versenden.

Für die ganze Vorbereitung und das Erfassen von Daten bietet WISO steuer allerhand Hilfen. Dazu gehören Steuerspartipps, Rechtsquellen, Musterfälle, Planspiele, Steuerklassenrechner, über 150 Erklär- und Verständnisvideos oder der sehr gute Interview-Modus, der auch Nicht-Experten Schritt für Schritt durch den Steuerdschungel begleitet.

Damit man nicht alle Daten per Hand eingeben muss, gibt es auch wieder die vorausgefüllte Steuererklärung sowie einen Import der Daten aus einer im Vorjahr erstellen ELSTER-PDF-Datei. Darüber hinaus kann man Daten auch aus vorherigen Versionen von WISO steuer oder anderen Finanz- und Bürosoftwaren wie finanzblick, StarMoney, Bank X, Quicken oder orgaMAX übernehmen.

Die Optimierung der eingegebenen Daten erfolgt über einfache Fragen und Hinweise. Hier sollte man sich durchaus Zeit nehmen, um die von WISO steuer errechnete Steuererstattung (keep fingers crossed) möglichst realistisch zu halten.

Die Abgabe der Steuererklärung kann schlussendlich auf elektronischem Weg per ELSTER oder traditionell in ausgedruckter Form per Post erfolgen.

Mit dabei ist auch wieder WISOs Onlineplattform steuer:Web.

Über diesen cloudbasierte Service hat man die Möglichkeit seine Steuererklärung ganz ohne Installation von Software plattformunabhängig mit dem Browser zu erledigen. Die Abgabe beim Finanzamt erfolgt auch hier elektronisch mit ELSTER.

Für Besitzer der PC- oder Mac-Version von WISO steuer ist dieser Service sogar kostenlos. Alternativ ist er für jedermann ab 29,95 Euro verfügbar.

Neuerungen von WISO steuer:Mac 2018

Zunächst sind natürlich alle steuerlichen Änderungen für das Steuerjahr 2017 berücksichtigt.

Dazu gehören beispielsweise ein gestiegener Grundfreibetrag, Erleichterungen beim Nachweis von Aufwendungen, gestiegenes Kindergeld oder der gestiegene steuerpflichtige Anteil bei der Rente.

Darüber hinaus stehen dieses Jahr Änderungen in der Bedienung und im Design im Vordergrund.

So wurden beispielsweise die Eingabemasken übersichtlicher gestaltet, was der Navigation zugute kommt. Auch die Darstellung der Suchergebnisse im Programmfenster von WISO steuer wurde verbessert.

Dazu wurde die Automatisierung der Steuererklärung, die beim Entwickler Buhl unter dem Label steuer:Automatik läuft, durch drei kleine Helfer vorangetrieben.
Für die Nutzung dieser drei Helfer muss man allerdings ein kostenloses Kundenkonto bei Buhl erstellen:

  • Mit steuer:Abruf kann man nun automatisch alle Daten ergänzen lassen, die das Finanzamt schon hat.
  • Mit steuer:Banking kann man wichtige Buchungen direkt aus seinem Girokonto in die Steuererklärung übernehmen.
  • Mit steuer:Versand kann man die Steuererklärung nun auch ganz ohne eigenes ELSTER-Zertifikat über das Kundenkonto von Buhl signiert an das Finanzamt schicken.

Preise und Verfügbarkeit

Wie schon bei seinen Vorgängerversionen wird auch WISO steuer:Mac 2018 über den Mac App Store, Amazon, im Einzelhandel und vom Entwickler direkt verkauft.

Die Preise beginnen bei ca. 25 Euro; variieren aber auch sehr stark, so dass eine kleine Recherche bei allen verfügbaren Quellen definitiv lohnend sein kann. In jedem Fall kann man den bezahlten Preis von der Steuer absetzen.

Zum unverbindlichen Ausprobieren steht darüber hinaus eine kostenlose Testversion bereit. Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks oder höher vorausgesetzt.

WISO steuer: 2018
WISO steuer: 2018
Preis: 24,99 €

Eine Lizenz von WISO steuer:Mac 2018 erlaubt übrigens die Abgabe von insgesamt bis zu fünf Steuererklärungen. Dazu ist die Nutzung bzw. Abgabe der Steuererklärung über steuer:Web sowie die mobilen Apps für iOS (iPad only) und Android inbegriffen und muss nicht extra bezahlt werden.

Zur Installation auf dem iPad wird iOS 9 bzw. für Android die Version 4.0.3 oder höher vorausgesetzt. Setzt man ausschließlich auf die mobilen Apps, wird für die Abgabe mit ELSTER ein Betrag von aktuell 24,99 Euro bzw. 34,99 Euro über einen In-App-Kauf abgerechnet.

WISO steuer:App 2018
WISO steuer:App 2018
Preis: Kostenlos+
WISO steuer:App 2018
WISO steuer:App 2018
Preis: Kostenlos+

tl;dr

Es ist mittlerweile keine Überraschung mehr, dass man mit WISO steuer:Mac seine Steuererklärung sehr bequem am Mac erledigen kann.

Auch die neue 2018er Version, die neben den steuerlichen Änderungen in diesem Jahr zugegebenermaßen wenig Neues liefert, macht hier keine Ausnahme. Lobend muss auf jeden Fall die Performance erwähnt werden, die im Vergleich zum Vorgänger etwas an Fahrt aufgenommen hat. Hier ist aber längst noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht 😉

Durch das endnutzerfreundliche Preismodell ist man zudem sehr flexibel in der Bearbeitung der Steuererklärung und nicht an ein System oder eine App gebunden.

Daher kann ich insgesamt erneut eine uneingeschränkte Empfehlung für dieses Programm aussprechen.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Der Entwickler Buhl Data Service GmbH hat aptgetupdateDE drei Mac App Store Promo Codes von WISO steuer: 2018 für den Mac für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt jeweils Gleam zum Einsatz, bei dem jeweils die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 30.03.2018, statt. Viel Glück!