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macOS Tipp: ISO-Datei von macOS 10.13 High Sierra erstellen

Ich bekomme in letzter Zeit immer mal wieder E-Mails, in denen nach der Erstellung einer ISO-Datei von macOS 10.13 High Sierra gefragt wird.

Das hat in erster Linie damit zu tun, dass ich vor ca. einem Jahr einen vergleichbaren Artikel zu macOS 10.12 Sierra geschrieben hatte.

Leider hat sich ein entscheidendes Terminalkommando zum Erstellen eines ISOs für High Sierra verändert, so dass das Vorgehen für macOS Sierra nicht 1:1 für macOS High Sierra übernommen werden kann. Aber der Reihe nach… 😉

Schritt 1:

Dieser Schritt ist zu Sierra identisch.

Man muss sich zunächst das über den Mac App Store angebotene Installationsimage von macOS High Sierra herunterladen. Für die aktuelle Version 10.13.3 (bzw. 13.3.02) sind das exakt 5,21 GB.

Die anschließend automatisch startende Installationsroutine bricht man entweder über das Menü oder mit dem Tastenkürzel Cmd+Q ab.

Schritt 2:

Es folgen eine Reihe an Terminalkommendos, die sich, wie schon gesagt, in einem Fall entscheidend vom Vorgehen für Sierra unterscheiden:

Es geht wieder mit dem Erstellen eines Disk Images los.

hdiutil create -o /tmp/HighSierra -size 8G -layout SPUD -fs HFS+J -type SPARSE

Dieses Disk Image wird daraufhin gemountet.

hdiutil attach /tmp/HighSierra.sparseimage -noverify -mountpoint /Volumes/install_build

Jetzt, und das ist der große Unterschied zu macOS Sierra, werden mit dem folgenden Kommando sämtliche Installationsdateien in das gerade erstellte und gemountete Disk Image kopiert.
Hierfür sind Admin-Rechte notwenig.

sudo /Applications/Install\ macOS\ High\ Sierra.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/install_build

Das Disk Image wird nun ausgehängt…

hdiutil detach /Volumes/Install\ macOS\ High\ Sierra/

…und in eine ISO-Datei konvertiert.

hdiutil convert /tmp/HighSierra.sparseimage -format UDTO -o /tmp/HighSierra.iso

Schlussendlich verschiebt man die erstellte ISO-Datei auf den Desktop, passt die Dateierweiterung auf *.iso an…

mv /tmp/HighSierra.iso.cdr ~/Desktop/HighSierra.iso

…und löscht das initial erstellte Disk Image.

rm /tmp/HighSierra.sparseimage

Et voilà 😎

Jetzt kann man die ISO-Datei auf eine DVD brennen und/oder zur Erstellung von virtuellen Maschinen bzw. eines Hackintosh nutzen.

(inspired by)

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iStat Menus 6 · Systemmonitor landet im Mac App Store

Trotz aller Probleme oute ich mich heute mal als großer Fan des Mac App Stores.

So finde ich es immer recht erfreulich, wenn Apps, die ich täglich nutze, dort aufschlagen. Das neuste Beispiel ist iStat Menus 6, ein Systemmonitor für den Mac, den ich gegen Ende letzten Jahres hier detailliert in einer Review vorgestellt hatte.

Um nicht gegen die MAS Guideline zu verstoßen, und das ist halt eines der großen Probleme dieses Stores, musste die App gegenüber der normalen Downloadversion angepasst werden.

Für iStat Menus gibt es beispielsweise drei große Unterschiede. So werden derzeit keine Wetterinformationen oder Statistiken zu eingebauten Lüftern angezeigt. Darüber hinaus muss man händisch den iStat Menus Helper nachinstallierten, um überhaupt Daten von verschiedenen Sensoren zu erhalten.

Das ist insgesamt dann doch etwas ärgerlich aber wer die Vorzüge des MAS nutzen möchte, wird sich damit arrangieren müssen.

iStat Menus 6 kostet im Mac App Store 10,99 Euro. Zum kostenlosen Ausprobieren steht auf der Webseite des australischen Entwicklers eine Testversion bereit.

Zur Installation wird weiterhin OS X 10.11 El Capitan oder höher vorausgesetzt

iStat Menus
iStat Menus
Entwickler: Bjango Pty Ltd
Preis: 10,99 €
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Kap · Open Source Screenrecording Tool für den Mac

Schnelle Bildschirmaufnahmen kann man am Mac eigentlich problemlos mit QuickTime erstellen. Leider ist das Handling dieser App dermaßen unbequem, dass ich lieber zu 3rd Party Apps wie GIF Brewery oder LICEcap greife.

Kap, das kürzlich in Version 2.0 veröffentlicht wurde, spielt in einer ähnlichen Liga.

Mit dem kostenlosen Tool, das über die Menüleiste gesteuert bzw. konfiguriert wird, kann man per Overlay einen frei konfigurierbaren Bereich des Desktops aufnehmen.

Im integrierten Editor, der auch das Trimmen von Videos ermöglicht, kann man die Aufnahme schlussendlich in die Formate GIF, MP4, WebM und APNG exportieren.

Des Weiteren kann man seit Version 2.0 Plugins zur App hinzufügen. Darüber hinaus wird Apples Touch Bar unterstützt.

Wie einige hier in letzter Zeit vorgestellte Apps basiert auch Kap auf dem Electron Framework, was den recht beachtlichen Speicherplatz von knapp 250 MB auf der Festplatte erklärt.

Der Quellcode für Kap kann bei GitHub eingesehen werden.

Zur Installation, die entweder ganz normal über ein Disk Image oder mit Homebrew-Cask erfolgen kann, wird macOS 10.12 High Sierra oder neuer vorausgesetzt.

-> https://getkap.co

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DeskCover · Ablenkungsdimmer für den Mac

Für das produktive und ablenkungsfreie Arbeiten hilft es, wenn der Fokus auf dem aktuelle Programmfenster liegt.

Da macOS eine derartige Funktionalität out-of-the-box nicht anbietet, führt der Weg zu Apps wie beispielsweise DeskCover.

Bildschirmfoto 2018-02-13 um 12.40.31_1300px

Diese in der Grundversion kostenlose App, die über die Menüleiste oder Shortcuts gesteuert wird, dunkelt den Bildschirmhintergrund samt inaktiver Fenster ab und richtet den Fokus immer auf das aktive Programmfenster.

In den Einstellungen kann man zudem die Verzögerung, Farbe und Transparenz dieser Abdunkelung festlegen oder auch das aktuelle Wallpaper bzw. jedes andere Bild dafür verwenden.

Bildschirmfoto 2018-02-13 um 12.39.37-minishadow

DeskCover funktioniert über alle Spaces und angeschlossenen Displays hinweg.

Die optional verfügbare und kostenpflichtige Pro-Version, die für knapp 10 Euro über den Webseite des Entwicklers verkauft wird, erlaubt darüber hinaus das Fokussieren auf zwei oder mehr Fenster.

Zur Installation wird in jeden Fall OS X 10.10 Yosemite oder höher vorausgesetzt.

DeskCover
DeskCover
Entwickler: Sergii Gerasimenko
Preis: Kostenlos
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Howto: macOS Apps mit Keyboard Maestro oder AppleScript aktivieren/pausieren/beenden

Heute möchte ich mal wieder einen kleinen Workflow verlinken, der dieser Tage von Alexander veröffentlicht wurde.

Es geht im Grunde genommen um das an einem bestimmten Wochentag mit vorgegebener Uhrzeit selbstständige Starten von Apps. Dazu kann man die Dauer der Aktivierung bis zum automatischen Beenden der App festlegen.

Als Tools kommen die alles erschlagende Allzweckwaffe Keyboard Maestro und/oder ein AppleScript zum Einsatz.

Viel Spaß beim Nachbauen 😎

Abschließend noch das passende AppleScript, das für die jeweilige App natürlich angepasst werden muss.

Dieses Beispiel bezieht sich ausschließlich auf MailMate, meinen unter macOS bevorzugten Mailclient.

tell application "MailMate"
 launch
 activate
 delay 3
  tell application "System Events"
   activate
   set theTime to text returned of (display dialog "Wie lange soll MailMate aktiviert bleiben?" with title 
                                    "MailMate Aktivierung" default answer "" buttons {"Cancel", "Start"} default button 2)
   delay theTime * 60
   tell application "MailMate" to quit
  end tell
end tell
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OpenTerm · Open Source Terminal für das iPhone und iPad

Falls bei jemandem schon mal der Wunsch nach einer nativen Kommandozeile in iOS aufgekommen ist, sollte der Blick in Richtung OpenTerm gehen.

Derzeit werden knapp 50 Terminalkommandos unterstützt, die über eine Tastaturerweiterung jederzeit (scrollbar) zum Schnellzugriff eingeblendet werden.

Datei 06.02.18, 10 07 17_1300px

Da die App darüber hinaus sandboxed ist, können selbst Leute die nicht so erfahren im Umgang mit dem Terminal sind, relativ sicher erste Schritte wagen und nicht wirklich etwas kaputt machen.

Gerade im Zusammenspiel mit Apples Dateien-App (Strichwort: Splitscreen) und dem iCloud Drive ergeben sich hier einige interessante Möglichkeiten.

Der Quellcode von OpenTerm ist bei GitHub zu finden. Die App selbst wird über den iOS App Store verteilt und setzt ein iPhone oder iPad mit iOS 11 oder neuer voraus.

OpenTerm
OpenTerm
Entwickler: Silver Fox
Preis: Kostenlos
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coconutBattery Plus · iOS Battery Lifetime Analyzer

Mit dem kostenpflichtigen Plus-Upgrade wurde Ende April letzten Jahres erstmals eine aufgebohrte Version von coconutBattery veröffentlicht.

Seither stand die Entwicklung der App natürlich nicht still. Insbesondere das Plus-Upgrade hat mit erweiterten Anzeigen bzw. Informationen zum Akku und zur SSD des Macs hinzugewonnen. Dazu kann man sich mittlerweile auch den Zustand des Akkus von iOS Geräten in der macOS Menüleiste anzeigen lassen.

Das neuste Update verdanken wir wohl Apples mangelhafter Informationspolitik gegen Ende des letzten Jahres 😉

Man kann über das Tool-Menü den iOS Battery Lifetime Analyzer starten, der Daten zur Lebensdauer des Akkus vom iPhone oder iPad anzeigt.

So kann man sich schon mal vorab einen Eindruck zum Stand der Dinge verschaffen, bevor Apple selbst mit iOS 11.3 Möglichkeiten zur Kontrolle des eigenen Akkus schafft.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Grundversion von coconutBattery weiterhin kostenlos ist. Das Plus-Upgrade schlägt mit 9,95 Euro zu Buche.

-> http://www.coconut-flavour.com/coconutbattery