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Der vergessene Freund: Listen bei Twitter

Ich bin nun schon seit fast fünf Jahren bei Twitter unterwegs; mal mehr, mal weniger aktiv. Die Followings wuchsen, die Timeline wurde unübersichtlicher…

Um der ganzen Sache Herr zu werden, habe ich anfangs versucht einfache Filter nach Username, Hashtag oder reguläre Ausdrücke zu erstellen. Das funktionierte, hatte aber den Nachteil, dass ich zwar auf dem Mac mit dem nach wie vor sensationellen (aber hässlichen) Twitterclient YoruFukurou meine Übersicht hatte aber unter iOS, Windows & Co. das gleiche Chaos wie vorher herrschte.

Die einfache Lösung: Listen

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Listen gibt es bei Twitter schon eine halbe Ewigkeit. Wirklich genutzt habe ich sie bisher nie. Bis Anfang letzter Woche, denn da entschied ich mich zu einem umfassenden Follower-Management und der Erstellung von vier Listen -> Apps, News, Sport und Promis.

Alleine in meiner Apps-Liste sind über 100 Twitteraccounts diverser Apps bzw. Softwareschmieden enthalten, die ich so sehr bequem ‘plattformübergreifend’ lesen kann ohne dort identische Filter zu erstellen bzw. deren Account folgen zu müssen.

Doch wie liest man Twitterlisten?

Am Beispiel vom Twitterclient YoruFukurou, welchen ich, wie schon erwähnt, seit etlichen Jahren auf dem Mac nutze, kann ich das kurz darstellen:

Nachdem ich meine Listen bei Twitter unter https://twitter.com/<username>/lists erstellt und einige Accounts hinzugefügt hatte, könnte ich natürlich die integrierte Listenfunktion des Clients (so etwas hat übrigens jeder brauchbare Twitterclient) nutzen. Bei nur vier Listen mag das gehen, ist mir aber trotzdem zu viel Herumgeklicke.

YoruFukurou bietet mir Tabs an, denen ich einzelne Listen zuteilen kann.

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Habe ich dieses Prozedere für alle vier Listen durch, sehe ich diese, getrennt nach Tabs, neben meiner eigentlichen Timeline.

Der Vorteil: Wichtige Tweets gehen nicht in einer unübersichtlichen Timeline verloren; durch die Listen hat man quasi thematisch sortierte, zusätzliche Timelines; man muss nicht jedem Hinz und Kunz folgen und bekommt dennoch sehr viel mit u.s.w.

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Bei YoruFukurou hat man darüber hinaus noch den Vorteil, dass man die Mitglieder dieser Listen im Client managen kann. Also neue Accounts hinzufügen bzw. alte, nicht mehr so spannende Accounts über List Members > +/- löschen kann.

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Die Umstellung auf Listen erfordert natürlich ein wenig Eigendynamik. Ich persönlich habe zwei bis drei Stunden damit zugebracht, bin letztendlich aber mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

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App.net goes freemium

Gestern habe ich mich noch über Twitter etwas aufgeregt, heute legt die mehr als nur brauchbare Alternative App.net nach und verkündet, dass es einen kostenlosen Account geben wird.

App net logo

Einschränkungen

  • Free tier accounts can follow a maximum of 40 users
  • Free tier accounts have 500 MB of available file storage
  • Free tier accounts can upload a file with a maximum size of 10 MB

Dazu wird zwingend ein Invite genötigt, den Ihr mir übrigens gerne per Twitter oder E-Mail zusenden könnt. Will diesen Dienst auch endlich mal testen ;-)

Mehr Infos zu diesem Thema gibt’s im App.net Blog.

Brauchbare Clients gibt es plattformübergreifend schon mehr als genug. Stellvertretend möchte ich für iOS nur mal Netbot nennen.

[app 563595132]
[app 563596528]

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Dear Twitter, please stop being idiots.

Langsam wird’s mit Twitter immer anstrengender… neue, aus meiner Sicht schwachsinnige Änderungen an der API (Version 1.1) beschneiden einschlägige Twitterclients mehr und mehr.

Bildschirmfoto 2013 02 24 um 16 19 29 s

Das Schlimme an der ganzen Sache: Wer seinen Twitterclient, und das gilt für alle, nicht aktualisiert, wird ab dem 05. März 2013 diesen nicht mehr nutzen können :-/


Starting March 5th, 2013, the 1.0 endpoints will no longer be available. 
… 

-> https://dev.twitter.com/docs/api/1.1/overview

(inspired by)