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Test: Sleeptracker – Schlafphasenwecker – Armbanduhr

[Trigami-Review]

Ich habe das Gefühl Schlafphasenwecker sind gerade sehr IN. Es gibt viele Produkte und auch einige Apps für iPhone oder Android, die in die selbe Kerbe hauen, wie die Armbanduhr Sleeptracker von elite, die ich 1 Woche lang testen konnte. Ich hatte vorher auch schon mit der iPhone App Sleep Cycle herum getestet. War aber davon nicht unbedingt so begeistert, da das iPhone immer am Kabel neben mir „schlafen“ musste. Deshalb war ich sehr gespannt auf die Funktionsweise dieser Uhr. Spannend finde ich das Thema auf jeden Fall, denn wie ich mich den Tag über fühle entscheidet sich oft schon beim Wecken.

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Farbe, Material

Die Uhr besteht aus einem künstlichen Gummimaterial. Ich habe die „weibliche“ Farb-Variante zur Verfügung gestellt bekommen. Also in Hell-Blau-Türkis. Es gibt aber auch noch andere Farbkombinationen. Da die Uhr aber eigentlich nur für die Schlafphase gedacht ist, ist die Optik meiner Meinung nach aber auch eher nebensächlich.

Die Uhr an sich ist normal dick und recht leicht, im Vergleich zu anderen Uhren. Ich bin ehrlich gesagt kein Uhrenträger, da ich mit meinem Rechner oder am iPhone immer eine Uhr vor der Nase habe. Nichts desto trotz kann ich sagen, dass mich die Uhr jetzt in der Nacht keineswegs gestört hat. Kann mir aber vorstellen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Geschwitzt habe ich am Arm, wo ich sie getragen habe auch nicht.   

Funktionsweise

Der Sleeptracker elite ist ein Schlafphasenwecker und diese Uhr weckte, nachdem ich verstanden habe, wie man diese Uhr einstellt, ausschließlich in einem „Fast Wach Moment“. Das heißt nicht in einer Tiefschlafphase. Das funktioniert beim Sleeptracker über einen Bewegungssensor und nicht wie beim Sleep Tracker über die Atemgeräusche. Die Messung der Bewegungstätigkeit während des Schlafens nennt man auch Aktimetrie und wird schon seit Jahrzehnten in so genannten Schlaflaboren eingesetzt.

Leider kam mit der Uhr nur eine recht sparsame und ausschließlich in Englisch gehaltene Anleitung mit. Ich fand es daher nicht einfach, die Funktionsweise zu ergründen. Wahrscheinlich bin ich aber mittlerweile eher komfortablere Konfigurationsmöglichkeiten gewöhnt.

Also man stellt ein Weckzeitfenster von z.B. 30 Minuten und eine maximale Weckzeit ein. Wenn der Sleeptracker jetzt einen optimalen Zeitpunkt im Zeitfenster findet, wird man sofort geweckt! Das Weckzeitfenster kann minimal 10 Minuten und maximal 90 Minuten betragen.

Auswertungssoftware

Ein weiterer interessanter Aspekt dieser Uhr ist die Möglichkeit die gesammelten Schlafdaten auszuwerten. Das soll das Verständnis für den Schlaf und der Schlafhygiene fördern.

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Die Auswertungssoftware gibt es leider nur für Windows. Das mit gelieferte USB-Kabel schließt man über einen Klammer-Anschluss mit 3 Kontakten an die Uhr an. Die gesammelten Daten kann man auch mit anderen Nutzern auf http://sleeptracker.net/ teilen.

Update: „Es gibt übrigens durchaus eine Upload Lösung für Mac und sogar ein Perl Skript für Linux!
Die Windowslösung ist letztlich nichts anderes, nur das dort der Browser integriert ist,“

Preis

Der Sleeptracker elite kostet, so wie ich ihn bekommen habe, 159,90€.

Fazit

Ich habe erst nach der dritten Nacht verstanden, wie mich die Uhr wecken kann (nennt mit N00b). Man soll sich durch dieses Verfahren fitter fühlen. Ich hatte leider kein Wochenende für den Test zur Verfügung und da uns unser kleiner Hund derzeit doch gerade morgens sehr auf Trapp hält, fühlte ich keine große Besserung. Das kann aber auch an meinem eigentlich immer viel zu geringen Schlaf liegen. Das Wecken mit dem Vibrationsalarm ist ziemlich cool, da man so seinen Partner nicht mit aufweckt.

PS: Ich werde diese Uhr in den Sponsorpool unseres WM 2010 Tippspiels werfen. Eventuell kann sie der mögliche Gewinner besser verwerten. Bei meinen wenigen Stunden Schlaf brauche ich wohl nicht mehr viel Schlafhygiene betreiben.

Links
http://www.sleeptracker.de/ref.php?paco=%20jhfdkeri3fjdl820237

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iPhone: mobile Erste Hilfe

[Trigami-Review]

Diese App schlummerte auch schon vor diesem Review auf meinem iPhone und ich bin sehr froh, daß es solche nützlichen Apps gibt. Aber warum geht es eigentlich? Bei dem Unfallhelfer der Zurich handelt es sich um eine App für das iPhone, die in Unfallsituationen helfen soll, richtige Entscheidungen zu treffen und die ersten Hilfemaßnahmen korrekt einzuleiten.

Diese App ist im Grunde genommen eine Schnellanleitung mit den wichtigsten Fragen zu Themen wie Sicherheit, Erste Hilfe, Polizei rufen, Beweise sichern und noch einiges mehr.

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Ich bin selbst Ersthelfer in meinem Betrieb und Sanitäter im Ruhestand und muss in Notsituationen, wenn es darauf ankommt Erste Hilfe leisten. Dazu muss ich alle zwei Jahre einen Ein-Tages-Kurs belegen, der die Erste-Hilfe Themen auffrischt. Und ich merke jedes Mal, was ich alles vergessen habe, wenn man es nicht aktiv anwenden kann (Gott sei dank nicht sehr häufig bis sehr selten anwenden muss). Aber wenn man dann doch in einer solchen Situation ist, dann ist es bzw. kann es hilfreich sein, schnell noch mal nachlesen zu können, wie man zum Beispiel die Stabile Seitenlage oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung anwendet.

Dabei kann man konkret nachlesen oder man lässt sich durch eine Art Wizard führen lassen, wo man mit einfachen Ja oder Nein Antworten zum nächsten Schritt geleitet wird.

Der Unfallhelfer erklärt mit einfachen Bildern und wenigen Punkten und ermöglicht so einen schnellen Einstieg in das Thema. Auf jeden Fall erinnert man sich schnell wieder an schon längst erlernte Sachen und vergisst so wichtige Details in der Notsituation nicht und kann sie direkt und richtig anwenden.

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Aber nicht nur für Erste Hilfe Fragen ist diese App sinnvoll, der Unfallhelfer erklärt auch Fragen wie zum Beispiel „Was ist bei einem Wildunfall zu tun?“, „Wie setzt man einen Notruf richtig ab?“ oder „Was tun, wenn der Unfallgegner nicht anwesend ist?“ Das sind alles Fragen, die in solchen Streßsituationen wichtig sind und meistens falsch gemacht werden.

Die kompletten Informationen sind offline, also ohne Internetzugang nutzbar. Man hat Zugriff auf alle wichtige Notrufnummern. Man kann sich per GPS die genauen Koordinaten anzeigen lassen oder per Kamera wichtige Unfallbilder erzeugen. Hilfreich ist auch ein integriertes Formular für die Aufnahme der Unfalldaten. Alles in allem eine sehr nützliche App, die man aber hoffentlich nicht oft brauchen wird.

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Der Unfallhelfer wird von der Zuricher Versicherung angeboten, ist damit natürlich eine Werbe-App, aber dadurch nicht weniger nützlich und kann kostenlos im AppStore geladen werden.

Links
http://www.zurich.de/unfallhelfer
http://itunes.apple.com/de/app/unfallhelfer/id357878413?mt=8

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[Ohne Worte] Windows 7 Stromberg – Werbevideos

Ohne groß zu motzen, aber das ist mit Abstand das Beste was ich von Microssoft in Sachen Windows 7 Werbung bisher gesehen habe. Jaaa, bitte mehr davon.

Video: Ernie testet Windows 7 Snap

[youtube QDL-ouLrDic]

Video: Ernie testet Windows 7 Windows Suche

[youtube qQBQj26nBGQ]

Gefällt euch doch bestimmt genauso ;) ätschmänbätschmän, MongoBongo17 ;) So – jetzt aber weiter arbeiten.

Links
http://www.youtube.com/watch?v=QDL-ouLrDic
http://www.youtube.com/watch?v=qQBQj26nBGQ