Permalink

speedtest-cli · Kommandozeilen Tool zum Messen der Internet Bandbreite

Möchte man daheim oder im Büro die Datenübertragungsraten des Internetanschlusses testen, führt der Weg meistens über den Browser zu speedtest.net.

Braucht man keine fancy Grafiken, kann man selbiges auch im Terminal über das Kommandozeilen Tool speedtest-cli, welches quasi eine non-GUI-Ansicht von speedtest.net ist, erreichen.

Bildschirmfoto 2017-04-08 um 01.24.40-minishadow

Die Installation erfolgt recht simpel über Brew:

brew install speedtest_cli

Möchte man den Weg über Brew nicht gehen, sind auf der Projektseite bei GitHub weitere Installationsmöglichkeiten aufgelistet. Die einfachste ist sicherlich der Download über das Terminal:

curl -Lo speedtest-cli https://raw.githubusercontent.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest.py
chmod +x speedtest-cli

Jetzt kann man speedtest starten und bekommt in den default-Einstellungen, wie oben im Screenshot zu sehen, recht umfangreiche Informationen angezeigt.

Vielleicht als Hinweis:
Normalerweise startet man speedtest über den Befehl speedtest. Darüber hinaus gibt es noch die beiden Aliase speedtest-cli und speedtest_cli, die Identisches bewirken.

Auf der Projektseite sieht man auch schon, dass es recht vielfältige Optionen zum Starten des Tools gibt. Die vereinfachte dreizeilige Anzeige der Ergebnisse erzielt man mit:

speedtest --simple

Bildschirmfoto 2017-04-08 um 01.25.38-minishadow

Exkurs Keyboard Maestro

Möchte man das Testen der Internet Bandbreite automatisieren oder mit einem globalen Shortcut (ohne Umweg über das Terminal) starten, kommt wieder die Allzweckwaffe Keyboard Maestro zum Einsatz.

Nachfolgend drei Macros, die immer etwas ausgefeilter werden:

The Simple Version

Über die erste und die letzte Aktion, und das ist allen Macros gleich, wird das Macro nach dem Starten gesperrt. Damit wird verhindert, dass das Macro doppelt gestartet wird und schlussendlich unsaubere Ergebnisse liefert.

KM_Macro_Screenshot_2017-04-05 um 12.24.57

Die zweite Aktion generiert eine Notification, die über den Start des Tests informiert und schon mal darauf hinweist, dass das Ergebnis ebenfalls in einer Notification angezeigt wird.

Die dritte Aktion ist der eigentliche, in diesem Fall vereinfachte dreizeilige Test, der einige Sekunden braucht, um Ergebnisse zu liefern. Hier ist darauf zu achten, dass der vollständige Pfad zum Tool angegeben ist. Da ich die Installation über Brew nutze, steht bei mir /usr/local/bin.

Bildschirmfoto 2017-04-04 um 22.54.10

The Fancy Version

Auch hier wird das Macro über die erste und letzte Aktion gesperrt, sofern es ausgeführt wird.

KM_Macro_Screenshot_2017-04-05 um 12.25.11

Die Notification aus der zweiten Aktion, die über den Start des Tests informiert, ist nun etwas detaillierter. Man kann den Titel sowie Untertitel und den eigentlichen Text separat festlegen. Dazu wird ein kleiner Soundeffekt abgespielt.

Die dritte Aktion startet den, in diesem Fall kompletten Test (auch hier muss man wieder auf den Pfad achten) und speichert das Ergebnis zunächst in eine Variable. Diese Variable wird in der vierten Aktion durchsucht und zur Ergebnisaufbereitung vier neuen Variablen zugeordnet. Diese neuen Variablen werden in der fünften Aktion aufgegriffen und unter einem Soundeffekt als Ergebnis des Tests als Notification angezeigt.

Bildschirmfoto 2017-04-04 um 22.54.58

The Special Version

Dieses Macro ist quasi eine Kopie des ersten Macros; allerdings mit zwei kleinen Unterschieden.

Zum einen wird das Macro bei eingeloggtem User jeden Tag alle 90 Minuten automatisch ausgeführt.

KM_Macro_Screenshot_2017-04-05 um 12.32.14

Zum anderen wird anstelle des direkten Aufrufs des Speedtest-Tools ein Python-Skript gestartet, das diesen Aufruf übernimmt (hier muss man erneut auf den Pfad zum Tool achten) und das Ergebnis aufbereitet als Notification ausgibt.

Das Ergebnis wird dann im Vergleich zum ersten Macro auch etwas anders dargestellt.

Bildschirmfoto 2017-04-04 um 23.01.59

Die drei hier vorgestellten Macros habe ich bei GitHub hochgeladen, so dass sie jeder selbst ohne großes Zutun ausprobieren und modifizieren kann.

-> https://github.com/johnnycash69/km-macros

Terminal Know-how

Möchte man nur die Downloadgeschwindigkeit seine Internetanschlusses testen, kann man auf den Service von speedtest.net oder dem dazugehörigen CLI auch komplett verzichten. Es genügt im Prinzip ein Einzeiler im Terminal. Voraussetzung ist allerdings die vorherige Installation des Tools wget.

wget --no-cache cachefly.cachefly.net/400mb.test -O /dev/null

Dieses Kommando lädt von CacheFly, einem der weltweit schnellsten CDNs eine 400 MB große Datei (man kann hier auch 100 MB, 600 MB… angeben) runter und zeigt dabei die Download-Geschwindigkeit an. Die Option -O /dev/null verschiebt diese Datei auch gleich ins Nulldevice, so dass nicht unnötig Platz auf der Festplatte verschwendet wird.

Bildschirmfoto 2017-04-08 um 01.27.56-minishadow_1300px

Möchte man auch auf das gute alte wget verzichten, führt auch folgendes Kommando zu Ziel, das das in macOS eingebaute Tool curl zum Testen nutzt.

curl --no-sessionid cachefly.cachefly.net/400mb.test -o /dev/null

Bildschirmfoto 2017-04-08 um 01.33.59-minishadow_1300px

(thx @konfluenzpunkt, via, via)

Permalink

Screen Commander · Externe Bildschirme temporär dunkel schalten

Kurzer Hinweis auf Screen Commander, einer kleinen kostenlosen Menüleisten-App, die im Mehr-Monitor-Betrieb einzelne Displays schwarz schalten kann.

Bildschirmfoto 2017-04-06 um 09.03.13

Das ist vor allem dann interessant, wenn man konzentriert an nur einem Bildschirm arbeitet und man vom zweiten oder dritten Display nicht abgelenkt werden möchte. Auch beim Schauen von Filmen, beim Zocken oder Teilen des Bildschirms via Skype & Co. kann das Vorteile haben.

Um den Desktop wieder sichtbar zu schalten, kann man auf dem schwarzen Bildschirm ein Kontextmenü aufrufen und muss dann die entsprechende Option wählen.

Bildschirmfoto 2017-04-06 um 09.03.46

Screen Commander setzt macOS 10.12 Sierra oder höher zur Installation voraus und wird kostenlos über den Mac App Store verteilt.

Screen Commander
Screen Commander
Entwickler: Alien Orb Software LLC
Preis: Kostenlos

(via)

Permalink

BetterTouchTool · Fenstermanagement und Snap Areas in macOS definieren (Gewinnspiel inside)

Dass BetterTouchTool die Produktivität eines jeden Mac-Users erhöhen kann, hatte Rob in seinem Gastartikel zum Erstellen eigener Touch Bars erst kürzlich ausführlich beschrieben.

BTT kann aber auch vermeintlich banale Dinge. Dazu gehört beispielsweise ein umfangreiches Fenstermanagement.

Bildschirmfoto 2017-03-27 um 00.52.10

Fenstermanager gibt es für den Mac wie Sand am Meer. Die wohl besten sind meiner Meinung nach Moom, Magnet (mittlerweile in Version 2 veröffentlicht) und BetterSnapTool*.

Nachdem ich mich vor ein paar Monaten mit neuer Hardware ausgestattet und macOS quasi von Grund auf neu aufgesetzt hatte, stand jede einzelne installierte App auf dem Prüfstand. So bin ich u.a. dazu übergegangen verstärkt multifunktionale Apps, eine der großen Stärken von BTT, zu nutzen. Das hatte zur Folge, dass Apps, die sich beispielsweise ausschließlich um das Fenstermanagement kümmern, obsolet wurden.

BTT unterscheidet beim Fenstermanagement in die drei Bereiche Window Snapping, Snap Areas und Window Moving & Resizing, die alle sehr flexibel konfiguriert werden können.

Window Snapping

Das wohl am meisten verwendete Feature ist Window Snapping.

Bildschirmfoto 2017-03-28 um 22.24.38_1300px

Schiebt man ein geöffnetes Fenster an die vier Bildschirmkanten bzw. in die vier Ecken, erscheint ein virtuelles Vorschaufenster. Dieses Vorschaufenster zeigt den Bereich an, in den die selektierte App verschoben wird.

In den Einstellungen zu BTT lässt sich dieses Vorschaufenster sehr flexibel konfigurieren.

Bildschirmfoto 2017-03-29 um 10.44.41-minishadow_1300px

Das fängt beispielsweise mit dem Aussehen an: Man kann eine Hintergrund- und Randfarbe sowie die Breite des Randes festlegen. Man kann das Aufspannen des Vorschaufensters verzögern oder animieren, den Hintergrund mit einem Blur-Effekt belegen oder runde anstatt eckiger Ecken zulassen.

Darüber hinaus kann man den Abstand der einzelnen Fenster zum Bildschirmrand bzw. zwischen sich selbst (Padding) bestimmen oder die Originalgröße des Fenster wiederherstellen, sofern man es aus der gesnappten Position wieder herauszieht.

Den über das Window Snapping verfügbaren Aktionen lassen sich über Predefined Actions auch Shortcuts bzw. Multi-Touch Gesten zuordnen.

Snap Areas

Reichen einem die über das Window Snapping verfügbaren Methoden (maximieren, Bildschirmhälfte oder -viertel) nicht aus, kann man zusätzlich eigene Bereiche festlegen. Zum Aktivieren dieser Bereiche muss man aber zunächst Snap Areas konfigurieren.

Bildschirmfoto 2017-03-27 um 00.52.11-minishadow_1300px

Diese Snap Areas funktionieren nur auf dem Bildschirm, auf dem sie mit der Auflösung X erstellt wurden und sind auch wieder extrem flexibel konfigurierbar.

Neben der eigentlichen (Snap Area-)Fläche, die mit einem Namen sowie farblich angepasst werden kann, sind vor allem die Einstellungen unter dem Zahnrad interessant.

So lassen sich diese Snap Areas ganz bestimmten Apps zuweisen oder erst beim Drücken von Sondertaste (Shift, Fn, Ctrl, Opt, Cmd oder Kombinationen daraus) aktivieren. Außerdem kann man hier pixelgenau die Position und Größe des aufzuspannenden Fensters festlegen.

Bildschirmfoto 2017-03-29 um 14.13.57_2

Richtig spannend wird es bei den Preconfigured Actions/Dimensions.

Anstelle des pixelgenauen Anpassens der Fensterposition und -größe, können hier auch andere vordefinierte Fensterpostionen oder Aktionen wie quit app, close window oder minimize window hinterlegt werden.

Wer richtig nerdig sein will, kann natürlich auch einzelnen Snap Areas über die vordefinierte Aktion Trigger Snap Area eigene globale oder App-spezifische Shortcuts bzw. Multi-Touch Gesten zuordnen.

Bildschirmfoto 2017-03-29 um 14.42.23-minishadow_1300px

Window Moving & Resizing

Im letzten Punkt soll es um das Verschieben und die Größenanpassung von Fenstern gehen.

Zunächst muss man sich allerdings zwischen dem gerade aktiven/fokussierten Fenster und dem Fenster unter dem Mauszeiger entscheiden.

Anschließend kann man unter Zuhilfenahme der Sondertasten und des sich bewegenden Mauszeigers Fenster auf dem Desktop verschieben oder in der Größe anpassen.

Bildschirmfoto 2017-03-28 um 22.08.35-minishadow_1300px

Auch bei diesem Feature lassen sich, ähnlich wie bei den Snap Areas, Multi-Touch Gesten hinterlegen.

In diesem Zusammenhang weise ich gerne nochmals auf diesen macOS Tipp hin, der zumindest beim Verschieben von Fenstern ähnlich leistungsfähig ist.

Preise und Verfügbarkeit

BetterTouchTool setzt auf ein flexibles Bezahlkonzept. Die App kann in Abstufungen zu einem Preis von 4,49 Euro bis maximal 50,00 Euro gekauft werden.

Dazu gibt es eine auf 45 Tage begrenzte kostenlose Testversion. Zur Installation wird Mac OS X 10.7 Lion oder höher vorausgesetzt.

-> https://www.boastr.net

*Wem BetterTouchTool zu mächtig oder unübersichtlich ist, kann auch zu BetterSnapTool greifen.

Die App stammt ebenfalls vom BTT-Entwickler und konzentriert sich ausschließlich auf die drei hier vorgestellten Funktionen zum Fenstermanagement.

BetterSnapTool wird lediglich über den Mac App Store verkauft und kostet dort 2,99 Euro. Zur Installation wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder höher vorausgesetzt.

BetterSnapTool
BetterSnapTool
Entwickler: Andreas Hegenberg
Preis: 2,99 €

Hinweis:
Wer BetterSnapTool oder auch BTT Remote (Pro), quasi die BTT-Fernbedienung für iOS, gekauft hat, kann für BetterTouchTool eine kostenlose Lizenz bekommen. Dazu gibt es eine entsprechende Aktivierungsoption im BetterTouchTool Registration View.

Bildschirmfoto 2017-04-03 um 16.35.23-minishadow_1300px

Gewinnspiel

Andreas Hegenberg, der Entwickler hinter BetterTouchTool, hat aptgetupdateDE drei Lizenzen seiner App für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 10.04.2017, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Permalink

Install Brew and set up for macOS standard user

Möchte man unter macOS Sierra den Paketmanager Homebrew nutzen, muss man zunächst Administrator sein und anschließend eine Handvoll Befehle zum Installieren und Setzen der Rechte ins Terminal eingeben.

Als normaler Standard Nutzer, der in der Regel keine Admin-Rechte besitzt, steht man also vor einem Problem. Nicht nur, dass man aufgrund fehlender Rechte Homebrew gar nicht installieren kann; man kann die benötigten Rechte an /usr/local auch nicht setzen, da das sudo-Kommando mit dem Standard Nutzer nicht ausgeführt werden kann.

Eine Lösung dieser Problematik liegt im temporären Umwandeln des Standard Nutzers in einen Administrator. Das kann man über die macOS Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen realisieren, indem man bei Der Benutzer darf diesen Computer verwalten einen Haken setzt.

Nach einem Reboot ist man Administrator und kann das heute verlinkte Shell Skript im Terminal ausführen, das Brew installiert und die benötigten Rechte setzt.

sh install-brew.sh

Ist das Skript durchgelaufen, wandelt man den Administrator wieder in einen Standard Nutzer um und kann Brew stressfrei und ohne Admin-Rechte nutzen.

Permalink

Im Test: equinux tizi Turbolader 3x BLACK Premium Edition

Vor knapp zwei Jahren hatte ich mich erstmalig mit den tizi Turboladern von equinux beschäftigt.

Also Grund genug mal wieder reinzuschauen und siehe da: es gibt ein neues schwarzes Sondermodell.

01-20170328_112355

Vielleicht erst mal generell: Bei den tizi Turboladern handelt es sich um ein Mehrfach-USB-Ladegerät, das mit den Anschluss des Zigarettenanzünders im Auto kompatibel ist. Die Anzahl der USB-Ports variiert dabei je nach Modell.

Da es die BLACK Premium Edition, das Sondermodell, um das es heute gehen soll, nur mit drei USB-Anschlüssen gibt, wird es nachfolgend zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem internen Konkurrenten 3x MEGA in Monza Rot kommen.

Bevor sich jemand wundert: Der 3x MEGA hat im Vergleich zu meinem Review von vor zwei Jahren ein kleines Upgrade erhalten, so dass die Gesamtleistung nicht mehr bei 6,6 Ampere sondern mittlerweile 7,2 Ampere liegt. Der Rest meiner damaligen Review ist weiterhin gültig.

snipaste20170329_100543

Rein optisch fällt bei der Premium Edition sofort das komplett mattschwarze Finish ins Auge. Das sieht nicht nur stylisch aus, sondern integriert sich, durch den nun auch schwarzen Kopf, einfach bündiger in die meist schwarzen Cockpits.

Dazu ist der Body, anders als noch beim 3x MEGA, nun vollständig aus Aluminium. Zusammen mit dem ebenfalls aus Alu gefertigten Kopf hat man mit der Premium Edition ein sehr wertiges Stück Hardware in der Hand.

04-20170328_092702

Wie bei den tizi Produkten üblich, unterstützen beide Geräte die herstellerunabhängige Ladetechnik mit dem Namen Auto Max Power™ Technologie. Dabei wird das Endgerät automatisch erkannt und anschließend mit dem bestmöglichen Ladestrom versorgt.

Die einzelnen USB-Ports unterstützen High-Power-Ladevorgänge bis zu 2,4 Ampere. Sind alle drei Ports besetzt, kommt man auf eine Leistung von 7,2 Ampere, was rein zufällig der Gesamtleistung beider Ladegeräte entspricht.

03-20170328_112854

Erwähnenswert ist definitiv auch die benötigte Bordnetzspannung. Während der 3x MEGA KFZ-Buchsen von 12 bis 18 Volt unterstützt, funktioniert die Premium Edition auch mit 24 Volt Buchsen, die oft in LKWs oder Yachten Verwendung findet.

Darüber hinaus ist pro USB-Port wieder ein Übertemperatur- und Überlastschutz integriert. Zur besseren Vibrations-Absorption besitzt die Premium Edition ein extra gedämpftes Fixierungssystem.

06-20170328_173846

Preise und Verfügbarkeit

Die schwarze Premium Edition des tizi Turboladers wird über Amazon und dem tizi Store verkauft. Der Preis liegt bei 39,99 Euro.

-> equinux tizi Turbo 3x BLACK Premium Edition

tl;dr

Schwarz scheint die neue alte Trendfarbe zu sein. Ähnlich wie Apple mit seinen diamantschwarzen iPhones legt equinux die 3er Version des tizi Turboladers in einer farblich angepassten Sonderedition neu auf.

Anders als bei Apple wird hier aber auch funktional und beim verwendeten Material eine Schippe draufgelegt, so dass der Unterschied nicht einzig und alleine an der Farbe festzumachen ist. Selbst das Design des Ladegeräts wurde dezent überarbeitet.

Mir gefällt die neue Version; auch wenn hier ein recht stolzer Preis aufgerufen wird. Ich weise aber gerne nochmals darauf hin: auch wenn equinux in China produziert, werden die Produktentwicklung sowie die Qualitätskontrolle in Deutschland realisiert, was sich schlussendlich im Preis niederschlägt.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Permalink

Firewall Nonsens

Drüben bei MacMark gibt es einen sehr lesenswerten Artikel, der sich sehr kritisch mit Firewalls (u.a. in macOS) auseinander setzt.

Auch Little Snitch bekommt sein Fett weg.

Jeder hat das Wort Firewall schon gehört und weiß, daß es mit Sicherheit zu tun hat. Die coolen Kids installieren sich Firewalls und wägen sich in Sicherheit. Tatsächlich wird ein System nicht sicherer durch eine Firewall, sondern unsicherer, denn es löst das zugrundeliegende Problem nicht, sondern fügt ein weiteres hinzu. Wie man das Problem an der Wurzel packt und wie es überhaupt zum Firewall-Hype kam und warum Firewalls nur selten sinnvoll sind, darum geht es in diesem Artikel.

(via)

Permalink

ScreenToLayers · macOS Desktop als PSD-Datei mit Ebenen speichern

Gerade zum Bloggen erstelle ich immer vergleichsweise viele Screenshots. Normalerweise reicht mir dazu die in macOS integrierte Screenshot-Funktion mit ihren unterschiedlichen Shortcuts.

Es kommt jedoch hin und wieder vor, dass ich etwas mehr Funktionalität brauche und hier kommt ScreenToLayers ins Spiel.

Bildschirmfoto 2017-03-22 um 15.55.47

Diese kleine Menüleisten-App, die kostenlos im Mac App Store angeboten wird, kann über den Shortcuts Cmd+5 den Desktop als PSD-Datei speichern (Cmd+6 für verzögertes Speichern). Dabei bekommt jedes Fenster, jedes Icon oder jedes Menü seine eigene Ebene.

Das hat den Vorteil, dass man in Bildbearbeitungsprogrammen wie Acorn, Pixelmator, Affinity Photo oder eben Photoshop präziser mit Screenshots arbeiten kann.

Bildschirmfoto 2017-03-22 um 15.59.47

Wer das nicht möchte, kann auch den alternativen Modus von ScreenToLayers (Shortcut: Cmd+L) nutzen und nur die Bestandteile des Desktops speichern, die wirklich notwendig sind.

Dazu gehören beispielsweise Schatten oder Fenster-Effekte und das Speichern einzelner Fenster.

Bildschirmfoto 2017-03-22 um 16.07.20-minishadow 2_1300px

ScreenToLayers ist außerdem Open Source Software; der Quellcode kann bei GitHub angeschaut werden.

Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite oder höher vorausgesetzt.

ScreenToLayers
ScreenToLayers
Entwickler: Jeremy Vizzini
Preis: Kostenlos

Exkurs Acorn

Besitzern des Bildbearbeitungsprogramms Acorn mag dieses Feature bekannt vorkommen.

Bildschirmfoto 2017-03-22 um 16.13.01-minishadow

Man muss es nur in den Einstellungen über den Haken Create layers for windows when taking screenshots aktivieren und hat damit quasi eine identische Funktionalität.

Acorn 5 - The Image Editor for Humans
Acorn 5 - The Image Editor for Humans
Entwickler: Flying Meat Inc.
Preis: 29,99 €