Permalink

Ausprobiert: P3 – Bowers & Wilkins – Mobile Hi-Fi Kopfhörer

IMG_2098

Bowers & Wilkins hat einen „Neuen“ im Angebot und ich durfte ihn ausprobieren. Vielen Dank dafür. Bowers & Wilkins steht für erstklassige, hochwertige und durchdesignte Audio-Produkte. Deshalb habe ich natürlich liebend gern diesen Test übernommen.

Ich stehe ehrlich gesagt auf Kopfhörer und ich habe für jeden Zweck einen anderen. Für mich sind neben Klangqualität und Lautstärke vor allem auch der Tragekomfort wichtige Faktoren eines sehr guten Kopfhörers. Mobil benutze ich derzeit eher normale “iPhone” Kopfhörer. Wo ich den neuen P3 einsortieren würde, erfahrt ihr in diesem „Ausprobiert“-Artikel.

Auspacken

DSCF2619DSCF2640DSCF2639

Ein durchdachtes Produktdesign fängt schon bei der Verpackung an. Der P3 ist in einem schwarzen, sehr stabilen Karton verpackt. In diesem findet man eine Schachtel inkl. des eigentlichen Kopfhörers, eine Anleitung und ein Ersatzkabel. Alles sehr übersichtlich, hochwertig und edel verpackt.

Die Schutz-Schachtel besteht aus Kunststoff, ist im Inneren gepolstert und kann so unterwegs als Schutz für den Kopfhören dienen. Der P3 lässt sich für den Transport verkleinern, in dem sich die beiden Ohrmuscheln nach innen abknicken lassen. So passt er auch in das Hartschalenetui und lässt sich prima transportieren.

Design

Der P3 ist ein ganz besonderer Kopfhörer und vom Design her eher ungewöhnlich gearbeitet. Ich findet es absolut faszinierend, wie mit so wenig Material ein so stabiler Kopfhörer gebaut werden kann. Die Idee mit dem geschwungenen Aluminium an dem die eigentlichen Ohrmuscheln befestigt sind, finde ich sehr gelungen. Das Material fühlt sich angefangen von dem Polstern, über den matt-schwarze Kunststoff bis hin zum kalten Metall sehr edel und hochwertig an.

DSCF2647

Die Ohrmuschel-Aufsätze lassen sich leicht abnehmen. Diese sind zusätzlich mit Magneten befestigt. Für einen Kopfhörer dieser Preisklasse ist es unbedingt notwendig, dass man das Kabel tauschen kann. So auch beim P3. Das Kabel selbst ist nicht zu dünn und dreht sich recht leicht aus. An dem Kabel ist eine Fernbedienung und Mikrofon für iPod, iPhone und iPad befestigt. Mit dieser kann man die typischen Befehle wie z.B. die Lautstärke einstellen oder zum nächsten Titel springen ausführen. Diese Steuerung ist Apple-zertifiziert, also MFI-(Made-for-iPod), und funktionierte mit allen genannten Geräten ohne Probleme.

Klang

Dieser Kopfhörer hat einen (für meinen Geschmack) exzellenten Klang. Fette, klare, abgestimmte Bässe und kein Überschreien, selbst wenn man die Lautstärke auf Maximum aufdreht. Hier gibt es absolut nichts zu bemängelt. Der Klang überzeugt von leise bis laut, bleibt sehr natürlich und das bei dieser Größe. Einen direkten Vergleich mit Kopfhörer aus dem selben Marktsegment z.B. mit den Monster Beats meiner Tochter brauchen die P3 überhaupt nicht zu scheuen. Sie hören sich in allen Lagen einfach besser an.

DSCF2660DSCF2667DSCF2654

Komfort

Die P3 sind größenverstellbar. Die Ohrmuscheln liegen direkt auf dem Ohr auf. Für den perfekten Genuss müssen sie aber erst in die perfekte Lage bewegt werden. Das erwies sich besonders bei meinen „großen“ Ohren etwas schwierig. Kleinere Ohren haben bei dieser Art von Kopfhörer meist keine Probleme. Meine Tochter konnte das bestätigen. Die sehr weichen Ohrpolster sitzen sehr bequem und werden durch die stabilen Bügel fest an die Ohren gedrückt. Der P3 Kopfhörer ist extrem leicht und damit sehr gut für unterwegs nutzbar.

Bildschirmfoto 2012-06-26 um 10.24.43

FAZIT

Der P3 gehört in die Kategorie mobiler Kopfhörer und überzeugt vor allem durch seine Klangqualität. Die Kopfhörer gehören mit UVP 199 Euro in die obere Preiskategorie. Design und Verarbeitung sind erstklassig und ihren Preis wert. Wer sich für solche edlen Teile entscheiden will, sollte auf jeden Fall eine Anprobe nicht scheuen. Für meine Ohrgröße wären wohl die etwas größeren aber auch teureren P5 von Bowers & Wilkins eher geeignet. Den P3 gibt es, wie auf den Bildern zu sehen, in schwarz und zusätzlich noch in weiß.

-> http://www.bw-p3.de/

Permalink

In eigener Sache: UPnP™ Renderer-Lösung für den Mac gesucht

Ich möchte gern das (Audio)Netzwerk komplett auf Mac umrüsten – komme aber nicht so recht weiter bzw. bin mit dem aktuellen Stand unzufrieden.

Ist-Zustand

Auf einem Win-HTPC ist ein UPnP™ Server installiert (eLyric Music Manager), der Audio-Dateien (flac-Dateien) im Netzwerk zur Verfügung stellt. Auf einem Win-HTPC, der mit der Stereoanlage verbunden ist, spielt Foobar2000 die Musik ab. Gesteuert wird das ganze auf einem Android-Tablett mittels BubbleUPnP.

Wunsch-Zustand

Der Mac-Mini soll den Win-HTPC komplett ersetzen. Bei meinen Recherchen ist mir allein XBMC als UPnP™ Server unter die Tastatur gekommen, welches zuverlässig flac-Audiodateien abspielen kann.

Meine Frage

Gibt es hier noch zuverlässige(re) Lösungen für den Mac im UPnP™-Bereich? Über Hinweise in den Kommentaren oder via Twitter würde ich mich riesig freuen.

Danke!

LINKS
http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Plug_and_Play
http://en.wikipedia.org/wiki/FLAC
http://www.foobar2000.org/
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1118891

Permalink

WM Setup: Zattoo + Vuvuzelas filtern

Bildschirmfoto 2010-06-14 um 14.00.19.jpg

Feines Setup, welches ich mir gerade dank Dirk zusammengebastelt habe. Zattoo als Live-Stream und einem Vuvuzeleas-freien Sound mittels 2er AUFilter. Den Sound schleift man einfach durch ein Soundtool + Filter für 235 Hz, 465 Hz, 930 Hz und 1860 Hz – in meinem Fall ist das Audio Hijack Pro. Geht wohl auch mit Garageband.

Man bekommt auf jeden Fall diesen nervigen Bienenschwarm-Summton weg. Die einzelnen Vuvuzelas sind trotzdem noch dabei, aber die sind lange nicht mehr so nervig. Wieso unsere Medienanstalten diese Frequenzen nicht ein wenig eindämpfen können, ist mir ein Rätsel.

Anleitung für Logic Express

Anleitung für Garageband incl. Download der AUFilter

Von einem Verbot der Vuvuzelas (auch UwwWWWwweseeelllaaas genannt) würde ich aber auch absehen. Ich denke, wenn es in Afrika zum Fussball gehört, dann soll es eben so sein. Ich hoffe aber, hier wird kein Trend gesetzt ;)

Links
http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter
http://www.dirk-melchers.de/2010/06/13/wm-nun-auch-vuvuzela-frei/

 

Permalink

[HardwareTest] Sansa Fuze 2GB – MP3 Player

DSCF1584.JPG

Endlich mal wieder neue Hardware in der Hand über die ich schreiben kann. Heute bekam ich von der Firma SanDisk einen MP3 Player zugeschickt, den ich gleich mal durch den Kakao ziehen werde. Nein, natürlich nicht. Ich werde ganz objektiv dieses Produkt beurteilen, obwohl ich gerade im Hinblick auf MP3-Player sehr durch Apples Geräte geprägt bin und diese natürlich dann auch als Maßstab heranziehen werde.

Der erste Eindruck

Der Player, welcher mit einer Speicherkapazität von 2GB daherkommt und sich zusätzlich auch noch mit microSD Speicherkarten erweitern lässt, macht eine durchaus hochwertigen und sehr guten ersten Eindruck. Optisch gesehen, orientiert sich SanDisk mit dem Sansa Fuze ganz stark an dem iPod nano der 3ten Generation und kann auf den ersten Blick mit vielen Features mithalten. Die obere Schale besteht aus durchgezogene Plaste, welches sehr kratzfest wirkt. Die Unterseite ist etwas griffiger, da die Oberfläche aus einem gummierten Plastikstoff besteht. Das „Klick-Wheel“ ist das auffälligste Bedienelement, das an den iPod erinnert und sich auch sehr ähnlich bedient, aber nicht wie beim iPod auf Berührung reagiert, sondern  mechanisch gedreht wird.

4/5 Punkte

Zubehör

Zu dem Player liefert SanDisk eine dünne Schutzhülle, einen normalen, schwarzen Kopfhörer, Anleitungen, eine CD und ein USB-Kabel. Die Kopfhörer sind ok, könnten aber durchaus besser sein. Das Kabel ist recht dünn, aber sollte die erste Zeit wohl gut durchhalten. Hier sparen ja irgendwie alle Hersteller. Aber man kann sich ja nach Bedarf bessere Kopfhörer besorgen. Mit der mitgelieferten, kleinen CD habe ich mit meinem Slot-in-Laufwerk mal wieder schlechte Karten, so dass ich hierfür auch Punkte abziehen muss.

3/5 Punkte

DSCF1581.JPG

Bedienung

Auch hier richtet sich SanDisk an den Marktführer und kopiert sehr gut das gesamte Bedienkonzept des iPods. Ich finde das jetzt nicht schlimm, da diese Bedienung intuitiv und sehr gut durchdacht ist. Mit dem Klick-Wheel wählt man das Feature aus und bestätigt dann mit dem mittleren Knopf. Die Lautstärke wird auch durch Drehen am Rad eingestellt. Das Rad hat oben, unten, rechts und links Druckpunkte die mit den Funktionen Spulen, Lieder durchschalten, Play, Pause usw. belegt sind. Ein Einschalter befindet sich an der rechten Seite und muss etwas länger gedrückt gehalten werden. Ein zusätzliche „Home“ Button über dem Rad bringt einem immer sofort in das Hauptmenü.

Der microSD Kartenslot befindet sich auf der linken Seite. Die Kopfhörereingänge findet man typischerweise unten am Gerät, wie auch den USB Anschluss.

4/5 Punkte

DSCF1584.JPG

Das Display und der Videoplayer

Das Display ist ausreichend hell. Der Blickwinkel ist nicht so gross, aber bei so einem kleinen Display auch eher unrelevant. Das Display liegt komplett unter der oberen Schale, was ich sehr gut finde. Der Sansa Fuze besitzt, wie auch der iPod nano die Möglichkeit Videos abzuspielen. Aber mehr als ein zusätzliches Gimmick würde ich das bei dieser Displaygrösse nicht bezeichnen. Es funktioniert durchaus sehr gut und wer unbedingt seinen Lieblingssong auch als Video mit sich rumschleppen will, der ist damit recht gut bedient. Wieso auch nicht. Na meinetwegen.

Es können natürlich auch Fotos, wie im iPod angesehen werden. Dieses Feature ist aber, wie auch Videoansehen eher „nice to have“ – mehr nicht. Displaygrössen wie beim iPhone eignen sich schon eher für den mobilen Filmgenuss. Aber man kann und ist hier nicht eingeschränkt.

4/5 Punkte

Soundqualität

Mir kam der Player ein wenig leise vor. Die maximale Lautstärke fand ich ehrlich gesagt nicht befriedigend. Die iPods sind ja auch nicht die lautesten Player, aber der Sansa Fuze ist mir eine Spur zu leise. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich sehr gerne laut Musik höre. Die Soundqualität dagegen konnte mich überzeugen und mit integrierten Equalizer kann man diese noch zusätzlich seinen Hörgewohnheiten anpassen.

4/5 Punkte

Fakten und Features

DSCF1621.JPG

Die wiederaufladbare Batterie, die man wohl auch nicht selber wechseln kann, soll bis zu 24 Stunden im Audiobetrieb und 5 Stunden bei Videowiedergabe halten. Das ist durchaus akzeptabel und mit den Apple Geräten vergleichbar.

Punkte sammeln konnte der Player mit seinen zusätzlichen Features, wie zum Beispiel einem integrierten Radiotuner und einer Sprachaufzeichnungsfunktion. Auch die Möglichkeit, das Gerät mit einer zusätzlichen Speicherkarte aufzuwerten, ist durchaus praktisch und verdient sehr viel Lob.

Der USB Anschluss ist der selbe wie bei den Applegeräten. Ich konnte das Gerät auch im iPhone Dock benutzen.

5/5 Punkte

Software und die Verbindung zum PC/Mac

Und in diesem Bereich zeigt das Gerät leider die meisten Schwächen. Da SanDisk nicht wie Apple mit einer eigenen Softwarelösung aufwarten kann, muss sich SanDisk einer Lösung wie dem Windows Media Player bedienen. Windows Media Player läuft bekanntermaßen nur unter Windows und fällt dabei bei mir schon mal komplett durch. Ich kann aus Zeitgründen das Zusammenspiel zwischen Mediaplayer und MP3 Player nicht testen.

Man kann aber natürlich das Gerät ganz normal per manuellen Dateikopieren befüllen. Ich bevorzuge lieber die iTunes-Komplettlösung, aber ich kenne auch viele Leute, die viel lieber ihre Lieder und Dateien sortieren und organisieren und auf eine solche Komplettlösung gar nicht angewiesen sind.

3/5 Punkte

Fazit

Der Sansa Fuze ist ein qualitativ hochwertiges Gerät, welches durchaus mit dem iPod Nano in einer Klasse spielen kann. Als Mac und iTunesnutzer kommt diese Player aber für mich nicht in Frage. Mir wurde das schicke kleine Gerät aber auch schon entrissen und wird fortan als Musikplayer meiner Frau dienen. Was wiederum für den Player spricht. Wer aber einen Sansa Fuze gewinnen will, kann mal bei helmi vorbei schauen, welcher ebenfalls als Macuser nichts mit dem Player anfangen kann ;)

Ergebnis

sehr gute 4 von 5 Punkte

Fotos

DSCF1559.JPGDSCF1549.JPGDSCF1552.JPGDSCF1564.JPGDSCF1569.JPGDSCF1597.JPGDSCF1603.JPGDSCF1611.JPG

Technische Daten

* Wiedergabe von Videos, Musik, Fotos und Hörbüchern
* Digitales FM-Radio
* Sprachaufnahmen mit integriertem Mikrofon
* Großes, klares 1,9″-Display
* Bis zu 24 Stunden für die Audiowiedergabe und 5 Stunden für Videowiedergabe mit einem internen, wiederaufladbaren Akku
* microSD™/microSDHC™-Steckplatz für zusätzliche Speichererweiterung
* Abmessungen: 7,9 cm x 4,8 cm x 0,8 cm (H x B x T)

Links
http://sandisk.de/
http://blog.helmschrott.de/mp3video-player-zu-verschenken

[Update] Preise: auf sandisk.com steht als Preis: 79$ für die 2GB und 99$ für die 4GB Variante – für wieviel sie in Deutschland verkauft werden, ist mir noch nicht bekannt