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iTunesIcon · App Icons aus iTunes oder dem Mac App Store herunterladen

Als Blogger brauche ich hin und wieder Icons verschiedenster Apps.

Anstatt das Icon direkt von der App abzuziehen, was ohne Zuhilfenahme von Skripten mehrere Handgriffe benötigt, setze ich seit einiger Zeit ein kleines Tool namens iTunesIcon ein.

Hier genügt im Prinzip der Name der App inkl. der Angabe des App Stores hinter einem Rautezeichen und das passende App Icon landet als PNG-Datei auf dem Desktop.

  • #mac durchsucht den Mac App Store
  • #iphone durchsucht iTunes nach dem iPhone Icon
  • #ipad durchsucht iTunes nach dem iPad Icon

Ohne weitere Angabe haben die Icons eine Seitenlänge von 512 Pixeln. Das lässt sich mit Hilfe der Tilde anpassen:

  • ~s lädt ein kleines Icon mit 64 Pixeln Seitenlänge herunter
  • ~m lädt ein mittleres Icon mit 100 Pixeln Seitenlänge herunter
  • ~l lädt das Default-Icon mit 512 Pixeln Seitenlänge herunter

Hat man zudem ImageMagick (Stichwort Homebrew) installiert, werden den Icons der iOS Apps, die ja eigentlich quadratisch sind, abgerundete Ecken hinzugefügt.

Der Quellcode, der für dieses Tool in ein Automator Programm integriert wurde, ist bei GitHub zu finden.

-> http://brettterpstra.com/projects/itunesicon

P.S. Es spricht natürlich nichts dagegen diesen Quellcode in einem Alfred Workflow bzw. einer LaunchBar Action zu verwenden. Das spart das hier zu installierende Tool ein 😉

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Review: Keyboard Maestro 7 · Automatisierung unter OS X (Gewinnspiel inside)

Als großer Fan von automatisierten Arbeitsablaufen führt für mich unter OS X kein Weg an Keyboard Maestro vorbei.

Die Software ist vor ein paar Wochen in der brandneuen Version 7 veröffentlicht worden und bildet meiner Meinung nach die perfekte Ergänzung zu Tastatur-Schnellstartern wie LaunchBar oder Alfred.

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Grundlagen

Bei Keyboard Maestro handelt es sich um ein Workflow-Automatisierungstool, das im Grunde genommen Apples Automator ähnelt. So kann man auch ohne große Programmierkenntnisse kleine Workflows erstellen, die das tägliche Arbeiten mit dem Mac sehr erleichtert.

Die Fähigkeiten von Keyboard Maestro gehen aber weit über die des Automators hinaus. Mit den über die Kombination von Actions und Triggern erstellten Macros lassen sich schier unendliche und vor allem teilweise extrem komplexe Workflows abbilden. Da ich in diesem Review aber ausschließlich auf die Neuigkeiten von KM7 eingehen werde, empfehle ich für den Einstieg eine Suche hier im Blog, mit der die grundlegende Funktionsweise von Keyboard Maestro in Form von Reviews früherer Versionen und der Vorstellung einzelner Macros genauer erklärt wird.

Was ist neu?

Ein Blick ins Changelog verrät, dass KM7 über 100 neue Features und Bugfixes mit sich bringt, von denen ich nachfolgend die wichtigsten ansprechen werde.

Neben sehr dezenten optischen Veränderungen des Hauptfensters, dem Keyboard Maestro Editor, in dem die Macros erstellt und verwaltet werden, führt KM7 neue Trigger ein.

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Die Hot Keys unterscheiden nun beispielsweise zwischen ist gedrückt, gedrückt gehalten, losgelassen oder mehrfach gedrückt (bis zu 4x). Dazu gibt es nun Trigger für den Wechsel des Fensterfokus, das Wechseln von Verzeichnissen, die Änderung der Zwischenablage oder den Schlafmodus des Macs.

Man hat also insgesamt mehr Möglichkeiten zum Auslösen von Macros, was generell immer eine gute Idee ist.

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Ein cooles Feature, gerade auch zum Entwickeln neuer Macros, ist das neue Gear Menu am rechten Rand jeder Aktion.

Hier kann man auf Knopfdruck einzelne oder die ebenfalls neuen Aktions-Gruppen deaktivieren, ausprobieren, umbenennen, Notizen hinzufügen, farblich markieren oder auch direkte Hilfe suchen.

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Apropos Hilfe: die wurde im KM7 wesentlich besser integriert, so dass man bei Fragen zu einzelnen Triggern, Actions, Token, Funktionen u.s.w. nun direkt an der richtigen Stelle im Keyboard Maestro Wiki landet.

Dass man sich nicht alle Macros merken, sondern sie in einer Alfred bzw. LaunchBar ähnlichen GUI suchen kann, sollte seit KM6 bekannt sein. Mit KM7 wurde dieses Feature (Shortcut: Shift-Ctrl-Alt-T) optisch aufgewertet und passt sich so perfekt in das Yosemite Design ein.

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Gleiches gilt auch für die neue Insert Action by Name Funktion (Shortcut: Ctrl-Cmd-A), mit der man ohne große Umwege in Schnellstarter-Manier Actions zu Macros hinzufügen kann.

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Eine wesentliche Erleichterung beim Erstellen von Macros ist auch das neue Autocomplete-Feature.

Wie aus gängigen Programmierumgebungen bekannt, werden nun Text- sowie Such-Token, Funktionen oder Variablen autovervollständigt, was letztendlich Zeit und Nerven spart.

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Zum schnellen Teilen von Macros via E-Mail, Messages oder auch über das Keyboard Maestro Forum wurde nun ein Sharing-Icon der Symbolleiste des Editors hinzugefügt.

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Ansonsten bietet KM7 noch etliche Verbesserungen, die hier natürlich nicht alle aufgezählt werden können.

Interessant ist vielleicht noch der Macro Inspector (Shortcut: Cmd-4), der exakt auflistet wann ein Macro erstellt, modifiziert und das letzte Mal genutzt wurde. Außerdem gibt es hier Angaben über die Nutzung des Macros und die dadurch eingesparte Zeit.

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Ebenfalls hilfreich, gerade wenn es um Maus-Events geht, ist das Mouse Display (Shortcut: Cmd-5), das abhängig von der gewählten Position des Bildschirms oder Fensters (die runden Bubbles im Mouse Display) die Koordinaten des Mauszeigers anzeigt und in die Zwischenablage kopiert.

Zu guter Letzt möchte ich noch die Farbpaletten ansprechen, mit denen man KM7 über einen Theme Editor seinen ganz eigenen Stil verpassen kann.

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Preise und Verfügbarkeit

Keyboard Maestro 7 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Stairways Software für 36 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von KM6 schlägt nach Prüfung der vorhandenen Lizenz mit 18 US-Dollar zu Buche.

Skeptiker greifen vor dem Kauf/Upgrade, wie gewohnt, zur kostenlosen Testversion. Zur Installation wird nun OS X Yosemite vorausgesetzt.

-> http://www.keyboardmaestro.com

FAZIT

Geht es um das Thema Automatisierung, führt unter OS X kein Weg an Keyboard Maestro vorbei. Das war schon in der Vergangenheit so und das hat sich auch mit der siebten Version, die an vielen Stellen sinnvoll erweitert wurde, nicht geändert.

Neukunden muss ich allerdings auch hier wieder auf den Weg geben, dass die App etwas Einarbeitungszeit erfordert. Jeder hat andere Workflows, die sich mit KM automatisieren lassen. Daher wird man anfangs sehr viel mit den über 250 verfügbaren Actions sowie eigenen Apple-, Java-, Perl-, Python-, Ruby-, Shell- oder Swift-Skripten herumprobieren müssen, um einen verwertbaren Nutzen aus der App ziehen zu können.

Einen guten Einstieg und viele Ideen zur Automatisierung liefert auf jeden Fall das schon erwähnte KM Forum sowie die Dokumentation des Entwicklers. Es lohnt sich auch definitiv der Blick in den Twitter-Account von Keyboard Maestro. Dort werden in schöner Regelmäßigkeit interessante Artikel und Links zu neuen Macros veröffentlicht.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

VERLOSUNG

Entwickler Stairways Software bzw. Firmengründer Peter N Lewis hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Keyboard Maestro 7 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende gleichwertige Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Keyboard Maestro bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 29.09.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Keyboard Maestro kann jetzt auch E-Mails versenden

Wohl eher ein Randthema, das nur die Keyboard-Ninjas interessiert aber das großartige Keyboard Maestro (unter Review) kann seit der vor ein paar Minuten erschienenen Version 6.2 auch vollautomatisch E-Mails über Apple Mail versenden.

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Wobei das Versenden von E-Mails inkl. Subject, Recipient Tokens (CC, BCC…) oder Attachment längst nicht alles ist. Dazu gibt es Datum- (date received, date send), Status- (flagged, read, junk…) und Action-Funktionen (was forwarded, was redirected…), die man ebenfalls nutzen kann.

Außerdem wurde eine Reveal a File Action integriert, sowie der Umgang mit AppleScript und dem Keyboard Maestro Editor im Allgemeinen verbessert.

Wer sich etwas detaillierter ins Changelog, in dem u.a. auch die aktualisierte Markdown Library vom Zettt erwähnt ist, einlesen möchte, klickt hier.

-> http://www.keyboardmaestro.com

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Tipp: Dokumente per Druck-Dialog als PDF-Datei in die Dropbox kopieren

Bei den Kollegen von Gdgts.de bin ich dieser Tage auf ein recht nützliches Automator Plug-In zum Drucken aufmerksam geworden, mit dem man stressfrei jegliche Dokumente in eine PDF-Datei umwandeln und anschließend in Dropbox kopieren kann.

Weltweiter Zugriff auf diese dann PDF-Dateien, von allen Devices, ist somit also garantiert ;-)

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Direkt nach dem Herunterladen (Direktdownload) und Auspacken der ZIP-Datei sollte man den Dropbox Pfad, der per Default auf /Dropbox/PDFs festgelegt ist, in der Automator.app seinen eigenen Wünschen anpassen.

Anschließend genügt ein Klick, um das Plug-In nach ~/Library/PDF Services zu installieren. Dort kann es übrigens auch jederzeit wieder gelöscht werden.

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Ruft man nun den Druck-Dialog (Cmd+P) in einer beliebigen App auf, erscheint eine neue Option, hinter der dieses Automator Plug-In ausgeführt wird.

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Review: Keyboard Maestro 6 · Workflow Automatisierung unter OS X (Gewinnspiel inside)

Fans von automatisierten Arbeitsabläufen unter OS X ist die App Keyboard Maestro mit Sicherheit ein Begriff.

Vergangene Woche ist mit Keyboard Maestro 6 ein Nachfolger der bewährten 5er Version erschienen; ob es ein würdiger ist, werde ich im folgenden Review beurteilen.

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Wie ich in meinem Review zu Keyboard Maestro 5 schon schrieb, kann man die App nur sehr schwer erklären, da jeder andere Workflows nutzt bzw. Nutzen aus der App ziehen kann. Im Grunde genommen kombiniert man verschiedene Actions zu einem Macro (Workflow), das durch einen definierbaren Trigger ausgelöst wird.

Ich werde mich in diesem Review auch ausschließlich auf die Neuerungen der 6er Version beziehen. Wer einen Einstieg in Keyboard Maestro sucht, liest sich bitte mein oben verlinktes Review zu KM5 durch.

Review

Direkt nach dem ersten Start von KM6 fällt die dezente Überarbeitung der Oberfläche auf. Diese wirkt nun etwas klarer bzw. flacher. Dazu gibt es nun Retina-Grafiken und ein neues shiny App-Icon. Diese UI overhaul ist aber, wie schon gesagt, minimal. Die Schwerpunkte dieses Major-Upgrades liegen an anderen Stellen.

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Insgesamt gibt es nämlich über 100 neue Feature, von denen ich nachfolgend die wichtigsten ansprechen werden.

So gibt es beispielsweise neue Trigger zum Auslösen und Actions zum Erstellen von Macros.

Zu den neuen Triggern zählen der USB Device, Wireless Network und Mounted Volume Trigger. Keyboard Maestro 6 erkennt nun, wenn man ein bestimmtes Gerät per USB mit dem Mac verbindet bzw. trennt und kann entsprechende Macros auslösen. Gleiches gilt für verbundene WLAN-Netzwerke oder gemountete Festplatten.

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Mit derlei Triggern ist es also möglich sich Macros für das automatische Verbinden zum Mediaserver im Heimnetzwerk, für automatisierte Backups oder einfach nur für das Starten einer App beim Verbinden eines USB-Gerätes bzw. Mounten einer Festplatte zu erstellen.

Mit den neuen Actions kann man beispielsweise ein Menü anzeigen lassen, in Variablen oder dem (Named) Clipboard suchen, auf das OS X Schlüsselbund zugreifen, den Bildschirm schlafen legen, den Bildschirmschoner stoppen oder eine Nachricht an das OS X Notification Center senden.

Erwähnenswert sind auch die neuen Browser Actions für Safari und Google Chrome. Man braucht nun nicht mehr komplizierte AppleScripts, sondern kann eine URL oder den Titel einer Webseite über (sehr mächtige) Text Tokens kopieren. Gleiches gilt für das Ausfüllen von Formularen, das Klicken von Links oder das Warten, bis der Browser gestartet bzw. eine Seite geladen ist. Darüber hinaus lässt sich JavaScript im Safari und Chrome ausführen.

Diese Browser Actions sind schlussendlich auch dafür verantwortlich, dass sich vorhandene Marcos teileweise deutlich verkürzen bzw. vereinfachen. Ich persönlich habe jetzt noch nicht so ausführlich damit herumgespielt aber mein Standardbeispiel zum Öffnen des aktuellen Safari-Tab in Chrome zeigt schon deutlich die Vorteile gegenüber Keyboard Maestro 5.

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Sucht man nun eine Action, die es partout nicht gibt, hilft die neue Plugin Architektur weiter. Mit diesen Plug In Actions kann man eigene Actions erstellen bzw. diese der Keyboard Maestro Community als Third Party Action zur Verfügung stellen. Genau hier liegt auch der Vorteil gegenüber KM5, bei dem man noch AppleScript oder Shell Script in seine Marco integrieren musste.

Hat man also gute bis sehr gute Scripting Skills, kann man an dieser Stelle sehr viel aus Keyboard Maestro 6 herausholen.

Als nächstes möchte ich auf den Macro Debugger zu sprechen kommen. Mit diesem neuen Feature kann man sich, nach Vorbild der Automators von Apple, Schritt für Schritt durch umfangreiche Marco arbeiten und sich so auf die Suche nach Bugs begeben.

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Nutzer, die Keyboard Maestro auf mehreren Macs nutzen, werden sich außerdem über das Synchronisieren von Macros freuen. Für dieses Macro Syncing kann man die Dropbox oder jede andere Methode des ‘File Sharing’ einsetzen.

In einem kurzen Test funktionierte das Ganze wunderbar und ohne Probleme.

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Da es bei Keyboard Maestro um das Starten von Marcos geht und sich niemand alle erstellen Trigger, in meinem Fall meistens Shortcuts, merken kann, wurde mit KM6 ein neues Feature namens Trigger by Name eingeführt.

Hier wird über einen definierbaren Shortcut ein Marco Schnellstarter aufgerufen, der in seiner Art sehr an die Alfred-App erinnert. Hier kann man nun seine Marcos über die Eingabe von ein paar Buchstaben suchen und starten.

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Dazu gibt es nun einen Icon Chooser, mit dem man jeder Macro Gruppe bzw. dem Macro selber ein Icon zuweisen kann und man kann Text auf Knopfdruck sehr schnell formatieren.

Das abschließende Video gibt noch mal einen zusammenfassenden Überblick:

Preise und Verfügbarkeit

Keyboard Maestro 6 wird ausschließlich über die Homepage von Entwickler Stairways Software für 36 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade von früheren Versionen schlägt mit 25 US-Dollar (KM1 bis KM4) bzw. 18 US-Dollar (KM5) zu Buche.

Bestehende Kunden, die Keyboard Maestro 5 nach dem 01. Oktober 2012 gekauft haben, bekommen das Upgrade auf Version 6, nach Prüfung der Seriennummer, sogar kostenlos.

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Dazu wird, da es Keyboard Maestro 6 sehr wahrscheinlich nicht im Mac App Store geben wird, eine Konvertierung der nach wie vor verfügbaren MAS-Version von KM5 angeboten, so dass auch diese Nutzer kostengünstiger an das Upgrade gelangen.

Keyboard Maestro 6 is not available from the Mac App Store (and probably never will be), but customers who purchased Keyboard Maestro 5 on the Mac App Store can convert their license to a direct license by option clicking the „Mac App Version“ text in the Keyboard Maestro about box and following the instructions and will then be eligible for a paid upgrade to version 6 for US$18 until July 31, 2013 and for US$25 after that date.

Skeptiker greifen vor dem Kauf/Upgrade, wie gewohnt, zur kostenlosen Testversion.

Zur Installation wird übrigens nun OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

-> http://www.keyboardmaestro.com

FAZIT

Wow!!! Ich bin wirklich geplättet! Keyboard Maestro 6 ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Sowohl als Upgrade, als auch als Neukauf.

Die App hat sich gegenüber dem Vorgänger natürlich nicht neu erfunden und sieht nach wie vor nicht sooo toll aus aber funktional, und das zeigt mein Review glaube ich mehr als nur deutlich, gab es erhebliche Verbesserungen. Das betrifft sowohl den Umgang mit den Macros, als auch den Ablauf der automatisierten Workflows.

Aber auch bei Keyboard Maestro 6 muss ich Neulinge in Ihrem Tatendrang bremsen. Die App erfordert etwas Einarbeitungszeit; spart aber schlussendlich Zeit und Nerven. Zudem werden durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen (menschliche) Fehlerquellen minimiert.

Stammkunden, die schon mit Keyboard Maestro 5 als Keyboard Ninja auftraten, sollten durch die neuen Feature von KM6 ihre vorhandenen Marcos überarbeiten.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

VERLOSUNG

Entwickler Stairways Software bzw. Firmengründer Peter N Lewis höchstpersönlich hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Keyboard Maestro 6 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • Keyboard Maestro bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 03.06.2013, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Alfred 2.0 ‘Final’ veröffentlicht

Alfred, der OS X ‘App-Launcher’ und vieles mehr unserer Wahl, wurde vor ein paar Minuten in Version 2 final veröffentlicht.

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Ein kleines Preview zu Alfred 2 gab es ja schon gestern.

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Toll sind auf jeden Fall die neuen grafischen Workflows, von denen schon etliche im Netz verfügbar sind. Sehr empfehlenswert ist auch die Webseite von David Ferguson, auf der u.a. folgende Wettervorhersage zu finden ist:

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Dazu muss natürlich das neue, sehr individuell anpassbare Aussehen erwähnt werden. Auch dort gibt es, dank Beta-Community, schon viele schöne Beispiele.

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Alfred 2 ist, wie schon Version 1, in der Grundversion kostenlos. Wer mehr will, sollte unbedingt zum Powerpack greifen, das mit 15 Pfund zu Buche schlägt.

Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

-> http://www.alfredapp.com

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Preview: Alfred 2.0

Alfred gehört seit Erscheinen vor drei Jahren zu unseren Lieblings-Apps auf dem Mac.

Ja es gibt Alternativen unter den Schnellstartern, keine Frage, aber Alfred hat sich in unserem Alltag bewährt. Nun geht dieses smarte ‚Schweizer Taschenmesser‘, das inkl. kostenpflichtigen Powerpack und ständigen Weiterentwicklungen (Klick, Klick, Klick) bzw. Extensions (Klick, Klick) ja weitaus mehr als nur ein App-Launcher ist, in die zweite Runde. Wir haben uns die neusten Features angesehen und sagen Euch ob sich ein Upgrade lohnt.

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Seit Anfang Januar 2013 durfte man als Mega-Supporter die Beta der neuen Version aktiv benutzen. Das Ganze funktionierte auch prima parallel zur ersten Version.

Eines vorne weg: Im Kern ist Alfred immer noch ein ‚App-Launcher‘. Es kann aber so vieles mehr!

Die App ist in erste Linie meine Zwischenablage, ich steuere damit iTunes, suche direkt auf verschiedensten Seiten im Web, verwalte und starte bestimmte Dateien in bestimmten Apps und so weiter und so weiter; und das alles ohne die Finger von der Tastatur nehmen zu müssen. Das ist fantastisch. Hat man sich erst mal daran gewöhnt, will man nie wieder anders arbeiten. Glaubt es mir – ihr Zweifler ;)

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Wirft man einen ersten Blick in die Einstellungen von Alfred v2 erblickt man eine aufgeräumte und neu strukturierte Oberfläche.

Als Nutzer der ersten Version fühlt man sich aber sofort zu Hause, da die normalem Begriffe und Termini beibehalten wurden. Mir gefällt die neue Strukturierung und die neue Übersichtlichkeit sehr gut.

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Zu den großen Neuerungen der Version 2 gehören unter anderen die Workflows. Diese Workflows ersetzen im Grunde genommen die zahlreichen Plugins aus der erstem Version und ermöglichen einen einfacheren Einstieg in die Erstellung eigener Workflows.

Unter einen Workflow versteht man irgendeine Aufgabe, die man gerne etwas automatisierter handhaben will. So tippt man ein paar Buchstaben oder Worte in Alfred rein, anstatt mehrere Arbeitsschritte, vielleicht noch parallel mit Maus und Keyboard, hintereinander ausführen zu müssen. Der Computer soll doch für uns arbeiten. Genau deshalb mag ich übrigens solche Tools, die Dinge schneller und einfacher machen, dazu sicher ausgeführt werden und nicht um den menschlichen Faktor variieren.

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Wie arbeitet man nun mit den Workflow?

Es gibt schon fertige Beispiele, die mitgeliefert werden. So kann man über den ‚Should I watch this movie?‘-Worklfow den zu suchenden Film auf drei Webseiten gleichzeitig suchen. Ein anderes Beispiel ist der ‚Open an image in Safari‘-Workflow, der durch Eingabe des definierbaren Keywords ‚img‘ nach Bildern sucht (ähnlich wie in Spotlight) und diese dann direkt im Safari anzeigt.

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All diese Workflows werden grafisch, teilweise sehr schön verzweigt dargestellt und lassen sich jederzeit beliebig abwandeln.

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Für Verarbeitung von bestimmten Dingen kann eine beliebig komplexe Kette von Filtern, Aktionen, benutzerdefinierten Triggern und Outputs verwenden. Diese Outputs können wiederrum Skripte von Drittherstellern sein. Fertige Workflows kann man verteilen bzw. in sein Alfred einbinden.

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Eine deutliche Verbesserung haben die neuen Themes erhalten.

Jetzt kann man sein eigenes Theme einfach selbst in Alfred abändern in dem man in die Elemente klickt und die Parameter seinen Geschmack entsprechend abändert. Die Themes lassen sich wie die eigenen Workflow exportieren und sharen.

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Release Date?

Wenn ich diesem Tweet, von vor zwei Tagen, des offiziellen Twitteraccounts der Alfred App trauen darf, soll es im Laufe dieser Woche soweit sein.

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Ist auf jeden Fall gut vorstellbar, denn die letzte Beta (b150 – Changelog) wirkt schon sehr rund.

Apropos: Wer darauf einen Blick werfen will und, wie schon erwähnt, Mega Supporter ist, folgt diesem Link.

FAZIT

Ich mag diese App.

Das merkt man wahrscheinlich in jeder Zeile des hier verfassten Textes. Was solls! Ich hoffe die Entwickler machen so weiter und haben weiterhin Freude am Entwickeln ihrer App.

Sofern noch nicht geschehen, probiert die kostenlose Version einfach mal aus und wenn ihr mehr wollt, dann gönnt euch das Powerpack. Ich finde, es lohnt sich.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

-> http://www.alfredapp.com