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5000

Artikel Nummer 5000 in diesem Blog nach genau 5 Jahren mit fast 50.000 Kommentaren. Danke fürs Lesen. Danke für eure Beteiligung. Danke an das tolle Team. Auf die nächsten 5000.

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Trends. Unsere.

Cem schrieb, dass Bloggen immer unwichtiger würde und startete damit unbeabsichtigt eine kleine Blogparade. Die ist mittlerweile zwar wegen Überfüllung wieder beendet, trotzdem möchten wir unseren Senf kurz mal drunterschmieren. („Stiller“ Link zum Ursprung: https://sprechblase.wordpress.com/2012/01/11/trend-meiner/)

Stefan D.:
Über Facebook läuft viel Kommunikation zum Studium und diversen Musikprojekten, außerdem kann man seinen Stream ja mittlerweile nach Leuten filtern, die etwas zu sagen haben, da steigt der Unterhaltungsfaktor enorm. Soziales findet kaum digital statt, die überraschend geringe Smartphonedichte meines Freundeskreises ist hier nicht ganz unschuldig. Twitter sorgt für die kleinen Lacher zwischendurch. Um meine digitale Lesesucht zeiteffektiv zu befriedigen, wird mit Reeder (die App macht RSS-Abos erst zu dem, was sie sind) und auf Quote.fm, Rivva und wirres.net vorsortiert — gelesen dann im Zug auf dem iPhone 3G mit Read It Later. Der wichtigste Punkt jedoch: Gebloggt wird nach Lust und Laune, frei Schnauze und vor allem gern. Soziale Netzwerke können das nicht ersetzen.

Björn:
Ich sehe es ähnlich wie Stefan: Bloggen soll in erster Linie Spaß machen und kein Stress sein. Daher schreibe ich auch nur etwas, wenn ich Lust habe und ich es entsprechend interessant für unsere Leser finde. Wenn es also mal ne Woche nichts zu sagen gibt oder Urlaub ansteht, ist das auch nicht weiter schlimm. Dann gibt es auch immer wieder Situationen, in denen ich irgendetwas ergoogle, stundenlang nach er Lösung zu einem Problem suche und froh bin, wenn ich etwas gefunden habe. Auch hier setze ich mich gerne hin und schreibe einen Artikel mit Problem und Lösungsvorschlag, anstatt mir ein Lesezeichen im Browser zu setzen.

Für das Social Networken setze ich ausschließlich auf Facebook, bei dem ich bis auf 2-3 Ausnahmen auch nur mit Leuten befreundet bin, die ich persönlich kenne, und Twitter. Von Google Plus, Diaspora, Path und anderen ‚Derivaten‘ halte ich mich fern. Ich sehe nämlich keinen Sinn darin die ganzen Facebook-/Twitter-Updates auch noch bei Google Plus & Co. zu posten. Mit dem Anmelden ist es ja meisten nicht getan. Solche Networks wollen auch be-social-t werden und dafür fehlt mir schlicht und ergreifend die Zeit.

Meine News bekomme ich aus dem RSS Reader (Google Reader via Reeder App), in dem ich momentan genau 101 Subscribtions habe. Zusätzlich setze ich Read It Later ein, um das zeitversetzte Lesen dieser News auch auf die Reihe zu bekommen.

Fazit Das Bloggen ist alles andere als tot. Die ganzen Links bei Facebook, Google+, Twitter & Co. müssen ja auch mit Inhalt gefüllt werden. Und was gibt es da Besseres als unabhängige Blogger, die ihre Meinung niederschreiben?!

Oliver:
Bloggen ist für mich vor allem die Leidenschaft „zu Schreiben“ – Gedanken in Worte zu fassen. Das gelingt mal gut mal weniger gut. Und genau dafür finde ich einen Blog perfekt. Ich halte gerne Dinge fest, die mich faszinieren und die persönlich gut finde. Einer der Gründe vielleicht, wieso es AGU eher positive Meinungen von mir gibt. Negativ ist die Welt schon genug und gejammert wird auch genug. Dafür gibt es geeignetere Orte.

Bloggen ist für mich aber auch die Faszination der Technik drum herum. Es macht mir immer noch Spaß am Blog herum zu friemmeln, auch wenn ich viel zu viele Baustellen habe. Für mich gehört es aber einfach dazu. Mein Zuhause ist auch nicht perfekt. Es ist vorwährend im Fluß, wie eben das Leben selbst. Tools wie Twitter nutze ich zum Aggregieren von News. Facebook ist eine Art persönliches Netzwerk. Alle anderen Dienste sind zwar existent, werden von mir auch hier und da mit unregelmässiger Begeisterung ausprobiert und genutzt. Etabliert sind aber nur Twitter und Facebook.

Bloggen ist ein Teil meiner Kommunikation und mir immer noch sehr wichtig.

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Offline Bloggen mit Marsedit 3 + Verlosung

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Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Mac OS X Alternative zur Offline-Blogging-Software ecto, die zwar gerade unverhofft mal ein kleines Update bekommen hat, sonst aber eher stiefmütterlich behandelt wird. Mein heutiger Review-Kanditat ist die neue Version von Marsedit – Version 3 (genauer gesagt Version 3.0.2), die einige neue und interessante Features bietet. Ich habe Marsedit 3 jetzt 1 Woche lang im Test gehabt und möchte euch diese Software gerne hier vorstellen. Als kleines Smarkerle gibt es heute auch mal wieder etwas zu gewinnen.

 

Marsedit gibt es mindestens genauso lange wie ecto. Diese Software konnte mich bisher aber nicht überzeugen, weil man ausschliesslich nur im Source-Code schreiben konnte. Gerade beim Schreiben stören mich doch die HTML Tags sehr, so dass ich viel lieber in einem Rich-Text-Editor und ohne viel Schnick-Schnak herum schreibe. Seit der Version 3 bietet aber auch Marsedit eine solche Rich-Text-Editor-Funktionalität an und ich konnte mich in der letzten Woche davon überzeugen, dass sie sehr gut funktioniert. Gewohnte Shortcuts wie zB. Apfel-B für Text fett markieren, Apfel-I für kursiven und Apfel-U für unterstrichendenText sind vorhanden, Links können per Shortcut (Shift-Apfel-A) als Links eingefügt werden und Bilder lassen sich per Drag’n’Drop in den Text ziehen. Das sind so die grundsätzlichen Funktionalitäten, die ich für das Schreiben hier benötige.

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Letzteres funktioniert gut, ist aber noch nicht so ausgereift wie die konkurrierende Lösung von ecto. So kann man zwar Bilder mit dem Upload Utility einfügen, sie auch automatisch kleiner machen. Leider werden aber die großen Originalbilder nicht mit veröffentlicht, so dass man hier Hand anlegen muss, will man seinen Lesern auch die volle Auflösung anbieten. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, so genannte Styles anzuwenden. Diese sind über Templates änderbar. Vielleicht lässt sich so die gewünschte Funktionalität nachbilden.

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Bilder lassen sich aber auch über den Mediamanager hinzufügen. Hier kann man dann direkt aus iPhoto, Aperture und Lightroom heraus seine Artikel mit Bilder befüttern.

Der Rich-Text-Editor lässt sich jeder Zeit in den Source-Code Modus umschalten (Shift-Apfel-T). Am generierten Source-Code konnte ich bisher nichts aussetzen. Marsedit bietet einen einblendbaren Preview-Modus, der mit einem Template versehen werden kann, um den Text auch schon so anschauen zu können, wie er im Endeffekt auf dem Blog erscheinen wird. Der Source Code Editor hat, wie man es auch aus anderen Editoren gewohnt ist, Syntax Highlighting integriert.

Natürlich bietet MarsEdit auch die volle Bandbreite der Blogfeatures wie zum Beispiel Kategorien, die auch direkt aus dem Artikel-Modus heraus angelegt werden können (finde ich super), Tags, Artikel-Einstellungen wie Trackbacks, Kommentare oder den Veröffentlichungsstatus. Letztes braucht man zum Beispiel um einen Artikel erst mal als Draft im WordPress abzulegen. Lokale Drafts sind ebenfalls möglich. Leider werden Drafts in der Artikelübersicht nicht wie in ecto farblich abgesetzt, so dass man sie nicht leicht von schon veröffentlichten Artikel unterscheiden kann.

Wer das WordPress Feature „custom fields“ benutzt, kann sich freuen, denn MarsEdit unterstützt auch diese eher selten genutzte Funktionalität. Zu der auch das Editieren von WordPress Seiten gehört, die man jetzt seit der 3er Version direkt auch offline verwalten kann.

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Marsedit ist eine Mac OS X Software und bietet dem Informationsjunkie auch eine Growl Unterstützung und zeigt dem Schreiber, wann ein Artikel erfolgreich veröffentlich wurde. Finde ich auch nicht schlecht.

Fazit

MarsEdit hat mit dieser Version einen großen Schritt nach vorne gemacht und bietet sich mir mehr und mehr als würdigen Nachfolger für ecto an. Fehlende Features hier und da sind durch aus zu verschmerzen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass MarsEdit auch weiterhin so aktiv weiterentwickelt wird, wie in der Vergangenheit und man sich weitere Neuerungen und Verbesserungen freuen kann. Für 39,99$ bekommt man eine solide und gut funktionierende Software, die uns Blogger sehr gut beim Offline Bloggen unterstützen kann. Wer Marsedit mal antesten will, kann zur 30-tägigen vollfunktionsfähigen Demoversion greifen. Marsedit 3.0 setzt Mac OS X 10.6 voraus.

Verlosung

Red Sweater hat uns 3 Lizenzen für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Wie immer hinterlasst einfach einen „Will ich haben“-Kommentar und ihr seid dabei. Die Verlosung endet in einer Woche am 21.06.2010.

Links
http://www.red-sweater.com/marsedit/

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Blogeditor: Windows Live Writer – Review

Ich habe heute mal einen Sprung über den berühmten Tellerrand unternommen und habe endlich mal den Windows Live Writer ausprobiert. Ein weiterer Offline-Blogeditor, der aber ausschließlich, wie der Name schon vermuten lässt, unter Windows läuft, genauer gesagt ab Windows XP.

Windows Live Writer

Live Writer wird von Microsoft kostenlos angeboten und bietet dafür wirklich sehr viele Möglichkeiten. Im Mac Umfeld sucht man so eine Freeware-Lösung leider vergebens. Die angebotenen Shareware Lösungen wie Ecto oder das gerade getestete myBlogEdit kosten aber auch nicht die Welt.

Der Editor

Schreiben kann man in Live Writer entweder direkt im Quellcode bzw.. üblicherweise in einem WYSIWYG Editor. Diese Wahlmöglichkeit finde ich sehr gut. Der erzeugte Quellcode sah aus meiner Sicht auch recht sauber aus.

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Tabellen, Bilder, Links, Karten (Bing Maps), Videos oder komplette Fotoalben kann man bequem über ein Menü oder über eine seitliche Infoleiste hinzufügen. Typische Textformatierungstools findet man auch, wo man sie vermutet. Eine Rechtschreibprüfung ist ebenfalls vorhanden und kann über den Shortcut F7 benutzt werden.

Live Writer unterstützt, wie man sich das so wünscht, die Auswahl von mehreren Kategorien und Tags. Artikel können auch per Zeitangabe oder als Entwurf veröffentlicht werden.

Vorhandene Artikel, ob lokale Entwürfe oder schon veröffentlichte Beiträge bzw. sogar WordPress-Seiten können über die Datei->Öffnen Funktion aufgerufen werden.

Bilder

Bilder kann man sogar vielfältig aufbereiten, in dem man verschiedene Filter benutzen kann. Man kann die Größe der Bilder auch direkt in Live Writer anpassen, diese drehen oder mit einem Wasserzeichen anpassen. Neben den Filtern kann man auch noch zusätzliche Effekte, wie Schatten, Fotopapier usw. benutzen. Ich habe auch in diesem Artikel mal ein wenig mit den vorhandenen Möglichkeiten gespielt.

Die Bilder werden dann wahlweise direkt auf dem Blog Webspace abgelegt oder auf einem FTP Server.

Unterstützte Systeme

Windows Live Writer unterstützt die Windows Live Services, SharePoint oder eigen gehostete Blogsysteme, wie eben WordPress, Typepad und noch einige weitere. Dieser Offline Editor kann zum Schreiben von mehreren Blogs genutzt werden. In meinem Fall funktionierte die WordPress Einrichtung sehr gut und sogar automatisch. Man braucht eigentlich nur die Blog-URL eingeben und die Accountdaten.

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Vorschau

Wenn man will, kann man sich für die integrierte Vorschau des Artikels die eigenen CSS Dateien laden lassen, dabei wird ein temporärer Artikel erzeugt und gleich wieder gelöscht. Davon rate ich aber ab, da dieser Artikel auch bei mir im Feed auftauchte. Wieso man diesen Artikel nicht als Entwurf veröffentlicht, ist mir ein Rätsel. Auf die Vorschau kann man aber auch gut verzichten. Ohne die runtergeladenen CSS Dateien sieht die Vorschau so aus wie im WYSIWYG Editor.

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Fazit

Ich finde, für lau ist der Windows Live Writer ein wirklich richtig gutes Tool und jedem Windows-Blogger zu empfehlen. Wie man in diversen Foren nachlesen kann, wird auch schon an einer neuen Version gearbeitet. Man kann sich darüber hinaus auch jetzt schon über diverse Plugins seinen Live Writer erweitern. Eine gute Anlaufstelle für Plugins aber auch Tipps und Tricks ist der Live Writer Blog.

Links
http://download.live.com/writer
http://www.live-writer.de/

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Blogging Test mit Flock

Sorry. Aber ich muss jetzt schnell testen, weil sich Flock als Blogging-Client so macht. Die Einrichtung meiner WordPress-Installation war im übrigen sehr einfach. Einfach die Url eingeben – Flock hat dann automatisch erkannt, dass es sich um WordPress handelt und hat die URL für den gegenseitigen Datenaustausch (XMLRPC) richtig gesetzt. Schön.

Ich schreibe gerade im sogenannten WYSIWYG Editor. Man kann sich aber auch den erzeugten HTML Code ansehen. Was noch fehlt ist die deutsche Rechtschreibüberprüfung, die ist scheinbar noch auf englische eingestellt. Sollte es aber glaube ich auch geben.

Unter Ecto bin ich es gewohnt einfach meine Bilder, meistens Screenshots einfach in den Editor zu ziehen, das klappt aber so erst mal nicht mit Flock. Flock möchte gerne das Bild auf einer der konfigurierbaren Fotodienste (Flickr usw.) hochladen. hatte ich aber erst mal nicht konfiguriert. Ich möchte meine Bilder aber auch auf meinem Webserver hosten, nicht bei einem externen Dienstleister. Mal sehen was es da für Möglichkeiten gibt, den das ist einer der grossen Vorteile von Ecto, wie ich finde, was mir sehr viel Arbeit erspart.

offenen Fragen:
Wo wähle ich die Kategorie für meinen Artikel?
Hat sich gleich geklärt: Die Kategorie wählt man beim Veröffentlichen. ;)

Wie kann ich meinen Webspace als Media Sharing Dient einrichten?

Links
http://www.flock.com

Blogged with Flock

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