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Review: Yoink für iOS · Vereinfachtes und verbessertes Drag and Drop (Gewinnspiel inside)

Yoink war hier im Blog schon des Öfteren für den Mac ein Thema. Kurzgesagt handelt es sich um einen Ablage- oder Zwischenspeicher, der das Drag’n’Drop von Dateien zwischen Fenstern, Programmen und Spaces erheblich vereinfacht.

Vor knapp vier Wochen ist Yoink auch für iOS veröffentlicht worden und hat mit iOS 11 seinen Weg nun endlich auch auf das iPhone, das iPad und den iPod touch gefunden. Nachfolgend eine gewohnt ausführliche Review.

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Am einfachsten wendet man Yoink als Side-by-Side (Split View) oder Slide-Over App an, wobei letzteres auf dem iPad den Vorteil hat, dass man die App per Wisch-Geste recht einfach ein- und ausblenden sowie Objekte per Drag’n’Drop hinzu- oder einfügen kann.

Nicht zuletzt durch die Sharing Funktionen von iOS ist Yoink bei der Annahme von Objekten nicht wählerisch. Neben Dateien aller Art, können auch Links, Texte, E-Mails oder Kartenobjekte in der App abgelegt und schlussendlich kopiert werden.

Markiert man übrigens mehrere Objekte, können diese als Stapel (Stack) oder einzeln Yoink hinzugefügt werden. Diese Stapel müssen auch nicht sortenrein sein. Es können auch Bilder, Text oder Links gemixt vorliegen.

Für das Umschalten zwischen Stapel und einzelnem Hinzufügen gibt es im entsprechenden Dialog unter den Objekten eine Schaltfläche.

Man kann Yoink auch als Zwischenablagemanager für iOS nutzen. Öffnet man die App, hat man über das Pluszeichen die Möglichkeit Objekte von der Zwischenablage, dem iOS Datei-Browser oder Fotos hinzuzufügen.

Leider mangelt es derzeit noch am iCloud-Sync zwischen mehreren iOS Geräten, so dass aktuell jedes Gerät seine abgelegte Objekte exklusiv hat. Dieser Sync ist allerdings für Ende November 2017 per Update angekündigt, so dass Besserung in Sicht ist 😊

Das eigentliche Einfügen von Objekten kann, wie schon erwähnt, über die Multitasking Funktionen Split View oder Slide-Over erfolgen.

Dafür aktiviert man das Dock und zieht Yoink an den rechten oder linken Bildschirmrand bzw. nach oben auf den Bildschirm. Anschließend führt wieder Drag’n’Drop zum Ziel.

Ganz entscheidend beim Einfügen ist das Schlosssymbol unten links. Ist dieses gesperrt, werden die Objekte kopiert und verbleiben zur weiteren Verwendung in Yoink. Ist das Schloss entsperrt, werden Objekte beim Einfügen aus Yoink entfernt.

Darüber hinaus kann man Objekte auch direkt über Yoink teilen.

Dafür klickt man auf ein beliebiges Objekt oder nutzt die Schaltfläche Bearbeiten, was, je nach Methode, oben links oder rechts ein Share-Symbol erzeugt. Hier lassen sich nun die ausgewählten Objekte in die iOS Zwischenablage kopieren oder mit anderen Apps teilen.

Für textbasierte Apps kann man obendrein eine zusätzliche Yoink-Tastatur in den iOS Einstellungen > Allgemein > Tastatur > Tastaturen > Tastatur hinzufügen aktivieren.

Das hat den Vorteil, dass man auf zwischengelagerte Objekte direkt über eine Tastatur zugreifen und sie per Drag’n’Drop ins Dokument einfügen kann.

Außerdem lassen sich zu Yoink hinzugefügte Stapel jederzeit auflösen. Man kann im Bearbeiten-Modus natürlich auch neue Stapel bilden. Dazu kann man jedem Objekt bzw. Stapel einen Titel hinzufügen bzw. diesen ändern.

Apropos Titel: Alle zu Yoink hinzugefügten Objekte werden anhand des Titels in Spotlight erfasst, so dass man auch die systemweite Suche verwenden kann, um an Objekte zu gelangen.

Möchte man Objekte aus Yoink löschen, führt der Weg erneut über die Schaltfläche Bearbeiten. Daraufhin erscheint an den Objekten ein Minuszeichen, das die gewünschte Funktion ausführt.

Wissenswert: Gelöschte Objekte werden nicht sofort gelöscht, sondern verbleiben eine bestimmbare Zeit im unten rechts zu findenden Papierkorb, aus dem sie innerhalb dieses Zeitraums wiederhergestellt werden können.

Des Weiteren bietet das Schloss unten links im entsperrten Zustand die Möglichkeit Objekte innerhalb der App zu verschieben. Klickt man zwischen Schloss und Papierkorb mittig auf den Text „Zeigt Alle“ kann man alle in Yoink vorhandenen Objekte nach Art (Bild, Text, Link etc.pp.) sortieren.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass sich Yoink auf dem iPad anders verhält als auf dem iPhone. Apple bietet Features wie Split-View, Slide Over und Drag’n’Drop exklusiv nur für das iPad an. Auf dem iPhone muss man darauf leider verzichten, so dass die Arbeit mit Objekten nur über die iOS Zwischenablage und der Tastatur-Erweiterung funktioniert.

Um Yoink für iOS jetzt auch mal in Aktion zu erleben, hat Alexander einen passenden Screencast erstellt. Neben allen hier vorgestellten Features, wird auch der Unterschied zwischen iPad und iPhone sehr gut dargestellt 🙌

Preise und Verfügbarkeit

Yoink für iOS kann über den App Store für derzeit 3,49 Euro gekauft werden. Die App ist iOS Universal und damit zum iPhone, iPad und iPod touch kompatibel.

Zu Installation wird iOS 11 oder neuer vorausgesetzt.

Yoink - Besseres Drag und Drop
Yoink - Besseres Drag und Drop

Der Vollständigkeit halber sei auch Yoink für macOS erwähnt, das aktuell mit 7,99 Euro zu Buche schlägt und Mac OS X 10.7.3 oder höher zur Installation voraussetzt.

Yoink - Verbessert Drag & Drop
Yoink - Verbessert Drag & Drop
Entwickler: Matthias Gansrigler
Preis: 7,99 €

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Für eine erste Version ist Yoink für iOS schon eine sehr gute App. Die angesprochenen Features funktionieren (fast) tadellos. Einzig die Yoink-Tastatur war bei mir teilweise etwas hackelig und funktioniert momentan nicht im Zusammenspiel mit externen Tastaturen.

Den momentan noch fehlende iCloud-Sync hatte ich angesprochen. Der wird aber, wie geschrieben, per Update nachgereicht.

Und apropos Updates: Zwei Features wünsche ich mir für zukünftige Versionen. Zum einen die Option auf kleinere Objekt-Vorschaufenster, was im Split-View oder Slide Over zu mehr Übersicht führt. Zum anderen eine ZIP-Funktionalität, die bei vielen kopierten Objekten und dem Einfügen in Mail u.ä. Vorteile bringt.

Nicht unerwähnt sollen auch die Einschränkungen auf dem iPhone sein, die etwas ärgerlich sind. Hier ist allerdings Apple der Böse, so dass man das nicht der App anlasten kann.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Verlosung

Der österreichische Entwickler Eternal Storms Software hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel fünf Promo Codes von Yoink für iOS zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt wieder Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
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  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 14.11.2017, statt. Viel Glück!

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Review: Acorn 6 · Bildbearbeitung unter macOS (Gewinnspiel inside)

Als Vater zweier Kinder und Teilzeitblogger komme ich fast täglich in die Verlegenheit Fotos oder auch Screenshots bearbeiten zu müssen.

Unter macOS setze ich dafür seit einigen Jahren Acorn ein, das vor wenigen Wochen in der brandneuen Version 6 veröffentlicht wurde.

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Grundlagen

Bevor ich jedoch zu den neuen Features von Acorn 6 komme, soll ein kleiner Blick in die Vergangenheit folgen.

Diejenigen, die hier schon etwas länger mitlesen, erinnern vielleicht an die beiden vorangegangenen Reviews zu den Versionen 4 und 5. Dort sind etliche Funktionen dieser Bildbearbeitungssoftware beschrieben, die natürlich auch in Version 6 zu finden sind.

Dazu gehören etliche Filter und Foto Effekte, das Arbeiten mit Ebenen und Masken sowie eine Kurven- und Tonwertkorrektur. Neben unzähligen Vektor-, Zeichen-, Mal- und Retuschierwerkzeugen gibt es einen Web Export, einen PSD Im- und Export sowie einem RAW Image Import. Außerdem lässt sich Acorn recht gut per Automator, AppleScript und JavaScript automatisieren. Ich persönlich bin auch großer Fan der ‚mehrschichtigen’ Screenshot Funktion, die vom Desktop eine PSD-Datei mit verschiedenen Ebenen anfertigt.

Was ist neu?

Zunächst fällt die dezent überarbeitete Oberfläche auf. Bunt war einmal. Jetzt sind Grautöne vorherrschend.

Außerdem spricht Acorn seit Version 6.0.2 endlich deutsch.

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Die erste große Neuerung betrifft ein Feature namens Pfadtext.

Hier erstellt man zunächst mit einem beliebigen Formwerkzeug (Oval, Bézierkurve o.ä.) einen Pfad und kann dem Pfadverlauf nun Text anfügen. Sowohl der Pfad als auch der Text können anschließend sehr flexibel angepasst werden.

Der Text lässt sich beispielsweise mit der Maus oder rechts im Konfigurationsfenster über den Versatzbeginn entlang des Pfades verschieben. Zusätzlich kann man die Schriftart, die Textgröße, die Ausrichtung, die Schriftlinie oder das Kerning anpassen. Für den Pfad gilt quasi Ähnliches: verschieben, rotieren oder skalieren sind möglich.

Das Pfadtext-Feature unterstützt übrigens die Unicode Zeichentabelle, so dass dem Pfad beispielsweise auch Emojis hinzugefügt werden können.

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Die nächste Neuerung betrifft Verbesserungen beim Klon-Werkzeug.

Dieses funktioniert nun über Ebenen und Bilder hinweg und kann sogar ganze Gruppen- oder Formebenen als Quelle nutzen.

Hat man das Klon-Werkzeug an- sowie die Art des Pinsels und die Größe der zu klonenden Fläche ausgewählt, wird das Original per Optionstaste + Klick in die Zwischenablage kopiert.

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Im neuen Bild genügt jetzt ein Klick, um die ausgewählte Fläche zu klonen. Mit gedrückter Maustaste lässt sich der geklonte Bereich auch aufweiten. Hält man übrigens während des Klonens die Shift-Taste gedrückt, fungiert das Klon-Werkzeug als Stempel, so dass das geklonte Motiv mehrfach verwendet werden kann.

Neben der Weichheit, die die Transparenz des Klons bestimmt, kann man im Konfigurationsfenster über das Zahnradsymbol den Brush Designer starten. Hier kann man über verschiedene Optionen seinen eigenen Pinsel gestalten. Auch ein Import von Photoshop Pinseln ist wieder möglich.

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Mit dem intelligenten Ebenenexport wird in Acorn 6 eine Alternative zum klassischen Slicen angeboten.

Die Optionen für dieses neue Feature ruft man über das Menü Ebene > Intelligente Exporteinstellungen auf. Hier kann man pro Ebene den Dateinamen, das Format, die Größe (@1x bis @5x) und die Qualität festlegen, um sie so als neues Bild exportieren.

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Außerdem wurde der Web Export verbessert, der über das Menu Ablage > Exportieren > Webexport zu erreichen ist.

Neben dem Zoomen, Verschieben und Skalieren des Bildes, kann man das Farbprofil konvertieren und Metadaten des Bildes entfernen lassen.

Ein Wechsel zwischen dem Original und dem nun für das Web angepassten Bildes erreicht man entweder mit einen Klick auf das Bild oder oben links in der Sidebar > Ansicht. Ganz unten links wird die finale Größe des Bildes nach dem Export angezeigt.

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Sonstiges

Neben den gerade vorgestellten Neuerungen, gibt es natürlich etliche weitere, die den Versionssprung rechtfertigen.

So gibt es beispielsweise ein neues Interface zum Skalieren, Ausschneiden und Transformieren von Bildbestandteilen, die nun Kombinationen dieser Arbeitsschritte zulassen. Es gibt neue Bézier Werkzeuge, Anpassungen bei den Farbprofilen, neue Filter, eine bessere Unterstützung der Touch Bar, neue Möglichkeiten beim Bildimport, detailliertere Metadaten, neue Automator Aktionen und vieles mehr. Interessenten empfehle ich definitiv einen Blick in die sehr umfangreichen Releases Notes.

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Außerdem kann man sich zur besseren Einarbeitung, wie seit jeher bei Acorn üblich, eine extrem ausführliche Online-Dokumentation mit vielen Video Tutorials ansehen. Weitere Hilfestellungen sind im passenden Forum finden.

Preise und Verfügbarkeit

Acorn 6 wird sowohl über den Mac App Store als auch als normale Downloadversion, die sich weiterhin leicht von der MAS-Version unterscheidet, zum Preis von derzeit knapp 30 US-Dollar verkauft.

-> https://flyingmeat.com/acorn

Zum kostenlosen Ausprobieren steht darüber hinaus eine auf 14 Tage begrenze, voll funktionsfähige Testversion zur Verfügung. Das gilt übrigens auch für die Version im MAS. Dort schaltet man nach dem Download die zweiwöchige Testphase mit einem kostenlosen In-App-Kauf frei. Anschließend kann man die App für derzeit 32,99 Euro kaufen.

Acorn 6
Acorn 6
Entwickler: Flying Meat Inc.
Preis: Kostenlos+

tl;dr

Was soll ich großartig sagen? Ich bin nach wie vor ein großer Fan von Acorn.

Man muss natürlich auch sagen, dass Photoshop oder Affinity Photo mehr Features bieten; sich aber auch an eine andere Nutzerschicht richten. Ich persönlich bin mit dem Funktionsumfang von Acorn mehr als zufrieden und teilweise sogar schon überfordert.

Mir gefällt auch das verhältnismäßig kleine Installationsvolumen von gerade mal 26,5 MB (bei Version 6.0.3). Darüber hinaus läuft die App sehr stabil und ist auch in Sachen Performance sehr gut aufgestellt.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Entwickler Flying Meat Inc. hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel drei Lizenzen von Acorn 6 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt wieder Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

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Die Auslosung findet kommenden Montag, den 09.10.2017, statt. Viel Glück!

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Review: BetterZip 4 · Datei-Archivierung unter macOS (Gewinnspiel inside)

Im Februar diesen Jahres hatte ich BetterZip 3 in einer Review schon sehr ausführlich vorgestellt.

Mittlerweile ist mit BetterZip 4 der Nachfolger veröffentlicht worden, auf dessen Neuerungen ist heute genauer eingehen möchte.

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Grundlagen

Bevor es jedoch ans Eingemachte geht, ein paar Grundlagen zur App, die die alte Review zu BetterZip 3 zusammenfassen sollen.

Bei BetterZip handelt es sich um eine App zur Datei-Archivierung, die sich mit über 30 unterschiedlichen Dateiarchiv-Formaten versteht. Man kann sogar eigene Formate definieren.

Das Erstellen von Archiven kann beispielsweise per drag-and-drop erfolgen. Zusätzliche Optionen wie Verschlüsselung, Ausschließen von Suchmustern oder das Zerlegen des Archivs in kleinere Teilstücke sind dabei optional anwählbar. Dazu kann man vergebene Passwörter ändern. Ein integrierter Passwortmanager hilft beim Merken der Passwörter.

Eine wichtige Rolle spielen Presets, die beim Packen und Entpacken von Archiven genutzt werden können. Dabei handelt es sich um (gesicherte) oft verwendete Einstellungen bzw. Optionen, die per Schnellzugriff über das Menü bzw. mit langem Klick auf das entsprechende Symbol in der Symbolleiste verfügbar sein.

Darüber hinaus kann man Archive natürlich auch modifizieren; sprich Daten löschen und hinzufügen. Hier hilft der sogenannte Direktmodus, der das Speichern der Modifikationen ohne zusätzliche Schritte möglich macht.

Außerdem kann man Archiven Kommentare hinzufügen, über eine Tab-Leiste mehrere Archive gleichzeitig betrachten bzw. bearbeiten, Archive auf ihre Datenintegrität hin testen, BetterZip-Dienste zum Packen und Entpacken oder innerhalb von Archiven Quick Look nutzen. Der BetterZip Quick Look Generator, der die im Finder integrierte Quick Look Funktionalität von macOS aufbohrt, die Unterstützung von AppleScript und die etwas versteckten Einstellungen der App für Poweruser runden das Gesamtbild ab.

Was ist neu?

Mit BetterZip 4 hat Robert Rezabek, der österreichische Entwickler der App, das Rad natürlich nicht neu erfunden. Der Fokus wurde vielmehr auf der Integration mit verschiedenen Systemservices und anderen Programmen sowie der Erweiterung der Automatisierungsmöglichkeiten gelegt.

Integration mit anderen Programmen

Ganz oben auf der Liste steht die neue Finder-Erweiterung, die den Zugriff auf die schon angesprochenen Presets über die Symbolleiste des Finders möglich macht.

Man markiert betreffende Datei(en), wählt ein Preset aus der Liste aus und kann so sehr schnell, ohne den direkten Zugriff auf BetterZip, Dateiarchive erstellen bzw. entpacken.

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Dazu kann man nun beliebig viele macOS-Dienste selbst definieren.

Neben den bereits aus der Vorgängerversion bekannten Diensten zum Packen und Entpacken, die von BetterZip 4 nun auch als Automator-Aktionen als Arbeitsablaufs zur Verfügung stehen, kann man in den Einstellungen zu den Presets eigene Dienste definieren, die von der Standardkonfiguration abweichen.

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An dieser Stelle findet man auch die neue Integration in Dropzone und LaunchBar, zu denen man das markierte Preset hinzufügen kann.

Aber auch andere Produktivitätsprogramme wie Alfred und Hazel werden nun direkt unterstützt. Während man für Alfred entsprechende Workflows über das Menü installiert, kann man die grundlegende Archivierungsfunktion von Hazel mit Hilfe der Presets aufbohren und somit beispielsweise andere Formate als ZIP wählen oder einen Passwortschutz den Archiven hinzufügen. Grundlage des Ganzen ist eine verbesserte Unterstützung von AppleScript und Python.

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Favoritenliste, Drop-Leiste und Navigationsleiste

In BetterZip 4 wurde zudem die Favoritenleiste im Hauptfenster verbessert.

Man kann nun Dateien umbenennen, kopieren, verschieben und löschen, Archive in einem neuen Fenster oder Tab öffnen, mehrteilige Archive als eines darstellen oder die Ansicht auf Archive oder Dateien einschränken. Außerdem werden nun die Tags des Finders angezeigt.

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Komplett neu ist auch die Drop-Leiste, die eine Art Mini-Ansicht von BetterZip ist und auf Grundlage der Presets sehr schnelles Arbeiten ermöglicht.

Die Drop-Leiste kann entweder per Shortcut oder zum Start von BetterZip aktiviert werden. Anschließend zieht man per drag-and-drop Dateien oder Verzeichnisse auf die Drop-Leiste, woraufhin die definierten Presets erscheinen, die dann wiederum das Archiv erstellen.

Zusätzlich kann man über die Drop-Leiste auch Archive öffnen oder entpacken, Archive auf Datenintegrität testen oder Daten zu neuen Archiven hinzufügen.

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Für den Komfort sieht man beim Öffnen bzw. Browsen in Archiven im Hauptfenster eine neue Navigationsleiste.

Die ist vor allem dann hilfreich, wenn ein Archiv unzählige Verzeichnisse enthält und man immer wissen möchte, wo man sich gerade befindet. Über einen Navigationsverlauf kann man sich außerdem vor und zurück bewegen.

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Sonstiges

BetterZip 4 ist nun auch in der Lage (zumindest versucht die App es) defekte RAR-Archive zu reparieren.

Darüber hinaus kann man in der Ansicht Ordner über den Dateien darstellen, (Speichern-)Presets können Kommentare zu RAR- und ZIP-Archiven hinzufügen, der Passwortmanager kann Passwortlisten importieren, XIP und PKG Dateien werden als Archive erkennt, die Benachrichtigungen in der macOS Mitteilungszentrale sind geschwätziger und die Quick Look Funktion innerhalb der Archive unterstützt mehr Dateitypen.

Cool ist auch das Extrahieren von Bildern oder Musik aus PDF- und SWF-Dateien, was mittels XADArchive.framework realisiert wird. Beim Öffnen derartiger Dateien muss man im Hauptfenster die Options-Taste gedrückt halten.

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Einstellungen

Die in der Vorgängerversion ziemlich versteckten Einstellungen für den Poweruser sind mit BetterZip 4 nun im normalen Einstellungsfenster zu finden.

Des Weiteren kann man hier das generelle Verhalten beim Behandeln von Mac-spezifischen Daten (Finder-Einstellungen, Resource-Forks oder Metadaten) festlegen. Entweder fragt die App jedes Mal nach oder man kann die Daten immer ausschließen bzw. immer hinzufügen.

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Preise und Verfügbarkeit

BetterZip 4 wird wie schon sein Vorgänger ausschließlich über den Webstore seines Entwicklers für derzeit 24,95 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade steht für 9,99 US-Dollar zur Verfügung.

Wissenswert:
Für Nutzer von BetterZip 3, die ihre Lizenz nach dem 01. Juli 2016 gekauft hatten, ist das Upgrade auf BetterZip 4 kostenlos.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht zudem eine Testversion bereit. Zur Installation wird nun OS X 10.10 Yosemite oder höher vorausgesetzt.

-> https://macitbetter.com

Darüber hinaus ist BetterZip nach wie vor Bestandteil des alternativen App Stores Setapp, bei dem man sich für einen Abo-Preis von 9,99 US-Dollar pro Monat einkaufen kann.

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Da ich BetterZip 3 schon 10 von 10 Punkten gegeben hatte, wird die Bewertung nun natürlich etwas schwierig 😉

Bei der neuen Version wurde an sehr vielen Kleinigkeiten geschraubt, die das Handling der App insgesamt verbessert haben. Ich persönlich schätze die Fortschritte bei der Systemintegration und auch bei der Automatisierung von Arbeitsabläufen sehr. Die Drop-Leiste wird sich allerdings noch beweisen müssen. Ich nutze eher die Presets über LaunchBar bzw. den konventionellen Weg über die macOS-Dienste und bin damit eigentlich vollends zufrieden.

Von daher müsste ich BetterZip 3 wohl eher um einen halben Punkt auf 9,5 abwerten, damit die glatte 10 für BetterZip 4 besser hervorsticht 😎

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Auch dieses Mal hat Robert uns drei Lizenzen von BetterZip für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

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Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 10.08.2017, statt. Viel Glück!

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Review: Carcassonne · Brettspiel Klassiker für macOS (Gewinnspiel inside)

Carcassonne gehört unter iOS schon seit langer Zeit zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Ich hatte mir auch erst daraufhin die analoge Tischversion zulegt. Das Spiel, das Konzept und die Umsetzung – ein rundes Paket.

Nun habe ich mir endlich mal die Umsetzung für macOS angesehen. Wird ja auch Zeit. Diese gibt es nämlich schon seit Ende 2015 im Mac App Store zu laden und wurde seitdem ständig verbessert und erweitert.

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Die Version für macOS kostet derzeit 21,99 Euro und kommt gänzlich ohne In-App-Käufe aus. Im Gegensatz zur iOS-Version sind alle bisher erschienen zehn Erweiterungen direkt freigeschaltet und müssen nicht extra dazu gekauft werden.

Folgende Erweiterungen sind integriert:

  • Der Fluss + Alter Fluss
  • Wirtshäuser und Kathedralen + Deutsche Kathedralen
  • Händler und Baumeister
  • Burgfräulein und Drache
  • Phantom
  • Winter
  • Abt
  • Doppeltes Basiskartenset

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Die Onlinespiele gegen menschliche Gegner sind das Herzstück dieses Spiels.

Nichtsdestotrotz kommt man auch als Einzelspieler auf seine Kosten, denn Carcassonne bietet einen Offline-Einzelspieler-Modus, bei dem man gegen bis zu vier (aus zehn) unterschiedlich starke Computer-Gegner antreten kann.

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Das wird eigentlich nie langweilig, da man die Spiele jederzeit mit unterschiedlichen Kartensätzen variieren kann, die sich dann doch im strategischen Spiel deutlich unterscheiden.

Der lokale Modus ist außerdem perfekt für das schnelle Spiel für Zwischendurch.

Als Extra bietet Carcassonne zusätzlich noch einen Solitär-Modus. Das ist eine Solo-Spiel-Variante, die die Karten und das Spielfeld als eine Art Puzzlespiel nutzen. Dazu gibt es mit dem Spiel-der-Woche wöchentlich eine neue Herausforderung.

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Die Langzeitmotivation zieht man aber definitiv aus dem Onlinemodus.

Hier hat man die Wahl gegen Freunde oder zufällige Gegner zu spielen.

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Das Besondere:

Onlinespiele sind plattformübergreifend und können problemlos zwischen iOS und macOS gespielt bzw. weitergespielt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass auf beiden Systemen die selben Erweiterungen vorhanden sind.

Das ist schon ziemlich cool, wenn man ein am Schreibtisch begonnenes Match direkt auf dem Nachhauseweg (Internetzugang vorausgesetzt) z.B. in der Bahn fortsetzen kann.

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Die Musik, die Soundeffekte und die grafische Gestaltung sind mit der iOS-Version identisch. Ich persönlich finde allerdings die Übersicht, die ein großer Monitor am Mac für das Spiel bietet, extrem klasse.

Auch die Steuerung verhält sich fast wie unter iOS. Sämtliche Kartenaktionen kann man prima mit der Maus erledigen; über Shortcuts oder dem Trackpad am MacBook kann man beispielsweise auch die Karte zoomen.

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Preise und Verfügbarkeit

Wie schon erwähnt kostet Carcassonne für den Mac mit sämtlichen verfügbaren Erweiterungen derzeit 21,99 Euro.

Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite oder höher vorausgesetzt.

Carcassonne
Carcassonne
Entwickler: TheCodingMonkeys
Preis: 21,99 €

Der Vollständigkeit halber sei auch die iOS-Version von Carcassonne erwähnt, die aktuell in der Grundversion 10,99 Euro kostet.

Durch die per IAP verfügbaren Erweiterungen wird es u.U. aber teurer.

Carcassonne
Carcassonne
Entwickler: TheCodingMonkeys
Preis: 10,99 €+

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Carcassonne ist auch Mitte 2017 ein fantastisch zeitloses Spiel, mit dem man immer noch extrem viel Spaß haben kann.

Wie schon die Version für iOS, ist auch die Mac Variante makellos umgesetzt. Die gute Hilfe mit Audio-Kommentaren bietet zudem eine leichten Einstieg in das Spielprinzip.

Dazu startet das Spiel extrem flott und verbraucht gefühlt kaum Systemressourcen, so dass man es ruhig im Hintergrund laufen lassen und auf den Spielzug seiner Gegner warten kann 😉

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Der deutschen Entwickler TheCodingMonkeys hat aptgetupdateDE drei Promo Codes von Carcassonne für den Mac für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

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Die Auslosung findet kommenden Montag, den 17.07.2017, statt. Viel Glück!

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Review: Timing 2 · Automatische Zeiterfassung und Produktivitätstracking für den Mac (Gewinnspiel inside)

Stop guessing how you spend your time and focus on doing your best work instead.

Vor knapp sechs Jahren hatte ich an dieser Stelle Timing, eine (Mac-)App zum Thema Time Tracking bzw. automatischer Zeiterfassung in einer kleinen Review vorgestellt.

Nach etlichen Alpha- und Betaversionen wurde Anfang Mai 2017 mit Timing 2 der Nachfolger final veröffentlicht.

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Grundlagen

Wie bereits gesagt handelt es sich bei Timing um eine App zur automatischen Zeiterfassung. Damit richtet sich Timing hauptsächlich an Freiberufler, Selbstständige oder kleinere Unternehmen, die eine minutengenaue Abrechnung für Kundenaufträge benötigen.

Startet man Timing, läuft die App im Hintergrund und erfasst weitestgehend automatisch (manuelle Anpassungen sind möglich) alle Aktivitäten am Mac. Dabei werden die Aktivitäten automatisch kategorisiert; außerdem wird die Produktivität bewertet.

Damit dieser Ablauf reibungslos funktioniert, muss man allerdings den TimingHelper in den macOS Systemeinstellungen > Sicherheit > Privatsphäre > Bedienungshilfen zulassen.

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Menüleisten Icon

Nachdem Timing gestartet wurde, fällt zunächst einmal ein neues Icon in der Menüleiste auf.

Dieses kleine Helferlein, das mit Timing 2 installiert und gestartet wird, ist quasi eine Miniverwaltung des eigentlichen Hauptfensters. Neben der aktuell gemessenen Produktivität, kann man die Datenerfassung pausieren, Tätigkeiten beginnen (später mehr dazu) oder auch das Hauptfenster über den Punkt Protokoll zeigen aufrufen.

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Hauptfenster

Das Hauptfenster teilt sich in vier separate Ansichten, die jeweils andere Funktionalitäten der App abdecken.

Bevor ich jedoch zu den einzelnen Ansichten kommen,  folgt ein kurzer Blick auf die Symbolleiste, die in allen Ansichten gleich und unveränderlich ist. Man kann hier beispielsweise die Projektliste ein- und ausblenden, neue Tätigkeiten beginnen, den Zeitraum der Protokollierung anpassen, Filter setzen oder nach bestimmten Einträgen suchen.

Übersicht

Diese Ansicht ist anfangs ziemlich leer und füllt sich erst im Laufe der Zeit.

Es handelt sich, wie der Name schon vermuten lässt, um eine Gesamtübersicht aller Aktivitäten in einem definierten Zeitraum.

Neben der Gesamtzeit oder Zeit pro Projekt pro Tag werden auch die aktivsten Wochentage bzw. Stunden, verwendete Apps sowie die Produktivität angezeigt. Zusätzlich lassen sich auch die produktivsten Wochentage und Stunden ermitteln.

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Fährt man mit der Maus über einzelne Elemente der Säulen- bzw. Tortendiagramme werden per Overlay zusätzliche Informationen angezeigt.

Zuordnen

Diese Ansicht ist, zumindest was die richtige Konfiguration von Timing angeht, die wohl wichtigste und sollte daher mit Sorgfalt betrachtet und bearbeitet werden.

Ganz oben befindet sich, sofern man den betrachteten Zeitraum auf einen Tag eingrenzt, eine Zeitleiste, die in vier Zeilen unterteilt ist und die man, zur besseren Übersicht, mit gedrückter Cmd-Taste + Scrollen zoomen kann.

  • Zeit: Die Uhrzeit am betreffenden Tag.
  • App-Aktivität: Welche App wurde zum Zeitpunkt X verwendet.
  • Projekt: Welches Projekt wurde zum Zeitpunkt X bearbeitet.
  • Tätigkeit: Welche Tätigkeit wurde zum Zeitpunkt X ausgeführt.

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Fährt man mit der Maus über die Zeitleiste, werden weitere Details zum betreffenden Zeitpunkt eingeblendet.

So war ich beispielsweise am 26.06.2017 gegen 12:30 Uhr knapp acht Minuten mit dem Schreiben einer E-Mail in MailMate beschäftigt, die im Betreff Little Snitch 4 zu stehen hatte.

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Zum weiterem Verständnis:
Die Projektliste mit allen Projekten und Unterprojekten ist im Feld links unter der Zeitleiste zu sehen. Die einzelnen Projekte fungieren dabei quasi als eine Gruppe, der man mehrere Aktivitäten zuordnen kann. Die einzelnen Aktivitäten sind rechts neben der Projektliste in den vier Feldern Schlüsselwörter (u.a. aus dem Titel des aktiven Fensters), Webseiten, Apps und Ordner (die ja oft projektspezifisch sind) unterteilt.

Die Zuordnung der Aktivitäten zu Projekten erfolgt per drag-and-drop. Dabei ist darauf zu achten, dass jede Aktivität nur einem Projekt zugeordnet werden kann und dass einige Aktivitäten andere übergeordnet sind.

Bewege ich beispielsweise das Schlüsselwort aptgetupdatede auf das Projekt Lesen & Schreiben, werden auch korrespondierende Aktivitäten aus Webseiten, Apps und Ordner diesem Projekt zugeordnet.

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Tätigkeiten sind dahingegen zusammengefasste Zeitblöcke.

So werden sämtliche in einem Zeitblock vorhandenen Aktivitäten mit einem Klick einem Projekt zugeordnet, was u.U. recht viel administrativen Aufwand spart. Außerdem kann man dem potentiellen Kunden so eine wesentlich kompaktere Auflistung seiner Arbeit geben, die nicht jede einzelne Sekunde detailliert auflistet.

Da anfangs noch keine Tätigkeiten definiert sind, liefert Timing verschiedenfarbige Vorschläge, die man entweder übernehmen oder mit click-and-drag verschieben kann.

Mit Klick auf das Plus Zeichen, das sich daraufhin in Tätigkeit hinzufügen wandelt, können Zeitblöcke als Tätigkeit definiert werden. Hier muss man dann nur noch die Beschreibung hinzufügen, das passende Projekt auswählen sowie den Start- und Endzeitpunkt festlegen.

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Für eine automatisierte Zeiterfassung sind die bisher vorgestellten manuellen Zuordnungen der Aktivitäten natürlich keine Lösung; erst recht nicht, wenn man sich täglich damit aufs Neue auseinander setzen muss.

Daher gibt es in Timing Regeln, die diese Zuordnung bzw. Kategorisierung von Aktivitäten in Projekten automatisch vornehmen.

Zur Erstellung von Regeln muss man während des für die Zuordnung von Aktivitäten bereits bekannten drag-and-drops die Options-Taste drücken. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass sich Apps, die i.d.R. von mehreren Projekten genutzt werden, für Regeln weniger eignen. Daher sollte man bei den Regeln eher auf die Schlüsselwörter, Webseiten und Ordner setzen.

Möchte man die Regeln bearbeiten oder einfach nur ansehen, genügt in der Projektliste ein Doppelklick auf den Projektnamen. Neben dem Ändern des Projektnamens, dem Anpassen der Farbe, der Bewertung der Produktivität oder dem Definieren von Schlüsselwörtern ist hier insbesondere der Regel-Editor interessant. Hier sind jene Regeln hinterlegt, die man zuvor mit gedrückter Options-Taste und drag-and-drop Aktionen erzeugt hat. Dazu kann man hier natürlich auch eigene Regeln erstellen, die daraufhin automatisch befolgt werden.

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Sollte es übrigens bei der Abarbeitung der automatischen Regeln zu Konflikten kommen (z.B. eine Aktivität ist zwei Projekten zugeordnet), gewinnt das Projekt mit der höchsten Priorität. Diese lässt sich in der Regel-Reihenfolge in den Einstellungen von Timing festlegen.

Neu erstellte Projekte haben außerdem immer die höchste Priorität.

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Details

Diese Ansicht zeigt ähnliche Informationen wie die Zuordnen-Ansicht an; nur detaillierter.

So kann man beispielsweise genau nachvollziehen wann man welche Datei für wie lange bearbeitet oder welche Webseite man wann, wie lange und mit welchem Browser betrachtet hat.

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Wie schon bei der Zuordnen-Ansicht gilt auch hier: die Zeitleiste wird ausgeblendet, sobald mehr als ein Tag beim betrachteten Zeitraum ausgewählt ist.

Berichte

Diese Ansicht ist beispielsweise für die Abrechnung von Kundenaufträgen interessant; wobei Timing direkt keine Rechnungen erstellen.

Es geht hier vielmehr um die Lieferung von aufbereiteten Daten. Über verschiedene Voreinstellungen wie Stundenzettel, Wöchentliche Zusammenfassung, Ultra-Detailliert oder Zeit pro App bzw. pro Dokument kann man seine Daten als Excel-, CSV-, PDF- oder HTML-Datei exportieren.

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Sonstiges

Bisher sind alle Aktivitäten eineindeutig in Projekten kategorisiert, was die Frage nach dem Woran man gearbeitet hat klärt. Möchte man auch die Frage nach den verwendeten Apps, also nach dem Wie man gearbeitet hat beantwortet haben, kommen Filter ins Spiel.

Eine Reihe an vordefinierten Filtern, die App-Aktivitäten nach der Art der Aktivität kategorisieren, können über die Symbolleiste ausgewählt und auf Doppelklick bearbeitet werden; natürlich können auch neue Filter erstellt werden.

Da Filter ausschließlich App-Aktivitäten beinhalten, die den Schlüsselwörtern oder Regeln entsprechen, kann man auf diese Art und Weise projektübergreifend sehr einfach feststellen wie viel Zeit man beispielsweise zum Editieren von Bildern im Zeitraum X benötigt hat.

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Hin und wieder kann es vorkommen, dass man seine Zeit manuell erfassen muss. Auch das ist mit Timing möglich.

Über das Menüleisten Icon kann man auf Klick, unter Angabe einer Beschreibung, eines Projektes und der geschätzten Dauer, eine neue Tätigkeit beginnen. Sobald die geschätzte Dauer abgelaufen ist, fragt Timing, ob man weiterhin an der Tätigkeit arbeitet.

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Darüber hinaus gibt es im Menüleisten Icon eine Option namens Bei Abwesenheit nach Aktivität fragen.

Das ist recht praktisch um Mittagspausen, Meetings, Offlinezeiten oder einfach nur die Abwesenheit vom Mac mit wenigen Klicks zu erfassen.

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Des Weiteren unterstützt Timing AppleScript.

So lassen sich per Script Aktivitäten, Projekte oder Tätigkeiten aus Toggl, Tyme, OmniFocus, Things oder Apples Kalender in Timing 2 importieren. Auch ein Import entsprechender Daten aus der ersten Version von Timing ist möglich.

Einstellungen

In den allgemeinen Einstellungen kann man die Uhrzeit festlegen, bei der für Timing ein neuer Tag beginnt.

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Zusätzlich kann man einen Grenzwert für das Kombinieren von kurzen Aktivitäten festlegen und die Zeit der Erfassung auf nur einige Stunden am Tag eingrenzen.

Außerdem gibt es noch eine Sperrliste, die bei Bedarf verschiedene Aktivitäten (Schlüsselworte, Webseiten, Apps oder Ordner) von der Zeiterfassung ausschließt.

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Preise und Verfügbarkeit

Timing 2 wird im Gegensatz zu seinem Vorgänger nur noch direkt verkauft. Das Preismodell ist dreistufig und beginnt, je nach Funktionsumfang und Anzahl der lizensierten Macs, bei 29 Euro. Die funktional allumfassende Expert-Version schlägt mit 79 Euro zu Buche.

Wichtig:
Eine Lizenz beinhaltet 12 Monate kostenlose Updates. Danach funktioniert die App natürlich weiter, wird allerdings nicht mehr mit Updates versorgt. Ist das gewünscht, muss jährlich eine Update-Lizenz für 19€/29€/49€ nachgekauft werden.
Darüber hinaus wird auch eine “Premium Supporter’s Edition” von Timing 2 angeboten, die von dieser Einschränkung ausgenommen ist und lebenslange kostenlose Updates mit sich bringt. Wer daran Interesse hat, muss die Entwickler kontaktieren.

Außerdem wird Timing 2 auch über den hier schon vorgestellten alternativen App Store Setapp angeboten. Bei der dort verfügbaren Version handelt es sich um die Expert-Version, die, solange man für das Abo zahlt, ebenfalls keine Einschränkungen bei den Updates hat.

In jedem Fall wird OS X 10.11 El Captitan oder höher zur Installation vorausgesetzt. Zum kostenlosen Ausprobieren steht außerdem eine Demo bereit.

-> https://timingapp.com

tl;dr

Sollte man auch nur einen Funken Interesse am detaillierten Erfassen der eigenen Arbeitszeit haben, ist Timing 2 definitiv eine App, die man sich anschauen muss.

Die App läuft unaufgeregt im Hintergrund und hilft durch selbst konfigurierte Regeln beim automatischen Tracken der Zeit.

Wenn es überhaupt etwas zu meckern gibt, dann sind es sehr selten auftretende Grafik-Glitches oder das Fehlen der führenden Nullen bzw. vierstelligen Jahreszahl beim Datum. Auch das Fehlen korrespondierender mobiler Apps für iOS oder Android muss bemängelt werden 😉

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Der Münchner Entwickler Daniel Alm hat aptgetupdateDE drei Expert-Lizenzen (mit 12 Monaten kostenlosen Updates) von Timing 2 für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 10.07.2017, statt. Viel Glück!

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Kurztest: coconutBattery Plus (Gewinnspiel inside)

coconutBattery, eine kostenlose App zur Kontrolle des Gesundheitszustandes des Akkus, gehört ganz sicher zu den Klassikern unter den Softwaren für den Mac.

Letztes Wochenende wurde das Tool auf Version 3.6 aktualisiert, was u.a coconutBattery Plus mit sich brachte.

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Dieses Plus-Upgrade ist quasi ein Add-on zu den bisherigen kostenlosen Funktionen von coconutBattery und schaltet zusätzliche Features frei.

Zum einen kann man, neben der nach wie vor kostenlos zur Verfügung stehenden Möglichkeit per USB-Kabel, jetzt auch über WLAN den Verschleißgrad des Akkus von seinem iPhone, iPad oder iPod touch überprüfen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man in iTunes die Synchronisation über WLAN aktiviert hat, das iOS-Gerät entsperrt ist und es sich im gleichen WLAN wie der Mac befindet.

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Zum anderen kann man sich zu jedem verbundenen iOS-Gerät per Advanced View recht umfangreiche Informationen anzeigen lassen.

Chris Sinai, der Entwickler von coconutBattery, bestätigte mir außerdem, dass in den kommenden Wochen vermehrt Updates mit neuen Funktionen für das Plus-Upgrade veröffentlicht werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die Grundversion von coconutBattery, mit der man u.a. auch die Restlaufzeit des Akkus seines MacBooks in der Menüleiste anzeigen lassen kann, ist selbstverständlich weiterhin kostenlos.

Das Plus-Lizenz schlägt mit 9,95 Euro zu Buche.

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Zum kostenlosen Ausprobieren der Plus-Features kann man in den Einstellungen von coconutBattery eine Testperiode starten, die 14 aufeinanderfolgende Starts des Tools anhält.

Zur Installation wird OS X Yosemite oder höher vorausgesetzt. Auf den auszulesenden iOS-Geräten muss mindestens iOS 6 installiert sein.

-> http://www.coconut-flavour.com/coconutbattery/#plus

Gewinnspiel

Chris hat aptgetupdateDE drei Coupon Codes von coconutBattery Plus für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 01.05.2017, statt. Viel Glück!

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Gewinnspiel: equinux tizi Turbolader 3x BLACK Premium Edition

Vor ca. zwei Wochen hatte ich die Sonderedition des komplett schwarzen tizi Turboladers von equinux in einer Review genauer vorgestellt.

Heute folgt das dazu passende Gewinnspiel.

Der Münchner Soft- und Hardwareherstellers equinux hat aptgetupdateDE drei Geräte des tizi Turbolader 3x BLACK Premium Edition für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erstmalig Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 24.04.2017, statt. Viel Glück!