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HDMI Switch vs. HDMI Splitter

In meiner Review zur Cinebar Pro sagte ich bereits, dass eine Soundbar bei mir auch einen A/V-Receiver komplett ersetzen muss.

Die vier HDMI-Eingänge der CB Pro sollten im Normalfall ausreichen, um einen TV-Receiver, eine Spielkonsole, eine Set-Top-Box o.ä. zu verbinden. Problemtisch war in meinem Fall der eine HDMI-Ausgang. Hier musste ich mich zunächst für den Fernseher ODER Beamer entscheiden. Um an dieser Stelle nicht ständig mit den Kabeln jonglieren zu müssen, möchte ich mit einem HDMI Switch sowie HDMI Splitter zwei Problemlöser kurz vorstellen.

Schaut man sich beispielsweise bei Amazon um, wird man von der Vielzahl der verfügbaren Geräte erschlagen. Um die Auswahl etwas einzuschränken, muss man sich also vorher ein paar Gedanken um die genauen Anforderungen machen:

  • Wie viele Anschlüsse braucht man?
  • Ist 4K bzw. UHD wichtig? Wenn ja mit 30 oder 60 Hz?
  • Was ist mit 3D und/oder HDR?
  • Wird ARC/CEC unterstützt?
  • Wird HDCP unterstützt?
  • Wie lang dürfen die Kabel maximal sein?
  • Braucht man ein externes Netzteil?

HDMI Switch

Beim Switch habe ich mich für ein Gerät von Aukey (Modell HA-H04) entschieden. Dieser 2 zu 1 Umschalter hat einen Eingang (Soundbar) und zwei Ausgänge (TV, Beamer). Da das Ganze außerdem bidirektional funktioniert, kann man auch zwei Eingänge (Set-Top-Box, Spielkonsole) auf einem Ausgang (TV) bündeln.

Dazu ist der Switch mit gerade mal 49 x 20 x 52 mm (B x H x T) bei 75 g vergleichsweise klein, funktioniert passiv (also ohne Netzteil), unterstützt ARC/CEC, HDCP sowie Auflösungen bis 4K (das aber nur bis 30 Hz).

Das Umschalten der Ein- bzw. Ausgänge muss leider per Hand erfolgen. Ein automatisches Schalten wird nicht unterstützt. Eine Fernbedienung gibt es ebenfalls nicht.
Stattdessen muss man mittig auf dem Switch eine Taste drücken. Der aktuell geschaltete Ein- bzw. Ausgang wird durch eine blau leuchtende LED identifiziert.

-> https://www.aukey.com/products/bi-directional-hdmi-switch-ha-h04

HDMI Splitter

Durch einen recht miesen Fehler bei der Firmware des Entertain Receivers der Telekom (Stichwort: HDCP-Handshake) wurde ich mehr oder weniger dazu gezwungen den Switch auszutauschen.

Die Wahl fiel dieses Mal auf einen Splitter von Mondpalast. Dieser funktioniert nur in eine Richtung und hat einen Eingang (Soundbar) sowie zwei Ausgänge (TV, Beamer).

Der Splitter ist geringfügig größer und schwerer als der Switch von Aukey. Der große Unterschied liegt allerdings in der Funktionsweise.
Während der Switch das Bild immer nur auf einem geschalteten Ausgang anzeigen kann, spaltet der Splitter das Bildsignal auf. So wird das Bild immer auf beiden Ausgängen gleichzeitig angezeigt, was das (manuelle) Umschalten überflüssig macht.

Durch ein etwas älteres HDMI-Protokoll werden zudem aktuelle HDCP-Signale gefiltert, was mir beim eingangs erwähnten Problem mit Entertain TV, das mittlerweile Magenta TV heißt, sehr entgegenkam. Dafür muss man allerdings auf ARC/CEC verzichten und sich mit der normalen HD-Auflösung (1080p) begnügen. Außerdem wird ein Netzteil für den Betrieb des Splitters vorausgesetzt.

-> https://www.amazon.de/dp/B00FECY0CI

Insgesamt muss man also einige pros and cons gegeneinander abwägen.

Ich persönlich setzte wieder auf den Switch. Zum einen hat die Telekom den Bug im Receiver mittlerweile repariert. Zum anderen sind Komfortfunktionen wie ARC/CEC dann doch wichtiger als das Aushebeln irgendeines Kopieschutzes.

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Im Test: Teufel Cinebar Pro · High-End Soundbar

Die letzten Jahre hat bei mir ein 5.2 Lautsprecherset für das cineastische Wohlbefinden vor dem Fernseher gesorgt. Durch meinen Umzug vor ein paar Monaten ist mir dann mal wieder bewusst geworden was für ein Aufwand alleine in der Verkabelung dieses Surround-Systems steckt.

Aus Bequemlichkeit und auch einer gewissen Portion Neugier entschied ich mich daraufhin gegen das alte Set und für eine Soundbar. Die Wahl fiel natürlich auf den Berliner Hersteller Teufel, von dem ich heute die Cinebar Pro detaillierter vorstellen möchte.

Die Cinebar Pro wurde bereits auf der IFA 2017 gezeigt und ist seit gut zwei Monaten mitsamt des kabellosen Aktiv-Subwoofers T10 zum Preis von knapp 1.300 Euro (UVP) offiziell verfügbar.

Lieferumfang

  • Soundbar CB Pro SB
  • Stromkabel
  • Fernbedienung für CB Pro SB
  • T10 Subwoofer

Erster Eindruck

Die Lieferung erfolgte in zwei recht großen und verhältnismäßig schweren Paketen. Gerade von der Größe der Soundbar war ich persönlich überrascht aber so ein Gerät wirkt auf einer Messe oder im Showroom dann doch immer etwas anders als im heimischen Wohnzimmer 😉

Bei der Verarbeitung erfüllen beide Geräte höchste Maßstäbe. Die Haptik ist exzellent.

Das Gehäuse der CB Pro besteht aus gebürsteten Aluminium. Beim T10 Subwoofer wird ein stabiler MDF-Gehäuseaufbau mit Innenverstrebungen verwendet.

Die Bedienelemente an der Front (Lautstärke, Power & Quellenwahl) sind meiner Meinung nach vom Druckpunkt her etwas zu fest. Mittig findet sich noch ein ca. 8 x 2 cm großes Punktmatrix-Display, das während des Betriebes auch gedimmt oder deaktiviert werden kann.

Wichtig bei der Wahl der Soundbar waren mir persönlich die verfügbaren Anschlüsse; gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Soundbar bei mir einen A/V-Receiver komplett ersetzen und als neue Schaltzentrale fungieren sollte.

Die CB Pro bietet vier HDMI-Ein- und einen HDMI-Ausgang in der Version 2.0 mit ARC/CEC und 4K@60Hz Support.

Damit ist man schon sehr gut aufgestellt und kann ohne Probleme das Bild und den Ton eines TV-Receiver, einer PlayStation, eines Apple TV o.ä. fulminant auf den Fernseher bringen.

Etwas schade ist in diesem Zusammenhang der einzelne HDMI-Ausgang. Gerade wenn man zum Fernseher noch einen Beamer besitzt, muss man das Bild zusätzlich über einen HDMI-Switch oder Splitter verteilen.

Weitere Anschlüsse:

  • 2x Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm
  • 1x Klinkenbuchse-Ausgang 3,5 mm
  • 1x Digital-Eingänge koaxial
  • 1x Digital-Eingänge optisch

Auf der Rückseite sind zudem zwei flexible WLAN-Antennen fest verbaut. Diese sehen im ausgeklappten Zustand erst mal etwas komisch aus; lassen sich aber auch hinter der CB Pro verstecken.

Ebenfalls auf der Rückseite findet sich die integrierte Wandhalterung aus Metall. So kann man die CB Pro ohne großes Zutun mit zwei Schrauben direkt an der Wand befestigen. Im Lieferumfang ist außerdem noch ein Standfuß aus Kunststoff enthalten, der qualitativ leider etwas abfällt.

Für das optimale Kabelmanagement sorgen drei ebenfalls integrierte rote Gummilaschen.

Multimediale Highlights

Darüber hinaus bietet die CB Pro sehr umfangreiche Streaming-Möglichkeiten für Musik oder Videoton.

Neben Bluetooth 4.0 mit apt-X wird auch Google Chromecast über WLAN unterstützt. Auf diese Weise lassen sich etliche Musik-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer, SoundCloud oder TuneIn vom Smartphone, Tablet oder Laptop streamen.

Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home sind nicht in der CB Pro integriert.

Hier hat man allerdings die Möglichkeit entsprechende Geräte per Line-In, Bluetooth oder Chromecast zu verbinden.

Technologie

Im Inneren der CB Pro arbeiten zwei 25 mm Hoch- und sechs 100 mm Mitteltöner, die über ein 2-Wege-System für jeden Töner optimalen Sound erzeugen. Dazu sind seitlich jeweils Side-Firing-Speaker verbaut, die über die sogenannte Dynamore Technologie virtuellen Surround-Sound ermöglichen.

Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 200 Watt. Im Standby beträgt die Leistungsaufnahme maximal 1 Watt.

Außerdem werden über ein Bassreflex-System Dellen im Frequenzgang beim Übergang zum Subwoofer vermieden, so dass dieser nicht so hoch spielen und relativ frei im Raum positioniert werden kann.

Apropos Subwoofer: dieser kann wahlweise als Frontfire- oder Downfire-Subwoofer eingesetzt werden. Die Füße können dabei natürlich umgesteckt werden.

Der 250 mm Basstreiber und die Endstufe leisten bei einem maximalen Schalldruck von 115 dB/1m ordentliche 150 Watt. Die untere Grenzfrequenz (–3 dB) liegt dabei bei 33 Hz. Im Standby beträgt die Leistungsaufnahme ebenfalls 1 Watt.

Klang

Bei der Wiedergabe werden ausschließlich Dolby Digital und DTS unterstützt. Andere Decoder oder Treiber für 3D-Sound (Dolby Atmos oder DTS:X) sucht man leider vergeblich. Auch die THX-Zertifizierung des Vorgängermodells (Cinebar 52 THX) ist verschwunden.

Diese fehlenden Features sind, gerade auch in der Preisklasse der CB Pro, etwas schade. Ich kann dennoch sagen, dass ich in den letzten Wochen meines Tests nichts vermisst habe. Der Sound ist mit sehr hohen Pegeln und extrem tiefen Bass absolut klangtreu; Stimmen sind stets klar verständlich.

Dabei ist die Quelle auch völlig unerheblich. Egal ob Spotify Connect, SoundCloud über Google Cast, Alexa über Bluetooth oder HDMI-gebundene Eingänge… der Klang der CB Pro ist kraftvoll und authentisch. Durch den sehr guten Dynamore Ultra-Modus wird der Sound auch deutlich breiter aufgezogen und man hat das Gefühl vor einer richtigen Stereoanlage zu sitzen.

Dieser Effekt ist übrigens auch bei Filmen nicht zu unterschätzen. Das Raumgefühl, und das hat mich sehr überrascht, ist für eine Soundbar überragend.

Für die Feinabstimmung kann man die Stärke des Dynamore Effekts sowie Bass und Treble anpassen. Außerdem gibt es vier verschiedene Presets für Music, Voice, Movie und Night.

Der Nachtmodus nimmt der CB Pro zwar etwas den Bumms, pflegt aber das Verhältnis zum Nachbarn.

Im Alltag

Die Installation der CB Pro ist denkbar einfach gelöst. Man packt die Soundbar samt Subwoofer aus und verbindet sie mit dem Strom. Da das Wireless-Modus zur Ansteuerung der CB Pro im Subwoofer integriert ist, finden sich beide Geräte automatisch. Sollte es hier wider Erwarten Schwierigkeiten geben, genügt ein HDMI-Kabel zum Fernseher, um im Wireless-Menü des On-Screen-Displays Ursachenforschung zu betreiben.

Hier kann man dann auch weitere Einstellungen zur Lautsprecherkonfiguration sowie der Entfernung, des Pegels oder der Phase des Subwoofers treffen.

Dazu lassen sich HDMI Passthrough, LipSync oder ein automatisches Ausschalten nach x Minuten Inaktivität aktivieren.

Chromecast wird dahingegen über die Google Home App (iOS, Android) eingerichtet.

Bluetooth sollte selbsterklärend sein. Bei Problemen kann man über die Fernbedienung der CB Pro das „Pairing“ manuell anstoßen.

Apropos: Die Steuerung der CB Pro erfolgt in der Regel über die mitgelieferte Fernbedienung, die leider nicht beleuchtet ist. Wenn das stört oder wer schon genug Fernbedienungen zu Hause herumliegen hat, kann die CB Pro auch über Universalfernbedienungen wie der Harmony Serie von Logitech steuern. Im Zusammenspiel mit Alexa klappt dann auch eine Sprachsteuerung.

Davon ab ist es Dank HDMI-ARC aber ohnehin möglich die CB Pro mit der Fernbedienung des Fernsehers zu steuern.

Preise und Verfügbarkeit

Die Teufel Cinebar Pro wird ausschließlich in der Farbe schwarz verkauft. Durch eine Promo liegt der Preis derzeit bei nur 999,99 Euro. Bestellt man direkt beim Hersteller gibt es über den Promocode CJ4-PN2-VP4 den kabelgebundenen In-Ear-Kopfhörer Move Pro im Wert von 99,99 Euro kostenlos dazu.

Dazu bekommt man 8 Wochen Rückgaberecht (inkl. kostenloser Rückversand) sowie die Teufel-typischen 12 Jahre Garantie auf das Gehäuse sowie die Töner. Die Elektronik hat die üblichen 2 Jahre Garantie.

-> https://www.teufel.de/cinebar-pro
-> https://www.idealo.de/preisvergleich/cinebar-pro

tl;dr

Nach knapp zwei Monaten ausgiebigen Testens habe ich meine Meinung über (zumindest hochpreisige) Soundbars grundlegend geändert. Diese stellen längst keine Kompromisslösung mehr dar, sondern können ein Surround-System nahezu ersetzen.

Dabei sollte man natürlich im Hinterkopf behalten, dass die CB Pro erst mal nur ein 2.1 System ist, das über eine Hardware/Software Kombination sehr guten Raumklang erzeugt. Man kann allerdings auch zwei vollwertige Rear-Lautsprecher hinzufügen, um so ein echtes 4.1 System zu haben.

Neben den hervorragenden Klangeigenschaften samt diverser Einstellmöglichkeiten stehen auf der positiven Seite die sehr hochwertige Verarbeitung, die nahezu perfekte Konnektivität und gewisse Annehmlichkeiten wie die integrierte Wandhalterung oder das Kabelmanagement.

Negativ muss definitiv der fehlende 3D-Sound erwähnt werden, ein Thema, das nicht nur bei Soundbars derzeit eine große Rolle spielt. Außerdem ist es etwas schade, dass der T10 Subwoofer nur einen fest verbauten Stromstecker hat, was bei entfernten Steckdosen ggf. ungünstig ist.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Series 4

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich mit dem Kauf einer Apple Watch ein kleines Experiment eingegangen, das einige Monate später erfolgreich beendet wurde.

Seither ist die Watch mein täglicher Begleiter. Einzig wirklich größeres Problem: Meine Series 2 ist, gerade auch mit watchOS 5, teilweise extrem langsam. Das Öffnen von Apps dauert eine gefühlte Ewigkeit oder es gibt immer wieder Mikroruckler beim Scrollen.

Im Alltag nervten mich diese Performanceprobleme dermaßen, dass ich mich vor ca. einem Monat zum Wechsel auf die aktuelle Series 4 entschloss.

Wie sich schnell herausstellte, kam dieser Entschluss etwas zu spät, denn trotz zweier Apple Stores in unmittelbarer Umgebung war die Uhr quasi restlos ausverkauft. Zumindest in der von mir favorisierten silbernen 44mm Nike+ Variante. Online waren Wartezeiten von bis zu vier Wochen angekündigt 😕

Ich bestellte die Uhr trotzdem online und beobachtete nebenbei die täglichen Neuzugänge der lokalen Apple Retail Stores.

Nachdem bei der Onlinebestellung auch nach über einer Woche rein gar nichts passierte, bekam der Apple Store am Jungfernstieg die richtige Lieferung.

Ich löste also eine zweite Bestellung per Apple Store App aus und stornierte die erste. An dieser Stelle sei übrigens die Frage erlaubt warum man eine Bestellung nicht über die App, sondern nur über den Webbrowser stornieren kann… 😳 #onlyapple

Ich habe die neue Series 4 Watch nun seit knapp einer Woche und muss wirklich sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Nicht nur dass die Performance endlich stimmt. Auch das leicht veränderte Design sowie das größere Display wirken sich positiv auf das Gesamterlebnis Apple Watch aus.

Wer übrigens noch mit sich ringt sollte sich die sehr gute Review beim iPhoneBlog durchlesen bzw. anhören. Dieser Artikel gab zumindest bei mir den entscheidenden Anstoß zum Neukauf.

-> https://www.apple.com/de/apple-watch-series-4

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Apple Support (Teil 3)

Ich habe mein MacBook Pro mittlerweile wieder aus dem Apple Store abgeholt.

Dauer der Reparatur: exakt eine Woche.

Was wurde repariert?!

In meinem ersten Artikel hatte ich drei Probleme angesprochen: Aussetzer der Tastatur, bunte Pixel vor dem Loginscreen und ein Hitzeproblem beim Laden über die linken USB-C Anschlüsse.

Zur Tastatur:
Laut Aussage des Technikers hatte man erst mal versucht einzelne Tasten zu tauschen, was (zum Glück) fehlschlug. Daraufhin wurde das komplette Top Case samt Force Touch-Trackpad, Touch Bar, Akku (!!!), Teile der Lautsprechers sowie Teile der USB-C Anschlüsse getauscht 🙌

Zum Display:
Da der Test der Hardware keine Auffälligkeiten zeigte, liegt hier das bei Apple bekannte Softwareproblem vor. Ursächlich ist eines der letzten macOS Updates. Betroffen sind wohl alle MacBook (Pro) zwischen 2015 und 2017 🤔
Im Store konnte man mir daher leider nicht helfen. Man sagte mir aber, dass Apple derzeit an einem Fix arbeitet.

Zu den (linken) USB-C Anschlüssen:
Auch hier zeigte der Test der Hardware keine Auffälligkeiten. Wie aber schon erwähnt, wurden beim Tausch des Top Cases auch Teile der USB-C Anschlüsse erneuert.
Da ich den Fehler in den letzten Tagen nicht mehr nachstellen konnte, gehe ich davon aus, dass es vermutlich nur ein Isolationsproblem o.ä. war, das sich jetzt erledigt hat 👍

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Schlussendlich wurde also nur das Top Case mit allen zugehörigen Komponenten getauscht.

Für mich ist die Sache damit erst mal abgeschlossen. Ich hoffe nicht, dass es zu einem Apple Support (Teil 4) kommt 😉

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Apple Support (Teil 2)

Kurzes Update zum Stand der Dinge:

Ich war ja mittlerweile an der Genius Bar im Apple Store Hamburg am Jungfernstieg.

Der Termin war eigentlich recht unspektakulär. Man meldet sich ca. 10 Minuten vorher an, nimmt an der Genius Bar platz und wartet, bis ein freundlicher Techniker auf einen zukommt.

Nachdem ich die einzelnen Punkte kurz erläutert hatte, ging es an die Problemlösung:

1.

Bei der Tastatur bot man mir zunächst eine schnelle Lösung an: die betroffenen Tasten reinigen und tauschen.

Man sagte mir allerdings auch, dass ich das Gerät zum Tausch der kompletten Tastatur (inkl. Akku) im Store belassen könnte. Dauer: ca. 3-5 Tage.

2.

Das Displayproblem mit den Fehlern/Punkten vor dem Loginscreen ist Apple bekannt. Es handelt sich wohl um einen Serienfehler… 🤨

Obwohl der Techniker erst mal von einem reinen Treiberproblem ausging (irgendein Update von macOS soll hier verantwortlich sein), muss zur genaueren Diagnose auch die Hardware getestet werden, damit ein Defekt der Grafikkarten ausgeschlossen werden kann.

3.

Das Phänomen mit den beim Laden ‚defekten‘ USB-C Ports auf der linken Seite des MBP konnte er sich überhaupt nicht erklären. Wenn, dann müssten laut Aussage des Technikers eigentlich beide Seiten betroffen sein.

Auf jeden Fall müssen auch hier Tests erfolgen

Anschließend sollte eigentlich eine erste Diagnose durchgeführt werden. Leider, und das war dann doch etwas peinlich, könnte ich mich absolut nicht an mein gesetztes Firmware Passwort erinnern, was zur Folge hatte, dass erst mal keine Erstdiagnose stattfand.

Da ich eh vom Abend zuvor ein Backup hatte, war die daraus folgende Neuinstallation von macOS im Store bzw. der Datenverlust nicht so schlimm. Der Rechner musste durch den Tausch der Tastatur eh vor Ort bleiben und warum nicht gleich das vergessene Firmware Passwort zurücksetzen lassen 🙈

Der Kostenvoranschlag hatte es allerdings in sich; knapp 800 Euro standen zu Buche.

Dank AppleCare, das bei Serie-0 Geräten übrigens immer wärmstens zu empfehlen ist, war es schlussendlich aber eine Nullrechnung 😎

Sobald es Neuigkeiten gibt, melde ich mich wieder.

*gebloggt vom iPad

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Apple Support

Auch wenn mich mein Umzug nach wie vor umtreibt und wenig freie Zeit (u.a auch zum Bloggen) bleibt, möchte ich heute kurz meine Erfahrungen mit dem Apple Support teilen.

Wie der eine oder andere sicher weiß, bin ich seit Ende 2016 mit einem MacBook Pro unterwegs. Dieses Gerät hat in letzter Zeit so seine Probleme, so dass ich letzten Freitag den Apple Support kontaktiert hatte.

Bildschirmfoto 2018 08 19 um 20 37 02

Die Kontaktaufnahme ist ja mittlerweile relativ stressfrei per Apple Support App vom iPhone oder iPad möglich. Man wählt das betroffene Gerät sowie das Problem aus und vereinbart einen Rückruf. Man kann natürlich auch direkt einen Termin an der Genius Bar buchen aber bei mehreren Problemen ist der telefonische Kontakt meiner Meinung nach sicherer, da man den Technikern vor Ort nicht erst groß erklären muss worum es geht.

Mein MBP hat in Endeffekt drei Probleme

  1. Tastatur
    Dieses Thema wurde im Netz an jeder Ecke diskutiert. Diese sogenannten Butterfly-Tastaturen sind ganz großer Mist. Ein Staubkörnchen und es funktioniert nichts mehr. Bei mir waren schon drei oder vier Tasten betroffen. Aktuell spinnen die H- und die Enter-Taste, die beide nur durch derbes Draufhämmern zünden. Apples Reparaturprogramm spricht Bände… 🤨
  2. Display
    Wecke ich den Mac aus dem Schlafmodus auf, ist das Display hin und wieder komplett mit Punkten übersät – hauptsächlich in den Farben schwarz, weiß, blau und rot. Das sieht quasi aus wie früher™ bei einem verstellten TV-Programm. Dieser Zustand hält einige Sekunden an. Erst dann ist der Login Screen zu sehen. In ganz seltenen Fällen ist ein harter Reset notwendig, da der Login gar nicht erscheint 🤔
  3. USB-C Anschluss (links)
    Der Zufall will es, dass ich mein MBP zu bestimmt 80% von der linken Seite lade. Leider spinnen seit einiger Zeit auch die linken beiden USB-C Anschlüsse, die entweder gar nicht laden oder, falls es dann doch funktioniert, eine CPU fressen und die CPU-Temperatur auf knapp 75 Grad steigen lassen 😳

Insgesamt also ein recht mieses Zeugnis für ein nicht mal zwei Jahre altes MacBook Pro. Glücklicherweise hatte ich damals beim Kauf den AppleCare Protection Plan gekauft, der jetzt zum Tragen kommt.

Der Termin im Apple Store ist auf jeden Fall heute Nachmittag. Sobald es Neuigkeiten gibt, melde ich mich wieder.

Bildschirmfoto 2018 08 19 um 21 22 14

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Im Test: Aukey PA-Y12 USB-C Ladegerät mit 72 Watt Leistung

Vor ein paar Monaten hatte ich schon einige USB-C Netzteile von equinux in einer Review ausführlicher vorgestellt.

Heute möchte ich gleiches für ein 72 Watt USB-C Ladegerät von Aukey machen.

Lieferumfang

  • 72 Watt USB-C Ladegerät PA-Y12
  • Euro 8 Netzkabel (ca. 1m)
  • Papierkram

Ersteindruck

Das Ladegerät wird in einer wenig spektakulären braunen Pappschachtel ausgeliefert. Etwaige USB Kabel sucht man leider vergeblich im Lieferumfang.

Ähnlich wie bei der Tankstation von equinux sind neben dem USB-C Ladeanschluss (zwei) USB-A Anschlüsse vorhanden, um gleichzeitig Smartphones, Tablets, Bluetooth Lautsprecher o.ä. aufladen zu können.

Das Ladegerät selber besteht aus matt-schwarzem Kunststoff. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut.

Das mitgelieferte ca. 1m lange Euro 8 Netzkabel (IEC-60320-C7/C8) kann man für den Fall der Fälle natürlich problemlos durch ein längeres ersetzen.

Technische Daten

Das Netzteil liefert über den USB-C Anschluss durch Power Delivery auf verschiedenen Stromstärke- und Spannungsleveln bis zu 60 Watt Leistung. Damit lässt sich ohne weiteres ein 13 Zoll MacBook Pro aufladen. Selbst ein 15 Zoll MBP, das eigentlich ein 87 Watt Netzteil benötigt, lädt normal auf, sofern das Gerät nicht unter Volllast läuft oder externe Verbraucher angeschlossen sind.

Die beiden USB-A Anschlüsse liefern zusammen eine Leistung von 12 Watt, was die Gesamtleistung des Netzteils auf 72 Watt steigen lässt. Dabei setzt Aukey die hauseigene AiPower Technologie ein, die die maximale Aufladegeschwindigkeit angeschlossener Geräte erkennt.

Im Alltag

Um den Einsatz des Aukey Netzteils im Alltag zu bewerten, genügt im Prinzip ein Blick in die Systeminformationen des Macs bzw. der Einsatz von Tools wie coconutBattery (Plus).

In den Systeminformationen unter Stromversorgung wird das Ladegerät mit seinen 60W Leistung am USB-C Anschluss korrekt erkannt.

Da mir für macOS nach wie vor kein Tool bekannt ist, das die gerade vom Mac selbst verbrauchte Leistung für den Betrieb anzeigt, muss wieder die grobe Differenzrechnung aus zugeführter Leistung – Ladeleistung Akku – Wandlerverluste – Leistungsverluste herhalten.

Im Normalbetrieb (Surfen, E-Mails lesen etc.pp.) zeigt coconutBattery für den Ladestrom einen Wert von rund 40 Watt an. Das heißt im Umkehrschluss, dass der Mac aktuell rund 20 Watt für seinen Betrieb aus dem Netzteil zieht.

Damit sind die Werte mit dem Originalnetzteil von Apple sowie meinen bisher getesteten (Wand-)Netzteilen von equinux identisch.

Die beiden USB-A Anschlüssen liefern jeweils bis zu 2,4A bei 5V. Durch AiPower profitieren zudem viele Geräte bei den Ladezeiten.

Gleichzeitig muss man natürlich sagen, dass bei gleichzeitiger Nutzung der beiden USB-A Ports die 12W Gesamtleistung auf beide Anschlüsse aufgeteilt wird. Das hat zur Folge, dass sich das Netzteil an dieser Stelle gewissermaßen selbst limitiert und keine optimalen Spannungswerte mehr liefern kann.

Preise und Verfügbarkeit

Wie nicht anders zu erwarten, werden auch die Aukey-Netzteile über Online Stores wie Amazon oder eBay verkauft.

Das heute vorgestellte Aukey PA-Y12 USB-C Ladegerät mit 72W Leistung kostet bei Amazon derzeit 53,99 Euro.

-> https://www.amazon.de/dp/B07BK3TRCY

tl;dr

Dass das Thema USB-C kein einfaches ist, hatte ich an dieser Stelle schon hinlänglich beschrieben.

Bei den Ladegeräten kommt allerdings so langsam Bewegung in die Sache. Sofern die benötigten Wattzahlen stimmen, muss man im Prinzip nur noch ein hochwertiges USB-C zu USB-C Ladekabel haben.

Das ist nämlich nicht im Lieferumfang des Aukey PA-Y12 USB-C Netzteils vorhanden und muss separat gekauft werden. Hier verpasst Aukey die Chance sich nicht nur preislich, sondern auch über das mitgelieferten Zubehör von der Konkurrenz abzusetzen.

Für den Kampfpreis von derzeit knapp 54 Euro bekommt man dennoch ein sehr solides Stück Technik, das nicht nur USB-C Notebooks, sondern über die beiden USB-A Ports auch Smartphones, Tablets oder Bluetooth Geräte (mit den angesprochenen Einschränkungen beim gleichzeitigen Laden) zuverlässig aufladen kann.

Etwas schade ist dahingegen das fehlende Kabelmanagement. Gerade bei etwas längeren Netz- und Ladekabeln kommt hier ganz schön was zusammen 😉

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)