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Howto: Notizen von Evernote zu Apple Notes migrieren

Seit Anfang 2009 nutze ich das Basiskonto von Evernote zum Sammeln und Organisieren meiner täglichen Notizen.

Ich habe hier auch keine großen Ansprüche. Neben dem eigentlichen Text, sollten man auch Bilder hinzufügen können und es muss eine plattformübergreifende Synchronisation sowie Apps für die gängigen Betriebssysteme (Desktop & mobil; ggf. auch im Web) geben.

Durch eine Promo der Telekom bin ich Mitte April des letzten Jahres zu einer kostenlosen Premium-Subscription von Evernote gekommen, die nun auslief. Da die Evernote Corporation die Synchronisation des Basiskontos seit Juni 2016 auf zwei Geräte eingeschränkt und der Service generell im letzten Jahr durch unglückliche Entscheidungen eher mit negativer Presse auf sich aufmerksam machte, mussten Alternativen her:

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Laverna ist von der Sache her ganz gut; leider sind die Desktop Apps zu instabil und es fehlen gänzlich mobile Apps. OneNote ist mir ehrlich gesagt zu aufgeblasen und bevor ich alle Daten zu Simplenote oder ähnlichen Diensten schiebe, kann mir die Idee mit Apples Notizen App.

Ähnlich wie damals™ bei meinem Abgesang für Wunderlist, wollte ich Apples Lösung eine Change geben.

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Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: Seit OS X El Capitan bzw. iOS 9 hat Apple die bis dahin sträflich vernachlässigten Notizen mit Features wie Foto-Support oder neuen Formatierungstools aufgebohrt; dazu die Synchronisation über iCloud Drive und die passende Webanwendung, sofern man mal mit Windows oder Linux auf die Daten zugreifen muss.

So wurde der Service, von meinen anfangs erwähnten Ansprüchen aus gesehen, für mich nutzbar. Ein Problem gab es natürlich: Wie bekomme ich die vorhandenen Daten einigermaßen verlustfrei von Evernote zu Notizen migriert?!

Das Problem lässt sich erstaunlich einfach lösen. Nachfolgend eine kleine Anleitung.

Schritt 1

Zunächst startet man Evernote.

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Möchte man alle Notizen auf einen Schlag migrieren, markiert man diese in der Ansicht Alle Notizen mit Command-A. Darüber hinaus kann man natürlich auch einzelne Notizbücher migrieren, was diesen Prozess der Migration verlängert aber, abhängig von der Anzahl der Notizen, schlussendlich wesentlich übersichtlicher gestaltet. Später dazu mehr…

Wie auch immer man sich entscheidet: Über das Menü Ablage > Notizen werden exportiert… gelangt man in ein Menü mit weiteren Einstellungen.

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Hier vergibt man nun einen sprechenden Namen, ggf. Tags und einen Ablageort. Als Dateiendung ist das Evernote-XML-Format (.enex) bestens geeignet.

Mit Klick auf die Schaltfläche Sichern landen die exportierten Notizen auf dem bei mir eingestellten Schreibtisch.

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Schritt 2

An dieser Stelle kann man Evernote schließen und startet Apples Notizen App.

Über das Menü Ablage > In „Notizen“ importieren… kann man die gerade exportierten Notizen Apples Pendant hinzufügen.

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Dafür wählt man die gerade auf den Schreibtisch abgelegte Datei aus.

Der eigentlich Import erfolgt über die Schaltfläche Importieren.

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Je nach Umfang der Notizen dauert der Vorgang nun einige Sekunden.

Schlussendlich landet alles im (iCloud-)Ordner Importierte Notizen.

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Probleme?

Da alle aus Evernote importierte Notizen flach im Ordner Importierte Notizen landen, ergibt sich eine gewisse Unordnung. Die noch bei Evernote vorhandene Unterteilung in die einzelnen Notizbücher geht leider verloren. Daher ist es empfehlenswert den Export aus Evernote an den verschiedenen Notizbüchern festzumachen, so dass nach dem Import in Apple Notes kein nerviges Nachsortieren notwendig ist.

Darüber hinaus ist der Import nicht ganz 1:1… es gibt beispielsweise (wenn auch selten) Probleme mit Zeilenumbrüchen, Checkboxen oder auch der Schriftart. Gerade letzteres ist etwas ärgerlich, da Schrifteinstellungen, die man mit macOS angepasst hat, von der App auf dem iPhone bzw. iPad scheinbar ignoriert werden.

FAZIT

Trotz dieser kleineren Problemchen bin ich mit dem Ergebnis der Migration zufrieden.

Eigentlich erstaunlich, dass ich es mit Evernote so lange ausgehalten habe; zumal ich nur einen Bruchteil der Features dieses Dienstes genutzt hatte 😜

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Kurztest: Vanilla · Icons in der macOS Menüleiste organisieren

Zum Organisieren der Menüleisten-Icons am Mac nutze ich seit einigen Jahren Bartender.

Mit Vanilla tritt nun erstmalig eine ähnliche App den Kampf gegen eine vollgepackte Menüleiste an. Nachfolgend ein kleiner Test.

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Vanilla ist in der Grundversion kostenlos und teilt die Menüleiste, durch einen Punkt getrennt, in zwei Bereiche ein. Der rechte Bereich bleibt wie gewohnt sichtbar; im linken Bereich können mit gedrückter Command-Taste per drag-and-drop Icons abgelegt und auf Klick aus bzw. eingeblendet werden.

Die optional freischaltbare Pro Version kostet 3,99 US-Dollar und erweitert die App, durch einen zweiten Punkt getrennt, um einen dritten Bereich. Dort können Icons abgelegt werden, die man komplett aus der Menüleiste entfernen möchte.

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Darüber hinaus bietet die Pro Version zwei weitere Funktionen:

  • Eingeblendete Icons werden nach 5 Sekunden automatisch wieder ausgeblendet
  • Die App wird nach dem Neustart des Macs automatisch gestartet

Zur Installation von Vanilla wird macOS 10.12 Sierra vorausgesetzt.

-> http://matthewpalmer.net/vanilla

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macOS Tipp: Optionen für die macOS-Wiederherstellung

Die macOS-Wiederherstellung installiert abhängig von der beim Booten gedrückt gehaltenen Tastenkombination unterschiedliche Versionen von macOS.

Neben den bereits bekannten Shortcuts Command-R und Option-Command-R, die jeweils macOS-Versionen ohne (Standard-Recovery) bzw. mit zur Hardware kompatiblen Updates (Internet-Recovery) installiert, gibt es seit macOS Sierra 10.12.4 eine kleine Neuerung:

Über den Shortcut Shift-Option-Command-R kann man die macOS-Version installieren, mit der der Mac ausgeliefert wurde. Sollte diese Version nicht mehr zur Verfügung stehen, wird ersatzweise die älteste noch verfügbare Version installiert. Eine Internetverbindung ist für dieses Vorhaben natürlich Voraussetzung.

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Die Tastenkombinationen müssen übrigens direkt nach dem Drücken des Ein-/Ausschalters bis zum Erscheinen des Apple-Logos gedrückt gehalten werden.

Wie man seinen alten Mac zum Verkauf bei eBay & Co. vorbereitet, hatte ich zudem im Dezember des letzten Jahres ausführlicher beschrieben.

(via)

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Review: Archive Assistant · Datei-Archivierung mittels AppleScript

Vor ein paar Wochen hatte ich mit BetterZip meinen neuen Favoriten für die Datei-Archivierung unter macOS vorgestellt.

Wesentlich nerdiger aber nicht weniger interessant ist der Archive Assistant.

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Dabei handelt es sich um ein (AppleScript-)Skript, das auf recht einfache Art und Weise beim Erstellen von Archiven und Disk Images behilflich ist. Das Entpacken von Archiven beherrscht das Skript dahingegen nicht.

Installation des Skripts

Möchte man das Skript über das Menüleisten-Icon von Apples Skript-Editor starten, muss man es nach ~/Library/Scripts kopieren.

Dazu gibt es natürlich die Möglichkeit das Skript mit Schnellstartern wie LaunchBar oder Alfred sowie meiner allzeit beliebten Allzweckwaffe Keyboard Maestro zu starten. Hier ist der Speicherort des Skripts dann wieder egal, da innerhalb dieser Apps der Pfad angegeben wird.

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Was kann das Skript?

Wie schon geschrieben, geht es um das Erstellen von Dateiarchiven.

Dabei bleiben die Mac-typischen Metadaten (spotlight comments, openmeta tags, “resource fork”, extended attribute, ACLs) vollständig erhalten. Es gibt aber auch zwei Sonderfälle, die auf das Speichern von Metadaten verzichten und sich somit vorzüglich für das Versenden von Archiven an Windows-Nutzer eignen.

Dazu unterstützt das Skript verschiedene Dateiarchiv-Formate, wählbare Komprimierungsstufen, Archivverschlüsselung per AES und vieles mehr. Detailliert lässt sich folgende Aufstellung festhalten:

Folgende Archive/Images können erstellt werden:

  • tar, unkomprimiert
  • tar, gzip-komprimiert (tar.gz)
  • tar, bzip2-komprimiert (tar.bz2)
  • tar, lzma2-komprimiert (tar.xz)
  • xar, unkomprimiert
  • xar, gzip-komprimiert
  • xar, bzip2-komprimiert
  • zip (zwei Varianten)
  • 7z (lzma2)
  • dmg, read/write
  • dmg, read-only
  • dmg, zlib-komprimiert
  • dmg, bzip2-komprimiert
  • dmg, Sparse-Image
  • dmg, Sparse-Bundle

…und weitere Features:

  • Dateien zu tar-, cpio-, pax-, zip-, 7z-Archiven hinzufügen.
  • Dateien zu Read-only- oder komprimierten dmg via Shadow-File hinzufügen („shadow mount“).
  • Konvertieren zwischen verschiedenen dmg-Formaten.
  • Einstellbare dmg-Größe.
  • Zip, 7z und alle dmg-Typen optional AES-verschlüsselt.
  • Ändern des Passworts eines dmg.
  • Wählbare Komprimierungsstufen für Archive und dmgs.
  • Detaillierte Settings für lzma2-Komprimierung (xz und 7z), einschließlich Dictionary-Size, Word-Size, Multi-/Singlethreading, Solid/Non-solid/Solid by Filetype.
  • Möglichkeit, die fertig komponierte Befehlszeile ins Terminal zu kopieren, für eventuelle weitere Ad-hoc-Einstellungen.

Benutzung des Skripts

Erstellen von Archiven

In einem ersten Schritt markiert man in Apples Finder eine oder mehrere Dateien und/oder Verzeichnisse und startet das Skript.

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Anschließend wählt man den Typ des Archives aus, woraufhin man in die Archiveinstellungen gelangt. Mit gedrückter Cmd-Taste können hier auch mehrere Optionen gewählt werden, die dann für das wiederholte Verwenden für den Archivtyp gespeichert sind.

Danach vergibt man ggf. ein Passwort und wählt das Zielverzeichnis sowie den Namen des Archives aus. Das Skript verrichtet nun seine Arbeit im Hintergrund. Nachdem das Archiv erstellt ist, wird ein kleiner Statusbericht angezeigt.

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Die Archiveinstellungen sind übrigens kontextsensitiv und zeigen nur die Optionen an, die für die ausgewählte Datei sinnvoll sind.

Für die unterstützten Archivtypen tar, xar, 7z, zip und die verschiedenen Disk Images ergeben sich beispielshaft folgende unterschiedliche Options-Untermenüs:

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Normaler Modus vs. Terminal Modus

Ich sagte ja bereits, dass das Skript im normalen Modus im Hintergrund läuft und nach Beendigung des Jobs einen kleinen Statusbericht anzeigt.

Darüber hinaus kann man die Kommandos auch im Terminal ausführen. Das Skript unterschiedet hier zwischen Run in Terminal und Paste into Terminal.

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Während im ersten Fall alle Befehle mit maximaler Geschwätzigkeit im Terminal ausgeführt werden, wird im zweiten Fall nur das Kommando mit allen im Menü gewählten Optionen ins Terminal kopiert aber nicht ausgeführt. Das hat vor allem dann Charme, wenn man in speziellen Fällen an Details des Kommandos schrauben möchte, die über das Menü des Skripts nicht einstellbar sind.

Daten zum Archiv hinzufügen

Für dieses Vorhaben gibt es mit -> Add to Existing Archive einen speziellen Punkt im Startmenü des Archive Assistant.

Hat man eine oder mehrere Dateien bzw. Verzeichnisse markiert und im Skriptmenü diesen speziellen Punkt gestartet, muss man zunächst einmal das bestehende Archiv auswählen, zu dem Daten hinzugefügt werden sollen.

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Anschießend landet man in den normalen (kontextsensitiven) Archiveinstellungen, die man schon vom Erstellen von Archiven kennt.

Das Hinzufügen von Daten funktioniert per Skript übrigens nur bei unkomprimierten Unix-typischen Archiven wie tar, cpio oder pax sowie zip- und 7z-Archiven. Möchte man Daten zu einer dmg-Datei hinzufügen, kann das einfach über den Finder per drag-and-drop in das eingehängte Image erledigt werden.

Disk Images

Auch wenn Disk Images streng genommen keine Archive sind, kann man sie unter macOS wunderbar als solche verwenden. Genau deshalb sind sie auch Teil dieses Skripts.

Das Erstellen von dmg-Dateien gleicht im Prinzip dem Erstellen von normalen Archiven. Die Optionen sind hier formatbedingt allerdings etwas limitiert. Zudem muss man ggf. die Größe des Disk Images angeben.

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Wesentlich interessanter sind dahingegen die dmg-Actions, die auf bestehende Disk Images angewendet werden können.

So kann man beispielsweise eine Konvertierung zwischen den verschiedenen dmg-Formaten vornehmen sowie die Größe oder bei verschlüsselten Disk Images das Passwort nachträglich ändern.

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Auch vergleichsweise selten verwendete dmg-Features wie das Shadow File werden vom Skript unterstützt.

Mit diese Option, des von macOS vorinstallierten Kommandozeilentools hdiutil, kann man Dateien zu read-only oder komprimierten Disk Images per Shadow Mount hinzufügen.

Use a shadow file in conjunction with the data in the image. This option prevents modification of the original image and allows read-only images to be attached read/write. When blocks are being read from the image, blocks present in the shadow file override blocks in the base image. All data written to the attached device will be redirected to the shadow file. If not specified, -shadow defaults to image.shadow. If the shadow file does not exist, it is created. Verbs accepting -shadow also accept -cacert and -insecurehttp.

Technisches

Das Skript ist mit OS X Yosemite oder höher kompatibel und nutzt, neben dem schon erwähnten hdiutil, die ebenfalls von macOS mitgelieferten Tools tar, pax, xar, ditto und basename/dirname.

Darüber hinaus ist p7zip, ein Port von 7-zip, im Script-Bundle enthalten. Dieses Tool wird nicht nur für 7z-Archive, sondern auch für gz, bz2, xz und teilweise zip verwendet, da es multi-threaded schneller und effizienter arbeitet als die entsprechenden Unixtools.

Sonstiges

Trotzdem diese Review des Archive Assistant schon vergleichsweise lang ist, habe ich die Funktionalität des Skriptes längst nicht umfassend dargestellt. Daher empfehle ich jedem Interessenten sich das dem Download beiliegende Handbuch genauer durchzulesen.

Dort hat Tom, der verantwortliche Entwickler des Archive Assistant, auf 17 Seiten jeden Funktion und Option genau erklärt. Auch zu den einzelnen Archivtypen, sowie dem Handling der Metadaten gibt es weiterführende Informationen.

-> http://dflect.net/archive-assistant

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Timing 2 · Time Tracking App lädt zum Early Access ein

Vor etwas mehr als 5½ Jahren hatte ich an dieser Stelle Timing, eine App zum Thema Zeiterfassung in einer Review genauer vorgestellt.

Daniel Alm, der Entwickler der App, schrieb mich vor ein paar Wochen an und ermöglichte mir einen ersten Blick auf den Nachfolger Timing 2, der seit gestern Abend per Early Access von jedermann kostenlos getestet werden kann.

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Die Codebasis der App wurde von Grund auf neu geschrieben, was sich neben Verbesserungen unter der Haube schlussendlich auch in der komplett neugestalteten Oberfläche bemerkbar macht.

Die finale Version von Timing 2 wird übrigens, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, nicht mehr über den Mac App Store, sondern ab dem 09. Mai 2017 ausschließlich direkt verkauft werden. Die Gründe dafür liegen u.a. bei den Restriktionen des MAS, der mit Sandboxing und der fehlenden Möglichkeit bezahlter Upgrades gerade für Indie-App-Entwickler zu viele Einschränkungen hat.

-> https://2.timingapp.com

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Kurztest: coconutBattery Plus (Gewinnspiel inside)

coconutBattery, eine kostenlose App zur Kontrolle des Gesundheitszustandes des Akkus, gehört ganz sicher zu den Klassikern unter den Softwaren für den Mac.

Letztes Wochenende wurde das Tool auf Version 3.6 aktualisiert, was u.a coconutBattery Plus mit sich brachte.

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Dieses Plus-Upgrade ist quasi ein Add-on zu den bisherigen kostenlosen Funktionen von coconutBattery und schaltet zusätzliche Features frei.

Zum einen kann man, neben der nach wie vor kostenlos zur Verfügung stehenden Möglichkeit per USB-Kabel, jetzt auch über WLAN den Verschleißgrad des Akkus von seinem iPhone, iPad oder iPod touch überprüfen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man in iTunes die Synchronisation über WLAN aktiviert hat, das iOS-Gerät entsperrt ist und es sich im gleichen WLAN wie der Mac befindet.

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Zum anderen kann man sich zu jedem verbundenen iOS-Gerät per Advanced View recht umfangreiche Informationen anzeigen lassen.

Chris Sinai, der Entwickler von coconutBattery, bestätigte mir außerdem, dass in den kommenden Wochen vermehrt Updates mit neuen Funktionen für das Plus-Upgrade veröffentlicht werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die Grundversion von coconutBattery, mit der man u.a. auch die Restlaufzeit des Akkus seines MacBooks in der Menüleiste anzeigen lassen kann, ist selbstverständlich weiterhin kostenlos.

Das Plus-Lizenz schlägt mit 9,95 Euro zu Buche.

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Zum kostenlosen Ausprobieren der Plus-Features kann man in den Einstellungen von coconutBattery eine Testperiode starten, die 14 aufeinanderfolgende Starts des Tools anhält.

Zur Installation wird OS X Yosemite oder höher vorausgesetzt. Auf den auszulesenden iOS-Geräten muss mindestens iOS 6 installiert sein.

-> http://www.coconut-flavour.com/coconutbattery/#plus

Gewinnspiel

Chris hat aptgetupdateDE drei Coupon Codes von coconutBattery Plus für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 01.05.2017, statt. Viel Glück!

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macOS Tipp: Bildschirmschoner als Hintergrundbild nutzen

Dieser Tipp gehört seit etlichen Jahren zu den Klassikern auf dem Mac und ist vermutlich bestens durch nachfolgendes GIF demonstriert:

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Man kann also mit einem einfachen Terminalkommando einen beliebigen Bildschirmschoner auf dem Desktop im Hintergrund laufen lassen.

/System/Library/Frameworks/ScreenSaver.framework/Resources/ScreenSaverEngine.app/Contents/MacOS/ScreenSaverEngine -module "NAME DES SCREENSAVERS" -background &

Bildschirmfoto 2017-04-13 um 23.07.13_1300px_opt

Kurze Erklärung

Der lange String startet die mit macOS mitgelieferte ScreenSaverEngine App, die wiederum einen speziellen Bildschirmschoner startet und den dafür verantwortlichen Prozess in den Hintergrund schickt.

Hat man genug von dem Spaß, holt man diesen Prozess mit fg wieder in den Vordergrund und beendet ihn mit dem Shortcut Control-C.

Empfehlenswerte Bildschirmschoner für den Mac sind Aerial und Google Featured Photos.

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