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Marta · Dual-Pane Dateimanager für den Mac lädt zur Beta ein

Bei Marta handelt es sich auf den ersten Blick um einen sehr schlichten Dual-Pane Dateimanager für macOS, der durch sein optisches Auftreten etwas an den klassischen Norton Commander erinnert.

Seit ein paar Tagen ist die App als Beta verfügbar und liefert auf den zweiten Blick einige sehr spannende Features.

Marta lässt sich beispielsweise komplett über die Tastatur bedienen. Sämtliche Tastenkombinationen kann man individuell anpassen.

Dazu gibt es Themes (von hell bis dunkel und sogar ein blaues Theme), Tabs, ein Action Panel für z.B. schnelle Dateioperationen, verschiedene Display Modes (Tabelle oder mehrspaltig), Quick Search, “queued” Dateioperationen, ein integriertes Terminal, favorisierte Verzeichnisse oder Pinned Items für den Schnellzugriff sowie die Unterstützung zahlreicher Dateiarchive.

Interessant ist noch eine Feature namens DirStat, mit dem man beispielsweise große Dateien identifizieren kann.

Über sogenannte Gadgets lassen sich nutzerbasierte Aktionen erstellen, die auf externe Tools zurückgreifen. Damit ist im Prinzip eine Plugin-Struktur geschaffen ohne extra ein Plugin programmieren zu müssen. Plugins im eigentlichen Sinne werden natürlich auch unterstützt.

Die ganze Konfiguration von Marta erfolgt übrigens ohne jede GUI in textbasierten JSON-Dateien. Hilfreich ist hier die vom Entwickler zur Verfügung gestellte ausführliche (Online-)Dokumentation sowie das Changelog.

Ansonsten ist der Zugang zur Beta kostenlos. Inwieweit die App irgendwann mal kostenpflichtig wird, kann der Entwickler jetzt noch nicht sagen. Sein Ziel ist auf jeden Fall den besten Dateimanager zu programmieren, den er für den Mac gibt.

-> https://marta.yanex.org

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„App“ ist nicht für deinen Mac optimiert

Was für iOS schon länger Realität ist, wirft nun auch bei macOS seine Schatten voraus: Das Ende der 32-bit Apps.

Seit gestern bekommt jeder, der unter macOS 10.13.4 High Sierra eine 32-bit App startet, folgende Warnung angezeigt:

Das ist erst mal kein Beinbruch, denn die betreffende App funktioniert weiterhin einwandfrei. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass Apple seiner Ankündigung auf der letztjährigen WWDC Taten folgen lässt.

Klickt man auf die Schaltfläche „Weitere Infos…“ gelangt man zu einem Supportdokument, das den Prozess zur 64-bit App weiter erläutert.

Dort ist u.a. auch festgehalten, wie man 32-bit Apps in seinem System über die Systeminformationen identifizieren kann. Alternativ hatte ich vor ca. einem halben Jahr den Weg über das Terminal erklärt.

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macOS Tipp: Kalender Events als Liste anzeigen lassen

Ich persönlich setze auf dem Mac im Bereich Kalender/Erinnerungen auf Apps wie Fantastical oder Calendar 366. Alleine durch die Menüleisten-Funktionalität dieser Apps ist eine Listenansicht aller Kalender Events selbstverständlich.

Apples Kalender App bietet ein derartiges Feature nicht an. Mit einem kleinen Trick kann man sich aber dennoch alle vergangenen und anstehenden Events als Liste anzeigen lassen.

Dazu öffnet man die Kalender App und gibt oben rechts in das Suchfeld zwei Anführungszeichen ein.

Daraufhin werden auf der rechten Seite der App sämtliche Events als Liste angezeigt. Einschränkend sei erwähnt, dass bei mehrtägigen Events nur der Anfangstag (siehe Osterferien am 19.03.2018) in der Liste auftaucht.

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Gewinnspiel: BetterZip 4 · Datei-Archivierung unter macOS

Im Sommer letzten Jahres hatte ich an dieser Stelle BetterZip 4 in einer Review ausführlich vorgestellt.

Mittlerweile ist das Dateiarchivierungstool in Version 4.1.2 verfügbar und bringt zwei entscheidende Neuerungen mit sich.

1.

Zum einen kann man in den Einstellungen von BetterZip konfigurieren, mit welchen externen Programmen verschiedene Dateitypen in Archiven standardmäßig geöffnet werden sollen.

So öffnet sich beispielsweise bei mir bei einem Doppelklick auf log-Dateien TextMate anstatt der Konsole, was dem macOS Standard entspräche. Außerdem kann man für verschiedene Dateitypen den Standardpfad beim Entpacken über einen Doppelklick festlegen.

2.

Zum anderen wurde der in BetterZip integrierte Passwortmanager komplett überarbeitet.

Passwörter werden nun nicht mehr im macOS Schlüsselbund, sondern verschlüsselt in der Einstellungsdatei von BetterZip gespeichert. Das vereinfacht die Verwaltung und auch den Im- und Export. Dazu sind nun auch Möglichkeiten zum automatischen Sperren des Passwortmanagers geschaffen worden.

Darüber hinaus gibt es natürlich die üblichen Bugfixes und Performanceverbesserungen. Für einen detaillierteren Überblick empfehle ich die sehr umfangreichen Release Notes.

Zusätzlich empfehle ich einen Blick in die neue MacItBetter Library, die im Prinzip nichts anderes als eine detaillierte (englischsprachige) Anleitung zur App ist.

Preise und Verfügbarkeit

BetterZip 4 wird ausschließlich über den Webstore seines österreichischen Entwicklers Robert Rezabek für derzeit 24,95 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade steht für 9,99 US-Dollar zur Verfügung.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht zudem eine Testversion bereit. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite oder höher vorausgesetzt.

-> https://macitbetter.com

Gewinnspiel

Auch dieses Mal hat Robert uns drei Lizenzen von BetterZip für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 13.04.2018, statt. Viel Glück!

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Tower 3 · Git-Client für macOS und Windows lädt zur Beta ein

Tower, ein sehr guter Git-Client für macOS und Windows, begleitet uns hier im Blog schon etwas länger.

Seit ein paar Tagen kann die Beta zum neuen Tower 3, das im Laufe des Jahres als kostenpflichtiges Upgrade veröffentlicht werden wird, getestet werden.

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Neu sind u.a. die Unterstützung von Pull Requests für GitHub, GitLab und Bitbucket, Interactive Rebase und Quick Actions. Zudem kann der Nutzer durch ein neues UI-Konzept nun mit dem gleichen Komfort wie im Browser durch die Git Repositories navigieren.

Eine detaillierte Auflistung der neues Features, zu denen auch grundlegende Optimierungen bestehender Funktionen und Performanceverbesserungen gehören, finden sich im passenden Blogpost beim Stuttgarter Entwickler fournova.

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Die Teilnahme an der Beta ist kostenlos.

Zur Installation der Software werden OS X 10.8 Mountain Lion bzw. Windows 7 oder neuer vorausgesetzt.

-> https://www.git-tower.com/public-beta-2018

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macOS Tipp: Ordner farblich individuell anpassen

Um etwas Ordnung bzw. mehr Übersicht beim täglichen Arbeiten mit Ordnern zu bekommen, kann man diese farblich individuell anpassen.

Hier gibt es recht kreative Wege und sogar Apps, die sich nur darauf spezialisiert haben. Ich möchte heute allerdings eine Lösung vorstellen, die sich ausschließlich mit Boardmitteln von macOS realisieren lässt.

Schritt 1:
Zunächst erstellt man sich einen neuen Ordner, markiert diesen und ruft über die Tastenkombination Cmd+I Informationen zum Ordner ab.

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Schritt 2:
In diesem neuen Fenster markiert man das zunächst noch blaue Ordnersymbol und kopiert es über die Tastenkombination Cmd+C in die macOS Zwischenablage.

Schritt 3:
Nun startet man Apples Vorschau und öffnet das in der Zwischenablage befindliche Icon mit der Tastenkombination Cmd+N. Alternativ kann man diesen Schritt auch über das Vorschau-Menü mit Ablage > Neu aus der Zwischenablage gehen.

Schritt 4:
Anschließend öffnet man über die Tastenkombination Opt-Cmd-C oder die Werkzeugleiste das Farbkorrektur-Tool und kann über diverse Schieberegler eine farbliche Anpassung vornehmen.
Wer hier kreativer sein will, sollte auf Tools wie Acorn, Pixelmator oder Affinity Photo setzen.

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Schritt 5:
Ist das Editieren beendet, klickt man noch mal auf das farblich veränderte Icon im Hauptfenster von Vorschau und kopiert es über die Tastenkombinationen Cmd+A (alles auswählen) und Cmd+C in die macOS Zwischenablage.

Schritt 6:
Nun geht es quasi zurück zu Schritt 1, indem man erneut das Ordnersymbol im Informationsfenster markiert.
Über die Tastenkombination Cmd+V passt man das Icon mit dem in der Zwischenablage befindlichen Bild an.

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Das Ergebnis ist in meinem Fall ein grüner Ordner, der sich vom blauen Rest gut unterscheiden lässt.

Mit etwas mehr Aufwand kann auf ähnliche Weise komplett transparente oder Ordner mit Wasserzeichen erstellen.

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(via)

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1Password 7 · Passwortmanager für den Mac lädt zur Beta ein

Der Passwortmanager 1Password ist bei mir seit etlichen Jahren fester Bestandteil des Systems.

Nachdem vor knapp einer Woche schon die Public Beta von 1Password 7 für Windows veröffentlicht wurde, zog die Version für macOS gestern Abend nach.

Neu ist u.a. ein anderes Design, das wesentlich weniger Weißflächen hat und irgendwie an das Standard-Thema von Slack erinnert.

Hat man mehrere Tresore, kann man deren Objekte nun per drag-and-drop verschieben. Darüber hinaus kann man die Tresore jetzt von der Seitenleiste aus umbenennen, eine Beschreibung oder einen Avatar hinzufügen.

Weitere neue Features:

  • Formatierungen in „Sicheren Notizen“
  • Geschachtelte Tags
  • Objekte lassen sich als normales Fenster anzeigen
  • Neue Standardschriftart (basierend auf Courier Prime)
  • Integration von Have I Been Pwned? und damit der Check, ob ein genutztes Passwort kompromittiert wurde
  • Safari Erweiterung ist nun Teil von 1Password 7 und muss nicht mehr separat verwaltet werden

Insgesamt sind in der Beta 1 knapp 100 neue Features und Verbesserungen integriert worden. Bei Interesse empfehle ich einen Blick in die Beta Release Notes.

Die Beta von 1Password 7 kann von allen Nutzern mit einer 1Password Mitgliedschaft kostenlos genutzt werden.

Ein Upgrade der Einzelplatzlizenz von 1Password 6 steht derzeit für 39,99 Euro bereit; mit der finalen Version wird dieser Preis auf 64,99 Euro steigen.

-> https://blog.agilebits.com/the-1password-7-beta