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OpenTerm · Open Source Terminal für das iPhone und iPad

Falls bei jemandem schon mal der Wunsch nach einer nativen Kommandozeile in iOS aufgekommen ist, sollte der Blick in Richtung OpenTerm gehen.

Derzeit werden knapp 50 Terminalkommandos unterstützt, die über eine Tastaturerweiterung jederzeit (scrollbar) zum Schnellzugriff eingeblendet werden.

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Da die App darüber hinaus sandboxed ist, können selbst Leute die nicht so erfahren im Umgang mit dem Terminal sind, relativ sicher erste Schritte wagen und nicht wirklich etwas kaputt machen.

Gerade im Zusammenspiel mit Apples Dateien-App (Strichwort: Splitscreen) und dem iCloud Drive ergeben sich hier einige interessante Möglichkeiten.

Der Quellcode von OpenTerm ist bei GitHub zu finden. Die App selbst wird über den iOS App Store verteilt und setzt ein iPhone oder iPad mit iOS 11 oder neuer voraus.

OpenTerm
OpenTerm
Entwickler: Silver Fox
Preis: Kostenlos
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Kurztest: HapticKey · Haptisches Feedback für die Touch Bar des MacBook Pro

Mitte November letzten Jahres hatte ich Haptic Touch Bar etwas genauer vorgestellt. Diese App simuliert das haptische Feedback für Apples Touch Bar.

HapticKey schlägt im Prinzip in exakt die gleiche Kerbe. Der Vorteil gegenüber Haptic Touch Bar: die App ist open source und damit kostenlos.

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Die Einrichtung und Funktionsweise von HapticKey ist zu Haptic Touch Bar nahezu identisch.

Zunächst muss man die App in den Systemeinstellungen > Sicherheit > Privatsphäre > Bedienungshilfen zulassen. Anschließend wird die Taptic Engine des Force Touch-Trackpads für die Simulation des haptischen Feedbacks für die Touch Bar genutzt.

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Es gibt drei unterschiedliche Intensitäten, zusätzliche Sound Effekte bzw. einen Screen Flash und man kann festlegen, ob nur die ESC- und F-Tasten oder alle Taps mit dem haptischen Feedback arbeiten sollen.

Den Quellcode zu HapticKey kann man bei GitHub einsehen. Zur Installation wird macOS 10.12 Sierra oder neuer vorausgesetzt.

-> https://github.com/niw/HapticKey

(via)

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Ka-Block! · Open Source Safari Content Blocker für iOS und macOS

Ka-Block! gehört beim Safari zu den Inhaltsblockern der ersten Stunde.

Die Safari-Erweiterung und die iOS App sind bereits seit knapp zwei Jahren verfügbar und wurden seither regelmäßig aktualisiert.

Der Blocker konzentriert sich auf das Wesentliche und setzt ausschließlich auf eine JSON Filter Liste. Weitere Features inkl. eine Whitelist sucht man vergeblich.

Das würde auch nicht ins Konzept von Ka-Block! passen, denn die App/Extension hat sich drei große Ziele auf die Fahne geschrieben:

  • Block most ads and trackers.
  • Never contact a server.
  • Never slow down a page.

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Eine Whitelist ist im Endeffekt auch nicht notwendig, da man jede geladene Webseite mit einem langen Klick auf den Reload-Knopf ohne Inhaltsblocker erneut öffnen kann.

Mit Version 3.0 des Blockers, die vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde, gibt es nun auch eine native App im Mac App Store, die im Prinzip aber nichts anderes macht als die weiterhin separat verfügbare Safari-Erweiterung zu installieren.

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Ich persönlich setze Ka-Block! jetzt schon seit knapp einem Jahr auf meinen Geräten ein und kann nur Positives berichten. Der Ad-Blocker ist wirklich verdammt schnell.

Der Quellcode und der Link zur Safari-Erweiterung finden sich bei GitHub. Zur Installation der iOS bzw. macOS App werden iOS 10 bzw. macOS 10.13 oder höher vorausgesetzt.

Ka-Block!
Ka-Block!
Preis: Kostenlos
Ka-Block!
Ka-Block!
Preis: Kostenlos
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Taskr · Open Source Task Manager für den Mac

Allen GTD-Apps zum Trotz nutze ich zum Managen meiner To-Dos seit etlichen Jahren Apples Erinnerungen-App.

Mit Taskr gibt es auf diesem Gebiet seit ein paar Tagen eine weitere Alternative, die durch ihr sehr einfaches und hübsches Interface überzeugen kann.

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Die bisherigen Features dieser noch sehr jungen und quelloffenen App konzentrieren sich auf das Wesentliche.

Man kann neue Aufgaben mitsamt einer Beschreibung einem Projekt zuordnen oder Aufgaben markieren, die “heute” erledigt werden sollen. Dazu kann man erledigte Aufgaben als unerledigt markieren oder sich überfällige Aufgaben anzeigen lassen. Außerdem arbeitet die App komplett offline und man kann Aufgaben ex- bzw. importieren.

Für zukünftige Versionen von Taskr sind ein Cloud Sync, die Unterstützung von Tags, Themes, Team Support, eine iOS App (eventuell auch Android) und der Support von Linux und Windows bereits angekündigt. Auch die Unterstützung von verschiedenen Plugins (GitHub, Slack, Erinnerungen…) ist geplant.

Wie Pliim basiert auch Taskr auf dem Electron Framework, was die für eine simple To-Do App recht beachtliche Größe von knapp 130 MB auf der Festplatte erfordert.

Der Quellcode von Taskr ist bei GitHub zu finden.

-> https://taskr.now.sh

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Pliim · Präsentationen und Vorträge störungsfrei auf dem Mac halten

Hin und wieder kommt es vor, dass ich mit meinem MacBook einen kleinen Vortrag halte.

Für einen professionellen Auftritt sollten natürlich sämtliche persönlichen Einstellungen wie Hintergrundbild, Benachrichtigungen, Desktop Icons oder Sounds auf ein Minimum zurückgefahren werden. Um sich jetzt nicht jedes Mal unzählige Minuten durch die Systemeinstellungen des Macs zu wühlen, gibt es Pliim.

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Diese quelloffene und daher auch kostenlose App findet man nach dem Starten in der macOS Menüleiste. Von dort kann man nun relativ einfach einzelne Funktionen deaktivieren bzw. auch wieder aktivieren.

  • Desktop Icons verstecken
  • Benachrichtigungen deaktivieren
  • Aktive Apps verstecken

Die Systemsounds bleiben leider (noch) erhalten. Für zukünftige Versionen der App ist aber schon das Deaktivieren von Night Shift, das Verhindern des automatischen Ruhezustandes, das Austauschen des Hintergrundbildes oder auch das automatische Verstecken des Docks angekündigt. Auch eine Version für Linux befindet sich in der Entwicklung.

Pliim basiert auf dem Electron Framework, das quasi eine komplette Instanz des Chrome Browsers beinhaltet. Daher ist die App mit knapp 150 MB auch sehr groß. Wer das nicht möchte, kann sich an der Lite-Version von Pliim versuchen, die im Grunde genommen nur aus zwei AppleScripten besteht. Zum Download geht es hier entlang.

Bei GitHub findet man auch den Quellcode für die App. Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan oder höher vorausgesetzt.

-> https://zehfernandes.github.io/pliim

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Overkill · iTunes und weiteren Apps den Autostart verbieten

Du kennst das: man möchte ungestört arbeiten und dennoch öffnet sich iTunes, obwohl man die App nicht explizit gestartet hat.

Das passiert leider nicht nur, wenn man ein iPhone oder iPad am Mac anschließt, sondern auch beim Klicken auf Musik-, Video- oder App-Links, die nicht als solche erkennbar oder beim Starten von Musik- oder Video-Dateien, die noch nicht mit einem anderen Mediaplayer verbunden sind.

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Hier gab es vor einiger Zeit schon passendes Shell Script, das dieses ungewollte Starten von iTunes verhindert hat.

Mittlerweile hat der gleiche Entwickler dieses Script in eine native Mac App gepresst, die komfortabel über die macOS Menüleiste gesteuert werden kann. Über die Einstellungen von Overkill kann man darüber hinaus weitere Apps hinzufügen, deren Autostart im Keim erstickt werden soll.

Nähere Infos zur App, inkl. der Links zum Herunterladen, gibt es direkt im Blog des Entwicklers. Der Quellcode findet sich bei GitHub.

-> https://github.com/KrauseFx/overkill-for-mac/releases

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Windowed · Instagram Client für macOS und Windows

Komme ich doch mal in die Verlegenheit meiner Instagram Timeline auf dem Mac zu folgen, setze ich seit über einem Jahr auf Flume.

Bei Windowed, auf das ich gestern eher zufällig aufmerksam geworden bin, handelt es sich um einen simplen Web-Wrapper, der die mobile Webseite bzw. Timeline meines Instagram-Accounts darstellt.

Von den Stories abgesehen kann man demzufolge auch alles machen, was mit den mobilen Apps mögliche ist – inkl. dem Upload von Bildern oder Videos. Dazu kann der Wrapper bis zu fünf Instagram-Accouts verwalten.

Windowed ist open source ist steht für den Mac und PC zum kostenlosen Download bereit. Der Quellcode ist bei GitHub zu finden.

-> http://windowed.io

P.S. Da die App von einem nicht verifizierten Entwickler stammt, kann es, bedingt durch den macOS Gatekeeper, beim Starten zu Problemen kommen. Die Lösung gibt es hier.