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Review: BetterZip 4 · Datei-Archivierung unter macOS (Gewinnspiel inside)

Im Februar diesen Jahres hatte ich BetterZip 3 in einer Review schon sehr ausführlich vorgestellt.

Mittlerweile ist mit BetterZip 4 der Nachfolger veröffentlicht worden, auf dessen Neuerungen ist heute genauer eingehen möchte.

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Grundlagen

Bevor es jedoch ans Eingemachte geht, ein paar Grundlagen zur App, die die alte Review zu BetterZip 3 zusammenfassen sollen.

Bei BetterZip handelt es sich um eine App zur Datei-Archivierung, die sich mit über 30 unterschiedlichen Dateiarchiv-Formaten versteht. Man kann sogar eigene Formate definieren.

Das Erstellen von Archiven kann beispielsweise per drag-and-drop erfolgen. Zusätzliche Optionen wie Verschlüsselung, Ausschließen von Suchmustern oder das Zerlegen des Archivs in kleinere Teilstücke sind dabei optional anwählbar. Dazu kann man vergebene Passwörter ändern. Ein integrierter Passwortmanager hilft beim Merken der Passwörter.

Eine wichtige Rolle spielen Presets, die beim Packen und Entpacken von Archiven genutzt werden können. Dabei handelt es sich um (gesicherte) oft verwendete Einstellungen bzw. Optionen, die per Schnellzugriff über das Menü bzw. mit langem Klick auf das entsprechende Symbol in der Symbolleiste verfügbar sein.

Darüber hinaus kann man Archive natürlich auch modifizieren; sprich Daten löschen und hinzufügen. Hier hilft der sogenannte Direktmodus, der das Speichern der Modifikationen ohne zusätzliche Schritte möglich macht.

Außerdem kann man Archiven Kommentare hinzufügen, über eine Tab-Leiste mehrere Archive gleichzeitig betrachten bzw. bearbeiten, Archive auf ihre Datenintegrität hin testen, BetterZip-Dienste zum Packen und Entpacken oder innerhalb von Archiven Quick Look nutzen. Der BetterZip Quick Look Generator, der die im Finder integrierte Quick Look Funktionalität von macOS aufbohrt, die Unterstützung von AppleScript und die etwas versteckten Einstellungen der App für Poweruser runden das Gesamtbild ab.

Was ist neu?

Mit BetterZip 4 hat Robert Rezabek, der österreichische Entwickler der App, das Rad natürlich nicht neu erfunden. Der Fokus wurde vielmehr auf der Integration mit verschiedenen Systemservices und anderen Programmen sowie der Erweiterung der Automatisierungsmöglichkeiten gelegt.

Integration mit anderen Programmen

Ganz oben auf der Liste steht die neue Finder-Erweiterung, die den Zugriff auf die schon angesprochenen Presets über die Symbolleiste des Finders möglich macht.

Man markiert betreffende Datei(en), wählt ein Preset aus der Liste aus und kann so sehr schnell, ohne den direkten Zugriff auf BetterZip, Dateiarchive erstellen bzw. entpacken.

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Dazu kann man nun beliebig viele macOS-Dienste selbst definieren.

Neben den bereits aus der Vorgängerversion bekannten Diensten zum Packen und Entpacken, die von BetterZip 4 nun auch als Automator-Aktionen als Arbeitsablaufs zur Verfügung stehen, kann man in den Einstellungen zu den Presets eigene Dienste definieren, die von der Standardkonfiguration abweichen.

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An dieser Stelle findet man auch die neue Integration in Dropzone und LaunchBar, zu denen man das markierte Preset hinzufügen kann.

Aber auch andere Produktivitätsprogramme wie Alfred und Hazel werden nun direkt unterstützt. Während man für Alfred entsprechende Workflows über das Menü installiert, kann man die grundlegende Archivierungsfunktion von Hazel mit Hilfe der Presets aufbohren und somit beispielsweise andere Formate als ZIP wählen oder einen Passwortschutz den Archiven hinzufügen. Grundlage des Ganzen ist eine verbesserte Unterstützung von AppleScript und Python.

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Favoritenliste, Drop-Leiste und Navigationsleiste

In BetterZip 4 wurde zudem die Favoritenleiste im Hauptfenster verbessert.

Man kann nun Dateien umbenennen, kopieren, verschieben und löschen, Archive in einem neuen Fenster oder Tab öffnen, mehrteilige Archive als eines darstellen oder die Ansicht auf Archive oder Dateien einschränken. Außerdem werden nun die Tags des Finders angezeigt.

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Komplett neu ist auch die Drop-Leiste, die eine Art Mini-Ansicht von BetterZip ist und auf Grundlage der Presets sehr schnelles Arbeiten ermöglicht.

Die Drop-Leiste kann entweder per Shortcut oder zum Start von BetterZip aktiviert werden. Anschließend zieht man per drag-and-drop Dateien oder Verzeichnisse auf die Drop-Leiste, woraufhin die definierten Presets erscheinen, die dann wiederum das Archiv erstellen.

Zusätzlich kann man über die Drop-Leiste auch Archive öffnen oder entpacken, Archive auf Datenintegrität testen oder Daten zu neuen Archiven hinzufügen.

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Für den Komfort sieht man beim Öffnen bzw. Browsen in Archiven im Hauptfenster eine neue Navigationsleiste.

Die ist vor allem dann hilfreich, wenn ein Archiv unzählige Verzeichnisse enthält und man immer wissen möchte, wo man sich gerade befindet. Über einen Navigationsverlauf kann man sich außerdem vor und zurück bewegen.

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Sonstiges

BetterZip 4 ist nun auch in der Lage (zumindest versucht die App es) defekte RAR-Archive zu reparieren.

Darüber hinaus kann man in der Ansicht Ordner über den Dateien darstellen, (Speichern-)Presets können Kommentare zu RAR- und ZIP-Archiven hinzufügen, der Passwortmanager kann Passwortlisten importieren, XIP und PKG Dateien werden als Archive erkennt, die Benachrichtigungen in der macOS Mitteilungszentrale sind geschwätziger und die Quick Look Funktion innerhalb der Archive unterstützt mehr Dateitypen.

Cool ist auch das Extrahieren von Bildern oder Musik aus PDF- und SWF-Dateien, was mittels XADArchive.framework realisiert wird. Beim Öffnen derartiger Dateien muss man im Hauptfenster die Options-Taste gedrückt halten.

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Einstellungen

Die in der Vorgängerversion ziemlich versteckten Einstellungen für den Poweruser sind mit BetterZip 4 nun im normalen Einstellungsfenster zu finden.

Des Weiteren kann man hier das generelle Verhalten beim Behandeln von Mac-spezifischen Daten (Finder-Einstellungen, Resource-Forks oder Metadaten) festlegen. Entweder fragt die App jedes Mal nach oder man kann die Daten immer ausschließen bzw. immer hinzufügen.

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Preise und Verfügbarkeit

BetterZip 4 wird wie schon sein Vorgänger ausschließlich über den Webstore seines Entwicklers für derzeit 24,95 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade steht für 9,99 US-Dollar zur Verfügung.

Wissenswert:
Für Nutzer von BetterZip 3, die ihre Lizenz nach dem 01. Juli 2016 gekauft hatten, ist das Upgrade auf BetterZip 4 kostenlos.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht zudem eine Testversion bereit. Zur Installation wird nun OS X 10.10 Yosemite oder höher vorausgesetzt.

-> https://macitbetter.com

Darüber hinaus ist BetterZip nach wie vor Bestandteil des alternativen App Stores Setapp, bei dem man sich für einen Abo-Preis von 9,99 US-Dollar pro Monat einkaufen kann.

tl;dr

Da ich BetterZip 3 schon 10 von 10 Punkten gegeben hatte, wird die Bewertung nun natürlich etwas schwierig 😉

Bei der neuen Version wurde an sehr vielen Kleinigkeiten geschraubt, die das Handling der App insgesamt verbessert haben. Ich persönlich schätze die Fortschritte bei der Systemintegration und auch bei der Automatisierung von Arbeitsabläufen sehr. Die Drop-Leiste wird sich allerdings noch beweisen müssen. Ich nutze eher die Presets über LaunchBar bzw. den konventionellen Weg über die macOS-Dienste und bin damit eigentlich vollends zufrieden.

Von daher müsste ich BetterZip 3 wohl eher um einen halben Punkt auf 9,5 abwerten, damit die glatte 10 für BetterZip 4 besser hervorsticht 😎

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Auch dieses Mal hat Robert uns drei Lizenzen von BetterZip für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Donnerstag, den 10.08.2017, statt. Viel Glück!

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macOS Tipp: Bildschirm über die Nachrichten App teilen

Heute mal wieder ein Tipp aus der Reihe macOS Hidden Features, an die kaum jemand denkt und das es, zumindest in diesem Fall, schon eine halbe Ewigkeit gibt.

Es geht um das Teilen des Bildschirms bzw. den Fernzugriff auf einen anderen Rechner, für den man im ersten Moment vielleicht an Apps wie TeamViewer, Skype o.ä. denkt. Möchte man eine derartige Verbindung zwischen zwei Macs herstellen, kann man auf Drittsoftware verzichten und Apples Nachrichten App nutzen.

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Voraussetzung ist allerdings, dass die beiden teilnehmenden Personen mit einer gültigen Apple ID für iMessage angemeldet und beide Accounts aktiviert sind.

Anschließend startet man die Nachrichten App, beginnt eine neue Konversation und klickt oben rechts auf die Schaltfläche Details. Hier ist nun das Icon mit den beiden übereinanderliegenden Bildschirmen interessant, über das man für die Bildschirmfreigabe zwei Optionen angeboten bekommt.

Um Bildschirmzugriff bitten

Zum einen kann man um die Bildschirmfreigabe bitten.

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Bestätigt der Angefragte diese Bitte, startet die Nachrichten App einen Audioanruf, woraufhin sich ein neues Fenster öffnet, das automatisch skaliert und den Bildschirminhalt anzeigt.

Zusätzliche Optionen wie Steuerung übernehmen, Zwischenablage teilen oder das Anzeigen verschiedener verbundener Bildschirme sind über die Symbolleiste verfügbar.

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Einladung zum Zugriff auf meinen Bildschirm

Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall, bei dem man seinen eigenen Desktop mit jemanden teilen möchte.

Daraufhin erscheint erst mal nur das bekannte Icon mit den zwei übereinander liegenden Bildschirmen in der macOS Menüleiste.

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Sobald der Angefragte die Einladung annimmt, wird wieder ein Audioanruf gestartet.

Da man seinen eigenen Bildschirm teilt, öffnet sich jetzt natürlich kein neues Fenster. Zusätzliche Optionen wie das Übergeben der Steuerung oder das Stummschalten des Mikrofons sind über das Menüicon verfügbar.

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macOS Tipp: Benutzeraccount und Name des Benutzerordners ändern

Der Benutzeraccount, der aus einem Kurznamen sowie vollständigen Namen besteht, und der Name des Benutzerordners wird eigentlich beim Einrichten eines Nutzers von macOS erstellt.

Dennoch kann es zu Situationen kommen, in denen man genau diese Parameter anpassen muss. Nachfolgend eine kleine Anleitung:

Schritt 1

Zunächst muss man sich als Administrator anmelden. Dieser Account muss ein anderer sein als der, den man umbenennen möchte.

Zu kontrollieren ist das Ganze in den macOS Systemeinstellungen unter Benutzer & Gruppen.

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Schritt 2

Anschließend öffnet man Apples Finder und sucht nach dem Ordner Benutzer, in dem alle Benutzeraccounts ihren eigenen Ordner haben.

Hier benennt man nun den alten Kurznamen des Benutzers in den neuen um. Dafür wird der Administratorname und das Passwort benötigt.

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Schritt 3

Jetzt wechselt man wieder in die macOS Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen und entsperrt über den Administratornamen sowie dem Passwort das Schloss unten links.

Nun kann man mit gedrückt gehaltener Control-Taste und Linksklick auf den umzubenennenden Benutzer die erweiterten Optionen aufrufen.

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Schritt 4

In dieser neuen Maske kann man jetzt den Accountnamen (Kurznamen), den gerade umbenannten Benutzerordner und den vollständigen Namen den neuen Gegebenheiten anpassen.

Dabei ist darauf zu achten, dass der Accountname und der Name des Benutzerordners übereinstimmen. Darüber hinaus darf in diesen beiden Parametern kein Leerzeichen enthalten sein.

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Um das Prozedere abzuschließen, genügt ein Klick auf die Schaltfläche OK; abschließend muss der Mac neu gestartet werden.

Diese Anleitung funktioniert ab Mac OS X 10.7 Lion. Bevor man diese Schritte befolgt, sollte für den Fall der Fälle ein Backup der Daten angefertigt werden.

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Review: BetterZip 3 · Datei-Archivierung unter macOS (Gewinnspiel inside)

Bei Archivierungsprogrammen habe ich unter macOS lange Zeit auf Entropy gesetzt. Leider wurde die App das letzte Mal vor über drei Jahren aktualisiert, was an sich erst mal nicht schlimm ist, da sie weiterhin funktioniert… dennoch arbeite ich lieber mit Apps, die einer aktiven Entwicklung unterliegen. Auf Nachfragen per E-Mail sowie über das Kontraktformular wurde vom Entwickler leider nicht reagiert, so dass ich mich auf die Suche nach Alternativen mit ähnlicher Funktionalität begab.

Mein Weg führte mich recht schnell zu BetterZip, das ich nachfolgend sehr ausführlich vorstellen werde.

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Ersteindruck

Startet man BetterZip das erste Mal, findet man ein vergleichsweise leeres Fenster, das über die Symbolleiste und den darunter angeordneten Tabs schon erste Features erahnen lässt.

Auf der linken Seite des dreigeteilten Hauptfensters befindet sich der Dateibrowser. Hier lassen sich favorisierte Ordner für den Schnellzugriff auf bestehende Archive ablegen und durchsuchen. Auf der rechten Seite sieht man eine Vorschau der gerade ausgewählten Datei sowie Kommentare. In der Mitte sind die im Archiv abgelegten Verzeichnisse und Dateien angesiedelt.

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Unterstützte Formate

Insgesamt unterstützt BetterZip über 30 unterschiedliche Dateiarchiv-Formate.

Neben den üblichen Verdächtigen wie ZIP, 7-ZIP, TAR oder geteilte Archive kann die App auch Apples Disk Images sowie TNEF-Anhänge (winmail.dat Dateien → E-Mail Anhänge von MS Outlook oder Exchange) öffnen und entpacken; auch Modifikationen bei ePub-Dateien sind möglich.

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Darüber hinaus kann man in den Einstellungen bei den User-Defined Archive(s), durch Komma getrennt, eigene Datei-Formate bzw. -Endungen eintragen. Hier wird BetterZip quasi eine Wildcard mitgegeben, damit die App auch eigentlich nicht unterstützte Formate, die i.d.R. ein Derivat des ZIP-Formats sind, verarbeiten kann.

Eine Besonderheit kommt RAR-Archiven zu: ist man auf dieses Format angewiesen, muss man zunächst über die Einstellungen > Programme das Kommandozeilen-Tool RAR installieren. Erst jetzt kann man mit BetterZip nahtlos RAR-Archive erzeugen oder modifizieren. Leider beinhaltet BetterZip keine Lizenz für RAR, so dass man nach einem Testzeitraum von 30 Tagen eine Lizenz von der win.rar GmbH kaufen muss.

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Archive erstellen/entpacken

Für die Erstellung eines Archives genügt es entsprechende Daten per drag-and-drop ins Hauptfenster zu ziehen.

Wählt man jetzt eine Datei aus, werden rechts in der Dateivorschau einige Informationen zur Datei angezeigt; bei Bildern, PDF-, HTML- und Textdateien wird außerdem ein kleines Vorschaubild generiert.

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Klickt man jetzt in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Sichern, muss man dem zu erstellenden Archiv einen Namen geben, den Speicherort und das Archivformat wählen.

Darüber hinaus kann man in weiteren Optionen den Level der Kompression angeben oder einen Passwortschutz (u.a. per AES-256-Bit-Verschlüsselung) aktivieren. Dazu lassen sich Archive in kleinere Teilstücke zerlegen, man kann ein Skript am Ende laufen lassen, man kann Suchmuster ausschließen oder macOS spezifische Dateien vor dem Erstellen aus dem Archiv entfernen.

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Sofern der Passwortschutz aktiviert ist, muss man daraufhin natürlich ein Passwort vergeben. Man kann aber auch sichere Passwörter durch BetterZip selbst erzeugen lassen.

Für Passwörter gilt generell: man muss sie sich nicht unbedingt merken, da BetterZip über einen integrierten Passwortmanager verfügt. Dieser Passwortmanager muss zunächst in den Einstellungen unter Passwörter mit einem Hauptpasswort aktiviert werden. Daraufhin merkt er sich alle Passwörter, die im Laufe der Zeit eingegeben werden und sichert sie im Schlüsselbund von macOS.

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Des Weiteren lassen sich Presets für das Entpacken und Speichern von Archiven anlegen.

Dahinter verstecken sich vorgefertigte (oft verwendete) Einstellungen, auf die man entweder über das Menü > Ablage oder per langem Klick auf die Sichern- bzw. Entpacken-Schaltfläche in der Symbolleiste zugreifen kann.

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Jedes Preset hat zusätzlich in den Einstellungen zwei Schaltflächen.

Die D-Spalte wählt das Preset, das bei den BetterZip-Diensten (später mehr dazu) und allen anderen Warteschlagenoperationen verwendet werden soll. Die S-Spalte wählt dahingegen das Preset, das beim einfachen Klicken auf die jeweiligen Schaltflächen in der Symbolleiste verwendet werden soll.

Und wo ich gerade bei den Einstellungen bin: über die Registerkarte Filter lassen sich Suchmuster von Dateien hinterlegen, die beim Entpacken oder Speichern von Archiven unerwünscht sind und somit automatisch entfernt werden.

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Archive modifizieren

Man kann jedem Archiv neue Daten hinzufügen oder nicht mehr benötigte Daten löschen; auch das Verschieben von Daten innerhalb von Archiven funktioniert problemlos.

Zur besseren Unterscheidung von neuen und alten Daten lohnt sich ein Blick auf den Status. Dazu, und das ist vielleicht schon beim Erstellen von Archiven aufgefallen, haben neue Daten vorne beim Namen ein kleines Zahnrad.

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Sobald man ein Archiv geändert hat, kann man es entweder (über Presets) neu speichern oder von vornherein den Direktmodus aktivieren.

Über den Direktmodus kann man Archive ohne zusätzliche Schritte wie Speichern modifizieren, was besonders bei großen Archiven sehr praktisch ist.

Leider hat der Direktmodus einige Einschränkungen: er ist beispielsweise auf einteilige ZIP-, 7-ZIP- und RAR-Archive beschränkt. Mehrteilige sowie TAR-basierte Archive werden nicht unterstützt. Hier schaltet BetterZip automatisch auf den Klassikmodus zurück. Dazu gibt es zu bedenken, dass im Direktmodus, im Gegensatz zum Klassikmodus, keine Möglichkeit besteht Operationen rückgängig zu machen.

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Sonstiges

Mit BetterZip kann man seinen Archiven Kommentare hinzufügen oder vorhandene Kommentare aktualisieren.

Außerdem kann man über eine einblendbare Tab-Leiste mehrere Archive gleichzeitig in einem Fenster anzeigen und bearbeiten.

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Über die Schaltfläche Testen kann man Archive hinsichtlich ihrer Datenintegrität prüfen.

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Weiterhin wird innerhalb von Archiven Quick Look unterstützt, das, wie auch schon im Finder, bei einer selektierten Datei über die Leertaste aktiviert wird.

Möchte man die Datei direkt im Standardprogramm öffnen, führt ein Klick auf die Schaltfläche Ansehen zum Ziel. Drückt man hier länger drauf, entspricht die Anzeige dem Öffnen-mit-Dialog des (Finder-)Kontextmenüs und man kann zum Dateiformat kompatible Programme zum Ansehen der Datei wählen.

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BetterZip Quick Look Generator

Der BetterZip QL Generator erweitert für Archive die im Finder integrierte Quick Look Funktionalität von macOS.

Über die Leertaste wird nun ein von BetterZip generiertes Quick Look angezeigt, in dem man zunächst einmal den Inhalt von Archiven genauer ansehen kann. Klickt man innerhalb dieser Ansicht auf eine Datei, wird sie an BetterZip übergeben, entpackt und angezeigt. Außerdem kann man über ein Drop-Down-Menü mit Hilfe der Presets Archive direkt komplett entpacken.

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BetterZip-Dienste

Über die Presets hatte ich die BetterZip-Dienste schon angesprochen.

Hier wird ganz simpel zwischen Extract with BetterZip und Compress with BetterZip unterschieden. Die Dienste werden entweder über das Dienste- oder Kontextmenü des Finders aufgerufen; können aber auch Dank hervorragender Integration über Schnellstarter wie LaunchBar (siehe unten links im Screenshot → ist in Verbindung mit dem Instand-Send-Feature von LB nach wie vor ein Killerfeature) aktiviert werden.

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Einstellungen für Poweruser

Diese Einstellungen sind zurecht etwas versteckt. Man findet sie über das BetterZip Menü > Hilfe > BetterZip Hilfe > Noch mehr Anpassungsmöglichkeiten für Poweruser.

Hier sind die Hidden-Features der App untergebracht, die nicht von allgemeinem Interesse sind aber dem Poweruser die Arbeit mir Archiven weiter vereinfachen sollen. Ich glaube der nachfolgende Screenshot spricht für sich und bedarf keiner weiteren Erklärung 😉

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Wem das alles noch nicht reicht, kann BetterZip auch weitestgehend über Shortcuts steuern oder die umfassende Unterstützung der App von AppleScript nutzen und diese in seine Workflows integrieren.

Preise und Verfügbarkeit

BetterZip 3 wird über den Webstore seines österreichischen Entwicklers Robert Rezabek für derzeit 19,95 US-Dollar verkauft. Ein Upgrade steht für 9,99 US-Dollar zur Verfügung.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht zudem eine Testversion bereit. Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks oder höher vorausgesetzt.

-> https://macitbetter.com

Darüber hinaus ist BetterZip mittlerweile auch Bestandteil des alternativen App Stores Setapp, bei dem man sich für einen Abo-Preis von 9,99 US-Dollar pro Monat einkaufen kann.

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Ich glaube ich verrate nicht zu viel, wenn ich BetterZip als alles erschlagendes Monster für Dateiarchive unter macOS bezeichne.

Eigentlich erstaunlich, dass mir die App bisher derart durchrutschen konnte aber ich war mit Entropy ja einigermaßen glücklich und sah bisher keinen Grund für einen Wechsel. Der ist nun, nicht zuletzt durch die aktive Weiterentwicklung von BetterZip, gekommen. Hinzu kommt, dass sich bei einem quasi fast identischen Preis, selbst Entropy hinter dem Funktionsumfang von BetterZip verstecken kann.

Daher gibts nur ein Fazit: wer im Alltag viel mit Dateiarchiven zu tun hat, sollte sich BetterZip definitiv genauer ansehen.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

Gewinnspiel

Entwickler Robert hat aptgetupdateDE drei Lizenzen von BetterZip 3 für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 03.03.2017, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Wann wurde macOS das letzte Mal neu installiert?

Kleine Spielerei am Rande: wer immer schon mal wissen wollte, wann macOS das letzte Mal komplett neu auf seinem Mac installiert wurde, sollte das folgende Terminal-Kommando ausprobieren…

ls -l /var/db/.AppleSetupDone

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In meinem Fall ist es der 22. Dezember 2016; da die Datei noch jünger als 6 Monate ist, wird hier die Uhrzeit anstatt der Jahreszahl angezeigt 

Wichtig dabei: die Datei wird nach dem ersten Booten generiert und überlebt sämtliche Upgrade-Prozesse. Hat also jemand seit Mac OS X Snow Leopard das Betriebssystem immer nur aktualisiert, wird hier vermutlich ein Datum um 2009 herum angezeigt werden. Erst bei einer kompletten Neuinstallation wird diese Datei neu geschrieben.

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macOS Tipp: ISO-Datei von macOS Sierra erstellen

Damals™, als es noch Installations-DVDs gab…

Seit einigen Jahren werden OS X respektive macOS ausschließlich über den Mac App Store verteilt. Das ist an sich super bequem, hat aber einen entscheidenden Nachteil: möchte man, z.B. zum Testen in virtuellen Maschinen o.ä., ein überall installierbares Installationsmedium erstellen, schaut man erst mal in die Röhre.

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Daher nachfolgend eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man mit Bordmitteln innerhalb von wenigen Minuten eine ISO-Datei von macOS Sierra erstellt.

Schritt 1:

Zunächst öffnet man den Mac App Store und lädt sich das dort angebotene, gut 5 GB große Installations-Image von macOS Sierra herunter.

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Sobald das geschafft ist, öffnet sich automatisch die normale macOS-Installationsroutine, die man mit dem Tastenkürzel Cmd+Q beendet.

Das Installations-Image wird daraufhin nicht gelöscht, sondern liegt weiterhin im Programme-Ordner (/Applications) und soll nun als Quelle für unsere zu erstellende ISO-Datei dienen.

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Schritt 2:

Damit es bei den folgenden Terminal-Kommandos zu keinen Fehlern kommt, empfehle ich jetzt das Festplattendienstprogramm (zu finden in /Applications/Utilities) zu starten. Wichtig sind hier insbesondere die Mount-Points.

Sollte im Festplattendienstprogramm das gerade aus dem MAS heruntergeladene Installations-Image namens OS X Install ESD noch gemountet sein, ist darauf zu achten, dass der Mount-Point /Volumes/install_app lautet. Ist das nicht der Fall, muss die Image-Datei ausgeworfen und über das Terminal neu gemountet werden:

hdiutil attach /Applications/Install\ macOS\ Sierra.app/Contents/SharedSupport/InstallESD.dmg -noverify -nobrowse -mountpoint /Volumes/install_app

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Schritt 3:

Anschließend wird im tmp-Verzeichnis ein beschreibbares, gut 7 GB großes und vorerst leeres Disk-Image erstellt, das anschließend als /Volumes/install_build gemountet wird.

hdiutil create -o /tmp/Sierra.cdr -size 7316m -layout SPUD -fs HFS+J
hdiutil attach /tmp/Sierra.cdr.dmg -noverify -nobrowse -mountpoint /Volumes/install_build

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Schritt 4:

Die nun folgenden Terminal-Kommandos kopieren alle zur Installation benötigten Dateien aus dem heruntergeladenen Installations-Image in das zuvor erstellte leere Disk-Image. Dazu werden nicht benötigte Dateien bzw. Links entfernt:

asr restore -source /Volumes/install_app/BaseSystem.dmg -target /Volumes/install_build -noprompt -noverify -erase
rm /Volumes/OS\ X\ Base\ System/System/Installation/Packages
cp -rp /Volumes/install_app/Packages /Volumes/OS\ X\ Base\ System/System/Installation/
cp -rp /Volumes/install_app/BaseSystem.chunklist /Volumes/OS\ X\ Base\ System/BaseSystem.chunklist
cp -rp /Volumes/install_app/BaseSystem.dmg /Volumes/OS\ X\ Base\ System/BaseSystem.dmg

Bildschirmfoto 2017-01-31 um 20.15.30

Schritt 5:

Abschließend muss man die in Schritt 2 und 3 gemounteten Images wieder aushängen, das nun nicht mehr leere Disk-Image in eine ISO-Datei konvertieren und diese auf den Desktop verschieben:

hdiutil detach /Volumes/install_app
hdiutil detach /Volumes/OS\ X\ Base\ System
hdiutil convert /tmp/Sierra.cdr.dmg -format UDTO -o /tmp/Sierra.iso
mv /tmp/Sierra.iso.cdr ~/Desktop/Sierra.iso

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Diese ISO-Datei kann man nun auf eine DVD brennen oder zur Erstellung von virtuellen Maschinen nutzen.

Zu guter Letzt vielleicht noch mal dieser Screenshot vom Terminal, der die ganzen Kommandos chronologisch bzw. zusammenfassend aufzeigt.

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Wer Schreibarbeit bzw. vergleichsweise viel copy-and-paste sparen möchte, kann auch einfach dieses Skript mit allen hier aufgeführten Befehlen ausführen (danke Fischmuetze).