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OS X Tipp: PDF Dateien mit Vorschau verkleinern und optimieren

Jeder hat sicherlich schon mal ein paar Seiten gescannt und sich anschließend über die Größe der daraus entstandenen PDF Datei gewundert.

Nun gibt es für den Mac eine Vielzahl an Apps, die PDF Dateien verkleinern oder einfach nur in s/w oder Grautöne umwandeln können. Aber warum irgendwelche 3rd Party Apps installieren, wenn es auch mit Hausmitteln von OS X geht?! Genauer gesagt mit der Exportfunktion (Ablage > Exportieren…) der leider viel zu oft unterschätzten Vorschau App.

Was ist zu tun?

Ohne jetzt groß ins technische Detail gehen zu wollen, muss in dieser Exportansicht nur ein für das Vorhaben passender Quartz-Filter ausgewählt werden.

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Für meine Fall passte der Reduce File Size Filter optimal, der mein gescanntes Dokument von 2,8 MB auf gerade mal 78 KB schrumpfen lies, was natürlich zu Lasten der Qualität des PDFs ging. Man kann auch mehrere Filter nacheinander anwenden, sollte dann allerdings darauf achten das richtige Dokument geöffnet zu haben.

Sollten die vorgegebenen Filter den eigenen Ansprüchen nicht genügen, kann man außerdem neue erstellen.

Dazu öffnet man im Ordner Programme > Dienstprogramme das ColorSync-Dienstprogramm und erstellt über das Plus-Zeichen in der Filter-Ansicht einen für seine Zwecke passenden neuen Filter.

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Hier lassen sich neben der Farbverwaltung für beispielsweise Grautöne auch Bildeffekte und PDF-Retuschierungen hinzufügen.

Anschließend muss der gerade erstellte Filter noch an den richtigen Ort kopiert werden, damit er in der Vorschau App unter den Quartz-Filtern angezeigt wird.

Quellverzeichnis:

~/Library/Filters

Zielverzeichnis (Admin Rechte nötig):

/System/Library/Filters

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OS X Tipp: PDF und Bild Dateien in Vorschau oder Mail digital unterschreiben

Dass man Dokumente mit hauseigenen Mitteln unter OS X digital unterschreiben kann, ist sicherlich nichts Neues.

Seit OS X Lion ist es beispielsweise unter Zuhilfenahme der Vorschau App sowie der integrierten FaceTime-Kamera in MacBooks und iMacs möglich Unterschriften zu digitalisieren. Da dieser Weg mit dem Suchen eines Blattes Papier (wer hat so etwas heutzutage noch?! ;) ), Unterschrift üben und per Kamera einscannen doch recht umständlich ist, kann man seit OS X Yosemite auch das Trackpad zum Digitalisieren einer Unterschrift verwenden.

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Dazu muss man nach dem Öffnen des Dokumentes mit der Vorschau App lediglich den Werkzeugkasten in der Symbolleiste und anschließend das Unterschriftensymbol in der aufpoppenden Werkzeugleiste auswählen. Hier kann man nun, neben der Option für das Scannen per Kamera, das Trackpad wählen und seine Unterschrift digitalisieren.

Das Ganze ist beim ersten Nutzen zugegebenermaßen etwas tricky aber nach drei oder vier Versuchen sollten sich erste Erfolgserlebnisse einstellen.

Unterschriften in Apple Mail nutzen

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Da Apple mit OS X Yosemite der hauseigenen Mail App eine Bearbeitungsfunktion für Bilder und PDF Dateien spendiert hat, kann man die mit der Kamera oder Trackpad erstellten Unterschriften nun auch ohne Umweg über die Vorschau App direkt in Mail nutzen.

Dazu geht man mit der Maus über entsprechende Anhänge, drückt das erscheinende Symbol und anschließend auf den Menüpunkt Markierungen. Daraufhin wird der Anhang geöffnet und es erscheint die aus der Vorschau App bekannte Werkzeugleiste, mit der man vorhandene Unterschriften nutzen oder neue erstellen kann.

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Pro-Tipp:
Da die Unterschriften unter OS X als Vektorgrafik abgespeichert werden, sind sie ohne erkennbare Bildung von Artefakten zoombar und können daher perfekt passend in jedes Dokument eingefügt werden.

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Instacast · Podcast-Client landet im Mac App Store

Nachdem der beliebte Podcast-Client Instacast (mein Preview) schon eine ganze Weile als stand-alone Downloadversion verfügbar ist, landete er gestern Abend auch im Mac App Store.

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Allerdings gibt es einige Unterschiede zur ‘normalen’ Version, die nicht unerwähnt bleiben sollen:

In order to be compliant with the rules of the Mac App Store, we had to remove the Flattr sharing service and support for controlling Instacast’s playback via the media keys on Apple Keyboards. We are working on a solution to bring these features to our App Store customers at a later date.

Wem diese Einschränkungen nicht stören, kann aber getrost zugreifen.

Der Preis liegt im MAS derzeit bei 17,99 Euro. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

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Preview: Unibox (Beta) · E-Mails lesen neu erfunden

Ihr erinnert Euch an Unibox? Dieser neue E-Mail Client für den Mac, der das Lesen von E-Mails revolutionieren soll? Vor ca. zwei Monaten wurde zur privaten Beta eingeladen. Diese ist nun vorbei und Unibox hat die öffentliche Betaphase erreicht.

Ich habe mir daraufhin diesen Client die letzten Tage etwas genauer angeschaut. Nachfolgend meine Eindrücke.

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Bevor es jedoch losgeht, muss man mindestens einen E-Mail Account einrichten.

Unibox versteht sich mit sämtlichen IMAP Accounts und bietet für die Ersteinrichtung neben einer automatischen auch eine manuelle Konfiguration der Server an.

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Ist diese Hürde genommen, findet man sich in folgender, sehr aufgeräumten Oberfläche wieder; links die Kontakte, recht die eigentlichen Nachrichten.

Hier sieht man auch schon die Besonderheit von Unibox. Es geht nämlich nicht um das berühmte ‘Inbox = Zero’, sondern tatsächlich um die Menschen, mit denen man kommuniziert. Die E-Mails werden also nach Kontakten sortiert. Verzeichnisse, für E-Mail Nutzer ja nicht ganz so uninteressant, oder Tags sucht man vergeblich. Auch der Betreff der E-Mail ist eher sekundär.

Die vorgeschalteten Kontaktbilder sucht sich Unibox übrigens aus dem OS X Adressbuch (sofern der Zugriff aktiviert wurde) bzw. dem Onlinedienst Gravatar zusammen.

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Auf der rechten Seite findet man die eigentlichen E-Mails, die ohne Rücksicht auf Verzeichnisse aufgelistet sind.

Diese Ansicht kennt man beispielsweise schon aus Apple Mail. Unibox geht aber einen Schritt weiter und scannt neben der Inbox auch das ‘Gesendet-Verzeichnis’ und listet so alle E-Mails zum gewählten Kontakt chronologisch nach ‘gesendet’ und ‘empfangen’ auf. Dabei werden vermeintlich unnötige Informationen komplett weggelassen und man hat eher das Gefühl sich in einer Chat-App wie Adium oder iMessage anstatt in einem vollwertigen E-Mail Programm zu bewegen.

Das Ganze wird durch das Beantworten bzw. Schreiben von E-Mails noch verstärkt. Hier öffnet sich kein extra Fenster, sondern man beantwortet E-Mails in der App. Neudeutsch heißt das dann wohl ‘inline’ ;)

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Da es aber manchmal doch nicht ohne Folder geht, kann man jederzeit die Ansicht auf die vorhandenen IMAP Verzeichnisse wenden.

Auch hier gilt wieder:
Hat man ein Verzeichnis ausgewählt, werden die E-Mails gnadenlos nach Kontakten sortiert. Jetzt wird allerdings nicht mehr, wie weiter oben beschrieben, die Inbox und das Gesendet-Verzeichnis betrachtet, sondern ausschließlich das ausgewählte Verzeichnis.

In den Einstellungen hat man aber die Möglichkeit einzelne IMAP Verzeichnisse verschiedenen Gruppen (Received, Sent, Spam, Trash und Archive) hinzuzufügen. In der aktuell von mir getesteten Beta gilt das aber nicht für die Unibox-Gruppe. Dort sind Inbox und Gesendet fest eingestellt und lassen sich nicht erweitern/verändern. Aber vielleicht kommt die Option ja noch.

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Wem das alles nicht ist, kann zudem über die Option ‘Hide Unibox Group’ die klassische Inbox anzeigen.

Darüber hinaus besitzt Unibox noch eine Live-Suche, man kann E-Mail Signaturen festlegen und die App über ganze Reihe von Keyboard-Shotcuts steuern.

FAZIT

Ich muss wirklich sagen, dass ich von Unibox sehr überrascht bin, auch wenn ich anfänglich meine Schwierigkeiten mit dem Konzept hatte (schließlich liest man E-Mails eigentlich anders). Neben dem großartigen Airmail scheint sich hier, nach dem Tod von Sparrow, ein weiterer vielversprechender Kandidat am E-Mail Himmel breitzumachen.

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Unibox läuft für eine Beta schon sehr stabil und schnell und hat eine sehr ansprechende Oberfläche. Dennoch fehlen einige Sachen, wie beispielsweise Aliase, Mailregeln, Tags oder auch das einfache Verschieben von E-Mails in passende IMAP Verzeichnisse. Letzteres geht derzeit nämlich überhaupt nicht, wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob die Entwickler solche Funktionen bei ihrem ‘Konzept des E-Mail Lesens’ mit Unibox grundsätzlich wollen.

Alles in allem ist aber definitiv ein Anfang gemacht. Ich bin auf kommende Betaversion bzw. schlussendlich die finale Version von Unibox sehr gespannt. Ein Review folgt dann selbstverständlich.

Wer die Beta selber einmal ausprobieren möchte: KLICK

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Instacast · Podcast Client für den Mac in finaler Version veröffentlicht

Kurznews am Abend:

Der Podcast-Client Instacast für den Mac, den wir vor ein paar Wochen in einem Review näher betrachtet haben, ist vor ein paar Minuten in der finalen Version 1.0 erschienen und hat damit die Beta-Phase verlassen.

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Wie dem Changelog zu entnehmen hat sich seit meiner 0.8b Preview-Version doch noch einiges getan, so dass ich meine damalige Wertung auf 9/10 Space Invader Punkten aufwerten möchte.

Für Interessenten gilt noch bis zum 31. Mai 2013 der Early Bird Preis von 14,99 Euro. Danach kostet die App die regulären 19,99 Euro.

Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

-> http://vemedio.com/products/instacast-mac

(via)

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Preview: Instacast · Podcast Client für Mac OS X

Über das Thema Podcasts und Apps hatte ich mich ja erst kürzlich etwas mehr aufregen müssen. Apple bekommt es mit seinen eigenen Apps nämlich nach wie vor, trotz idealer Voraussetzungen, nicht auf die Kette plattformübergreifend (Mac OS X, iOS und Apple TV) im Sync zu sein.

Dieses Sync-Problem ist auch der Hauptgrund dafür, dass Third-Party Apps für mich auf diesem Gebiet eher ein rotes Tuch als ein Segen sind.

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Das änderte sich schlagartig, als Anfang Mai 2013 die erste Beta des populären iOS-Podcast-Clients Instacast für den Mac erschien. Nachfolgend mein Review.

Das Interface von Instacast für den Mac ist sehr klassisch in drei Spalten aufgebaut.

Links befinden sich die Abonnements/Subscriptions, in der Mitte die einzelnen Episoden und rechts weiterführende Informationen.

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Neue Abos fügt man über das Plus-Icon unten links hinzu.

Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster, in dem man alle Podcasts, die Apple über iTunes zur Verfügung stellt, in den Kategorieren Audio, Video und Enhanced angezeigt bekommt. Darüber hinaus kann man auch in verschiedenen Genre oder über Stichworte nach Podcasts suchen bzw. direkt die Feed URL eingeben.

Wie man sich auch immer entscheidet: Zum Abonnieren muss man den Podcast auswählen und anschließend oben rechts den Subscribe-Knopf drücken.

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Über ein Kontextmenü in der Subscription-Spalte kann man Abos beenden, umbenennen, gelöschte Episoden wiederherstellen, die Podcast URL kopieren oder einfach nur alle Podcasts aktualisieren.

Ähnliches gilt für die mittlere Episoden-Spalte, in der man einzelne  Episoden favorisieren, löschen, herunterladen oder als abgespielt markieren kann.

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Wer mit der linken Subscription-Spalte nicht so ganz glücklich ist, kann diese oben in eine Listen-Ansicht umschalten.

Hier werden neben vorgefertigten, leider nicht veränderbaren ‚intelligenten‘ Listen für ungespielt, heruntergeladen, favorisiert u.s.w. auch normale Playlisten angeboten, die per Drag-and-Drop gefüllt werden können.

Neue Listen werden übrigens wiederum unten links über das Plus-Icon hinzugefügt.

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Beim Abspielen von Podcasts hat man nun zwei Möglichkeiten: Entweder das Ganze streamen oder herunterladen.

Durch die letztere Möglichkeit kann man also auch ganz ohne Zugang zum Internet seine Podcasts später anhören bzw. ansehen.

Annehmlichkeiten wie die Unterstützung von Apples AirPlay, sowie dem Springen zu Kapitelmarken, Bookmarks oder der Anzeige einer erstellten Playlist (‚Up Next‘) wird selbstverständlich auch angeboten.

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Gerade für Audio-Podcasts ist zudem der Instacast MiniPlayer interessant, der entweder über das Menü oder einen Shortcut angezeigt werden kann.

Über eine Mouseover-Funktion werden hier dann auch die Kontrollelemente des Players sichtbar.

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Dazu kann man seine gerade gehörte oder gesehenen Podcast auch teilen.

Hier stehen neben E-Mail, der Leseliste von Safari und der Nachrichten.app (iMessage) auch Twitter und App.net zur Verfügung. Dazu kann man die Späterlesen-Dienste Pocket und Readabilty nutzen.

Facebook oder Instapaper sucht man in der aktuellen Beta (Version 0.8) noch vergeblich.

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Zum Konfigurieren dieser Sharing-Dienste kann man die Instacast-Einstellungen aufrufen.

Hier kann man außerdem die Größe des Speicherplatz festlegen, der durch Instacast durch heruntergeladene Podcasts belegt wird oder gewisse Dinge zum Abspielen und zur Aktualisierung der Podcasts einstellen.

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Jetzt aber zum wichtigsten Teil der App: Der plattformübergriefenden Synchronisation!

Genau diese Funktion, die über die Instacast Cloud realisiert wird, ist meiner Meinung nach das Killerfeature von Instacast und hebt die App deutlich von iTunes ab.

Sofern man nämlich einen Account, der auch über die iOS-App von Instacast erstellt werden kann, besitzt, sind abonnierte Podcast auf dem Mac und iOS im Sync.

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Preise und Verfügbarkeit

Instacast für den Mac befindet sich momentan in einer offenen Betaphase und ist daher für jeden Interessenten kostenlos nutzbar. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Nach abgeschlossener Betaphase wird die App aber definitiv kostenpflichtig. Man kann Instacast auch schon jetzt für den Early Bird Preis von 14,99 Euro kaufen.

-> http://vemedio.com/products/instacast-mac

Die dazu passende iOS-App von Instacast ist Universal und läuft daher neben dem iPhone auch auf dem iPod touch und iPad. Instacast für iOS kostet momentan 4,49 Euro und setzt iOS 6 zur Installation voraus.

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FAZIT

Endlich frischer Wind bei den (Desktop-)Podcast Apps!!!

Und auch schon in dieser frühen Beta muss ich Entwickler Vemedio ein großes Kompliment aussprechen. Der angesprochene Sync zwischen Mac- und iOS-Version von Instacast funktioniert tadellos. Dazu läuft die App stabil und ohne große Systemlast.

Als negative Punkte muss ich die sehr eingeschränkte Funktionalität der intelligenten Listen nennen. Da kann man quasi nichts einstellen und nur vorgegebene Listen nutzen. Um nerviges Subscription-Management zu vermeiden, wäre außerdem ein Import vorhandener Podcasts aus iTunes wünschenswert. Darüber hinaus fehlt eine deutsche Lokalisierung.

Schlussendlich ist die App aber noch beta und dafür schon sehr, sehr gut nutzbar. Ich freue mich auf das finale Produkt!

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Und achja: Zum endgültigen Glück, und ich bin mir der Comic dieses Satzes durchaus bewusst, fehlt eigentlich nur noch eine passende App für das Apple TV ;-)

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Review: Little Snitch 3 · OS X Firewall im neuen Glanz (Gewinnspiel inside)

In Sachen (Software-)Firewall hat die App Little Snitch unter den Mac-Usern einen relativ hohen Bekanntheitsgrad. Ich persönlich hatte mich vor ca. zwei Jahren von Little Snitch ab- und dem Konkurrenzprodukt Hands Off! zugewandt. Mir gefiel die ganze Usability bei Hands Off! einfach besser als bei Little Snitch; außerdem konnte Hands Off!, im Gegensatz zu Little Snitch, auch eingehende Verbindungen blocken.

Seit gut einer Woche gibt es nun von Little Snitch ein neues Major Update. Zwar vorerst nur in einer Preview-Version; ich habe die App aber trotzdem etwas näher unter die Lupe genommen, die Neuerungen angesehen und werde Euch sagen, ob sich ein Upgrade auf Version 3.0 lohnt. Am Ende gibt es noch ein kleines Gewinnspiel.

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Zur Installation als solche gibt es wenig zu sagen. Man sollte nur im Hinterkopf behalten, dass ein Neustart des Mac unumgänglich ist.

Anschließend findet man sich der Little Snitch Konfiguration wieder, die den Hauptteil dieser App ausmacht. Hier sieht man unten links auch schon die erste Neuerung: Profile

Mit den Profilen ist es möglich separate Regeln für unterschiedliche Situationen oder Aufenthaltsorte festzulegen. Dazu zieht man die entsprechenden Regeln per Drag-and-Drop in den Profilnamen hinein. Das hat den Effekt, dass die so ‚ge-tag-ten‘ Regeln nur wirksam sind, wenn auch das Profil aktiv ist. Die Profile schaltet man über das Statussymbol in der OS X Menüleiste um.

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Apropos Statussymbol: Mit diesem kann man auch auf den neuen Silent-Modus zugreifen, der es LS erlaubt unauffällig und ohne Verbindungsalarme im Hintergrund zu laufen. Es werden in dem Fall generell alle Verbindungen protokolliert und zum später Nachschauen zugelassen oder blockiert.

Das nächste kleine aber sinnvolle neue Feature ist die Regelanalyse. LS3 analysiert automatisch alle definierten Regeln und weißt auf redundante, ungültige oder überlappende Regeln hin.

Außerdem sieht man in der linken Seitenleiste vom Konfigurationsfenster, je nach Einstellung, nun sofort, welche Regeln neu hinzugefügt, temporär, unbestätigt oder geschützt sind.

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Die eigentlichen Verbindungsalarme haben sich zu LS2, sofern ich mich daran noch erinnern kann, nicht wesentlich verändert.

Man kann nun aber die Ausführlichkeit des Alarms einstellen und technische Details wie beispielsweise Ports oder Protokolle ausblenden lassen. Gerade für Leute, die keine IT-Experten sind, eine hilfreiche Neuerung. Außerdem kann man LS3 derart konfigurieren, dass Verbindungsalarme nach einem gewissen Zeitraum des Nichtstuns automatisch zugelassen oder blockiert werden.

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Eine nächste Sache die mir sehr gut gefällt sind domänenbasierte Regeln, die ganze Internetdomänen schon bei der Definition im Verbindungsalarm blockieren oder zulassen kann. Hier hat beispielsweise Hands Off! erheblichen ‚usability-Nachholbedarf‘. Dort gibt es zwar Wildcards. Die können aber erst nachträglich im Konfigurationsfenster gesetzt werden, was unter Umständen zu Klickorgien führen kann. Klarer Pluspunkt für Little Snitch.

Dazu bietet LS3 jetzt mehr Optionen zur Geltungsdauer bei temporären Regeln.

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Das allerwichtigste neue Feature bei LS3 ist aber die Möglichkeit eingehende Verbindungen zu kontrollieren. Genau dieser Punkt war übrigens verantwortlich dafür, dass ich damals zu Hands Off! gewechselt bin. Little Snitch zieht nach über zwei Jahren nun endlich nach!!!

Eine kleine, für mich unverständliche und ärgerliche Einschränkung gibt es aber: Die Richtung, ein- oder ausgehende Verbindung, kann nur beim Erzeugen (linke Screenshot) der Regel erstellt und nicht mehr geändert werden. Will man hier nachträglich etwas umkonfigurieren (rechter Screenshot) fehlt das Drop-Down Menü und es heißt alte Regel löschen und neue Regel mit geänderter Richtung erstellen. Das ist im Übrigen kein Bug und so gewollt. Ich hatte extra bei den Entwicklern nachgefragt.

Dieser Punkt geht daher auch weiterhin an HandsOff!, wo ich schalten und walten kann, wie ich es gerne möchte.

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Von der Richtung der Verbindungen abgesehen kann man in LS3 aber sonst alle möglichen Einstellungen in den Regeln nachträglich verändern.

Das fängt beim eigentlichen Prozess bzw. dem Prozesseigentümer an und geht bis zum Port oder Protokoll weiter. Es ist mit LS3 jetzt sogar möglich mehrere Server in einer Regel (Hostnamen, Domänen oder IP-Adressen) anzugeben, was das Ganze Set an Regeln klein und übersichtlich hält.

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Die letzte große Neuerung ist der überarbeitete Little Snitch Netzwerkmonitor. Hier sieht man jetzt ganz genau, welche App mit wem wie lange verbunden ist und welche Datenmengen ausgetauscht werden.

Das geht sogar soweit, dass man den gesamten Datentransfer der letzten Stunde für jeden Prozess, jeden Server, jedes Protokoll und jeden Port nachvollziehen kann. Dazu gibt es vielfältige Such-, Filter- und Sortierungsoptionen.

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Darüber hinaus kann man den ganzen Datenverkehr im PCAP-Format aufzeichnen oder Snapshots zur späteren Analyse erstellen.

Wirklich ein sehr mächtiges neues Feature!

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Zum Abschluss noch ein kleiner Blick in die LS3 Einstellungen, die LS2-Veteranen in Grundzügen bekannt vorkommen sollte.

So kann man hier u.a. den Silent-Modus oder Netzwerkmonitor aktivieren, sowie den Detailgrad der Alarme oder Punkte zur Sicherheit bzw. Privatsphäre einstellen.

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Little Snitch 3 kostet im Online-Shop in der Einzelplatzlizenz 29,95 Euro. Ein Upgrade von Version 2 auf 3 schlägt mit 14,95 Euro zu Buche. Dazu gibt es diverse Mehrfach- und Familienlizenzen. Skeptiker greifen, wie immer, zur kostenlosen aber zeitlich begrenzten Testversion. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt. Der neue Schnickschnack um Gate Keeper und OS X Mountain Lion würde selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt.

Außerdem bekommen alle, die Little Snitch 2 nach dem 1. Mai 2012 gekauft haben eine Lizenz von Little Snitch 3 geschenkt. Genau diese Aktion hat meiner Meinung nach ein kleines Gschmäckle, denn LS2 wurde am 24. April 2012 in einer Promo zum halben Preis angeboten. Diese Käufer schauen jetzt etwas doof aus der Wäsche und müssen das Upgrade leider kaufen.

Die Vorabversion von LS3 läuft am 01. September 2012 aus. Die bis dahin erworbenen Lizenzen behalten aber selbstverständlich ihre Gültigkeit für nachfolgende Versionen.

FAZIT

Bravo! Die neue Version 3 von Little Snitch würde sowohl äußerlich, als auch unter der Haube sinnvoll weiterentwickelt. Die im Review vorgestellten Feature sind natürlich lange nicht alle Neuerungen. Dazu solltet Ihr Euch das komplette Changelog ansehen.

Dennoch hat Little Snitch 3 zwei kleinere Nachteile, die meine Freude etwas trüben: Zum einen kann man, wie schon angesprochen, die Richtung der Verbindung bei den Regeln nicht nachträglich editieren. Zum anderen kann man die von Little Snitch per default definierten geschützen Regeln, im Konfigurationsfenster an einem Schloss rechts neben der Regel zu erkennen, nicht löschen, sondern nur deaktivieren.

Wenn diese zwei Punkte in der finalen Version noch angepasst werden, die Entwickler machten mir wie erwähnt wenig Hoffnung, wäre es wieder die perfekte Firewall.

Aber ich will nicht meckern. LS3 ist ne tolle Software, die mich Hands Off! vorerst zu den Akten legen lässt. Gerade die vielen kleinen Neuerungen und der großartige Netzwerkmonitor haben es mir angetan

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

GEWINNSPIEL

Der österreichische Little Snitch Entwickler Objective Development Software hat aptgetupdateDE für eine Verlosung zwei Lizenz-Coupons, die im Online-Shop eingelöst werden können, für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Zur Teilnahme sagt uns bitte welche Lösungen Ihr als Firewall auf Eurem Mac einsetzt UND welches Feature Euch an Little Snitch 3 besonders gefällt.

Die Verlosung endet kommenden Dienstag, den 31.07.2012. Viel Erfolg.

Bitte daran denken mit einer erreichbaren E-Mail Adresse zu kommentieren!

->; http://www.obdev.at/products/littlesnitch