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OS X Tipp: Screenshots von Fenstern ohne Schlagschatten erstellen

In meinem mittlerweile über fünf Jahre alten Artikel über Mac OS X Shortcuts bin ich u.a. auch auf das Erstellen von Screenshots eingegangen.

Gerade für unsere Reviews nutze ich dieses, in OS X eingebaute Feature extrem oft.

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Da ich aus ästhetischen Gründen meisten auch nur betreffende Fenster einer App als Screenshot nutze, kommt bei mir zu 99,9% der Shortcut Command-Shift-4 + Leertaste zum Einsatz.

Leider haben diese Fenster-Screenshots danach einen sehr großen Schlagschatten, der zum einen Platz wegnimmt und zum anderen nicht gerade hübsch ist.

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Man kann allerdings, nachdem man mit Command-Shift-4 + Leertaste das zum Screenshot ausgewählte Fenster markiert hat, über die gedrückt gehaltene Alt-Taste den Schatten für den aktuellen Screenshot deaktivieren.

[table id=28 /]

The geeky way

Möchte man den Schlagschatten dauerhaft deaktivieren, müssen im Terminal die beiden folgenden Befehle eingegeben werden:

defaults write com.apple.screencapture disable-shadow -bool true; killall SystemUIServer

Ersetzt man in diesem Kommando das true durch ein false, wird der Effekt wieder rückgängig gemacht.


Und wo wir gerade beim Terminal sind: hier lassen sich auch weitere Einstellungen festlegen.

Dateiformat: per default nimmt OS X Screenshots im PNG-Format auf. Möchte man Screenshots direkt im JPG-Format abbilden, führen folgende Befehle zum Ziel:

defaults write com.apple.screencapture type JPG; killAll SystemUIServer

Ersetzt man in diesem Kommando das JPG durch PNG, wird der Effekt wieder rückgängig gemacht.

Speicherort: per default legt OS X Screenshots auf dem Desktop ab. Für einen anderen Speicherort führt folgender Befehl zum Ziel:

defaults write com.apple.screencapture location SPEICHERORT; killAll SystemUIServer

Der Mittelweg

Falls dir beide Methoden nicht gefallen, empfehle ich MiniShadow, das einen gesunden Mittelweg geht und den Schlagschatten in verschiedenen Stufen anpassen kann.

Bildschirmfoto 2015-04-28 um 16.16.25-minishadow

(inspired by)

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Ember · Kostenloses Digitales Sammelalbum für iOS veröffentlicht

Ember, ein digitales Sammelalbum für allerhand Inspirationen, hatte ich schon als Mac Version sehr ausführlich in einem Review vorgestellt. Damals hatte ich im Fazit die fehlenden mobilen Apps, insbesondere für iOS, angemeckert.

Here we go: Ember ist ab sofort auch für iOS verfügbar.

 

Funktional ist bisher nur das Grundprinzip die Mac-App integriert, was sich, laut App Store Beschreibung der App, in Zukunft durch IAP aber ändern wird.

Wir stehen mit Ember für iOS noch am Anfang, und in zukünftigen Updates werden Ihnen kraftvolle neue Funktionen zum Kauf verfügbar stehen – jedoch werden Sie die Dinge, die Sie inspirieren immer kostenlos einfangen, organisieren und bearbeiten können.

Bisher kann man Bilder ablegen, diese in intelligente Verzeichnisse organisieren, taggen und suchen. Außerdem werden sämtliche Daten über die iCloud zwischen iPhone, iPad, iPod touch und Mac synchronisiert.

Feine Sache, vor allem, da das Ganze in der aktuellen Version kostenlos ist. Zur Installation wird iOS 7 minimal vorausgesetzt. Bei der separat erhältlichen Mac Version ist man momentan mit 44,99 Euro dabei.

[app 478308340]
[app 402456742]

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SnapNDrag Pro · Screenshot App für OS X derzeit kostenlos // UPDATE

Kurzer Hinweis aus der Screenshot-Ecke:
SnapNDrag Pro, eine App, mit der man Screenshots erstellen und vor allem verwalten kann, wird derzeit kostenlos (kostet sonst bis zu 5,49 Euro) im Mac App Store zum Download angeboten.

Features:

  • One-click capture (by window, selection or timed)
  • Organize with Folders
  • Annotate without losing the original screenshot
  • Share to Mail, Messages, Twitter, Facebook etc
  • Batch rename
  • Run as a background app (no Dock icon)
  • Customizable Hot Keys

Zur Installation wird OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

[app 430397512]

[UPDATE]

Das ging wirklich schnell. Das Angebot scheint schon wieder vorbei zu sein. Sorry der Umstände :-(

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Review: Ember · Digitales Scrapbook für OS X

Realmac Software, vielen sicher durch die To-Do App Clear oder den WYSIWYG-Editor RapidWeaver bekannt, hat vor gut zwei Wochen eine neue App namens Ember veröffentlicht.

Die App ist der Nachfolger von Little Snapper, für das es ab sofort keine Updates mehr gibt und das auch nicht mehr verkauft wird.

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Wer Little Snapper kennt, wird sich in Ember, trotz aufpolierter GUI, direkt zu Hause fühlen.

Die App ist im Grunde genommen nichts anderes als ein digitales Sammelalbum (neudeutsch: Scrapbook) für allerlei Inspirationen – seien es Screenshots, Bilder, Webseiten u.s.w… Man könnte fast meine, dass man Evernote oder Pinterest Konkurrenz machen möchte aber dazu am Ende im Fazit etwas mehr.

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So ein Sammelalbum möchte natürlich auch gefüllt werden und hier bietet Ember eine Reihe von Möglichkeiten, auf die ich im Laufe dieses Reviews mal mehr, mal weniger näher eingehen werde:

  • Import aller Bilder aus Little Snapper
  • per drag-and-drop aus dem Finder heraus bzw. per (Verzeichnis-)Import über das Menü
  • integrierte Screenshotfunktion
  • Abonnements / RSS Feeds
  • integrierter Webbrowser
  • Browser Extension für Safari und Chrome

Beim Import bzw. der Neuerstellung von Screenshots sortiert Ember diese in vorhandene, unveränderliche Kategorien in der Sidebar vor. Heißt genau, dass die App beispielsweise automatisch erkennt, ob es sich um Bilder vom iPhone, iPad oder Fullscreen-Desktop handelt.

Dazu lassen sich selbstverständlich auch eigene Alben (hier Sammlung genannt) anlegen, die durch verschiedene Attribute auch ‘intelligent’ sind und Screenshots automatisch sortieren.

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Die in Ember integrierte Screenshotfunktion erreicht man entweder über definierbare Shortcuts, das Fotoapparat-Symbol in der Symbolleiste oder die OS X Menüleiste, die bei Bedarf über ein zuschaltbares Icon Zugang zu Ember ermöglicht. Neben Vollbildaufnahmen inkl. Timer, kann man auch einzelne Bildbereiche bzw. Fenster aufnehmen.

Über die Symbolleiste kann man zudem seine Bilder teilen. Hier stehen neben Facebook und Twitter auch AirDrop, E-Mail, iMessage, Flickr oder Tumblr zur Verfügung. Mit dem Info-Symbol rechts neben den Sharing-Optionen kann man sich Bildinfos anzeigen lassen sowie Tags oder eine Bildbeschreibung hinterlegen.

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Eine weitere Möglichkeit Bilder in Ember zu integrieren sind Abonnements.

Durch diese gegenüber Little Snapper völlig neue Funktion kann man normalen RSS Feeds folgen und so Webinhalte (Bilder, Grafiken…) sehr einfach in Ember sichern.

Für die fehlende Inspiration liefert Entwickler Realmac Software auch schon einige Beispiele, wie Popular Dribbble oder 500px Editor’s Choice, mit.

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Als weitere Bildquelle kann der integrierte Webbrowser helfen.

Dieser verhält sich wie ein normaler Browser, allerdings lässt sich die Browserbreite (siehe 1.) neben der vollen Fensterbreite auf iPad- oder iPhone-Niveau anpassen, was für Screenshots ja nicht ganz so unwichtig ist.

Und apropos:
Screenshots können rechts wiederum wieder über das Fotoapparat-Symbol (siehe 2.) aufgenommen werden. Hier kann man zum einen für die komplette Webseite bzw. zum anderen per Selektierungswerkzeug für einzelne DOM-Elemente der Webseite einen Screenshot erstellen. Für die zweite Option lässt sich der ‘ge-snap-te’ Rahmen vor dem eigentlichen Screenshot selbstverständlich verändern.

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Also letzte Möglichkeit, Screenshots in Ember zu integrieren, wird eine Browser Extension für Safari und Google Chrome angeboten. Nutzer von Firefox schauen momentan noch in die Röhre.

Mit dieser Extension kann man auf jeden Fall Screenshots von Webseiten inkl. Tag, Beschreibung und Sternewertung in Ember integrieren. Des Weiteren kann man auch hier schon ein Album auswählen, in dem dieser Screenshot landen soll.

Oben rechts, im folgenden Screenshot, sieht man übrigens mal das Ember-Icon in der Menüleiste, über das man, wie schon erwähnt, ebenfalls Screenshots erstellen kann.

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Damit ein Scrapbook ein Scrapbook ist, sollte man Bilder auch mit Anmerkungen versehen können.

So natürlich auch in Ember, wobei man sich hier wirklich nur auf das Nötigste (Bilder ausschneiden und drehen, Text hinzufügen oder einfache Objekte zeichnen) beschränkt. Selbst die recht einfachen Bild-Editoren um Monosnap oder Skitch sind wesentlich besser als das, was Ember momentan zu bieten hat.

In diesem Zusammenhang muss auch das seit Version 1.1 in Ember integrierte Smart Drawing erwähnt werden: Beim Editieren von Bildern merkt Ember, ob ein Pfeil, Kreis oder Quadrat gezeichnet wurde und wandelt das Objekt entsprechend um.

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Abschließend noch ein kleiner Blick auf Ember, wie es bei mir momentan ‚gefüllt‘ mit Alben und intelligenten Alben aussieht.

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Die Einstellungen von Ember sind sehr überschaubar.

Neben dem Icon in der Menüleiste, kann man hier auch Shortcuts oder den Schatten bei der Erstellung von Screenshots deaktivieren.

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Preise und Verfügbarkeit

Ember wird ausschließlich über den Mac App Store für aktuell 44,99 Euro verkauft. Dadurch ist auch klar, dass es keinen vergünstigen Upgradepreis für bestehende Kunden von Little Snapper gibt.

Eine kostenlose Testversion wird momentan leider auch nicht angeboten. Zur Installation wird OS X 10.8.3 Mountain Lion vorausgesetzt.

[app 402456742]

FAZIT

Die Idee hinter Ember ist wirklich sehr gut, die Umsetzung, meiner Meinung nach, maximal befriedigend. Erst recht, wenn ich mir den recht hohen Preis der App ansehe.

Warum?
Nun, Ember lässt sich sehr flüssig und innovativ bedienen; auch die Oberfläche ist sehr aufgeräumt aber funktional ist noch sehr, sehr viel Luft nach oben.

Zum einen ist da der sehr eingeschränkte Bildeditor, zum anderen fehlt zum Sammeln all meiner Inspirationen (denn genau das will Ember ja sein) ein Texteditor, gerne auch mit Markdown Support.

Darüber hinaus gibt es momentan keine Möglichkeit ein normales Verzeichnis inkl. Verzeichnisstruktur zu importieren, dass von Ember ‚live‘ überwacht und ggf. aktualisiert wird. Gerade für mich als Blogger (und sicher auch für den einen oder anderen Designer) eine unverzichtbare Funktion. Dazu lassen sich in den Einstellungen zwar Schatten aktivieren bzw. deaktivieren. Ich persönlich würde mir auch kleinere Zwischenschritte wie bei MiniShadow wünschen.

Das größte Problem von Ember sind aber fehlende mobile Apps für beispielsweise iOS inkl. (iCloud-)Synchronisation, so dass man auch vom iPhone oder iPad Inspirationen zu Ember hinzufügen kann. Übrigens ist eine derzeit noch fehlende iCloud-Synchronisation zwischen mehreren Macs für zukünftige Versionen von Ember schon angekündigt worden.

Gerade durch fehlende mobile Apps, den fehlenden Texteditor und der fehlenden Synchronisation muss sich Evernote um seine Stellung als führende Notizapp keine Sorgen machen. In der aktuellen Form, und ich muss es leider so deutlich sagen, ist Ember nichts weiter als eine sehr schicke und sehr gut zu bedienende 45 Euro teure lokale Version von Pinterest.

Aber die Entwickler sind sich dessen bewusst und haben im firmeneigenen Blog schon plenty more planned features für Ember angekündigt. Welche das sein werden, wird leider, bis auf den iCloud-Syncronisation zwischen mehreren Macs, nicht verraten. Sobald es aber auf dieser Schiene Neuigkeiten gibt, werde ich gerne ein Update zu diesem Review schreiben und unsere momentan eher mäßige Wertung aufbessern.

[do action=“aguwertung“ wert=“7″/]

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Monosnap mit Dropbox, Evernote, CloudApp, Yandex.disk und Box.com Integration

Ich war ja kürzlich über Share Bucket, mit dem man seine Screenshots sehr einfach in die Dropbox sichern kann, schwer begeistert.

Die äußerst beliebte Screenshot-App Monosnap (aka ‘das bessere Skitch’) zieht nun nach und bietet in der neusten Version ebenfalls einen Upload zu Dropbox sowie Evernote, CloudApp, Yandex.disk und Box.com an.

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Damit man diesen Service nutzen kann, muss man allerdings einen In-App-Kauf in Höhe von 2,69 Euro auf sich nehmen.

Ein kleiner Preis, der sich alleinschon für Monosnap lohnt; zumal der Upload von Screenshots auf FTP, SFTP, WebDAV, Amazon S3 und in die Monosnap Cloud weiterhin kostenlos ist.

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Der Upload in die externen Cloud-Services wird momentan auch ausschließlich für die Mac-Version von Monosnap angeboten. Ob, wie und wann die Versionen um Windows, iOS oder Chrome nachziehen, steht derzeit noch nicht fest.

Zur Installation der kostenlosen App wird Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

[app 540348655]

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Thunder · Screenshots über die OS X Menüleiste teilen

Mal schnell n Screenshot über die Menüleiste per ‘Cloud-Link’ mit Freunden teilen? Kann man mit Droplr und der Cloud App schon eine halbe Ewigkeit; Thunder zieht nun nach.

Mit Thunder kann man, sofern man sich einen kostenlosen Thunder-Account angelegt hat, nicht nur Screenshots erstellen, sondern diese auch direkt in die Thunder-Cloud bzw. den eigenen Amazon S3 Webspace hochladen und so teilen.

Das funktioniert entweder mit einzelnen oder mehreren Screenshots gleichzeitig, die vor dem Hochladen in die ZIP-Datei verpackt werden. Anschließend landet der passende Link zum Weiterleiten in der OS X Zwischenablage.

 

Eine History der letzten hochgeladenen Screenshots und Desktop Notifications gibt es ebenfalls.

MAIN FEATURES

  • Remarkably simple and lightning fast
  • Upload any type of files and even folders
  • Takes screenshots. Thunder will automatically upload them
  • Unlimited uploads
  • Can upload files directly to your Amazon S3 bucket

Zur Installation wird minimal OS X 10.7 Lion vorausgesetzt. Wer mehr Infos zu Thunder haben möchte, klickt hier.

[app 658277807]

[app 498672703]
[app 417602904]

(via)

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AppyFridays · Radium 3, InstaFeed und SnapNDrag Pro zum Sonderpreis

Schnäppchenjäger aufgepasst, denn dieses Wochenende kann man wieder richtig sparen:

Radium 3 (kostet normalerweise 8,99 Euro)

Über diese App muss ich, glaube ich, keine großen Worte mehr verlieren oder? Radium ist nach wie vor die beste Internet-Radio App, die man für den Mac bekommen kann.

Wer vor dem Kauf dennoch mehr erfahren möchte, schau sich einfach mein Review zu Radium 3 vom Februar diesen Jahres an.

[app 597611879]

InstaFeed – Instagram Viewer (kostet normalerweise 8,99 Euro)

Mit InstaFeed kann man, in einem sehr schicken Interface, den Sonnenuntergangsdienst Bilderdienst Intragram am Mac neu erleben.

[app 610883404]

SnapNDrag Pro (kostet normalerweise 5,49 Euro)

SnapNDrag Pro ist eine App, mit der man Screenshots erstellen und verwalten kann. Kann man mal machen; es gibt aber genug kostenlose Alternativen.

[app 430397512]