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Im Test: Koogeek Smart Plug · Intelligente Steckdose mit Unterstützung von HomeKit

Beim Thema Smart Home bzw. Heimautomatisierung bin ich immer noch etwas zurückhaltend unterwegs.

Im Vergleich zu vor knapp zwei Jahren, als ich das Home Control Set von devolo getestet hatte, ist auf diesem Gebiet aber sehr viel passiert. Es sind mittlerweile unzählige Geräte für unterschiedlichste Bereiche verfügbar. So beispielsweise auch die intelligente Steckdose von Koogeek, die eher im Smart Home Einstiegsbereich anzusiedeln ist und die ich nachfolgend in einer kleinen Review genauer vorstellen möchte.

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Erster Eindruck

Die Steckdose kommt in einem nahezu quadratischen Karton mit mehrsprachiger Kurzanleitung daher. Im Inneren befindet sich in einer Schaumstoffhalterung die Steckdose.

Farblich haben wir eine Klavierlackoptik in weiß vorliegen. Dazu ist oben drauf ein Schalter, auf den ich später noch zu sprechen komme. Das zweite “e”, im vorne aufgedruckten Herstellernamen, dient außerdem als Status-LED.

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Abschließend zu den Maßen: 63 x 63 x 90 mm (H x B x T) bei einem Gewicht von handgemessenen 144 Gramm.

Konfiguration und Nutzung

Wie die Maße schon vermuten lassen, ist die Steckdose vergleichsweise groß, so dass ein Einsatz in einer Steckdosenleiste u.U. problematisch werden könnte. Für diese Review muss daher die Wandsteckdose herhalten, in die der Adapter zunächst einmal nur eingesteckt werden muss.

Daraufhin fängt die Status-LED rot an zu blinken.

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Zur Kommunikation nutzt die Steckdose WLAN. Das ermöglicht, im Vergleich zu Bluetooth, eine höhere Reichweite und man muss sich keine Gedanken um irgendeine Bridge machen.

Leider, und das ist für mich etwas unverständlich, wird nur das 2,4 GHz Frequenzband unterstützt, was die Steckdose in 5 GHz Netzwerken komplett nutzlos macht. Nun gibt es natürlich etliche Router, die auf beiden Frequenzbändern senden. Man muss dabei allerdings darauf achten, dass beide Frequenzen die identische SSID haben, da es sonst zu Problemen bei der Inbetriebnahme der Steckdose kommen kann.

Apropos Inbetriebnahme: der einfachste Weg ist sicherlich über Apples Home-App.

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Hier scannt man einfach mit dem iPhone, iPad oder iPod touch den der Steckdose beiliegenden HomeKit-Code bzw. gibt den achtstelligen Zahlencode per Hand ein.

Anschließend gibt man der Steckdose einen Namen und ordnet sie einem Raum im Haus zu, woraufhin die Status-LED stetig grün leuchtet.

Damit ist die Konfiguration abgeschlossen und man kann sich der Nutzung zuwenden.

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Neben der ganz normalen Ein- und Ausschaltfunktion, kann man auch Regeln bzw. Szenen hinterlegen. Auch eine Automation mittels Timer sowie die Steuerung der Steckdose über das Internet sind möglich. Voraussetzung für diese Automation bzw. den Fernzugriff ist allerdings ein Apple TV der 4. Generation oder ein iPad, die als Steuerzentrale fungieren.

Darüber hinaus kann die Steuerung per Apple Watch oder dem Sprachassistenten Siri erfolgen.

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Neben Apples Home-App kann die Konfiguration und Steuerung der Steckdose auch über die Hersteller eigene Smart Home App erfolgen, die neben iOS (inkl. Apple Watch) auch für Android zum kostenlosen Download in den jeweiligen App Store angeboten wird.

Die Funktionen sind mit der Home-App von Apple vergleichbar. Allerdings kann man sich hier zusätzlich den aktuellen Stromverbrauch anzeigen lassen.

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Dazu kann man die in der Koogeek Home App hinterlegten Szenen mittels Widget oder 3D Touch steuern.

Bevor sich übrigens jemand wundert: Koogeeks Home App ist in den App Stores relativ mies bewertet. Ich persönlich konnte jetzt keine großen Klopfer feststellen; es tut was es soll. Ich bin aber auch vielleicht nicht die Zielgruppe, da ich HomeKit fähige Geräte ausschließlich über Apple Home-App steuere, die, und das soll nicht unerwähnt bleiben, auch mittels iOS Kontrollcenter zugreifbar ist.

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Egal für welche Methode der Steuerung man sich auch entscheidet… die Schaltzeiten sind schnell und funktionieren sehr zuverlässig. Ich hatte über den gesamten Testzeitraum von einigen Wochen nicht einen einzigen Ausfall.

Abschließend noch ein Wort zum anfangs erwähnten Schalter, der oben an der Steckdose zu finden ist. Hierbei handelt es sich um einen manuellen Schalter, der gedrückt werden kann, um auch bei einem Ausfall des Internets die Steckdose schaltbar zu halten.

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für die smarte Koogeek Steckdose liegen im Preisvergleich zwischen 30 und 50 Euro. Bei Amazon ist die Steckdose derzeit ausverkauft, was eventuell an der Cyber Week liegen mag.

-> https://www.koogeek.com/p-p1eu.html

Auch wenn ich zur Steuerung des Gerätes vom iPhone, iPad oder iPod touch Apples Home-App empfehle, hier die Links zu Koogeeks Pendant, das iOS 9 bzw. Android 4.3 oder neuer zur Installation voraussetzt.

Koogeek Home
Koogeek Home
Entwickler: TOMTOP
Preis: Kostenlos
Koogeek - Smart Home
Koogeek - Smart Home
Entwickler: TOMTOP Inc.
Preis: Kostenlos

tl;dr

Smarte Geräte mit HomeKit Unterstützung sind mittlerweile keine Seltenheiten mehr. Ich persönlich finde es beispielsweise sehr charmant die Geräte ohne Installation von Dritt-Apps direkt vom iPhone über Apples Home-App einzurichten und zu nutzen.

So eben auch die Koogeek Steckdose, die auf diese Art und Weise fix eingerichtet war und schlussendlich seit Wochen tadellos mit schnellen Schaltzeiten funktioniert.

Auf der negativen Seite steht natürlich das Problem mit dem WLAN, das zwingend im 2,4 GHz Frequenzband funken muss. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß und sollte dringend überarbeitet werden.

Auch an der Größe der der Steckdose sollte man feilen. Hier ist die Konkurrenz, zumindest teilweise, wesentlich kompakter aufgestellt.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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macOS Tipp: per Sprachbefehl auf Webseiten oder in Apps einloggen

Dass man sich über die Tastaturkürzeln von 1Password sehr einfach auf Webseiten oder auch in Apps einloggen kann, hatte ich schon vor etwas mehr als einem Jahr in einem Artikel genauer beschrieben.

Im Zusammenhang mit dem großartigen Keyboard Maestro und der Siri-/Diktier-/Sprachbefehl-Funktion von macOS kann man diese Annehmlichkeit weiter spinnen und dem Mac auch einfach sagen, was er zu tun hat.

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Bevor es gleich zum Video-Tutorial von Kollege Alexander geht, vielleicht die Kurzfassung in zwei Schritten:

In einem ersten Schritt erstellt man sich in Keyboard Maestro ein Macro für 1Password (Mini), das nach den Daten für Webseite X sucht und das über ein systemweit geltendes Tastaturkürzel Y ausgeführt wird. Im zweiten und letzten Schritt richtet man über die macOS Systemeinstellungen einen Sprachbefehl ein, der das zuvor erstellte Tastaturkürzel Y ausführt.

Nun kann man die Finger von der Tastatur nehmen und sich über den gerade definierten Sprachbefehl (inkl. vorangestellter ‘Schlagwortphrase‘ zum Aktivieren der Sprachbefehlfunktion) vollautomatisch über den Browser auf Webseite X mit seinen Login-Daten anmelden. The magic happens! ;)

Das Ganze funktioniert aber nicht nur für Webseiten. Mit einem etwas abgewandelten Macro kann man sich auch in Apps wie beispielsweise iTunes einloggen. Auch das ist im Tutorial erklärt.

Noch ein Tipp zum Abschluss:

Die in Keyboard Maestro erstellten globalen Tastaturkürzel sollten selbstverständlich nicht mit anderen Tastaturkürzeln/Funktionen am Mac kollidieren. Man kann dahingegen seiner Kreativität auch freien Lauf lassen und komplexe Kombinationen wählen, da diese Tastenkürzel ja per Sprachbefehl gesteuert werden und man sich nichts merken muss.

-> https://1password.com
-> https://keyboardmaestro.com

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Sinus · Siri für Mac OS X veröffentlicht

Den Sprachassistenten Siri unter iOS kennen sicherlich viele von Euch.

Mit Sinus ist nun etwas Vergleichbares als erste Beta für OS X erschienen.

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Einfach Shortcut drücken, sprechen und Sinus erledigt den Rest. Dabei erscheint Sinus auf der linken Seite des Desktops und integriert sich so ganz gut in die OS X Umgebung.

Die Einrichtung von Sinus erfolgt übrigens per OS X Sprachsteuerung. Dazu sollte man die ‘englische’ Sprachausgabe Samantha benutzen.

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Soweit ich das hier sehe versteht Sinus vorerst kein Deutsch, dafür Englisch aber recht gut.

Sinus kann kostenlos getestet werden. Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

-> http://www.raffael.me/sinus

(via)

Sicherheitshinweis:

Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass Sinus nicht über die normalen Apple-(Siri-)Server läuft. Laut Aussage des Entwicklers handelt es sich um ein akademisches Projekt, bei dem weder persönliche Daten gesammelt, noch gespeichert werden.

Sinus requires information about your context: your location (e.g., to check your weather, the news around you, etc.), your locale zone (for the current time, your language, the weather measure), your contacts (to be able to look up phone numbers, mail addresses, etc., for you) or your schedule (to be able to show you your current and upcoming schedule for you). Additional functions in future might require more personal data while staying true to our privacy principles.

This is confidential data, and we treat it as we would expect it from a software, that is, we don’t have any interest in reading your personal data. No personal data is being collected and stored permanently while using the app (unless temporarily for providing faster access, which is called ‚Caching‘), no personal data is sent to remote servers, but, e.g., the city of your location for fetching the weather.

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iTranslate Voice · 31 Sprachen für die Hosentasche (iPhone, iPod touch)

Die iPhone App iTranslate Voice gibt es mittlerweile schon etwas länger und hat durchweg positive App Store Bewertungen bekommen. Dennoch war ich vor diesem kleinen Review recht skeptisch.

Was kann die App?

Ihr kennt das: Man(n) will nach Mallorca fliegen, ist dann am Strand angekommen und will ein Bier bestellen… ok, blödes Beispiel! Man ist in Rom und will nach dem Weg zum Kolosseum fragen. Nun ist italienisch nicht gerade meine Zweitsprache und so wühlt man sich entweder durch das handliche Langenscheidt- bzw. Ponts-Wörterbuch oder versucht sich mit Händen und Füßen verständlich zu machen.

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An dieser Stelle kommt iTranslate Voice ins Spiel, bei dem man immer zwei von insgesamt zur Verfügung stehenden 31 Sprachen auswählen kann. Anschließend tippt man auf die Landesflagge und spricht seinen Text; Sekunden später übersetzt iTranslate Voice das Ganze in geschriebener und gesprochener Form. Wobei man hier sagen muss, dass von den 31 Sprachen ‘nur’ 23 eine Spracherkennung haben. Die restlichen acht Sprachen kann man lediglich per Texteingabe übersetzen lassen.

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Als Sprachtechnologie wird wie bei Apples Siri Nuance verwendet. Bei den Übersetzungen setzt man neben Google und Microsoft auch auf eine eigene Datenbank, was die Übersetzungen schlussendlich immer besser werden lässt. Denn gerade grammatikalisch, und da kann ich in meinen Tests nur für englisch sprechen, gibt es leider noch Nachholbedarf.

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Die Spracherkennung funktioniert recht gut, sofern man deutlich und langsam spricht und die Umgebungsgeräusche nicht allzu laut sind. Wenn man hier Probleme hat, kann man den eigentlich gesprochenen Text auch ganz oldschool per Hand eingeben.

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iTranslate Voice kostet aktuell 79 Cent und setzt iOS 4.3, sowie ‘Siri-like’ eine Internetverbindung voraus. Daher gerade im Ausland Vorsicht walten lassen bzw. vor Ort definitiv eine Prepaid Datenkarte kaufen.

aptgetupdateDE Wertung: (7/10)

Für den Preis und die gebotene Leistung kann ich die App durchaus empfehlen. Ich habe durch die vorhandenen App Store Bewertungen zwar mehr erwartet, gerade grammatikalisch, aber die Programmierung solcher Übersetzer ist halt nicht ganz so trivial wie man vielleicht glauben mag. Sicher auch ein Grund, wieso Apple mit Siri sich an dieses Thema noch nicht herangewagt hat ;)

iTranslate Voice - Echtzeit Sprechen & Übersetzen (AppStore Link) iTranslate Voice - Echtzeit Sprechen & Übersetzen
Hersteller: iTranslate GmbH
Freigabe: 4+
Preis: 7,99 € Download