Permalink

MagC: MagSafe Adapter für USB-C & Thunderbolt 3 // UPDATE

Mit BreakSafe, MagNeo, Snapnator oder dem Bolt gab es schon diverse Versuche Apple genialen Netzwerkanschluss MagSafe auf USB-C anzupassen.

Keine dieser Lösungen ist perfekt. Entweder wird zu wenig Strom geliefert, es gibt keine Videoausgabe, es können keine Daten transferiert werden, das Design ist zu klobig, man benötigt angepasste USB-C Kabel oder oder oder…

Mit MagC bin ich letzte Woche eher zufällig auf eine Kickstarter Kampagne gestoßen, die anscheinend alle diese Probleme hinter sich lässt.

Über einen magnetischen Connector sowie einem Adapter, die mit einem normalen USB-C Kabel funktionieren, werden eine Stromversorgung bis zu 100 Watt, eine Grafikausgabe bis zu 5K und ein schneller Datentransfer (u.a. Thunderbolt 3 mit bis zu 40 Gbit/s) garantiert. Damit einhergehend soll MagC zu jedem verfügbaren Dongle oder Hub (für HDMI, SD-Card, Ethernet etc.) kompatibel sein.

Hinzu kommt das vergleichsweise flache Profil des Adapters, das durch die L-Form schon extrem an das Original erinnert.

Zu schön um wahr zu sein?

Nun, ich war mal mutig und habe mich mit 29 US-Dollar für das Early Bird Ticket eingekauft. Schlauer bin ich dann im Dezember 2017, dem Zeitpunkt der angepeilten Lieferung.

-> https://www.kickstarter.com/magc

UPDATE – 01.08.2017 09:30 Uhr

Seit gestern Abend ist die Kampagne bei Kickstarter ausgesetzt. Die Gründe liegen vermutlich bei einem kleinen Geschenk, das jedem Unterstützer zugesagt wurde. Hier ist man aber in der Klärung mit Kickstarter.

Wer nicht so lange warten möchte, kann die Kampagne bei Indiegogo unterstützen.  Mehr Infos gibt es in der angehängten E-Mail:

Hello Björn Rasmus,

We hope this message finds you well. Today we received an email from Kickstarter stating our campaign has been suspended with the following reason:

„Inappropriate content, including but not limited to
offensive or pornographic material
Spamming or abusive behavior
Offering rewards in violation of Kickstarter’s rules“

http://i.imgur.com/Q6z1WGm.png

We are trying to communicate with Kickstarter to understand what the exact cause of the violation is.

It seems unclear that with the reasons listed, our product is not offensive, nor pornographic material related. Hopefully, we have not been spamming or having abusive behavior. The only reason we can relate to is the free small gifts we offer to the backers in the pledges. We sincerely wanted to include them as small appreciations for the help along our journey but it looks like this platform does not appreciate it as we offered the same thing from Indiegogo.

https://www.indiegogo.com/projects/magc-stylish-upgrade-for-usb-c-resurrect-magsafe

—–

Fortunately, our campaign in Indiegogo is very successful and we want to keep it in InDemand mode for the time being. This way we can still reward our backers with the lower price for helping us bring the product to life.

While discussing within the team on how to compensate for the trouble caused to our backers, we were able to secure another small gift from our manufacturer. For everyone pledging in indiegogo for $29 level and above, we will include an additional gift of an USB Type A to USB-C adapter (http://i.imgur.com/OLX1SMT.jpg) to expand your connectivity collection.

Please take a look here and consider continuing your support for us in our journey:
https://www.indiegogo.com/projects/magc-stylish-upgrade-for-usb-c-resurrect-magsafe

Thanks

MagC Team

Permalink

Im Test: Lexar JumpDrive C20c USB Type-C & USB 3.1 Dual-Interface USB-Stick (128 GB)

Vor ein paar Wochen hatte ich mit dem Adam Elements Roma bereits einen Dual-Interface USB-Stick genauer vorgestellt.

Da die Transferraten des Roma, gerade beim Schreiben von Daten, verbesserungswürdig sind, brauchte es einen neuen Testkandidaten, den ich vergleichsweise schnell im Lexar JumpDrive C20c fand.

DSCN2265

Wie beim Roma handelt es sich beim JumpDrive C20c um einen USB-Stick, der auf der einen Seite den Typ-C und auf der anderen den Typ-A in der USB-Revision 3.1 Gen 1 unterstützt.

Darüber hinaus, das aber nur zur Info, bietet Lexar in der JumpDrive C-Serie anstatt des USB-C Anschlusses auch Modelle mit USB-B (Micro) und Lightning an.

DSCN2281

Leider findet man auch zum JumpDrive C20c kaum aussagekräftige Reviews, in denen fernab von Pressemeldungen selbst gemessene Benchmark-Ergebnisse umfänglich dargestellt werden.

So muss man sich vor der Kaufentscheidung ausschließlich auf die Herstellerangaben verlassen, die leider in vielen Fällen ungenau sind bzw. nur unter optimalen Laborbedingungen erreicht werden. Ärgerlich aber das ändert sich heute 😉

DSCN2279

Zunächst aber zum Gerät selber:

Den Stick gibt es in den Varianten mit 32, 64 und 128 GB Speicherplatz. Die beiden für USB-C und USB-A separierten Gehäuse bestehen aus Aluminium und sind mit einem ca. 7,5 cm langen Kabel verbunden. Zum Zusammenfalten des Kabels gibt es zudem einen roten Kabelclip; die Aktivität wird durch eine blau leuchtende Status-LED am USB-A Stecker angezeigt.

Dieses für Dual-Interface USB-Sticks eher ungewöhnliche Ladekabeldesign hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der klassischen Bauweise: neben dem Speichern von Daten, ist auch eine Ladefunktion integriert, mit der man passende USB-C Geräte (Smartphones & Co.) direkt aufladen kann.

Maße: 15,3 x 1,7 x 0,8 cm
Gewicht: 12 g

DSCN2274-original

Benchmark-Test

Da der USB-Stick auf der einen Seite den Typ-C und auf der anderen den Typ-A in der USB-Revision 3.1 Gen 1 unterstützt, sollten recht ordentliche Datentransferraten zu erwarten sein. Der Hersteller verspricht auf seiner Homepage bis zu 150 MB/s Lese- und 60 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Schauen wir gleich mal 🙈

Für diesen Benchmark-Test kommt übrigens erneut der AJA System Test zum Einsatz. Für ein besseres Gesamtbild wurden diese Tests mehrfach und an verschiedenen Dateisystemen durchgeführt.

AJA System Test Lite
AJA System Test Lite
Entwickler: AJA Video Systems
Preis: Kostenlos

Im Einzelnen lässt sich Folgendes festhalten:

FAT32 (Auslieferungszustand)

Ähnlich wie Adam Elements lieferte auch Lexar den USB-Stick mit dem Dateisystem FAT32 aus, das zwar plattformübergreifend wunderbar kompatibel aber mit einer maximalen Dateigröße von 4 GByte schon lange nicht mehr alltagstauglich ist.

Daten schreiben: 73 MB/s
Daten lesen: 130 MB/s

AJA-USB-C-FAT32-MBR-minishadow_1300px

HFS+

Apples Dateisystem ist dahingegen alles andere als plattformübergreifend kompatibel; liefert aber ganz gute Ergebnisse beim Schreiben von Daten.

Daten schreiben: 98 MB/s
Daten lesen: 130 MB/s

AJA-USB-C-HFS-GUID-minishadow_1300px

NTFS

Auch das Dateisystem der Windows-NT-Reihe ist nur bedingt zu anderen Betriebssystemen kompatibel; zeichnet sich aber durch eine größere Datensicherheit sowie einer maximalen Dateigröße von ca. 16 TByte aus.

So setze ich unter macOS die kommerziellen NTFS-Treiber von Tuxera ein, die auch als langsamere Open Source Variante unter dem Namen NTFS-3G verfügbar sind.

Für die kommerziellen Treiber ergeben sich, mit dem schon vom Roma bekannten Einbruch bei Lesen von Daten, folgende Werte:

Daten schreiben: 74 MB/s
Daten lesen: 85 MB/s

AJA-USB-C-NTFS-GUID-minishadow_1300px

exFAT

exFAT wurde von Microsoft speziell für Flash-Speicher entwickelt und ist nach wie vor mein favorisiertes Dateisystem bei USB-Sticks.

Zum einen werden Dateigrößen bis zu 512 TByte unterstützt. Zum anderen ist die Kompatibilität zu allen gängigen Betriebssystemen gegeben.

Daten schreiben: 73 MB/s
Daten lesen: 130 MB/s

AJA-USB-C-FAT32-MBR-minishadow_1300px

Darüber hinaus ist natürlich wieder der Speicherplatz interessant, der nach der Formatierung des 128 GB fassenden USB-Sticks zur Verfügung steht.

Legt man das von macOS zur Berechnung der Speicherkapazität verwendete Dezimalsystem (10-er Logarithmus) zugrunde, bleiben unter dem Strich sehr gute 128,03 GByte übrig. Hier kann man echt nicht meckern 👍

exFAT-Info_2-minishadow_1300px

Im Alltag

Da ich mich auf diese Benchmark-Tests nicht zu 100% verlassen wollte, habe ich den Stick nun schon mehrere Wochen im Alltag im Einsatz und immer mal wieder große Datenmengen hin und her kopiert.

Im Großen und Ganzen bestätigten sich hier die Werte, die ich mit dem AJA System Test beim Dateisystem exFAT ermittelt hatte.

Daten schreiben: ca. 70 MB/s
Daten lesen: ca. 130 MB/s

PathFinder-schreibend_2PathFinder-lesend_6

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für die 128 GB Variante des Lexar JumpDrive C20c Dual-Interface Typ-C-USB-Sticks beginnen bei knapp 60 Euro. Für die Version mit 32 bzw. 64 GB werden knapp 25 bzw. 40 Euro fällig.

Dazu gibt es eine dreijährige Garantie, was für einen USB-Stick vergleichsweise wenig ist. Andere Hersteller geben hier 10 Jahre oder sogar eine lebenslange Garantie 😐

-> http://de.lexar.com
-> https://www.idealo.de/preisvergleich

tl;dr

Rein optisch ist das Lexar JumpDrive C20c wahrlich kein Schmuckstück. Der Stick ist vergleichsweise lang und wirkt durch die beiden separaten Stecker eher klobig. Dazu stellt sich mir die Frage wie sich das flexible Kabel beim Knicken (z.B. beim Transport im Rucksack o.ä.) auf die Lebensdauer des USB-Sticks auswirkt.

Dafür überzeugen, das richtige Dateisystem vorausgesetzt, die inneren Werten. Auch wenn die in der Werbung offerierten 150 MB/s zu keinem Zeitpunkt meiner Tests erreicht wurden, ist der Wert von 130 MB/s noch recht gut und liegt nur knapp unter dem Wert des Roma. Die erreichte Schreibgeschwindigkeit von 70 bzw. bei HFS+ sogar knapp 100 MB/s ist dahingegen außerordentlich gut und in der Preisklasse der 60 Euro USB-Sticks wohl einmalig.

Des Weiteren lässt sich festhalten, dass auch der C20c beim Verwenden relativ heiß wird aber danach auch recht schnell wieder abkühlt. Die Hitze entsteht übrigens nur am USB-A Stecker, was vermuten lässt, dass dort die ganz Technik verbaut ist.

aptgetupdateDE Wertung: (8,5/10)

Permalink

Im Test: Adam Elements Roma USB Type-C & USB 3.1 Dual-Interface USB-Stick (64 GB)

Dass Apple seit fast zwei Jahren mit seinen neuen Macs andere Wege geht und diese ausschließlich mit USB-C Anschlüssen ausrüstet, dürfte keine neue Erkenntnis sein.

Stammleser dieses Blogs werden zudem wissen, dass ich seit einigen Monaten selbst mit einem MacBook Pro unterwegs bin und diesem Problem, das eigentlich gar keines ist, täglich entgegensehe (bei Interesse kann ich dazu mal ein paar Zeilen schreiben).

20170430_104305 copy

Beim Thema USB-Sticks habe ich beispielsweise bisher, um die notwendige Kompatibilität zu USB-A nicht zu verlieren, den USB-C-auf-USB-Adapter von Apple genutzt. Der funktioniert super aber das Umstecken nervt auf Dauer schon etwas.

Das haben auch etliche Hardware-Hersteller erkannt und bieten mittlerweile an Reihe an Dual-Interface USB-Sticks, die neben dem alten USB-A auch den neuen USB-C-Anschluss unterstützen, an.

20170430_103849 copy

Nun werben viele Hersteller mit besonders schnellen USB-Sticks. Die Wahrheit sieht, abhängig von den verbauten Chips und dem verwendeten Anschluss, meistens etwas anders aus. Mein Weg führte daher über einen Selbsttest 🙈

So bin ich rüber zu Amazon und habe erst mal nach geeigneten Sticks gesucht. Da ich mit meinem bisher verwendeten Transcend JetFlash 710S gute Erfahrungen gemacht hatte, sollte der Stick wieder möglichst klein und mit einem Aluminiumgehäuse hergestellt sein.

Außerdem, und das sollte man nicht unterschätzen, muss der Stick von beiden Anschlüssen ohne große Anstrengung aus den USB-Ports zu entfernen sein. Der Hebel muss demnach stimmen (was auf Bildern schwer abzuschätzen ist) bzw. es muss irgendwas am Stick angebracht sein, so dass er sich leicht aus den Ports herausziehen lässt.

20170503_131719 copy

Drei Tage später (ungelogen) hatte ich mich jedenfalls für den Adam Elements Roma entschieden, zu dem man im Netz, abgesehen von 1:1 abgeschriebenen Pressemeldungen und Informationen beim Hersteller, leider nur sehr wenig findet.

Meine Entscheidung für den Roma habe ich übrigens hauptsächlich am Design festgemacht. Die inneren Werte werde ich gleich im Benchmark-Test bewerten.

20170430_104554 copy

Zunächst aber zum Stick selber:

Diesen gibt es in den Varianten mit 64 und 128 GB Speicherplatz. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminium-Zinklegierung. Die beiden USB-Anschlüsse wechselt man über einen Drehmechanismus. Die dafür verantwortliche Zange ist für eine bessere Griffigkeit etwas geriffelt und wird in den MacBook (Pro) Farben Space Grau, Gold und Roségold angeboten.

Dazu ist der Roma mit einem abnehmbaren, knapp 8 cm langen Echtlederband ausgestattet, auf dem das Logo des Herstellers eingraviert ist.

Maße mit Lederband: 11,2 x 6,3 x 1,2 cm
Gewicht mit Lederband: 9 g

Maße ohne Lederband: 3,4 x 6,3 x 1,2 cm
Gewicht ohne Lederband: 5 g

20170430_104814 copy

Benchmark-Test

Da der USB-Stick auf der einen Seite den Typ-C und auf der anderen den Typ-A in der USB-Revision 3.1 Gen 1 unterstützt, sollten recht ordentliche Datentransferraten zu erwarten sein. Der Hersteller verspricht auf seiner Homepage 130 MB/s; leider steht nirgendwo ob lesend oder schreibend bzw. an welchem Anschluss das der Fall ist…

Nun, meine Tests ergaben, dass die Datentransferraten an beiden Anschlüssen nahezu identisch sind. Es macht also keinen Unterschied, ob man die Daten mit USB-C oder USB-A überträgt. Es gibt jedoch Abweichungen beim verwendeten Dateisystem.

Für diesen Benchmark-Test kommt übrigens AJA System Test zum Einsatz, welchen ich wesentlich übersichtlicher als den Disk Speed Test von Blackmagic finde.

AJA System Test Lite
AJA System Test Lite
Entwickler: AJA Video Systems
Preis: Kostenlos

Im Einzelnen lässt sich Folgendes festhalten:

FAT32 (Auslieferungszustand)

Warum USB-Sticks heutzutage immer noch mit veralteten Dateisystemen wie FAT32 ausgeliefert werden, verschließt sich mir völlig. Der Vorteil liegt natürlich in der plattformübergreifenden Kompatibilität; der Nachteil u.a. bei der begrenzten maximalen Dateigröße von 4 GByte.

Daten schreiben: 36 MB/s
Daten lesen: 182 MB/s

AJA-USB-C-FAT32-MBR-minishadow_1300px

HFS+

Ist man ausschließlich im Apple-Universum unterwegs, eignet sich HFS Plus. Dieses Dateisystem gibt es in verschiedenen Varianten; für diesen Benchmark habe ich Mac OS Extended (Journaled) verwendet. Die Werte sind mit denen von FAT32 vergleichbar.

Daten schreiben: 37 MB/s
Daten lesen: 187 MB/s

AJA-USB-C-HFS-GUID-minishadow_1300px

NTFS

Das Dateisystem der Windows-NT-Reihe zeichnet sich gegenüber FAT durch größere Datensicherheit sowie einer maximalen Dateigröße von ca. 16 TByte aus. Ähnlich wie bei HFS+ gibt es leider Probleme mit der Kompatibilität zu anderen Betriebssystemen.

Unter macOS verwende ich beispielsweise die kommerziellen NTFS-Treiber von Tuxera; die langsamere Open Source Variante NTFS-3G ist aber ebenfalls empfehlenswert.

Für die kommerziellen Treiber ergeben sich auf jeden Fall, mit einer überraschenden Abweichung bei Lesen von Daten, folgende Werte:

Daten schreiben: 35 MB/s
Daten lesen: 111 MB/s

AJA-USB-C-NTFS-MAC-GUID-minishadow_1300px

exFAT

exFAT, ein Derivat des FAT-Dateisystems, wurde von Microsoft speziell für Flash-Speicher entwickelt und ist mein favorisiertes Dateisystem für USB-Sticks.

Zum einen werden Dateigrößen bis zu 512 TByte unterstützt. Zum anderen ist die Kompatibilität zu allen gängigen Betriebssystemen gegeben.

Daten schreiben: 36 MB/s
Daten lesen: 149 MB/s

AJA-USB-C-exFAT-MBR-minishadow_1300px

Auch hier gibt wieder eine Abweichung beim Lesen der Daten. Diese ist zwar nicht ganz so stark wie bei NTFS, beträgt aber dennoch knapp 35 MB/s gegenüber FAT32 und HFS Plus.

Darüber hinaus ist es natürlich interessant wie viel Speicherplatz von den versprochenen 64 GByte nach der Formatierung schlussendlich zu Verfügung stehen. Legt man das von macOS zur Berechnung der Speicherkapazität verwendete Dezimalsystem (10-er Logarithmus) zugrunde, bleiben unter dem Strich magere 61,95 GByte übrig. Das geht definitiv besser 😐

exFAT-Info_2-minishadow_1300px

Im Alltag

Dank des Abgasskandals weiß man nun aber, dass man sich auf Benchmark-Tests nicht zu 100% verlassen kann 😂

Daher habe ich den Stick jetzt schon über mehrere Wochen im Alltag im Einsatz. Kurzum: beim Kopieren großer Datenmengen bestätigten sich für exFAT die mit dem AJA System Test ermittelten Werte.

Daten schreiben: ca. 40 MB/s
Daten lesen: ca. 145 MB/s

PathFinder-schreibend_4 copyPathFinder-lesend_4 copy

Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für die 64 GB Variante des Adam Elements Roma Dual-Interface Typ-C-USB-Sticks beginnen bei knapp 50 Euro.

Für die Version mit 128 GB werden knapp 100 Euro fällig.

-> http://www.adamelements.com
-> https://www.idealo.de/preisvergleich

tl;dr

Rein optisch ist der Roma wirklich ein Schmuckstück und wurde nicht umsonst für mehrere Designpreise nominiert.

Bei den inneren Werten überzeugen, das richtige Dateisystem vorausgesetzt, leider nur die lesenden Werte von 145 bis knapp 190 MB/s. Das ist für USB 3.1 Gen 1 zwar nicht überragend (theoretisch sind hier bis zu 625 MB/s möglich) aber für derartige Dual-Interface USB-Sticks dennoch ein sehr guter Wert. Schreibend ist dahingegen mit ca. 40 MB/s noch sehr viel Luft nach oben.

Mit diesen mehrfach gemessenen Werten als Grundlage frage ich mich allerdings, wie der Hersteller auf die beworbenen 130 MB/s kommt… 🙄

Des Weiteren lässt sich festhalten, dass der Stick beim Verwenden relativ heiß wird aber danach auch recht schnell wieder abkühlt. Die Zeit wird zeigen, wie sich das auf die Lebensdauer auswirkt.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

Permalink

In eigener Sache: Kabelmanagement für das USB-C Netzteil des MacBook (Pro) gesucht

Nachdem ich Ende 2013 von einem Kabelbruch beim Netzteil meines damaligen MacBook Air heimgesucht wurde, bin ich dem Kabelmanagement verfallen.

Durch die Kommentare (#25) bin ich damals™ beim Quirky Powercurl Cable Organizer gelandet, den es mittlerweile in zwei Versionen gibt.

quirkypowercurl_aguDE

Ich hatte mich jedenfalls für die graue erste Variante dieser Lösung (links in Screenshot), passend für ein 45 Watt MagSafe Netzeil, entschieden und war fortan zufrieden.

Das war mit meinem Wechsel zum MacBook Pro leider hinfällig. Zum einen habe ich jetzt das etwas größere 61 Watt Netzteil. Zum anderen ist der USB-C- im Vergleich zum einst fest verlöteten MagSafe-Anschluss leicht versetzt, so dass die Aussparungen bei beiden Versionen des Powercurls an der vermeintlich falschen Stelle sind. Eine aktualisierte dritte Version gibt es bisher nicht; würde vermutlich auch nichts bringen, da Quirky seine Produkte wohl nur noch ungern (und wenn, dann zu teils abartigen Preisen) nach Deutschland verkauft.

Daher meine Frage:

Hast du eine gute Lösung für das Kabelmanagement der vergleichsweise neuen USB-C Netzteile von Apple?

Dabei geht es mir, von der Vermeidung von Kabelbrüchen abgesehen, auch um Platzeinsparungen. Das USB-C Kabel, das Netzteil und das nur noch separat zu kaufende Verlängerungskabel (Shame on you Apple!!!) ergeben einige Meter, die geschickt untergebracht werden müssen.

Teilen ist ausdrücklich erwünscht 🙈😋 Danke im Voraus 🙌