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Im Test: Adam Elements Roma USB Type-C & USB 3.1 Dual-Interface USB-Stick (64 GB)

Dass Apple seit fast zwei Jahren mit seinen neuen Macs andere Wege geht und diese ausschließlich mit USB-C Anschlüssen ausrüstet, dürfte keine neue Erkenntnis sein.

Stammleser dieses Blogs werden zudem wissen, dass ich seit einigen Monaten selbst mit einem MacBook Pro unterwegs bin und diesem Problem, das eigentlich gar keines ist, täglich entgegensehe (bei Interesse kann ich dazu mal ein paar Zeilen schreiben).

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Beim Thema USB-Sticks habe ich beispielsweise bisher, um die notwendige Kompatibilität zu USB-A nicht zu verlieren, den USB-C-auf-USB-Adapter von Apple genutzt. Der funktioniert super aber das Umstecken nervt auf Dauer schon etwas.

Das haben auch etliche Hardware-Hersteller erkannt und bieten mittlerweile an Reihe an Dual-Interface USB-Sticks, die neben dem alten USB-A auch den neuen USB-C-Anschluss unterstützen, an.

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Nun werben viele Hersteller mit besonders schnellen USB-Sticks. Die Wahrheit sieht, abhängig von den verbauten Chips und dem verwendeten Anschluss, meistens etwas anders aus. Mein Weg führte daher über einen Selbsttest 🙈

So bin ich rüber zu Amazon und habe erst mal nach geeigneten Sticks gesucht. Da ich mit meinem bisher verwendeten Transcend JetFlash 710S gute Erfahrungen gemacht hatte, sollte der Stick wieder möglichst klein und mit einem Aluminiumgehäuse hergestellt sein.

Außerdem, und das sollte man nicht unterschätzen, muss der Stick von beiden Anschlüssen ohne große Anstrengung aus den USB-Ports zu entfernen sein. Der Hebel muss demnach stimmen (was auf Bildern schwer abzuschätzen ist) bzw. es muss irgendwas am Stick angebracht sein, so dass er sich leicht aus den Ports herausziehen lässt.

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Drei Tage später (ungelogen) hatte ich mich jedenfalls für den Adam Elements Roma entschieden, zu dem man im Netz, abgesehen von 1:1 abgeschriebenen Pressemeldungen und Informationen beim Hersteller, leider nur sehr wenig findet.

Meine Entscheidung für den Roma habe ich übrigens hauptsächlich am Design festgemacht. Die inneren Werte werde ich gleich im Benchmark-Test bewerten.

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Zunächst aber zum Stick selber:

Diesen gibt es in den Varianten mit 64 und 128 GB Speicherplatz. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminium-Zinklegierung. Die beiden USB-Anschlüsse wechselt man über einen Drehmechanismus. Die dafür verantwortliche Zange ist für eine bessere Griffigkeit etwas geriffelt und wird in den MacBook (Pro) Farben Space Grau, Gold und Roségold angeboten.

Dazu ist der Roma mit einem abnehmbaren, knapp 8 cm langen Echtlederband ausgestattet, auf dem das Logo des Herstellers eingraviert ist.

Maße mit Lederband: 11,2 x 6,3 x 1,2 cm
Gewicht mit Lederband: 9 g

Maße ohne Lederband: 3,4 x 6,3 x 1,2 cm
Gewicht ohne Lederband: 5 g

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Benchmark-Test

Da der USB-Stick auf der einen Seite den Typ-C und auf der anderen den Typ-A in der USB-Revision 3.1 Gen 1 unterstützt, sollten recht ordentliche Datentransferraten zu erwarten sein. Der Hersteller verspricht auf seiner Homepage 130 MB/s; leider steht nirgendwo ob lesend oder schreibend bzw. an welchem Anschluss das der Fall ist…

Nun, meine Tests ergaben, dass die Datentransferraten an beiden Anschlüssen nahezu identisch sind. Es macht also keinen Unterschied, ob man die Daten mit USB-C oder USB-A überträgt. Es gibt jedoch Abweichungen beim verwendeten Dateisystem.

Für diesen Benchmark-Test kommt übrigens AJA System Test zum Einsatz, welchen ich wesentlich übersichtlicher als den Disk Speed Test von Blackmagic finde.

AJA System Test Lite
AJA System Test Lite
Entwickler: AJA Video Systems
Preis: Kostenlos

Im Einzelnen lässt sich Folgendes festhalten:

FAT32 (Auslieferungszustand)

Warum USB-Sticks heutzutage immer noch mit veralteten Dateisystemen wie FAT32 ausgeliefert werden, verschließt sich mir völlig. Der Vorteil liegt natürlich in der plattformübergreifenden Kompatibilität; der Nachteil u.a. bei der begrenzten maximalen Dateigröße von 4 GByte.

Daten schreiben: 36 MB/s
Daten lesen: 182 MB/s

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HFS+

Ist man ausschließlich im Apple-Universum unterwegs, eignet sich HFS Plus. Dieses Dateisystem gibt es in verschiedenen Varianten; für diesen Benchmark habe ich Mac OS Extended (Journaled) verwendet. Die Werte sind mit denen von FAT32 vergleichbar.

Daten schreiben: 37 MB/s
Daten lesen: 187 MB/s

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NTFS

Das Dateisystem der Windows-NT-Reihe zeichnet sich gegenüber FAT durch größere Datensicherheit sowie einer maximalen Dateigröße von ca. 16 TByte aus. Ähnlich wie bei HFS+ gibt es leider Probleme mit der Kompatibilität zu anderen Betriebssystemen.

Unter macOS verwende ich beispielsweise die kommerziellen NTFS-Treiber von Tuxera; die langsamere Open Source Variante NTFS-3G ist aber ebenfalls empfehlenswert.

Für die kommerziellen Treiber ergeben sich auf jeden Fall, mit einer überraschenden Abweichung bei Lesen von Daten, folgende Werte:

Daten schreiben: 35 MB/s
Daten lesen: 111 MB/s

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exFAT

exFAT, ein Derivat des FAT-Dateisystems, wurde von Microsoft speziell für Flash-Speicher entwickelt und ist mein favorisiertes Dateisystem für USB-Sticks.

Zum einen werden Dateigrößen bis zu 512 TByte unterstützt. Zum anderen ist die Kompatibilität zu allen gängigen Betriebssystemen gegeben.

Daten schreiben: 36 MB/s
Daten lesen: 149 MB/s

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Auch hier gibt wieder eine Abweichung beim Lesen der Daten. Diese ist zwar nicht ganz so stark wie bei NTFS, beträgt aber dennoch knapp 35 MB/s gegenüber FAT32 und HFS Plus.

Darüber hinaus ist es natürlich interessant wie viel Speicherplatz von den versprochenen 64 GByte nach der Formatierung schlussendlich zu Verfügung stehen. Legt man das von macOS zur Berechnung der Speicherkapazität verwendete Dezimalsystem (10-er Logarithmus) zugrunde, bleiben unter dem Strich magere 61,95 GByte übrig. Das geht definitiv besser 😐

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Im Alltag

Dank des Abgasskandals weiß man nun aber, dass man sich auf Benchmark-Tests nicht zu 100% verlassen kann 😂

Daher habe ich den Stick jetzt schon über mehrere Wochen im Alltag im Einsatz. Kurzum: beim Kopieren großer Datenmengen bestätigten sich für exFAT die mit dem AJA System Test ermittelten Werte.

Daten schreiben: ca. 40 MB/s
Daten lesen: ca. 145 MB/s

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Preise und Verfügbarkeit

Die Preise für die 64 GB Variante des Adam Elements Roma Dual-Interface Typ-C-USB-Sticks beginnen bei knapp 50 Euro.

Für die Version mit 128 GB werden knapp 100 Euro fällig.

-> http://www.adamelements.com
-> https://www.idealo.de/preisvergleich

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Rein optisch ist der Roma wirklich ein Schmuckstück und wurde nicht umsonst für mehrere Designpreise nominiert.

Bei den inneren Werten überzeugen, das richtige Dateisystem vorausgesetzt, leider nur die lesenden Werte von 145 bis knapp 190 MB/s. Das ist für USB 3.1 Gen 1 zwar nicht überragend (theoretisch sind hier bis zu 625 MB/s möglich) aber für derartige Dual-Interface USB-Sticks dennoch ein sehr guter Wert. Schreibend ist dahingegen mit ca. 40 MB/s noch sehr viel Luft nach oben.

Mit diesen mehrfach gemessenen Werten als Grundlage frage ich mich allerdings, wie der Hersteller auf die beworbenen 130 MB/s kommt… 🙄

Des Weiteren lässt sich festhalten, dass der Stick beim Verwenden relativ heiß wird aber danach auch recht schnell wieder abkühlt. Die Zeit wird zeigen, wie sich das auf die Lebensdauer auswirkt.

aptgetupdateDE Wertung: (8/10)

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Gewinnspiel: equinux tizi Turbolader 3x BLACK Premium Edition

Vor ca. zwei Wochen hatte ich die Sonderedition des komplett schwarzen tizi Turboladers von equinux in einer Review genauer vorgestellt.

Heute folgt das dazu passende Gewinnspiel.

Der Münchner Soft- und Hardwareherstellers equinux hat aptgetupdateDE drei Geräte des tizi Turbolader 3x BLACK Premium Edition für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erstmalig Gleam zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen
  • aptgetupdateDE bei Facebook besuchen
  • aptgetupdateDE bei Google+ besuchen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 24.04.2017, statt. Viel Glück!

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Im Test: equinux tizi Turbolader 3x BLACK Premium Edition

Vor knapp zwei Jahren hatte ich mich erstmalig mit den tizi Turboladern von equinux beschäftigt.

Also Grund genug mal wieder reinzuschauen und siehe da: es gibt ein neues schwarzes Sondermodell.

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Vielleicht erst mal generell: Bei den tizi Turboladern handelt es sich um ein Mehrfach-USB-Ladegerät, das mit den Anschluss des Zigarettenanzünders im Auto kompatibel ist. Die Anzahl der USB-Ports variiert dabei je nach Modell.

Da es die BLACK Premium Edition, das Sondermodell, um das es heute gehen soll, nur mit drei USB-Anschlüssen gibt, wird es nachfolgend zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem internen Konkurrenten 3x MEGA in Monza Rot kommen.

Bevor sich jemand wundert: Der 3x MEGA hat im Vergleich zu meinem Review von vor zwei Jahren ein kleines Upgrade erhalten, so dass die Gesamtleistung nicht mehr bei 6,6 Ampere sondern mittlerweile 7,2 Ampere liegt. Der Rest meiner damaligen Review ist weiterhin gültig.

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Rein optisch fällt bei der Premium Edition sofort das komplett mattschwarze Finish ins Auge. Das sieht nicht nur stylisch aus, sondern integriert sich, durch den nun auch schwarzen Kopf, einfach bündiger in die meist schwarzen Cockpits.

Dazu ist der Body, anders als noch beim 3x MEGA, nun vollständig aus Aluminium. Zusammen mit dem ebenfalls aus Alu gefertigten Kopf hat man mit der Premium Edition ein sehr wertiges Stück Hardware in der Hand.

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Wie bei den tizi Produkten üblich, unterstützen beide Geräte die herstellerunabhängige Ladetechnik mit dem Namen Auto Max Power™ Technologie. Dabei wird das Endgerät automatisch erkannt und anschließend mit dem bestmöglichen Ladestrom versorgt.

Die einzelnen USB-Ports unterstützen High-Power-Ladevorgänge bis zu 2,4 Ampere. Sind alle drei Ports besetzt, kommt man auf eine Leistung von 7,2 Ampere, was rein zufällig der Gesamtleistung beider Ladegeräte entspricht.

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Erwähnenswert ist definitiv auch die benötigte Bordnetzspannung. Während der 3x MEGA KFZ-Buchsen von 12 bis 18 Volt unterstützt, funktioniert die Premium Edition auch mit 24 Volt Buchsen, die oft in LKWs oder Yachten Verwendung findet.

Darüber hinaus ist pro USB-Port wieder ein Übertemperatur- und Überlastschutz integriert. Zur besseren Vibrations-Absorption besitzt die Premium Edition ein extra gedämpftes Fixierungssystem.

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Preise und Verfügbarkeit

Die schwarze Premium Edition des tizi Turboladers wird über Amazon und dem tizi Store verkauft. Der Preis liegt bei 39,99 Euro.

-> equinux tizi Turbo 3x BLACK Premium Edition

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Schwarz scheint die neue alte Trendfarbe zu sein. Ähnlich wie Apple mit seinen diamantschwarzen iPhones legt equinux die 3er Version des tizi Turboladers in einer farblich angepassten Sonderedition neu auf.

Anders als bei Apple wird hier aber auch funktional und beim verwendeten Material eine Schippe draufgelegt, so dass der Unterschied nicht einzig und alleine an der Farbe festzumachen ist. Selbst das Design des Ladegeräts wurde dezent überarbeitet.

Mir gefällt die neue Version; auch wenn hier ein recht stolzer Preis aufgerufen wird. Ich weise aber gerne nochmals darauf hin: auch wenn equinux in China produziert, werden die Produktentwicklung sowie die Qualitätskontrolle in Deutschland realisiert, was sich schlussendlich im Preis niederschlägt.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Im Test: equinux tizi Tankstelle & equinux tizi Tankstelle Eco

Smartphones, Smartwatches, Tablets, Bluetooth Geräte, Fernbedienungen, portable Spielekonsolen u.v.m. setzen beim Aufladen u.a. auf den USB-Standard. Jedes dieser Geräte hat in der Regel sein eigenes Ladegerät und besetzt eine Steckdose.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das bei einem Vier-Personen-Haushalt irgendwann zu Engpässen an der Steckdosenfront führt. Die Lösung liegt daher früher oder später bei Mehrfach-USB-Ladegeräten, von denen ich nachfolgend zwei Modelle vorstellen möchte.

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Genauer gesagt geht es um die tizi Tankstelle (5th Gen.) sowie die tizi Tankstelle Eco des Münchner Soft- und Hardwareherstellers equinux.

Auf den ersten flüchtigen Blick sind beide Ladegeräte einigermaßen identisch. Es gibt jedoch, sowohl bei den inneren, als auch äußeren Werten, mehrere Unterschiede, die folgende Tabelle schon mal veranschaulichen soll.

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Die Variante Eco ist in der Summe kleiner und leichter, was für den Einsatz als Reiseladegerät spricht. Die Gesamtleistung ist gegenüber der normalen Tankstelle (ohne Eco) allerdings etwas geringer, was schlussendlich aber erst beim gleichzeitigen Benutzen aller USB-Ports zum Tragen kommt. Die einzelnen USB-Ports unterstützen nämlich High-Power-Ladevorgänge bis zu 2,4 Ampere. Sind alle vier Ports besetzt, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viel Strom bei einer Gesamtleistung von 5 bzw. 4,5 Ampere an jedem Port fließt 😅

Entscheidend für das Aufladen ist auch die von den tizi Turboladern bekannte Auto Max Power™ Technologie. Hierbei handelt es sich um eine intelligente Ladetechnik, die herstellerunabhängig und dynamisch den bestmöglichen Ladestrom dem Endgerät zur Verfügung stellt. Hinzu kommt, dass die angeschlossenen Smartphones oder Tablets dabei automatisch erkannt werden.

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Der wohl größte Unterschied ist die Anbringung der USB-Ports selber. Während sich bei der Tankstelle die Ports an der Gehäuseunterseite befinden, sind sie bei der Tankstelle Eco an der Gehäusefrontseite verbaut, was (aus meiner Sicht) einige Vorteile mit sich bringt.

Gerade bei Wandsteckdosen, die beispielsweise kurz über der Arbeitsfläche der Küche angebracht sind, wird auf diese Weise unnötiges Knicken der USB-Kabel vermieden. Auch bei Steckdosenleisten am Boden, die wenig Platz nach links und recht bieten, ist der (Kabel-)Weg noch oben vorteilhaft.

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Im Endeffekt hängt es aber vom Einsatzort ab. Befindet sich eine Steckdose, aus welchen Gründen auch immer, recht hoch an der Wand oder ist die Steckdose(nleiste) im Schreibtisch integriert, sind die Ports an der Unterseite des Gehäuses wahrscheinlich die bessere Wahl.

Als kleine Besonderheit sind bei der tizi Tankstelle noch kleine Status-LEDs pro USB-Port verbaut. Diese haben sich in der mittlerweile 5. Generation dieses Ladegerätes merklich verkleinert, so dass sie von der Helligkeit nicht mehr so störend und vielleicht vergleichbar mit einer kleinen Standby-LED am Fernseher sind (auf den Fotos kommt das leider nicht so gut rüber).

Leuchtet die LED übrigens nicht, obwohl ein Endgerät angeschlossen ist, lässt das auf ein sehr langsames Laden (< 100 mA) schließen. Das ist bei Geräten mit sehr kleinem Akku (z.B. Apple Pencil oder Apple Siri Remote) der Fall und kein Grund zu Beunruhigung.

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Beide Ladegeräte bestehen aus schwarzem Kunststoff und wurden in meinem Tests, auch unter Volllast, nie unangenehm heiß oder zeigten sonst irgendwelche Ausfallerscheinungen. Zur weiteren Sicherheit ist pro USB-Port ein Übertemperatur- und Überlastschutz integriert.

Mit einem passenden Reiseadapter sind beide Ladegeräte zudem auch an 110 V Steckdosen funktionsfähig.

Preise und Verfügbarkeit

Die tizi Tankstellen werden über Amazon und den tizi Store verkauft.

Die Preise variieren, je nach Version, zwischen 24,99 Euro und 29,99 Euro.

-> equinux tizi Tankstelle
-> equinux tizi Tankstelle Eco

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Beide tizi Tankstellen verrichten ihren Job sehr zuverlässig.

Wenn es etwas zu meckern gibt, dann bei der Verwendung des Materials. Ich persönlich kann diesen Klavierlack nicht mehr sehen und hätte mir für den Preis von knapp 25 bzw. 30 Euro ein etwas wertigeres Gehäuse aus Aluminium o.ä. gewünscht.

Und apropos Preis: es gibt bei eBay & Co. natürlich ähnliche Produkte zu einen Bruchteil des Preises. Diesen China-Importen traue ich aber nicht über den Weg. Strom und billige Hardware ist meistens eine gefährliche Kombination.

Auch equinux produziert, wie viele andere Hersteller, in China; die komplette Produktentwicklung sowie die Qualitätskontrolle, und darauf kommt es schlussendlich ja an, finden in Deutschland unter EU-Richtlinien statt.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

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The Best USB-C Adapters, Cables, and Hubs to Connect Old Accessories to Your New Laptop

When the 12-inch MacBook was introduced in early 2015, USB-C was merely a curiosity for most people, but now that many new laptops have dropped legacy ports, USB-C has gone from interesting to important.

So ziemlich jeder Käufer des neuen MacBook Pro oder anderen Laptops mit USB-C Anschlüssen wird sich früher oder später Gedanken um passende Adapter, Kabel oder Hubs machen müssen, um altes Zubehör mit der neuen Hardware zu verbinden.

Da ich derzeit selbst noch auf der Suche bin, möchte ich einfach mal diesen Guide von Nick Guy von The Wirecutter weiterreichen, der bei der Entscheidungsfindung helfen kann.

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Welcome to Dongleland

Gute vier Wochen Warten fanden heute Mittag ein jähes Ende: DHL (Express) hat endlich geliefert…

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Konfiguration

  • 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar in Space Grau
  • 2,9 GHz Dual Core Intel Core i5 Prozessor
  • 16 GB RAM
  • 512 GB SSD
  • AppleCare Protection Plan

Der Lieferweg (laut DHL Tracking)

Eindhoven > Amsterdam > Leipzig > Hannover > Braunschweig

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Ersteindruck

Ein edles Stück Hardware hat Apple da konstruiert!

Aus Zeitmangel habe ich bisher nur den Administrator und meinen Standard-Nutzer eingerichtet. Mehr ist derzeit auch nicht so richtig möglich, da Apple den passenden USB-C-auf-USB-Adapter zum Einspielen meines Backups (zumindest Teilen davon) erst morgen liefert. Natürlich!

Nachfolgend noch einige Bilder vom Unboxing inkl. Größenvergleich zu meinem bisherigen 11 Zoll MacBook Air. Hier merkt man übrigens sehr deutlich, was ein schmaler Rand beim Display ausmacht. In der Breite unterscheiden sich beide Geräte um gerade mal ein paar Millimeter, was ich persönlich schon erstaunlich finde.

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USB Type-C und Thunderbolt 3: Ein Port, sie zu knechten…

Universal Serial Bus, kurz USB, ist ja eigentlich ein recht einfacher Port.

Dennoch gibt es, je nach Anwendungszweck, verschiedenste Kabelenden, die darüber hinaus auch noch unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten liefern. Das Ganze mündet derzeit im vergleichsweise neuen USB-Port Typ-C, der im alternativen Modus auch nicht-USB-Protokolle wie eine Stromversorgung (bis 100 Watt), DisplayPort, MHL, HDMI, VGA oder Thunderbolt unterstützt.

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Um diesem mittlerweile entstandenen Chaos, gerade auch was die Namensgebung angeht, Herr zu werden, möchte ich nachfolgend etwas Aufklärung betreiben.

Protokolle im Überblick

Los ging es 1996 mit USB 1.0, das 1998 mit USB 1.1 überarbeitet wurde und eine Übertragung der Daten mit 12 Mbit/s (brutto) ermöglicht. Im Jahr 2000 wurde USB 2.0 vorgestellt, das Daten mit 480 Mbit (brutto) überträgt. USB 3.0 folgte im November 2008 und war seinerzeit mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Gbit/s (brutto) der neue Spitzenreiter.

Seit ungefähr Mitte/Ende 2013 ist allerdings die Bezeichnung USB 3.0 bei vielen Geräten verschwunden. Fortan ist meistens von USB 3.1 die Rede. Was soll das? Was ist passiert? Wo sind die Unterschiede?

Kabel(enden)/Stecker/Buchsen/Ports im Überblick

Um diese Fragen zu beantworten, möchte ich den Blick auf die verschiedenen Ausbaustufen bzw. Kabel(enden)/Stecker/Buchsen/Ports von USB richten.

USB Typ-A kennt man seit den Anfängen von USB und findet sich in 99% aller Computer (quasi dem Host) wieder. Dieser Typ ist kompatibel zu USB 1.0, 2.0 und 3.0 und wird in den Varianten Standard, Mini (nur USB 1.0/2.0) und Micro (nur USB 1.0/2.0) angeboten.

USB Typ-B findet man an den zu verbindenden Geräten wieder; beispielsweise Druckern, externe Festplatten oder Smartphones. Auch dieser Typ ist kompatibel zu USB 1.0, 2.0 und 3.0 und wird in den Varianten Standard, Mini (nur bei USB 1.0/2.0) und Micro angeboten. Aufgrund der zusätzlichen Pins sehen die Stecker für USB 3.0 allerdings etwas breiter/dicker als noch bei USB 1.0/2.0 aus.

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USB Typ-C ist nun der neuste heiße Scheiß. Wie oben in der Grafik zu sehen, gibt es nur noch einen einzigen Konnektor, der beidseitig und universell verwendbar ist. Neben den oben schon genannten nicht-USB-Protokollen besteht selbstverständlich Abwärtskompatibilität zu allen anderen USB-Protokollen.


Aber zurück zu unseren Ausgangsfragen zum Unterschied zwischen USB 3.0 und 3.1.

Zunächst einmal: USB 3.1 gibt es in zwei Varianten; Generation 1 und Generation 2… warum die Dinge einfach halten…

Hinter USB 3.1 Gen 1 versteckt sich der ganz normale USB 3.0 Standard mit 5 Gbit/s Brutto-Datentransferrate; es fand quasi nur eine Umbenennung statt.

Mit USB 3.1 Gen 2 ist der neue Typ-C gemeint, der gegenüber Gen 1 einen komplett neuen, einheitlichen und universell verwendbaren Port sowie eine Geschwindigkeitsverdopplung auf 10 Gbit/s (brutto) mit sich bringt.

Zusammenfassend:

USB-revisionen

Probleme mit USB Typ-C

Trotz dieser recht einfachen Konstellation ist das schier unendliche Durcheinander beim verfügbaren Zubehör das wohl größte Problem von USB-C.

Nicht jedes Kabel, Port oder Netzteil ist voll und ganz zur Spezifikation des Typ-C kompatibel. Es gibt einfach zu viele Kombinationen, die beachtet werden müssen, so dass meistens nur aktuelle Hardware wie Apples neues MacBook Pro (Late 2016) viele dieser Kombinationen abdeckt. Ältere Hardware mit einem USB-C Port, wie beispielsweise das normale MacBook (Early 2016), unterstützt trotz des Typ-C Ports nur den alten USB 3.0 Standard mit samt der geringeren Datentransferrate.

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Es wird aber noch schlimmer. Auch viele USB-C Peripheriegeräte sind limitiert. Ich denke nur an einen USB-C HDMI Adapter. Welche Methode der Implementierung wird hier eingesetzt? HDMI über USB 3.0? Der alternative Modus mit nativem HDMI? Es könnte ebenfalls (multiplexed) HDMI über Thunderbolt sein. Auch hier unterstützt meistens nur sehr aktuelle Hardware alle Methoden möglicher Implementierungen. Daher kann also durchaus vorkommen, dass ein Adapter bei Computer X wunderbar funktioniert; bei Computer Y seinen Dienst versagt.

Das letzte Problem betrifft die Kabel. Hier gibt es leider sehr unterschiedliche Qualitäten und Kompatibilitäten. Viele Kabel unterstützten nur Datentransferraten bis 5 Gbit/s, was der USB 3.1 Gen 1 Spezifikation entspricht. Andere Kabel sind nicht zum Aufladen geeignet oder verweigern den Dienst bei der Nutzung des alternativen Modus mit Thunderbolt.

Man muss also beim Kauf von Kabeln und Adaptern extrem aufpassen und sich deren Spezifikationen genau ansehen. Andernfalls darf man sich nicht wundern, wenn irgendwas nicht funktioniert bzw. man im schlimmsten Fall seine Hardware beschädigt.

USB-C vs. Thunderbolt 3

Richtig verwirrend wird der USB-C Port aber erst im Zusammenhang mit Thunderbolt 3.

Während Thunderbolt 1 und Thunderbolt 2 den Mini DisplayPort Anschluss zur Übertragung von Daten nutzen, setzt Thunderbolt 3 auf USB-C.

TB-revisionen

Auch hier warten wieder jede Menge Überraschungen.

Es fängt schon damit an, dass nicht jeder USB-C Port zu TB3 kompatibel ist. Bestes Beispiel ist hier wieder das normale MacBook (Early 2016), dessen USB-C Port TB3 nicht unterstützt… Erst die Ports des neuen MacBook Pro bieten vollen TB3 Support. Es kommt also erneut auf die verwendete Hardware an…

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Des Weiteren braucht man für TB3 spezielle (kurze aktive) Kabel, die äußerlich exakt wie ein normales USB-C Kabel aussehen. Andernfalls wird die vorgesehene Datentransferrate von 40 Gbit/s nicht erreicht und man fällt (kabelabhängig) durch die Abwärtskompatibilität von TB3 auf USB 3.1 Gen 1 oder USB 3.1 Gen 2 zurück. Daher muss man auch hier extrem aufpassen welches Kabel man verwendet, um böse Überraschungen zu vermeiden.

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