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Im Test: Teufel Cinebar Pro · High-End Soundbar

Die letzten Jahre hat bei mir ein 5.2 Lautsprecherset für das cineastische Wohlbefinden vor dem Fernseher gesorgt. Durch meinen Umzug vor ein paar Monaten ist mir dann mal wieder bewusst geworden was für ein Aufwand alleine in der Verkabelung dieses Surround-Systems steckt.

Aus Bequemlichkeit und auch einer gewissen Portion Neugier entschied ich mich daraufhin gegen das alte Set und für eine Soundbar. Die Wahl fiel natürlich auf den Berliner Hersteller Teufel, von dem ich heute die Cinebar Pro detaillierter vorstellen möchte.

Die Cinebar Pro wurde bereits auf der IFA 2017 gezeigt und ist seit gut zwei Monaten mitsamt des kabellosen Aktiv-Subwoofers T10 zum Preis von knapp 1.300 Euro (UVP) offiziell verfügbar.

Lieferumfang

  • Soundbar CB Pro SB
  • Stromkabel
  • Fernbedienung für CB Pro SB
  • T10 Subwoofer

Erster Eindruck

Die Lieferung erfolgte in zwei recht großen und verhältnismäßig schweren Paketen. Gerade von der Größe der Soundbar war ich persönlich überrascht aber so ein Gerät wirkt auf einer Messe oder im Showroom dann doch immer etwas anders als im heimischen Wohnzimmer 😉

Bei der Verarbeitung erfüllen beide Geräte höchste Maßstäbe. Die Haptik ist exzellent.

Das Gehäuse der CB Pro besteht aus gebürsteten Aluminium. Beim T10 Subwoofer wird ein stabiler MDF-Gehäuseaufbau mit Innenverstrebungen verwendet.

Die Bedienelemente an der Front (Lautstärke, Power & Quellenwahl) sind meiner Meinung nach vom Druckpunkt her etwas zu fest. Mittig findet sich noch ein ca. 8 x 2 cm großes Punktmatrix-Display, das während des Betriebes auch gedimmt oder deaktiviert werden kann.

Wichtig bei der Wahl der Soundbar waren mir persönlich die verfügbaren Anschlüsse; gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Soundbar bei mir einen A/V-Receiver komplett ersetzen und als neue Schaltzentrale fungieren sollte.

Die CB Pro bietet vier HDMI-Ein- und einen HDMI-Ausgang in der Version 2.0 mit ARC/CEC und 4K@60Hz Support.

Damit ist man schon sehr gut aufgestellt und kann ohne Probleme das Bild und den Ton eines TV-Receiver, einer PlayStation, eines Apple TV o.ä. fulminant auf den Fernseher bringen.

Etwas schade ist in diesem Zusammenhang der einzelne HDMI-Ausgang. Gerade wenn man zum Fernseher noch einen Beamer besitzt, muss man das Bild zusätzlich über einen HDMI-Switch oder Splitter verteilen.

Weitere Anschlüsse:

  • 2x Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm
  • 1x Klinkenbuchse-Ausgang 3,5 mm
  • 1x Digital-Eingänge koaxial
  • 1x Digital-Eingänge optisch

Auf der Rückseite sind zudem zwei flexible WLAN-Antennen fest verbaut. Diese sehen im ausgeklappten Zustand erst mal etwas komisch aus; lassen sich aber auch hinter der CB Pro verstecken.

Ebenfalls auf der Rückseite findet sich die integrierte Wandhalterung aus Metall. So kann man die CB Pro ohne großes Zutun mit zwei Schrauben direkt an der Wand befestigen. Im Lieferumfang ist außerdem noch ein Standfuß aus Kunststoff enthalten, der qualitativ leider etwas abfällt.

Für das optimale Kabelmanagement sorgen drei ebenfalls integrierte rote Gummilaschen.

Multimediale Highlights

Darüber hinaus bietet die CB Pro sehr umfangreiche Streaming-Möglichkeiten für Musik oder Videoton.

Neben Bluetooth 4.0 mit apt-X wird auch Google Chromecast über WLAN unterstützt. Auf diese Weise lassen sich etliche Musik-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer, SoundCloud oder TuneIn vom Smartphone, Tablet oder Laptop streamen.

Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home sind nicht in der CB Pro integriert.

Hier hat man allerdings die Möglichkeit entsprechende Geräte per Line-In, Bluetooth oder Chromecast zu verbinden.

Technologie

Im Inneren der CB Pro arbeiten zwei 25 mm Hoch- und sechs 100 mm Mitteltöner, die über ein 2-Wege-System für jeden Töner optimalen Sound erzeugen. Dazu sind seitlich jeweils Side-Firing-Speaker verbaut, die über die sogenannte Dynamore Technologie virtuellen Surround-Sound ermöglichen.

Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 200 Watt. Im Standby beträgt die Leistungsaufnahme maximal 1 Watt.

Außerdem werden über ein Bassreflex-System Dellen im Frequenzgang beim Übergang zum Subwoofer vermieden, so dass dieser nicht so hoch spielen und relativ frei im Raum positioniert werden kann.

Apropos Subwoofer: dieser kann wahlweise als Frontfire- oder Downfire-Subwoofer eingesetzt werden. Die Füße können dabei natürlich umgesteckt werden.

Der 250 mm Basstreiber und die Endstufe leisten bei einem maximalen Schalldruck von 115 dB/1m ordentliche 150 Watt. Die untere Grenzfrequenz (–3 dB) liegt dabei bei 33 Hz. Im Standby beträgt die Leistungsaufnahme ebenfalls 1 Watt.

Klang

Bei der Wiedergabe werden ausschließlich Dolby Digital und DTS unterstützt. Andere Decoder oder Treiber für 3D-Sound (Dolby Atmos oder DTS:X) sucht man leider vergeblich. Auch die THX-Zertifizierung des Vorgängermodells (Cinebar 52 THX) ist verschwunden.

Diese fehlenden Features sind, gerade auch in der Preisklasse der CB Pro, etwas schade. Ich kann dennoch sagen, dass ich in den letzten Wochen meines Tests nichts vermisst habe. Der Sound ist mit sehr hohen Pegeln und extrem tiefen Bass absolut klangtreu; Stimmen sind stets klar verständlich.

Dabei ist die Quelle auch völlig unerheblich. Egal ob Spotify Connect, SoundCloud über Google Cast, Alexa über Bluetooth oder HDMI-gebundene Eingänge… der Klang der CB Pro ist kraftvoll und authentisch. Durch den sehr guten Dynamore Ultra-Modus wird der Sound auch deutlich breiter aufgezogen und man hat das Gefühl vor einer richtigen Stereoanlage zu sitzen.

Dieser Effekt ist übrigens auch bei Filmen nicht zu unterschätzen. Das Raumgefühl, und das hat mich sehr überrascht, ist für eine Soundbar überragend.

Für die Feinabstimmung kann man die Stärke des Dynamore Effekts sowie Bass und Treble anpassen. Außerdem gibt es vier verschiedene Presets für Music, Voice, Movie und Night.

Der Nachtmodus nimmt der CB Pro zwar etwas den Bumms, pflegt aber das Verhältnis zum Nachbarn.

Im Alltag

Die Installation der CB Pro ist denkbar einfach gelöst. Man packt die Soundbar samt Subwoofer aus und verbindet sie mit dem Strom. Da das Wireless-Modus zur Ansteuerung der CB Pro im Subwoofer integriert ist, finden sich beide Geräte automatisch. Sollte es hier wider Erwarten Schwierigkeiten geben, genügt ein HDMI-Kabel zum Fernseher, um im Wireless-Menü des On-Screen-Displays Ursachenforschung zu betreiben.

Hier kann man dann auch weitere Einstellungen zur Lautsprecherkonfiguration sowie der Entfernung, des Pegels oder der Phase des Subwoofers treffen.

Dazu lassen sich HDMI Passthrough, LipSync oder ein automatisches Ausschalten nach x Minuten Inaktivität aktivieren.

Chromecast wird dahingegen über die Google Home App (iOS, Android) eingerichtet.

Bluetooth sollte selbsterklärend sein. Bei Problemen kann man über die Fernbedienung der CB Pro das „Pairing“ manuell anstoßen.

Apropos: Die Steuerung der CB Pro erfolgt in der Regel über die mitgelieferte Fernbedienung, die leider nicht beleuchtet ist. Wenn das stört oder wer schon genug Fernbedienungen zu Hause herumliegen hat, kann die CB Pro auch über Universalfernbedienungen wie der Harmony Serie von Logitech steuern. Im Zusammenspiel mit Alexa klappt dann auch eine Sprachsteuerung.

Davon ab ist es Dank HDMI-ARC aber ohnehin möglich die CB Pro mit der Fernbedienung des Fernsehers zu steuern.

Preise und Verfügbarkeit

Die Teufel Cinebar Pro wird ausschließlich in der Farbe schwarz verkauft. Durch eine Promo liegt der Preis derzeit bei nur 999,99 Euro. Bestellt man direkt beim Hersteller gibt es über den Promocode CJ4-PN2-VP4 den kabelgebundenen In-Ear-Kopfhörer Move Pro im Wert von 99,99 Euro kostenlos dazu.

Dazu bekommt man 8 Wochen Rückgaberecht (inkl. kostenloser Rückversand) sowie die Teufel-typischen 12 Jahre Garantie auf das Gehäuse sowie die Töner. Die Elektronik hat die üblichen 2 Jahre Garantie.

-> https://www.teufel.de/cinebar-pro
-> https://www.idealo.de/preisvergleich/cinebar-pro

tl;dr

Nach knapp zwei Monaten ausgiebigen Testens habe ich meine Meinung über (zumindest hochpreisige) Soundbars grundlegend geändert. Diese stellen längst keine Kompromisslösung mehr dar, sondern können ein Surround-System nahezu ersetzen.

Dabei sollte man natürlich im Hinterkopf behalten, dass die CB Pro erst mal nur ein 2.1 System ist, das über eine Hardware/Software Kombination sehr guten Raumklang erzeugt. Man kann allerdings auch zwei vollwertige Rear-Lautsprecher hinzufügen, um so ein echtes 4.1 System zu haben.

Neben den hervorragenden Klangeigenschaften samt diverser Einstellmöglichkeiten stehen auf der positiven Seite die sehr hochwertige Verarbeitung, die nahezu perfekte Konnektivität und gewisse Annehmlichkeiten wie die integrierte Wandhalterung oder das Kabelmanagement.

Negativ muss definitiv der fehlende 3D-Sound erwähnt werden, ein Thema, das nicht nur bei Soundbars derzeit eine große Rolle spielt. Außerdem ist es etwas schade, dass der T10 Subwoofer nur einen fest verbauten Stromstecker hat, was bei entfernten Steckdosen ggf. ungünstig ist.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Im Test: Teufel One S · Multiroom-Lautsprecher mit WLAN und Bluetooth

Beim Thema Lautsprecher setze ich persönlich seit über 10 Jahren auf den Berliner Hersteller Teufel.

Seit knapp zwei Monaten teste ich nun den Teufel One S, einen Multiroom-Lautsprecher, der mittlerweile in der dritten Generation am Markt verfügbar ist.

Kenner des Vorgängers werden den Markennamen Raumfeld beim Produkt vermissen. Dieser wurde in der aktuellen Generation bewusst weggelassen und findet sich im Prinzip nur noch als Logo auf dem Gerät bzw. im Namen der korrespondierenden Apps für iOS und Android.

Lieferumfang

  • Teufel One S
  • Netzteil
  • Papierkram

Erster Eindruck

Der Lieferumfang ist, wie gerade schon aufgezählt, sehr überschaubar. Neben dem Lautsprecher, der übrigens in den Farben schwarz und weiß angeboten wird, befinden sich ein abnehmbares Netzteil sowie eine Kurzanleitung in der Verpackung.

Die Maße des One S betragen 180 x 167 x 86 mm bei einem Gewicht von 1,3 kg. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat das Kunststoffgehäuse einen etwas anderen Formfaktor sowie einen Abstrahlwinkel, der nun leicht nach oben gerichtet ist.

Auf der Vorderseite ist neben dem Teufel-Logo nur eine Status-LED zu finden, die während des Betriebs stetig weiß leuchtet.

Auf der Rückseite befinden sich dahingegen neben einer Setup- und Reset-Taste die Anschlüsse für das Netzteil, Ethernet, USB, AUX und Bluetooth. Dazu wird WLAN nach dem 802.11 b, g, n und ac Protokoll und WPA2 Verschlüsselung unterstützt.

Die Bedienelemente befinden sich auf der Oberseite des One S. Zu den üblichen Vor- und Zurückbutton sowie einer Play-/Pausetaste gesellt sich eine Funktionstaste. Außerdem kann man hier die Lautstärke anpassen und drei Direktwahltasten belegen.

Diesen erst mal sehr guten Ersteindruck rundet eine tadellose Verarbeitung des Lautsprechers ab.

Technologie

Der Lautsprecher setzt auf das Koaxialprinzip. Das bedeutet, dass Mitteltief- und Hochtöner auf einer Achse angeordnet sind.

Eine Passivmembran auf der linken und rechten Seite des One S sorgt zudem für einen besseren Basspegel.

Die maximale Leistung des Satelliten-Kanals beträgt 5 Watt; die des Subwoofer-Kanals 35 Watt. Der maximale Schalldruck liegt bei 102 dB/1m.

Abschließend noch ein paar Worte zu Leistungsaufnahme, die im Standby bei 2 Watt bzw. im Betrieb bei maximal 48 Watt liegt.

Im Alltag

Da der One S keinen Akku besitzt, muss das Gerät zunächst einmal in der Nähe einer Steckdose aufgestellt werden.

Etwas unglücklich ist in diesem Zusammenhang, dass das Netzteil nicht mehr im Lautsprecher integriert ist, sondern am Stromstecker hängt. Das hat zwar den Vorteil, dass der Lautsprecher leichter wird. Man benötigt nun aber entsprechend viel Platz an der Steckdose und auch der Austausch gegen einen längeren Stromstecker wird auf diese Weise unnötig erschwert.

Schaut man übrigens in die Kurzanleitung, die dem Lautsprecher beiliegt, wird die Stromsteckersituation etwas anders dargestellt 🤔

Hat man die Hürde mit dem Stromanschluss genommen, geht es direkt an die Ersteinrichtung des Lautsprechers. Hier steht einem die Raumfeld-App zur Verfügung, die Teufel für iOS und Android in den jeweiligen Stores kostenlos zum Herunterladen anbieten.

In einzelnen Schritten wird man auf Deutsch durch den Prozess geleitet. Selbst nicht so erfahrene Nutzer sollten hier maximal fünf Minuten benötigen, um den One S mit dem eigenen WLAN zu verbinden. Steht gleichzeitig ein Firmware-Update an, das automatisch eingespielt wird, dauert es natürlich etwas länger.

Besitzt man übrigens zwei One S Lautsprecher, kann man diese über die App auch zu einem Stereo-System verbinden.

Am Interessantesten ist bei mehreren Geräten aber sicherlich die Multiroom-Funktion über Raumfeld. Das funktioniert sowohl über WLAN, als auch extern angeschlossene USB-Sticks/Festplatten oder AUX-Quellen. Ein Multiroom-Streaming über Bluetooth ist leider noch nicht möglich, da hier technisch noch einige Probleme zu lösen sind.

Der Verknüpfung aller zur Verfügung stehenden Lautsprecher erfolgt erneut über die Raumfeld-App.

Hier hat man dann auch direkt die Möglichkeit Musik von Spotify, TIDAL, WiMP, Napster, Last.fm, SoundCloud oder dem Webradio-Dienst TuneIn zu streamen. Darüber hinaus lassen sich auch lokale Musikdaten vom Smartphone oder verbundenen Servern (Stichworte: NAS, SMB oder DLNA) abspielen. Die unterstützten Audio-Formate sind ASF, MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG.

Spotify-Nutzer werden sich zudem über die Unterstützung von Spotify Connect freuen. Das hat halt den Vorteil, dass die Musiksteuerung außerhalb der Raumfeld-App direkt über Spotify auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop erfolgt.

Möchte man andere Musikstreaming-Dienste wie Apple Music, Deezer, Amazon Musik oder über Google Cast streamen, muss man für das Multiroom-Streaming entsprechende Endgeräte per AUX oder USB mit dem Lautsprecher verbinden. Bluetooth ginge natürlich auch. Mangels Multiroom-Support erfolgt das Streaming dann aber nur auf einen Lautsprecher.

Den Lautsprecher sollte man übrigens maximal auf Augenhöhe aufstellen. Andernfalls wird die Steuerung über die berührungssensitiven Tasten ohne jeglichen Druckpunkt zu einem wahren Glückspiel.

Damit meine ich insbesondere die drei Direktwahltasten, die jeweils mit einem favorisierten Internetradiosender oder auch einer Spotify Playlist dauerhaft belegt werden können. So braucht man eben nicht jedes Mal das Smartphone zur Hand nehmen und eine App öffnen, sondern kann das Ganze bequem per Direktwahltaste starten.

Außerdem wissenswert: Ein langer Druck auf die Play/Pause-Taste versetzt das Gerät in den Standby.

Vielleicht abschließend: Die Raumfeld-App (Version 3.16) funktionierte in meinen Tests immer zuverlässig und stabil. Sie ist für meinen Geschmack vielleicht etwas zu verschachtelt aber bei den vielen Funktionen bzw. unterstützten Streaming-Diensten lässt sich das kaum vermeiden.

Die von mir getestete Firmware beim One S war die Version 2.1.

Klang

Hier kann man es eigentlich kurz machen: der Klang ist für mein Empfinden sehr gut. Erst recht, wenn man an das begrenzte Volumen des One S denkt.

Teufel schafft es aber wieder mal mich mit dem sehr differenzierten Klangbild und hohen Klangdetails zu begeistern. Selbst bei maximaler Lautstärke ist der Lautsprecher pegelfest und es sind nur sehr minimale Verzerrungen bei den Tiefen feststellbar.

Für das klangliche Feintuning gibt es darüber hinaus noch einen 3-Band-Equalizer, den man in der Raumfeld-App anpassen kann.

Preise und Verfügbarkeit

Der Teufel One S wird in den Farben schwarz und weiß für derzeit knapp 200 Euro verkauft.

Direkt nach dem Kauf hat man die Teufel-typischen 8 Wochen Rückgaberecht. Dazu bietet Teufel bis zu 12 Jahre Garantie.

-> https://www.teufel.de/teufel-one-s
-> https://www.idealo.de/preisvergleich/teufel-one-s

tl;dr

Mit der dritten Generation des One S hat Teufel mal wieder einen rausgehauen. Ich bin wirklich begeistert. Sowohl klanglich als auch von der Konnektivität.

Natürlich kann man kritisieren, dass dieser oder jener Streamingdienst oder Dinge wie Apples AirPlay nicht unterstützt werden. Auch ein smarter Sprachassistent wie Alexa ist nicht Teil des One S und wird es auch nie werden, da schlicht und ergreifend ein Mikrofon am Lautsprecher fehlt.

Aber all diese Dinge, sowohl vermeintlich nicht kompatible Streamingdienste als auch Sprachassistenten, lassen sich quasi durch die Hintertür über AUX, USB oder Bluetooth mit dem One S verbinden.

Ich persönlich habe beispielsweise einen Echo Dot über Bluetooth am One S hängen und bin mit dieser Kombination mehr als zufrieden.

Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann das vermeidbare Wirrwarr beim Netzteil und der etwas zu hohe Stromverbrauch von 2 Watt im Standby. Hier wäre ein extra Ein-/Ausschalter von Vorteil, den der One S leider nicht hat.

Außerdem schwächelt der One S beim Zubehör. Eine Wandhalterung, die es für die zweite Generation noch gab, sucht man aktuell vergeblich. Ich bin mit meiner universell verwendbaren 3rd-Party-Lösung aus dem Baumarkt allerdings ganz zufrieden 😎

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Tipp: Gespeicherte WLAN Passwörter unter OS X auslesen

Nachfolgend ein kleiner Tipp, der mindestens so alt wie OS X selber ist aber dennoch recht häufig vergessen wird.

Man kann nämlich recht einfach mit Boardmitteln einmal gespeicherte WLAN-Passwörter wieder auslesen.

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Dazu muss die Schlüsselbundverwaltung von OS X gestartet und im Suchfeld oben rechts entweder nach ‘airport’ oder dem WLAN Namen (SSID) direkt gesucht werden.

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Anschließend anklicken und unten links den Haken bei ‘Kennwort einblenden’ setzen (Administator Passwort ist hier erforderlich).

Das war es quasi. Kann manchmal ganz hilfreich sein, wenn man neue Geräte zu bekannten Netzen hinzufügen möchte.

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Network Radar · Netzwerkscanner für OS X derzeit kostenlos

Mit Network Radar wird aktuell einen recht guter Netzwerkscanner kostenlos im Mac App Store zum Download angeboten.

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Ähnlich wie bei LanScan kann man sich mit dieser App relativ schnell einen Überblick über alle im Netzwerk befindlichen Geräte beschaffen. Das gilt für den Scan an einem bestimmten Netzwerkinterface, eines gewissen IP-Bereichs oder auch für Subnetze.

Zu den ermittelten Daten gehören:

  • IP Adresse
  • MAC Adresse
  • Herstellername (z.B. Apple, Inc. oder DELL) 
  • Domain Name (DNS, Reverse Lookup)
  • Bonjour Name 
  • NetBIOS Name 
  • Dienste (Offene Ports) 
  • Antwortzeit (Ping-Zeit) 
  • Mac Model Identifier (z.B. iMac9,1) 
  • Icon (automatisch für Macs mit Model Identifier)
  • Online Status
  • SSH / Telnet Benutzername, Port und Passwort
  • Besondere Funktionen (z.B. Standard Gateway)
  • Geräte-Log
  • Notizen

Außerdem gibt es eine Monitoring-Funktion mit Benachrichtigungen, sofern sich der Zustand eines Gerätes ändert, sowie ein definierbares Regelsystem zum automatischen Verarbeiten gefundener Geräte.

Bildschirmfoto 2013 05 13 um 20 18 45 s

Über ein Kontextmenü lassen sich zudem folgende Diensteprogramme starten:

  • Entferntes Ausschalten / Neustarten / Ruhezustand andrer Macs
  • Ping 
  • Portscan 
  • SSH 
  • Telnet 
  • Wake On LAN 
  • Whois
  • HTTP, HTTPS, AFP, SMB, FTP, VNC, RDP, SSH, TELNET für Quick Connect

Network Radar steht, wie anfangs schon erwähnt, momentan kostenlos (sonst zwischen 2,69 Euro und 5,49 Euro) im MAS zum Download bereit.

Zur Installation wird minimal OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Network Radar (AppStore Link) Network Radar
Hersteller: Daniel Witt
Freigabe: 4+
Preis: 19,99 € Download