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Im Test: Teufel One S · Multiroom-Lautsprecher mit WLAN und Bluetooth

Beim Thema Lautsprecher setze ich persönlich seit über 10 Jahren auf den Berliner Hersteller Teufel.

Seit knapp zwei Monaten teste ich nun den Teufel One S, einen Multiroom-Lautsprecher, der mittlerweile in der dritten Generation am Markt verfügbar ist.

Kenner des Vorgängers werden den Markennamen Raumfeld beim Produkt vermissen. Dieser wurde in der aktuellen Generation bewusst weggelassen und findet sich im Prinzip nur noch als Logo auf dem Gerät bzw. im Namen der korrespondierenden Apps für iOS und Android.

Lieferumfang

  • Teufel One S
  • Netzteil
  • Papierkram

Erster Eindruck

Der Lieferumfang ist, wie gerade schon aufgezählt, sehr überschaubar. Neben dem Lautsprecher, der übrigens in den Farben schwarz und weiß angeboten wird, befinden sich ein abnehmbares Netzteil sowie eine Kurzanleitung in der Verpackung.

Die Maße des One S betragen 180 x 167 x 86 mm bei einem Gewicht von 1,3 kg. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat das Kunststoffgehäuse einen etwas anderen Formfaktor sowie einen Abstrahlwinkel, der nun leicht nach oben gerichtet ist.

Auf der Vorderseite ist neben dem Teufel-Logo nur eine Status-LED zu finden, die während des Betriebs stetig weiß leuchtet.

Auf der Rückseite befinden sich dahingegen neben einer Setup- und Reset-Taste die Anschlüsse für das Netzteil, Ethernet, USB, AUX und Bluetooth. Dazu wird WLAN nach dem 802.11 b, g, n und ac Protokoll und WPA2 Verschlüsselung unterstützt.

Die Bedienelemente befinden sich auf der Oberseite des One S. Zu den üblichen Vor- und Zurückbutton sowie einer Play-/Pausetaste gesellt sich eine Funktionstaste. Außerdem kann man hier die Lautstärke anpassen und drei Direktwahltasten belegen.

Diesen erst mal sehr guten Ersteindruck rundet eine tadellose Verarbeitung des Lautsprechers ab.

Technologie

Der Lautsprecher setzt auf das Koaxialprinzip. Das bedeutet, dass Mitteltief- und Hochtöner auf einer Achse angeordnet sind.

Eine Passivmembran auf der linken und rechten Seite des One S sorgt zudem für einen besseren Basspegel.

Die maximale Leistung des Satelliten-Kanals beträgt 5 Watt; die des Subwoofer-Kanals 35 Watt. Der maximale Schalldruck liegt bei 102 dB/1m.

Abschließend noch ein paar Worte zu Leistungsaufnahme, die im Standby bei 2 Watt bzw. im Betrieb bei maximal 48 Watt liegt.

Im Alltag

Da der One S keinen Akku besitzt, muss das Gerät zunächst einmal in der Nähe einer Steckdose aufgestellt werden.

Etwas unglücklich ist in diesem Zusammenhang, dass das Netzteil nicht mehr im Lautsprecher integriert ist, sondern am Stromstecker hängt. Das hat zwar den Vorteil, dass der Lautsprecher leichter wird. Man benötigt nun aber entsprechend viel Platz an der Steckdose und auch der Austausch gegen einen längeren Stromstecker wird auf diese Weise unnötig erschwert.

Schaut man übrigens in die Kurzanleitung, die dem Lautsprecher beiliegt, wird die Stromsteckersituation etwas anders dargestellt 🤔

Hat man die Hürde mit dem Stromanschluss genommen, geht es direkt an die Ersteinrichtung des Lautsprechers. Hier steht einem die Raumfeld-App zur Verfügung, die Teufel für iOS und Android in den jeweiligen Stores kostenlos zum Herunterladen anbieten.

In einzelnen Schritten wird man auf Deutsch durch den Prozess geleitet. Selbst nicht so erfahrene Nutzer sollten hier maximal fünf Minuten benötigen, um den One S mit dem eigenen WLAN zu verbinden. Steht gleichzeitig ein Firmware-Update an, das automatisch eingespielt wird, dauert es natürlich etwas länger.

Besitzt man übrigens zwei One S Lautsprecher, kann man diese über die App auch zu einem Stereo-System verbinden.

Am Interessantesten ist bei mehreren Geräten aber sicherlich die Multiroom-Funktion über Raumfeld. Das funktioniert sowohl über WLAN, als auch extern angeschlossene USB-Sticks/Festplatten oder AUX-Quellen. Ein Multiroom-Streaming über Bluetooth ist leider noch nicht möglich, da hier technisch noch einige Probleme zu lösen sind.

Der Verknüpfung aller zur Verfügung stehenden Lautsprecher erfolgt erneut über die Raumfeld-App.

Hier hat man dann auch direkt die Möglichkeit Musik von Spotify, TIDAL, WiMP, Napster, Last.fm, SoundCloud oder dem Webradio-Dienst TuneIn zu streamen. Darüber hinaus lassen sich auch lokale Musikdaten vom Smartphone oder verbundenen Servern (Stichworte: NAS, SMB oder DLNA) abspielen. Die unterstützten Audio-Formate sind ASF, MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG.

Spotify-Nutzer werden sich zudem über die Unterstützung von Spotify Connect freuen. Das hat halt den Vorteil, dass die Musiksteuerung außerhalb der Raumfeld-App direkt über Spotify auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop erfolgt.

Möchte man andere Musikstreaming-Dienste wie Apple Music, Deezer, Amazon Musik oder über Google Cast streamen, muss man für das Multiroom-Streaming entsprechende Endgeräte per AUX oder USB mit dem Lautsprecher verbinden. Bluetooth ginge natürlich auch. Mangels Multiroom-Support erfolgt das Streaming dann aber nur auf einen Lautsprecher.

Den Lautsprecher sollte man übrigens maximal auf Augenhöhe aufstellen. Andernfalls wird die Steuerung über die berührungssensitiven Tasten ohne jeglichen Druckpunkt zu einem wahren Glückspiel.

Damit meine ich insbesondere die drei Direktwahltasten, die jeweils mit einem favorisierten Internetradiosender oder auch einer Spotify Playlist dauerhaft belegt werden können. So braucht man eben nicht jedes Mal das Smartphone zur Hand nehmen und eine App öffnen, sondern kann das Ganze bequem per Direktwahltaste starten.

Außerdem wissenswert: Ein langer Druck auf die Play/Pause-Taste versetzt das Gerät in den Standby.

Vielleicht abschließend: Die Raumfeld-App (Version 3.16) funktionierte in meinen Tests immer zuverlässig und stabil. Sie ist für meinen Geschmack vielleicht etwas zu verschachtelt aber bei den vielen Funktionen bzw. unterstützten Streaming-Diensten lässt sich das kaum vermeiden.

Die von mir getestete Firmware beim One S war die Version 2.1.

Klang

Hier kann man es eigentlich kurz machen: der Klang ist für mein Empfinden sehr gut. Erst recht, wenn man an das begrenzte Volumen des One S denkt.

Teufel schafft es aber wieder mal mich mit dem sehr differenzierten Klangbild und hohen Klangdetails zu begeistern. Selbst bei maximaler Lautstärke ist der Lautsprecher pegelfest und es sind nur sehr minimale Verzerrungen bei den Tiefen feststellbar.

Für das klangliche Feintuning gibt es darüber hinaus noch einen 3-Band-Equalizer, den man in der Raumfeld-App anpassen kann.

Preise und Verfügbarkeit

Der Teufel One S wird in den Farben schwarz und weiß für derzeit knapp 200 Euro verkauft.

Direkt nach dem Kauf hat man die Teufel-typischen 8 Wochen Rückgaberecht. Dazu bietet Teufel bis zu 12 Jahre Garantie.

-> https://www.teufel.de/teufel-one-s
-> https://www.idealo.de/preisvergleich/teufel-one-s

tl;dr

Mit der dritten Generation des One S hat Teufel mal wieder einen rausgehauen. Ich bin wirklich begeistert. Sowohl klanglich als auch von der Konnektivität.

Natürlich kann man kritisieren, dass dieser oder jener Streamingdienst oder Dinge wie Apples AirPlay nicht unterstützt werden. Auch ein smarter Sprachassistent wie Alexa ist nicht Teil des One S und wird es auch nie werden, da schlicht und ergreifend ein Mikrofon am Lautsprecher fehlt.

Aber all diese Dinge, sowohl vermeintlich nicht kompatible Streamingdienste als auch Sprachassistenten, lassen sich quasi durch die Hintertür über AUX, USB oder Bluetooth mit dem One S verbinden.

Ich persönlich habe beispielsweise einen Echo Dot über Bluetooth am One S hängen und bin mit dieser Kombination mehr als zufrieden.

Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann das vermeidbare Wirrwarr beim Netzteil und der etwas zu hohe Stromverbrauch von 2 Watt im Standby. Hier wäre ein extra Ein-/Ausschalter von Vorteil, den der One S leider nicht hat.

Außerdem schwächelt der One S beim Zubehör. Eine Wandhalterung, die es für die zweite Generation noch gab, sucht man aktuell vergeblich. Ich bin mit meiner universell verwendbaren 3rd-Party-Lösung aus dem Baumarkt allerdings ganz zufrieden 😎

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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Tipp: Gespeicherte WLAN Passwörter unter OS X auslesen

Nachfolgend ein kleiner Tipp, der mindestens so alt wie OS X selber ist aber dennoch recht häufig vergessen wird.

Man kann nämlich recht einfach mit Boardmitteln einmal gespeicherte WLAN-Passwörter wieder auslesen.

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Dazu muss die Schlüsselbundverwaltung von OS X gestartet und im Suchfeld oben rechts entweder nach ‘airport’ oder dem WLAN Namen (SSID) direkt gesucht werden.

Bildschirmfoto 2013-12-03 um 11.14.13-minishadow

Anschließend anklicken und unten links den Haken bei ‘Kennwort einblenden’ setzen (Administator Passwort ist hier erforderlich).

Das war es quasi. Kann manchmal ganz hilfreich sein, wenn man neue Geräte zu bekannten Netzen hinzufügen möchte.

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Network Radar · Netzwerkscanner für OS X derzeit kostenlos

Mit Network Radar wird aktuell einen recht guter Netzwerkscanner kostenlos im Mac App Store zum Download angeboten.

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Ähnlich wie bei LanScan kann man sich mit dieser App relativ schnell einen Überblick über alle im Netzwerk befindlichen Geräte beschaffen. Das gilt für den Scan an einem bestimmten Netzwerkinterface, eines gewissen IP-Bereichs oder auch für Subnetze.

Zu den ermittelten Daten gehören:

  • IP Adresse
  • MAC Adresse
  • Herstellername (z.B. Apple, Inc. oder DELL) 
  • Domain Name (DNS, Reverse Lookup)
  • Bonjour Name 
  • NetBIOS Name 
  • Dienste (Offene Ports) 
  • Antwortzeit (Ping-Zeit) 
  • Mac Model Identifier (z.B. iMac9,1) 
  • Icon (automatisch für Macs mit Model Identifier)
  • Online Status
  • SSH / Telnet Benutzername, Port und Passwort
  • Besondere Funktionen (z.B. Standard Gateway)
  • Geräte-Log
  • Notizen

Außerdem gibt es eine Monitoring-Funktion mit Benachrichtigungen, sofern sich der Zustand eines Gerätes ändert, sowie ein definierbares Regelsystem zum automatischen Verarbeiten gefundener Geräte.

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Über ein Kontextmenü lassen sich zudem folgende Diensteprogramme starten:

  • Entferntes Ausschalten / Neustarten / Ruhezustand andrer Macs
  • Ping 
  • Portscan 
  • SSH 
  • Telnet 
  • Wake On LAN 
  • Whois
  • HTTP, HTTPS, AFP, SMB, FTP, VNC, RDP, SSH, TELNET für Quick Connect

Network Radar steht, wie anfangs schon erwähnt, momentan kostenlos (sonst zwischen 2,69 Euro und 5,49 Euro) im MAS zum Download bereit.

Zur Installation wird minimal OS X 10.7 Lion vorausgesetzt.

Network Radar (AppStore Link) Network Radar
Hersteller: Witt Software UG (haftungsbeschrankt)
Freigabe: 4+
Preis: 19,99 € Download
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LanScan: Der schlanke Netzwerkscanner für den Mac

Wer einen schnellen Überblick über die im Netzwerk befindlichen Geräte haben möchte, sollte sich LanScan etwas genauer anschauen.

Bildschirmfoto 2011-11-07 um 23.25.48

Mit dieser App wird der IP-Range vom Router abgeklappert und es werden automatisch alle darin befindlichen Geräte mit IP-Adresse, Mac-Adresse und Hersteller aufgelistet. Dabei ist es auch egal, wie (WLAN, Ethernet…) diese Geräte mit dem Router verbunden sind.

Das Ganze funktionierte in meinen Tests sehr schnell und vor allem sehr zuverlässig. LanScan steht derzeit kostenlos im Mac App Store zum Download bereit und setzt mindestens Mac OS X 10.5 voraus.

LanScan (AppStore Link) LanScan
Hersteller: iwaxx Sarl
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Wie viele Geräte habt Ihr derzeit in Eurem Heimnetzwerk? Bei mir sind es (siehe Screenshot) ohne ‘Gäste’ tatsächlich schon sieben plus Router. Und ich wage die Prognose, dass es in Zukunft eher mehr als weniger werden wird. Ich warte quasi täglich darauf, dass der Kühlschrank ne Netzwerkdose bekommt und automatisch bei Real, Rewe & Co. für Nachschub sorgt ;)