Valve bringt STEAM auf den Mac
08. Mrz
Was Oliver vor einigen Tagen schon wusste, ist heute offiziell bestätigt worden:
Valves Spieleplattform STEAM kommt für den Mac.

Dazu gehören erstmal Left 4 Dead 2, Team Fortress 2, Counter-Strike, Portal und die komplette Half-Life Serie.
Darüber hinaus wird es möglich sein, die für den Windows-Client gekauften Spiele KOSTENLOS für den Mac herunter zu laden und zu spielen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch und, supercool, Savegames können beim Plattformwechsel übernommen werden.
Ich bin schwer von dieser ungewöhnlichen Politik begeistert, denn zum ersten Mal scheint bei der Beziehung “Mac und Spiele” der Endverbraucher im Vordergrund zu stehen. Vorbei die Zeiten der überteuerten Spiele… ;)
Davon ab bin ich auch echt gespannt, wie sich der Mac als Spieleplattform entwickeln wird. Ich bin doch eher skeptisch aber wir werden sehen. Ein Anfang ist auf jedenfall gemacht.
STEAM für den Mac soll im April 2010 erscheinen.
OVI-Karten kostenlos?
08. Mrz
Ist der Navigationsdienst von Nokia nun kostenlos oder nicht!?
Nachdem auf mehreren Plattformen im Internet die Nachricht kursierte, die Nokia Navigation solle ab März kostenlos für alle Nokia Handys mit eingebautem GPS sein, war ich voller Vorfreude! Ich durfte nämlich 3 Monate die vorinstallierte Version auf meinem Nokia N96 testen und ich muss sagen: “Sie hat super funktioniert!”
Ab auf die Nokia-Seite und siehe da, in großen Lettern: “Kostenlose Navigation. Für immer.”
Wow, cool, dachte ich. Mein N96 an den PC angeschlossen und die Karten auf den neuesten Stand gebracht! Hier wurde ich das erste Mal stutzig. Man sollte sein Telefonmodell aus einer Liste mit unterstützten Geräten auswählen. das Nokia N96 gehörte aber nicht dazu. Kein Problem, es gab ja auch eine Ausweichmöglichkeit für nicht unterstützte Modelle. Drauf geklickt, N96 ausgewählt und schon konnte es losgehen. Die erforderliche Software war in wenigen Augenblicken auf meinem Computer und dann auch auf meinem Telefon.
Nun sollte natürlich auch der erste Feldversuch nicht lange auf sich warten lassen!
Ab ins Auto, das Kartenprogramm gestartet und auf das GPS-Signal gewartet. Kaum war das GPS-Signal da, sollte es auch losgehen. Das Update auf die neuen Karten und das neue Kartenprogramm hatte meine bisherigen Favoriten nicht gelöscht. So konnte ich mir die nervige Neueingabe einer Adresse sparen. Ort ausgewählt und hierher fahren eingegeben. Die nette Stimme wies mir dann auch sofort anstandslos den Weg. Meine Freude hielt sich kaum noch in Grenzen. Wenn nicht nach etwa 30 Sekunden die Navigation abgebrochen hätte und ein Hinweis erschien, “Navigation ist ein Premiumdienst. Sie benötigen eine gültige Lizenz.”.
Jetzt war ich erschrocken, aber immer noch geblendet von der Aussage: “Navigation auf Nokia Handys. Kostenlos. Für immer.”
Wer denkt denn hier daran, dass es nicht um alle Nokia-Handys geht, die navigieren können, sondern nur um einige ausgewählte!?
Wie dem auch sei. “Lade ich halt die kostenlose Lizenz herunter”, sagte ich mir. Gesagt, getan, forderte ich die Lizenz an. Nun war meine Freude komplett in Ärger umgeschlagen, bei dem was ich auf meinem Telefon lesen musste.
Ups, war da nicht etwas von kostenlos!? Kostenlos für Nokia Handys!? Ich habe ein Nokia Handy und zwar nicht das Günstigste Modell! Das konnte einfach nicht wahr sein. Ich musste unbedingt klären, warum es für mich, bzw. mein Telefon nicht kostenlos sein sollte.
Zurück zum Ursprung des Übels, auf die Nokia-Seite im www.
Hier habe ich mich dann doch mal dem Kleingedruckten gewidmet und daraus erfahren, dass im Moment nur kompatible Geräte unterstützt werden. Es handelt sich dabei um zehn Modelle aus dem riesigen Pool der Nokia-Handys. Was heißt dabei aber kompatibel!? Mein N96 verfügt über integriertes GPS, die Karten und das Kartenprogramm lassen sich problemlos installieren. Kompatibilitätsprobleme scheint es dabei also nicht zu geben. Doch warum nur 10 Modelle!? Handelt es sich dabei um Modelle, die keinen reißenden Absatz finden und mit der kostenlosen Navigation besser zu verkaufen sein sollen!? Ich vermag diese Frage nicht zu beantworten.
Was ich jedoch weiß, ich finde diese aggressive Werbung unter aller Sau, da wird dem treuen Nokia-Kunden suggeriert, er könnte in Zukunft kostenlos durch die Gegend navigieren und am Ende ist alles nur heiße Luft.
Auf Nachfragen bei Nokia-Deutschland erhielt ich folgende, unbefriedigende Antwort: “… Die kostenfreie Navigation steht für das NOKIA N96 noch nicht zur Verfügung. Leider liegen mir auch noch keine Informationen vor, wann wir diesen Dienst auch für Ihr NOKIA Mobiltelefon anbieten. … Gern habe ich aber den Inhalt Ihrer Mitteilung als Feedback zu Protokoll genommen und in unser Qualitätsmanagement zur Kenntnisnahme und Auswertung einfließen lassen. Ich bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass sich eine weitere Vorgehensweise meinem Einflussbereich sowie meinem Kenntnisstand entzieht. …” Für mich sieht es so aus, als wolle Nokia bestimmte Modelle einfach nur pushen, um gegen die, inzwischen übermächtige, Konkurrenz zu bestehen. Dies wird Nokia auf diese Art und Weise sicher nicht gelingen. Diese Art von Werbung finde ich etwas zu übertrieben. Man sollte den Hinweis über Inkompatibilität der meisten Nokia-Geräte vielleicht auch gleich auf der Startseite der Homepage mit einfließen lassen oder es sollte heißen: “Navigation kostenlos. Für ein paar ausgewählte Nokia Handys.”
So stand ich also da und mein N96 konnte genauso viel wie vorher, hat jetzt dafür aber neues Kartenmaterial, über dessen Aktualität ich nichts sagen kann!
Danke Nokia für die Irreführung!
Links:
http://www.nokia.de
SL-NTFS: 10.6 NTFS Volumes schreibend einrichten
08. Mrz

Mac OS X bringt seit 10.6 nicht nur lesenden NTFS Support mit, sondern auch die Möglichkeit schreibend auf die NTSF Volumes (in Windows-Deutsch: Laufwerke) zuzugreifen. Ist eine tolle Sache, die aber standardmässig nicht aktiviert ist.
Hier hilft aber ohne große Terminalhackerei ein kleiner Systemeinstellungsdialog: SL-NTFS. Mit diesem Tool schaltet man einfach per Klick ein NTFS Volume auf schreibbar. Einfacher geht es nicht. Dieses Volume wird dann automatisch ab- und wieder eingebunden. SL-NTFS ist Freeware und kann hier kostenlos geladen kann.
Schnellstarterauswahl größer denn je – heute Launchy
08. Mrz

Letzte Woche konnten wir uns schon über Alfred (siehe Screenshot unten) freuen. Heute wurde Launchy für OS X abgekündigt und auch schon in einer ersten Beta veröffentlicht. Meine gespaltenen Persönlichkeiten switchen derzeit immer zwischen Quicksilver und LaunchBar hin und her.
Gibt es dann eigentlich für so einen Software noch einen Bedarf?
Klar es gibt immer Bedarf. Keine Software ist perfekt. Und problemfrei ist Quicksilver schon lange nicht mehr. Die Entwicklung ist ja quasi eingeschlafen. LaunchBar kostet nicht wenig und die Google Quick Search Box will auch niemand haben. Und bevor wieder jemand gleich auf mich eindrischt: ja – Spotlight kann man auch benutzen, findet aber zum Beispiel meinen Finder immer noch nicht. Daher nicht benutzbar.
Nun haben wir also mit Launchy noch einen weiteren Kandidaten zum Programme-Starten. Wenn ich das richtig überblickt habe, unterstützt die OS X Version von Launchy die gleichen Themes und auch die gleichen Plugins wie die Versionen für Windows und Linux. Das wäre eventuell ein Punkt für dieses Tool, gerade für Benutzer, die zwischen den Betriebsystemen hin und her wechseln müssen. Ansonsten würde ich wohl eher bei meinen beiden Tools bleiben. Im Auge behalten werde ich Launchy aber auf jeden Fall.
Die Beta-Version findet man hier. Viel Spass beim Testen.
Bild: Lauchy Beta 2.5
Bild: Alfred Beta 0.4.1
Links
http://www.alfredapp.com/#all-about-alfred
http://www.launchy.net/25Beta2/
via
Garageband: Aufnahme mit mehreren Mikrofonen auf unterschiedlichen Spuren
08. Mrz
Problemstellung: Ich wollte gerne im Zuge unseres kleinen Podcastprojektes mit einem Audioaufnahme-Tool gleichzeitig mehrere Mikrofone auf eigenen Spuren aufnehmen. Kein so triviales Problem, wie sich sehr schnell herausstellte, für das aber ein Hörer eine Lösung gefunden hat. Vielen Dank dafür.
Lösung: In Garageband kann man leider nur eine Audioeingangsquelle auswählen. Im OS X Audio-Midi-Setup ist es aber möglich mehrere Geräte zu einer Gruppe zusammenzufassen. Da muss man erst mal drauf kommen. In meinem Beispiel habe ich eine Gruppe Podcastmics erstellt und die beiden Hauptmikros ausgewählt.
In Garageband selber kann man dann, nach dem man die neue Gruppe als Audioeingangsquelle definiert hat, in den einzelnen Spuren die einzelnen Mikros unter Eingabequellen festlegen. Genial. So hat man jedes Mikro auf einer separaten Spur und kann gegebenenfalls dort einzeln nachbessern.
Jetzt noch Skype in eine eigene Spur bekommen und ich wäre glücklich.
PS: Podcast diese Woche fällt wegen Krankheit und Prüfungen aus. Nächste Woche geht’s wie gewohnt weiter.
Lockinfo: Wichtige Infos immer im Blick
07. Mrz

Ich vermute, ohne die sehr lebhafte Jailbreak-iPhone-Community wäre wohl mein Interesse am iPhone niemals immer noch so stark. Ich hätte mich wohl schon längst einem andern mobilen Gadget wie z.B. den zahlreichen Android-Geräten voll endens zugewendet, die einfach mehr Spiel-und Bastel-Potential bieten als das recht geschlossene iPhone. Damit erzähle ich euch aber nichts neues. Ohne Jailbreak hätte ich nicht die Möglichkeit diverse Programme, wenn ich es brauche, in den Hintergrund zu verschieben, mein iPhone etwas mehr als normal zu personalisieren, schnell mal mit einem Klick Wlan oder UMTS auszuschalten oder mittels Overboard super fix zwischen den einzelnen Seiten zuspringen. Und das sind nur einige der vielen Dinge, die die Jailbreak-Community hervorgebracht und so meinen Spass am iPhone bis heute erhalten hat. Mal abgesehen von dem iPhone an sich und den vielen sehr guten Apps aus dem AppStore.
Heute möchte ich auf eine weitere ganz große Cydia-Store-Perle eingehen, die zwar ihren Preis hat, aber dennoch für Infojunkies wie ich einer bin, schon nach ein paar Tagen unverzichtbar geworden ist. Die paar Kröten lohnt es definitiv.
Lockinfo: Wichtige Infos immer im Blick
Lockinfo ist so eine Art Übersichtsbildschirm, der alle wichtigen Informationen wie zum Beispiel die letzten Mails, die letzten Push-Notentifications, SMS, verpasste Anrufe, Kalendereinträge und vieles mehr übersichtlich anzeigen kann. Dabei kann man konfigurieren wo man diesen Bildschirm sehen will. Entweder auf dem Lock-Screen, daher wohl auch der Name oder als neue Seite zwischen der Suche und dem ersten Start-Screen. Alternativ kann man sich diese Lock-Infoseite auch jeder Zeit in Android-Art (InfoShade) von oben durch Tippen auf die Statuszeile herunterziehen.
Die angezeigten Informationsarten lassen sich in den Einstellungen bequem anordnen und konfigurieren. Die meisten Plugins haben auch eine Art Preview integriert, so dass man sich zum Beispiel die angezeigte Mails schnell und unkompliziert komplett durchlesen kann ohne das Mailprogramm öffnen zu müssen.
Plugins
Was mich persönlich wirklich überrascht hat, sind die viele Plugins, die man kostenlos nach installieren kann. So findet man in Cydia zum Beispiel Plugins für Things, Twitter, Wetter, RSS Feeds (ob kurz oder lang ;) 2Do und noch einige mehr.
Weitere zusätzliche nützliche Erweiterungen in diesem Zusammenhang sind der Lockscreen Mini Slider, Themes und alternative Icons für LockInfo, die man sich auch über Cydia installieren kann.
Lockinfo kostet im CydiaStore 4,99$ und kann zeitlich begrenzt getestet werden. Ich finde diese Erweiterung sehr praktisch und gut gemacht. Apple könnte das eigentlich so nehmen und direkt in das iPhone OS 4.0 einbauen, mit offiziellen Schnittstellen, damit auch andere Apps sich dort integrieren können. Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Setzt man Lockinfo als Lock-Screen ein, setzt man sich so natürlich der potentiellen Gefahr aus, das eventuell Mails oder andere Sachen gelesen werden können.
Preview: ZombieSmash! angespielt
06. Mrz
Nach Plants vs. Zombies kommt bald der nächste Zombie-Knaller auf das iPhone bzw. dem iPod Touch. Wir durften die Preview-Version anspielen und hier sind unsere ersten Eindrücke.

Das Spiel an sich ist eine Mischung aus sehr viel Fingeraction und ein wenig Strategie. So besteht im Grunde genommen die einzige Aufgabe in diesem Spiel, die anrennenden Zombiehorden aufzu- und von dem Haus fernzuhalten. Dabei kann man die kleinen Zombies per Fingerschnipp ins endgültige Jenseits befördern. Andere größere Exemplare bedarf es schon roher Waffengewalt. Waffen bekommt man im Laufe des Spiels recht dünn gesät und muss mit diesen mehr als sparsam ums Überleben kämpfen. In einem Store kann man erkämpfte Sterne gegen mehr Waffenslots oder neuen Waffen eintauschen.
ZombieSmash! besteht aus einem Kampangenmodus und einem Endlosspiel in dem man sich beweisen kann. In der Sandbox kann man seine erkämpften Waffen gegen die unterschiedlichen Zombies austesten.

ZombieSmash! ist das Erstlingswerk von GameDoctors, einer deutschen Spieleschmiede. Die Grafik und der Sound mit exklusiven Material von Chris Huelsbeck sind stimmig programmiert. Der Schwierigkeitsgrad ist recht hoch. Das Finden der richtigen Strategie macht aber durchaus Spass. Ich freue mich auf die endgültige Version, die Mitte März im AppStore für 1,59€ erscheinen soll.
Trailer
Google Reader App mit Fluid erstellen
06. Mrz
Nachdem ich vor einigen Tagen Gruml als Feedreader meiner Wahl vorgestellt habe, habe ich mich durch die Kommentare in diesem Artikel dazu hinreißen lassen etwas anderes auszuprobieren und bin recht glücklich mit dieser “neuen” Lösung…

Dass man mit Fluid Webapps (SSB) für den Mac erstellen kann, ist ja nichts Neues. Dass das aber so unkompliziert funktioniert und die Apps danach flexibel anpassbar sind, war mir nicht bewusst. Aber man lernt ja nie aus und ich möchte meine neuen Erfahrungen am Beispiel einer zu erstellenden Google Reader App, die Gruml mittlerweile ersetzt hat, gerne teilen.
1.
Die Fluid App herunterladen und ins Programmverzeichnis des Mac schieben.
2.
Fluid starten, die Google Reader Adresse als URL angeben, ggf. ein Icon für die Webapp auswählen und dem Kind einen Namen geben…

3.
… danach wird mit einen beherzten Klick auf “Create” die Webapp erstellt…

4.
… und nun die neu erstellte App mit “Launch Now” starten. Leider sieht die Google Reader Webseite auch mit Fluid alles andere als hübsch aus aber das lässt sich ändern.

Ich habe mich hier für das minimalistische Helvetireader Interface entschieden. Dazu muss man einfach folgendes UserScript herunterladen und nach
~/Library/Application Support/Fluid/SSB/Google Reader/Userscripts
kopieren. Anschließend dieses Script via Scriptmenü der Google Reader App auswählen und auf “Reload All Userscripts” klicken. Es können natürlich auch eigene Scripte erstellt werden.

Da ich aber Wochenende habe und dazu keine Lust verspüre, zeigt der folgende Screenshot das Helvetireader-Theme. Der Google Reader in schick oder?!
Außerdem kann man jetzt noch in den Einstellungen vom Safari diese Google Reader App zum Standard-RSS-Reader machen.

Auf diese Weise lassen sich auch Apps für YouTube, Facebook, Google Wave oder was weiß ich, mit oder ohne UserScripte, erstellen… Apropos UserScripte: Gibt es weitere tolle Scripte, die ich in meiner Google Reader App unbedingt mal ausprobieren sollte?
Blogeditor: Windows Live Writer – Review
05. Mrz
Ich habe heute mal einen Sprung über den berühmten Tellerrand unternommen und habe endlich mal den Windows Live Writer ausprobiert. Ein weiterer Offline-Blogeditor, der aber ausschließlich, wie der Name schon vermuten lässt, unter Windows läuft, genauer gesagt ab Windows XP.
Live Writer wird von Microsoft kostenlos angeboten und bietet dafür wirklich sehr viele Möglichkeiten. Im Mac Umfeld sucht man so eine Freeware-Lösung leider vergebens. Die angebotenen Shareware Lösungen wie Ecto oder das gerade getestete myBlogEdit kosten aber auch nicht die Welt.
Der Editor
Schreiben kann man in Live Writer entweder direkt im Quellcode bzw.. üblicherweise in einem WYSIWYG Editor. Diese Wahlmöglichkeit finde ich sehr gut. Der erzeugte Quellcode sah aus meiner Sicht auch recht sauber aus.
Tabellen, Bilder, Links, Karten (Bing Maps), Videos oder komplette Fotoalben kann man bequem über ein Menü oder über eine seitliche Infoleiste hinzufügen. Typische Textformatierungstools findet man auch, wo man sie vermutet. Eine Rechtschreibprüfung ist ebenfalls vorhanden und kann über den Shortcut F7 benutzt werden.
Live Writer unterstützt, wie man sich das so wünscht, die Auswahl von mehreren Kategorien und Tags. Artikel können auch per Zeitangabe oder als Entwurf veröffentlicht werden.
Vorhandene Artikel, ob lokale Entwürfe oder schon veröffentlichte Beiträge bzw. sogar Wordpress-Seiten können über die Datei->Öffnen Funktion aufgerufen werden.
Bilder
Bilder kann man sogar vielfältig aufbereiten, in dem man verschiedene Filter benutzen kann. Man kann die Größe der Bilder auch direkt in Live Writer anpassen, diese drehen oder mit einem Wasserzeichen anpassen. Neben den Filtern kann man auch noch zusätzliche Effekte, wie Schatten, Fotopapier usw. benutzen. Ich habe auch in diesem Artikel mal ein wenig mit den vorhandenen Möglichkeiten gespielt.
Die Bilder werden dann wahlweise direkt auf dem Blog Webspace abgelegt oder auf einem FTP Server.
Unterstützte Systeme
Windows Live Writer unterstützt die Windows Live Services, SharePoint oder eigen gehostete Blogsysteme, wie eben Wordpress, Typepad und noch einige weitere. Dieser Offline Editor kann zum Schreiben von mehreren Blogs genutzt werden. In meinem Fall funktionierte die Wordpress Einrichtung sehr gut und sogar automatisch. Man braucht eigentlich nur die Blog-URL eingeben und die Accountdaten.
Vorschau
Wenn man will, kann man sich für die integrierte Vorschau des Artikels die eigenen CSS Dateien laden lassen, dabei wird ein temporärer Artikel erzeugt und gleich wieder gelöscht. Davon rate ich aber ab, da dieser Artikel auch bei mir im Feed auftauchte. Wieso man diesen Artikel nicht als Entwurf veröffentlicht, ist mir ein Rätsel. Auf die Vorschau kann man aber auch gut verzichten. Ohne die runtergeladenen CSS Dateien sieht die Vorschau so aus wie im WYSIWYG Editor.
Fazit
Ich finde, für lau ist der Windows Live Writer ein wirklich richtig gutes Tool und jedem Windows-Blogger zu empfehlen. Wie man in diversen Foren nachlesen kann, wird auch schon an einer neuen Version gearbeitet. Man kann sich darüber hinaus auch jetzt schon über diverse Plugins seinen Live Writer erweitern. Eine gute Anlaufstelle für Plugins aber auch Tipps und Tricks ist der Live Writer Blog.
Links
http://download.live.com/writer
http://www.live-writer.de/
Endlich: Google Wave erhält Benachrichtigungen
05. Mrz

Na endlich. Wurde ja auch Zeit.
Auch wen der Hype um Google Wave spürbar nachgelassen hat und für mich eher kein Ersatz für DIE Mailkommunikation geworden ist, habe ich Google Wave gerade bei der Organisation unseres Podcasts oder auch bei anderen Dingen, wo mehrere Leute “live” Informationen zusammentragen, sehr schätzen gelernt. Doch eines fehlte mir bisher: eine Benachrichtigungsfunktion.
Ich habe mir bisher mit einem Google Chrome Plugin geholfen, welches Änderungen in den Waves über ein Icon direkt angezeigt hat. Aber nun hat Google selbst nachgerüstet und jeder Wavebenutzer kann für sich selbst unter dem “Inbox-Reiter” einstellen, wann und an welche Mail-Adresse man über Änderungen der abonnierten Waves informiert werden will. Finde ich wirklich super.

PS: Ich kann es mir eigentlich kaum noch vorstellen, aber wenn jemand immer noch verzweifelt auf der Suche nach einer Einladung ist, ich habe noch ein paar.
Links
https://wave.google.com





















