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Review: CleanMyMac 3 · Pflege für den Mac (Gewinnspiel inside)

A clean Mac is a happy Mac.

Ich persönlich bin, trotz der weitläufigen Meinung, dass OS X keine Wartungsprogramme benötigt, seit etlichen Jahren ein großer Fan von CleanMyMac. Gerade die einfache Bedienung und übersichtliche Oberfläche haben es mir angetan, so dass ich sehr erfreut war, dass die App vor gut zwei Wochen mit einem Major-Upgrade auf Version 3 aktualisiert wurde.

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Neues Design

Die größte äußerliche Veränderung von CleanMyMac 3 kommt dem Design zu, das nun endlich auch an OS X Yosemite angepasst wurde.

Die Struktur ist allerdings gleich geblieben. So finden sich links die einzelnen Funktionen und rechts, mit Klick auf eine der Funktionen, eine Detailansicht.

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Alte Features

Sämtliche Funktionen aus CleanMyMac 2 (unser Review) wurden auch in CleanMyMac 3 übernommen.

Dazu gehört als ganz großer Punkt das Entfernen von Systemresten, wie veraltete Cache- oder Protokoll- und nicht verwendetet Sprach- oder Architektur-Dateien. Aber auch das Aufräumen der iPhoto Bibliothek (Service-Kopien), des Papierkorbs und installierter Erweiterungen, wie Browser- und Lexikon-Plugins oder Bildschirmschoner und Anmeldeobjekte, spielt eine große Rolle.

Darüber hinaus ist ein App-Uninstaller sowie ein Vernichter, der Daten nicht wiederherstellbar löscht, integriert und man kann sehr einfach nach großen und alten Dateien scannen.

Neue Features

Viel Spannender sind die neuen Features, die sich grob in sechs Bereiche gliedern.

Mail-Anhänge

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Hinter dem Punkt Mail-Anhänge verbirgt sich das Aufräumen gesicherter E-Mail-Anhänge und Downloads in den Tiefen von Apples Mail-App.

Das betrifft alle einer E-Mail angehängten Dokumente, Bilder und Archive, die lokal auf dem Mac gesichert werden. Im Notfall steht eine Kopie dieser Anhänge auf den Mailservern bei Google & Co. jederzeit zum Herunterladen bereit.

iTunes-Datenmüll

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Beim Entfernen vom iTunes-Datenmüll kümmert sich CMM3 um veraltete Gerätebackups, alte heruntergeladene iOS Software-Updates und defekte bzw. abgebrochene iTunes-Downloads.

Man kann hier außerdem von iTunes gesicherte iOS Apps ansehen und gezielt löschen.

Wartung

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Über den Punkt Wartung kann man die Festplattenleistung und Suchgeschwindigkeit seines Macs verbessern sowie Probleme mit Programmen beheben.

So kann man (vorgegebene) Wartungsscripte ausführen, den DNS-Cache löschen, die Zugriffsrechte reparieren, das Startlaufwerk überprüfen und den Spotlight Index oder die Launch Services- bzw. E-Mail-Datenbank für eine beschleunigte Suche neu aufbauen.

Datenschutz

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Auch das Thema Datenschutz geht CMM3 an.

Man kann relativ einfach seine Online- und Offlineaktivitäten wie Cookies, Browser- oder Downloadverlauf sowie lokal gespeicherte Kennwörter aus Browsern löschen; derzeit werden Safari, Chrome, Firefox und Opera unterstützt. Des Weiteren lassen sich die Liste der zuletzt geöffneten Dokumente und der Nachrichtenverlauf der OS X Messages App und Skype löschen.

Dashboard

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Das Dashboard bietet eine Übersicht über den Systemzustand und informiert jederzeit über die Prozessor- und RAM-Auslastung sowie Batterieladezyklen.

Darüber hinaus hat man hier auch die Möglichkeit belegten bzw. reservierten Speicher freizugeben, was aus meiner Sicht total unsinnig ist, da OS X mit dieser Aufgabe wunderbar alleine zurechtkommt. Aber gerade die Mac App Store Charts lehren uns jeden Tag aufs Neue, dass der Bedarf an solchen Features bares Geld wert ist… (ich hol mir mal gerade n Kaffee, um den Puls zu normalisieren).

Menüleistenfenster

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Das Menüleistenfenster ist im Grunde genommen eine kleine Variante des Dashboards, aus der man CMM3 starten kann.

Smart Scan

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Der Smart Scan ist wohl das Hauptfeature von CMM, welches alle Aktionen zum Entrümpeln der Festplatte bündelt.

Natürlich kann man derartiges Aufräumen oder Dinge zum Wartung oder Datenschutz auch bequem per Hand über das Terminal bzw. direkt im Dateisystem lösen. Dabei geht aber eine Menge an Zeit drauf, die ich persönlich besser zu nutzen weiß. Gerade mit dem Smart Scan kann man in vergleichsweise kurzer Zeit sehr viel freien Festplattenplatz gewinnen; und zwar ohne, dass dabei etwas kaputtgeht.

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Wobei das natürlich mit Einschränkungen gilt: ich höre zwar auch immer mal wieder von kaputtoptimierten Systemen, behaupte aber, dass das Problem nicht bei irgendwelchen Apps, sondern vielmehr den selbst Nutzern liegt, die teilweise gar nicht wissen, was sie da gerade löschen oder optimieren.

Daher ist CleanMyMac für mein Empfinden der gesunde optische und funktionale Mittelweg, da sich die App längst nicht so tief ins System eingräbt wie beispielsweise Onyx, das bei unsachgemäßer Handhabung sehr viel Schaden anrichten kann.

Zudem setzt CleanMyMac seit sechs Jahren auf eine ständig aktualisierte Smart Cleaning Safety Datenbank, die eine ganze Reihe an Ausnahmen und Regeln enthält, die unter keinen Umständen gebrochen werden. So können selbst unbedarfte Nutzer in der Regel nichts kaputtmachen und werden app-seitig u.a. durch fortwährende Zustandsmeldungen vor Pannen bei der Systemoptimierung geschützt.

Preise und Verfügbarkeit

CleanMyMac 3 wird ausschließlich über den Webstore des ukrainischen Entwicklers MacPaw verkauft. Die Einzelplatzlizenz kostet 39,95 Euro. Außerdem werden Volumenlizenzen angeboten und Besitzern früherer Versionen wird ein 50% Rabatt auf den Kaufpreis gewährt. Bei entsprechenden Nachweise gibt es zudem 30% Bildungsrabatt. Zum Testen steht eine kostenlose Trial Version zur Verfügung.

Zur Installation wird OS X 10.8 Mountain Lion minimal vorausgesetzt.

-> http://macpaw.com/de/cleanmymac

FAZIT

CleanMyMac 3 ist gut zwei Jahre nach Veröffentlichung von CleanMyMac 2 eine gelungene Neuauflage, die ich gerade bei Macs mit kleiner Festplatte wärmsten empfehlen kann.

Trotz neuer Features sehe ich aber weiterhin Luft nach oben.

So kann man zwar Service-Kopien aber weiterhin keine Duplikate seiner iPhoto-Bibliothek löschen. Für Duplikate hat Entwickler MacPaw in Form von Gemini eine separate App im Angebot. Dennoch will mir nicht einleuchten, warum beim Entfernen vom iPhoto-Datenmüll keine Duplikate angefasst werden…

Gleiches gilt für Apples neue Fotos-App, die ja mehr oder weniger der Nachfolger von iPhoto sein soll und von CMM bisher überhaupt nicht unterstützt wird. Hier setzte ich aber auf kommende Updates.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

VERLOSUNG

Entwickler MacPaw hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel zwei Lizenzen von CleanMyMac 3 zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt erneut Rafflecopter zum Einsatz, bei dem folgende Lose enthalten sind:

  • Frage beantworten
  • aptgetupdateDE bei Facebook folgen
  • aptgetupdateDE bei Twitter folgen

Die Auslosung findet kommenden Montag, den 27.04.2015, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

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Kurztipp: Textual · IRC Client für OS X

Solltest du noch auf der Suche nach einem guten IRC Client für den Mac sein, hilft eventuell ein Blick auf Textual.

Die App wird derzeit kostenlos (der Preis liegt sonst bei 4,99 Euro) im Mac App Store zum Herunterladen angeboten und bietet allerhand Features.

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Zur Installation wird OS X 10.8.3 Mountain Lion vorausgesetzt.

Textual 5 (AppStore Link) Textual 5
Hersteller: Codeux Software, LLC
Freigabe: 4+
Preis: 4,99 € Download
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Flashlight · Spotlight kostenlos um über 160 Features erweitern

Über Flashlight, ein sehr interessantes Plugin-System für Spotlight, hatte ich letztes Jahr zur Beta-Phase schon ein paar Worte verloren.

Mittlerweile ist das System, das weiterhin kostenlos und open source ist, erwachsen geworden und bietet in der finalen Version 1.0, die gestern Abend veröffentlicht wurde, über 160 Plugins an.

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Die Verwaltung der Plugins erfolgt in einem recht übersichtlichen Fenster, das auch gleich ein paar Hinweise zur Anwendung gibt.

Die Erweiterungen selbst sind recht vielfältig und gehen, wie oben zu sehen, vom Anrufen einer Person, dem Versenden von E-Mails oder iMessage Nachrichten, Anzeigen des Wetters, Abfahren von Terminal-Kommandos, Aktivieren/Deaktivieren vom WLAN oder Bluetooth bis hin zu Systemkommandos zum Herunterfahren oder Sperren des Macs.

Aber auch Websuchen bei Amazon, Wolfram Alpha, Google, DuckDuckGo oder Twitter sind möglich. Man kann sogar, nach dem Vorbild von Fantastical, in einfacher natürlicher (englischer) Sprache Erinnerungen oder Kalender Events erstellen.

Nachfolgend ein paar Beispiele:

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Das Ganze erinnert natürlich immer noch sehr stark an die OS X Schnellstarter Alfred und Launchbar. Flashlight hat aber, meiner Meinung nach, noch sehr viel Luft nach oben, so dass ich hier (vorerst) keine große Gefahr sehe.

Dennoch ein cooles Projekt, von dem durch die sehr einfache Erweiterbarkeit hier sicher nicht zum letzten Mal zu lesen ist.

-> http://flashlight.nateparrott.com  

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Howto: Einmal-Passwörter vom Google Authenticator auf 1Password übertragen

Über den hohen Nutzen einer zweistufigen Authentifizierung bei Logins müssen wir uns hier, denke ich, nicht weiter unterhalten. Eine ständig aktualisierte Liste aller Services, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (kurz: 2FA) anbieten, hatte ich auch schon mal kurz in einem Artikel vorgestellt.

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Dort ist u.a. auch eine vorhandene Software-Implementierung vermerkt, um die es in diesem Artikel gehen soll.

Warum ich zu 1Password gewechselt bin?

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, habe ich bei der 2FA lange Jahre auf den Google Authenticator gesetzt. Die App war (ist) nicht sonderlich hübsch oder funktional; erfüllte aber ihren Zweck. Später kamen Tools wie Authy hinzu, die optisch und funktional anspruchsvoller waren und zusätzlich auch eine Mac-App im Angebot hatten. Leider erwies sich diese von Authy auf Bluetooth-Kommunikation aufbauende Combo von mobiler und Desktop-App in der Praxis als zu umständlich und instabil, so dass keine wirkliche Besserung gegenüber dem Google Authenticator eintrat…

Google Authenticator (AppStore Link) Google Authenticator
Hersteller: Google, Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download
Authy (AppStore Link) Authy
Hersteller: Authy Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download

Daher war ich umso erfreuter, dass mein favorisierter Passwort-Manager 1Password genau diese Funktionalität für Einmal-Passwörter (OTP) kürzlich per Update nachlieferte, so dass man auch ohne Bluetooth sehr komfortabel damit arbeiten kann. Und das gilt sowohl für die Mac- als auch iOS-App.

Passwort und Einmal-Passwort in einer App?

Hier kann man von einem Sicherheitsrisiko sprechen, da die eigentlichen Passwörter und der zweite Faktor nicht mehr räumlich in zwei Apps getrennt sind. Ich für meinen Teil sehe hier aus zwei Gründen keinen großen Unterschied zur vorherigen Methode. Zum einen betrachte ich 1Password durch verschiedene Sicherheitsmechanismen (256-Bit AES Verschlüsselung, Touch ID oder Master-Passwort…) als sicher. Zum anderen habe ich auch sämtliche Emergency Recovery Codes, die beim Verlust des zweiten Faktors zum Einsatz kommen, in 1Password gespeichert.

Ist also jemand in dem sehr unwahrscheinlichen Fall in der Lage meinen 1Password-Tresor zu stehlen und zu entschlüsseln, hätte er durch die Recovery Codes eh Zugriff auf alle Accounts. Da ist der nun zusätzlich gespeicherte zweite Faktor nicht mehr von großer Bedeutung.

Die Antwort auf diese Frage muss aber jeder für sich selbst beantworten. Man muss die richtige Balance zwischen Sicherheit und Komfort finden. Ich kann mit diesem ‘Risiko’ leben; andere nicht.

Einmal-Passwörter in 1Passwort einrichten

Nutzer des Google Authenticator, die sich jedes Jahr ein neues iPhone kaufen, werden dieses Prozedere kennen und hassen.

Im Endeffekt muss man sich in allen Accounts, für die man eine 2FA eingerichtet hat, einmalig einloggen und in den Sicherheitseinstellungen schauen wie man den zweiten Faktor, der in der Regel über einen QR-Code abgebildet ist, auf ein neues Gerät (in diesem Fall 1Password) übertragen kann. Das Ganze ist leider bei jedem Dienst unterschiedlich. Bei Google kann man beispielsweise den zweiten Faktor ganz bequem auf Klick auf ein neues Gerät umziehen, bei Dropbox oder Buffer muss man die Autorisierungsmethode ändern, bei GitHub, Hootsuite, Facebook oder Evernote muss man den Code Generator neu einstellen u.s.w…

In 1Password gestaltet sich die Sache weitaus weniger aufwendig. Als Voraussetzung muss man mindestens Version 5.3 auf seinem Mac (wurde letzte Woche veröffentlicht) bzw. 5.2 unter iOS (erschien im Januar 2015; aktuell ist ebenfalls 5.3) installiert haben.

In einem ersten Schritt muss man ein neues Merkmal, ich habe es 2FA genannt, erstellen und rechts über das Auswahlmenü Einmal-Passwort auswählen.

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Anschließend wird ein kleines QR-Code-Symbol angezeigt, dass auf Klick einen Barcode Scanner zum Vorschein bringt.

Diesen Barcode Scanner, der immer im Vordergrund angezeigt wird, bewegt man über den zur Generation des zweiten Faktors benötigen QR Code auf der jeweiligen Webseite.

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Jetzt muss man den aus dem QR Code generieten Link nur noch speichern und bekommt augenblicklich den zeitgesteuerten zweiten Faktor in 1Password angezeigt.

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Durch die Synchronisation von 1Password über WLAN, die iCloud oder Dropbox muss man diese Einrichtung auch nur einmalig vornehmen und bekommt die Einmal Passwörter auf dem Mac, iPhone und iPad gleichermaßen angezeigt. Da stört es auch wenig, wenn ich alle zwei Wochen einen neuen Mac oder neues iPhone habe. Die Daten sind vorhanden und können auf einfachste Weise, ohne Generation neuer QR Codes für den zweiten Faktor, abgeglichen werden.

Logge ich mich nun wie hier bei GitHub über die 1Password-Erweiterung des Browser ein, muss ich nicht mehr mein iPhone aus der Hosentasche holen und entsperren, die Google Authenticator App suchen und starten, den richtigen Dienst in der Liste suchen, mir das Einmal Passwort merken bzw. abtippen… ich kann nun endlich direkt aus der 1P-Erweiterung den zweiten Faktor kopieren und per Cmd-V ohne großen Zeitverlust eingeben. Tolle Sache!!!

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Wenn du 1Password für den Mac nicht besitzt, kann die Erstellung des Einmalpasswortes auch mobil auf dem iPhone oder iPad erfolgen.

Die Einrichtung ist mit der auf dem Mac vergleichbar. Der Vorteil liegt auch hier auf der Hand: man kann über die 1Password-Erweiterung des mobilen Safaris ohne großen Zeitverlust auf den zweiten Faktor zugreifen.

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Abschließend noch ein Tipp: bevor man jetzt den Google Authenticator oder Authy von seinem iPhone löscht, sollte man sicherstellen, dass man auch wirklich alle darin aufgeführten Dienste in 1Password übernommen hat. Andernfalls steht man unter Umständen vor einem Problem und kann sich ohne Recovery Codes nicht mehr in seine Accounts einloggen.

1Password (AppStore Link) 1Password
Hersteller: AgileBits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 49,99 € Download
1Password (AppStore Link) 1Password
Hersteller: AgileBits Inc.
Freigabe: 17+
Preis: Gratis Download

Video: Setting Up One-Time Passwords in 1Password for Mac

(inspired by)

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Review: Fantastical 2 für den Mac · Kalender Events und Erinnerungen stilvoll einrichten

Ich kenne recht viele Leute, die mit Apples Kalender- und Erinnerungen-App sehr zufrieden sind. Ich persönlich konnte mich mit beiden Apps nie richtig anfreunden, was hauptsächlich an deren beschränkten Funktionalität, umständlicher Bedienung und schlechtem Design liegt.

Das haben sich mit Sicherheit auch Michael Simmons und Kent Sutherland von Softwareentwickler Flexibits gedacht und daraufhin im Mai 2011 die erste Version von Fantastical für den Mac veröffentlicht.

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Vor gut zwei Wochen erreichte nun die finale Version von Fantastical 2 den Mac App Store, welche die schon länger verfügbaren neuen mobilen Versionen für iPhone und iPad optisch und funktional vervollständigt.

Neues Design

Startet man Fantastical 2 das erste Mal, fällt sofort das neue, an OS X Yosemite angepasste Design ins Auge.

Dazu lässt sich nun erstmalig das aus Fantastical 1 bekannte Menüleistenfenster per Drag’n’Drop aus der OS X Menüleiste herauslösen und verschieben, so dass es als Minifenster mit identischer Funktionalität genutzt werden kann. Außerdem wurde ein schon aus den mobilen Versionen bekanntes helles Design integriert und Erinnerungen ohne Zeitangabe sind ab sofort hinter einem kleinen Häkchen unten links zu finden.

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Fantastical 2 ist auch nicht mehr ausschließlich in der Menüleiste beheimatet. Als große Neuerung bietet die App mit einem Hauptfenster eine weitere Möglichkeit seine Termine zu verwalten.

Dieses Hauptfenster, das vom Design her quasi ein Clone des altbekannten Menüleistenfensters und Apples Kalender ist, bietet links eine Monatsansicht inkl. einer scrollbaren Liste anstehender Termine und rechts eine Übersicht über einen Tag, einer Woche, eines Monats oder des ganzen Jahres.

Damit hat man mit Fantastical 2 nun endlich die Übersicht, die auch Apples Kalender bietet und die ich schmerzlich im Menüleistenfenster von Fantastical 1 vermisst hatte. Außerdem kann man in dieser Ansicht Termine per Drag’n’Drop verschieben. Ein Fullscreen-Modus ist ebenfalls integriert.

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Synchronisation

Fantastical 2 hat seine eigene CalDAV-Engine. Das bedeutet, dass man seine Kalender-Accounts, unterstützt werden neben der iCloud auch Google, Yahoo, Fruux und jeder andere CalDAV-Account, direkt zur App hinzufügen kann. Man muss bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung seiner Apple ID allerdings darauf achten, dass man für Fantastical 2 ein programmspezifisches Passwort erstellt. Andernfalls kann man sich nicht einloggen und hat somit keinen Zugriff auf seine Kalender und Erinnerungen in der iCloud.

Dazu unterstützt Fantastical 2 auch lokale und Exchange-Kalender. Bei Exchange gibt es aber die Einschränkung, dass man Ereignisse und Erinnerungen nur erstellen, editieren, löschen und Einladungen verwalten kann. Funktionalitäten wie das Antworten auf Einladungen, Exchange-Ereignisse als vertraulich markieren oder die Verfügbarkeit anderer Exchange-Nutzer überprüfen sucht man in der App noch vergeblich.

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Verbesserter Parser

Eine der ganz großen Stärken seit der ersten Version von Fantastical ist die Eingabe von Ereignissen und Erinnerungen in natürlicher Sprache. Neben denen aus Fantastical 1 unterstützten Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch kann erstmalig auch Japanisch gesprochen werden.

Dazu wurde der Parser überarbeitet, so dass blöde Fehler aus Fantastical 1 wie Morgen Abend oder jeden zweiten Samstag um 10 Uhr mit Fantastical 2 endlich korrekt interpretiert werden.

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Nachfolgend ein paar Beispiele:

  • Ich möchte morgen in meinem aptgetupdateDE-Kalender um 16 Uhr für exakt 38 Minuten einen Statuscall mit Oliver über aptgetupdate.de ansetzen und 10 Minuten vorher per Alarm darüber informiert werden.

morgen um 16 uhr 38 m Statuscall über aptgetupdate.de mit Oliver alarm 10 m /apt

Wie aus Fantanstical 1 bekannt werden der Zeitpunkt und die Dauer eines Ereignisses sowie eine URL, wie im ersten Screenshot zu sehen, über simple Zeitangaben bzw. der Eingabe einer URL automatisch erkannt. Auch die Wahl der Kalenders wird weiterhin mit einem Slash-Zeichen und den Anfangsbuchstaben des gewünschten Kalenders erzwungen. Erkannten Namen/Personen, siehe Screenshot zwei und drei, kann man, ebenfalls wie gewohnt, auf Klick eine Einladung zusenden.

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Neu ist dahingegen die Angabe des Alarms, den man über die Keywords Alarm oder Erinnerung inkl. Zeitangabe am Ende des Ereignisses hinzufügen kann.

Klickt man dazu, wie im vierten Screenshot zu sehen, auf den kleinen Pfeil, kann man direkt beim Erstellen eines Ereignisses weitere Informationen wie die Zeitzone, Wiederholungen, weitere Teilnehmer, Notizen und ggf. einen Ort hinzufügen.



  • Ich möchte am Pfingstmontag um 10 Uhr mit meiner Frau im Himmelhoch frühstücken gehen.

Pfingstmontag um 10 Uhr Frühstück mit Janina im Himmelhoch /j

Auch hier wieder ähnliche Zeitangaben und Wahl des Kalenders; allerdings mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal einen Ort und das Datum durch Pfingstmontag angebe. Beide Angaben werden erneut korrekt geparst und zugeordnet.

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Mir ist allerdings nicht ganz klar welche indirekten Daten Fantastical richtig umsetzen kann. Dinge wie Karfreitag, Ostersonntag, Weihnachten, Silvester, Neujahr oder eben Pfingstmontag funktionieren super; Vatertag, Helloween, Tag der Arbeit, Valentinstag oder Tag der Deutschen Einheit hingegen nicht.

Hier fehlt es einfach an einer aussagekräftigen FAQ beim Entwickler, die derartige Fragen klärt.



Erinnerungen funktionieren ähnlich wie Ereignisse. Man muss allerdings darauf achten den passenden Schalter per Klick umzulegen oder Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo, Task, Reminder, remind oder (mit Option-V) vor den Termin zu schreiben, um ein automatisches Umschalten zu erzwingen.

  • Ich möchte muss jeden zweiten Mittwoch um 15 Uhr den Flur reinigen und möchte in meiner privaten Liste daran erinnert werden.

todo jeden zweiten Mittwoch um 15 uhr Flur reinigen /p

Durch das Keyword todo wird aus dem Ereignis automatisch eine Erinnerung. Dazu habe ich hier eine Wiederholung eingebaut, die derart natürlich auch bei Ereignissen verwendet werden kann.

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Über den Pfeil können erneut weitere Angaben wie Wiederholungsende, Priorität, URL oder Notizen gemacht werden.



  • Ich möchte bei der Ankunft im REWE im Wendenring daran erinnert werden Brot zu kaufen.

√ Brot kaufen /p

Der Haken symbolisiert wieder eine Erinnerung. Als neues Feature hat man bei Fantastical 2 nun auch auf dem Mac die Möglichkeit Erinnerungen aufgrund des Aufenthaltsortes auszulösen.

Dazu muss man die entsprechende Funktion nur aktivieren, den groben Ort eingeben, einen Ort aus den Ortsvorschlägen auswählen sowie die Option Verlassen oder Ankunft wählen.

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Trotz des verbesserten Parsers habe ich aber weiterhin das Gefühl, dass die deutsche Sprache etwas stiefmütterlich behandelt wird. Die Eingabe von komplexen Terminen erfordert, mangels FAQ zur Fantastical-Syntax, teilweise etwas Herumprobieren und geht mir persönlich auf Englisch nach wie vor leichter von der Hand.

  • Ich möchte am ersten Samstag eines jeden Monats von 17 bis 19 Uhr einen Termin für einen Spielenachmittag erstellen.

Spielenachmittag 17-19 uhr am ersten Samstag jeden Monats /p
Spielenachmittag 5-7pm first saturday of every month /p

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Kalendergruppen

Ein recht cooles neues Feature sind Kalendergruppen.

Hierbei handelt es sich quasi um eine Art Subset bzw. Verzeichnis von existierenden Kalendern, die als Gruppe zusammengefasst werden. Man hat dadurch wesentlich mehr Übersicht über seine Termine, da sie nach Themen wie Arbeit oder Privat getrennt sind.

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Neue Kalendergruppen erstellt man über das Plus-Zeichen in den Fantastical-Einstellungen, in denen man anschließend nur noch die passenden Kalender bzw. Erinnerungslisten zuordnen muss.

Das eigentliche Umschalten kann manuell über die Maus oder Keyboard-Shortcuts erfolgen. Darüber hinaus hat man auch hier über den aktuellen Aufenthaltsort die Möglichkeit ein automatisches Umschalten zu erzwingen. Das Einrichten dieses automatischen Umschaltens ist identisch mit den zuvor erklärten ortsgebundenen Erinnerungen.

Zeitzonen

Eine Unterstützung von Zeitzonen gab es schon in Fantastical 1.  Diese Unterstützung wurde nun dahingehend erweitert, dass im Kalender neben der lokalen Zeit auch die Zeit/Zeitzone angezeigt wird, die man bei der Erstellung eines Ereignisses angegeben hat.

Ein Beispiel:

  • Ich möchte um 16 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit mit Brandon telefonieren

heute um 16 uhr est mit Brandon telefonieren alarm 1 h /apt

Das est steht für Eastern Standard Time. Im Kalender wird diese Zeitzonenangabe korrekt in die lokale Zeit (in meinem Fall CET) umgerechnet, bleibt in der Detailansicht des Ereignisses aber auf EST stehen und kann dort jederzeit angepasst werden.

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Ebenfalls neu ist die Angabe von Städten anstatt einer Zeitzone.

Wie oft habe ich schon bei Google nach der Zeitzone für Stadt X oder Stadt Y gesucht?! Das ist endgültig Vergangenheit, denn Fantastical übernimmt diesen Job, in dem man einfach bei der Erstellung eines Ereignisses bei der Zeitzone über die Option Andere eine Stadt eingibt.

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Generell gilt bei der Verwendung von Zeitzonen:
In den Standard-Einstellungen werden Ereignisse und Erinnerungen immer in der Zeitzone erstellt, in der sich der Mac gerade befindet.

Diese Einstellung ist für Leute, die oft verreisen und sich in unterschiedlichen Zeitzonen aufhalten, nicht optimal. Daher kann man Fantastical 2 über die Fantastical-Einstellungen > Erweitert > Zeitzonen-Override in eine Zeitzone hineinzwingen.

Heißt in meinem Fall, dass egal in welcher Zeitzone sich mein Mac befindet, alle Ereignisse und Erinnerungen in Mitteleuropäischer Zeit erstellt werden. Auch bei diesem Feature lassen sich Zeitzonen über Städtenamen definieren.

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Sonstiges

Auch sonst sind in Fantastical 2 viele kleinere Features integriert, die erst bei genauerem Hinsehen auffallen.

Dazu gehören beispielweise Handoff und ein neues Widget für die OS X Mitteilungszentrale, der dem anstehende Termine angezeigt werden.

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In der Detailansicht von Ereignissen mit Ortsangaben wird ab sofort eine kleine Karte eingeblendet, die auf Klick, je nach Einstellung, entweder Apples Karten-App oder Google Maps im Browser startet.

Man kann über eine integrierte Live-Suche auch wieder nach Terminen suchen oder, wenn man sich beispielsweise im Kalender verloren hat, mit Klick auf den Monatsnamen oder per Shortcut (Cmd-T) zum aktuellen Tag zurückkehren. Per Shortcut (Shift-Cmd-T) kann man übrigens auch zu einem bestimmten Datum springen.

Außerdem kann man Termine über die OS X Diktierfunktion per Sprache eingeben oder Links vom Safari über eine neue Teilen-Funktion zu Fantastical hinzufügen.

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Aus den mobilen Versionen hat man zudem für die Monatsansicht die bunten Bubbles an den einzelnen Tagen übernommen. Diese symbolisieren anstehende Termine und sind in der Anzeige auf maximal vier begrenzt.

Einstellungen

Neben denen im Review schon angesprochenen Einstellungen kann man hier beispielsweise den Standardkalender, die Standardliste für Erinnerungen, die Standard Ereignisdauer sowie einige Dinge zum Erscheinungsbild angeben.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 für den Mac wird über den Mac App Store und der Webseite von Flexibits zum Einführungspreis von aktuell 39,99 Euro verkauft. Ein kostengünstiges Upgrade von Fantastical 1 gibt es aufgrund des Einführungspreises leider nicht. Dafür gibt es auf Zusenden passender Nachweise 20% Bildungsrabatt und zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage beschränkte, voll funktionsfähige Trial Version zur Verfügung.

Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Fantastical 2 - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 39,99 € Download


Die schon angesprochenen Version für das iPhone bzw. iPad kosten derzeit 3,99 Euro bzw. 7,99 Euro und setzen iOS 8 zur Installation voraus.

Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPhone - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 3,99 € Download
Fantastical 2 für iPad - Kalender und Erinnerungen (AppStore Link) Fantastical 2 für iPad - Kalender und Erinnerungen
Hersteller: Flexibits Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 7,99 € Download

FAZIT

Ich bin seit jeher ein großer Fan von Fantastical und bin auch von der neuen Mac-Version sehr angetan. Die App fühlt sich einfach gut an, läuft stabil, synchronisiert sehr schnell und passt vom Design nun endlich auch perfekt zu OS X Yosemite. Hinzu kommt, dass Fantastical 2 durch den verbesserten Parser und neue Features gegenüber Fantastical 1 sogar noch einfacher zu bedienen ist.

Damit die App so gut funktioniert, muss man sich allerdings im Klaren sein, dass man Fantastical in den Privatsphäre-Einstellungen von OS X Zugriff auf Ortungsdienste, Kontakte, Kalender und Erinnerungen geben muss. Entwickler Flexibits verspricht aber, dass keine persönlichen Daten gesammelt oder übermittelt werden.

Doch wo viel Licht, da auch Schatten:

Beim Eintragen von Terminen, sowohl im neuen Mini- als auch im Menüleistenfenster, verliert Fantastical 2 (zumindest bei mir) immer den Fokus und rutscht mit der kompletten Oberfläche nach oben. Beim Hauptfenster habe ich derartige Effekte nicht.

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Etwas ärgerlich ist auch die (falsche) Handhabung von tagübergreifenden Terminen (z.B. von 22 bis 3 Uhr Kaffee trinken), die in der Wochenansicht nicht im Terminblock, sondern als ganztägig angezeigt werden.

In den beiden iOS-Versionen besteht dieses Problem im sensationellen Dayticker nicht.

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Wünschenswert sind zudem die Integration von mehr Services wie Todoist, Wunderlist oder Evernote und die Angleichung der iOS-Versionen an neue Features wie die Kalendergruppen. Und wo wir gerade bei Kalendergruppen sind: neben dem schon existieren ortsgebundenen automatischen Wechsel, fehlt mir persönlich ein Wechsel aufgrund des verbundenen WLANs.

aptgetupdateDE Wertung: (9/10)

Abschließend noch ein paar Worte zum Preis:

Ja, Fantastical 2 für den Mac ist wahrlich kein Schnapper. Wenn man die beiden mobilen Versionen draufrechnet, befindet man sich derzeit bei knapp 52 Euro. Man muss hier aber sagen, dass niemand zum Upgrade gezwungen wird und man vor dem Kauf die App kostenlos testen kann.

Hat man allerdings viele unterschiedliche Kalender und damit auch einem Sack voller Termine lohnt sich meiner Meinung nach die Investition.

Ich für meinen Teil möchte Fantastical 2 auf jeden Fall nicht mehr missen und nutze die App, trotz angesprochener Bugs, die mit Sicherheit in zukünftigen Updates gelöst werden, mehrmals täglich. Daher erübrigt sich auch jede Diskussionen um den Preis. Entweder stellt man beim Ausprobieren fest, dass man die App braucht oder halt nicht. Zudem funktioniert Fantastical 1, das zugegebenermaßen nicht mehr weiterentwickelt wird, weiterhin problemlos unter Yosemite. Kostenlose Alternativen sind in Apples Kalender/Erinnerungen oder auch Sunrise zu finden.