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Im Test: BenQ InstaShow · Kabellose Präsentationslösung

Mit der heutigen Review verirre ich mich etwas in den Businessbereich. Primär geht es um eine kabellose Hardware-Lösung für die Präsentation von Inhalten.

Wer schon mal einen Schulungsraum von innen gesehen oder einer Produktpräsentation beigewohnt hat, wird wissen, dass neben der eigentlichen Präsentation die dabei verwendete, fehlerfrei funktionierende Hardware eine gewisse Rolle für den Erfolg der Veranstaltung spielt.

Empfängt man andersherum in seinen eigenen Räumlichkeiten externen Besuch, sollten natürlich auch hier optimale Bedingungen zum Präsentieren vorherrschen. Und damit meine ich nicht, dass man zunächst Treiber installieren, Daten hin- und herkopieren oder meterlange Kabel bzw. Adapter quer durch den Raum zum potentiellen Geschäftspartner ziehen muss 😉

BenQ bietet mit InstaShow eine nicht ganz günstige aber sehr zuverlässige und zeitgemäße Präsentationslösung an, die ich in den letzten Wochen ausgiebig testen konnte.

Kurzgesagt verbirgt sich hinter InstaShow ein Plug-and-Play Präsentationssystem für kabelloses Full HD-Streaming. Mit einem Knopfdruck können bis zu 32 Teilnehmer eines Meetings Bildschirminhalte von ihrem Computer, Tablet oder Smartphone auf einem zentralen Bildschirm teilen. Da es sich um eine reine Hardwarelösung handelt, kommt das System auch komplett ohne die Installation von Software (Apps, Treiber etc.) aus.

BenQ bietet InstaShow in drei Versionen an:

  • WDC10 über einen HDMI/USB Anschluss
  • WDC10C über einen USB-C Anschluss
  • WDC20 über einen HDMI/USB Anschluss (u.a. für iOS und Android Mobile Devices geeignet)

Die ersten beiden Versionen sind nahezu identisch. Es werden bis zu 16 Teilnehmer unterstützt und es unterschiedet sich mit HDMI und USB-C lediglich die Anschlussart.

Die größere WDC20 Variante kann dahingegen besagte 32 Teilnehmer verwalten und erlaubt zusätzlich das Streaming von iOS und Android Geräten. Außerdem gibt es hier eine Splitscreen Funktionalität von bis zu 4 Teilnehmern sowie für Windows-PCs mit Touchscreen die Unterstützung von Touch-Back.

Getestet habe ich schlussendlich das USB-C Modell.

Lieferumfang WDC10C

  • 2x InstaShow Button mit USB-C
  • 1x InstaShow Host inkl. 2x Antennen und USB-Netzteil
  • 1x Cradle
  • 1x HDMI A zu HDMI A Kabel
  • 1x USB A zu USB Micro B Kabel
  • Schrauben, Befestigungsgurt, Klebeband, Papierkram…

Das Starter Kit ist mit seinen zwei Buttons also auch nur für zwei Teilnehmer ausgelegt. Hat man mehr Teilnehmer, kann man die InstaShow Buttons einzeln nachkaufen.

Inbetriebnahme

Hier muss ich BenQ ein großes Kompliment aussprechen: Plug-and-Play par ex­cel­lence!

Zunächst hatte ich die beiden mitgelieferten Antennen sowie das HDMI Kabel und Netzteil mit dem Host verbunden. Anstatt des Netzteils kann man den Strom aber auch über das mitgelieferte USB-Kabel (5V/1.5A) am Fernseher oder Beamer bereitstellen.

Anschließend verbindet man mittels HDMI Kabel den Host zum Beamer oder Fernseher. Handelt es sich um eine dauerhafte Einrichtung, kann man den Host mithilfe der beiliegenden Schrauben, dem Befestigungsgurt oder Klebeband fest an der Wand, Decke oder auch direkt am Beamer oder Fernseher fixieren.

Damit die Präsentation beginnen kann, muss man nun eigentlich nur noch den InstaShow Button mit seinem Laptop verbinden.

Sind die Buttons noch nicht mit dem Host gekoppelt (zu erkennen an der rot blinkenden LED am Button), muss man den Pairing-Knopf am Host für ca. fünf Sekunden gedrückt halten. Daraufhin blinkt am Host eine blaue LED.

Nun muss man innerhalb von zwei Minuten am Button den Mode-Knopf für fünf Sekunden gedrückt halten, was die LED am Button für ca. zehn Sekunden blau blinken lässt.

Die Kopplung war erfolgreich, sobald die LED am Button grün leuchtet. Anschließend wandert das Bild des Laptops kabellos auf den Präsentationsbildschirm.

Die Auflösung ist dabei auf maximal Full-HD (1080p) gedeckelt, was im Normalfall ausreichen sollte.

Auch Videos werden problemlos in 1080p übertragen. Damit hier keine Ruckler zu sehen sind, bietet InstaShow neben dem Präsentations- auch einen optimierten Video-Modus an, der über den Mode-Knopf am Button umgeschaltet wird.

Test-Setup

Neben einem Beamer und Fernseher habe ich als Quellen ein MacBook Pro sowie ein Dell XPS 13 verwendet, an denen jeweils ein InstaShow Button über den USB-C Anschluss verbunden war.

Sobald der Button verbunden ist, wird die Auflösung der Quell-Notebooks pixelgenau und vollautomatisch bis zu 1080p an den des Präsentationsbildschirms angepasst. Man muss sich also nicht selbst (oder gar der IT-Support) um Timings oder Auflösungseinstellungen kümmern.

Darüber hinaus hat man natürlich die Möglichkeit die Bildschirme zu synchronisieren oder zu erweitern. Das ist eine reine Einstellungssache am Quell-Notebook und hat weniger etwas mit InstaShow zu tun.

Am Mac kam beispielsweise direkt nach dem Verbinden des Buttons folgende Anzeige in der Touch Bar:

Doch wie arbeitet InstaShow mit zwei oder mehr verbundenen Quellen?

Zunächst muss man sagen, dass man anhand der LED am Present Knopf des Buttons erkennt, welches Gerät gerade das Bild überträgt.

  • blaue LED ⟶ Presenter
  • grüne LED ⟶ Idle

Das Umschalten zwischen beiden Notebooks über den Present-Knopf dauerte in meinen Tests immer jeweils ca. eine Sekunde.

Möchte man die Präsentation kurz pausieren, genügt ebenfalls ein Druck auf den Present-Knopf, dessen LED dann von blau (Presenter) auf grün (Idle) wechselt.

Die Verzögerung zwischen dem was auf dem Laptop passiert und dem was auf dem Präsentationsbildschirm ankommt, beträgt wenige Millisekunden (BenQ spricht von 200 ms). Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Entfernung zwischen Host und Buttons nicht mehr als acht Meter beträgt und vorzugsweise nichts „im Weg steht“.

Die Datenübertragung erfolgt per WLAN (802.11ac) mit einer Leistung von bis zu 400 Mps.

Zusätzliche Features sind eine automatische Wi-Fi-Kanalauswahl und ein automatisches Wiederverbinden, was Störungen oder Unterbrechungen in instabilen WLAN-Umgebungen entgegenkommt.

Sobald die Präsentation beendet ist, kann man die InstaShow Buttons rechts stilvoll in den mitgelieferten Cradle stecken.

Vorteile?!

Neben den rein praktischen Dingen wie keine zusätzlichen Kabel, keine Softwareinstallation, Plattformunabhängigkeit und sehr einfaches Handling, muss man auch die hohe Sicherheit dieser Lösung ansprechen.

Gerade im Firmeneinsatz sind sensible Daten bares Geld wert. Hier ist die Verschlüsselung bei der Datenübertragung essentiell.

Bei InstaShow werden die Daten mit AES 128 und WPA2 verschlüsselt und authentifiziert. Dazu unterstützt InstaShow HDCP, um sicherzustellen, dass alle Inhalte mit Digital Rights Management ohne Verzögerung, Fehlermeldungen oder Unterbrechungen abgespielt werden können.

Preise und Verfügbarkeit

Je nach Version beginnen die Preise für InstaShow derzeit bei 1.189,00 Euro. Die Topversion WDC20 mit dem Support für iOS und Android Geräte schlägt mit 1.599,00 Euro zu Buche.

-> https://www.benq.eu/de-de/campaign/instashow
-> https://www.idealo.de/preisvergleich/instashow

tl;dr

Ich glaube, dass die gerade genannten Vorteile von InstaShow für sich sprechen. Auch wenn ich das System nur im Kleinen mit zwei Buttons testen konnte, funktionierte alles out-of-the-Box. Das perfekt umgesetzte Plug-and-Play ist dabei sicher ein nicht ganz unentscheidender Faktor.

Wenn es etwas zu verbessern gäbe, würde ich bei den verwendeten Materialien anfangen. Ähnlich wie beim Cradle macht hochwertiges Metall doch einiges mehr her als der aktuell verwendete Kunststoff. Das trifft gerade auf die Buttons zu.

Dazu verstehe ich nicht, dass bei neuer Hardware nach wie vor veraltete USB-Micro (Strom-)Ports verwendet werden. Wenn schon USB-C, dann doch bitte auch bei allen verfügbaren Anschlüssen des Systems 😉

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Review: WISO steuer: 2019 für den Mac · Steuererklärung 2018

Auch wenn ich mit der Einkommensteuererklärung dieses Jahr recht spät dran bin, möchte ich heute in guter Tradition einen kurzen Blick auf das diesjährige WISO steuer: 2019 für macOS werfen.

Darüber hinaus erfolgt auch ein Blick in die Vergangenheit, denn ich persönlich setzte WISO steuer seit seiner ersten Version für den Mac, die Ende 2011 veröffentlicht wurde, ein.

Neben der Einkommensteuererklärung für 2018 können mit diesem Tool auch eine ganze Reihe weiterer Erklärungen bearbeitet werden. Eine Übersicht bietet der nachfolgende Screenshot.

Dazu gibt es auch wieder sehr umfangreiche Hilfen.

So zum Beispiel den von mir sehr geschätzten Interviewmodus, der in einer Art Frage- und Antwortspiel durch die Steuererklärung führt. Aber auch zahlreiche Steuerspartipps, Rechtsquellen, Musterfälle, Planspiele, einen Steuerklassenrechner und über 150 Erklär- und Verständnisvideos zählen dazu.

Ganz hilfreich ist auch wieder das Datenimport mittels vorausgefüllter Steuererklärung oder anderen unterstützten Finanzsoftwaren.

Außerdem gibt es auch wieder die sogenannte steuer:Automatik. Hierzu ist allerdings ein Benutzer-Account beim deutschen Entwickler Buhl Data Service GmbH erforderlich.

Hinter diesem Service verbergen sich mit steuer:Abruf, steuer:Banking und steuer:Versand drei kleine Helferlein, die sehr viel Arbeit einsparen können. Das fängt beim automatischen Abruf von Daten an, geht über das Erfassen wichtiger Buchungen vom Girokonto bis zur Abgabe der Steuererklärung beim Finanzamt.

Neuerungen von WISO steuer:Mac 2019

Hier sind in erster Linie natürlich die steuerlichen Veränderungen für das Steuerjahr 2018 zu nennen. Neber einer verlängerten Abgabefrist bis zum 31.07. des Folgejahres zählen hier auch Dinge wie ein gestiegener steuerfreier Grundfreibetrag, höhere Zulagen für Riesterverträge, mehr Kindergeld oder Änderungen der Grenzen bei der Anschaffung geringwertiger Wirtschaftsgüter dazu.

Des Weiteren gab es Anpassungen bei der Bedienung und dem Design der App.

Alt alter WISO-Hase fällt mir hier sofort die neue, sehr viel aufgeräumtere Symbolleiste sowie der nun unterstützte Dark-Mode von macOS ins Auge.

Dazu wurden Eingabemasken, die Darstellung des Informationszentrums oder Filterfunktionen überarbeitet. Auch die steuer:Automatik wurde einmal durchgepustet, so dass der ganze Ablauf noch runter ist.

Die dritte und letzte Neuerung betrifft das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens.

Im Grunde genommen möchte man der fortschreitenden technischen Entwicklung Rechnung tragen, indem man den IT-Einsatz und die elektronische Kommunikation mit dem Finanzamt weiter ausbaut.

Auf diesem Gebiet ist seit 2017 sehr viel unter der Haube von WISO steuer passiert. Aber auch für 2018 gibt es Verbesserungen hinsichtlich der automationsgestützten Bearbeitung, der Bekanntgabe des Steuerbescheids mittels Datenabruf oder der Festsetzung eines Verspätungszuschlags.

Preise und Verfügbarkeit

Wie schon bei seinen Vorgängerversionen wird auch WISO steuer:Mac 2019 über den Mac App Store, Amazon, im Einzelhandel und vom Entwickler direkt verkauft.

Die Preise beginnen bei ca. 20 Euro; variieren aber auch sehr stark, so dass eine kleine Recherche bei allen verfügbaren Quellen definitiv lohnend ist. In jedem Fall kann man den bezahlten Preis von der Steuer absetzen.

Zum unverbindlichen Ausprobieren steht darüber hinaus eine kostenlose Testversion bereit. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite oder neuer vorausgesetzt.

WISO steuer: 2019
WISO steuer: 2019
Preis: 24,99 €

Eine Lizenz von WISO steuer:Mac 2019 erlaubt übrigens die Abgabe von bis zu fünf Steuererklärungen. Dazu ist die Nutzung bzw. Abgabe der Steuererklärung über steuer:Web sowie den mobilen Apps für iOS (iPad only) und Android inbegriffen und muss nicht extra bezahlt werden.

Zur Installation auf dem iPad wird iOS 9 bzw. für Android die Version 5.0 oder neuer vorausgesetzt. Möchte man ausschließlich die mobilen Apps nutzen, wird die Abgabe der Steuererklärung mit ELSTER über einen In-App Kauf freigeschaltet.

WISO steuer:App 2019
WISO steuer:App 2019
Preis: Kostenlos+
WISO steuer:App 2019
WISO steuer:App 2019
Preis: Kostenlos+

tl;dr

Da ich meine Steuererklärung in der Regel selbst mache, ist WISO steuer für mich ein unverzichtbares Werkzeug im Kampf mit dem Steuerdschungel geworden. Gerade die umfangreichen Hilfen und Steuertipps sind extrem nützlich, um auch noch den letzten Cent vom Finanzamt zurückzubekommen.

Auch die kleinen Änderungen am Design fallen positiv ins Gewicht. Man könnte fast meinen vor einer richtigen Mac-App zu sitzen 😉

Auf negativer Seite muss ich nach wie vor die Performance erwähnen. Es dauert leider immer ein paar Sekunden bis zum Maskenwechsel oder wenn man die Hilfefunktionen aufruft.

Schlussendlich ist aber das Ergebnis entscheidend und hier punktet WISO steuer erneut auf ganzer Linie. Daher gibt es auch wieder eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

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Apple Support – Touch Bar Gate

Kurzes und hoffentlich letztmaliges Update zu diesem Thema:

Mein MacBook Pro ist mittlerweile repariert. Die nicht funktionale Touch Bar verrichtet wieder ihren Dienst.

Das Fehler lag wohl nicht an einem nicht angeschlossenen Kabel. Wobei man sich im Apple Store an dieser Stelle sehr bedeckt hielt.

Infolgedessen wurde wie schon angekündigt erneut das komplette Top Case samt Force Touch-Trackpad, Tastaur, Touch Bar, Akku, Teile der Lautsprechers sowie Teile der USB-C Anschlüsse getauscht.

Mal schauen wie lange das Gerät dieses Mal durchhält… 🤨

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Apple Support (again…)

Wie war das mit dem gebrannten Kind gleich noch mal?!

Auf jeden Fall habe ich gestern nach exakt einer Woche Reparaturzeit mein Macbook Pro aus dem Apple Store am Jungfernstieg wieder abgeholt. Das Display wurde wie angekündigt getauscht und funktionierte.

Daheim ist mir dann Abends auf dem Sofa aufgefallen, dass die Touch Bar nicht mehr korrekt arbeitete. Die Anzeige war zwar sichtbar und veränderte sich, es konnten aber keine virtuellen Knöpfe mehr gedrückt werden.

Aus der Touch Bar wurde quasi eine Display Bar…

Ich rief daraufhin bei Apple Care an und schilderte den Fall. Dort empfahl man mir allen Ernstes die Neuinstallation von macOS… Ich bedankte mich im Folgenden für die Inkompetenz und nahm Kontakt zum Apple Store am Jungfernstieg auf.

Dort entschuldigte man sich zunächst, denn solche Fehler sollten eigentlich durch diverse QS-Routinen nach einer jeden Reparatur vermieden werden, und vereinbarte mit mir einen erneuten Servicetermin, den ich heute in der Mittagspause wahrnahm.

Im Endeffekt ist der Mac jetzt wieder in Reparatur. Man versicherte mir allerdings, dass dieser Fall mit höchster Priorität bearbeitet wird, so dass ich ggf. noch heute bzw. spätestens morgen das Gerät wieder in den Händen halte.

Als Fehlerursache wird übrigens ein nicht angeschlossenes Kabel vermutet. Da ich aber weiterhin Probleme mit der Tastatur habe, wird sehr wahrscheinlich erneut das komplette Top Case mit Tastatur und Akku getauscht.

Kostenpunkt: exakt 397,49 Euro (zu Lasten von Apple)

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Apple Support (Teil …)

Tja, es war mal wieder soweit. Mein MacBook Pro musste dieser Tage erneut zur Reparatur in den Apple Store.

Dieses Mal war nicht die klapprige Tastatur das Problem, sondern eine komplett ausgefallene Hintergrundbeleuchtung. Das heißt im Endeffekt, dass das Display meines MBP nicht mehr funktionierte und ich zum Arbeiten oder für Backups, die vor einem Besuch an der Genius Bar dringend zu empfehlen sind, einen externen Bildschirm benötigte.

Glücklicherweise bietet Apple, wie schon für die Tastatur, auch für dieses Problem ein Serviceprogramm an, welches den Austausch des Displays nach sich zieht.

Kosten laut Rechnung: exakt 456,00 Euro, die im Rahmen der Garantie bzw. des Serviceprogramms bei Apple hängenbleiben.

Bei meiner Tastatur will man übrigens auch noch mal nachschauen, da ich auch hier immer wieder Probleme mit klemmenden Tasten habe.

Es ist dennoch alles extrem ärgerlich, da zum allem Überfluss die Servicezeiten im Apple Store Jungfernstieg aktuell zwischen 7 und 10 Werktagen liegen. Das Ganze natürlich ohne Leihgerät 🤬

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Neustart · aptgetupdateDE Bundesliga-Tippspiels 2019/20

Besser spät als nie…

Ich habe zugegebenermaßen komplett vergessen, dass die neue  Bundesligasaison heute schön wieder startet. Grund genug für den Relaunch unseres traditionellen Tippspiels.

An den Spielregeln hat sich nichts verändert.

Bestehende Accounts bleiben bestehen und können weitergenutzt werden. Neuanmeldungen sind selbstverständlich erwünscht 😉

-> https://www.kicktipp.de/aptgetupdate

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Ist Heimkino mit einer Soundbar möglich?

Bei der Wahl des Heimkinosystems hatte ich jahrelang auf ein klassisches 5.2 System gesetzt. Das waren im Grunde genommen zwei Standboxen mit integrierten Subwoofer, ein Center und zwei Rears. Befeuert wurde das System über einen A/V Receiver inkl. etlicher Meter sauber verlegter (Strom-, Lautsprecher- und Subwoofer-)Kabel.

Mit der Geburt unserer Kinder war meine Frau von den Standboxen, die ein gewisses Gefahrenpotential durch Umkippen mit sich bringen, immer weniger begeistert. Den Ausschlag zum Wechsel des System gab schlussendlich aber unser Umzug nach Hamburg.

Ich hatte schlicht und ergreifend keine Lust mehr auf Kabelverlegen. Außerdem wollte ich den A/V Receiver als Schaltzentrale zwischen den angeschlossenen Geräten loswerden. Vom wirklich guten Sound abgesehen erschien es mir irgendwie nicht mehr zeitgemäß diesen klobigen Klotz, der sich auch nur schwer „tarnen“ lies, im Wohnzimmer stehen zu haben.

Dass ich mich zunächst für eine klassische Soundbar entschied, hatte zwei Gründe:

Zum einen waren die gerade genannten Voraussetzungen erfüllt. Zum anderen habe ich mich rein von den klanglichen Eigenschaften einer Soundbar im Home Entertainment Bereich bei einem guten Freund überzeugen lassen. Dort verrichtet ein Gerät von Nubert seinen Dienst. Der Raumklang ist natürlich nicht mit einem vollwertigen Surroundsystem zu vergleichen. Ich war dennoch positiv überrascht.

Ich entschied mich schließlich für die Cinebar Pro von Teufel, die ich in einer Review gegen Ende des letzten Jahres auch schon genauer vorgestellt hatte.

Neben den genannten Voraussetzungen war mir bei der Entscheidung eine Trennung zwischen Subwoofer und eigentlicher Soundbar sowie eine sehr hohe und möglichst kabellose Konnektivität wichtig. Dazu zählen neben Bluetooth und WLAN auch eine entsprechende Anzahl an HDMI-Ein- und Ausgängen.

Letzteres ist für die Kompensation des A/V Receivers relevant, wobei man hier natürlich einen HDMI-Switch oder -Splitter nachrüsten kann. Das sind aber wieder zusätzliche Geräte und man muss hier auch sehr auf die HDMI-Spezifikation achten. Was bringt es, wenn der TV Receiver oder die Soundbar ein 4K Bild mit 60 Hz und Dolby Digital liefert, der Switch oder Splitter diese Signale aber nicht verarbeiten oder weiterleiten kann?!

Die Cinebar Pro ist hier insgesamt sehr gut aufgestellt. Neben Bluetooth und WLAN samt Unterstützung von Google Cast sind vier HDMI-Eingänge in der Version 2.0 vorhanden. So kann man problemlos vier Geräte (TV-Receiver, PlayStation oder Apple TV) gleichzeitig und direkt mit der Soundbar verbinden.

Auf der Ausgangsseite findet man dahingegen nur einen HDMI-Anschluss, was für eine Großzahl an Nutzern ganz sicher ausreichend ist. Da bei mir neben dem Fernseher noch ein Beamer vorhanden ist, musste ich an dieser Stelle mit einem HDMI-Switch nachhelfen.

Dass eine Soundbar guten bis sehr guten Raumklang erzeugen kann, war ein Teil meines Fazits in der Review zu Cinebar Pro. Wer echten Surroundsound haben möchte, kann sich zu nahezu jeder etwas höherpreisigen Soundbar kleine, meist kabellose Satellitenlautsprecher dazu kaufen.

So auch zur Cinebar Pro. Hier heißen die kabellosen Satelliten schlicht Effekt und auch diese hatte ich im Rahmen einer Review schon detaillierter vorgestellt.

Aus einem 2.1 System mit durch Software simulierten Raumklang, wird ein 4.1 System mit echtem Raumklang. Ich kann echt nur jedem einmal empfehlen sich den Unterschied auf einer Messe oder in einem Showroom anzuhören. Der sprichwörtliche (Wow-)Effekt ist im Vergleich unüberhörbar.

Mit Blick auf den Geldbeutel, denn diese Systeme sind egal von welchem Hersteller nicht gerade günstig, kann ich das von Teufel angebotene Cinesystem Pro 4.1 Set, bestehend aus einer Cinebar Pro samt kabellosen Subwoofer und zwei Effekt Satelliten, nur wärmstens empfehlen.

P.S. Vielleicht einfach mal beim Newsletter anmelden. Teufel bietet in schöner Regelmäßigkeit Rabatte an, die im Endeffekt einige Hundert Euro sparen können.

Als finales Fazit lässt sich für mich festhalten, dass meine Frau wieder glücklich mit der Wahl des Heimkinosystems ist. Und das ist ja wohl das Wichtigste 😉

Nee ernsthaft: Ich habe das Cinesystem Pro 4.1 jetzt ca. sechs Monate im Einsatz und bin wirklich sehr zufrieden. Die Klangeigenschaften sind hervorragend und die Konnektivität ist sehr gut. Dazu sind Dinge wie ein Kabelmanagement sowie eine integrierte Wandhalterung nicht zu unterschätzen. Mein altes 5.2 System vermisse ich, schon alleine vom A/V-Receiver-Standpunkt aus, überhaupt nicht.