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Aus dem Alltag: das Experiment

Ich gehöre eher zu der Sorte Mensch, die seit über 20 Jahren keine Uhr mehr getragen haben. So ließ mich auch der seit zwei oder drei Jahren andauernde Hype um die Smartwatches relativ kalt.

Nun begab es sich aber, dass ich vor ca. zwei Wochen mit meiner Frau in einem recht großen schwedischen Klamottenladen war. Ein kurzer Blick aufs piepende iPhone wurde mir dabei zum Verhängnis. Beim Blick nach oben war nämlich die Frau weg, samt Kinder… Da die anschließende Suche ergebnislos endete, machte ich mich auf den Weg zum nahegelegenen Elektronikmarkt.

Dort angekommen, kam ich nicht weit. Der Store Designer war nämlich so clever die Smartphone Abteilung inkl. Apple Tischchen direkt am Eingang zu platzieren. So spielte ich mit den dort ausgestellten Geräten rum. Irgendwann kam ich zur Apple Watch und es blieb irgendwie dabei. Ich fand Gefallen, auch wenn die Bedienung der Uhr im ersten Moment alles andere als intuitiv ist.

Nach knapp 20 Minuten (meine Frau stand mittlerweile neben mir) stand fest: ich wage das ⌚️ Experiment.

Da die neue Series 3 gegenüber der älteren Series 2 keine bahnbrechenden Neuerungen hat, entschied ich mich, wie schon beim iPhone, für die preisliche Vernunft.

Mein Weg führte mich wieder zu eBay Kleinanzeigen und ich wurde erneut sehr schnell fündig. Eine 42 mm Apple Watch (Series 2) mit Alu-Gehäuse, ein halbes Jahr alt, sehr guter Zustand: 220 Euro.

Dass es die Variante Nike+ wurde, ist eher Zufall aber vielleicht motiviert mich das ja etwas mehr Sport zu treiben 😉

Tja, nun trage ich die Uhr schon eine knappe Woche. Anfangs war es recht ungewohnt etwas am Handgelenk zu haben aber man gewöhnt sich dran. Auch bei der Bedienung fuchst man sich relativ schnell ein.

Ich bin mal gespannt, ob mir die Uhr schlussendlich einen Mehrwert geben kann. Momentan überwiegt noch der Spieltrieb, so dass ich das jetzt noch nicht wirklich abschätzen kann aber das Experiment hat begonnen. Mal schauen, wann ich erste Ergebnisse habe 😁

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The impossible dream of USB-C

I love the idea of USB-C: one port and one cable that can replace all other ports and cables. It sounds so simple, straightforward, and unified.

In practice, it’s not even close.

USB-C normally transfers data by the USB protocol, but it also supports Thunderbolt… sometimes. The 12-inch MacBook has a USB-C port, but it doesn’t support Thunderbolt at all. All other modern MacBook models support Thunderbolt over their USB-C ports… but if you have a 13-inch model, and it has a Touch Bar, then the right-side ports don’t have full Thunderbolt bandwidth.

If you bought a USB-C cable, it might support Thunderbolt, or it might not. There’s no way to tell by looking at it. There’s usually no way to tell whether a given USB-C device requires Thunderbolt, either — you just need to plug it in and see if it works.

Mal wieder ein sehr guter Artikel, der das Drama um USB-C thematisiert.

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Im Test: Aukey (Nylon-)Ladekabel für USB-C und Lightning

Die Ladekabel vieler Hardware-Hersteller erfüllen gerade mal die Grundvoraussetzungen, damit man sie nicht direkt im Karton belässt. Viele sind zu dünn, zu kurz oder halten qualitativ nicht mit der zu ladenden Hardware mit.

Aufgrund dessen bin ich vor einiger Zeit dazu übergegangen mir meine Ladekabel selbst zu kaufen. Meine Wahl fiel auf die Produkte von Anker, mit deren Kabel ich zuvor schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatte. Die vergangenen Wochen hatte ich nun die Möglichkeit verschiedene Ladekabel von Aukey zu testen. Nachfolgend eine kleine Review.

Aukey verkauft seit 2014 Gadgets und Zubehör in Deutschland und nutzt dazu ausschließlich Online Shops wie Amazon. Im Einzelhandel kann man die Produkte nicht finden.

Für diese Review habe ich mich auf Ladekabel für die Anschlüsse USB-C und Lightning konzentriert. Auch wenn Aukey eine Reihe weiterer Ladekabel anbietet, sind das einfach die beiden Anschlüsse, mit denen ich täglich mehrfach zu tun habe.

Erster Eindruck

Das Unboxing der Kabel ist relativ unspektakulär. Im Inneren der kleinen Pappschachteln befinden sich neben dem „aufgerollten“ Kabel, ein Hinweiskärtchen auf die 24 Monate Garantie sowie ein kleines mehrsprachiges Handbuch, das u.a. auch die Spezifikationen des jeweiligen Kabels enthält.

Die von mir getesteten USB-C Kabel sind zwischen 0,3 und 2 Meter lang, in schwarz gehalten und mit geflochtenen Nylon ummantelt. Die Stecker wiederum sind in einem grauen Aluminiumgehäuse untergebracht.

Insgesamt lässt sich ein sehr guter Ersteindruck festhalten. Die Kabel ist sehr hochwertig verarbeitet und die Haptik ist super.

Gleiches trifft übrigens auch auf die von mir getesteten beiden nylonummantelten Lightning Kabel zu, die jeweils eine Länge von 2 Metern haben und in schwarz und weiß gehalten sind. Auch hier befindet sich der Stecker in einem Metallgehäuse, wenngleich sich das Design etwas vom USB-C Kabel unterscheidet.

Im Alltag

Direkt beim ersten Benutzen fällt auf, dass die Kabel vergleichsweise steif bzw. drahtig sind. Macht man einen Knick ins Kabel, bleibt dieser in der Regel auch erhalten.

Hier spielen natürlich die Dicke des Kabels von knapp 4 Millimetern sowie die verwendeten Materialien eine Rolle. Das macht das Kabel zum einen extrem robust. Zum anderen schlägt sich das in einem etwas höheren Gewicht sowie einer leicht eingeschränkten Flexibilität wieder.

Komme ich zur Leistung, klingeln bei mir beim Thema USB-C natürlich die Glocken. Wie damals™ schon sehr ausführlich dargestellt, muss man beim Kauf von USB-C Kabeln extrem aufpassen. Im schlimmsten Fall kann man sich sogar seine Geräte beschädigen.

Diese Angst muss man bei den USB-C Kabeln von Aukey aber nicht haben. Hier werden die Standards eingehalten. Die Stecker besitzen außerdem eine sehr gute Passform.

Dazu muss man sagen, dass Aukey seine USB-C Kabel ausschließlich als Lade- und Datenkabel verkauft.

Und genau das bekommt man auch, wobei man für die Datenübertragung schon genau hinschauen muss. Je nach Kabel werden hier USB 2.0 aber auch USB 3.0 bzw. genauer gesagt USB 3.1 Gen. 1 mit Datentransferraten von bis zu 5 Gbit/s unterstützt.

Die Lightning Ladekabel von Aukey haben eine MFI Zertifizierung von Apple.

Kurzgesagt können Dritthersteller ihre Kabel von Apple kostenpflichtig zertifizieren lassen. Derartige Kabel haben einen Chip im Stecker, der dem iPhone oder iPad signalisiert, dass es sich um ein Originalprodukt handelt. Somit ist zu 100% gewährleistet, dass das Kabel auch funktioniert.

Im Vergleich zum Originalkabel von Apple, das weder besonders, noch qualitativ hochwertig ist, punktet das Kabel von Aukey in allen Punkten.

Das fängt schon bei der Dicke des Kabels an. Diese Robustheit spiegelt sich natürlich auch in der schon von den USB-C Kabeln bekannten Steifigkeit wieder. Auch hier haben die Stecker eine nicht vom Original zu unterscheidende Passform.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass meine von Aukey getesteten USB-C und Lightning Ladekabel den Alltag mit Bravur meistern.

Preise und Verfügbarkeit

Wie anfangs schon erwähnt nutzt Aukey ausschließlich Online Shops, um seine Produkte zu verkaufen. Amazon ist in diesem Fall vermutlich der einfachste Weg, um an ein Kabel zu kommen.

Die Preise beginnen für ein einzelnes Kabel bei knapp 7 Euro. Bei den ebenfalls angebotenen Kabel-Sets mit mehreren Kabeln kommt man natürlich am besten weg.

In jedem Fall sollte man beim Kauf darauf achten, dass irgendwo etwas von [ Neue Version ] steht. Derartige Kabel nutzen eine verbesserte Technik, die eine bessere Kompatibilität und niedrigere Kurzschlusswahrscheinlichkeit gewährleistet. Zudem ist der Verlust im Prozess der Stromübertragung geringer, die Datenübertragung wird stabiler.

https://www.amazon.de/aukey/usb-kabel

tl;dr

Man kann eigentlich nur applaudieren.

Die USB-C und Lightning Ladekabel von Aukey sind tadellos verarbeitet und machen genau das, was sie sollen. Sie laden das Smartphone oder den Laptop auf. Die Stecker sitzen dabei fest in den Geräten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Die angesprochene Steifigkeit der Nylonkabel muss man mögen. Mir ist ein derartiges Kabel aber 100x lieber als irgend etwas extrem flexibles, das alle paar Wochen bricht.

Wenn es etwas zu verbessern gibt, dann die verfügbaren Farben, die sich momentan auf schwarz (USB-C, Lightning) und weiß (nur bei Lightning) beschränken. Außerdem fehlt so etwas wie eine Tragetasche, mit der man das Kabel praktisch transportieren kann. Hier kann man sich noch etwas vom Konkurrenten Anker abschauen, die in diesen beiden Punkten (noch) die Nase vorne haben.

aptgetupdateDE Wertung: (9,5/10)

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The Side Winder by Fuse: Kabelmanagement für das (USB-C) Netzteil des MacBook (Pro)

Vor gar nicht allzu langer Zeit war ich auf der Suche nach einer passablen Lösung für das Kabelmanagement aktueller USB-C Netzteile für mein MacBook Pro.

Nun, eine Kickstarter-Kampagne scheint die perfekte Lösung gefunden zu haben: The Side Winder

Dabei handelt es sich um eine kleine Spindel, die endlich Ordnung in die Netzteile vieler MacBook Air und MacBook Pro bringt, egal ob man noch den guten alten MagSafe 1 bzw. MagSafe 2 oder schon USB-C als Ladeanschluss nutzt.

Preislich gehts derzeit bei 25 US-Dollar los, was ok ist, wenn da nicht die 22 US-Dollar Versandkosten nach Deutschland wären.

In den Kommentaren sind dahingegen auch diverse Beschwerden zu finden. Logan Bailey, der Initiator der Kampagne, gibt der amerikanischen Post die Schuld. Sagt aber auch gleichzeitig, dass der Side Winder Anfang des Jahres über Amazon zu kaufen sein wird.

Also warte ich ab 😇

-> https://www.kickstarter.com/the-side-winder-wind

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Kurztest: TextBar v3 · GeekTool für die macOS Menüleiste (reinvented)

Wer hier schon etwas länger mitliest, wird bestimmt schon mal über TextBar, eine App, mit der man beliebigen Text oder Ergebnisse von Skripten in der macOS Menüleiste anzeigen und in gewissen Abständen automatisiert aktualisieren lassen kann, gestolpert sein.

Jetzt wurde TextBar in Version 3 veröffentlicht, die sich hauptsächlich der benutzerfreundlichen Konfiguration widmet.

Deutlich wird das in den komplett überarbeiteten Einstellungen, die jetzt wesentlich übersichtlicher sind.

Hier kann man nun erstmalig auch Shortcuts zum Aktualisieren von Skripten vergeben oder Icons per drag-and-drop hinzufügen.

Neu ist auch die überarbeitete Exportfunktion, mit der man seine TextBar Elemente sichern und mit anderen TextBar Nutzern teilen kann.

Preise und Verfügbarkeit

Für Bestandskunden ist das Upgrade auf TextBar v3 kostenfrei.

Neukunden können die App für 2,99 US-Dollar direkt beim Entwickler kaufen. Zur Installation wird jetzt OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht außerdem eine auf sieben Tage begrenzte Testversion zur Verfügung. Bei GitHub findet man etliche kleine Skripte, die für den Einstieg bestens geeignet sind.

-> http://richsomerfield.com/apps/textbar

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AppleCare+: Everything you need to know about Apple’s extended warranty program

Weil Apple die Hardware, das Betriebssystem und viele Anwendungen entwickelt, arbeiten alle Komponenten von Apple Produkten ideal zusammen. Und nur mit AppleCare Produkten erhältst du Service und Support durch Apple Experten, sodass sich die meisten Probleme mit einem Anruf erledigen lassen.

Bei Macworld gab es dieser Tage eine sehr lesenswerte Zusammenfassung zu allem Wissenswerten zu AppleCare+; Apples Garantieerweiterung für das iPhone, das iPad, den iPod touch, den Mac sowie Apple Displays oder der Apple Watch.

Das bezieht sich natürlich erst mal auf den amerikanischen Markt. Sehr vieles gilt aber auch für die deutsche Version dieser Versicherung und lässt sich 1:1 auch hierzulande umsetzen.

-> https://www.apple.com/de/support/products