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I am sure

Nachruf

Vielleicht hat es der eine oder andere mitbekommen: Gestern Abend wurde Wunderlist Pro ausgerollt.

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Ja, diesen Aufgabenmanager gibt es tatsächlich noch und nein, auf die Features dieser kostenpflichtigen Pro-Version gehe ich nicht weiter ein. Diese sind nämlich geradezu lächerlich! Wer sich dennoch informieren möchte, wird beim Caschy fündig.

Ich nahm diese News vielmehr zum Anlass meinen Wunderlist-Account endlich und endgültig zu löschen.

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Dazu muss man sich einfach online einloggen und die Einstellungen aufrufen. In den Account-Settings gibt es unten einen Punkt, mit dem man durch Eingabe des Passworts und der Phrase I am sure seinen Account löschen kann.

Die verschiedenen Wunderlist-Apps hatte ich ohnehin seit Längerem schon gelöscht.

Gründe?

Zum einem habe ich den Dienst seit bestimmt einem Jahr nicht mehr angefasst. Mir persönlich langt Apples Reminder.app, auch wenn die, wie momentan viele Apps von Apple, nicht wirklich zu Ende gedacht ist.

Zum anderen nutze ich für komplexere Sachen Trello, das, meiner Meinung nach, wesentlich übersichtlicher und besser von der Hand geht als das Wunderlist je konnte.

Jetzt ist Eure Meinung mal wieder gefragt.

Nutzt Ihr Wunderlist noch? Hat der Dienst mit den Relaunch um Version 2.0 und der Einführung von Wunderlist Pro überhaupt noch eine Chance zum Überleben? Falls nicht, welche Alternativen nutzt Ihr?

Haut in die Tasten; nutzt die Kommentare oder einfach nur folgende Umfrage.

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Trello – just another collaboration platform?

Mit Wunderkit und Teambox hatten wir in der Vergangenheit schon zwei Collaboration Plattformen vorgestellt.

Teamintern hatten wir von aptgetupdateDE bisher auf Wunderkit zur Organisation dieses Blogs gesetzt. Nach einigen Wochen gab es jedoch die ersten Rebellen. Wunderkit sei zu unübersichtlich, nicht richtig performant und die iPhone App alles andere als stabil. Nun muss man natürlich zur Verteidigung sagen, dass Wunderkit noch Beta ist und der Dienst praktisch täglich verbessert wird… Dennoch: Wir schauten uns nach Alternativen um und landeten bei Trello, welches auf das Kanban Paradigma setzt.

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Nach nun knapp einer Woche intensiver Nutzung kann ich sagen, dass dieses nicht die schlechteste Entscheidung war. Ich verzichte an dieser Stelle einfach mal auf passende Screenshots und lasse folgendes Video sprechen:

Für uns als kleines Team ist Trello nahezu perfekt. Man sieht sofort, was anliegt, wer woran arbeitet und es ist vor allem übersichtlich.

Trello ist ein komplett webbasierter Dienst. Desktop-Apps für den Mac, Linux oder Windows sucht man vergeblich. Im mobilen Bereich wird derzeit ausschließlich eine leider ‘nicht pushende’ iPhone App angeboten. Apps für das iPad, Android oder Windows Phone befinden sich in der Entwicklung bzw. sind in Überlegung. Wer hier up-to-date bleiben möchte, kann das Trello Board für Mobile Apps im Auge behalten.

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Darüber hinaus ist Trello komplett kostenlos und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man sich finanziert. Werbung sehe ich weder im Browser, noch auf der iPhone App. Wer selber einen Blick wagen möchte, kann sich hier einen Account anlegen.

LINKS
https://trello.com/

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Wunderkit bleibt kostenlos*

Erfreuliche Nachricht für alle Wunderkit Nutzer: Das ehemalige Preismodell der Collaboration Plattform wurde nachhaltig überarbeitet und gemeinsames Arbeiten bleibt kostenlos.

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*Wunderkit bekommt ein neues einfaches Preis-Modell: gemeinsames Arbeiten ist kostenlos.

Nach dem umfangreichen Feedback der vergangenen Wochen haben wir das Preismodell von Wunderkit grundlegend überarbeitet. Wunderkit wird von nun an für immer kostenlos sein.

Basis-Nutzer werden nun nicht nur Freunde und Kollegen zu ihren eigenen Workspaces einladen, sondern auch bei anderen Workspaces mitarbeiten können. Aber nicht nur die Zusammenarbeit mit anderen wird für immer kostenlos sein. Basis-Nutzer bekommen ebenso Zugang zu Basisversionen neuer Apps und Features.

Pro-Nutzer genießen darüber hinaus einen Premium-Support, Gruppen-Abrechnungen und bekommen Zugang zu besonderen Premium-Features der Apps. Der Pro-Account wird auch weiterhin bei 3,99€ pro Monat liegen.

In Zukunft werden wir kontinuierlich neue Apps zu Wunderkit hinzufügen. Ein kurzes Beispiel: Wir arbeiten derzeit an der Implementierung von Datei-Unterstützung in Wunderkit. Pro-Nutzer werden dann mit ihrem Abo wesentlich mehr Speicherplatz erhalten, als die Basis-Nutzer.

Die wichtigsten Informationen finden Sie auch auf unserer neuen Preis-Webseite und auf unserem Blog.

Sind das gute Nachrichten?! Ja, das sind gute Nachrichten!

Wir nutzen Wunderkit bisher sehr erfolgreich, um uns hier für das Blog zu organisieren. Wie ist das bei Euch? Ist der anfängliche Hype noch da oder liegt Euer Account brach?

LINKS
http://get.wunderkit.com/

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Teambox – Project Management and Collaboration

Spätestens seit der Beta von Wunderkit sind Collaboration Plattformen massentauglich.

Auf Teambox, ein ähnlicher Dienst wie Wunderkit, bin ich erst durch die aktuelle Promo für die iPhone- bzw. iPad App aufmerksam geworden.

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Nachdem man sich einen Teambox-Account erstellt bzw. sich über seinen Google-, Twitter- oder Facebook-Account bei Teambox angemeldet hat, geht es quasi schon los.

Man kann Projekte oder Tasks erstellen, Leute in diese Projekte einladen, Dateien einbinden/bereitstellen, Termine eintragen u.s.w…

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Die Benutzeroberfläche erinnert in seiner aktuellen Version 3 sehr an das Twitter-Interface im Browser, lässt sich ohne Lags vorzüglich bedienen, sieht aber nicht so toll aus.

Das haben die Jungs und Mädels von Teambox ähnlich gesehen und die UI von Teambox 4 komplett überarbeitet. Teambox 4 ist derzeit in einer Open Beta und kann on-the-fly aus der UI-Version 3 heraus aktiviert werden.

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Sieht wirklich schick aus. Einen kleinen Einblick zeigt folgendes Video:

Darüber hinaus gibt es eine Google Docs-, Google Calendar- und Github-Integration. Eine Dropbox-Integration, mit der Dateien auf den Desktop gesynct werden können, befindet sich gegenwärtig in einer Private Beta.

Wer selbst Hand anlegen möchte, kann über die Teambox API, einem Ruby gem oder einer Python Library eigene Apps oder Webservices in Teambox integrieren.

Für den personal use ist Teambox kostenlos. In diesem Fall können bis zu fünf Leute miteinander interagieren, die bis zu fünf Projekte bearbeiten. Zudem stehen jedem User 5 GB kostenloser Cloud-Speicher zur Verfügung. Ein unlimitierter Pro-Account kostet, und jetzt wissen wir auch woran sich die Macher von Wunderkit orientieren ;), 5 US$ pro Monat.

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Desktop Apps für den Mac, Windows oder Linux sucht man noch vergebens. Hier läuft alles über den Webbrowser oder man erstellt sich mit Fluid (Mac only) seine eigene App. Mobile Apps werden derzeit ausschließlich für iPhone/iPod Touch und iPad angeboten. Diese Apps stehen aktuell durch eine Promo kostenlos im App Store zum Download bereit.

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Android, Blackberry oder Windows Phone Nutzer müssen Teambox über ihren mobilen Browser nutzen.

LINKS
https://teambox.com/
https://beta.teambox.com/login