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Angeschaut: WebCode 1.0 · Code am Mac zeichnen

PaintCode erzeugte vor einiger Zeit, ich glaube es war im letztem Jahr, einige Wellen im Bereich iOS und Mac Development.

Mit PaintCode konnte man Grafiken, zum Beispiel für GUI-Elemente wie Buttons oder zur Navigation erstellen, zusammenbauen, zeichnen und dann mit einem Klick daraus Objective-C Core Graphics Code erzeugen. Diesen Code konnte man dann wiederum in seinen App einbauen. Coole Sache!

Webcode 1

Nun kommt vom gleichen Entwickler PixelCut eine neue App, die dieses Prinzip für den Web-Developer bereitstellen möchte. Mit der neuen App WebCode soll man JavaScript-, Canvas-, CSS-, HTML-, SVG-Code erzeugen können, um grafische Elemente zu zeichnen.

WebCode ist seit ein paar Tagen im App Store erhältlich und ich habe mir diese App mal ein wenig genauer angesehen.

WebCode sieht und benimmt sich in erster Linie wie eines dieser typischen Vektor-Grafik-Tools. Kennt man diese, wird man sich wohl recht schnell zu Hause fühlen. So findet man die bekannten Bedienelemente wie Rechtecke, Linien, Kreise, Bezierkurven, Text und Polygone und kann diese beliebig anordnen, verändern, vergrößern und verkleinern.

Im unteren Drittel der App sieht man dann in Echtzeit, wie WebCode aus den Zeichnungen direkt HMTL & CSS-, JavaScript Canvas- oder SVG-Code erzeugt. Diesen kann man jeder Zeit nehmen und weiterverwenden.

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Zu den erwähnenswerten Features gehören unter anderen der Import von PSD-(Layer&FX)- und SVG-Dateien, der Retina-Support und die Exportmöglichkeiten in die Formate PNG, TIFF, PDF und SVG.

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Auf der rechten Seite der App befindet sich die Library, wo man die Farben, Schatten, Verläufe und Bilder projektbasiert sammeln und verwalten kann.

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So kann man z.B. eine Farbe für mehrere Objekte definieren und diese dann hier zentral auch mit einem Mal ändern. Das gleiche gilt auch für Schatten und Verläufe. Einmal definiert – global veränderbar. Darüber hinaus können diese Eigenschaften auch Beziehungen zu einander haben. Die Benennung von Farben und Eigenschaften ist beliebig.

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Es gibt auch noch ein Previewmodus, welcher aus einem kleinen Fenster besteht in dem man schon zur Erstellung sehen kann, wie WebKit diesen Code rändern wird.

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WebCode setzt mindestens OS X 10.7 Lion zur Installation voraus und kostet im Mac App Store momentan 44,99 Euro.

Eine kostenlose Demo kann man sich hier laden und 30 Tage beliebig ausprobieren. Genügend gute Beispiele findet man ebenfalls auf der Produktseite.

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FAZIT

WebCode wirkt für eine erste Version schon sehr rund. Man merkt, das hier viel Arbeit aus PaintCode drinsteckt. So ist es nicht verwunderlich, dass die beiden Apps 100% kompatibel sind und ihre erzeugten Dokumente sich gegenseitig austauschen lassen.

Ein abschließendes Urteil erspare ich mir aber, weil man mit so einem komplexen Entwicklertool erst einige Projekte umgesetzt haben muss, um die versteckten Tücken zu entdecken. Die ersten Eindrücke sind aber durchweg positiv. Entwicklern und Designern wird gleichermaßen eine tolle App geboten.

-> http://www.paintcodeapp.com/
-> http://webcodeapp.com/

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Der vergessene Freund: Listen bei Twitter

Ich bin nun schon seit fast fünf Jahren bei Twitter unterwegs; mal mehr, mal weniger aktiv. Die Followings wuchsen, die Timeline wurde unübersichtlicher…

Um der ganzen Sache Herr zu werden, habe ich anfangs versucht einfache Filter nach Username, Hashtag oder reguläre Ausdrücke zu erstellen. Das funktionierte, hatte aber den Nachteil, dass ich zwar auf dem Mac mit dem nach wie vor sensationellen (aber hässlichen) Twitterclient YoruFukurou meine Übersicht hatte aber unter iOS, Windows & Co. das gleiche Chaos wie vorher herrschte.

Die einfache Lösung: Listen

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Listen gibt es bei Twitter schon eine halbe Ewigkeit. Wirklich genutzt habe ich sie bisher nie. Bis Anfang letzter Woche, denn da entschied ich mich zu einem umfassenden Follower-Management und der Erstellung von vier Listen -> Apps, News, Sport und Promis.

Alleine in meiner Apps-Liste sind über 100 Twitteraccounts diverser Apps bzw. Softwareschmieden enthalten, die ich so sehr bequem ‘plattformübergreifend’ lesen kann ohne dort identische Filter zu erstellen bzw. deren Account folgen zu müssen.

Doch wie liest man Twitterlisten?

Am Beispiel vom Twitterclient YoruFukurou, welchen ich, wie schon erwähnt, seit etlichen Jahren auf dem Mac nutze, kann ich das kurz darstellen:

Nachdem ich meine Listen bei Twitter unter https://twitter.com/<username>/lists erstellt und einige Accounts hinzugefügt hatte, könnte ich natürlich die integrierte Listenfunktion des Clients (so etwas hat übrigens jeder brauchbare Twitterclient) nutzen. Bei nur vier Listen mag das gehen, ist mir aber trotzdem zu viel Herumgeklicke.

YoruFukurou bietet mir Tabs an, denen ich einzelne Listen zuteilen kann.

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Habe ich dieses Prozedere für alle vier Listen durch, sehe ich diese, getrennt nach Tabs, neben meiner eigentlichen Timeline.

Der Vorteil: Wichtige Tweets gehen nicht in einer unübersichtlichen Timeline verloren; durch die Listen hat man quasi thematisch sortierte, zusätzliche Timelines; man muss nicht jedem Hinz und Kunz folgen und bekommt dennoch sehr viel mit u.s.w.

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Bei YoruFukurou hat man darüber hinaus noch den Vorteil, dass man die Mitglieder dieser Listen im Client managen kann. Also neue Accounts hinzufügen bzw. alte, nicht mehr so spannende Accounts über List Members > +/- löschen kann.

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Die Umstellung auf Listen erfordert natürlich ein wenig Eigendynamik. Ich persönlich habe zwei bis drei Stunden damit zugebracht, bin letztendlich aber mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

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700 Marvel Comics kostenlos herunterladen

Kleiner Tipp für alle Comic-Fans: Marvel haut raus! ;-) Bildschirmfoto 2013-04-09 um 00.19.11-s Dazu einfach innerhalb der kommenden 24 Stunden, also bis morgen früh 5:59 Uhr (11:59 p.m. ET am 09.04.2013), einen Marvel-Account anlegen bzw. mit Twitter, Facebook, Google oder Yahoo einloggen und sich damit für das begrenzt kostenlose Angebot registrieren.

Anschließend warten, denn ab diesem Donnerstag, dem 11.04.2013, werden weitere Anweisungen per E-Mail verschickt.

-> https://promo.marvel.com

Starting Thursday, April 11th, 2013, we will begin notifying waves of fans by email to provide redemption instructions and let them know when they can access the Marvel #1 offer.

Don’t worry if your email doesn’t arrive on April 11th. As long as you signed up by April 9, 2013, you will receive your email soon! We want to make sure we get to all our fans so that they have the best experience possible.

(via)

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Doku · Google und die Macht des Wissens

Gerade lief bei Arte eine sehr sehenswerte, knapp 90 Minuten lange Dokumentation über Google und was die Literatur damit zu tun hat.

Direktlink, falls das Video nicht sichtbar ist.

Im Jahr 2002 fing Google an, Weltliteratur einzuscannen. Man schloss Verträge ab mit den größten Universitätsbibliotheken wie Michigan, Harvard und Stanford in den USA, der Bodleian Bibliothek in England und der Katalanischen Bibliothek in Spanien. Das Ziel war nicht nur eine riesige globale Bibliothek aufzubauen, sondern all dieses Wissen sollte noch einem verschwiegenen Zusatzzweck zugutekommen: Man wollte eine neue Form von „Artificial Intelligence“, von künstlicher Intelligenz entwickeln.
Google bekam aber Probleme bei der Realisierung des Projekts: Mehr als die Hälfte – rund sechs Millionen – dieser Bücher waren urheberrechtlich geschützt. Autoren auf der ganzen Welt begannen, einen Feldzug gegen Google zu starten. Im Herbst 2005 reichten sowohl die amerikanische Autorengilde „The Authors Guild of America“ als auch die amerikanische Verlegervereinigung „The Association of American Publishers“ Klage ein.
Drei Jahre später kam dabei die Google-Buch-Regelung, das „Google Book Settlement“ heraus. Diese Vereinbarung umfasste 350 Seiten und wurde im Oktober 2008 veröffentlicht. Dieses Abkommen hätte Google unglaubliche neue Macht verschaffen können. Die Google-Buch-Webseite war drauf und dran, nicht nur die weltgrößte Buchhandlung zu werden, sondern auch eine gebührenpflichtige Bücherei. Google hätte das Monopol auf die Mehrheit der im 20. Jahrhundert veröffentlichten Bücher gehabt.
Im März 2011 entschied dann Richter Denny Chin nach Anhörungen gegen die Rechtsgültigkeit der Google-Buch-Regelung. Am Ende hatte eine bunte kleine Armee von Autoren und Buchhändlern eines der weltweit mächtigsten Unternehmen besiegt. In dieser Dokumentation werden in die zentrale Geschichte um die Google-Buch-Affäre andere problematische Aspekte des Themas „Internet“ eingewoben, wie Datenraub und Datenschutz, Download und Urheberrecht, Freiheit und Überwachung.

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Die Google Story

Man mag zu Google stehen wie man will: Es gibt unzählige Dienste sowie Apps ‘fernab’ der reinen Suchmaschine und irgendwie nutzt wohl jeder ein klein wenig davon…

Nachfolgend ein kleiner Imagefilm, der beginnend mit 1995, die Geschichte von Google bis zum Jahr 2012 aufzeigt.

youtube/watch?v=piNIzkZ9THM

(via)

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Forecast.io · Yet another weather (web-)app

Wetter-Apps sind wohl die Sorte von Apps, auf die man am ehesten verzichten kann.

Dennoch gibt es hier und da einige Perlen. Und auch in Sachen Web-Apps ist mit Sun Mitte letzten Jahres etwas Schickes veröffentlicht worden.

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Mit Forecast.io hat dieser Tage ein ähnlicher Dienst das Licht der Welt erblickt.

Hier einzelne Funktionen detailliert zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, daher probiert es einfach selber aus oder lest Euch den passenden Blog-Post dazu durch.

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There’s a web interface for your laptop and a mobile version for your iPhone, Android phone, or tablet. You can install Forecast directly on your phone simply by visiting forecast.io on your device and adding it to your home screen. It’s completely free.

-> http://forecast.io