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Gewinnspiel: Fantastical 2 für OS X · Kalender Events und Erinnerungen stilvoll einrichten

Dass Fantastical 2 für mich zu den Must-have Apps auf dem Mac gehört, hatte ich erst kürzlich im Fazit meines ausführlichen Reviews deutlich gemacht.

Auch Apple scheint von der App überzeugt zu sein und hat sie vor ein paar Tagen mit dem Apple Design Award ausgezeichnet, der jährlich auf der WWDC für außergewöhnliches Design und Innovation verschiedenen Apps verliehen wird.

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Schaut man in die Release Notes von Fantastical 2, hat sich seit meinem Review von Version 2.0.2 auch einiges getan.

Neben etlichen Bugfixes, Stabilitäts- und Performanceverbesserungen wurden beispielsweise auch die hässlichen GUI-Fehler, die ich im Fazit des Reviews ansprach, behoben. Auch tagübergreifende Termine werden in der Wochenansicht nun korrekt als Terminblock dargestellt.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 für den Mac wird über den Mac App Store und der Webseite von Flexibits weiterhin zum Einführungspreis von 39,99 Euro verkauft. Ein kostengünstiges Upgrade von Fantastical 1 gibt es aufgrund des Einführungspreises leider nicht. Dafür gibt es auf Zusenden passender Nachweise 20% Bildungsrabatt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage beschränkte, voll funktionsfähige Trial Version zur Verfügung. Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

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Der Vollständigkeit halber seien auch die Versionen für das iPhone (inkl. Apple Watch-App) bzw. iPad erwähnt, die momentan 4,99 Euro bzw. 9,99 Euro kosten und iOS 8 zur Installation voraussetzen.

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Verlosung

Entwickler Flexibits hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel zwei Promo Codes von Fantastical 2 für den Mac zur Verfügung gestellt.

Die Auslosung findet kommenden Dienstag, den 16.06.2015, statt. Viel Glück!

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Review: Fantastical 2 für den Mac · Kalender Events und Erinnerungen stilvoll einrichten

Ich kenne recht viele Leute, die mit Apples Kalender- und Erinnerungen-App sehr zufrieden sind. Ich persönlich konnte mich mit beiden Apps nie richtig anfreunden, was hauptsächlich an deren beschränkten Funktionalität, umständlicher Bedienung und schlechtem Design liegt.

Das haben sich mit Sicherheit auch Michael Simmons und Kent Sutherland von Softwareentwickler Flexibits gedacht und daraufhin im Mai 2011 die erste Version von Fantastical für den Mac veröffentlicht.

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Vor gut zwei Wochen erreichte nun die finale Version von Fantastical 2 den Mac App Store, welche die schon länger verfügbaren neuen mobilen Versionen für iPhone und iPad optisch und funktional vervollständigt.

Neues Design

Startet man Fantastical 2 das erste Mal, fällt sofort das neue, an OS X Yosemite angepasste Design ins Auge.

Dazu lässt sich nun erstmalig das aus Fantastical 1 bekannte Menüleistenfenster per Drag’n’Drop aus der OS X Menüleiste herauslösen und verschieben, so dass es als Minifenster mit identischer Funktionalität genutzt werden kann. Außerdem wurde ein schon aus den mobilen Versionen bekanntes helles Design integriert und Erinnerungen ohne Zeitangabe sind ab sofort hinter einem kleinen Häkchen unten links zu finden.

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Fantastical 2 ist auch nicht mehr ausschließlich in der Menüleiste beheimatet. Als große Neuerung bietet die App mit einem Hauptfenster eine weitere Möglichkeit seine Termine zu verwalten.

Dieses Hauptfenster, das vom Design her quasi ein Clone des altbekannten Menüleistenfensters und Apples Kalender ist, bietet links eine Monatsansicht inkl. einer scrollbaren Liste anstehender Termine und rechts eine Übersicht über einen Tag, einer Woche, eines Monats oder des ganzen Jahres.

Damit hat man mit Fantastical 2 nun endlich die Übersicht, die auch Apples Kalender bietet und die ich schmerzlich im Menüleistenfenster von Fantastical 1 vermisst hatte. Außerdem kann man in dieser Ansicht Termine per Drag’n’Drop verschieben. Ein Fullscreen-Modus ist ebenfalls integriert.

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Synchronisation

Fantastical 2 hat seine eigene CalDAV-Engine. Das bedeutet, dass man seine Kalender-Accounts, unterstützt werden neben der iCloud auch Google, Yahoo, Fruux und jeder andere CalDAV-Account, direkt zur App hinzufügen kann. Man muss bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung seiner Apple ID allerdings darauf achten, dass man für Fantastical 2 ein programmspezifisches Passwort erstellt. Andernfalls kann man sich nicht einloggen und hat somit keinen Zugriff auf seine Kalender und Erinnerungen in der iCloud.

Dazu unterstützt Fantastical 2 auch lokale und Exchange-Kalender. Bei Exchange gibt es aber die Einschränkung, dass man Ereignisse und Erinnerungen nur erstellen, editieren, löschen und Einladungen verwalten kann. Funktionalitäten wie das Antworten auf Einladungen, Exchange-Ereignisse als vertraulich markieren oder die Verfügbarkeit anderer Exchange-Nutzer überprüfen sucht man in der App noch vergeblich.

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Verbesserter Parser

Eine der ganz großen Stärken seit der ersten Version von Fantastical ist die Eingabe von Ereignissen und Erinnerungen in natürlicher Sprache. Neben denen aus Fantastical 1 unterstützten Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch kann erstmalig auch Japanisch gesprochen werden.

Dazu wurde der Parser überarbeitet, so dass blöde Fehler aus Fantastical 1 wie Morgen Abend oder jeden zweiten Samstag um 10 Uhr mit Fantastical 2 endlich korrekt interpretiert werden.

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Nachfolgend ein paar Beispiele:

  • Ich möchte morgen in meinem aptgetupdateDE-Kalender um 16 Uhr für exakt 38 Minuten einen Statuscall mit Oliver über aptgetupdate.de ansetzen und 10 Minuten vorher per Alarm darüber informiert werden.

morgen um 16 uhr 38 m Statuscall über aptgetupdate.de mit Oliver alarm 10 m /apt

Wie aus Fantanstical 1 bekannt werden der Zeitpunkt und die Dauer eines Ereignisses sowie eine URL, wie im ersten Screenshot zu sehen, über simple Zeitangaben bzw. der Eingabe einer URL automatisch erkannt. Auch die Wahl der Kalenders wird weiterhin mit einem Slash-Zeichen und den Anfangsbuchstaben des gewünschten Kalenders erzwungen. Erkannten Namen/Personen, siehe Screenshot zwei und drei, kann man, ebenfalls wie gewohnt, auf Klick eine Einladung zusenden.

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Neu ist dahingegen die Angabe des Alarms, den man über die Keywords Alarm oder Erinnerung inkl. Zeitangabe am Ende des Ereignisses hinzufügen kann.

Klickt man dazu, wie im vierten Screenshot zu sehen, auf den kleinen Pfeil, kann man direkt beim Erstellen eines Ereignisses weitere Informationen wie die Zeitzone, Wiederholungen, weitere Teilnehmer, Notizen und ggf. einen Ort hinzufügen.



  • Ich möchte am Pfingstmontag um 10 Uhr mit meiner Frau im Himmelhoch frühstücken gehen.

Pfingstmontag um 10 Uhr Frühstück mit Janina im Himmelhoch /j

Auch hier wieder ähnliche Zeitangaben und Wahl des Kalenders; allerdings mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal einen Ort und das Datum durch Pfingstmontag angebe. Beide Angaben werden erneut korrekt geparst und zugeordnet.

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Mir ist allerdings nicht ganz klar welche indirekten Daten Fantastical richtig umsetzen kann. Dinge wie Karfreitag, Ostersonntag, Weihnachten, Silvester, Neujahr oder eben Pfingstmontag funktionieren super; Vatertag, Helloween, Tag der Arbeit, Valentinstag oder Tag der Deutschen Einheit hingegen nicht.

Hier fehlt es einfach an einer aussagekräftigen FAQ beim Entwickler, die derartige Fragen klärt.



Erinnerungen funktionieren ähnlich wie Ereignisse. Man muss allerdings darauf achten den passenden Schalter per Klick umzulegen oder Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo, Task, Reminder, remind oder (mit Option-V) vor den Termin zu schreiben, um ein automatisches Umschalten zu erzwingen.

  • Ich möchte muss jeden zweiten Mittwoch um 15 Uhr den Flur reinigen und möchte in meiner privaten Liste daran erinnert werden.

todo jeden zweiten Mittwoch um 15 uhr Flur reinigen /p

Durch das Keyword todo wird aus dem Ereignis automatisch eine Erinnerung. Dazu habe ich hier eine Wiederholung eingebaut, die derart natürlich auch bei Ereignissen verwendet werden kann.

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Über den Pfeil können erneut weitere Angaben wie Wiederholungsende, Priorität, URL oder Notizen gemacht werden.



  • Ich möchte bei der Ankunft im REWE im Wendenring daran erinnert werden Brot zu kaufen.

√ Brot kaufen /p

Der Haken symbolisiert wieder eine Erinnerung. Als neues Feature hat man bei Fantastical 2 nun auch auf dem Mac die Möglichkeit Erinnerungen aufgrund des Aufenthaltsortes auszulösen.

Dazu muss man die entsprechende Funktion nur aktivieren, den groben Ort eingeben, einen Ort aus den Ortsvorschlägen auswählen sowie die Option Verlassen oder Ankunft wählen.

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Trotz des verbesserten Parsers habe ich aber weiterhin das Gefühl, dass die deutsche Sprache etwas stiefmütterlich behandelt wird. Die Eingabe von komplexen Terminen erfordert, mangels FAQ zur Fantastical-Syntax, teilweise etwas Herumprobieren und geht mir persönlich auf Englisch nach wie vor leichter von der Hand.

  • Ich möchte am ersten Samstag eines jeden Monats von 17 bis 19 Uhr einen Termin für einen Spielenachmittag erstellen.

Spielenachmittag 17-19 uhr am ersten Samstag jeden Monats /p
Spielenachmittag 5-7pm first saturday of every month /p

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Kalendergruppen

Ein recht cooles neues Feature sind Kalendergruppen.

Hierbei handelt es sich quasi um eine Art Subset bzw. Verzeichnis von existierenden Kalendern, die als Gruppe zusammengefasst werden. Man hat dadurch wesentlich mehr Übersicht über seine Termine, da sie nach Themen wie Arbeit oder Privat getrennt sind.

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Neue Kalendergruppen erstellt man über das Plus-Zeichen in den Fantastical-Einstellungen, in denen man anschließend nur noch die passenden Kalender bzw. Erinnerungslisten zuordnen muss.

Das eigentliche Umschalten kann manuell über die Maus oder Keyboard-Shortcuts erfolgen. Darüber hinaus hat man auch hier über den aktuellen Aufenthaltsort die Möglichkeit ein automatisches Umschalten zu erzwingen. Das Einrichten dieses automatischen Umschaltens ist identisch mit den zuvor erklärten ortsgebundenen Erinnerungen.

Zeitzonen

Eine Unterstützung von Zeitzonen gab es schon in Fantastical 1.  Diese Unterstützung wurde nun dahingehend erweitert, dass im Kalender neben der lokalen Zeit auch die Zeit/Zeitzone angezeigt wird, die man bei der Erstellung eines Ereignisses angegeben hat.

Ein Beispiel:

  • Ich möchte um 16 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit mit Brandon telefonieren

heute um 16 uhr est mit Brandon telefonieren alarm 1 h /apt

Das est steht für Eastern Standard Time. Im Kalender wird diese Zeitzonenangabe korrekt in die lokale Zeit (in meinem Fall CET) umgerechnet, bleibt in der Detailansicht des Ereignisses aber auf EST stehen und kann dort jederzeit angepasst werden.

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Ebenfalls neu ist die Angabe von Städten anstatt einer Zeitzone.

Wie oft habe ich schon bei Google nach der Zeitzone für Stadt X oder Stadt Y gesucht?! Das ist endgültig Vergangenheit, denn Fantastical übernimmt diesen Job, in dem man einfach bei der Erstellung eines Ereignisses bei der Zeitzone über die Option Andere eine Stadt eingibt.

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Generell gilt bei der Verwendung von Zeitzonen:
In den Standard-Einstellungen werden Ereignisse und Erinnerungen immer in der Zeitzone erstellt, in der sich der Mac gerade befindet.

Diese Einstellung ist für Leute, die oft verreisen und sich in unterschiedlichen Zeitzonen aufhalten, nicht optimal. Daher kann man Fantastical 2 über die Fantastical-Einstellungen > Erweitert > Zeitzonen-Override in eine Zeitzone hineinzwingen.

Heißt in meinem Fall, dass egal in welcher Zeitzone sich mein Mac befindet, alle Ereignisse und Erinnerungen in Mitteleuropäischer Zeit erstellt werden. Auch bei diesem Feature lassen sich Zeitzonen über Städtenamen definieren.

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Sonstiges

Auch sonst sind in Fantastical 2 viele kleinere Features integriert, die erst bei genauerem Hinsehen auffallen.

Dazu gehören beispielweise Handoff und ein neues Widget für die OS X Mitteilungszentrale, der dem anstehende Termine angezeigt werden.

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In der Detailansicht von Ereignissen mit Ortsangaben wird ab sofort eine kleine Karte eingeblendet, die auf Klick, je nach Einstellung, entweder Apples Karten-App oder Google Maps im Browser startet.

Man kann über eine integrierte Live-Suche auch wieder nach Terminen suchen oder, wenn man sich beispielsweise im Kalender verloren hat, mit Klick auf den Monatsnamen oder per Shortcut (Cmd-T) zum aktuellen Tag zurückkehren. Per Shortcut (Shift-Cmd-T) kann man übrigens auch zu einem bestimmten Datum springen.

Außerdem kann man Termine über die OS X Diktierfunktion per Sprache eingeben oder Links vom Safari über eine neue Teilen-Funktion zu Fantastical hinzufügen.

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Aus den mobilen Versionen hat man zudem für die Monatsansicht die bunten Bubbles an den einzelnen Tagen übernommen. Diese symbolisieren anstehende Termine und sind in der Anzeige auf maximal vier begrenzt.

Einstellungen

Neben denen im Review schon angesprochenen Einstellungen kann man hier beispielsweise den Standardkalender, die Standardliste für Erinnerungen, die Standard Ereignisdauer sowie einige Dinge zum Erscheinungsbild angeben.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 für den Mac wird über den Mac App Store und der Webseite von Flexibits zum Einführungspreis von aktuell 39,99 Euro verkauft. Ein kostengünstiges Upgrade von Fantastical 1 gibt es aufgrund des Einführungspreises leider nicht. Dafür gibt es auf Zusenden passender Nachweise 20% Bildungsrabatt und zum kostenlosen Ausprobieren steht eine auf 14 Tage beschränkte, voll funktionsfähige Trial Version zur Verfügung.

Zur Installation wird OS X 10.10 Yosemite vorausgesetzt.

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Die schon angesprochenen Version für das iPhone bzw. iPad kosten derzeit 3,99 Euro bzw. 7,99 Euro und setzen iOS 8 zur Installation voraus.

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FAZIT

Ich bin seit jeher ein großer Fan von Fantastical und bin auch von der neuen Mac-Version sehr angetan. Die App fühlt sich einfach gut an, läuft stabil, synchronisiert sehr schnell und passt vom Design nun endlich auch perfekt zu OS X Yosemite. Hinzu kommt, dass Fantastical 2 durch den verbesserten Parser und neue Features gegenüber Fantastical 1 sogar noch einfacher zu bedienen ist.

Damit die App so gut funktioniert, muss man sich allerdings im Klaren sein, dass man Fantastical in den Privatsphäre-Einstellungen von OS X Zugriff auf Ortungsdienste, Kontakte, Kalender und Erinnerungen geben muss. Entwickler Flexibits verspricht aber, dass keine persönlichen Daten gesammelt oder übermittelt werden.

Doch wo viel Licht, da auch Schatten:

Beim Eintragen von Terminen, sowohl im neuen Mini- als auch im Menüleistenfenster, verliert Fantastical 2 (zumindest bei mir) immer den Fokus und rutscht mit der kompletten Oberfläche nach oben. Beim Hauptfenster habe ich derartige Effekte nicht.

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Etwas ärgerlich ist auch die (falsche) Handhabung von tagübergreifenden Terminen (z.B. von 22 bis 3 Uhr Kaffee trinken), die in der Wochenansicht nicht im Terminblock, sondern als ganztägig angezeigt werden.

In den beiden iOS-Versionen besteht dieses Problem im sensationellen Dayticker nicht.

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Wünschenswert sind zudem die Integration von mehr Services wie Todoist, Wunderlist oder Evernote und die Angleichung der iOS-Versionen an neue Features wie die Kalendergruppen. Und wo wir gerade bei Kalendergruppen sind: neben dem schon existieren ortsgebundenen automatischen Wechsel, fehlt mir persönlich ein Wechsel aufgrund des verbundenen WLANs.

[do action=“aguwertung“ wert=“9″/]

Abschließend noch ein paar Worte zum Preis:

Ja, Fantastical 2 für den Mac ist wahrlich kein Schnapper. Wenn man die beiden mobilen Versionen draufrechnet, befindet man sich derzeit bei knapp 52 Euro. Man muss hier aber sagen, dass niemand zum Upgrade gezwungen wird und man vor dem Kauf die App kostenlos testen kann.

Hat man allerdings viele unterschiedliche Kalender und damit auch einem Sack voller Termine lohnt sich meiner Meinung nach die Investition.

Ich für meinen Teil möchte Fantastical 2 auf jeden Fall nicht mehr missen und nutze die App, trotz angesprochener Bugs, die mit Sicherheit in zukünftigen Updates gelöst werden, mehrmals täglich. Daher erübrigt sich auch jede Diskussionen um den Preis. Entweder stellt man beim Ausprobieren fest, dass man die App braucht oder halt nicht. Zudem funktioniert Fantastical 1, das zugegebenermaßen nicht mehr weiterentwickelt wird, weiterhin problemlos unter Yosemite. Kostenlose Alternativen sind in Apples Kalender/Erinnerungen oder auch Sunrise zu finden.

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Review: Fantastical 2 für das iPad

Fantastical ist eine App, die mich schon sehr lange begleitet. So ist es auch kein Wunder, dass ich neben einem Review zur Mac-Version auch Fantastical 1 für das iPhone schon näher betrachtet hatte.

Zum vollendeten Glück fehlte seit Jahren eine passende native iPad-App, die letzte Woche endlich veröffentlicht wurde. Nachfolgend wieder ein etwas genauerer Blick auf die App.

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Generell ist zu sagen, dass Fantastical 2 for iPad auf Fantastical 2 for iPhone aufbaut und darin eine sehr gute Grundlage hat. Daran erkennt man auch schon, dass es sich (leider) um keine iOS Universal, sondern separate App handelt, die gesondert gekauft werden muss. Daran hänge ich mich jetzt aber erst mal nicht auf und komme später im Fazit darauf zurück.

Gemeinsamkeiten

Da iPad- und iPhone-Version von Fantastical 2 sowohl optisch, als auch funktional quasi identisch sind, möchte ich kurz die Gemeinsamkeiten herausstellen. Ich werde dabei nicht näher auf die einzelnen Punkte eingehen. Wer hier Interesse hat, liest sich einfach mein im letzten Absatz verlinktes Review der iPhone-App durch.

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Wie bei Fantastical üblich setzt auch die iPad-Version bei der Eingabe von (iOS-)Erinnerungen oder Kalender-Events auf natürliche Sprache, die über einen Textparser entsprechend interpretiert werden.

Dazu kann man Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo,Task oder Reminder vor dem eigentlichen Termin schreiben, um ein automatisches Umschalten zwischen Erinnerung und Kalender-Event zu erzwingen.

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Dazu gibt es auch hier eine Sonderzeile auf der Tastatur mit Zahlen, Punkt und Doppelpunkt, um Zeiteingaben einfacher einzugeben.

Außerdem sind sämtliche Multitouch-Gesten zum Duplizieren, Verschieben und Teilen von Events, Springen zu einem bestimmten oder aktuellen Datum u.s.w. mit der iPhone-Version identisch, man setzt auf Hintergrundaktualisierung, ein helles bzw. dunkles Design, Zeitzonensupport und unterstützt URL-Schemata.

Unterschiede

Nun aber zum spannenden Teil, den Unterschieden…

Hier fällt als erstes natürlich die gegenüber der iPhone-Version leicht veränderte Optik auf, die sich grundsätzlich, egal ob vertikale oder horizontale Ansicht, in vier immer sichtbare Parts aufteilt.

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Das fängt ganz oben mit der (roten) Toolbar an und setzt sich direkt darunter mit dem DayTicker fort. Links darunter findet man in einer Listenansicht die einzelnen Termine und rechts daneben die Monatsansicht (die jeweiligen Scrollrichtungen sind durch die Pfeile eingezeichnet).

Darüber hinaus gibt es nun eine detaillierte Wochenansicht, die, ausgehend vom DayTicker, in zwei Stufen nach unten gezogen werden kann.

Hier hat man jetzt für jeden Tag der Woche eine extra Spalte, die wiederum zusätzlich nach Stunden unterteilt ist und die eingetragenen Event-Blöcke und Erinnerungen enthält.

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Diese Wochensicht hat den weiteren Vorteil, dass man Kalender-Events per tap-and-hold Geste verschieben oder auch nur, filigrane Fingermotorik vorausgesetzt, die Zeit anpassen kann – ohne sich die Detailansicht des Events ansehen zu müssen.

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Wem das nichts ist, kann die Details von Erinnerungen und Kalender-Events natürlich auch in der Detailansicht bearbeiten.

Diese kommt als schlichtes Side Panel rechts in die Anzeige hinein. Der Vorteil dieses Side Panels gegenüber unschönen (aber durchaus üblichen) Popover Fenstern ist, dass du GUI, auch wenn sie in diesem Fall etwas abgedunkelt ist, nicht blockiert und weiterhin voll zugreifbar ist.

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Für Geburtstage kann man außerdem, da Fantastical sich auch wunderbar mit dem iOS Adressbuch versteht, über diese Detailansicht eine iMessage/SMS, E-Mail oder Facebook Nachricht schreiben bzw. sich den betreffenden Kontakt näher ansehen.

Einstellungen

Die Einstellmöglichkeiten sind exakt die gleichen wie in der iPhone Version von Fantastical 2.

Hier kann man beispielsweile das helle und dunkle Design oder den Zeitzonen-Support aktivieren, Wochenenden hervorheben, den Standard-Kalender bzw. Standardliste oder auch den Wochenbeginn festlegen.

Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 for iPad kostet im iOS App Store derzeit 8,99 Euro. Die dazu passende separate iPhone App schlägt derzeit mit 4,99 Euro zu Buche.

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Zur Installation beider Versionen wird minimal iOS 7.0 vorausgesetzt.

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Des Weiteren wird natürlich nach wie vor eine Version für den Mac (mein Review) angeboten, die im Mac App Store und als Downloadversion jeweils 17,99 Euro kostet.

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FAZIT

Zum Anfang des Fazits kann ich direkt sagen, dass diejenigen, die Fantastical 2 auf dem iPhone kennen und mögen, es auf dem iPad lieben werden. Zusammen mit der Mac-App sind nun endlich die drei wichtigsten Plattformen – ja, für mich persönlich sind sie das ;) – versorgt. Fantastical 2 läuft auf dem iPad (mini Retina) sehr stabil, schnell und sieht unglaublich gut dabei aus.

Ich verstehe auch nach wie vor nicht, dass Apple Erinnerungen und Kalender immer noch getrennt in zwei Apps abhandelt. Fantastical 2 und andere Apps zeigen doch, dass es anders geht.

Schatten gibt es natürlich auch:
Leider gibt es auch in der iPad-Version wiederholt Probleme bei der Interpretation der deutschen Sprache.

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Wenn wir davon ausgehen, dass heute Donnerstag ist, sollte der Ausdruck “Morgen Abend” eigentlich auf Freitag deuten. Macht er aber nicht. Aus irgendeinem Grund wird daraus ‘Übermorgen’, nämlich Samstag. Gibt man gleiches auf Englisch, also “Tomorrow evening”, ein, stimmt das Ergebnis wieder. Extrem lästig, da dieser Bug schon seit Jahren nicht gefixt wurde und sich durch alle Versionen von Fantastical hindurch zieht.

Daher gibt es auch etwas Abzug in der B-Note.

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Abschließend noch kurz etwas zum Thema Preisgestaltung. Natürlich ist es ärgerlich, dass es zwei separate Apps für iPhone und iPad und keine Universal App gibt. Dazu kommt dann noch der vergleichsweise recht hohe Preis von 9 Euro, der auch nur der Einführungspreis ist und noch steigen wird. Auf der anderen Seite bekommt man eine sehr, sehr gute App.

Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, ob für Erinnerungen und Kalender für iPhone und iPad zusammen knapp 14 Euro gerechtfertigt sind. Günstigere Alternativen, beispielsweise in Form der iOS Universal App Calendars 5, das ich bisher auf dem iPad genutzt hatte, sind mehr als genug vorhanden.

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Gewinnspiel: Fantastical 2 · Kalender- und Erinnerungen-App für das iPhone und iPod touch

Dass Apple bei der Wahl seiner (Mac App Store-)App der Jahres manchmal deutlich daneben liegt, haben sie erst kürzlich mit Wunderlist mehr als bewiesen.

Für iOS kann ich entsprechende Wahl aber weitestgehend nachempfinden. Einer der Kandidaten ist nämlich Fantastical 2, das auch in meinem ausführlichen Review sehr gut bewertet wurde.

Und apropos Review:
Seit diesem sind zwei neue Updates veröffentlicht worden. Neben einigen Bugfixes wird nun auch TextExpander ab Version 2.3 unterstützt und Waze als zusätzliche Kartenoption angeboten.

VERLOSUNG

Entwickler Flexibits Inc. hat aptgetupdateDE für ein Gewinnspiel zwei Promo Codes von Fantastical 2 zur Verfügung gestellt.

Die Auslosung findet kommenden Sonntag, den 22.12.2013, statt. Viel Glück!

Wer Fantastical 2 lieber direkt kaufen, anstatt gewinnen möchte, ist aktuell mit 3,99 Euro dabei. Zur Installation wird iOS 7 minimal vorausgesetzt.

Bitte daran denken, dass sich unsere Feed-Adressen geändert haben.

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Review: Fantastical 2 · Kalender- und Erinnerungen-App für das iPhone

Dass ich kein großer Fan von Apples eigener Kalender- und Erinnerungen App bin, ist mittlerweile vielleicht kein ganz großes Geheimnis mehr. Optisch hat sich seit OS X Mavericks bzw. iOS 7 zum Glück etwas getan aber funktional haben andere Apps nach wie vor die Nase vorne.

Da ich diese beiden out-of-the-box Dienste aber dennoch gerne nutze, mir die jeweiligen Standard-Apps nur nicht gefallen, müssen Alternativen, die auf die gleichen Daten zugreifen, her. Auf dem Mac bin ich nach etwas Herumprobieren bei Fantastical (mein Review) hängengeblieben. Unter iOS hatte ich mich damals ebenfalls für Fantastical (mein Review) entschieden, welches aber erst kürzlich durch Calendars 5 (mein Review) abgelöst wurde.

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Nun ist vor einigen Wochen Fantastical 2 erschienen. Wie sich die App im Alltag schlägt und wo die Unterschiede zu Calendars 5 liegen, erfährst du im folgenden Review.

Oberfläche

Direkt nach dem ersten Start fällt die runderneuerte, an iOS 7 angepasste Oberfläche auf.

An der grundsätzlichen Steuerung hat sich gegenüber der Vorgänger-App (zum Glück) nichts geändert. So kann man durch Ziehen am DayTicker zur Monatsansicht gelangen und vice versa. Dazu kann man sowohl beim DayTicker, als auch in der Monatsansicht durch die Tage bzw. Monate swipen und mit Tippen aufs Datum in der Titelleiste zum aktuellen Tag zurückspringen.

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Erinnerungen erzeugen

Eine der großen Neuerungen in Fantastical 2 ist die Unterstützung der iOS Erinnerungen.

Dafür steht beim Anlegen eines neuen Events (über das Plus-Symbol oben rechts) ein Schalter zur Verfügung, mit dem man problemlos zwischen Ereignissen, den eigentlichen Kalender Events, und Erinnerungen umschalten kann.

Wem das zu umständlich ist, kann durch Keywords wie Erinnerung, Aufgabe, Todo, Task oder Reminder am Satzanfang ein halbautomatisches Umschalten zu den Erinnerungen erzwingen.

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Die Eingabe der Events (egal ob Ereignis oder Erinnerung) erfolgt, wie von Fantastical 1 gewohnt, in natürlicher Sprache. Hier werden neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch verstanden. Die Eingabe an sich kann per Spracherkennung oder klassisch über die Tastatur erfolgen.

Bei der Tastatur hat man gegenüber anderen Apps den Vorteil, dass eine zusätzliche Sonderzeile für alle Zahlen, den Punkt und Doppelpunkt integriert ist, was gerade für Zeitangaben extrem praktisch ist.

Diese Zeitangaben werden nämlich von Fantastical 2 aus der Eingabe erkannt und in entsprechende Detaildaten umgewandelt. Außerdem lassen sich detaillierte Wiederholungen, Orte, Prioritäten und die Ereignisliste festlegen, in der die Erinnerung erstellt werden soll.

Darüber hinaus kann man die Ereignisliste, ebenfalls aus Fantastical 1 bekannt, auch schon bei der Eingabe durch ‚/ + Anfangsbuchstabe der Ereignisliste‘ angeben (siehe erster Screenshot).

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Kalender Events erzeugen

Neue Ereignisse werden nach dem gleichen Muster erstellt.

Gegenüber den Erinnerungen lassen sich hier aber noch die Zeitzone und Teilnehmer festlegen, die, sofern der Zugriff erteilt wurde, aus dem iOS Adressbuch kommen.

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Hat man das Event erstellt, lassen sich nachträglich durch Antippen jederzeit Änderungen einfügen oder einfach nur Details anzeigen.

Im nachfolgenden Screenshot sieht man dann auch schon, dass man aus diesem Ereignis heraus die Teilnehmer anrufen, ihnen eine SMS/iMessage oder E-Mail schreiben kann.

Ist das Event nicht mehr aktuell, kann es durch einen Links-Swipe gelöscht werden. Handelt es sich um ein wiederholendes Event, lassen sich auch alle zukünftigen Events löschen. Erinnerungen kann man übrigens auch durch Abharken des Kästchens vor der Erinnerung als erledigt markieren.

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Kalender Events duplizieren, verschieben oder teilen

Durch eine tap-and-hold Geste erscheint ein kleines Menü, mit dem man Events duplizieren, verschieben oder per E-Mail teilen kann. Das Ganze funktioniert zwar nur für Kalender Events und nicht für Erinnerungen, ist aber dennoch recht hilfreich.

Gerade das Duplizieren benötige ich häufiger und brauche für diesem Fall nur das neue Datum eingeben und bin damit schon fertig.

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Sonstiges

Zudem hat Fantastical 2 sehr viele kleinere Features, die erst nach und nach auffallen.

So kann man jederzeit durch eine tab-and-hold Geste auf dem Datum in der Titelleiste zu einem beliebigen Datum springen. Zieht man nur kurz am DayTicker bzw. der Monatsansicht, kommt eine Suchleiste zum Vorschein, mit der man über den Titel, Standort oder Teilnehmer nach Events suchen kann.

Außerdem sieht man hier im mittleren Screenshot das neue helle Theme von Fantastcial, das in den Einstellungen aktiviert werden kann. Die Anzahl der kleinen bunten Bubbles pro Tag in der Monatsansicht (im DayTicker sind es Striche), gibt die Anzahl der anstehenden Events an diesem Tag an. Das Ganze ist allerdings bei maximal vier gedeckelt. Stehen mehr als vier Events pro Tag an, werden auf diese Art nur die ersten vier Events angezeigt.

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Weitere neue Features sind der Landscape-View (besser Übersicht), 64-bit Support für das iPhone 5S und für iOS 7 die Hintergrundaktualisierung, sofern diese Sache in den iOS Einstellungen aktiviert ist.

Des Weiteren werden nicht nur lokale oder iCloud Kalender, sondern auch Google Kalender unterstützt und man kann Events über URL Actions erstellen (Klick, ganz unten in der FAQ), was gerade für Apps wie Launch Center Pro oder Drafts recht interessant ist.

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Einstellungen

Hier kann man u.a. die Art der Kalender, den Zeitzonen-Support (für Reisen wichtig) oder das Anzeigen der Orte in Apple oder Google Maps einstellen.

Dazu lassen sich der Standard-Kalender bzw. die Standard-Liste konfigurieren, Push-Notifications, Standarderinnerungen, das angesprochene helle Design oder die Icon Badge aktivieren.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical 2 ist eine komplett neue App und damit für jedermann ein Paid-Upgrade. Die App kostet momentan 2,99 Euro und setzt iOS 7 zur Installation voraus.

Eine kostenlose Lite-Version wird nicht angeboten.

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Der Vollständigkeit sei hier auch noch mal die Mac-Version von Fantastical (mein Review hatte ich anfangs ja verlinkt) erwähnt, die nach wie vor bei Version 1.x steht und meine Hauptkalender-App unter OS X ist.

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[app 435003921]

Fantastical 2 vs Calendars 5

Aufmerksame Leser fragen sich nun natürlich welche App die bessere ist. Das ist meiner Meinung nach eine reine Geschmacksfrage, denn mal hat Fantastical 2 und mal Calendars 5 die Nase vorne. Ich werde nachfolgend einige Gründe auszählen.

Das betrifft zum einen das Design, das mir bei Calendars 5 wesentlich besser gefällt. Auch die fehlende native iPad App ist ein dicker Minuspunkt für Fantastical. Dazu, und das war auch schon ein Problem bei Fantastical 1, wird die deutsche ‘natürliche Sprache’ hin und wieder falsch interpretiert, was sehr ärgerlich ist. Als Beispiel sei nur mal ‘Morgen Abend’ erwähnt (die folgenden Screenshots sind vom letzten Donnerstag), das anstatt auf Freitag Abend, auf Samstag Abend gelegt wird. Diese Problematik lässt sich zwar durch die Eingabe des Events auf Englisch lösen, ist aber dennoch ein unschöner Bug. Bei Calendars 5 sind mir derartige Probleme nämlich noch nicht aufgefallen.

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Aber Fantastical 2 hat natürlich auch seine guten Seiten. So gefällt mir die zusätzliche Zeile an der Tastatur für die Zeitangabe. Auch das sehr einfache Umschalten (inkl. halbautomatischer Keywords) beim Erstellen einer Erinnerung bzw. Ereignisses ist gegenüber Calendars 5 sehr viel besser gelöst. Dazu gehört auch, dass Erinnerungen per ‘natürlicher Sprache’ erstellt werden können, was bei Calendars 5 momentan nur per Hand funktioniert.

Du siehst also: Mal gewinnt die eine, mal die andere App.

FAZIT

Fantastical 2 ist eine sehr, sehr gute Weiterentwicklung des Vorgängers und glänzt durch neue Features; allen voran der Integration der iOS Erinnerungen. Auch in Sachen Stabilität und Workflow gibt es nichts auszusetzen.

Dennoch gibt es, und das hat mein Vergleich mit Calendars 5 glaube ich gezeigt, Verbesserungspotential. Da sich pros-and-cons aber quasi aufheben, bekommt Fantastical 2 von mir die gleiche Wertung wie Calendars 5. Hier entscheidet einzig und alleine der persönliche Geschmack.

[do action=“aguwertung“ wert=“9,5″/]

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Review: Fantastical · Der bessere Kalender für iOS?

Gestern hatte ich genau die gleich Frage für den Mac gestellt und kam zu dem Ergebnis, dass sich die Kalender-App Fantastical in meinem täglichen Workflow seit knapp zwei Wochen, trotz einiger kleinerer Ungereimtheiten, fest etabliert hat. Doch was passiert nun unter iOS?

Dort hatte ich bisher immer Schwierigkeiten mich mit anderen Kalender-Apps, als der iOS-eigenen, anzufreunden. Mal war die Optik mies, dann passte die Bedienung nicht oder es gab irgendwelche Probleme mit der Synchronisation zwischen den Kalendern.

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Mit Fantastical für das iPhone und dem iPod touch ist Ende November 2012, nach langer Wartezeit, endlich ein Pendant der Mac-Version für iOS erschienen, das ich nachfolgend etwas näher unter die Lupe nehmen werde.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich das elegante Design und viele Funktionen der OS X Version auch bei iOS wiederfinden. Es gibt dennoch gewisse Unterschiede. Aber fangen wir vorne an:

In Fantastical for iPhone gibt es zwei verschiedene Ansichten: Zum einen den DayTicker, der einzelne Tage anzeigt, und zum anderen den normalen Kalender mit der Monatsansicht. Beide Ansichten können durch jeweiliges Herunterziehen jederzeit, ganz hübsch animiert, gewechselt werden.

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Neue Ereignisse können über den Plus-Knopf oben rechts hinzugefügt werden.

Das Ganze, wie aus der OS X-Version gewöhnt, in ‘natürlicher Sprache’ und in sechs verschiedenen Sprachen; Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Daraus interpretiert Fantastical dann wiederum prägnante Dinge wie Datum, Uhrzeit oder Orte und erstellt einen neuen Event.

Im folgenden Beispiel sieht man auch, dass der zu verwendende Kalender, ebenfalls aus den OS X-Version bekannt, durch ‘/ + Anfangsbuchstaben des Kalenders’  direkt angegeben werden kann. Zusätzlich kann man seine Eingaben selbstverständlich noch verfeinern; beispielsweise Erinnerungen, eine URL, Notizen oder Teilnehmer hinzufügen.

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Für die Teilnehmer nutzt Fantastical übrigens das iOS/iCloud-Adressbuch.

Kurzer Hinweis für alle Nutzer eines iPhones bzw. iPod touch mit Siri: Ereignisse lassen sich auch mit Siri-Dictation erstellen, was zumindest mit ‘englischem Siri’ sehr gut funktioniert. Aber das ‘deutsche Siri’ ist ja eh so ne Fehlentwicklung für sich und hat weniger mit Fantastical zu tun…

In den rechten beiden Screenshots sieht man die Details des von mir erstellte Ereignisses dann einmal in Fantastical und einmal im iOS Kalender. Sieht ähnlich aus oder? ;-)

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Auf jeden Fall werden alle Ereignisse, die mit Fantastical erstellt werden, nahtlos mit dem iOS/iCloud-Kalender synchronisiert. Auch diese Funktion kennt man aus der Mac-Version.

Erstellte oder vorhandene Ereignisse können selbstverständlich auch durch ‘nach-rechts swipen’ gelöscht werden. Bei wiederholenden Events fragt Fantastical nach, was genau gelöscht werden soll.

Zudem ist eine Live-Suche integriert, die nach Titel, Standort, Teilnehmer oder über alles sucht.

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Abschließend noch ein kurzes Wort zur Navigation in der App. Es gibt einige Swipe-Gesten, die man für die reibungslose Nutzung drauf haben sollte. Es wird beim ersten Start auch ein kleines Tutorial angezeigt, so dass hier eigentlich alles glatt laufen sollte.

Außerdem kann man durch langes Drücken auf den obigen Monatsnamen auch schnell zu einem ganz bestimmten bzw. durch kurzes Drücken zum heutigen Datum springen.

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Die Einstellungen von Fantastical sind eigentlich selbsterklärend.

So gibt es einen Zeitzonen-Support, man kann Standard-Erinnerungen oder den Wochenanfang festlegen bzw. die Wochenenden im Kalender hervorheben.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical wird im iTunes App Store für derzeit 4,49 Euro verkauft. Zur Installation wird minimal iOS 5 vorausgesetzt.

Eine kostenlose Lite-Version wird leider nicht angeboten.

Der Vollständigkeit halber ist die Mac-Version von Fantastical aus dem Review von gestern hier auch noch mal aufgeführt.

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[app 435003921]

FAZIT

Fantastical für iOS ist toll. Ich nutze es, wie auch die Mac-Version, nun seit knapp zwei Wochen und die App etabliert sich immer mehr zu meiner Haupt-Kalender-App auf dem iPhone.

Sie ist schnell, selbst auf meinem iPhone 3GS, stabil und sieht verdammt gut dabei aus. Was will man mehr?

Nun da gibt es schon die eine oder andere Funktion:

Zum einen ist Fantastical keine Universal-App, was den iPad-Nutzern gar nicht gefallen wird. Es gibt momentan auch noch keine native iPad-App. Dennoch sieht Fantastical auf einem Retina-iPad gar nicht mal so schlecht aus und lässt sich trotz 2x Vergrößerung sehr gut bedienen. Zum anderen wird der iOS Reminder bzw. dessen Erinnerungen, wie aus der Mac-Version gewöhnt, leider überhaupt nicht unterstützt. Entwickler Flexibits hat diesen Punkt aber auf der Roadmap und für kommende Versionen geplant.

Außerdem gibt es, wie bei der Mac-Version, hin und wieder Probleme bei der Interpretation der deutschen Sprache. Auch hier wird beispielswiese ‘morgen Abend’ zeitlich falsch erkannt. Daher wieder der Tipp: Termine einfach auf Englisch eingeben.

Abschließend vielleicht: Der Anfang ist gemacht. Ich bin ehrlich sagt sehr auf kommende Versionen gespannt. Die derzeitigen Meckerpunkte lassen aber auch hier nicht mehr wie 8 Punkte in unserer Bewertung zu. Bei konsequenter Weiterentwicklung sehe ich aber klare 10 am Ende des Tunnels :-P

[do action=“aguwertung“ wert=“8″/]

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Review: Fantastical · Der bessere Kalender für den Mac?

Fantastical ist eine App, die schon etwas länger auf meiner Review-Liste stand und zu der ich nun auch endlich mal ein paar Worte verlieren möchte.

Fantastical ist, kurz gesagt, ein vollwertiger Ersatz für die Apple-eigenen Apps Kalender (fka iCal) sowie Erinnerungen und wird momentan für OS X und iOS, genauer gesagt dem iPhone bzw. iPod touch, angeboten. In diesem Review wird es ausschließlich um die Mac-Version gehen. Morgen folgt dann ein genauerer Blick auf das iOS-Pendant.

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Direkt nach der Installation befindet sich das Icon von Fantastical in der OS X Menüleiste. Die App wird auch ausschließlich von dort, entweder auf Mausklick oder via Shortcut, aktiviert bzw. bedient.

Als erstes fällt das wirklich sehr schöne und elegante Design der App ins Auge, die neben einem Kalender, auch anstehende Kalender-Events, sowie Erinnerungen anzeigt.

Hier merkt man auch schon die sehr gute Integration von Fantastical in OS X. Die Kalender-Events werden nämlich nahtlos aus der OS X Kalender.app (bzw. aus iCal in OS X 10.7 Lion und darunter), BusyCal, Outlook oder Entourage übernommen. Darüber hinaus werden iCloud-, Google- und Yahoo!-Kalender unterstützt, sofern diese in die Kalender-App integriert sind. Die in Fantastical angezeigten Erinnerungen werden demnach aus der OS X Reminder.app übernommen.

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Der Vorteil von Fantastical ist nun, dass man weder eine Kalender.app, noch die Reminder.app im Hintergrund laufen haben muss, um arbeiten zu können. Fantastical genügt als alleinige Instanz und synct nahtlos alle neuen, editierten oder gelöschten Ereignisse zur eigentlich dafür vorgesehenen App.

Die wichtigste Funktion von Fantastical ist sicherlich das Erstellen neuer Kalender-Events bzw. Erinnerungen.

Dazu aktiviert man die App und gibt oben links in ‘natürlicher Sprache’ seine Aufgaben ein. Fantastical versucht nun aus dieser Eingabe die prägnanten Dinge, wie Datum, Uhrzeit, Ort, URLs oder Personen zu erkennen, um daraus schlussendlich einen neuen Termin zu erstellen. Zusätzliche Dinge wie Priorität, Art des Kalenders, Teilnehmer oder Notizen lassen sich per Hand festlegen.  Außerdem ist es möglich den zu verwendenden Kalender durch ‘/ + Anfangsbuchstaben eines bestehenden Kalenders’ (siehe 1.) schon im Text zu konfigurieren.

Gleiches gilt auch für das Erstellen von Erinnerungen, die oben rechts unter dem Suchfeld durch einen Schalter (siehe 2.) erreicht werden.

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Sobald Namen bei der Erstellung von Events erwähnt werden, holt sich Fantastical diese Informationen aus dem OS X Adressbuch und kann so direkt Teilnehmer festlegen, die per E-Mail eingeladen werden.

Um schnell mal einen Termin zu stellen langt es auch auf ein Datum im Kalender doppelt zu klicken. Wenn man dann zusätzlich noch die Options-Taste (Alt) gedrückt hält, öffnet sich für den schnellen Zugriff direkt die OS X Kalender.app.

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So erstellte oder auch schon vorhandene Events lassen sich zudem direkt in Fantastical editieren bzw. löschen. Auch hier gilt, dass die verwendete Kalender-App bzw. die OS X Erinnerungen nicht im Hintergrund laufen müssen.

Man klickt einfach auf ein Ereignis und kann es, wie aus der Kalender-App gewöhnt, anpassen. Im ganz rechten Screenshot sieht man übrigens den von mir erstellten Termin in Apples-Kalenderapp, der von Fantastical während der Erstellung dorthin synchronisiert wurde.

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Wie schon erwähnt findet diese Synchronisierung nicht nur mit Apples Kalender, sondern auch mit BusyCal, Outlook oder Entourage statt.

Des Weiteren versteht Fantastical neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch sowie einen bunten Mix aus all diesen Sprachen und versucht daraus neue Events zu erstellen.

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Sucht man Kalender-Events oder Erinnerungen ist in Fantastical auch eine Live-Suche integriert.

Und apropos Erinnerungen: Diese können selbstverständlich auch editiert und sogar als erledigt markiert werden, indem man den farbigen Punkt links neben der Erinnerung abhakt. Auch hierzu muss die OS X Reminder.app nicht im Hintergrund laufen. Diesen Sync übernimmt Fantastical.

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In den Fantastical Einstellungen kann man den Standard-Kalender und -Liste oder die zu synchronisierten Ereignisse bzw. deren Darstellung festlegen oder einen Erinnerungs-Alarm konfigurieren, der automatisch abfährt.

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Preise und Verfügbarkeit

Fantastical wird im Mac App Store und als ‘stand-alone’ Downloadversion auf der Homepage von Entwickler Flexibits angeboten. Beide Versionen kosten 17,99 Euro und weisen keine Unterschiede auf. Zur Installation wird minimal Mac OS X 10.6 Snow Leopard vorausgesetzt.

Skeptiker greifen, wie gewohnt, zu kostenlosen aber zeitlich begrenzten Trial-Version (Direktdownload).

Der Vollständigkeit halber ist die iPhone Version von Fantastical hier schon mal aufgeführt. Um die wird es aber erst morgen Vormittag genauer gehen.

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FAZIT

Ich nutze Fantastical jetzt seit nunmehr knapp zwei Wochen sehr regelmäßig und möchte diese App nicht mehr missen. Sie hat in meinem täglichen Workflow sowohl Apples Kalender als auch den Reminder (fast) komplett ersetzt. Die Stabilität der App und fantastische Integration in OS X tun ihr Übriges.

Einige Nachteile gibt es dennoch:

So können für erstellte Erinnerungen zwar ein Datum aber keine Zeit inkl. Alarm festgelegt werden. Hier ist eine Nachbearbeitung in Apples Reminder.app notwendig. Dazu gibt es manchmal Probleme bei der Interpretation der deutschen Sprache. Gerade Eingaben wie ’morgen Abend’ oder ‘übermorgen Nachmittag’ führen zeitlich zu Fehleingaben, die ärgerlich sind aber direkt in der Fantastical UI von Hand verbessert werden können. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Termine in englischer Sprache eintragen. Hier bestehen solche Probleme nicht.

Außerdem ist die Eingabe von wiederholenden Events nur eingeschränkt oder das Hinzufügen eines Datei-Anhangs, wie in Apples Kalender-App üblich, über Fantastical leider gar nicht möglich.

Werden diese Punkte verbessert, gibt es hier eine glatte 10er-Wertung. So reicht es für die OS X-Version nur zu 8 Punkten.

[do action=“aguwertung“ wert=“8″/]

[UPDATE 26.03.2013 – 17:00 Uhr]

Hier der Link zu unserem Review von Fantastical fürs iPhone bzw. iPod touch.